Title:
Funkstörungsdetektion
Kind Code:
U1


Abstract:

System, das umfasst:
eine Datenverarbeitungs-Hardware (220); und
eine Speicher-Hardware (210), die mit der Datenverarbeitungs-Hardware (220) in Verbindung steht, wobei die Speicher-Hardware (210) Anweisungen speichert, die, wenn sie in der Datenverarbeitungs-Hardware (220) ausgeführt werden, die Datenverarbeitungs-Hardware (220) veranlassen, Operationen auszuführen, die umfassen:
Empfangen einer Störungsangabe (204), die eine Störung zwischen zwei oder mehr Sendern (110) in einem Netz (10, 10a, 10b) angibt;
Beenden der Sendeoperationen aller Sender (110) in dem Netz (10, 10a, 10b) während eines Schwellenzeitraums;
Anfordern einer Störungsbewertung (206) des Netzes (10, 10a, 10b) für den Schwellenzeitraum, wenn alle Sender (110) in dem Netz (10, 10a, 10b) die Sendeoperationen beendet haben;
wenn die Störungsbewertung (206) die Beendigung der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern (110) in dem Netz (10, 10a, 10b) angibt, Bestimmen, dass sich ein störender Sender (110) außerhalb des Netzes (10, 10a, 10b) befindet; und
wenn die Störungsbewertung (206) die Fortdauer der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern (110) in dem Netz (10, 10a, 10b) angibt:
Bestimmen, dass sich der störende Sender (110) innerhalb des Netzes (10, 10a, 10b) befindet; und
Ausführen einer Störungsisolationsroutine (230), die konfiguriert ist, um den störenden Sender (110) zu identifizieren, der sich innerhalb des Netzes (10, 10a, 10b) befindet.




Application Number:
DE202017104617U
Publication Date:
11/20/2017
Filing Date:
08/02/2017
Assignee:
GOOGLE INC. (Calif., Mountain View, US)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Betten & Resch Patent- und Rechtsanwälte PartGmbB, 80333, München, DE
Claims:
1. System, das umfasst:
eine Datenverarbeitungs-Hardware (220); und
eine Speicher-Hardware (210), die mit der Datenverarbeitungs-Hardware (220) in Verbindung steht, wobei die Speicher-Hardware (210) Anweisungen speichert, die, wenn sie in der Datenverarbeitungs-Hardware (220) ausgeführt werden, die Datenverarbeitungs-Hardware (220) veranlassen, Operationen auszuführen, die umfassen:
Empfangen einer Störungsangabe (204), die eine Störung zwischen zwei oder mehr Sendern (110) in einem Netz (10, 10a, 10b) angibt;
Beenden der Sendeoperationen aller Sender (110) in dem Netz (10, 10a, 10b) während eines Schwellenzeitraums;
Anfordern einer Störungsbewertung (206) des Netzes (10, 10a, 10b) für den Schwellenzeitraum, wenn alle Sender (110) in dem Netz (10, 10a, 10b) die Sendeoperationen beendet haben;
wenn die Störungsbewertung (206) die Beendigung der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern (110) in dem Netz (10, 10a, 10b) angibt, Bestimmen, dass sich ein störender Sender (110) außerhalb des Netzes (10, 10a, 10b) befindet; und
wenn die Störungsbewertung (206) die Fortdauer der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern (110) in dem Netz (10, 10a, 10b) angibt:
Bestimmen, dass sich der störende Sender (110) innerhalb des Netzes (10, 10a, 10b) befindet; und
Ausführen einer Störungsisolationsroutine (230), die konfiguriert ist, um den störenden Sender (110) zu identifizieren, der sich innerhalb des Netzes (10, 10a, 10b) befindet.

2. System nach Anspruch 1, wobei die Operationen ferner das Ändern einer Sendeeigenschaft des störenden Senders (110) umfassen, wobei die geänderte Sendeeigenschaft die Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern (110) in dem Netz (10, 10a, 10b) beendet.

3. System nach Anspruch 2, wobei die Sendeeigenschaft eine Sendefrequenz umfasst.

4. System nach einem der Ansprüche 1–3, wobei die Störungsisolationsroutine (230) das sequentielle Beenden der Sendeoperation jedes Senders (110) in dem Netz (10, 10a, 10b), immer nur eines, umfasst, um den störenden Sender (110) zu identifizieren.

5. System nach Anspruch 4, wobei die Operationen für jeden Sender (110), der die Sendeoperationen beendet hat, ferner umfassen:
Anfordern der Störungsbewertung (206) des Netzes (10, 10a, 10), während der Sender (110) die Sendeoperation beendet hat;
wenn die Störungsbewertung (206) die Beendigung der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern (110) in dem Netz (10, 10a, 10b) angibt, Bestimmen, dass der störende Sender (110) der Sender (110) ist, der die Sendeoperation beendet hat; und
wenn die Störungsbewertung (206) die Fortdauer der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern (110) in dem Netz (10, 10a, 10b) angibt, Weitergehen zu dem nächsten sequentiellen Sender (110) in dem Netz (10, 10a, 10b).

6. System nach einem der Ansprüche 1–5, wobei die Störungsisolationsroutine (230) einen rekursiven Betrieb umfasst, der umfasst:
Beenden der Sendeoperationen einer Sammlung von Sendern (110) in dem Netz (10, 10a, 10b);
Anfordern der Störungsbewertung (206) des Netzes (10, 10a, 10b), während die Sammlung von Sendern (110) die Sendeoperationen beendet hat;
wenn die Störungsbewertung (206) die Beendigung der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern (110) in dem Netz (10, 10a, 10b) angibt:
Bestimmen, dass der störende Sender (110) einer der Sender (110) ist, die die Sendeoperationen beendet haben; und
Fortsetzen des rekursiven Betriebs an einer Teilmenge der Sammlung von Sendern (110) in dem Netz (10, 10a, 10b); und
wenn die Störungsbewertung (206) die Fortdauer der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern (110) in dem Netz (10, 10a, 10b) angibt, Fortsetzen des rekursiven Betriebs an einer weiteren Sammlung von Sendern (110) in dem Netz (10, 10a, 10b).

7. System nach einem der Ansprüche 1–6, wobei die Operationen ferner das Beenden der Sendeoperationen aller Sender (110) in dem Netz (10, 10a, 10b) periodisch oder gemäß einem Ein-/Ausmuster umfassen.

8. System nach einem der Ansprüche 1–7, wobei die Operationen ferner das zufällige Beenden der Sendeoperationen aller Sender (110) in dem Netz (10, 10a, 10b) während des Schwellenzeitraums umfassen.

Description:
TECHNISCHES GEBIET

Diese Offenbarung bezieht sich auf die Funkstörungsdetektion zwischen zwei oder mehr Sendern eines Kommunikationssystems.

HINTERGRUND

Ein drahtloses Kommunikationsnetz ist ein großes verteiltes System zum Empfangen von Informationen (eines Signals) und zum Senden der Informationen an ein Ziel. Die Verwendung der Funkfrequenzbänder des elektromagnetischen Spektrums ist in den meisten Ländern durch die Regierungen in einem Spektrummanagementprozess, der als Frequenzzuteilung oder Spektrumzuteilung bekannt ist, geregelt. Weil die Funkausbreitung an den nationalen Grenzen nicht stoppt, haben die Regierungen versucht, die Zuteilung der Funkfrequenzbänder und ihre Standardisierung zu harmonisieren. Auf der globalen Ebene gibt es mehrere Regierungsorganisationen, die zusammenarbeiten, um die Standards für die Frequenzzuteilung zu bestimmen, wie z. B. die International Telecommunication Union (ITU), die European Conference of Postal and Telecommunication Administration (CEPT) und die inter-American Telecommunication Commission (CITEL). Die Federal Communication Commission (FCC) ist eine unabhängige Behörde der Regierung der Vereinigten Staaten, die geschaffen worden ist, um die zwischenstaatliche Kommunikation durch Funk, Fernsehen, Draht, Satellit und Kabel in allen 50 Staaten, dem District of Colombia und den US-Territorien zu regeln.

Ein Funkspektrum ist der Bereich der Frequenzen, der für drahtlose Anwendungen, wie z. B. Fernseh- und Rundfunksendungen, Mobiltelephon, Satellitenradio und -fernsehen, drahtlose Computernetze, Bluetooth, globale Positionierungsdienste, Polizeientsendung und viele andere allgemeine und spezialisierte Anwendungen, die jeden Tag verwendet werden, verwendet wird. Normalerweise ist es schwierig, dass diese Anwendungen die gleichen Frequenzen gleichzeitig verwenden. Wenn ein örtlicher Fernsehsender die gleiche Frequenz wie ein Mobiltelephon verwendet, dann würde das Mobiltelephon aufgrund der Störung von dem Fernsehsender nicht gut arbeiten oder das Fernsehbild würde aufgrund der Störung von dem Mobiltelephon unscharf sein oder möglicherweise beides. Um eine derartige Störung zu vermeiden, ist das Funkspektrum in verschiedene Abschnitte aufgeteilt, wobei jeder Abschnitt einem oder mehreren Diensten zugeteilt ist, die, allgemein gesprochen, nebeneinander bestehen können.

Die Verwendung des Funkspektrums befindet sich aufgrund der zunehmenden Verwendung von mobiler Sprache und Daten auf einem Allzeithoch. Im Ergebnis ist der Bedarf an Ergänzungen, Modifikationen und Verzichten der vorhandenen Spektrumzuteilung außerdem wachsend. Die FCC als solche hat entschieden, den Citizen Broadband Radio Service (CBRS) im 3,5-GHz-Band zu schaffen, der 150 MHz für die mobilen Breitband- und anderen kommerziellen Dienste verfügbar macht. Der CBRS enthält das Band des Spektrums von 3550 MHz bis 3700 MHz. Bisher ist nur der 3650–3700-MHz-Abschnitt des Bandes für nicht bundeseigene Betreiber unter Verwendung eines nicht ausschließlichen Lizenzierungsprozesses zugänglich gewesen. Die 150 MHz, die der CBRS für die Verwendung erschließt, verwenden ein 3-stufiges Zugangs-/Lizenzierungsmodell. Der 3-stufige Zugang enthält den amtlichen Zugang, die Prioritätszugangslizenzen (PAL) und den allgemeinen autorisierten Zugang (GAA).

Durch das Vergrößern der Spektrumbandverwendung in einem drahtlosen Kommunikationssystem kann es schwierig werden, es zu identifizieren, ob ein Signal eines Senders durch einen weiteren Sender gestört wird. Zusätzlich kann es außerdem schwierig sein, es zu identifizieren, welcher Sender die Störung verursacht. Es werden oft Peilungsantennen (DF-Antennen) verwendet, um fehlerhafte Sender zu identifizieren. Die DF oder die Funkpeilung (RDF) ist die Messung der Richtung, aus der ein empfangenes Signal gesendet wurde. Die DF kombiniert die Richtungsinformationen von zwei oder mehr geeignet beabstandeten Empfängern (oder einem einzelnen mobilen Empfänger); wobei die Quelle einer Sendung über Triangulation lokalisiert werden kann. In einigen Beispielen wird die RD bei der Navigation von Schiffen und Luftfahrzeugen verwendet, verwendet, um Notsender für die Suche und die Rettung zu lokalisieren, für Verfolgung von Wildtieren verwendet und verwendet, um illegale oder störende Sender zu lokalisieren. Die DF-Antennen sind aus mehreren Gründen schwierig zu verwenden, einschließlich der Tatsache, dass die Richtung, aus der ein Signal an einen bestimmten Ort ankommt, nicht immer den Ort des Senders angibt, aber nicht eingeschränkt auf die Tatsache. Das Signal des Senders kann z. B. an einer physischen Struktur abgeprallt sein, wobei das Zurückverfolgen des Signals von dem Opfersender zu der physischen Struktur zurückführen kann.

ZUSAMMENFASSUNG

Ein Aspekt der Offenbarung schafft ein Verfahren zum Identifizieren eines störenden Senders in einem Netz. Das Verfahren enthält das Empfangen an einer Datenverarbeitungs-Hardware einer Störungsangabe, die die Störung zwischen zwei oder mehr Sendern in dem Netz angibt. Das Verfahren enthält das Beenden durch die Datenverarbeitungs-Hardware der Sendeoperationen aller Sender in dem Netz während eines Schwellenzeitraums. Das Verfahren enthält das Anfordern durch die Datenverarbeitungs-Hardware einer Störungsbewertung des Netzes für den Schwellenzeitraum, wenn alle Sender in dem Netz die Sendeoperationen beendet haben. Wenn die Störungsbewertung die Beendigung der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern in dem Netz angibt, enthält das Verfahren das Bestimmen durch die Datenverarbeitungs-Hardware, dass sich ein störender Sender außerhalb des Netzes befindet. Wenn die Störungsbewertung die Fortdauer der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern in dem Netz angibt, enthält das Verfahren das Bestimmen durch die Datenverarbeitungs-Hardware, dass sich der störende Sender innerhalb des Netzes befindet; und das Ausführen durch die Datenverarbeitungs-Hardware einer Störungsisolationsroutine, die konfiguriert ist, um den störenden Sender zu identifizieren.

Die Implementierungen der Offenbarung können ein oder mehrere der folgenden optionalen Merkmale enthalten. In einigen Implementierungen enthält das Verfahren ferner, wenn der störende Sender identifiziert ist, das Ändern durch die Datenverarbeitungs-Hardware einer Sendeeigenschaft des störenden Senders. Die geänderte Sendeeigenschaft enthält das Beenden der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern in dem Netz. Die Sendeeigenschaft kann eine Sendefrequenz enthalten.

In einigen Implementierungen enthält die Störungsisolationsroutine das sequentielle Beenden der Sendeoperation jedes Senders in dem Netz, immer nur eines, um den störenden Sender zu identifizieren. Für jeden Sender, der die Sendeoperation beendet hat, kann das Verfahren das Anfordern der Störungsbewertung des Netzes enthalten, während der Sender die Sendeoperation beendet hat. Zusätzlich kann das Verfahren für jeden Sender, der die Sendeoperation beendet hat, außerdem das Bestimmen enthalten, dass der störende Sender der Sender ist, der die Sendeoperation beendet hat, wenn die Störungsbewertung die Beendigung der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern in dem Netz angibt. Überdies kann das Verfahren außerdem für jeden Sender, der die Beendigung der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern in dem Netz aufweist, das Weitergehen zu dem nächsten sequentiellen Sender in dem Netz enthalten, wenn die Störungsbewertung die Fortdauer der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern in dem Netz angibt.

In einigen Beispielen enthält die Störungsisolationsroutine einen rekursiven Betrieb. Der rekursive Betrieb enthält das Beenden der Sendeoperationen einer Sammlung von Sendern in dem Netz und das Anfordern der Störungsbewertung des Netzes, während die Sammlung von Sendern die Sendeoperationen beendet hat. Wenn die Störungsbewertung die Beendigung der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern in dem Netz angibt, enthält der rekursive Betrieb das Bestimmen, dass der störende Sender einer aus der Sammlung von Sendern ist, die die Sendeoperationen beendet haben, und das Fortsetzen des rekursiven Betriebs an einer Teilmenge der Sammlung von Sendern in dem Netz. Zusätzlich kann das Verfahren das Fortsetzen des rekursiven Betriebs an einer weiteren Sammlung von Sendern in dem Netz enthalten, wenn die Störungsbewertung die Fortdauer der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern in dem Netz angibt.

In einigen Implementierungen enthält das Verfahren das Beenden der Sendeoperationen aller Sender in dem Netz periodisch oder gemäß einem Ein-/Ausmuster. In einigen Beispielen enthält das Verfahren das zufällige Beenden der Sendeoperationen aller Sender in dem Netz während des Schwellenzeitraums.

Ein weiterer Aspekt der Offenbarung schafft ein System zum Bestimmen eines störenden Senders in einem Netz, das mehrere Sender aufweist. Das System enthält eine Datenverarbeitungs-Hardware und eine Speicher-Hardware, die mit der Datenverarbeitungs-Hardware in Verbindung steht. Die Speicher-Hardware speichert Anweisungen, die, wenn sie in der Datenverarbeitungs-Hardware ausgeführt werden, die Datenverarbeitungs-Hardware veranlassen, die Operationen auszuführen. Die Operationen enthalten das Empfangen einer Störungsangabe, die die Störung zwischen zwei oder mehr Sendern in dem Netz angibt, und das Beenden der Sendeoperationen aller Sender in dem Netz während eines Schwellenzeitraums. Die Operationen enthalten außerdem das Anfordern einer Störungsbewertung des Netzes für den Schwellenzeitraum, wenn alle Sender in dem Netz die Sendeoperationen beendet haben. Wenn die Störungsbewertung die Beendigung der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern in dem Netz angibt, enthalten die Operationen ferner das Bestimmen, dass sich ein störender Sender außerhalb des Netzes befindet. Wenn die Störungsbewertung die Fortdauer der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern in dem Netz angibt, enthalten die Operationen ferner das Bestimmen, dass sich der störende Sender innerhalb des Netzes befindet, und das Ausführen einer Störungsisolationsroutine, die konfiguriert ist, um den störenden Sender, der sich innerhalb des Netzes befindet, zu identifizieren.

Dieser Aspekt kann eines oder mehrere der folgenden optionalen Merkmale enthalten. In einigen Beispielen enthalten die Operationen ferner das Ändern einer Sendeeigenschaft des störenden Senders. Die geänderte Sendeeigenschaft enthält das Beenden der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern in dem Netz. Die Sendeeigenschaft kann eine Sendefrequenz enthalten.

In einigen Implementierungen enthält die Störungsisolationsroutine das sequentielle Beenden der Sendeoperation jedes Senders in dem Netz, immer nur eines, um den störenden Sender zu identifizieren. Für jeden Sender, der die Sendeoperation beendet hat, können die Operationen ferner das Anfordern der Störungsbewertung des Netzes enthalten, während der Sender die Sendeoperation beendet hat. Zusätzlich enthalten die Operationen für jeden Sender, der die Sendeoperation beendet hat, das Bestimmen, dass der störende Sender der Sender ist, der die Sendeoperation beendet hat, wenn die Störungsbewertung die Beendigung der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern in dem Netz angibt. Weiterhin enthalten die Operationen für jeden Sender, der die Sendeoperation beendet hat, das Weitergehen zu dem nächsten sequentiellen Sender in dem Netz, wenn die Störungsbewertung die Fortdauer der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern in dem Netz angibt.

In einigen Beispielen enthält die Störungsisolationsroutine einen rekursiven Betrieb. Der rekursive Betrieb enthält das Beenden der Sendeoperationen einer Sammlung von Sendern in dem Netz und das Anfordern der Störungsbewertung des Netzes, während die Sammlung von Sendern die Sendeoperationen beendet hat. Wenn die Störungsbewertung die Beendigung der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern in dem Netz angibt, enthält der rekursive Betrieb das Bestimmen, dass der störende Sender einer der Sender ist, die die Sendeoperationen beendet haben, und das Fortsetzen des rekursiven Betriebs an einer Teilmenge der Sammlung von Sendern in dem Netz. Wenn die Störungsbewertung die Fortdauer der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern in dem Netz angibt, enthält der rekursive Betrieb das Fortsetzen des rekursiven Betriebs an einer weiteren Sammlung von Sendern in dem Netz.

In einigen Implementierungen enthalten die Operationen ferner das Beenden der Sendeoperationen aller Sender in dem Netz periodisch oder gemäß einem Ein-/Ausmuster. In anderen Implementierungen enthalten die Operationen das zufällige Beenden der Sendeoperationen aller Sender in dem Netz während des Schwellenzeitraums.

Ein weiterer Aspekt der Offenbarung schafft ein Verfahren zum Bestimmen eines störenden Senders in einem Netz, das mehrere Sender aufweist. Das Verfahren enthält das Empfangen an einer Datenverarbeitungs-Hardware einer Störungsangabe, die eine Störung zwischen zwei oder mehr Sendern in dem Netz angibt. Für jeden Sender in dem Netz enthält das Verfahren das Verursachen durch die Datenverarbeitungs-Hardware, dass der Sender eine entsprechende Folge während eines Schwellenzeitraums sendet, und das Bestimmen durch die Datenverarbeitungs-Hardware, ob ein Frequenzversatz der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern in dem Netz dem Sender entspricht. Wenn der Frequenzversatz der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern in dem Netz dem Sender entspricht, enthält das Verfahren das Ändern durch die Datenverarbeitungs-Hardware einer Sendeeigenschaft des Senders. Die geänderte Sendeeigenschaft beendet die Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern in dem Netz.

Dieser Aspekt kann ein oder mehrere der folgenden optionalen Merkmale enthalten. In einigen Beispielen ist die entsprechende Folge jedes Senders für den entsprechenden Sender eindeutig. In anderen Beispielen belegt die entsprechende Folge jedes Senders eine volle entsprechende gesendete Bandbreite. Die entsprechende Folge jedes Senders kann einen Abschnitt einer entsprechenden gesendeten Bandbreite belegen.

Ein weiterer Aspekt der Offenbarung schafft ein Verfahren zum Bestimmen eines störenden Senders in einem Netz, das mehrere Sender aufweist. Das Verfahren enthält das Empfangen an einer Datenverarbeitungs-Hardware einer Störungsangabe, die eine Störung zwischen zwei oder mehr Sendern in einem Netz angibt, und das Beenden durch die Datenverarbeitungs-Hardware der Sendeoperationen einer Gruppe von Sendern in dem Netz während eines Schwellenzeitraums. Das Verfahren kann außerdem das Anfordern durch die Datenverarbeitungs-Hardware einer Störungsbewertung des Netzes für den Schwellenzeitraum enthalten, wenn alle Sender in dem Netz die Sendeoperationen beendet haben. Wenn die Störungsbewertung die Beendigung der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern in dem Netz angibt, enthält das Verfahren das Bestimmen durch die Datenverarbeitungs-Hardware, dass sich ein störender Sender außerhalb der Gruppe von Sendern in dem Netz befindet. Wenn die Störungsbewertung die Fortdauer der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern in dem Netz angibt, enthält das Verfahren das Bestimmen durch die Datenverarbeitungs-Hardware, dass sich der störende Sender innerhalb der Gruppe von Sendern in dem Netz befindet, und das Ausführen durch die Datenverarbeitungs-Hardware einer Störungsisolationsroutine, die konfiguriert ist, um den störenden Sender zu identifizieren.

Dieser Aspekt kann eines oder mehrere der folgenden optionalen Merkmale enthalten. In einigen Beispielen enthält das Verfahren ferner das Ändern durch die Datenverarbeitungs-Hardware einer Sendeeigenschaft des störenden Senders, wenn der störende Sender identifiziert ist. Die geänderte Sendeeigenschaft beendet die Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern in dem Netz. Die Sendeeigenschaft kann eine Sendefrequenz enthalten. In einigen Beispielen enthält die Störungsisolationsroutine das sequentielle Beenden der Sendeoperation jedes Senders in der Gruppe von Sendern, immer nur eines, um den störenden Sender zu identifizieren. Das Verfahren kann ferner für jeden Sender, der die Sendeoperation beendet hat, das Anfordern der Störungsbewertung des Netzes, während der Sender die Sendeoperation beendet hat, enthalten. Wenn die Störungsbewertung die Beendigung der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern in dem Netz angibt, enthält das Verfahren das Bestimmen, dass der störende Sender der Sender ist, der die Sendeoperation beendet hat. Wenn die Störungsbewertung die Fortdauer der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern in dem Netz angibt, enthält das Verfahren zusätzlich das Weitergehen zu dem nächsten sequentiellen Sender in der Gruppe von Sendern. Das Verfahren kann ferner das Beenden der Sendeoperationen der Gruppe von Sendern periodisch oder gemäß einem Ein-/Ausmuster enthalten. In anderen Beispielen enthält das Verfahren das zufällige Beenden der Sendeoperationen der Gruppe von Sendern während des Schwellenzeitraums.

Die Einzelheiten einer oder mehrerer Implementierungen der Offenbarung sind in den beigefügten Zeichnungen und der Beschreibung im Folgenden dargelegt. Andere Aspekte, Merkmale und Vorteile werden aus der Beschreibung und den Zeichnungen und aus den Ansprüchen offensichtlich.

BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine schematische Ansicht eines beispielhaften Kommunikationssystems, das ein oder mehrere Kommunikationsnetze aufweist.

2 ist eine schematische Ansicht eines beispielhaften Controllers, der einem Netz des Kommunikationssystems nach 1 zugeordnet ist.

3A und 3B sind perspektivische Ansichten beispielhafter stationärer Kommunikationsendgeräte, die eine Kommunikationsvorrichtung enthalten, die unter Verwendung von Funksignalen kommuniziert.

4 ist eine perspektivische Ansicht eines beispielhaften Satelliten, der eine Kommunikationsvorrichtung enthält, die unter Verwendung von Funksignalen kommuniziert.

5A ist eine perspektivische Ansicht eines beispielhaften Luftfahrzeugs, das eine Kommunikationsvorrichtung enthält, die unter Verwendung von Funksignalen kommuniziert.

5B ist eine perspektivische Ansicht eines beispielhaften Höhenballons, der eine Kommunikationsvorrichtung enthält, die unter Verwendung von Funksignalen kommuniziert.

6 ist eine schematische Ansicht einer beispielhaften Anordnung von Operationen zum Identifizieren eines störenden Senders.

7 ist eine schematische Ansicht einer beispielhaften Anordnung von Operationen zum Identifizieren eines störenden Senders.

8 ist eine schematische Ansicht einer beispielhaften Anordnung von Operationen zum Identifizieren eines störenden Senders.

9 ist eine schematische Ansicht einer beispielhaften Computervorrichtung, die irgendwelche hier beschriebene Systeme oder Verfahren ausführt.

Gleiche Bezugszeichen in den verschiedenen Zeichnungen geben gleiche Elemente an.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG

In 1 kann ein Kommunikationssystem 100 in einigen Implementierungen ein oder mehrere Netze 10, 10a, 10b enthalten, wobei jedes Netz 10 Kommunikationsvorrichtungen 110 enthält, die stationären Kommunikationsendgeräten 300, Satelliten 400 und Höhenplattformen (HAP) 500 zugeordnet sind. In einigen Beispielen stört eine störende Kommunikationsvorrichtung 110 die Sendung einer sendenden Kommunikationsvorrichtung 110 innerhalb desselben oder eines anderen Netzes 10. Deshalb ist es erwünscht, es zu identifizieren, ob sich die störende Kommunikationsvorrichtung innerhalb desselben Netzes 10 wie die sendende Kommunikationsvorrichtung 110 oder innerhalb eines anderen Netzes 10 befindet. Wenn sich die störende Kommunikationsvorrichtung 110 innerhalb desselben Netzes 10 wie die sendende Vorrichtung 110 befindet, ist es erwünscht, die störende Kommunikationsvorrichtung 110 zu identifizieren und eine Sendeeigenschaft der störenden Kommunikationsvorrichtung 110 einzustellen. Überdies ermöglicht es die Identifikation einer störenden Kommunikationsvorrichtung einem Dienst, wie z. B. dem CBRS, die Verwendung eines bestimmten Spektrums in den lizenzierten Bändern zu managen und zu regeln.

Das Netz 10, 10a, 10b schafft eine Kommunikation 20 zwischen zwei Kommunikationsvorrichtungen 110 unter Verwendung von Funksignalen. Die Funkkommunikation verwendet Funkwellen, um Informationen, wie z. B. Schall, durch das systematische Modulieren einer Eigenschaft der durch den Raum übertragenen Wellen elektromagnetischer Energie zu übertragen. Einige dieser Eigenschaften enthalten, sind aber nicht eingeschränkt auf die Amplitude, die Frequenz, die Phase und/oder die Impulsbreite. Wenn die Funkwellen einen elektrischen Leiter treffen, induzieren die oszillierenden Felder einen Wechselstrom in dem Leiter. Die Informationen in den Funkwellen als solche werden extrahiert und zurück in ihre ursprüngliche Form transformiert. Die Funksysteme benötigen eine Kommunikationsvorrichtung 110, die einen Sender enthält, um einige Eigenschaften der erzeugten Energie zu modulieren oder zu ändern, um ein Signal auf sie aufzuprägen. Der Sender kann die Amplitudenmodulation oder eine Winkelmodulation, d. h., die Frequenzmodulation oder die Phasenmodulation, verwenden.

Ein Funkspektrum ist ein Abschnitt des elektromagnetischen Spektrums von 3 Hz bis 3000 GHz (d. h., 3 THz). Die elektromagnetischen Wellen in diesem Frequenzbereich sind als Funkwellen bekannt. Funkwellen werden umfassend verwendet, spezifisch in der Telekommunikation. Die ITU teilt verschiedene Abschnitte des Funkspektrums für verschiedene Funkübertragungstechniken und -anwendungen zu. Die ITU definiert z. B. etwa 40 Funkkommunikationsdienste. In einigen Beispielen werden Abschnitte des Funkspektrums an private Betreiber, wie z. B. Mobilfunkbetreiber oder Rundfunkfernsehstationen, verkauft oder lizenziert. Die Federal Communication Commission (FCC) hat entschieden, den Citizen Broadband Radio Service (CBRS) im 3,5-GHz-Band zu schaffen, der 150 MHz für mobile Breitband- und andere kommerzielle Dienste verfügbar macht.

Der CBRS enthält das Band des Spektrums von 3550 MHz bis 3700 MHz. Die Anwender des neuen Bandes teilen das Spektrum mit sich selbst und den Amtsinhabern durch ein dreistufiges Zugangsmodell, das von einer automatischen Frequenzzuteilung und einem Steuerdatenbankmechanismus, der als das Spektrumzugangssystem (SAS) bekannt ist, abhängig ist.

In einigen Beispielen kommuniziert jedes Netz 10 des Kommunikationssystems 100 innerhalb eines spezifischen Bandes. Das Netz 10 kann z. B. in dem Satellitenband kommunizieren, während ein weiteres Netz 10 unter Verwendung des CBRS-Bandes kommunizieren kann. In einigen Beispielen stört eine Kommunikationsvorrichtung 110, 110a110e in einem ersten Netz 10a als solche eine zweite Kommunikationsvorrichtung 110, 110f, 110g in einem zweiten Netz 10b. Deshalb bestimmt in einigen Beispielen ein Controller 200, der einem ersten Netz 10a zugeordnet ist und mit jeder Kommunikationsvorrichtung 110, 110a110e des ersten Netzes 10a in Verbindung steht, ob eine Kommunikationsvorrichtung 110 innerhalb seines Netzes 10a stört. Zusätzlich kann der Controller 200 die störende Kommunikationsvorrichtung 110 innerhalb seines Netzes 10a identifizieren oder identifizieren, dass sich die störende Kommunikationsvorrichtung 110 außerhalb seines Netzes 10a befindet. Überdies ermöglicht die Identifikation der störenden Kommunikationsvorrichtungen Dienste, um die Verwendung eines bestimmten Spektrums, wie z. B. den CBRS, in den lizenzierten Bändern zu regeln.

Der Controller 200 ist konfiguriert, um eine störende Kommunikationsvorrichtung 110 (z. B. einen Sender) in einem Kommunikationssystem 100, das ein oder mehrere Netze 10, 10a, 10b aufweist, zu bestimmen. Jedes Netz 10, 10a, 10b verwendet ein anderes Funkband als das andere Netz 10, 10a, 10b. In einigen Beispielen enthält das Kommunikationssystem 100 mehr als einen Controller 200, wobei jeder Controller 200 einem der Netze 10, 10a, 10b des Kommunikationssystems 100 zugeordnet ist und konfiguriert ist, um eine störende Kommunikationsvorrichtung 110 innerhalb oder außerhalb seines zugeordneten Netzes 10, 10a, 10b zu bestimmen.

Der Controller 200 enthält eine Speicher-Hardware 210 und eine Datenverarbeitungs-Hardware 220. Die Speicher-Hardware 210 steht mit der Datenverarbeitungs-Hardware 220 in Verbindung und speichert Anweisungen, die, wenn sie in der Datenverarbeitungs-Hardware 220 ausgeführt werden, die Datenverarbeitungs-Hardware 220 veranlassen, die Operationen auszuführen.

Wie in 1 gezeigt ist, enthält ein erstes Netz 10a die Kommunikationsvorrichtungen 110, 110a110e, die konfiguriert sind, um innerhalb des ersten Netzes 10a zu kommunizieren. Ein zweites Netz 10b enthält die Kommunikationsvorrichtungen 110, 110f, 110g, die konfiguriert sind, um innerhalb des zweiten Netzes 10b zu kommunizieren. Das erste Netz 10a ist konfiguriert, um ein Funkband zu verwenden, das von einem durch das zweite Netz 10 verwendeten Funkband verschieden ist. Der Controller 200 ist den Kommunikationsvorrichtungen 110, 110a110e des ersten Netzes 10a zugeordnet. Der Controller 200 als solcher überwacht die Kommunikationsvorrichtungen 110, 110a110e des ersten Kommunikationsnetzes 10a bezüglich einer Störungsangabe 204 von wenigstens einer der Kommunikationsvorrichtungen 110, 110a110e des ersten Netzes 10a über einen Überwachungskanal 202. Die Störungsangabe 204 gibt eine Störung zwischen zwei oder mehr Kommunikationsvorrichtungen 110 desselben oder eines anderen Netzes 10 an. Wie gezeigt ist, ist der Controller 200 von den Kommunikationsvorrichtungen 110, 110a110e des ersten Netzes 10a getrennt; wobei jedoch in einigen Beispielen der Controller 200 ein Teil einer oder mehrerer der Kommunikationsvorrichtungen 110, 110a110e des ersten Netzes 10a ist.

Der Controller 200 (d. h., die Datenverarbeitungs-Hardware 220) empfängt eine Störungsangabe 204 von einer der Kommunikationsvorrichtungen 110, 110a110e des ersten Netzes 10a oder einer der Kommunikationsvorrichtungen 110, 110f, 110g des zweiten Netzes 10b. Anschließend sendet der Controller 200 einen Befehl über den Überwachungskanal 202 an alle oder eine Gruppe der Kommunikationsvorrichtungen 110, 110a110e des ersten Netzes 10a, um die Sendeoperationen während eines Schwellenzeitraums zu beenden. Nach dem Senden des Befehls, um die Sendeoperationen während eines Schwellenzeitraums zu beenden, fordert der Controller 200 eine Störungsbewertung 206 des ersten Netzes 10a für den Schwellenzeitraum an, wenn alle Kommunikationsvorrichtungen 110, 110a110e des ersten Netzes 10a die Sendeoperationen beendet haben. Die Störungsbewertung 206 von jeder der Kommunikationsvorrichtungen 100, 110a110e innerhalb des ersten Netzes 10a kann eine Beendigung der Störung zwischen zwei oder mehr Kommunikationsvorrichtungen 110, 110a110e innerhalb des ersten Netzes 10a angeben. In einigen Beispielen gibt die Störungsbewertung 206 die Fortdauer der Störung zwischen zwei oder mehr Kommunikationsvorrichtungen 110, 110a110e des ersten Netzes 10a an. Wenn die Störungsbewertung 206 eine Beendigung der Störung zwischen den zwei oder mehr Kommunikationsvorrichtungen 110, 110a110e in dem ersten Netz 10a angibt, bestimmt der Controller 200, dass sich eine störende Kommunikationsvorrichtung 110a außerhalb des ersten Netzes 10a befindet. Wenn die Störungsbewertung jedoch die Fortdauer der Störung zwischen den zwei oder mehr Kommunikationsvorrichtungen 110, 110a110e angibt, bestimmt der Controller 200, dass sich die störende Kommunikationsvorrichtung 110 innerhalb des ersten Netzes 10a befindet oder ein Teil des ersten Netzes 10a ist. Zusätzlich führt der Controller 200 eine Störungsisolationsroutine 230 aus, um die Kommunikationsvorrichtungen 110, 110a110e, die die Störung verursachen, zu isolieren und zu identifizieren. Die Störungsisolationsroutine 230 ist konfiguriert, um die störende Kommunikationsvorrichtung 110 zu identifizieren, die sich innerhalb des ersten Netzes 10a befindet.

In einigen Beispielen sendet der Controller 200, wenn er die Störungsisolationsroutine 230 ausführt, ein Signal an die Kommunikationsvorrichtungen 110, 110a110e innerhalb des ersten Netzes 10a, um irgendwelche Sendeoperationen jeder der Kommunikationsvorrichtungen 110, 110a110e in dem ersten Netz 10a, immer nur einer, sequentiell zu beenden, um die störenden Kommunikationsvorrichtungen 110, 110a110e zu identifizieren. Wenn das erste Netz 10a z. B. fünf Kommunikationsvorrichtungen 110, 110a110e enthält, dann sendet der Controller 200 ein Signal über den Überwachungskanal 202 sequentiell an jede der fünf Kommunikationsvorrichtungen 110, 110a110e innerhalb des ersten Netzes 10a, um ihre jeweilige Sendeoperation, immer nur eine, zu beenden. Der Controller 200 als solcher identifiziert, dass eine Kommunikationsvorrichtung 110, 110a110e die störende Kommunikationsvorrichtung 110 ist, wenn die Störung aufhört, wenn die Kommunikationsvorrichtung 110, 110a110e die Sendeoperation beendet hat. Zusätzlich fordert in einigen Beispielen der Controller 200 für jede Kommunikationsvorrichtung 110, 110a110e, die die Sendeoperationen beendet hat, die Störungsbewertung 206 des ersten Netzes 10a an, während die Kommunikationsvorrichtungen 110, 110a110e die Sendeoperationen beendet haben. Wenn die Störungsbewertung 206 die Beendigung der Störung zwischen den zwei oder mehr Kommunikationsvorrichtungen 110, 110a110e in dem ersten Netz 10a angibt, bestimmt der Controller 200 weiterhin, dass die störende Kommunikationsvorrichtung 110, 110a110e die Kommunikationsvorrichtung 110 ist, die die Sendeoperationen beendet hat. Wenn jedoch die Störungsbewertung 206 die Fortdauer der Störung zwischen zwei oder mehr Kommunikationsvorrichtungen 110 in dem ersten Netz 10a angibt, geht der Controller 200 zu der nächsten sequentiellen Kommunikationsvorrichtung 110 in dem ersten Netz 10a weiter.

In einigen Implementierungen sendet der Controller 200, wenn er die Störungsisolationsroutine 230 ausführt, ein Signal über die Überwachungskanäle 202 an eine Sammlung von Kommunikationsvorrichtungen 110, um die Sendeoperationen der Sammlung von Kommunikationsvorrichtungen 110 des ersten Netzes 10a zu beenden. Zusätzlich fordert der Controller 200 die Störungsbewertung 206 des ersten Netzes 10a an, während die Sammlung von Kommunikationsvorrichtungen 110 die Sendeoperationen beendet hat. Wenn die Störungsbewertung 206 als solche die Beendigung der Störung zwischen den zwei oder mehr Kommunikationsvorrichtungen 110, 110a110e in dem ersten Netz 10a angibt, bestimmt der Controller 200, dass die störende Kommunikationsvorrichtung 110 eine der Kommunikationsvorrichtungen 110 ist, die die Sendeoperation beendet hat. Deshalb setzt der Controller 200 den rekursiven Betrieb an einer Teilmenge der Sammlung von Kommunikationsvorrichtungen 110 in dem ersten Netz 10a fort, bis die störende Kommunikationsvorrichtung 110 identifiziert ist. Wenn die Störungsbewertung die Fortdauer der Störung zwischen den zwei oder mehr Kommunikationsvorrichtungen 110 in dem ersten Netz 10a angibt, setzt der Controller 200 in einigen Beispielen den rekursiven Betrieb an einer weiteren Sammlung von Kommunikationsvorrichtungen 110 in dem ersten Netz 10a fort, die andere Kommunikationsvorrichtungen 110 als die erste Sammlung von Kommunikationsvorrichtungen 110 enthält. Der Controller 200 als solcher setzt den rekursiven Betrieb an den Sammlungen von Kommunikationsvorrichtungen 110 fort, bis eine Sammlung von Kommunikationsvorrichtungen 110 identifiziert ist.

In einigen Implementierungen sendet der Controller 200 ein Signal an die störende Kommunikationsvorrichtung 110, 110a110e innerhalb des ersten Netzes 10a zum Ändern einer Sendeeigenschaft des gesendeten Signals. Die geänderte Sendeeigenschaft beendet die Störung zwischen den zwei oder mehr Kommunikationsvorrichtungen 110 innerhalb des ersten Netzes 10a. Die Signaleigenschaft kann eine Signalfrequenz, eine Signalamplitude, eine Signalphase und/oder eine Signalimpulsbreite enthalten, ist aber nicht darauf eingeschränkt.

In einigen Beispielen sendet der Controller 200 einen Befehl über den Überwachungskanal 202 an die Kommunikationsvorrichtungen der ersten Netze 10a, um die Sendeoperationen der Kommunikationsvorrichtungen periodisch (z. B. jeden vorgegebenen Zeitraum) oder gemäß einem Ein-/Ausmuster zu beenden. In anderen Beispielen sendet der Controller 200 einen Befehl über den Überwachungskanal 202 an die Kommunikationsvorrichtungen der ersten Netze 10a, um die Sendeoperationen aller Kommunikationsvorrichtungen 110 in dem Netz während eines Schwellenzeitraums zufällig zu beenden. Während des Zeitraums, während dessen die Kommunikationsvorrichtungen 110 beendet haben, bestimmt der Controller 200 als solcher, ob sich die störende Kommunikationsvorrichtung 110 innerhalb des ersten Netzes 10a oder außerhalb des ersten Netzes 10a befindet. Wenn z. B. alle Kommunikationsvorrichtungen 110 die Sendeoperationen beendet haben und der Controller 200 eine Störungsbewertung 206 empfängt, die die Beendigung der Störung zwischen den zwei oder mehr Kommunikationsvorrichtungen 110 angibt, bestimmt der Controller 200, dass sich die Störung innerhalb des ersten Netzes 10a befindet. Wenn jedoch der Controller 200 eine Störungsbewertung 206 empfangen hat, die die Fortdauer der Störung angibt, dann bestimmt der Controller 200, dass sich die Störung innerhalb des Netzes 10 befindet. Der Controller 200 als solcher kann dann die Isolationsroutine 230 ausführen, um zu bestimmen, welche Kommunikationsvorrichtung 110 die Störung verursacht.

In einigen Beispielen sendet der Controller 200 einen Befehl an jede Kommunikationsvorrichtung 110 in dem ersten Netz 10a, das dem Controller 200 zugeordnet ist, um eine entsprechende Folge während eines Schwellenzeitraums zu senden. Mit anderen Worten, der Controller 200 sendet sequentiell einen Befehl an jede der Kommunikationsvorrichtungen 110 während des Schwellenzeitraums, um eine entsprechende Folge zu senden. Die entsprechende Folge jeder Kommunikationsvorrichtung 110 kann für die entsprechende Kommunikationsvorrichtung 110 eindeutig sein. In anderen Beispielen die entsprechende Folge jeder Kommunikationsvorrichtung 110 die volle oder ein Anteil einer entsprechenden gesendeten Bandbreite. Für jede der Kommunikationsvorrichtungen 110 kann der Controller 200 dann bestimmen, ob ein Frequenzversatz der Störung zwischen den zwei oder mehr Kommunikationsvorrichtungen in dem ersten Netz 10a der Kommunikationsvorrichtung 110 entspricht, die den Frequenzversatz sendet. Wenn der Frequenzversatz der Störung zwischen den zwei oder mehr Kommunikationsvorrichtungen in dem ersten Netz 10a der Kommunikationsvorrichtung 110 entspricht, sendet deshalb der Controller 200 einen Befehl an die Kommunikationsvorrichtung 110, um eine Sendeeigenschaft der Kommunikationsvorrichtung zu ändern, was zur Beendigung der Störung zwischen den Kommunikationsvorrichtungen 110 führt.

Wie vorher beschrieben worden ist, enthält das Kommunikationssystem 100 die Kommunikationsvorrichtungen 110, die stationären Kommunikationsendgeräten 300, Satelliten 400 und Höhenplattformen (HAP) 500 zugeordnet sind. Die stationären Kommunikationsendgeräte 300 können über die Kommunikationsvorrichtung 110, die jedem des stationären Endgeräts 300, des Satelliten 400 und der HAP 500 zugeordnet ist, miteinander oder mit den Satelliten 400 kommunizieren.

Die stationären Kommunikationsendgeräte 300 können stationäre Gebäudeendgeräte 300a, die sich auf dem Hausdach der Gebäude befinden, oder ein stationäres Bodenendgerät 300b, das sich auf dem Boden befindet, sein. Die stationären Kommunikationsendgeräte 300 können eine Kommunikation 20 von einem weiteren stationären Endgerät 300, einem Satelliten 400 oder einer HAP 500 empfangen und die Kommunikation 20 zu einem weiteren stationären Endgerät 300, einem Satelliten 400 oder einer HAP 500 oder in einigen Beispielen zu einer oder mehreren Anwendervorrichtungen 120, wobei jede einem Anwender 122 zugeordnet ist, umleiten. Der Satellit 400 kann sich in einer niedrigen Erdumlaufbahn (LEO), einer mittleren Erdumlaufbahn (MEO) oder einer hohen Erdumlaufbahn (HEO) einschließlich einer geosynchronen Erdumlaufbahn (GEO) befinden. Das Kommunikationssystem 100 kann außerdem die HAPs 500 enthalten, die in großen Höhen (z. B. 17–22 km) arbeiten. Die HAPs 500 können z. B. durch ein Luftfahrzeug in der Erdatmosphäre freigesetzt oder zu der Sollhöhe geflogen werden. Ein weltweites Kommunikationssystem 100 sendet die Kommunikation 20 drahtlos zwischen zwei Kommunikationsendgeräten 300, 400, 500.

3A veranschaulicht ein beispielhaftes stationäres Gebäudeendgerät 300a, das eine Basis 314 und einen durch die Basis 314 gestützten Reflektor 312 enthält. Das stationäre Gebäudeendgerät 300a enthält außerdem die Kommunikationsvorrichtung 110 und die Steuer-Hardware 900, die mit der Kommunikationsvorrichtung 110 in Verbindung steht. In einigen Beispielen ist die Steuer-Hardware 900 einer Ziel- und Lenk-Hardware (z. B. einer kardanischen Aufhängung) zum Einstellen des Reflektors 312 zugeordnet, damit er zu der anderen Kommunikationsvorrichtung 110 zeigt. Die Basis 314 kann das stationäre Gebäudeendgerät 300a an einem Gebäude anbringen.

3B veranschaulicht ein beispielhaftes stationäres Bodenendgerät 300b, das außerdem die Kommunikationsvorrichtung 110 und die Steuer-Hardware 900 enthält. Die Steuer-Hardware 900 des stationären Bodenendgeräts 300b kann außerdem den Reflektor 312 basierend auf einer Signalstärke des empfangenen Funksignals, das von der anderen Kommunikationsvorrichtung 110 empfangen wird, einstellen, um eine Kommunikation mit den anderen Endgeräten 300, 400, 500 herzustellen.

In 4 ist ein Satellit 400 ein in einer Umlaufbahn um die Erde angeordnetes Objekt, wobei er verschiedenen Zwecken dienen kann, wie z. B. militärische oder zivile Beobachtungssatelliten, Kommunikationssatelliten, Navigationssatelliten, Wettersatelliten und Forschungssatelliten. Die Umlaufbahn des Satelliten 400 variiert teilweise in Abhängigkeit von dem Zweck des Satelliten 400. Die Satellitenumlaufbahnen können basierend auf ihrer Höhe von der Oberfläche der Erde als niedrige Erdumlaufbahn (LEO), mittlere Erdumlaufbahn (MEO) und hohe Erdumlaufbahn (HEO) klassifiziert werden. Die LEO ist eine geozentrische Umlaufbahn (d. h., die um die Erde umläuft), deren Höhe von null bis 1.240 Meilen reicht. Die MEO ist außerdem eine geozentrische Umlaufbahn, deren Höhe von 1.200 Meilen bis 22.236 Meilen reicht. Die HEO ist außerdem eine geozentrische Umlaufbahn und weist eine Höhe über 22.236 Meilen auf. Die geosynchrone Erdumlaufbahn (GEO) ist ein Spezialfall einer HEO. Eine geostationäre Erdumlaufbahn (GSO, obwohl sie manchmal außerdem als GEO bezeichnet wird) ist ein Spezialfall einer geosynchronen Erdumlaufbahn. Die in der GEO-Umlaufbahn angeordneten Satelliten 400 "stehen" bezüglich eines bestimmten Ortes auf der Erde "still". Folglich würde eine Person auf der Erde, die einen Satelliten 400 in der GEO-Umlaufbahn betrachtet, wahrnehmen, dass sich der Satellit 400 nicht bewegt. Deshalb erhalten die Satelliten 400 in einer GEO-Umlaufbahn eine Position bezüglich eines Ortes auf der Erde aufrecht. Folglich muss ein stationäres Endgerät 300, das mit einem Satelliten 400 in der GEO-Umlaufbahn kommuniziert, den Satelliten 400 nicht weiterverfolgen, wenn es sich bewegt, wobei es nur zu einer Richtung des Satelliten 400 an seiner stationären Position bezüglich der stationären Endgeräts 300 zeigen muss.

In einigen Implementierungen enthält der Satellit 400 einen Satellitenkörper 404, der eine Nutzlast aufweist, die eine Kommunikationsvorrichtung 110 enthält. Die Kommunikationsvorrichtung 110 des Satelliten 400 empfängt die Kommunikation 20 von einem weiteren Kommunikationsendgerät 110, einem Satelliten 400 oder einer HAP 500 und sendet die Kommunikation 20 an ein weiteres Kommunikationsendgerät 300, einen weiteren Satelliten 400 oder eine weitere HAP 500.

Der Satellit 400 enthält außerdem die Steuer-Hardware 900, die die empfangene Kommunikation 20 verarbeitet und die Erfassung und Verfolgung mit anderen Kommunikationsendgeräten 110, Satelliten 400 oder HAPs 500 herstellt. In einigen Beispielen führt die Steuer-Hardware 900 Algorithmen aus, um zu bestimmen, wo der Satellit 400 hinsteuert. Der Satellit 400 enthält außerdem eine Antenne 420 zum Empfangen und Senden der Kommunikation 20. Der Satellit 400 enthält Solarmodule 408, die an dem Satellitenkörper 404 angebracht sind, um die Leistung für den Satelliten 400 bereitzustellen. In einigen Beispielen enthält der Satellit 400 wiederaufladbare Batterien, die verwendet werden, wenn das Sonnenlicht nicht ausreicht und die Solarmodule 408 lädt.

In einigen Beispielen enthält der Satellit 400 die Batterien 410, um den Satelliten 400 zu betreiben, wenn die Solarmodule 408 des Satelliten 400 aufgrund der Erde, des Monds oder irgendwelcher anderen Objekte vor der Sonne verborgen sind. In einigen Beispielen enthält der Satellit 400 außerdem ein Reaktionssteuersystem (RCS), das Schubdüsen verwendet, um die Höhe und die Translation des Satelliten 400 einzustellen, und das sicherstellt, dass der Satellit 400 in seiner Umlaufbahn bleibt. Das RCS kann kleine Schubbeträge in einer oder mehreren Richtungen und ein Drehmoment bereitstellen, um die Steuerung der Drehung des Satelliten 400 (d. h., Rollen, Nicken und Gieren) zu erlauben.

In einigen Implementierungen enthält der Satellit 400 Verfolgung, Telemetrie, Befehl und Ortung (TT&R) (Satellitensteuerung und Bahnverfolgung), die eine Verbindung zwischen dem Satelliten 400 und den stationären Endgeräten 300, anderen Satelliten 400 oder den HAPs 500 schafft. Die TT&R stellt sicher, dass der Satellit 400 die Kommunikation oder eine Verbindung 22, um eine Kommunikation 20 erfolgreich zu empfangen/zu senden, herstellt. Die TT&R führt mehrere Operationen aus, einschließlich des Überwachens des Zustands und des Status des Satelliten 400, ist aber nicht darauf eingeschränkt. Eine weitere Operation enthält das Bestimmen des genauen Ortes des Satelliten über das Empfangen, Verarbeiten und Senden der Kommunikationen 20. Eine noch weitere Operation der TT&R enthält das genaue Steuern des Satelliten 400 durch das Empfangen, Verarbeiten und Implementieren der von den stationären Endgeräten 300 gesendeten Befehle. In einigen Beispielen steuert eine Boden-Bedienungsperson den Satelliten 400; ein derartiger Eingriff durch die Bedienungsperson ist jedoch minimal oder geschieht im Fall eines Notfalls, wobei der Satellit 400 meistens autonom ist.

In den 5A und 5B enthält in einigen Implementierungen die HAP 500, 500a, 500b die Kommunikationsvorrichtung 110. Die Kommunikationsvorrichtung 110 der HAP 500 empfängt die Kommunikation 20 von einem weiteren Kommunikationsendgerät 110, einem Satelliten 400 oder einer HAP 500 und sendet die Kommunikation 20 zu einem weiteren Kommunikationsendgerät 110, einem weiteren Satelliten 400 oder einer weiteren HAP 500. Die HAP 500 kann die Steuer-Hardware 900 enthalten, die die empfangene Kommunikation 20 verarbeitet und die Erfassung und Verfolgung mit dem anderen Kommunikationsendgerät 100, dem anderen Satelliten 400 oder der anderen HAP 500 herstellt. Die HAP 500, 500a, 500b enthält ein Antennensystem 510, 510a, 510b, das eine Kommunikation 20 empfängt/sendet. Das Antennensystem 510 kann eine erste Antenne 512a, die eine Kommunikation 20 von dem/an ein Bodenendgerät 300 empfängt/sendet, und eine zweite Antenne 512b, die eine Kommunikation von einem/an einen Satelliten 500 empfängt/sendet, enthalten. Die HAP 500, 500a, 500b enthält die Kommunikationsvorrichtung 110. Wie vorher erörtert worden ist, bewegen sich in einigen Beispielen der Satellit 400 und/oder die HAP 500; deshalb muss das Antennensystem 310 der HAP 500 eine Position eines oder mehrerer Satelliten 400 verfolgen, um eine Kommunikationsverbindung 22 zwischen der HAP 500 und dem Satelliten 400 aufrechtzuerhalten.

5A veranschaulicht ein beispielhaftes Luftfahrzeug 500, wie z. B. ein unbemanntes Fluggerät (UAV). Ein UAV, das außerdem als eine Drohne bekannt ist, ist ein Luftfahrzeug ohne einen menschlichen Piloten an Bord. Es gibt zwei Typen von UAVs, autonome Luftfahrzeuge und ferngesteuerte Luftfahrzeuge. Wie der Name andeutet, sind autonome Luftfahrzeuge entworfen, um autonom zu fliegen, während ferngesteuerte Luftfahrzeuge mit einem Piloten in Verbindung stehen, der das Luftfahrzeug steuert. In einigen Beispielen ist das Luftfahrzeug 500a gleichzeitig ferngesteuert und autonom. Das UAV enthält normalerweise Flügel, um die Stabilität aufrechtzuerhalten, ein GPS-System, um es durch sein autonomes Steuern zu führen, und eine Leistungsquelle (z. B. eine Brennkraftmaschine oder eine elektrische Batterie), um lange Flugstunden zu unterstützen. In einigen Beispielen ist das UAV entworfen, um den Wirkungsgrad zu maximieren und den Luftwiderstand während des Fluges zu verringern. Andere UAV-Bauformen können ebenso verwendet werden.

5B veranschaulicht ein Beispiel eines Kommunikationsballons 500b, der einen Ballon 502 (der z. B. etwa 49 Fuß in der Breite und 39 Fuß in der Höhe groß und mit Helium oder Wasserstoff gefüllt ist), einen Ausrüstungskasten 504 und die Solarmodule 408 enthält. Der Ausrüstungskasten 504 enthält die Steuer-Hardware 900, die die empfangene Kommunikation 20 verarbeitet und die Erfassung und Verfolgung mit dem anderen Kommunikationsendgerät 110, dem Satelliten 400 oder der HAP 500 herstellt. In einigen Beispielen führt die Steuer-Hardware Algorithmen aus, um zu bestimmen, wohin der Höhenballon 500b gehen muss, wobei sich dann jeder Höhenballon 500b in eine Windschicht bewegt, die in einer Richtung bläst, die ihn mitnehmen kann, wohin er gehen sollte. Der Ausrüstungskasten 504 enthält außerdem Batterien, um Leistung zu speichern, und den Sender/Empfänger 320, um mit anderen Vorrichtungen (z. B. den stationären Endgeräten 300, den Satelliten 400 und den anderen HAPs 500) zu kommunizieren. Die Solarmodule 506 können den Ausrüstungskasten 504 mit Energie versorgen.

Die Kommunikationsballons 500b werden typischerweise in der Stratosphäre der Erde freigesetzt, um eine Höhe zwischen 11 und 23 Meilen zu erreichen und eine Verbindbarkeit für einen Bodenbereich mit einem Durchmesser von 25 Meilen bei Geschwindigkeiten, die mit terrestrischen drahtlosen Datendiensten (wie z. B. 3G oder 4G) vergleichbar sind, zu schaffen. Die Kommunikationsballons 500b schweben in der Stratosphäre in einer Höhe, die zweimal so hoch wie die Flugzeuge und das Wetter (z. B. 20 km über der Erdoberfläche) ist. Die Kommunikationsballons 500b werden durch die Winde um die Erde transportiert und können durch das Steigen oder Absinken bis zu einer Höhe mit Winden, dies sich in der gewünschten Richtung bewegen, gelenkt werden. Die Winde in der Stratosphäre sind normalerweise stationär und bewegen sich langsam mit etwa 5 und 20 mph, wobei jede Windschicht in der Richtung und der Größe variiert.

6 veranschaulicht ein Verfahren 600 zum Identifizieren eines störenden Senders (z. B. einer Kommunikationsvorrichtung 110) in einem Netz 10. Im Block 602 enthält das Verfahren 600 das Empfangen an der Datenverarbeitungs-Hardware 220 einer Störungsangabe 204, die eine Störung zwischen zwei oder mehr Sendern 110 in dem Netz 10 angibt. Im Block 604 enthält das Verfahren 600 das Beenden durch die Datenverarbeitungs-Hardware 220 der Sendeoperationen aller Sender 110 in dem Netz 10 während eines Schwellenzeitraums. Im Block 606 enthält das Verfahren 600 das Anfordern durch die Datenverarbeitungs-Hardware 220 einer Störungsbewertung des Netzes 10 für den Schwellenzeitraum, wenn alle Sender 110 in dem Netz 10 die Sendeoperationen beendet haben. Im Block 608 enthält das Verfahren 600, wenn die Störungsbewertung 206 die Beendigung der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern 110 in dem Netz 10 angibt, das Bestimmen durch die Datenverarbeitungs-Hardware 220, dass sich ein störender Sender 110 außerhalb des Netzes 10 befindet. Wenn die Störungsbewertung eine Fortdauer der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern 110 in dem Netz 10 angibt, enthält das Verfahren 600 im Block 610 das Bestimmen durch die Datenverarbeitungs-Hardware 220, dass sich der störende Sender 110 innerhalb des Netzes 10 befindet; und im Block 612 das Ausführen durch die Datenverarbeitungs-Hardware 220 einer Störungsisolationsroutine, die konfiguriert ist, um den störenden Sender 110 zu identifizieren.

In einigen Implementierungen enthält das Verfahren 600, wenn der störende Sender 110 identifiziert ist, ferner das Ändern durch die Datenverarbeitungs-Hardware 220 einer Sendeeigenschaft des störenden Senders. Die geänderte Sendeeigenschaft beendet die Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern 110 in dem Netz 10. Die Sendeeigenschaft kann eine Sendefrequenz enthalten.

In einigen Implementierungen enthält die Störungsisolationsroutine das sequentielle Beenden der Sendeoperation jedes Senders 110 in dem Netz 10, immer nur eines, um den störenden Sender zu identifizieren. Für jeden Sender 110, der die Sendeoperationen beendet hat, kann das Verfahren 600 das Anfordern der Störungsbewertung des Netzes 10 enthalten, während der Sender 110 die Sendeoperation beendet hat. Zusätzlich kann das Verfahren 600 für jeden Sender 110, der die Sendeoperation beendet hat, außerdem das Bestimmen enthalten, dass der störende Sender 110 der Sender 110 ist, der die Sendeoperation beendet hat, wenn die Störungsbewertung die Beendigung der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern 110 in dem Netz 10 angibt. Überdies kann das Verfahren 600 für jeden Sender 110, der die Beendigung der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern 110 in dem Netz 10 aufweist, das Weitergehen zu dem nächsten sequentiellen Sender 110 in dem Netz 10 enthalten, wenn die Störungsbewertung die Fortdauer der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern 110 in dem Netz 10 angibt.

In einigen Beispielen enthält die Störungsisolationsroutine einen rekursiven Betrieb. Der rekursive Betrieb enthält: Beenden der Sendeoperationen einer Sammlung von Sendern 110 in dem Netz 10; und Anfordern der Störungsbewertung des Netzes 10, während die Sammlung von Sendern 110 die Sendeoperationen beendet hat. Wenn die Störungsbewertung die Beendigung der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern 110 in dem Netz 10 angibt, enthält der rekursive Betrieb: Bestimmen, dass der störende Sender 110 einer aus der Sammlung von Sendern 110, die die Sendeoperationen beendet haben, ist; und Fortsetzen des rekursiven Betriebs an einer Teilmenge der Sammlung von Sendern 110 in dem Netz 10. Wenn die Störungsbewertung die Fortdauer der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern 110 in dem Netz 10 angibt, kann das Verfahren 600 zusätzlich das Fortsetzen des rekursiven Betriebs an einer weiteren Sammlung von Sendern 110 in dem Netz 10 enthalten.

In einigen Implementierungen enthält das Verfahren 600 das Beenden der Sendeoperationen aller Sender 110 in dem Netz 10 periodisch oder gemäß einem Ein-/Ausmuster. In einigen Beispielen enthält das Verfahren 600 das zufällige Beenden der Sendeoperationen aller Sender 110 in dem Netz 10 während eines Schwellenzeitraums.

7 veranschaulicht ein Verfahren 700 zum Bestimmen eines störenden Senders 110 in einem Netz 10, das mehrere Sender 110 aufweist. Im Block 702 enthält das Verfahren 700 das Empfangen an der Datenverarbeitungs-Hardware 220 einer Störungsangabe 204, die eine Störung zwischen zwei oder mehr Sendern 110 in einem Netz 10 angibt. Für jeden Sender 110 in dem Netz 10 enthält das Verfahren 700 im Block 704 das Verursachen durch die Datenverarbeitungs-Hardware 220, dass der Sender 110 eine entsprechende Folge während eines Schwellenzeitraums sendet, und im Block 706 das Bestimmen durch die Datenverarbeitungs-Hardware 220, ob ein Frequenzversatz der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern 110 in dem Netz 10 dem Sender entspricht. Wenn der Frequenzversatz der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern 110 in dem Netz 10 dem Sender entspricht, enthält das Verfahren 700 in Block 708 das Ändern durch die Datenverarbeitungs-Hardware 220 einer Sendeeigenschaft des Senders 110. Die geänderte Sendeeigenschaft beendet die Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern 110 in dem Netz 10.

In einigen Beispielen ist die entsprechende Folge jedes Senders 110 für den entsprechenden Sender eindeutig. In anderen Beispielen belegt die entsprechende Folge jedes Senders 110 eine volle entsprechende gesendete Bandbreite. Die entsprechende Folge jedes Senders 110 kann einen Anteil einer entsprechenden gesendeten Bandbreite belegen.

8 veranschaulicht ein Verfahren 800 zum Bestimmen eines störenden Senders 110 in einem Netz 10, das mehrere Sender 110 aufweist. Im Block 802 enthält das Verfahren 800 das Empfangen an der Datenverarbeitungs-Hardware 220 einer Störungsangabe 204, die eine Störung zwischen zwei oder mehr Sendern 110 in einem Netz 10 angibt, und im Block 804 das Beenden durch die Datenverarbeitungs-Hardware 220 der Sendeoperationen einer Gruppe von Sendern 110 in dem Netz 10 während eines Schwellenzeitraums. Im Block 806 kann das Verfahren 800 außerdem das Anfordern durch die Datenverarbeitungs-Hardware einer Störungsbewertung des Netzes 10 für den Schwellenzeitraum enthalten, wenn alle Sender 110 in dem Netz 10 die Sendeoperationen beendet haben. Wenn die Störungsbewertung die Beendigung der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern 110 in dem Netz 10 angibt, enthält das Verfahren 800 im Block 808 das Bestimmen durch die Datenverarbeitungs-Hardware 220, dass sich ein störender Sender 110 außerhalb der Gruppe von Sendern 110 in dem Netz 10 befindet. Wenn die Störungsbewertung die Fortdauer der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern 110 in dem Netz 10 angibt, enthält das Verfahren 800 im Block 810 das Bestimmen durch die Datenverarbeitungs-Hardware 220, das sich der störende Sender 110 innerhalb der Gruppe von Sendern 110 in dem Netz 10 befindet, und im Block 812 das Ausführen durch die Datenverarbeitungs-Hardware einer Störungsisolationsroutine, die konfiguriert ist, um den störenden Sender zu identifizieren.

In einigen Beispielen enthält das Verfahren 800 ferner, wenn der störende Sender 110 identifiziert ist, das Ändern durch die Datenverarbeitungs-Hardware 220 einer Sendeeigenschaft des störenden Senders. Die geänderte Sendeeigenschaft beendet die Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern 110 in dem Netz 10. Die Sendeeigenschaft kann eine Sendefrequenz enthalten. In einigen Beispielen enthält die Störungsisolationsroutine das sequentielle Beenden der Sendeoperation jedes Senders 110 in der Gruppe von Sendern 110, immer nur eines, um den störenden Sender zu identifizieren. Das Verfahren 800 kann ferner für jeden Sender 110, der die Sendeoperation beendet hat, das Anfordern der Störungsbewertung des Netzes 10 enthalten, während Sender 110 die Sendeoperation beendet hat. Wenn die Störungsbewertung die Beendigung der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern 110 in dem Netz 10 angibt, enthält das Verfahren 800 das Bestimmen, dass der störende Sender 110 der Sender 110 ist, der die Sendeoperation beendet hat. Wenn zusätzlich die Störungsbewertung die Fortdauer der Störung zwischen den zwei oder mehr Sendern 110 in dem Netz 10 angibt, enthält das Verfahren 800 das Weitergehen zu dem nächsten sequentiellen Sender 110 in der Gruppe von Sendern 110. Das Verfahren 800 kann ferner das Beenden der Sendeoperationen der Gruppe von Sendern 110 periodisch oder gemäß einem Ein-/Ausmuster enthalten. In anderen Beispielen enthält das Verfahren 800 das zufällige Beenden der Sendeoperationen der Gruppe von Sendern 110 während des Schwellenzeitraums.

Die Einzelheiten einer oder mehrerer Implementierungen der Offenbarung sind in den beigefügten Zeichnungen und der Beschreibung im Folgenden dargelegt. Andere Aspekte, Merkmale und Vorteile werden aus der Beschreibung und den Zeichnungen und aus den Ansprüchen offensichtlich.

Eine Software-Anwendung (d. h., ein Software-Betriebsmittel) kann sich auf Computer-Software beziehen, die eine Computervorrichtung veranlasst, eine Aufgabe auszuführen. In einigen Beispielen kann eine Software-Anwendung als eine "Anwendung", eine "App" oder ein "Programm" bezeichnet werden. Beispielhafte Anwendungen enthalten Systemdiagnoseanwendungen, Systemmanagementanwendungen, Systemwartungsanwendungen, Textverarbeitungsanwendungen, Tabellenkalkulationsanwendungen, Nachrichtenübermittlungsanwendungen, Medien-Streaming-Anwendungen, Anwendungen sozialer Netze und Spielanwendungen.

Der nichtflüchtige Speicher kann aus physischen Vorrichtungen bestehen, die verwendet werden, um Programme (z. B. Folgen von Anweisungen) oder Daten (z. B. Programmzustandsinformationen) auf einer vorübergehenden oder dauerhaften Grundlage für die Verwendung durch eine Computervorrichtung zu speichern. Der nichtflüchtige Speicher kann ein flüchtiger oder nichtflüchtiger adressierbarer Halbleiterspeicher sein. Beispiele eines nichtflüchtigen Speichers enthalten einen Flash-Speicher und einen Festwertspeicher (ROM)/einen programmierbaren Festwertspeicher (PROM)/einen löschbaren programmierbaren Festwertspeicher (EPROM)/einen elektronisch löschbaren programmierbaren Festwertspeicher (EEPROM) (der z. B. typischerweise für Firmware, wie z. B. Urladeprogramme, verwendet wird), sind aber nicht darauf eingeschränkt. Beispiele eines flüchtigen Speichers enthalten sowohl einen Schreib-Lese-Speicher (RAM), einen dynamischen Schreib-Lese-Speicher (DRAM), einen statischen Schreib-Lese-Speicher (SRAM), einen Phasenänderungsspeicher (PCM) als auch Platten oder Bänder, sind aber nicht darauf eingeschränkt.

9 ist eine schematische Ansicht einer beispielhaften Computervorrichtung 200, 900, die verwendet werden kann, um die in diesem Dokument beschriebenen Systeme und Verfahren zu implementieren. Die Computervorrichtung 200, 900 ist vorgesehen, verschiedene Formen digitaler Computer, wie z. B. Laptops, Desktops, Arbeitsplatzrechner, persönliche digitale Assistenten, Server, Blade-Server, Großrechner und andere geeignete Computer, zu repräsentieren. Die hier gezeigten Komponenten, ihre Verbindungen und Beziehungen und ihre Funktionen sind lediglich beispielhaft gemeint und nicht gemeint, um die Implementierungen der Erfindung einzuschränken, die in diesem Dokument beschrieben und/oder beansprucht sind.

Die Computervorrichtung 900 enthält einen Prozessor 910, einen Speicher 920, eine Speichervorrichtung 930, eine Hochgeschwindigkeits-Schnittstelle/einen Hochgeschwindigkeits-Controller 940, die/der mit dem Speicher 920 und den Hochgeschwindigkeits-Erweiterungsanschlüssen 950 verbunden ist, und eine langsame Schnittstelle/einen langsamen Controller 960, die/der mit einem langsamen Bus 970 und der Speichervorrichtung 930 verbunden ist. Jede der Komponenten 910, 920, 930, 940, 950 und 960 ist unter Verwendung verschiedener Busse zusammengeschaltet und kann an einer gemeinsamen Hauptplatine oder in anderen Weisen, wie es geeignet ist, angebracht sein. Der Prozessor 910 kann die Anweisungen für die Ausführung innerhalb der Computervorrichtung 900 verarbeiten, einschließlich der in dem Speicher 920 oder in der Speichervorrichtung 930 gespeicherten Anweisungen, um graphische Informationen für eine graphische Anwenderschnittstelle (GUI) auf einer äußeren Eingabe-/Ausgabevorrichtung, wie z. B. einer Anzeige 980, die an die Hochgeschwindigkeits-Schnittstelle 940 gekoppelt ist, anzuzeigen. In anderen Implementierungen können mehrere Prozessoren und/oder mehrere Busse zusammen mit mehreren Speichern und Speichertypen verwendet werden, wie es geeignet ist. Außerdem können mehrere Computervorrichtungen 900 verbunden sein, wobei jede Vorrichtung Abschnitte der notwendigen Operationen (z. B. als eine Server-Bank, eine Gruppe von Blade-Servern oder ein Mehrprozessorsystem) bereitstellt.

Der Speicher 920 speichert die Informationen nichtflüchtig innerhalb der Computervorrichtung 900. Der Speicher 920 kann ein computerlesbares Medium, eine flüchtige Speichereinheit(en) oder eine nichtflüchtige Speichereinheit(en) sein. Der nichtflüchtige Speicher 920 kann aus physischen Vorrichtungen bestehen, die verwendet werden, um Programme (z. B. Folgen von Anweisungen) oder Daten (z. B. Programmzustandsinformationen) auf einer vorübergehenden oder dauerhaften Grundlage für die Verwendung durch die Computervorrichtung 900 zu speichern. Die Beispiele eines nichtflüchtigen Speichers enthalten einen Flash-Speicher und einen Festwertspeicher (ROM)/einen programmierbaren Festwertspeicher (PROM)/einen löschbaren programmierbaren Festwertspeicher (EPROM)/einen elektronisch löschbaren programmierbaren Festwertspeicher (EEPROM) (der z. B. typischerweise für Firmware, wie z. B. Urladeprogramme, verwendet wird), sind aber nicht darauf eingeschränkt. Die Beispiele eines flüchtigen Speichers enthalten sowohl einen Schreib-Lese-Speicher (RAM), einen dynamischen Schreib-Lese-Speicher (DRAM), einen statischen Schreib-Lese-Speicher (SRAM), einen Phasenänderungsspeicher (PCM) als auch Platten oder Bänder, sind aber nicht darauf eingeschränkt.

Die Speichervorrichtung 930 kann einen Massenspeicher für die Computervorrichtung 900 schaffen. In einigen Implementierungen ist die Speichervorrichtung 930 ein computerlesbares Medium. In verschiedenen unterschiedlichen Implementierungen kann die Speichervorrichtung 930 eine Diskettenvorrichtung, eine Festplattenvorrichtung, eine Vorrichtung optischer Platten oder eine Bandvorrichtung, ein Flash-Speicher oder eine andere ähnliche Festkörperspeichervorrichtung oder eine Anordnung von Vorrichtungen einschließlich Vorrichtungen in einem Speicherbereichsnetz oder in anderen Konfigurationen sein. In zusätzlichen Implementierungen ist ein Computerprogrammprodukt in einem Informationsträger greifbar verkörpert. Das Computerprogrammprodukt enthält Anweisungen, die, wenn sie ausgeführt werden, ein oder mehrere Verfahren ausführen, wie z. B. jene, die oben beschrieben worden sind. Der Informationsträger ist ein computeroder maschinenlesbares Medium, wie z. B. der Speicher 920, die Speichervorrichtung 930 oder der Speicher im Prozessor 910.

Der Hochgeschwindigkeits-Controller 940 managt die bandbreitenintensiven Operationen für die Computervorrichtung 900, während der langsame Controller 960 die weniger bandbreitenintensiven Operationen managt. Eine derartige Zuweisung der Aufgaben ist lediglich beispielhaft. In einigen Implementierungen ist der Hochgeschwindigkeits-Controller 940 an den Speicher 920, die Anzeige 980 (z. B. durch einen Graphikprozessor oder -beschleuniger) und an die Hochgeschwindigkeits-Erweiterungsanschlüsse 950, die verschiedene (nicht gezeigte) Erweiterungskarten annehmen können, gekoppelt. In einigen Implementierungen ist der langsame Controller 960 an die Speichervorrichtung 930 und den langsamen Erweiterungsanschluss 970 gekoppelt. Der langsame Erweiterungsanschluss 970, der verschiedenen Kommunikationsanschlüsse (z. B. USB, Bluetooth, Ethernet, drahtloses Ethernet) enthalten kann, kann an eine oder mehrere Eingabe-/Ausgabevorrichtungen, wie z. B. eine Tastatur, eine Zeigevorrichtung, einen Scanner, oder eine Netzvorrichtung, wie z. B. einen Switch oder einen Router, z. B. durch einen Netzadapter, gekoppelt sein.

Die Computervorrichtung 900 kann in einer Anzahl verschiedener Formen implementiert sein, wie in der Figur gezeigt ist. Sie kann z. B. als ein Standard-Server 900a oder mehrmals in einer Gruppe derartiger Server 900a, als ein Laptop-Computer 900b oder als ein Teil eines Rack-Server-Systems 900c implementiert sein.

Verschiedene Implementierungen der hier beschriebenen Systeme und Techniken können in digitaler Elektronik und/oder einer optischen Schaltungsanordnung, einer integrierten Schaltungsanordnung, speziell entworfenen ASICs (anwendungsspezifischen integrierten Schaltungen) Computer-Hardware, Firmware, Software und/oder Kombinationen daraus verwirklicht sein. Diese verschiedenen Implementierungen können eine Implementierung in einem oder mehreren Computerprogrammen enthalten, die in einem programmierbaren System, das wenigstens einen programmierbaren Prozessor, der speziell oder universell sein kann und gekoppelt sein kann, um Daten und Anweisungen von einem Speichersystem zu empfangen und Daten und Anweisungen an ein Speichersystem zu senden, wenigstens eine Eingabevorrichtung und wenigstens eine Ausgabevorrichtung enthält, ausführbar und/oder interpretierbar sind.

Diese Computerprogramme (die außerdem als Programme, Software, Software-Anwendungen oder Code bekannt sind) enthalten Maschinenanweisungen für einen programmierbaren Prozessor und können in einer höheren prozeduralen Programmiersprache und/oder einer objektorientierten Programmiersprache und/oder einer Assembler-/Maschinensprache implementiert sein. Die Begriffe "maschinenlesbares Medium" und "computerlesbares Medium", wie sie hier verwendet werden, beziehen sich auf irgendein Computerprogrammprodukt, ein nichtflüchtiges computerlesbares Medium, ein Gerät und/oder eine Vorrichtung (z. B. Magnetplatten, optische Platten, Speicher, programmierbare Logikvorrichtungen (PLDs)), die verwendet werden, um die Maschinenanweisungen und/oder die Daten einem programmierbaren Prozessor bereitzustellen, einschließlich eines maschinenlesbaren Mediums, das Maschinenanweisungen als ein maschinenlesbares Signal empfängt. Der Begriff "maschinenlesbares Signal" bezieht sich auf irgendein Signal, das verwendet wird, um Maschinenanweisungen und/oder Daten einem programmierbaren Prozessor bereitzustellen.

Die in dieser Beschreibung beschriebenen Prozesse und logischen Abläufe können durch einen oder mehrere programmierbare Prozessoren ausgeführt werden, die ein oder mehrere Computerprogramme ausführen, um die Funktionen durch das Wirken auf die Eingangsdaten und das Erzeugen einer Ausgabe auszuführen. Die Prozesse und logischen Abläufe können außerdem durch eine logische Spezialschaltungsanordnung, z. B. eine FPGA (eine feldprogrammierbare Gatteranordnung) oder eine ASIC (eine Anwendungsspezifische integrierte Schaltung) ausgeführt werden. Die Prozessoren, die für die Ausführung eines Computerprogramms geeignet sind, enthalten beispielhaft sowohl Universal- als auch Spezial-Mikroprozessoren und irgendeinen oder mehrere Prozessoren irgendeiner Art eines digitalen Computers. Im Allgemeinen empfängt ein Prozessor Anweisungen und Daten von einem Festwertspeicher oder einem Schreib-Lese-Speicher oder beiden. Die wesentlichen Elemente eines Computers sind ein Prozessor zum Ausführen der Anweisungen und eine oder mehrere Speichervorrichtungen zum Speichern der Anweisungen und der Daten. Im Allgemeinen enthält ein Computer außerdem eine oder mehrere Massenspeichervorrichtungen zum Speichern von Daten, z. B. magnetische, magnetooptische Platten oder optische Platten, oder ist ein Computer betriebstechnisch an eine oder mehrere Massenspeichervorrichtungen, z. B. magnetische, magnetooptische Platten oder optische Platten, gekoppelt, um Daten von ihnen zu empfangen oder Daten zu ihnen zu übertragen oder beides. Ein Computer muss jedoch derartige Vorrichtungen nicht aufweisen. Die computerlesbaren Medien, die zum Speichern von Computerprogrammanweisungen und Daten geeignet sind, enthalten alle Formen von nichtflüchtigem Speicher, nichtflüchtigen Medien und nichtflüchtigen Speichervorrichtungen, einschließlich beispielhaft Halbleiterspeichervorrichtungen, z. B. EPROM, EEPROM und Flash-Speichervorrichtungen; Magnetplatten, z. B. interne Festplatten oder abnehmbare Platten; magnetooptische Platten; und CD-ROM- und DVD-ROM-Platten. Der Prozessor und der Speicher können durch eine logische Spezialschaltungsanordnung ergänzt oder in einer logischen Spezialschaltungsanordnung enthalten sein.

Um eine Wechselwirkung mit einem Anwender zu schaffen, können ein oder mehrere Aspekte der Offenbarung in einem Computer implementiert sein, der eine Anzeigevorrichtung, z. B. einen CRT-(einen Kathodenstrahlröhren-), einen LCD-(einen Flüssigkristallanzeige-)Monitor oder einen Berührungsschirm zum Anzeigen von Informationen für einen Anwender und optional eine Tastatur und eine Zeigevorrichtung, z. B. eine Maus oder eine Rollkugel, durch die der Anwender dem Computer eine Eingabe bereitstellen kann, aufweist. Es können ebenso andere Arten von Vorrichtungen verwendet werden, um eine Wechselwirkung mit einem Anwender zu schaffen; die dem Anwender bereitgestellte Rückkopplung kann z. B. irgendeine Form einer sensorischen Rückkopplung, z. B. einer visuellen Rückkopplung, einer auditiven Rückkopplung oder einer taktilen Rückkopplung, sein; wobei die Eingabe von dem Anwender in irgendeiner Form einschließlich einer akustischen, Sprach- oder taktilen Eingabe empfangen werden kann. Zusätzlich kann ein Computer mit einem Anwender durch das Senden von Dokumenten an eine und das Empfangen von Dokumenten von einer Vorrichtung, die durch den Anwender verwendet wird, in Wechselwirkung treten; z. B. durch das Senden von Web-Seiten an einen Web-Browser in einer Client-Vorrichtung des Anwenders in Reaktion auf die von dem Web-Browser empfangenen Anforderungen.

Es ist eine Anzahl von Implementierungen beschrieben worden. Dennoch ist es selbstverständlich, dass verschiedene Modifikationen vorgenommen werden können, ohne vom Erfindungsgedanken und Schutzumfang der Offenbarung abzuweichen. Entsprechend befinden sich andere Implementierungen innerhalb des Schutzumfangs der folgenden Ansprüche.

Gemäß einer Ausführungsform wird ein System zum Identifizieren eines störenden Senders 110 in einem Netz 10, 10a, 10b geschaffen, das konfiguriert ist, um Operationen einschließlich des Empfangens einer Störungsangabe 204, die eine Störung zwischen den Sendern in dem Netz angibt, auszuführen. Das Verfahren enthält das Beenden der Sendeoperationen aller Sender in dem Netz während eines Schwellenzeitraums. Das Verfahren enthält das Anfordern einer Störungsbewertung 206 des Netzes für den Schwellenzeitraum, wenn alle Sender in dem Netz die Sendeoperationen beendet haben. Wenn die Störungsbewertung die Beendigung der Störung zwischen den Sendern in dem Netz angibt, enthält das Verfahren das Bestimmen, dass sich ein störender Sender außerhalb des Netzes befindet. Wenn die Störungsbewertung die Fortdauer der Störung zwischen den Sendern in dem Netz angibt, enthält das Verfahren das Bestimmen, dass sich der störende Sender innerhalb des Netzes befindet; und das Ausführen einer Störungsisolationsroutine 230, die konfiguriert ist, um den störenden Sender zu identifizieren.