Title:
Testgerät
Kind Code:
U1


Abstract:

Testgerät (10) zum Test von optischen Vorrichtungen, umfassend ein Gehäuse (12), in welchem ein Leuchtmittel (16), untergebracht ist, wobei ferner ein Dia-Element (14) im Gehäuse aufgenommen ist, durch welches mittels des Lichts des Leuchtmittels (16) ein Testbild projiziert werden kann, wobei zwischen dem Leuchtmittel (16) und dem Dia-Element (14) eine optische Linsenanordnung (18) vorgesehen ist, die eine Parallelstrahlung durch das Dia-Element (14) erzeugt, wobei um das Gehäuse (12) an seiner Außenseite im Bereich des Dia-Elements (14) eine Kopplungseinrichtung (20) zur Ankopplung von optischen Vorrichtungen an das Gehäuse (12) aufweist, die derart liegt, dass das projizierte Testbild durch die angekoppelte optische Vorrichtung hindurch projiziert wird, ferner ist ein druckseitiger Lüfter (22) im Gehäuse (12) vorgesehen, der zum Zwecke der Kühlung Luft ins Innere des Gehäuses (12) befördert, wobei zudem ein saugseitiger Lüfter (26), der Luft aus dem Innenraum des Gehäuses (12) saugt vorgesehen ist, und ferner im Gehäuse (12) eine Trennwand (28) vorgesehen ist, wodurch im Gehäuse (12) ein Strömungskanal (30) gebildet wird, der bei dem druckseitigen Lüfter (22) beginnt und am saugseitigen Lüfter (26) endet, wobei der Strömungskanal (30) derart gebildet ist, dass das Dia-Element (14) so im Strömungskanal 30 liegt, dass die vom Dia-Element (14) abgestrahlte Wärme durch die Luftströmung abtransportiert werden kann.




Application Number:
DE202017106981U
Publication Date:
12/18/2017
Filing Date:
11/16/2017
Assignee:
Denz, Peter, Dipl.-Ing., 81673 (DE)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Puschmann Borchert Bardehle Patentanwälte Partnerschaft mbB, 82041, Oberhaching, DE
Claims:
1. Testgerät (10) zum Test von optischen Vorrichtungen, umfassend ein Gehäuse (12), in welchem ein Leuchtmittel (16), untergebracht ist, wobei ferner ein Dia-Element (14) im Gehäuse aufgenommen ist, durch welches mittels des Lichts des Leuchtmittels (16) ein Testbild projiziert werden kann, wobei zwischen dem Leuchtmittel (16) und dem Dia-Element (14) eine optische Linsenanordnung (18) vorgesehen ist, die eine Parallelstrahlung durch das Dia-Element (14) erzeugt, wobei um das Gehäuse (12) an seiner Außenseite im Bereich des Dia-Elements (14) eine Kopplungseinrichtung (20) zur Ankopplung von optischen Vorrichtungen an das Gehäuse (12) aufweist, die derart liegt, dass das projizierte Testbild durch die angekoppelte optische Vorrichtung hindurch projiziert wird, ferner ist ein druckseitiger Lüfter (22) im Gehäuse (12) vorgesehen, der zum Zwecke der Kühlung Luft ins Innere des Gehäuses (12) befördert, wobei zudem ein saugseitiger Lüfter (26), der Luft aus dem Innenraum des Gehäuses (12) saugt vorgesehen ist, und ferner im Gehäuse (12) eine Trennwand (28) vorgesehen ist, wodurch im Gehäuse (12) ein Strömungskanal (30) gebildet wird, der bei dem druckseitigen Lüfter (22) beginnt und am saugseitigen Lüfter (26) endet, wobei der Strömungskanal (30) derart gebildet ist, dass das Dia-Element (14) so im Strömungskanal 30 liegt, dass die vom Dia-Element (14) abgestrahlte Wärme durch die Luftströmung abtransportiert werden kann.

2. Testgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (28) derart in das Gehäuse (12) integriert ist, dass das Gehäuse (12) bis auf einen Durchlassbereich (32) in zwei Gehäuseteile geteilt wird.

3. Testgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (28) das Gehäuse (12) in vertikaler Richtung teilt.

4. Testgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchlassbereich (32) im Bereich des Dia-Elements (14) liegt.

5. Testgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Strömungskanal (30) zwischen dem dem Dia-Element (14) zugewandten Ende der Linsenanordnung (18) und dem Dia-Element (14) verläuft.

6. Testgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeeinrichtung (20) E-Mount-Aufnahme ist.

7. Testgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der druckseitige Lüfter (22) einen größeren Durchmesser als der saugseitige Lüfter (26) besitzt.

8. Testgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Lüftersteuerung vorgesehen ist, die derart konfiguriert ist, dass die Lüfter (22, 26) so angesteuert werden, dass ein Überdruck im Gehäuse (12) herrscht.

9. Testgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der saugseitige Lüfter (26) in vertikaler Richtung über dem druckseitigen Lüfter (22) eingebaut ist.

10. Testgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem druckseitigen Lüfter (22) ein Luftfilter (24) montiert ist.

11. Testgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtmittel als LED (16) ausgebildet ist.

Description:

Die Erfindung betrifft einen Testgerät zum Test von optischen Vorrichtungen, insbesondere von Objektiven gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

In bekannter Weise umfasst ein Testgerät zum Test von optischen Vorrichtungen ein Gehäuse, in welchem ein Leuchtmittel, untergebracht ist, das insbesondere als LED ausgebildet ist, aber auch eine Glühlampe sein kann. Ferner ist ein Dia-Element, insbesondere austauschbar im Gehäuse aufgenommen, durch welches mittels des Lichts des Leuchtmittels ein Testbild auf eine Leinwand projiziert werden kann. Zwischen dem Leuchtmittel und dem Dia-Element ist eine optische Linsenanordnung vorgesehen, die eine Parallelstrahlung durch das Dia-Element erzeugt, wobei um das Gehäuse an seiner Außenseite im Bereich des Dia-Elements eine Aufnahmeeinrichtung zur Kopplung von optischen Vorrichtungen an das Gehäuse aufweist, die derart liegt, dass das projizierte Bild eine angekoppelte optische Einrichtung passiert.

Der Abstand des Dia-Elements von der Linsenanordnung ist abhängig vom Auflagemaß. So kann die Aufnahmeeinrichtung insbesondere einen Aufnahmeflansch umfassen, der wiederum eine Auflagenfläche für ein Objektiv bereitstellt, wobei der optisch wirksame Abstand von der Auflagenfläche zum Dia-Element als Auflagemaß bezeichnet wird.

Dieses Auflagemaß ist besonders bei der Verwendung von E-Mount- Aufnahmeeinrichtungen besonders gering. Dies bedeutet, dass das Dia-Element nahe an den Aufnahmeflansch herangebracht werden muss. Da eine Gehäusefrontplatte einer erfindungsgemäßen Testeinrichtung regelmäßig eine große Stärke aufweist, nämlich etwa 30 mm, liegt das Dia-Element in so einem Fall innerhalb der Gehäusewand. Aufgrund eines möglichst geringen Abstandes zwischen dem Dia-Element und der Linsenanordnung ergibt sich zwischen der Linsenanordnung, der Innenseite der Frontplatte und damit auch dem Dia-Element eine nur sehr geringer freier Raum, so dass die durch das Leuchtmittel produzierte Strahlung zu einer zunehmenden Erwärmung des Dia-Elements führt, wobei die entstehende Wärme nicht zuverlässig abgeführt werden kann.

Zur Abfuhr der Wärme ist es bekannt einen druckseitigen oder saugseitigen Lüfter im Gehäuse vorzusehen, der zum Zwecke der Kühlung Luft ins Innere des Gehäuses befördert.

Dieser ist aber nicht ausreichend aufgrund des geringen Freiraums um das Dia-Element dessen abgestrahlte Wärme in einem ausreichenden Maß abzuführen.

Es ist Aufgabe der Erfindung einen Testprojektor anzugeben, der ein verbessertes Wärmeabtransportverhalten bei geringer Geräuscherzeugung zur Verfügung stellt.

Die Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 in Verbindung mit seinen Oberbegriffsmerkmalen gelöst.

Die Unteransprüche bilden vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung.

Erfindungsgemäß ist neben einem ersten druckseitigen Lüfter ein saugseitiger Lüfter vorgesehen, der Luft aus dem Innenraum des Gehäuses saugt. Ferner ist innerhalb des Gehäuses eine Trennwand angeordnet, wodurch im Gehäuse ein Strömungskanal gebildet wird, der bei dem druckseitigen Lüfter beginnt und an einem saugseitigen Lüfter endet. Der Strömungskanal ist erfindungsgemäß derart gebildet, dass das Dia-Element so im Strömungskanal liegt, dass vom Dia abgestrahlte Wärme durch die durch den Strömungskanal gerichtete Luftströmung abtransportiert wird.

Durch die gerichtete Strömung, die an dem Dia-Element vorbeigeführt wird und saugseitig aus dem Gehäuse abgeführt wird kann eine verbesserte Kühlung, insbesondere in dem Bereich zwischen der Linsenanordnung und dem Dia-Element erreicht werden. Zudem kann durch die Anordnung eines druckseitigen und eines saugseitigen Lüfters ein gleiches Strömungsvolumen bei geringerer Einzeldrehzahl der Lüfter gefördert werden, so dass insgesamt eine geringere Geräuschentwicklung entsteht. Dies sorgt für verbesserte Rahmenbedingungen für die testenden Personen.

Bevorzugt ist die Trennwand derart in das Gehäuse integriert, dass das Gehäuse bis auf einen Durchlassbereich zwischen zwei Gehäuseteilen geteilt wird. Dies stellt eine besonders einfach zu realisierende Form eines Strömungskanals dar.

Insbesondere teilt die Trennwand das Gehäuse in vertikaler Richtung, wobei der saugseitige Ventilator bevorzugt im vertikal oberen Strömungskanal liegt. Dadurch kann die entstehende, nach oben steigende Wärme effektiver abgeführt werden.

Vorteilhafter Weise erfolgt die Strömungsführung so, dass diese zwischen dem Dia-Element zugewandten Ende der Linsenanordnung und dem Dia-Element verläuft.

Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung liegt der Durchlassbereich in Horizontalrichtung betrachtet im Bereich des Dia-Elements. Auf diese Weise kann auf einfache Weise mit einem das Gehäuse teilende Trennblech eine gerichtete Strömung um das Dia-Element erzeugt werden, ohne dass der optische Pfad zwischen Linsenanordnung und Dia-Element gestört ist.

In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung kann der erste Lüfter einen größeren Durchmesser als der zweite Lüfter besitzen. Dadurch kann bei gleicher Drehzahl der Lüfter ohne aufwendige Regelung ein Überdruck innerhalb des Gehäuses erreicht werden.

Alternativ oder zusätzlich kann das Testgerät eine Lüftersteuerung umfassen, die derart konfiguriert ist, dass die Lüfter so angesteuert werden, dass ein Überdruck im Gehäuse herrscht. Auch ist eine temperaturabhängige Regelung der Lüfter denkbar.

Bevorzugt ist vor dem druckseitigen Lüfter ein Luftfilter montiert, was das Eindringen von Staub, in den Gehäuseinnenraum weitgehend verhindert, so dass eine hohe Bildqualität gewährleistet werden kann.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung ist das Leuchtmittel als LED ausgebildet. Dadurch wird der Gesamtwärmeeintrag im Gehäuse reduziert und die am Dia-Element entstehende Wärme kann besser abgeführt werden.

Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen.

In der Beschreibung, in den Ansprüchen und in der Zeichnung werden die in der unten aufgeführten Liste der Bezugszeichen verwendeten Begriffe und zugeordneten Bezugszeichen verwendet. In der Zeichnung bedeutet:

1 einen schematischen Längsschnitt eines erfindungsgemäßen Testgeräts.

1 zeigt einen schematischen Längsschnitt eines erfindungsgemäßen Testgeräts 10, zum Test von optischen Vorrichtungen. Optische Vorrichtungen im Sinne der Erfindung sind bevorzugt optische Objektive.

Das Testgerät 10 umfasst ein Gehäuse 12, in welchem ein Leuchtmittel, das als LED 16 ausgebildet ist, untergebracht ist. Ferner ist ein Dia-Element 14 austauschbar im Gehäuse 12 aufgenommen. Durch das Dia-Element 14 strahlt Licht der LED 16, wodurch ein Testbild auf eine Leinwand projiziert werden kann. Um eine besonders präzise Projektion des Testbilds, das auf dem Dia-Element 14 abgebildet ist zu erreichen, ist zwischen der LED 16 und dem Dia-Element 14 eine optische Linsenanordnung 18 vorgesehen, durch die eine Parallelstrahlung erzeugt wird.

Das Gehäuse 12 weist an seiner Außenseite im Bereich des Dia-Elements 14 eine Aufnahmeeinrichtung 20 zur Kopplung von optischen Vorrichtungen an das Gehäuse 12 auf. Die Aufnahmeeinrichtung 20 ist derart angeordnet, dass das projizierte Testbild eine angekoppelte optische Einrichtung passiert.

Erfindungsgemäß ist im Gehäuse 12 ein druckseitiger Lüfter 22 vorgesehen, der zum Zwecke der Kühlung Luft ins Innere des Gehäuses 12 befördert. Der Strömungsverlauf ist in der 1 durch Pfeile dargestellt. Der druckseitige Lüfter 22 ist durch einen Filter 24 abgedeckt, so dass ein Einbringen von Staub ins Innere des Gehäuses 12 vermieden wird.

Zudem ist ein saugseitiger Lüfter 26, der Luft aus dem Innenraum des Gehäuses 12 saugt in die Wand des Gehäuses 12 integriert. Auf diese Weise kann vergleichsweise kalte Luft von dem druckseitigen Lüfter 22 in das Gehäuse eingebracht werden und gleichzeitig von dem saugseitigen Lüfter 26 wärmere Luft aus dem Inneren des Gehäuses 12 abgesaugt und nach draußen abgeführt werden.

Ferner ist im Gehäuse eine Trennwand 28 vorgesehen, wodurch im Gehäuse 12 ein Strömungskanal 30 gebildet wird, der bei dem druckseitigen Lüfter 22 beginnt und am saugseitigen Lüfter 26, bei dem die Luft aus dem Innenraum des Gehäuses 12 an die Umgebung abgegeben wird, endet.

Die Trennwand 28 ist als Trennblech ausgebildet, das das Gehäuse 12 in vertikaler Richtung teilt, wobei in horizontaler Richtung im Bereich des Dia-Elements 14 ein Durchbruch 32 vorgesehen ist, über den die Luftströmung von dem unteren Teil des Strömungskanals in den darüber liegenden Teil des Strömungskanals gelangen kann. In der horizontalen Erstreckung in Querrichtung des Gehäuses 12 entspricht die Ausdehnung des Durchbruchs 32 in etwa der Ausdehnung des Dia-Elements 14, so dass eine möglichst große Luftmenge an dem Dia-Element 14 vorbeigeleitet werden kann, wodurch eine möglichst effektiver Wärmeabtransport ermöglicht wird.

So ist der Strömungskanal 30 in einer Art gebildet, so dass das Dia-Element 14 so im Strömungskanal 30 liegt, dass vom Dia-Element 14 abgestrahlte Wärme durch die Luftströmung abtransportiert werden kann.

Dadurch kann bei einer geringen Geräuschbelastung ein effektiver Wärmeabtransport erreicht werden, wodurch ein Überhitzen und eine daraus resultierende Beschädigung des Dia-Elements verhindert werden kann.

Bezugszeichenliste

10
Testgerät
12
Gehäuse
14
Dia-Element
16
LED
18
Linsenanordnung
20
Aufnahemeeinrichtung
22
druckseitiger Lüfter
24
Filter
26
saugseitiger Lüfter
28
Trennwand
30
Strömungskanal
32
Durchbruch