Title:
Abfallsammelvorrichtung
Kind Code:
U1


Abstract:

Abfallsammelvorrichtung (1A) für eine Bohrung in eine senkrechte Wand 8), an der beim Bohren in einer Bohrachse (X) mit einem Bohrer (11) seitlich abspritzend ein Abfall anfällt, umfassend:
– eine Seitenwand (1), die um eine Mittenachse (Y) ringförmig geschlossen ist und sich entlang der Mittenachse (Y) erstreckt, so dass darin ein Innenraum gebildet wird, der größer als ein Bohrdurchmesser der Bohrung bemessen ist, wobei die Seitenwand (1) ausgebildet ist, um die Bohrachse (X) und den Bohrer (11) herum angeordnet werden können und beim Bohren den Abfall dazwischen zu sammeln;
– wobei die Seitenwand (1) eine untere umrandende Stirnfläche (2) aufweist, die eben und so ausgebildet ist, um an der Wand 8) befestigt werden zu können;
– wobei die Seitenwand (1) eine obere umrandende Stirnfläche (3) aufweist, die der unteren Stirnfläche (2) gegenüberliegt und zwischen der der Bohrer (11) einführbar ist;
– ein Schlauchanschluss (4), der seitlich an der Seitenwand (1) angeflanscht und ausgebildet ist, in einer Anordnung in Richtung der Schwerkraft den Abfall nach unten abzuleiten;
ein Schlauch (5), der ausgebildet ist, außen über den Schlauchanschluss (4) aufsteckbar zu sein, um den Abfall darin nach unten abzuleiten.




Application Number:
DE202017104143U
Publication Date:
08/02/2017
Filing Date:
07/12/2017
Assignee:
Barleben, Dirk, 14558 (DE)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Farago, Peter, Dipl.-Ing.Univ., 80538, München, DE
Claims:
1. Abfallsammelvorrichtung (1A) für eine Bohrung in eine senkrechte Wand 8), an der beim Bohren in einer Bohrachse (X) mit einem Bohrer (11) seitlich abspritzend ein Abfall anfällt, umfassend:
– eine Seitenwand (1), die um eine Mittenachse (Y) ringförmig geschlossen ist und sich entlang der Mittenachse (Y) erstreckt, so dass darin ein Innenraum gebildet wird, der größer als ein Bohrdurchmesser der Bohrung bemessen ist, wobei die Seitenwand (1) ausgebildet ist, um die Bohrachse (X) und den Bohrer (11) herum angeordnet werden können und beim Bohren den Abfall dazwischen zu sammeln;
– wobei die Seitenwand (1) eine untere umrandende Stirnfläche (2) aufweist, die eben und so ausgebildet ist, um an der Wand 8) befestigt werden zu können;
– wobei die Seitenwand (1) eine obere umrandende Stirnfläche (3) aufweist, die der unteren Stirnfläche (2) gegenüberliegt und zwischen der der Bohrer (11) einführbar ist;
– ein Schlauchanschluss (4), der seitlich an der Seitenwand (1) angeflanscht und ausgebildet ist, in einer Anordnung in Richtung der Schwerkraft den Abfall nach unten abzuleiten;
ein Schlauch (5), der ausgebildet ist, außen über den Schlauchanschluss (4) aufsteckbar zu sein, um den Abfall darin nach unten abzuleiten.

2. Abfallsammelvorrichtung (1A) gemäß Anspruch 1, wobei die Seitenwand (1) einen runden oder ovalen Querschnitt, wie eine Rohrwand, aufweist; oder
wobei die Seitenwand (1) einen Querschnitt, wie ein Trapez oder wie ein Parallelogramm aufweist; oder
wobei die Seitenwand (1) einen Querschnitt, wie ein Dreieck oder wie ein Vieleck aufweist.

3. Abfallsammelvorrichtung (1A) gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei die Seitenwand (1) einen flexiblen manuell anpassbaren Querschnitt aufweist, indem die Seitenwand mindestens vier Seitenwandsegmente umfasst, die zumindest teilweise jeweils über dazwischen angeordnete Scharniere (7) miteinander verbunden sind, um so die ringförmig geschlossene Seitenwand (1) zu bilden.

4. Abfallsammelvorrichtung (1A) gemäß einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, wobei die untere umrandende Stirnfläche (2) von der Seitenwand (1) im Wesentlichen um 90 Grad abgebogen ist, um eine größere Stirnfläche (2) zu bilden, als es der reinen Querschnittsfläche der Seitenwand (1) entsprechen würde.

5. Abfallsammelvorrichtung (1A) gemäß einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, wobei die obere umrandende Stirnfläche (3) von der Seitenwand (1) nach innen zur Mittenachse (Y) hin abgebogen ist, um den Abfall dadurch besser im Innenraum zu halten und nach unten dem Schlauchanschluss (4) zuzuführen.

6. Abfallsammelvorrichtung (1A) gemäß einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, zusätzlich ein Klebemittel (6) umfassend, das ausgebildet ist, die untere Seitenfläche (2) an der Wand (8) festzukleben.

7. Abfallsammelvorrichtung (1A) gemäß Anspruch 6, wobei das Klebemittel (6) ein Silikonkleber, ein Acrylkleber, ein Polyurethankleber, ein beidseitiges Klebeband, oder ein anderer Kleber ist.

8. Abfallsammelvorrichtung (1A) gemäß einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, wobei die Seitenwand (1) im Wesentlichen aus einem von Folgendem ist:
einem Metall, einem Kunststoff, Acrylharz, einem Karton, Gummi oder Kautschuk, einem Verbundwerkstoff aus mindestens zwei der vorgenannten Stoffe oder aus einem weiteren Stoff; und/oder
wobei die Seitenwand (1) und eine Befestigung der unteren Stirnseite (2) mit der Wand ausgebildet sind, soweit wasserunlöslich zu sein, dass der Abfall, wie ein zur Bohrung zugeführtes Wasser, Abwasser und Wandpartikel, während der Bohrung im Innenraum der Seitenwand (1) gefangen bleibt oder durch den Schlauchanschluss (4) abläuft.

9. Abfallsammelvorrichtung (1A) gemäß einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, zudem einen Spritzschutzring (13) umfassend, der ringförmig und mit einem solchen Innendurchmesser ausgebildet ist, dass der Spritschutzring (13) auf den Bohrer (11) passt.

10. Abfallsammelvorrichtung (1A) gemäß Anspruch 9, wobei der Spritzschutzring (13) elastisch ist; und/oder wobei der Spritzschutzring (13) aus mindestens einem der folgenden Materialien ist oder ein solches Material als Bestandteil umfasst: Gummi, Silikon, Kautschuk, ein Elastomer, AU, CR, EPDM, EPM, FEPM, FFKM, FKM / FPM, FVMQ, HNBR, IIR, NBR, NR, PTFE, VMQ, oder ein anderer Kunststoff.

Description:

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abfallsammelvorrichtung für eine Bohrung in eine senkrechte Wand, an der beim Bohren in einer Bohrachse mit einem Bohrer seitlich abspritzend ein Abfall anfällt.

Bei einem Bohren einer Bohrung in eine Wand und insbesondere bei großen Bohrdurchmessern von bis zu 10 cm oder größer fällt in der Regel viel Abfall an, der teilweise aus Wandpartikeln und teilweise auch aus Abwasser besteht, von einem Kühl- und Gleitwasser, das der Bohrung zugeleitet werden kann.

Um zu vermeiden, dass der Abfall und Dreck vor allem in sauberen Räumen umherspritzt, wird üblicherweise die Wand vor dem Bohren abgeklebt mit doppelseitigem Klebeband und darauf dann eine Kunststofffolie geklebt, die nach unten in Scherkraftrichtung zusammengefaltet wird. Dieses Verfahren ist jedoch ziemlich umständlich und leckt auch oft, wenn das doppelseitige Klebeband sich unten von der Wand ablöst, wobei die Wand bei einer Wasserzugabe zur Bohrung nass wird und sich das Klebeband dann stückweise löst.

Die Aufgabe der Erfindung, um die Nachteile aus dem Stand der Technik zu beseitigen, besteht daher in der Bereitstellung einer Vorrichtung zum Auffangen und Ableiten von Abfall, der bei einer Bohrung an einer senkrechten Wand entsteht und seitlich vom Bohrer abspritzt.

Die vorstehende Aufgabe wird von einer Vorrichtung gemäß den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

Erfindungsgemäß wird eine Abfallsammelvorrichtung für eine Bohrung in eine senkrechte Wand, an der beim Bohren in einer Bohrachse mit einem Bohrer seitlich abspritzend ein Abfall anfällt, bereitgestellt, die Folgendes umfasst:

  • – eine Seitenwand, die um eine Mittenachse ringförmig geschlossen ist und sich entlang der Mittenachse erstreckt, so dass darin ein Innenraum gebildet wird, der größer als ein Bohrdurchmesser der Bohrung bemessen ist, wobei die Seitenwand ausgebildet ist, um die Bohrachse und den Bohrer herum angeordnet werden können und beim Bohren den Abfall dazwischen zu sammeln;
  • – wobei die Seitenwand eine untere umrandende Stirnfläche aufweist, die eben und so ausgebildet ist, um an der Wand befestigt werden zu können;
  • – wobei die Seitenwand eine obere umrandende Stirnfläche aufweist, die der unteren Stirnfläche gegenüberliegt und zwischen der der Bohrer einführbar ist;
  • – ein Schlauchanschluss, der seitlich an der Seitenwand angeflanscht und ausgebildet ist, in einer Anordnung in Richtung der Schwerkraft den Abfall nach unten abzuleiten;
    ein Schlauch, der ausgebildet ist, außen über den Schlauchanschluss aufsteckbar zu sein, um den Abfall darin nach unten abzuleiten.

Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass der seitlich vom Bohrer und an der Wand abspritzende Abfall von der Seitenwand abgefangen wird und dann schließlich durch die Schwerkraft durch den Schlauchanschluss abgeführt werden kann. Dadurch bleibt eine Umgebung außerhalb der Seitenwand sauberer von Staub und ggf. Wasser, falls Wasser zu Bohrung hinzugeführt wird. Dadurch werden Reinigungszeiten und Kosten drastisch reduziert und es kann viel sauberer gearbeitet werden.

Insbesondere wenn Wasser zum Bohren hinzugeführt und verwendet wird, entsteht viel Abfall, der dann schlammartig ist und in größeren Mengen entsteht. Durch den Schlauch kann der Abfall und ein Abwasser dann leicht und sauber nach unten beispielsweise in einen Behälter fortgeleitet werden.

Bevorzugte Ausführungsformen gemäß der vorliegenden Erfindung sind in nachfolgenden Zeichnungen und in einer detaillierten Beschreibung dargestellt, sie sollen aber die vorliegende Erfindung nicht ausschließlich darauf begrenzen.

Es zeigen

1 in einer Seitensicht eine Bohrvorrichtung mit Bohrmaschine und mit einer Abfallsammelvorrichtung mit seitlich unten angeordnetem Schlauchanschluss, wobei die Abfallsammelvorrichtung und der Schlauchanschluss entlang einer Mittenachse geschnitten dargestellt sind;

2 in einer Draufsicht von unten in Richtung der Mittenachse eine erste Ausbildungsform der Abfallsammelvorrichtung mit einer unteren Stirnseite und mit dem seitlichen Schlauchanschluss;

3 in einer Draufsicht von oben in Richtung der Mittenachse die erste Ausbildungsform der Abfallsammelvorrichtung von 2, wobei eine obere Stirnseite und der seitliche Schlauchanschluss zu sehen sind;

4 in einer Draufsicht von unten in Richtung der Mittenachse eine zweite Ausbildungsform der Abfallsammelvorrichtung mit der unteren Stirnseite und mit dem seitlichen Schlauchanschluss;

5 in einer Draufsicht von unten in Richtung der Mittenachse eine dritte Ausbildungsform der Abfallsammelvorrichtung mit der unteren Stirnseite und mit dem seitlichen Schlauchanschluss.

Detaillierte Beschreibung von Ausführungsbeispielen

In 1 ist eine senkrechte Wand 8 dargestellt, in die eine Bohrung mit einem Bohrer 11 durch eine Bohrmaschine 10 eingebracht werden soll. Dabei wird die Bohrmaschine 10 an der Wand zum Bohren durch eine Stützvorrichtung 9 gehalten und entlang einer Bohrachse X geführt. Auf der Bohrmaschine ist bevorzugt eine Wasserzuleitung 12 angebracht, durch die während des Bohrens Wasser zum Bohrer 11 geführt wird. Dabei kann das Wasser, wie skizziert, von außen dem Bohrer 11 zugeführt werden oder aber auch von innen durch den Bohrer 11 bis zum Bohrloch zugeführt werden. Andere Anordnungen zum Halten und Führen der Bohrmaschine 10 und des Bohrers 11 sind ebenso denkbar. Beispielsweise kann die Bohrmaschine 10 und der Bohrer 11 auch manuell geführt und/oder gehalten werden.

Um den Bohrer 11 herum ist eine Abfallsammelvorrichtung 1A an der Wand 8 angebracht, die eine Seitenwand 1 umfasst, die einen vom Bohrer 11 seitlich abspritzenden Abfall auffängt und ableitet. In 1 ist die Abfallsammelvorrichtung 1A mit der Wand 8 bevorzugter Weise durch ein Klebemittel 6 selbsthaltend verbunden. 1 zeigt auch einen Spritzschutzring 13, der auf den Bohrer 11 aufgeschoben und dafür ausgebildet ist, den Abfall, beispielsweise aus Wasser und Wandpartikeln, das aus einem Bohrspalt der Bohrung hervorkommt, vorne nahe der Wand 8 seitlich in die Abfallsammelvorrichtung 1A abspritzen zu lassen.

Prinzipiell umfasst die Abfallsammelvorrichtung 1A für die Bohrung in die senkrechte Wand 8, an der beim Bohren entlang der Bohrachse X seitlich abspritzend der Abfall anfällt, folgendes:

  • – eine Seitenwand 1, die um eine Mittenachse Y ringförmig geschlossen ist und sich entlang der Mittenachse Y erstreckt, so dass darin ein Innenraum gebildet wird, der größer als ein Bohrdurchmesser der Bohrung bemessen ist, wobei die Seitenwand 1 ausgebildet ist, um die Bohrachse X und den Bohrer 11 herum angeordnet werden können und beim Bohren den Abfall dazwischen zu sammeln;
  • – wobei die Seitenwand 1 eine untere umrandende Stirnfläche 2 aufweist, die eben und so ausgebildet ist, um an der Wand 8 befestigt werden zu können;
  • – wobei die Seitenwand 1 eine obere umrandende Stirnfläche 3 aufweist, die der unteren Stirnfläche 2 gegenüberliegt und zwischen der der Bohrer 11 einführbar ist;
  • – ein Schlauchanschluss 4, der seitlich an der Seitenwand 1 angeflanscht und ausgebildet ist, in einer Anordnung in Richtung der Schwerkraft den Abfall nach unten abzuleiten;
    ein Schlauch 5, der ausgebildet ist, außen über den Schlauchanschluss 4 aufsteckbar zu sein, um den Abfall darin nach unten abzuleiten.

Bevorzugt weist die Seitenwand 1, wie in 5 dargestellt, einen runden oder ovalen Querschnitt, wie beispielsweise eine Rohrwand, auf. 5 zeigt dabei eine Draufsicht von unten in Richtung der Mittenachse Y mit der unteren Stirnseite 2 und mit dem seitlichen Schlauchanschluss 4.

Alternativ bevorzugt weist die Seitenwand 1 einen Querschnitt auf, wie ein Trapez oder wie ein Parallelogramm, wie beispielsweise in 2 oder 3 dargestellt. 2 zeigt dabei eine Draufsicht von unten in Richtung der Mittenachse Y mit der unteren Stirnseite 2 und dem seitlichen Schlauchanschluss 4. 3 zeigt eine bevorzugt Ausführungsform der Abfallsammelvorrichtung 1A in einer Draufsicht von oben in Richtung der Mittenachse Y mit der oberen Stirnseite 3, die der unteren Stirnseite 2 gegenüberliegt, und die ebenfalls als eine flächige ebene Stirnseite ausgebildet ist. Somit kann ein darin bevorzugt ausgebildeter spitzer Winkel der Seitenwand 1 sowohl rechts oben als auch links oben angeordnet werden durch einfaches Umdrehen der Abfallsammelvorrichtung 1A.

Alternativ bevorzugt weist die Seitenwand 1 einen Querschnitt, wie ein Dreieck oder wie ein Vieleck auf, wobei die Seitenwand 1 eine entsprechende Vielzahl an Seitenwandsegmente umfasst, deren Seitenkanten jeweils miteinander verbunden sind, so dass sie sich ringförmig schließen. Mit ringförmig ist keine rein annulare kreisförmige Form gemeint, sondern dass sich die Teile der Seitenwand insgesamt schließen und dadurch den Innenraum bilden, der den Abfall auffängt. Bevorzugt können die Seitenkanten der Seitenwand 1 zumindest teilweise durch Scharniere 7 miteinander verbunden sein, so dass sich die Querschnittsform der Seitenwand 1 variieren und der Wand 8 anpassen lässt.

Bevorzugt weist die Seitenwand 1 den flexiblen manuell anpassbaren Querschnitt auf, indem die Seitenwand mindestens vier Seitenwandsegmente umfasst, die zumindest teilweise jeweils über dazwischen angeordnete Scharniere 7 miteinander verbunden sind, um so die ringförmig geschlossene Seitenwand 1 zu bilden.

Bevorzugt ist die untere umrandende Stirnfläche 2 von der Seitenwand 1 im Wesentlichen um 90 Grad abgebogen, um eine größere Stirnfläche 2 zu bilden, als es der reinen Querschnittsfläche der Seitenwand 1 entsprechen würde.

bevorzugt ist die obere umrandende Stirnfläche 3 von der Seitenwand 1 nach innen zur Mittenachse Y hin abgebogen, um den Abfall dadurch besser im Innenraum zu halten und nach unten dem Schlauchanschluss 4 zuzuführen.

Bevorzugt umfasst die Abfallsammelvorrichtung 1A zusätzlich ein Klebemittel 6, das ausgebildet ist, die untere Seitenfläche 2 an der Wand 8 festzukleben oder mit der Wand 8 zu verbinden.

Bevorzugt ist das Klebemittel 6 ein Silikonkleber, ein Acrylkleber, ein Polyurethankleber, ein beidseitiges Klebeband, oder ein anderer Kleber.

Bevorzugt ist die Seitenwand 1 im Wesentlichen aus einem von Folgendem: einem Metall, einem Kunststoff, Acrylharz, einem Karton, aus Gummi oder Kautschuk, einem Verbundwerkstoff aus mindestens zwei der vorgenannten Stoffe oder aus einem weiteren Stoff.

Bevorzugt umfasst der Abfall ein zur Bohrung zugeführtes Wasser oder Abwasser und Wandpartikel.

Bevorzugt sind die Seitenwand 1 und die Befestigung oder das Klebemittel 6 an der unteren Stirnseite 2 mit der Wand ausgebildet, soweit wasserunlöslich zu sein, dass der Abfall, wie ein zur Bohrung zugeführtes Wasser, Abwasser und Wandpartikel, während der Bohrung im Innenraum der Seitenwand 1 gefangen bleibt oder durch den Schlauchanschluss 4 abläuft.

Bevorzugt umfasst die Abfallsammelvorrichtung 1A zudem den Spritzschutzring 13, der ringförmig und mit einem solchen Innendurchmesser ausgebildet ist, dass der Spritschutzring 13 auf den Bohrer 11 passt und bevorzugt möglichst elastisch ist, um am Bohrer 11 ringförmig anzuliegen. Dabei ist der Spritschutzring 13 so bemessen, dass er sich axial entlang dem Bohrer 11 verschieben lässt, wenn der Bohrer 1 in die Wand 8 eingebohrt wird.

Bevorzugt ist der Spritzschutzring 13 elastisch. Bevorzugt ist Spritzschutzring 13 aus mindestens einem der folgenden Materialien oder umfasst ein solches Material als Bestandteil, wie: Gummi, Silikon, Kautschuk, ein Elastomer, AU, CR, EPDM, EPM, FEPM, FFKM, FKM / FPM, FVMQ, HNBR, IIR, NBR, NR, PTFE, VMQ, oder ein anderer Kunststoff.

Zur Klarheit werden unter den Merkmalen „oben“ und „unten „relative Ortsangaben in senkrechter Richtung verstanden, so wie in den Figuren dargestellt. Mit dem indirekten Artikel ein/eine bzw. einer oder einem oder eines ist bevorzugt mindestens ein/eine bzw. mindestens einer/einem gemeint.

Weitere mögliche Ausbildungsformen sind in den folgenden Ansprüchen beschrieben. Insbesondere können auch die verschiedenen Merkmale der oben beschriebenen Ausführungsformen miteinander kombiniert werden, soweit sie sich nicht technisch ausschließen.

Die In den Ansprüchen genannten Bezugszeichen dienen nur der besseren Verständlichkeit und beschränken die Ansprüche in keiner Weise auf die in den Figuren dargestellten Formen.

Bezugszeichenliste

1
Abfallsammelvorrichtung
2
untere Stirnfläche
3
obere Stirnfläche
4
Schlauchanschluss
5
Abfallschlauch
6
Klebemittel
7
Scharnier
8
Wand
9
Stützvorrichtung
10
Bohrmaschine
11
Bohrer
12
Wasserzuleitung
13
Spritzschutzring
X
Bohrachse
Y
Mittenachse