Title:
Kleinzellige thermische Steuerung
Kind Code:
U1


Abstract:

Femtozelle (200), umfassend:
einen Leistungsverstärker (220);
Datenverarbeitungshardware (210);
einen Temperatursensor (230), der konfiguriert ist, um eine Temperatur von wenigstens einem von der Datenverarbeitungshardware (210) oder dem Leistungsverstärker (220) zu messen; und
Speicherhardware (212) in Kommunikation mit der Datenverarbeitungshardware (210), wobei die Speicherhardware (212) Anweisungen speichert, die dann, wenn sie auf der Datenverarbeitungshardware (120) ausgeführt werden, veranlassen, dass die Datenverarbeitungshardware (210) Operationen durchführt, die umfassen:
Empfangen von Temperaturmessungen (232) vom Temperatursensor (230);
Bestimmen, ob die Femtozelle (200) über einer Schwellentemperatur arbeitet, basierend auf den Temperaturmessungen (232); und
wenn die Femtozelle (200) über der Schwellentemperatur arbeitet, Modifizieren einer Energieverbrauchscharakteristik, was in einer Energieverbrauchsreduzierung von wenigstens einem von der Datenverarbeitungshardware (210) oder dem Leistungsverstärker (220) resultiert.




Application Number:
DE202017105525U
Publication Date:
01/16/2018
Filing Date:
09/12/2017
Assignee:
Google LLC (n.d.Ges.d. Staates Delaware) (Calif., Mountain View, US)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Betten & Resch Patent- und Rechtsanwälte PartGmbB, 80333, München, DE
Claims:
1. Femtozelle (200), umfassend:
einen Leistungsverstärker (220);
Datenverarbeitungshardware (210);
einen Temperatursensor (230), der konfiguriert ist, um eine Temperatur von wenigstens einem von der Datenverarbeitungshardware (210) oder dem Leistungsverstärker (220) zu messen; und
Speicherhardware (212) in Kommunikation mit der Datenverarbeitungshardware (210), wobei die Speicherhardware (212) Anweisungen speichert, die dann, wenn sie auf der Datenverarbeitungshardware (120) ausgeführt werden, veranlassen, dass die Datenverarbeitungshardware (210) Operationen durchführt, die umfassen:
Empfangen von Temperaturmessungen (232) vom Temperatursensor (230);
Bestimmen, ob die Femtozelle (200) über einer Schwellentemperatur arbeitet, basierend auf den Temperaturmessungen (232); und
wenn die Femtozelle (200) über der Schwellentemperatur arbeitet, Modifizieren einer Energieverbrauchscharakteristik, was in einer Energieverbrauchsreduzierung von wenigstens einem von der Datenverarbeitungshardware (210) oder dem Leistungsverstärker (220) resultiert.

2. Femtozelle (200) nach Anspruch 1, wobei ein Modifizieren der Energieverbrauchscharakteristik ein Reduzieren einer durch eine physikalische Abwärtsstrecke gemeinsam genutzten Kanalfrequenzressource und/oder einer durch eine physikalische Aufwärtsstrecke gemeinsam genutzten Kanalfrequenzressource umfasst, um mit einem Anwendergerät (130) zu kommunizieren.

3. Femtozelle (200) nach Anspruch 2, wobei ein Reduzieren der für eine physikalische Abwärtsstrecke gemeinsam genutzten Kanalfrequenzressource ein zeitliches Planen einer geringeren Anzahl von Anwendergerät (130) pro Abwärtsstreckenunterframe (410, 410d) eines entsprechenden Abwärtsstreckenkommunikationsgeräts (400) umfasst, und ein Reduzieren der für eine physikalische Aufwärtsstrecke gemeinsam genutzten Kanalfrequenzressource, um mit einem Anwendergerät (130) zu kommunizieren, ein zeitliches Planen einer geringeren Anzahl von Anwendergeräten (130) pro Aufwärtsstreckenunterframe (410, 410u) eines entsprechenden Aufwärtsstreckenkommunikationsframes (400) umfasst.

4. Femtozelle (200) nach Anspruch 2, wobei ein Reduzieren der für eine physikalische Abwärtsstrecke gemeinsam genutzten Kanalfrequenzressource und/oder der für eine physikalische Aufwärtsstrecke gemeinsam genutzten Kanalfrequenzressource ein zeitliches Planen einer geringeren Anzahl von Ressourcenblöcken (440) pro Anwendergerät (130) umfasst.

5. Femtozelle (200) nach einem der Ansprüche 1–4, wobei ein Modifizieren der Energieverbrauchscharakteristik ein Reduzieren einer Energiespektrumsdichte des Leistungsverstärkers (220) umfasst.

6. Femtozelle (200) nach Anspruch 5, wobei die Energiespektrumsdichte ein Maß eines für eine physikalische Abwärtsstrecke gemeinsam genutzten Kanals ist.

7. Femtozelle (200) nach einem der Ansprüche 1–6, wobei ein Modifizieren der Energieverbrauchscharakteristik ein Reduzieren einer Anzahl von Anwendergeräten (130) umfasst, die mit der Femtozelle (200) kommunizieren.

8. Femtozelle (200) nach einem der Ansprüche 1–7, wobei ein Modifizieren der Energieverbrauchscharakteristik ein Ändern eines Empfangsmodes von einem oder mehreren Anwendergeräten (130), die mit der Femtozelle (200) kommunizieren, zu einem diskontinuierlichen Mode umfasst.

9. Femtozelle (200) nach einem der Ansprüche 1–8, wobei ein Modifizieren der Energieverbrauchscharakteristik ein Reduzieren eines Sendebetriebszyklus der Femtozelle (200) umfasst.

10. Femtozelle (200) nach einem der Ansprüche 1–9, wobei ein Modifizieren der Energieverbrauchscharakteristik ein Reduzieren eines Empfangsbetriebszyklus der Femtozelle (200) umfasst.

Description:
TECHNISCHES GEBIET

Diese Offenbarung betrifft ein Steuern einer Temperatur einer zellularen Basisstation.

Unter Schutz gestellt werden und Gegenstand des Gebrauchsmusters sind dabei, entsprechend den Vorschriften des Gebrauchsmustergesetzes, lediglich Vorrichtungen wie in den beigefügten Schutzansprüchen definiert, jedoch keine Verfahren. Soweit nachfolgend in der Beschreibung gegebenenfalls auf Verfahren Bezug genommen wird, dienen diese Bezugnahmen lediglich der beispielhaften Erläuterung der in den beigefügten Schutzansprüchen unter Schutz gestellten Vorrichtung oder Vorrichtungen.

HINTERGRUND

Drahtlose Kommunikationsnetze stellen Kommunikationsinhalt, wie beispielsweise Sprache, Video, Paketdaten, Nachrichtenübermittlung und Rundfunk, zur Verfügung. Ein drahtloses Kommunikationsnetz kann einen Betrieb auf mehreren Trägern unterstützen, wobei jeder Träger einen Bereich von Frequenzen enthält, die zur Kommunikation verwendet werden und mit Systeminformation assoziiert sind, die einen Betrieb des Trägers beschreibt. Ein Long-Term-Evolution-(LTE-)Netz stellt eine drahtlose Kommunikation von Hochgeschwindigkeitsdaten für ein Anwendergerät bzw. Teilnehmergerät (UE = User Equipment) und Kommunikations-Endgeräte zur Verfügung, wie beispielsweise Bodenbasisstationen und Höhenplattformen (HAPs). LTE-Netze erhöhen die Kapazität und die Geschwindigkeit von existierenden Funkzugangsnetz-(RAN-)Technologien durch Verwenden einer unterschiedlichen Funkschnittstelle mit Kernnetzverbesserungen. Das drahtlose Kommunikationsnetz kann eine Anzahl von Kommunikations-Endgeräten enthalten, die eine Kommunikation für eine Anzahl von UEs unterstützen können. Ein mobiles Endgerät (z.B. UE) kann mit einem Kommunikations-Endgerät über eine Abwärtsstrecke und optional eine Aufwärtsstrecke kommunizieren.

Im Allgemeinen ist bei Telekommunikationen eine Femtozelle (die auch kleine Zelle genannt wird) eine kleine, zellulare Basisstation niedriger Energie, die typischerweise für eine Verwendung daheim oder in einem kleinen Geschäft, wie beispielsweise einem Hotel, konzipiert ist. Eine Femtozelle verbindet sich typischerweise mit einem Netz eines Serviceproviders, z.B. über einen Breitbandanschluss. Eine Verwendung von Femtozellen bringt normalerweise einen Vorteil für sowohl einen Mobilfunkbetreiber als auch einen Verbraucher. Für den Mobilfunkbetreiber kann die Femtozelle sowohl eine Größe des Bedeckungsgebietes, insbesondere drinnen, als auch eine Kapazität verbessern. Eine Größe des Bedeckungsgebiets wird verbessert, weil Femtozellen die Lücken auffüllen können und einen Verlust eines Signals durch Gebäude eliminieren können. Eine Kapazität wird durch eine Reduzierung bezüglich der Anzahl von Telefonen verbessert, die versuchen, die Hauptnetzzellen zu verwenden, und durch die Entlastung eines Verkehrs durch das Anwendernetz (über das Internet) zu der Infrastruktur eines Betreibers. Anstelle eines Verwendens des privaten Netzes eines Betreibers (Mikrowellenverbindungen etc.), kann der Mobilfunkbetreiber das Internet verwenden. Unter bestimmten Bedingungen kann eine Femtozelle hohe Temperaturen erfahren. Um die hohen Temperaturen abzumildern, kann eine relativ große Wärmesenke auf die Femtozelle angewendet werden (z.B. um Wärme zu dissipieren).

ZUSAMMENFASSUNG

Ein Hinzufügen einer Wärmesenke zu einer Femtozelle erhöht allgemein einen praktischen Formfaktor und beeinflusst ein Industriedesign der Femtozelle. Darüber hinaus erhöht die Wärmesenke ebenso die Gesamtkosten der Femtozelle. Beide von diesen Problemen können die Verwendung einer Femtozelle bei einer Vielfalt von Anwendungen behindern, und zwar im Bereich von einer Verwendung an einer Antennenvorrichtung bis zu einer Verwendung bei einem kleinen begrenzten Standort. Die vorliegende Offenbarung stellt Lösungen zum Regeln der Temperatur der Femtozelle durch Managen der Verwendung der Femtozelle ohne ein Erfordern von zusätzlichen Wärmedissipationsmaßnahmen, wie beispielsweise der Wärmesenke, zur Verfügung.

Ein Aspekt der Offenbarung stellt ein Verfahren zum Steuern einer Temperatur einer Femtozelle zur Verfügung. Das Verfahren enthält ein Empfangen, bei einer Datenverarbeitungshardware einer Femtozelle, von Temperaturmessungen von einem Temperatursensor, der konfiguriert ist, um eine Temperatur von wenigstens einem von der Datenverarbeitungshardware oder einem Leistungsverstärker der Femtozelle zu messen. Das Verfahren enthält weiterhin ein Bestimmen, durch die Datenverarbeitungshardware, ob die Femtozelle über einer Schwellentemperatur arbeitet, basierend auf den Temperaturmessungen. Wenn die Femtozelle über der Schwellentemperatur arbeitet, enthält das Verfahren ein Modifizieren, durch die Datenverarbeitungshardware, einer Energieverbrauchscharakteristik der Femtozelle, das in einer Energieverbrauchsreduzierung von wenigstens einem von der Datenverarbeitungshardware oder dem Leistungsverstärker resultiert.

Implementierungen der Offenbarung können ein oder mehrere der folgenden optionalen Merkmale enthalten. Bei einigen Implementierungen enthält ein Modifizieren der Energieverbrauchscharakteristik ein Reduzieren einer von einer physikalischen Abwärtsstrecke gemeinsam genutzten Kanalfrequenzressource und/oder einer von einer physikalischen Aufwärtsstrecke gemeinsam genutzten Kanalfrequenzressource, um mit UEs zu kommunizieren. Bei einigen Beispielen enthält ein Reduzieren der durch eine physikalische Abwärtsstrecke gemeinsam genutzten Kanalfrequenzressource eine zeitliche Einteilung einer geringeren Anzahl von UEs pro Abwärtsstreckenunterframe eines entsprechenden Abwärtsstreckenkommunikationsframes (z.B. durch zeitliches Einteilen einer reduzierten Anzahl von UEs als aktuell für einen Abwärtsstreckenunterframe zeitlich eingeteilt sind). Gleichermaßen kann ein Reduzieren der durch eine physikalische Aufwärtsstrecke gemeinsam genutzten Kanalfrequenzressource, um mit UEs zu kommunizieren, ein zeitliches Einteilen einer geringeren Anzahl von UEs pro Aufwärtsstreckenunterframe eines entsprechenden Aufwärtsstreckenkommunikationsframes enthalten.

Bei einigen Implementierungen enthält ein Reduzieren der durch eine physikalische Abwärtsstrecke gemeinsam genutzten Kanalfrequenzressource und/oder der durch eine physikalische Aufwärtsstrecke gemeinsam genutzten Kanalfrequenzressource ein zeitliches Einteilen bzw. Planen einer geringeren Anzahl von Ressourcenblöcken pro UE. Jeder Kommunikationsframe enthält Unterframes, die Ressourcenblöcke enthalten.

Bei zusätzlichen Implementierungen enthält ein Modifizieren der Energieverbrauchscharakteristik ein Reduzieren einer Energiespektrumsdichte des Leistungsverstärkers. Die Energiespektrumsdichte ist ein Maß eines durch eine physikalische Abwärtsstrecke gemeinsam genutzten Kanals.

Bei noch zusätzlichen Implementierungen enthält ein Modifizieren der Energieverbrauchscharakteristik ein Reduzieren einer Anzahl von UEs, die mit der Femtozelle kommunizieren. Beispielsweise kann das Verfahren ein Verweigern von Zugriffsanfragen von UEs enthalten.

Bei einigen Implementierungen enthält ein Modifizieren der Energieverbrauchscharakteristik ein Ändern eines Empfangsmodes von einem oder mehreren UEs, die mit der Femtozelle kommunizieren, zu einem diskontinuierlichen Mode, wie beispielsweise einem diskontinuierlichen Empfangsmode. Zusätzlich oder alternativ kann ein Modifizieren der Energieverbrauchscharakteristik ein Reduzieren eines Sendebetriebszyklus und/oder eines Empfangsbetriebszyklus der Femtozelle enthalten.

Ein weiterer Aspekt der Offenbarung stellt eine Femtozelle zur Verfügung, die einen Leistungsverstärker, Datenverarbeitungshardware, einen Temperatursensor und Speicherhardware in Kommunikation mit der Datenverarbeitungshardware enthält. Der Temperatursensor ist konfiguriert, um eine Temperatur von wenigstens einem von der Datenverarbeitungshardware oder dem Leistungsverstärker zu messen. Die Speicherhardware speichert Anweisungen, die dann, wenn sie auf der Datenverarbeitungshardware ausgeführt werden, veranlassen, dass die Datenverarbeitungshardware Operationen durchführt. Die Operationen enthalten ein Empfangen von Temperaturmessungen vom Temperatursensor, ein Bestimmen, ob die Femtozelle über einer Schwellentemperatur arbeitet, basierend auf den Temperaturmessungen, und dann, wenn die Femtozelle über der Schwellentemperatur arbeitet, ein Modifizieren einer Energieverbrauchscharakteristik, was in einer Energieverbrauchsreduzierung von wenigstens einem von der Datenverarbeitungshardware oder dem Leistungsverstärker resultiert.

Dieser Aspekt kann ein oder mehrere der folgenden optionalen Merkmale enthalten. Bei einigen Implementierungen enthält ein Modifizieren der Energieverbrauchscharakteristik ein Reduzieren einer durch eine physikalische Abwärtsstrecke gemeinsam genutzten Kanalfrequenzressource und/oder einer durch eine physikalische Aufwärtsstrecke gemeinsam genutzten Kanalfrequenzressource, um mit UEs zu kommunizieren. Bei einigen Beispielen enthält ein Reduzieren der durch eine physikalische Abwärtsstrecke gemeinsam genutzten Kanalfrequenzressource ein zeitliches Einteilen bzw. Planen einer geringeren Anzahl von UEs pro Abwärtsstreckenunterframe eines entsprechenden Abwärtsstreckenkommunikationsframes. Gleichermaßen kann ein Reduzieren der durch die physikalische Aufwärtsstrecke gemeinsam genutzten Kanalfrequenzressource, um mit den UEs zu kommunizieren, ein zeitliches Einteilen bzw. Planen einer geringeren Anzahl von UEs pro Aufwärtsstreckenunterframe eines entsprechenden Aufwärtsstreckenkommunikationsframes enthalten.

Bei einigen Implementierungen enthält ein Reduzieren der durch eine physikalische Abwärtsstrecke gemeinsam genutzten Kanalfrequenzressource und/oder der durch eine physikalische Aufwärtsstrecke gemeinsam genutzten Kanalfrequenzressource ein zeitliches Planen einer geringeren Anzahl von Ressourcenblöcken pro UE. Jeder Kommunikationsframe enthält Unterframes, die Ressourcenblöcke enthalten.

Bei zusätzlichen Implementierungen enthält ein Modifizieren der Energieverbrauchscharakteristik ein Reduzieren einer Energiespektrumsdichte des Leistungsverstärkers. Die Energiespektrumsdichte ist ein Maß eines durch eine physikalische Abwärtsstrecke gemeinsam genutzten Kanals.

Bei noch zusätzlichen Implementierungen enthält ein Modifizieren der Energieverbrauchscharakteristik ein Reduzieren einer Anzahl von UEs, die mit der Femtozelle kommunizieren. Beispielsweise kann das Verfahren ein Verweigern von Zugriffsanfragen von UEs enthalten.

Bei einigen Implementierungen enthält ein Modifizieren der Energieverbrauchscharakteristik ein Ändern eines Empfangsmodes von einem oder mehreren UEs, die mit der Femtozelle kommunizieren, zu einem diskontinuierlichen Mode, wie beispielsweise einem diskontinuierlichen Empfangsmode. Zusätzlich oder alternativ kann ein Modifizieren der Energieverbrauchscharakteristik ein Reduzieren eines Sendebetriebszyklus und/oder eines Empfangsbetriebszyklus der Femtozelle enthalten.

Die Details von einer oder mehreren Implementierungen der Offenbarung sind in den beigefügten Zeichnungen und der nachstehenden Beschreibung dargelegt. Andere Aspekte, Merkmale und Vorteile werden aus der Beschreibung und den Zeichnungen und aus den Ansprüchen offensichtlich werden.

BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine schematische Ansicht eines beispielhaften Kommunikationssystems.

2 ist eine schematische Ansicht einer beispielhaften Femtozelle.

3 ist eine perspektivische Ansicht eines beispielhaften Zeitplaners der 2.

4A ist eine schematische Ansicht von beispielhaften Framestrukturen für einen Zeitduplexmode einer Femtozelle.

4B ist eine schematische Ansicht von beispielhaften Framestrukturen für einen Frequenzduplexmode einer Femtozelle.

5 ist ein Ablaufdiagramm, das eine beispielhafte Anordnung von Operationen für ein Verfahren zum Steuern einer Temperatur einer zellularen Basisstation zur Verfügung stellt.

Gleiche Bezugszeichen in den verschiedenen Zeichnungen zeigen gleiche Elemente an.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG

Nimmt man Bezug auf 1, enthält ein Kommunikationssystem 100 bei einigen Implementierungen ein Mobilfunkbetreibernetz 110 mit einer oder mehreren Basisstationen 120, 120a–n. Bei einigen Beispielen sind die Basisstationen 120 Bs mit weiterentwickelten Knoten bzw. Evolved Node Bs (auf die auch als eNodeB oder eNB Bezug genommen wird). Eine eNB ist Hardware, die sich mit dem Mobilfunkbetreibernetz 110 verbindet und direkt mit einem oder mehreren Anwendergeräten (UE) 130 von entsprechenden Anwendern 10 kommuniziert. Wie sie hierin verwendet sind, werden die Ausdrücke UE 130 und "mobiles Endgerät" austauschbar verwendet. Bei einigen Implementierungen hat eNB 120 kein separates Steuerungselement, wodurch die Architektur des Mobilfunkbetreibernetzes vereinfacht wird. Die Basisstation 120, die mit UE 130 kommuniziert, ist als ihre bedienende eNB 120 bekannt, und sie wird dazu verwendet, Funkdaten zu/von UE 130 zu senden/zu empfangen.

Das Mobilfunkbetreibernetz 110 kann eine oder mehrere Makrozellen, Femtozellen, Picozellen oder Mikrozellen enthalten, die jeweils einen Bedeckungsbereich bzw. Versorgungsbereich des Mobilfunkbetreibernetzes 110 definieren. Beim gezeigten Beispiel enthält das Mobilfunkbetreibernetz 110 eine oder mehrere Femtozellen 200, 200a–n. Heim-eNodeB (HeNB) ist der Ausdruck von 3GPP für eine Femtozelle oder eine kleine Zelle. Im Allgemeinen ist eine Femtozelle 200 eine drahtlose Basisstation geringer Energie, die einen zellularen Zugriff in Gebieten mit einem beschränkten oder keinem zellularen Zugriff zur Verfügung stellt. Die Femtozelle 200 ist typischerweise zur Verwendung an Ort und Stelle bzw. Zuhause 20 entwickelt, wie beispielsweise einem Zuhause oder einem kleinen Geschäft, und gehört zur geschlossenen Teilnehmergruppe (CSG). Die Femtozelle 200 kann eine Zugriffsstelle sein, die in einem lizensierten Spektrum arbeitet oder konfiguriert ist, um Mobiltelefonverkehr durch ein Internetprotokoll-(IP-)Netz zu führen, wie beispielsweise das Mobilfunkbetreibernetz 110. Die Femtozelle 200 ist mit einem Breitband 140 (Kabelmodem oder digitaler Teilnehmerleitung) verbunden und stellt einen vollständigen Sprach- und Datendienst zu UEs 130, z.B. standardmäßigen Mobilfunkvorrichtungen, wie beispielsweise Zellentelefonen oder PDAs, zur Verfügung, die registriert sind und innerhalb eines Femtozellen-Versorgungsbereichs 202 sind, welcher von einem beschränkten Bereich sein Kann (z.B. im Allgemeinen weniger als 10 Meter). Um die Installationslast zu vereinfachen, kann die Femtozelle 200 gestaltet sein, um anwenderfreundlich zu sein und sofort betriebsbereit zu sein, mit Merkmalen, die unter anderen Merkmalen eine automatische Erfassung des Internetserviceproviders (ISP), eine automatische Registrierung, eine Authentifizierung zu dem Mobilfunkbetreibernetz 110, eigenständige Upgrades, eine Standortprüfung und eine Sendeleistungseinstellung enthalten. Die Femtozelle 200 sollte nicht mit Repeatern bzw. Zwischenverstärkern verwechselt werden, die allgemein Signalverstärker genannt werden, die nur verwendet werden, um eine existierende Makrozellenversorgung zu verbessern.

Bei einigen Implementierungen ist die Femtozelle 200 eine Long-Term-Evolution(LTE-)Femtozelle. LTE ist ein Standard für drahtlose Kommunikation von Hochgeschwindigkeitsdaten für mobile Telefone und Datenendgeräte. LTE basiert auf dem globalen System für mobile Kommunikationen (erhöhte Datenraten für GSM-Entwicklung (GSM/EDGE) und universelles mobiles Telekommunikationssystem/Hochgeschwindigkeits-Paketzugriff-(UMTS/HSPA-)Netzwerktechnologien. LTE ist konfiguriert, um die Kapazität und Geschwindigkeit der Telekommunikation durch Verwenden von anderen Funkschnittstellen zusätzlich zu Kernnetzverbesserungen zu erhöhen. LTE unterstützt skalierbare Trägerbandbreiten von 1,4 MHz bis 20 MHz und unterstützt sowohl Frequenzduplex (FDD) als auch Zeitduplex (TDD). LTE-Netze können terrestrische Netze enthalten, die mit Kommunikations-Endgeräten assoziiert sind, die auf der Erde positioniert sind, nicht terrestrische Netze, die mit Kommunikations-Endgeräten assoziiert sind, die nicht auf der Erde positioniert sind, oder ein Netz, das LTE unterstützt und sowohl terrestrische als auch nicht terrestrische Netzwerke enthält.

2 stellt eine schematische Ansicht einer beispielhaften Femtozelle 200 zur Verfügung. Bei einigen Implementierungen enthält die Femtozelle 200 Datenverarbeitungshardware 210 in Kommunikation mit Speicherhardware 212 und mit Energie versorgt durch einen Leistungsverstärker 220, der Energie von einer Energiequelle empfängt (z.B. 110 V oder 220 V Gleichstrom). Die Datenverarbeitungshardware 210 und der Leistungsverstärker 220 geben im Allgemeinen während einer Verwendung Wärme frei. Um ein Temperaturmaß der Femtozelle 200 zu managen, kann die Datenverarbeitungshardware 210 in Kommunikation mit einem Temperatursensor 230 sein und einen MAC-Zeitplaner 300 (z.B. einen LTE-MAC-Zeitplaner) basierend auf Anweisungen ausführen, die in der Speicherhardware 212 gespeichert sind, die eine Einstellung 250 (z.B. eine Sende-(TX-)Leistung/Frequenz, Ressource/Zeitschlitz-Einstellung) basierend auf einer oder mehreren Temperaturmessungen 232 bestimmt, die vom Temperatursensor 230 empfangen sind. Der MAC-Zeitplaner 300 hat eine Steuerung über die orthogonale Frequenzmultiplex-(OFDM-)Modulation in dem Sinne, dass er gemäß von anderen LTE-Netzkomponenten empfangener Information entscheidet, wie viel Bandbreite jedes UE 130 zu einem gegebenen Moment empfängt. OFDM teilt Daten in kleine Unterträger, die auch als Datenströme bekannt sind, auf benachbarte Frequenzen über einem einzigen Kanal auf. OFDM lässt ein Senden von mehr Daten als über Einzelträgermodulationstechniken zu, und mit einer höheren Rate. OFDM handhabt auch Phänomene, wie beispielsweise eine Interferenz, ein Rauschen oder einen Mehrfachpfad, signifikant effizienter als andere Modulationsverfahren.

Um seine Ressourcenzuteilungsentscheidungen durchzuführen, kann der MAC-Zeitplaner 300 Information von einer Policy and Charging Rules Function (PCRF) 260 empfangen, wie beispielsweise Strategien und Dienstqualitäts-(QoS-)Daten 262. Die QoS-Daten 262 können eine minimale garantierte Bandbreite, eine maximale zulässige Bandbreite, Paketverlustraten, eine relative Priorität von Anwendern, etc. enthalten. Der MAC-Zeitplaner 300 kann auch Nachrichten 132 von den UEs 130 in Bezug auf eine Funkkanalqualität, eine Stärke oder eine Schwäche eines entsprechenden Signals und/oder zusätzliche Information empfangen. Der MAC-Zeitplaner 300 kann Messungen 272 von einem Funk-Untersystem 270, das in Kommunikation mit der Datenverarbeitungshardware 210 ist, in Bezug auf Funkkanalqualität, Rauschen und Interferenz, etc. empfangen. Darüber hinaus kann der MAC-Zeitplaner 300 einen Pufferzustand 282 von einer oberen Schicht 280 darüber empfangen, wie viele Daten in eine Warteschlange gebracht sind, die auf ein Senden warten.

MAC-ZEITPLANER

Nimmt man zusätzlich Bezug auf 3, empfängt der MAC-Zeitplaner 300 eine Eingangsvariable, d.h. eine oder mehrere Temperaturmessungen 232, die vom Temperatursensor 230 ausgegeben sind. In Reaktion auf ein Empfangen von der einen oder den mehreren Temperaturmessungen 232 führt der MAC-Zeitplaner 300 eine Temperaturanalysefunktion 310 aus, die in der Speicherhardware 212 gespeichert sein kann. Bei einigen Implementierungen ist die Temperaturanalysefunktion 310 eine Vergleichs- und/oder Filteroperation, die bestimmt, ob die Temperaturmessung 232 einen Schwellenwert übersteigt. Wenn die Temperaturmessung 232 den Schwellenwert übersteigt, erkennt der MAC-Zeitplaner 300, dass die Femtozelle 200 außerhalb eines akzeptierbaren Betriebsbereichs arbeitet (z.B. außerhalb eines akzeptierbaren Temperaturbereichs). Demgemäß implementiert der MAC-Zeitplaner 300 eine oder mehrere Temperaturmanagementfunktionen 320, um einen Energieverbrauch der Femtozelle 200 durch Reduzieren einer Sendeleistung, Modifizieren von Frequenzressourcen und/oder Einstellen von Zeitschlitzen zu reduzieren. Die Temperaturanalysefunktion(en) 320 kann (können) auch eine Durchschnittsbildung von Temperaturmessungen 232 durchführen, um falsche positive Schwellenwerte zu reduzieren.

Die Temperaturmanagementfunktion(en) 320 kann (können) irgendeine oder eine Kombination aus einer Frequenzressourcenfunktion 320a, einer Energiespektrumsfunktion 320b, einer Zulassungssteuerungsfunktion 320c, einer Funktion für einen diskontinuierlichen Mode 320d und einer Drosselfunktion 320e sein. Diese Funktionen sind allein oder in Kombination konfiguriert, um eine Energieverbrauchscharakteristik der Femtozelle 200 zu modifizieren, um dadurch den Energieverbrauch der Femtozelle 200 zu reduzieren. Der MAC-Zeitplaner 300 implementiert eine Einstellung 250 der Femtozelle 200 unter Verwendung von der einen oder den mehreren Frequenzressourcenfunktionen 320, 320a–e.

Nimmt man Bezug auf die 4A und 4B hat das Kommunikationssystem 100, damit das Kommunikationssystem 100 eine Synchronisation beibehält und unterschiedliche Typen von Information managt, die zwischen der Basisstation oder eNodeB 120 und UE 130 getragen wird, einen definierten LTE-Frame und eine Unterframestruktur für den terrestrischen Funkzugriff des weiterentwickelten UMTS (E-UTRA), d.h. die Luftschnittstelle. Die Framestrukturen für LTE unterscheiden zwischen einem Zeitduplex-(TDD-)Mode und einem Frequenzduplex-(FDD-)Mode, da es unterschiedliche Anforderungen an ein Trennen der gesendeten Daten gibt. Für den FDD-Mode, wie er in 4A dargestellt ist, hat ein LTE-Frame 400, 400a eine Gesamtlänge von 10 ms, welche in 10 Unterframes 310 und 20 einzelne Schlitze 420 aufgeteilt ist, wobei jeder Unterframe 410 zwei Schlitze 420 enthält. Für den TDD-Mode, wie er in 4B dargestellt ist, umfasst der LTE-Frame 400, 400b, der 10 ms lang ist, zwei Halbframes 402, die jeweils 5 ms lang sind. Darüber hinaus ist jeder Halbframe 402 weiter in fünf Unterframes 410 aufgeteilt, die jeweils 1 ms lang sind. Die Unterframes 410 können in spezielle Unterframes 430 aufgeteilt sein, die drei Felder enthalten: einen Abwärtsstrecken-Pilotzeitschlitz (DwPTS) 430, eine Schutzperiode (GP) 430g und einen Aufwärtsstrecken-Pilotzeitschlitz (UpPTS) 430u. In jedem Mode kann ein Unterframe 410 als ein Abwärtsstrecken-Unterframe 410d oder ein Aufwärtsstrecke-Unterframe 410u bestimmt sein.

Das Kommunikationssystem 100 verwendet verschiedene "Kanäle", um den Transport von unterschiedlichen Typen von Daten zu trennen und um Schnittstellen zu höheren Schichten innerhalb der LTE-Protokollstruktur zur Verfügung zu stellen, die die geordnete und definierte Trennung der Daten ermöglicht. Im Allgemeinen gibt es drei Kategorien, in welche die verschiedenen Datenkanäle gruppiert sein können: physikalische Kanäle, die Sendekanäle sind, die Anwenderdaten und Steuernachrichten tragen; Transportkanäle, die Transportkanäle einer physikalischen Schicht sind, für einen Informationstransfer zu einer Mediumzugriffssteuerung (MAC) und höheren Schichten; und logische Kanäle, die Dienste für die MAC-Schicht innerhalb der LTE-Protokollstruktur zur Verfügung stellen. Die physikalischen Kanäle sind entweder Abwärtsstrecken- oder Aufwärtsstrecken-Kanäle. Die Abwärtsstreckenkanäle können einen physikalischen Rundsendekanal (PBCH) und einen für eine physikalische Abwärtsstrecke gemeinsam genutzten Kanal (PDSCH) enthalten. Der PBCH trägt Systeminformation für UEs 130, die einen Zugriff auf das Netz (das Kommunikationssystem 100) benötigen. Beispielsweise sendet der PBCH eine begrenzte Anzahl von Parametern, die für einen anfänglichen Zugriff der Femtozelle 200 nötig sind, wie beispielsweise eine Abwärtsstreckensystembandbreite, eine Struktur eines physikalischen Hybrid-ARQ-Indikatorkanals (PHICH) und die signifikantesten acht Bits einer Systemframenummer. Der PDSCH ist allgemein der die Hauptdaten tragende Kanal, der UEs 130 auf einer dynamischen und einer opportunistischen Basis zugeteilt ist. Der PDSCH wird auch verwendet, um Rundsendeinformation zu senden, die nicht auf dem physikalischen Rundsendekanal (PBCH) gesendet wird. Die Rundsendeinformation kann Systeminformationsblöcke (SIB) und Paging & Funkressourcensteuerungs-(RRC-)Signalgebungsnachrichten enthalten. Der PDSCH kann auch verwendet werden, um Anwendungsdaten zu transferieren. Auf der Aufwärtsstreckenseite wird der für eine physikalische Aufwärtsstrecke gemeinsam genutzte Kanal (PUSCH) allgemein verwendet, um RRC-Signalgebungsnachrichten, Aufwärtsstreckensteuerungsinformation (UCI) und Anwendungsdaten zu tragen. Der PUSCH trägt auch allgemein Aufwärtsstrecken-RRC-Nachrichten.

Nimmt man auch Bezug auf 3, reduziert die Frequenzressourcenfunktion 320a eine Frequenzressource, die durch eine Abwärtsstrecke und/oder eine Aufwärtsstrecke verwendet wird, wenn sie mit UEs 130 kommuniziert. Bei einigen Implementierungen reduziert die Frequenzressourcenfunktion 320a eine Anzahl von Frequenzressourcen, die durch den PDSCH und/oder den PUSCH verwendet sind. Beispielsweise verursacht die Frequenzressourcenfunktion 320a, dass der MAC-Zeitplaner 300 weniger UEs 130 pro Abwärtsstreckenunterframe 410d oder Aufwärtsstreckenunterframe 410e zeitlich einplant. Bei zusätzlichen Beispielen plant der MAC-Zeitplaner 300 zeitlich eine reduzierte Anzahl von Ressourcenblöcken pro UE 130 für jede Abwärtsstrecke und/oder Aufwärtsstrecke, wenn er die Frequenzressourcenfunktion 320a implementiert. Nimmt man wieder Bezug auf die 4A und 4B, ist ein Ressourcenblock 440 die kleinste Einheit von Ressourcen, die einem UE 130 zugeteilt werden können. Beispielsweise kann der Ressourcenblock 440 für den FDD-Mode bezüglich der Frequenz 180 kHz breit sein und bezüglich der Zeit 1 Schlitz lang sein. Darüber hinaus können die Ressourcenblöcke 440 bei einigen Beispielen bezüglich der Frequenz entweder 12 × 15 kHz Unterträger oder 24 × 7,5 kHz Unterträger breit sein. Die Anzahl von Unterträgern, die pro Ressourcenblock 440 für die meisten Kanäle und Signale verwendet werden, ist 12 Unterträger. Wie es früher beschrieben ist, enthält der PDSCH die Daten, die zu den UEs 130 gesendet werden. Alle Ressourcenblöcke 440 sind für eine Zuteilung verfügbar, aber nur die nicht für Steuerkanäle reservierten Unterträger sind zum Tragen von Daten verfügbar. Wie es dargestellt ist, sind die UEs 130 zugeteilte rechteckförmige Gebiete von Ressourcenblöcken 440 und erwarten, ihre Daten bei diesen Stellen zu finden. Zuteilungen können sich für jeden Halbframe ändern, um um Kanaleffekte herum zu arbeiten, wie beispielsweise Frequenznullen. Die Reduzierung von Frequenzressourcen auf dem PDSCH reduziert eine Sendeleistung der Femtozelle 200. Die Reduzierung von Frequenzressourcen auf den PUSCH reduziert eine Rechenbelastung bei der Datenverarbeitungshardware 210.

Die Energiespektrumsfunktion 320b reduziert eine Energiespektrumsdichte des Leistungsverstärkers 220. Bei einigen Beispielen reduziert der MAC-Zeitplaner 300 die Energiespektrumsdichte auf dem PDSCH. Die Reduzierung einer Energiespektrumsdichte ist relativ zu einer allgemeinen Referenzsignalleistung. Energiespektrumsdichte ist ein Maß einer Signal-Energieintensität im Frequenzbereich. In der Praxis wird die Energiespektrumsdichte aus einem Spektrum einer schnellen Fouriertransformation (FFT) eines Signals berechnet. Die Energiespektrumsdichte stellt eine nützliche Art zur Verfügung, um den Inhalt einer Amplitude gegenüber einer Frequenz eines Signals zu charakterisieren.

Die Zulassungssteuerungsfunktion 320c reduziert eine Anzahl von UEs 130, die mit der Femtozelle 200 kommunizieren. Folglich befreit der MAC-Zeitplaner 300 eine Bandbreite der Femtozelle 200 auf sowohl dem PDSCH als auch dem PUSCH. Bei einigen Beispielen verweigert der MAC-Zeitplaner 300 Zugriffsanfragen von UEs 130.

Die Funktion für einen diskontinuierlichen Mode 320d ändert einen Empfangsmode der UEs 130 zu einem diskontinuierlichen Mode. Die UEs 130 werden durch den MAC-Zeitplaner 300 in einen diskontinuierlichen Mode versetzt. Der diskontinuierliche Empfangsmode kann ein angeschlossener diskontinuierlicher Empfangs-(DRX-)Mode oder ein Leerlauf-DRX-Mode sein. Der diskontinuierliche Empfangsmode reduziert eine Zeitplanungsberechnungsbelastung auf der Datenverarbeitungshardware 210, eine Empfangsverarbeitungsberechnung durch die Datenverarbeitungshardware 210 und die Sendeleistung der Femtozelle 200. Der DRX-Mode kann eine Funktion davon sein, wie ein Senden strukturiert ist. Beispielsweise können Schlitze 420 Anfangsblöcke haben, die Adressendetails enthalten, und UEs 130 können auf die Anfangsblöcke in jedem Schlitz 420 hören, um zu entscheiden, ob das Senden relevant für sie ist oder nicht. In diesem Fall haben nur die UEs 130 zu Beginn jedes Schlitzes 420 aktiv zu sein, um den Anfangsblock zu empfangen. Andere Techniken enthalten ein Wählen bzw. Abrufen, wodurch das UE 130 für ein gegebenes Ausmaß an Zeit in einen Standby-Zustand versetzt wird und eine Femtozelle 200 periodisch einen Funkstrahl sendet, der anzeigt, ob es irgendeine Wartezeit für das UE 130 gibt. Dies kann bei drahtlosen Netzen von 802.11 verwendet werden, wenn kompatible Zugriffskarten und Zugriffsstellen eine Energiesparmodenanordnung verhandeln bzw. abschließen. Der MAC-Zeitplaner 300 kann eine oder mehrere von diesen oder anderen Techniken implementieren, um die Zeitplanungslast zu reduzieren, um dadurch die Berechnungslast an der Datenverarbeitungshardware 210 zu reduzieren.

Die Drosselfunktion 320e reduziert einen Sendebetriebszyklus der Femtozelle 200. Die Femtozelle 200 kann eine Dezimierung in einem Zeitbereich durch zeitliches Planen nur an bestimmten Zeilensprüngen oder Unterframes 410 durchführen. Bei einigen Beispielen reduziert der MAC-Zeitplaner 300 Sende- und Empfangsbetriebszyklen durch Senden von Information auf ausgewählten Unterframes 410. Die Drosselfunktion 320e reduziert dadurch die Rechenbelastung auf der Datenverarbeitungshardware 210 und einen Gesamtenergieverbrauch der Femtozelle 200 durch Reduzieren der Sende-/Empfangs-Betriebszyklen.

5 stellt eine schematische Ansicht einer beispielhaften Anordnung von Operationen für ein Verfahren 500 zum Steuern einer Temperatur einer zellularen Basisstation, wie beispielsweise einer Femtozelle 200, zur Verfügung. Bei einer Operation 502 enthält das Verfahren 500 ein Empfangen, bei der Datenverarbeitungshardware 210 der Femtozelle 200, von Temperaturmessungen 232 von einem Temperatursensor 230, der konfiguriert ist, um eine Temperatur von wenigstens einem von der Datenverarbeitungshardware 210 oder einem Leistungsverstärker 220 der Femtozelle 200 zu messen. Bei einer Operation 504 enthält das Verfahren 500 weiterhin ein Bestimmen, durch die Datenverarbeitungshardware 210, ob die Femtozelle 200 über einer Schwellentemperatur arbeitet, basierend auf den Temperaturmessungen 232. Wenn die Femtozelle 200 über der Schwellentemperatur arbeitet, enthält das Verfahren 500 bei einer Operation 506 ein Modifizieren, durch die Datenverarbeitungshardware 210, einer Energieverbrauchscharakteristik der Femtozelle 200, was in einer Energieverbrauchsreduzierung von wenigstens einem von der Datenverarbeitungshardware 210 oder dem Leistungsverstärker 220 resultiert.

Bei einigen Implementierungen enthält ein Modifizieren der Energieverbrauchscharakteristik ein Reduzieren einer PDSCH-Frequenzressource und/oder einer PUSCH-Frequenzressource, um mit UEs 130 zu kommunizieren. Bei einigen Beispielen enthält ein Reduzieren der PDSCH-Frequenzressource ein zeitliches Planen einer geringeren Anzahl von UEs 130 pro Abwärtsstreckenunterframe 410d eines entsprechenden Abwärtsstreckenkommunikationsframes 400. Beispielsweise kann das Verfahren 500 ein zeitliches Planen einer reduzierten Anzahl von UEs 130 als eine aktuelle Anzahl von UEs 130 enthalten, die aktuell zeitlich für einen Abwärtsstreckenunterframe 410d eines entsprechenden Abwärtsstreckenkommunikationsframes 400 geplant sind. Gleichermaßen kann ein Reduzieren der PUSCH-Frequenzressource, um mit UEs 130 zu kommunizieren, ein zeitliches Planen einer geringeren Anzahl von UEs 130 pro Aufwärtsstreckenunterframe 410u eines entsprechenden Aufwärtsstreckenkommunikationsframes 400 enthalten. Beispielsweise kann das Verfahren 500 ein zeitliches Planen einer reduzierten Anzahl von UEs 130 als eine aktuelle Anzahl von UEs 130 enthalten, die aktuell für einen Aufwärtsstreckenunterframe 410u eines entsprechenden Aufwärtsstreckenkommunikationsframes 400 geplant sind.

Bei einigen Implementierungen enthält ein Reduzieren der PDSCH-Ressource und/oder der PUSCH-Frequenzressource ein zeitliches Planen einer geringeren Anzahl von Ressourcenblöcken 440 pro UE 130 (z.B. über den MAC-Zeitplaner 300). Jeder Kommunikationsframe 400 enthält Unterframes 410, die Ressourcenblöcke 440 enthalten.

Bei zusätzlichen Implementierungen enthält ein Modifizieren der Energieverbrauchscharakteristik ein Reduzieren einer Energiespektrumsdichte des Leistungsverstärkers 220. Die Energiespektrumsdichte ist ein Maß des PDSCH.

Bei noch zusätzlichen Implementierungen enthält ein Modifizieren der Energieverbrauchscharakteristik ein Reduzieren einer Anzahl von UEs 130, die mit der Femtozelle 200 kommunizieren. Beispielsweise kann das Verfahren ein Verweigern von Zugriffsanfragen von UEs 130 enthalten.

Bei einigen Implementierungen enthält ein Modifizieren der Energieverbrauchscharakteristik ein Ändern eines Empfangsmodes von einem oder mehreren UEs 130, die mit der Femtozelle 200 kommunizieren, zu einem diskontinuierlichen Mode, wie beispielsweise dem DRX-Mode. Zusätzlich oder alternativ kann ein Modifizieren der Energieverbrauchscharakteristik ein Reduzieren eines Sendebetriebszyklus und eines Empfangsbetriebszyklus der Femtozelle 200 enthalten.

Verschiedene Implementierungen der Systeme und Techniken, die hierin beschrieben sind, können in einer digitalen elektronischen und/oder optischen Schaltung, einer integrierten Schaltung, speziell entwickelten ASICs (anwendungsspezifischen integrierten Schaltungen), Computerhardware, -firmware, -software und/oder Kombinationen davon realisiert werden. Diese verschiedenen Implementierungen können eine Implementierung in einem oder mehreren Computerprogrammen enthalten, die auf einem programmierbaren System ausführbar und/oder interpretierbar sind, das wenigstens einen programmierbaren Prozessor, der speziell oder allgemein sein kann, gekoppelt, um Daten und Anweisungen von einem Speichersystem zu empfangen und Daten und Anweisungen zu diesem zu senden, wenigstens eine Eingabevorrichtung und wenigstens eine Ausgabevorrichtung enthält.

Diese Computerprogramme (die auch als Programme, Software, Softwareanwendungen oder Code bekannt sind) enthalten Maschinenanweisungen für einen programmierbaren Prozessor und können in einer höheren verfahrensund/oder objektorientierten Programmiersprache und/oder in Assemblierungs-/Maschinen-Sprache implementiert sein. Wie sie hierin verwendet sind, beziehen sich die Ausdrücke "maschinenlesbares Medium" und "computerlesbares Medium" auf irgendein Computerprogrammprodukt, ein nichtflüchtiges computerlesbares Medium, ein Gerät und/oder eine Vorrichtung (z.B. Magnetplatten, optische Platten, Speicher, programmierbare Logikvorrichtungen (PLDs)), die verwendet werden, um Maschinenanweisungen und/oder Daten zu einem programmierbaren Prozessor zu liefern, einschließlich eines maschinenlesbaren Mediums, das Maschinenanweisungen als ein maschinenlesbares Signal empfängt. Der Ausdruck "maschinenlesbares Signal" bezieht sich auf irgendein Signal, das verwendet wird, um Maschinenanweisungen und/oder Daten zu einem programmierbaren Prozessor zu liefern.

Die Prozesse und logischen Abläufe, die in dieser Beschreibung beschrieben sind, können durch einen oder mehrere programmierbare Prozesse durchgeführt werden, die ein oder mehrere Computerprogramme ausführen, um Funktionen durch Arbeiten an Eingangsdaten und Erzeugen einer Ausgabe durchzuführen. Die Prozesse und logischen Abläufe können auch durch eine Logikschaltung für spezielle Zwecke durchgeführt werden, z.B. ein FPGA (feldprogrammierbares Gate-Array) oder eine ASIC (anwendungsspezifische integrierte Schaltung). Prozessoren, die für die Ausführung eines Computerprogramms geeignet sind, enthalten, anhand eines Beispiels, sowohl allgemeine als auch spezielle Mikroprozessoren, und irgendeinen oder irgendwelche der Prozessoren von irgendeiner Art von digitalem Computer. Allgemein wird ein Prozessor Anweisungen und Daten von einem Nurlesespeicher oder einem Direktzugriffsspeicher oder von beiden empfangen. Die wesentlichen Elemente eines Computers sind ein Prozessor zum Durchführen von Anweisungen und eine oder mehrere Speichervorrichtungen zum Speichern von Anweisungen und Daten. Allgemein wird ein Computer auch enthalten oder operativ damit gekoppelt sein, um Daten davon zu empfangen oder Daten dorthin zu transferieren, oder beides, eine oder mehrere Massenspeichervorrichtungen zum Speichern von Daten, z.B. magnetische, magneto-optische Platten oder optische Platten. Jedoch muss ein Computer nicht solche Vorrichtungen haben. Computerlesbare Medien, die zum Speichern von Computerprogrammanweisungen und Daten geeignet sind, enthalten alle Formen von nichtflüchtigem Speicher, Medien und Speichervorrichtungen, einschließlich, anhand eines Beispiels, von Halbleiterspeichervorrichtungen, z.B. EPROM, EEPROM und Flash-Speichervorrichtungen, magnetischen Platten, z.B. internen Festplatten oder entfernbaren Platten; magneto-optischen Platten; und CD ROM und DVD-ROM-Platten. Der Prozessor und der Speicher können durch eine spezielle Logikschaltung ergänzt oder darin enthalten sein.

Um für eine Interaktion mit einem Anwender zu sorgen, können ein oder mehrere Aspekte der Offenbarung auf einem Computer mit einer Anzeigevorrichtung, z.B. einer CRT (Kathodenstrahlröhre), einem LCD-(Flüssigkristallanzeige-)Monitor oder Berührungsbildschirm zum Anzeigen von Information zum Anwender und optional einer Tastatur und einer Zeigevorrichtung, z.B. einer Maus oder einem Trackball, wodurch der Anwender eine Eingabe zum Computer liefern kann, implementiert sein. Andere Arten von Vorrichtungen können ebenso gut verwendet werden, um eine Interaktion mit einem Anwender zur Verfügung zu stellen; beispielsweise kann eine Rückkopplung, die zum Anwender geliefert wird, irgendeine Form von Sensor-Rückkopplung sein, wie z.B. eine visuelle Rückkopplung, eine hörbare Rückkopplung oder eine taktile Rückkopplung; und eine Eingabe vom Anwender kann in irgendeiner Form empfangen werden, einschließlich einer akustischen, sprachlichen oder einer taktilen Eingabe. Zusätzlich kann ein Computer mit einem Anwender durch Senden von Dokumenten zu und Empfangen von Dokumenten von einer Vorrichtung interagieren, die durch den Anwender verwendet wird; beispielsweise durch Senden von Web-Seiten zu einem Web-Browser auf einer Clientvorrichtung eines Anwenders in Antwort auf Anfragen, die vom Web-Browser empfangen sind.

Eine Anzahl von Implementierungen ist beschrieben worden. Nichtsdestoweniger wird es verstanden werden, dass verschiedene Modifikationen durchgeführt werden können, ohne vom Sinngehalt und Schutzumfang der Offenbarung abzuweichen. Demgemäß sind andere Implementierungen innerhalb des Schutzumfangs der folgenden Ansprüche