Title:
Köderkamera
Kind Code:
U1
Abstract:

Köderkamera, umfassend:
ein Gehäuse;
eine Mikrokamera, die im Gehäuse angeordnet ist, um Bilder von außerhalb des Gehäuses aufzunehmen;
eine Schaltkreisplatineneinheit, die im Gehäuse angeordnet ist, wobei die Schaltkreisplatineneinheit eine mit der Mikrokamera elektrisch verbundene Schaltkreisplatine und einen auf der Schaltkreisplatine angebrachten Tastenschalter aufweist; und
eine wasserdichte Taste, die auf dem Gehäuse angeordnet ist und zu dem Tastenschalter im Gehäuse korrespondiert, wobei die wasserdichte Taste einen Tastenkörper aufweist, und eine elastische wasserdichte Folie und ein Befestigungselement, wobei die wasserdichte Folie eine erste Öffnung auf dem Gehäuse abdeckt und an einer Stelle, die der ersten Öffnung entspricht, einen Kombinationsabschnitt aufweist, und der Kombinationsabschnitt in Richtung eines inneren Teils des Gehäuses zurückspringt, wobei der Tastenkörper mit dem Kombinationsabschnitt verbunden ist und aus der ersten Öffnung herausragt, das Befestigungselement die wasserdichte Folie an der ersten Öffnung befestigt, die Mikrokamera ist steuerbar durch Betätigen der wasserdichten Taste, um die Aufnahme zu starten und zu stoppen und das Eindringen von Wasser in die Köderkamera zu verhindern.



Application Number:
DE202017105211U
Publication Date:
10/12/2017
Filing Date:
08/30/2017
Assignee:
Quan Xing Electronic Technology (ShenZhen) Co., Ltd., Guangdong (Shenzhen, CN)
International Classes:
Attorney, Agent or Firm:
2K Patentanwälte Blasberg Kewitz & Reichel Partnerschaft mbB, 60325, Frankfurt, DE
Claims:
1. Köderkamera, umfassend:
ein Gehäuse;
eine Mikrokamera, die im Gehäuse angeordnet ist, um Bilder von außerhalb des Gehäuses aufzunehmen;
eine Schaltkreisplatineneinheit, die im Gehäuse angeordnet ist, wobei die Schaltkreisplatineneinheit eine mit der Mikrokamera elektrisch verbundene Schaltkreisplatine und einen auf der Schaltkreisplatine angebrachten Tastenschalter aufweist; und
eine wasserdichte Taste, die auf dem Gehäuse angeordnet ist und zu dem Tastenschalter im Gehäuse korrespondiert, wobei die wasserdichte Taste einen Tastenkörper aufweist, und eine elastische wasserdichte Folie und ein Befestigungselement, wobei die wasserdichte Folie eine erste Öffnung auf dem Gehäuse abdeckt und an einer Stelle, die der ersten Öffnung entspricht, einen Kombinationsabschnitt aufweist, und der Kombinationsabschnitt in Richtung eines inneren Teils des Gehäuses zurückspringt, wobei der Tastenkörper mit dem Kombinationsabschnitt verbunden ist und aus der ersten Öffnung herausragt, das Befestigungselement die wasserdichte Folie an der ersten Öffnung befestigt, die Mikrokamera ist steuerbar durch Betätigen der wasserdichten Taste, um die Aufnahme zu starten und zu stoppen und das Eindringen von Wasser in die Köderkamera zu verhindern.

2. Die Köderkamera nach Anspruch 1, ferner umfassend einen transparenten wasserdichten Stopfen, wobei der wasserdichte Stopfen mit einer zweiten Öffnung am Gehäuse verbunden ist und die zweite Öffnung umschließt, und die Mikrokamera in dem wasserdichten Stopfen eingebaut ist und Bilder von außerhalb des Gehäuses durch den wasserdichten Stopfen hindurch aufnimmt.

3. Die Köderkamera nach Anspruch 2, wobei zwischen dem wasserdichten Stopfen und der zweiten Öffnung mindestens ein O-Ring angeordnet ist, um zu verhindern, dass Wasser durch die zweite Öffnung in die Köderkamera eindringt.

4. Die Köderkamera gemäß einem der Ansprüche 2 oder 3, wobei die Mikrokamera elektrisch mit der Schaltkreisplatine der Schaltkreisplatineneinheit durch eine flexible Schaltkreisplatinenschaltung verbunden ist und der wasserdichte Stopfen in Bezug auf die zweite Öffnung beweglich ist, wobei der wasserdichte Stopfen eine vorstehende Lasche aufweist und ein Bildaufnahmewinkel der Mikrokamera durch Einstellen der Lasche eingestellt werden kann.

5. Die Köderkamera gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Schaltkreisplatine ferner einen digitalen Bildprozessor und mindestens eine Speicherkomponente umfasst, der digitale Bildprozessor auf der Schaltkreisplatine installiert ist, um ein Ausgangsbildsignal der Mikrokamera in ein digitales Bildsignal umzuwandeln, und die mindestens eine Speicherkomponente, eine eingebettete Multimediakarte und/oder eine externe Speicherkarte umfasst, die auf der Schaltkreisplatine installiert ist, um das digitale Bildsignal zu speichern.

6. Die Köderkamera gemäß Anspruch 5, ferner umfassend eine wasserdichte Abdeckung, die drehbar mit dem Gehäuse verbunden ist, und die wasserdichte Abdeckung kann eine dritte Öffnung auf dem Gehäuse in einer zu öffnenden und zu verschließenden Weise schließen, wobei die externe Speicherkarte in das Gehäuse einführbar ist und durch die dritte Öffnung elektrisch mit der Schaltkreisplatine der Schaltkreisplatineneinheit verbindbar ist oder das Gehäuse durch die dritte Öffnung entnehmbar ist.

7. Die Köderkamera gemäß einem der Ansprüche 5 oder 6, wobei die Schaltkreisplatineneinheit ferner eine wiederaufladbare Batterie und einen Stecker aufweist und die wiederaufladbare Batterie mit der Schaltkreisplatine elektrisch verbunden ist, wobei der Stecker auf der Schaltkreisplatine installiert ist, einen Anschluss bei der dritten Öffnung bildet, mit einem externen Gerät durch den Anschluss verbindbar ist und die wiederaufladbare Batterie durch das externe Gerät lädt oder das in dem Speicherbaustein gespeicherte digitale Bildsignal an das externe Gerät exportiert.

8. Die Köderkamera gemäß einem der Ansprüche 6 oder 7, ferner bestehend aus einem flossenförmigen Bauteil, das beweglich an einer Außenseite der wasserdichten Abdeckung angebracht ist.

9. Die Köderkamera gemäß einem der Ansprüche 6 bis 8, ferner mit einem wasserdichten Ring, der auf einer Seite der wasserdichten Abdeckung gegenüber der dritten Öffnung oder einer Seite der dritten Öffnung gegenüber der wasserdichten Abdeckung angeordnet ist, um das Eindringen von Wasser in die Köderkamera durch die dritte Öffnung zu verhindern.

10. Die Köderkamera gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Schaltkreisplatineneinheit ferner eine blaue Leuchtdiode umfasst, die auf der Schaltkreisplatine installiert ist, und blaues Licht nach außen durch das Gehäuse hindurch abgibt.

Description:
QUERVERWEIS AUF VERWANDTE ANMELDUNGEN

Die vorliegende Anmeldung beansprucht die Priorität der chinesischen Patentanmeldung Nr. 201720037319.0, eingereicht am 12. Januar 2017, die durch Verweis hierin in ihrer Gesamtheit übernommen wird.

HINTERGRUND DER ERFINDUNGBereich der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Köderkamera und bezieht sich vor allem auf eine Köderkamera mit kleinem Volumen und guter Wasserdichtigkeit.

Beschreibung des Standes der Technik

Eine Köderkamera kann als falscher Angelköder verwendet werden, um Bilder einer Unterwasserumgebung und besonders der Fische zu machen, die vom falschen Angelköder angezogen werden.

Daher werden diese Kameras von Sportfischern und anderen Angelfans geliebt. Um eine solche Unterwasserfotografie zu erreichen, müssen die auf dem Markt befindlichen Köderkameras wasserdicht sein und sind in der Regel in einem köderförmigen Gehäuse untergebracht (z. B. geformt wie ein Fisch, Regenwurm oder Weichtier). Die Kosten für den Einsatz einer solchen wasserdichten Kamera sind hoch, und so bleibt der Preis für Köderkameras hoch. Darüber hinaus ist die Abmessung der Köderkamera durch die wasserdichte Kamera begrenzt und kann nicht reduziert werden. Dadurch wird ihre Wirksamkeit als falscher Angelköder beeinträchtigt.

ÜBERBLICK ÜBER DIE ERFINDUNG

Basierend auf den bestehenden technischen Gegebenheiten ist es das Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Köderkamera zur Verfügung zu stellen, die keine wasserdichte Kamera verwenden muss, so dass ihre Abmessungen minimiert werden können und die Kosten reduziert werden. Darüber hinaus kann durch die Verwendung verschiedener wasserdichter Mechanismen auf dem Gehäuse der Köderkamera eine wirkungsvolle Abdichtung gewährleistet werden (d. h. das Eindringen von Wasser in die Köderkamera verhindert wird), so dass der Benutzer die Kamera einfacher bedienen kann.

Nach einigen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ist eine Köderkamera vorgesehen, die aus einem Gehäuse, einer Mikrokamera, einer Schaltkreisplatine und einer wasserdichten Taste besteht. Die Mikrokamera ist im Gehäuse für Aufnahmen außerhalb des Gehäuses untergebracht. Die Schaltkreisplatine ist im Gehäuse untergebracht. Die Schaltkreisplatine besteht aus einer Schaltung Schaltkreisplatine, die elektrisch mit der Mikrokamera verbunden ist und einem Tastenschalter der auf der Schaltkreisplatine installiert ist. Die wasserdichte Taste ist auf dem Gehäuse angebracht und entspricht dem Tastenschalter im Gehäuse. Die wasserdichte Taste besteht aus einem Tastenkörper, einer elastischen wasserdichten Folie und einem Sicherungselement. Die wasserdichte Folie deckt eine erste Öffnung auf dem Gehäuse ab und hat einen Kombinationsabschnitt an einer Stelle, die der ersten Öffnung entspricht. Der Kombinationsabschnitt Anschlussspringt an einem inneren Teil des Gehäuses zurück. Der Tastenkörper ist mit dem Kombinationsabschnitt verbunden und ragt aus der ersten Öffnung hervor. Das Sicherungselement befestigt die wasserfeste Folie an der ersten Öffnung. Die Mikrokamera kann über die wasserdichte Taste gesteuert werden, um die Aufnahme zu starten und zu stoppen. Das Eindringen von Wasser in die Köderkamera wird verhindert.

Nach einigen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung besteht die Köderkamera außerdem aus einem transparenten wasserdichten Stopfen. Der wasserdichte Stopfen ist verbunden mit und umschließt eine zweite Öffnung am Gehäuse. Die Mikrokamera wird in den wasserdichten Stopfen eingesteckt und nimmt Bilder von der Außenseite des Gehäuses durch den wasserdichten Stopfen auf.

Nach einigen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ist zwischen dem wasserdichten Stopfen und der zweiten Öffnung mindestens ein O-Ring angeordnet, um zu verhindern, dass Wasser in die Köderkamera durch die zweite Öffnung eintritt.

Entsprechend einiger Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ist die Mikrokamera über eine flexible Schaltkreisplatinenschaltung elektrisch mit der Schaltkreisplatine der Schaltkreisplatineneinheit verbunden, und der wasserdichte Stopfen ist in Bezug auf die zweite Öffnung beweglich, wobei der wasserdichte Stopfen eine vorstehende Lasche aufweist und einen Bildaufnahmewinkel der Mikrokamera kann durch Umschalten der Lasche eingestellt werden.

Entsprechend einiger Ausführungsformen dieser Erfindung umfasst die Schaltkreisplatine ferner einen digitalen Bildprozessor und mindestens eine Speicherkomponente, wobei der digitale Bildprozessor auf der Schaltkreisplatine installiert ist, um ein Ausgangsbildsignal der Mikrokamera zu einem digitalen Bildsignal zu konvertieren, und die Speicherkomponente besteht aus einer eingebauten Multimediakarte und/oder externen Speicherkarte, die auf der Schaltkreisplatine installiert ist, um das digitale Bildsignal zu speichern.

Entsprechend einiger Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung umfasst die Köderkamera ferner eine wasserdichte Abdeckung, die drehbar mit dem Gehäuse verbunden ist, und die wasserdichte Abdeckung kann eine dritte Öffnung auf dem Gehäuse in einer auf- und zu klappbaren Art und Weise verschließen. Die externe Speicherkarte wird in das Gehäuse eingesteckt und ist elektrisch mit der Schaltkreisplatine der Schaltkreisplatineneinheit durch die dritte Öffnung verbunden oder verlässt das Gehäuse durch die dritte Öffnung.

Entsprechend einiger Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung umfasst die Schaltkreisplatine ferner eine wiederaufladbare Batterie und einen Stecker, und die wiederaufladbare Batterie ist elektrisch mit der Schaltkreisplatine verbunden. Der Stecker ist auf der Schaltkreisplatine montiert. Der Stecker bildet an der dritten Öffnung einen Anschluss. Der Stecker wird über den Anschluss an ein externes Gerät angeschlossen. Der Anschluss lädt den Akku über das externe Gerät auf oder der Anschluss exportiert das digitale Bildsignal, das in der Speicherkomponente gespeichert ist, in das externe Gerät.

Entsprechend einiger Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung umfasst die Köderkamera ferner ein an der Außenseite des wasserdichten Gehäuses beweglich angebrachtes flossenförmiges Bauteil.

Gemäß einigen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung umfasst die Köderkamera ferner einen wasserdichten Ring, der auf der Seite der wasserdichten Abdeckung angeordnet ist, die zur dritten Öffnung zeigt, oder der Seite der dritten Öffnung, die zur wasserdichten Abdeckung zeigt, um zu verhindern, dass Wasser durch die dritte Öffnung in die Köderkamera eindringt.

Gemäß einigen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung umfasst die Schaltkreisplatineneinheit ferner eine blaue Leuchtdiode, die auf der Schaltkreisplatine installiert ist und blaues Licht nach außen durch das Gehäuse hindurch abgibt.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die vorliegende Erfindung kann besser verstanden werden, indem man die nachfolgende ausführliche Beschreibung und Beispiele mit Verweisen auf die beigefügten Zeichnungen gelesen werden, wobei:

1 veranschaulicht das Erscheinungsbild der Köderkamera entsprechend einiger Ausführungsformen.

2 illustriert das Gehäuse und die inneren Komponenten der Köderkamera aus 1 betrachtet aus einer Perspektive.

3 veranschaulicht das Gehäuse und die inneren Komponenten der Köderkamera aus 1 betrachtet aus einer anderen Perspektive.

4 veranschaulicht die Lagebeziehung zwischen der wasserdichten Taste am Gehäuse und der Taste im Gehäuse in 1.

5 ist eine Abbildung des Gehäuses, wenn die wasserdichte Abdeckung auf dem Gehäuse geöffnet ist.

6 ist eine Draufsicht der Köderkamera, entsprechend einiger Ausführungsformen.

7 ist eine Rückansicht der Köderkamera, entsprechend einiger Ausführungsformen.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Nachfolgend wird die vorliegende Offenbarung unter Bezugnahme auf einige Ausführungsformen beschrieben. Es ist zu beachten, dass die Ausführungsformen nicht dazu bestimmt sind, den Umfang der vorliegenden Offenlegung einzuschränken.

Die vorliegende Erfindung kann in den verschiedenen Beispielen Bezugszeichen und/oder Buchstaben wiederholen. Diese Wiederholung dient der Einfachheit und Klarheit und bestimmt an sich keine Beziehung zwischen den verschiedenen Ausführungsformen bzw. Konfigurationen. Es sei darauf hingewiesen, dass in den folgenden Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung die Form und die Dicke zur Vereinfachung oder zweckmäßigen Darstellung vergrößert werden können. Darüber hinaus sind die Komponenten, die nicht in den Abbildungen oder der Beschreibung dargestellt sind, den Fachleuten bekannt.

Bezug nehmend auf 13, in einigen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, enthält die Kamera 1 ein fischförmiges Gehäuse 10. Es ist zu beachten, dass das Aussehen des Gehäuses 10 je nach den Anforderungen des Anwenders verändert werden kann. Zum Beispiel kann es so gestaltet sein, dass es wie ein Weichtier aussieht (wie z. B. ein Krake usw.). Es kann aus 13 festgestellt werden, dass das Gehäuse 10 einen ersten Gehäuseabschnitt 11 und einen zweiten Gehäuseabschnitt 12 umfasst, wobei die Formen der beiden Gehäuseabschnitte symmetrisch sind und in ihrer Innenseite ein Aufnahmeraum R gebildet ist, um andere elektronische Komponenten der Köderkamera 1 (die später beschrieben wird) aufzunehmen. Bei einigen Ausführungen besteht das Material der ersten und zweiten Anschlussgehäuseabschnitte 11 und 12 aus Kunststoff oder Acrylharz. Die Montage kann durch das Durchführen des Schraube P1 durch die Bohrungen P2 an den ersten und zweiten Gehäuseabschnitten 11 und 12 erfolgen.

Bei einigen Ausführungsformen können Texturen, wie z. B. Maßstab auf dem Gehäuse 10 und/oder das Gehäuse 10, z. B. durch Bemalung, farbig werden, um der Köderkamera 1 das Aussehen eines echten Fisches zu geben.

In einigen Ausführungsformen kann an der Vorderseite S1 des Gehäuses 10 ein erstes Anschlussmerkmal H1 und eine Wellenschaufel W konfiguriert werden, wobei das erste Anschlussteil z. B. eine Lochstruktur zum Verbinden einer Angelschnur ist und das Wellenbrett W z. B. eine flache Struktur ist, die es der Köderkamera 1 erlaubt, auf und ab (wie ein echter Fisch schwimmt) im Wasser zu schwimmen, wenn der Benutzer an der Angelschnur zieht. Weiterhin kann an der Unterseite S2 des Gehäuses 10 mindestens ein zweites Anschlussmerkmal H2 konfiguriert werden, wobei das zweite Anschlussteil z. B. eine Lochstruktur zur Befestigung eines Fischhakens sein kann. Dabei ist zu beachten, dass die Lage und der Umfang des ersten Anschlussmerkmals H1, des zweiten Anschlussmerkmals H2 und des Wellenbrettes W nicht durch die Ausführung der 13 beschränkt wird, und je nach Anforderungen des Anwenders angepasst (oder weggelassen) werden kann.

Wie in 2 und 3 gezeigt, sind eine Mikrokamera 20 und eine Schaltkreisplatine 30 im Aufnahmeraum R des Gehäuses 10 angeordnet. Bei einigen Ausführungen befindet sich die Position der Mikrokamera 20 nahe an der Rückseite S3 des Gehäuses 10 und verfügt über eine sich zu einer Außenseite des Gehäuses 10 hin erstreckende bildaufnehmende optische Achse O, so dass die Mikrokamera 20 Aufnahmen von außerhalb des Gehäuses 10 machen kann. Es sollte verstanden werden, dass ein Fischschwarm in der Regel die Rückseite des falschen Köders verfolgen kann, so dass die Mikrokamera an der Rückseite der Köderkamera so konfiguriert ist, dass sie leichter ein Bild des Fischschwarmes aufnehmen kann. In der vorliegenden Erfindung ist der Standort der Mikrokamera jedoch nicht begrenzt und kann je nach tatsächlichen Erfordernissen angepasst werden. Die Schaltkreisplatine 30 befindet sich im Wesentlichen in der Mitte des Aufnahmeraums R und kann elektrisch mit der Mikrokamera 20 verbunden werden, um Strom für die Mikrokamera 20 zur Videoaufnahme und zur Verarbeitung des Ausgangssignals der Mikrokamera 20 bereitzustellen.

Genauer gesagt, in einigen Ausführungen enthält die Schaltkreisplatine 30 eine Schaltkreisplatine 31, einen digitalen Bildprozessor (DIP) 32, eine Speicherkomponente 33, einen Akku 34 und einen Tastenschalter 35. Die Mikrokamera 20 kann über eine flexible Schaltkreisplatine (FPC) 36 mit einer Kamera-Anschlussklemme 31A elektrisch verbunden werden. Der digitale Bildprozessor 32 wird auf der Schaltkreisplatine 31 installiert, um das Ausgangsbildsignal der Mikrokamera 20 in ein digitales Bildsignal umzuwandeln. Die Speicherkomponente 33 ist z. B. eine auf der Schaltkreisplatine 31 installierte, eingebettete Multimediakarte (EMMC) zur Speicherung des digitalen Bildsignals. Der Akku 34 kann zur Stromversorgung der Schaltkreisplatine 31 und der elektronischen Bauteile elektrisch über eine Batterieklemme 34A mit der Schaltkreisplatine 31 verbunden werden. Der Tastenschalter 35 ist auf der Schaltkreisplatine 31 montiert. Durch Betätigen (Drücken) des Tastenschalters 35 kann festgestellt werden, ob die Schaltkreisplatine 31 und die Mikrokamera 20 elektrisch verbunden sind und somit die Mikrokamera 20 zum Starten und Stoppen der Aufnahme gesteuert wird. Beispielsweise kann die Mikrokamera 20 mit der Videoaufzeichnung beginnen, wenn Sie den Tastenschalter 35 drücken und durch erneutes Drücken des Tastenschalters 35 wird die Mikrokamera 20 von der Videoaufzeichnung abgehalten. Es ist zu beachten, dass auf der Schaltkreisplatine 31 auch ein Steuerschaltkreis 37 vorhanden ist, um den Betrieb der gesamten Schaltkreisplatineneinheit 30 und der damit verbundenen Mikrokamera 20 zu steuern.

Bezogen auf 1 und 4 befindet sich auf dem Gehäuse 10 eine wasserdichte Taste 40, die dem Tastenschalter 35 auf der Schaltkreisplatine 31 im Gehäuse 10 entspricht. Die wasserdichte Taste 40 besteht aus einem Tastenkörper 42, einer wasserdichten Folie 44 und einem Sicherungselement 46. Die wasserdichte Folie 44 deckt eine Öffnung 13 (die erste Öffnung) auf dem Gehäuse 10 ab. Die wasserdichte Folie 44 ist z. B. eine elastische Silikonfolie, die der Form der Innenseite der Öffnung 13 entsprechen kann, um die Öffnung 13 dicht abzudichten. Die wasserdichte Folie 44 enthält darüber hinaus einen Kombinationsabschnitt 44A, der an der Stelle, die der Öffnung 13 entspricht, in Richtung des Innenabschnitts des Gehäuses 10 zurückspringt. Der Tastenkörper 42 ist z. B. ein nietenförmiges Kunststoffelement zur Befestigung an den Kombinationsabschnitt 44A (z. B. durch Verschließen oder Kleben) und ragt aus der Öffnung heraus 13. Das Sicherungselement ist z. B. ein Kunststoffsicherungsring, der an der Innenseite des Gehäuses 10 eingerastet werden kann und kann die wasserdichte Folie 44 an der Öffnung 13 anbringen. Weiterhin dürfen der Kombinationsabschnitt 44A des Tastengehäuses 42 und die wasserdichte Folie 44 durch das Sicherungselement 46 hindurchragen.

Wenn der Benutzer die wasserdichte Taste 40 betätigt (drückt), (wie im Pfeil von 4 gezeigt), kann der Tastenschalter 35 auf der Schaltkreisplatine 31, in dem Gehäuse 10 betätigt (gedrückt) werden. Daher kann die Mikrokamera 20 gesteuert werden, um die Aufnahme von Videos zu starten und zu stoppen. Die Mikrokamera 20 kann beispielsweise mit der Videoaufzeichnung beginnen, wenn die wasserdichte Taste 40 gedrückt wird, und die Mikrokamera 20 stoppt die Videoaufzeichnung, wenn die wasserdichte Taste 40 erneut gedrückt wird. Gleichzeitig kann die wasserdichte Taste 40 das Eindringen von Wasser in die Köderkamera verhindern. Zu beachten ist, dass bei einigen Ausführungsformen die wasserdichte Taste 40 an der Fischaugen-Position der Köderkamera 1 konfiguriert ist (wie in 1 gezeigt). Deshalb wirkt es neben der Zweckmäßigkeit auch ästhetisch. Die wasserdichte Taste 40 kann jedoch der Position des Tastenschalters 35 entsprechen und somit an anderer Stelle auf dem Gehäuse 10 angebracht werden.

Wie oben beschrieben, benötigt die Köderkamera 1 in den vorherigen Ausführungen (14) keine wasserdichte Kamera, um die Funktion der Unterwasserfotografie zu erreichen. Da die wasserdichte Kamera in der Köderkamera 1 durch eine kleinere und preiswertere Mikrokamera 20 und Schaltkreisplatine 30 ersetzt wurde, kann das Volumen und die Kosten reduziert werden (der Verkaufspreis kann auch reduziert werden, um mehr Kunden zu gewinnen).

Genauer gesagt, mit Bezug auf 2 und 3 kann die Innenseite des Gehäuses 10 mit einem wasserdichten Ring G abgedeckt werden, um die Wasserdichtigkeitseigenschaften der Köderkamera 1 zu verbessern, wobei das Material des wasserdichten Rings G z. B. Silikon ist. Des Weiteren kann ein gewichtsausgeglichener Block C an einer geeigneten Stelle der Köderkamera 1 angeordnet werden, um das Gewicht der Köderkamera 1 auszugleichen, wobei das Material des gewichtsausgeglichenen Blocks C z. B. Metall sein kann.

Um den Bedienkomfort der Köderkamera zu erhöhen bzw. die Köderkamera 1 um zusätzliche Funktionen zu erweitern, sind in der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung außerdem folgende Ausführungen enthalten.

Bezugnehmend auf 2, 3 und 5, in einigen Ausführungsformen enthält die Schaltkreisplatine 30 zusätzlich einen Stecker 38 (3), der auf der Schaltkreisplatine 31 installiert ist, wie z. B. einen USB-Stecker (Universal Serial Bus). Weiterhin sind an einer Stelle des Gehäuses 10, die dem Stecker 38 entspricht, wie z. B. der Oberseite 84 des Gehäuses 10, eine Öffnung 14 (die dritte Öffnung) und eine wasserdichte Abdeckung 50 angeordnet, wobei die wasserdichte Abdeckung 50 schwenkbar mit dem Gehäuse 10 verbunden ist und die Öffnung 14 geöffnet werden und verschließend schließen kann. So ist z. B. auf der wasserdichten Abdeckung 50 ein Schlossteil 51 angeordnet. Bei geschlossener wasserdichter Abdeckung 50 können das Verriegelungselement 51 und eine Einraststruktur (nicht abgebildet) am Gehäuse 10 kombiniert werden. Die wasserdichte Abdeckung 50 kann daher die Öffnung 14 dicht verschließen. Wenn der Benutzer die wasserdichte Abdeckung 50 öffnen möchte, darf nur das Verriegelungselement 51 auf der wasserdichten Abdeckung 50 gedrückt werden (wie durch den Pfeil in der 5 gezeigt) zur Trennung der wasserdichten Abdeckung 50 und der Eingriffsstruktur. Daher kann die wasserdichte Abdeckung 50 erfolgreich geöffnet werden (5). An der Öffnung 14 kann sich ein Anschluss 38A des Steckers 38 bilden.

Wenn die wasserdichte Abdeckung 50 geöffnet wird, kann der Anschluss 38A des Steckers 38 der Kamera erlauben, sich mit einem externen Gerät (z. B. Computer, nicht abgebildet) gemäß der obigen Ausführung zu verbinden. Das externe Gerät kann daher zum Aufladen des Akkus 34 der Köderkamera 1 verwendet werden, oder das in der Speicherkomponente 33 gespeicherte digitale Bildsignal kann in das externe Gerät exportiert werden. Wenn die wasserdichte Abdeckung 50 geschlossen ist, wird die Öffnung 14 verschlossen und es wird verhindert, dass Wasser in die Köderkamera eindringt. Wie in 2 und 3 gezeigt, kann, um die Wasserdichtigkeitseigenschaften der wasserdichten Abdeckung 50 zu verbessern, auf einer Seite der wasserdichten Abdeckung 50 gegenüber der Öffnung 14 ein wasserdichter Ring 52 angeordnet werden oder auf einer Seite der Öffnung 14 gegenüber der wasserdichten Abdeckung 50 (nicht abgebildet). Das Material des wasserdichten Rings 52 kann z. B. Silikon sein. Dadurch kann verhindert werden, dass Wasser durch die Öffnung 14 in die Kamera eindringt. Das Material der wasserdichten Abdeckung 50 kann mit dem des Gehäuses 10 übereinstimmen.

Wie in 3 gezeigt, kann in einigen Ausführungen die Schaltkreisplatine 30 auch eine externe Speicherkarte 39 (Speicherkomponente), wie z. B. eine microSD-Karte, zur Speicherung des digitalen Bildsignals vom digitalen Bildprozessor 32 enthalten, und sie kann die Speicherkapazität der Köderkamera erhöhen. Wenn die wasserdichte Abdeckung 50 geöffnet wird, kann die externe Speicherkarte 39 in das Gehäuse 10 geführt werden, und durch die Öffnung 14 (die dritte Öffnung) mit der Schaltkreisplatine 31 der Schaltkreisplatine 30 elektrisch verbunden werden, oder sie kann das Gehäuse 10 (Köderkamera) durch die Öffnung 14 verlassen, und somit können die Daten darauf von einem Kartenleser gelesen werden. Zu beachten ist, dass in einigen Ausführungsformen zur Reduzierung der Herstellkosten die Speicherkomponente 33 der Schaltkreisplatineneinheit 30 nur die integrierte Multimediakarte oder die externe Speicherkarte verwenden darf.

Wie in 2 und 6 gezeigt, wird an der Außenseite der wasserdichten Abdeckung 50 eine flossenförmige Komponente 60 angebracht. Die flossenförmige Komponente 60 kann beweglich auf der wasserdichten Abdeckung 50 montiert werden. Dadurch kann der Schwimmmodus und die Richtung der Köderkamera im Wasser durch Drehen der flossenförmigen Komponente 60 geändert werden (wie im Pfeil in 6 gezeigt) um ihren Winkel zur Mittellinie A der Köderkamera einzustellen. Das Material der flossenförmigen Komponente 60 kann Silikon sein.

Bezogen auf 2, 3 und 7 können in einigen Ausführungen eine Öffnung 15 (die zweite Öffnung) und ein wasserdichter Stopfen 70 an einer Stelle am Gehäuse 10 angebracht werden, die der Mikrokamera 20 entspricht (z. B. die Rückseite S3 des Gehäuses 10), wobei der wasserdichte Stopfen 70 mit der Öffnung 15 verbunden ist und diese abdichtet. Genauer gesagt, die wasserdichte Verschlussschraube 70 kann einseitig in die Öffnung 15 eingesteckt und eingerastet werden und erzielt so die Dichtwirkung der Öffnung 15. Zur Erhöhung der Wasserdichtigkeit des wasserdichten Steckers 70 kann zwischen dem wasserdichten Stopfen 70 und der Öffnung 15 mindestens ein O-Ring 72 angeordnet werden. Dadurch kann das Eindringen von Wasser in die Kamera durch die Öffnung 15 effektiv verhindert werden.

Außerdem kann die Mikrokamera 20 in den wasserdichten Stopfen 70 eingebaut (gesichert) werden, und sie kann Bilder von der Außenseite des Gehäuses 10 durch den (transparenten) wasserdichten Stopfen 70 aufnehmen. Der wasserdichte Stopfen 70 kann Acrylharz enthalten. Der wasserdichte Stopfen 70 darf sich bewegen (z. B. drehen), und der wasserdichte Stopfen 70 hat eine vorstehende Lasche 74. Es ist zu beachten, dass die Mikrokamera 20 im wasserdichten Stopfen 70 durch die flexible Schaltkreisplatine 36 mit der Schaltkreisplatine 31 verbunden ist, so dass die Mikrokamera 20 und die flexible Schaltkreisplatine 36 mit dem wasserdichten Stopfen 70 mitdrehen können, wenn die Lasche 74 des wasserdichten Steckers 70 umgeschaltet ist. Mit anderen Worten, die Mikrokamera 20 kann durch Umschalten der Lasche 74 gedreht werden (wie durch den Pfeil in der gezeigt), und somit kann sein Bildaufnahmewinkel verändert werden. Dadurch wird nicht nur die Leistungsfähigkeit der Köderkamera (die viele verschiedene Bildaufnahmewinkel hat) gesteigert, sondern auch die Freude an der Tätigkeit erhöht.

Bezogen auf 2, ist eine blaue Leuchtdiode B auf der Schaltkreisplatine 31 der Schaltkreisplatineneinheit 30 enthalten, die blaues Licht nach außen durch das Gehäuse 10 abstrahlen kann, um einen Fischschwarm anzulocken, der in einigen Ausführungen näher an die Köderkamera herankommt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass in der vorliegenden Erfindung eine Köderkamera vorgesehen ist, bei der Größenminimierung und Kostenreduktion ohne den Einsatz einer wasserdichten Kamera erreicht werden können. Des Weiteren kann durch die Verwendung verschiedener wasserdichter Mechanismen auf dem Gehäuse der Köderkamera eine wasserdichte Wirkung erzielt werden (z. B. das Eindringen von Wasser in die Köderkamera verhindert werden), was dem Benutzer helfen kann, die Kamera zu bedienen.

Die obige Beschreibung ist nur eine Ausführungsform der vorliegenden Offenlegung und sollte nicht dazu benutzt werden, die dargestellten Ausführungen einzuschränken. Für einen Fachmann können verschiedene Änderungen und Variationen in die vorliegende Offenlegung aufgenommen werden. Die Eigenschaften der Ausführungsformen können gemeinsam genutzt werden und hängen von den Anforderungen ab und sind nicht begrenzt. Jede Veränderung, jede gleichwertige Ersetzung und Verbesserung im Sinne und Grundsatz der vorliegenden Offenlegung solldurch die vorliegende Erfindung geschützt werden.

Eine Köderkamera wird bereitgestellt, bestehend aus einem Gehäuse, einer Mikrokamera, einer Schaltkreisplatine und einer wasserdichten Taste. Die Mikrokamera ist im Gehäuse für Aufnahmen von Dingen, die sich außerhalb des Gehäuses befinden, angeordnet. Die Schaltkreisplatineneinheit ist im Gehäuse untergebracht und besteht aus einer Schaltrkreisplatine, die elektrisch mit der Mikrokamera verbunden ist, und einem Schalter auf der Schaltrkreisplatine. Die wasserdichte Taste ist auf dem Gehäuse angebracht und entspricht der Anordnung des Tastenschalters. Er besteht aus einem Tastenkörper, einer elastischen wasserdichten Folie und einem Sicherungselement. Die Mikrokamera kann durch Betätigen der wasserdichten Taste gesteuert werden, um die Aufnahme zu starten und zu stoppen. Die wasserdichte Taste verhindert das Eindringen von Wasser in die Köderkamera.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • CN 201720037319 [0001]