Title:
Vorrichtung zur physikalischen Simulation des elektromagnetischen Erkundungsverfahrens für Brunnenfelder im Frequenzbereich
Kind Code:
U1
Abstract:

Vorrichtung zur physikalischen Simulation des elektromagnetischen Erkundungsverfahrens für Brunnenfelder im Frequenzbereich, umfassend ein Wasserbecken oben mit einer Öffnung, in dem Graphit-Zement Stücke angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
dass an der Öffnung des Wasserbeckens eine bipolare Sprühelektrode angeordnet ist, die senkrecht zum Innenraum des Wasserbeckens ausgerichtet ist, wobei das Wasserbecken noch mit einem Messelektrodenhalter über dessen Öffnung versehen ist, und wobei zwei Enden des Messelektrodenhalters jeweils am Oberteil der gegenüberliegenden Seitenwand des Wasserbeckens befestigt sind,
dass der Messelektrodenbehalter einen waagrechten ersten Tragbalken und zweiten Tragbalken sowie einen Drahtkreuzung-Schlitz umfasst, wobei ein Trägerklammer auf dem zweiten Tragbalken angeordnet ist, wobei eine vertikale Anschlussklemme auf einer Seite des Trägerklammers angeordnet ist, die flexibel mit einer vertikalen Messelektrode angeschlossen ist, wobei die Messelektrode durch den ersten Tragbalken am Wasserbecken befestigt ist, wobei die Seitenwand des Wasserbeckens noch mit einem Sender der elektromagnetischen Signale, einem Sammler der elektromagnetischen Signale, einer Signalverarbeitungsvorrichtung und einem Akkumulator versehen ist, wobei die bipolare Sprühelektrode durch ein Übertragungskabel mit dem Sender der elektromagnetischen Signale angeschlossen ist, und wobei der Sammler der elektromagnetischen Signale durch ein Kabel mit der Messelektrode, der Signalverarbeitungsvorrichtung und mit dem Akkumulator angeschlossen ist.



Application Number:
DE202017104122U
Publication Date:
07/30/2017
Filing Date:
07/11/2017
Assignee:
Cao, Hui (Chengdu, CN)
Chengdu University of Technology (Chengdu, CN)
International Classes:
Attorney, Agent or Firm:
HUASUN Patent- und Rechtsanwälte, 80801, München, DE
Claims:
1. Vorrichtung zur physikalischen Simulation des elektromagnetischen Erkundungsverfahrens für Brunnenfelder im Frequenzbereich, umfassend ein Wasserbecken oben mit einer Öffnung, in dem Graphit-Zement Stücke angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
dass an der Öffnung des Wasserbeckens eine bipolare Sprühelektrode angeordnet ist, die senkrecht zum Innenraum des Wasserbeckens ausgerichtet ist, wobei das Wasserbecken noch mit einem Messelektrodenhalter über dessen Öffnung versehen ist, und wobei zwei Enden des Messelektrodenhalters jeweils am Oberteil der gegenüberliegenden Seitenwand des Wasserbeckens befestigt sind,
dass der Messelektrodenbehalter einen waagrechten ersten Tragbalken und zweiten Tragbalken sowie einen Drahtkreuzung-Schlitz umfasst, wobei ein Trägerklammer auf dem zweiten Tragbalken angeordnet ist, wobei eine vertikale Anschlussklemme auf einer Seite des Trägerklammers angeordnet ist, die flexibel mit einer vertikalen Messelektrode angeschlossen ist, wobei die Messelektrode durch den ersten Tragbalken am Wasserbecken befestigt ist, wobei die Seitenwand des Wasserbeckens noch mit einem Sender der elektromagnetischen Signale, einem Sammler der elektromagnetischen Signale, einer Signalverarbeitungsvorrichtung und einem Akkumulator versehen ist, wobei die bipolare Sprühelektrode durch ein Übertragungskabel mit dem Sender der elektromagnetischen Signale angeschlossen ist, und wobei der Sammler der elektromagnetischen Signale durch ein Kabel mit der Messelektrode, der Signalverarbeitungsvorrichtung und mit dem Akkumulator angeschlossen ist.

2. Vorrichtung zur physikalischen Simulation des elektromagnetischen Erkundungsverfahrens für Brunnenfelder im Frequenzbereich nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Übertragungskabel ein verdrilltes Doppelkabel ist und der Elektrodenabstand in der bipolaren Sprühelektrode 2 bis 5 cm ist.

3. Vorrichtung zur physikalischen Simulation des elektromagnetischen Erkundungsverfahrens für Brunnenfelder im Frequenzbereich nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Messelektrode eine Kalomel-Bezugselektrode ist.

Description:
Technisches Gebiet

Das vorliegende Gebrauchsmuster betrifft eine Vorrichtung zur physikalischen Simulation, insbesondere eine Vorrichtung zur physikalischen Simulation des elektromagnetischen Erkundungsverfahrens für Brunnenfelder im Frequenzbereich.

Stand der Technik

Das elektromagnetische Verfahren für Brunnenfeld ist ein elektromagnetisches Erkundungsverfahren. Durch die spezielle Anregungsmode in diesem Verfahren sind die elektromagnetischen Reaktionen am Boden deutlicher. Wegen der höheren Beobachtungsgenauigkeit und Effizienz ergeben sich weitere Einsatzperspektiven für die die Ressourcenerkundung und die Erschließung neuer Erdölfelder. Allerdings bestehen viele Mängel im Quellenfeld vom Gleichstrom wie niedrige Auflösungskennzahl, schlechte Entstörung, eingeschränkte Erkundungstiefe. Das steht seit einigen Jahren nicht in Übereinstimmung mit Anforderungen der Erschließung neuer Erdölfelder und der Ressourcenerkundungstechnologie. Der Einsatz des Gleichstromverfahrens können die technischen Probleme wie schlechte Genauigkeit und niedrige Zuverlässigkeit bei der physikalischen Simulation des elektromagnetischen Erkundungsverfahrens hervorrufen.

Inhalt des Gebrauchsmusters

Das Ziel des vorliegenden Gebrauchsmusters liegt darin, ein Gleichstromverfahren zur Simulation des elektromagnetischen Erkundungsverfahrens zur Verfügung zu stellen, um die vorstehenden Probleme wie schlechte Genauigkeit und niedrige Zuverlässigkeit zu lösen.

Zu diesem Zweck ist die technische Lösung des vorliegenden Gebrauchsmusters wie folgt: Vorrichtung zur physikalischen Simulation des elektromagnetischen Erkundungsverfahrens für Brunnenfelder im Frequenzbereich, umfassend ein Wasserbecken oben mit einer Öffnung, in dem Graphit-Zement Stücke angeordnet sind, wobei an der Öffnung des Wasserbeckens eine bipolare Sprühelektrode angeordnet ist, die senkrecht zum Innenraum des Wasserbeckens ausgerichtet ist, wobei das Wasserbecken noch mit einem Messelektrodenhalter über dessen Öffnung versehen ist, und wobei zwei Enden des Messelektrodenhalters jeweils am Oberteil der gegenüberliegenden Seitenwand des Wasserbeckens befestigt sind,
der Messelektrodenbehalter umfasst einen waagrechten ersten Tragbalken und zweiten Tragbalken sowie einen Drahtkreuzung-Schlitz, wobei ein Trägerklammer auf dem zweiten Tragbalken angeordnet ist, wobei eine vertikale Anschlussklemme auf einer Seite des Trägerklammers angeordnet ist, die flexibel mit einer vertikalen Messelektrode angeschlossen ist, wobei die Messelektrode durch den ersten Tragbalken am Wasserbecken befestigt ist, wobei die Seitenwand des Wasserbeckens noch mit einem Sender der elektromagnetischen Signale, einem Sammler der elektromagnetischen Signale, einer Signalverarbeitungsvorrichtung und einem Akkumulator versehen ist, wobei die bipolare Sprühelektrode durch ein Übertragungskabel mit dem Sender der elektromagnetischen Signale angeschlossen ist, und wobei der Sammler der elektromagnetischen Signale durch ein Kabel mit der Messelektrode, der Signalverarbeitungsvorrichtung und mit dem Akkumulator angeschlossen ist.

Weiterhin ist das Übertragungskabel ein verdrilltes Doppelkabel und der Elektrodenabstand in der bipolaren Sprühelektrode 2 bis 5 cm.

Weiterhin ist die Messelektrode eine Kalomel-Bezugselektrode.

Im Vergleich zum Stand der Technik liegen die Vorteile des vorliegenden Gebrauchsmusters darin, dass die Vorrichtung zur physikalischen Simulation höhere Erkennungsgenauigkeit und relativ höhere Erkennungssicherheit hat. Das vorliegende Gebrauchsmuster kann die

Lücke ausfüllen, dass keine Vorrichtung zur physikalischen Simulation im elektromagnetischen Erkundungsverfahren für Brunnenfelder im Frequenzbereich zur Verfügung steht. Die technische Probleme wie schlechte Genauigkeit und niedrige Zuverlässigkeit sind gleichzeitig beim Einsatz des Gleichstromverfahrens zur Simulation des elektromagnetischen Erkundungsverfahrens zu lösen.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 zeigt eine Hauptansicht des vorliegenden Gebrauchsmusters;

2 zeigt eine Hauptsicht an der Stelle A des vorliegenden Gebrauchsmusters;

3 zeigt eine Hauptsicht der Signalverarbeitungsvorrichtung im vorliegenden Gebrauchsmuster.

In den Figuren: 11. Wasserbecken, 12. bipolare Sprühelektrode, 13. Sender der elektromagnetischen Signale, 14. Messelektrodenhalter, 141. Messelektrode, 142. erster Tragbalken, 143. Schlitz für Drahtkreuzung, 144. zweiter Tragbalken, 145. Trägerklammer, 146. Anschlussklemme, 15 – Sammler der elektromagnetischen Signale, 151 – Einheit für Signalverstärkung, 152 – Einheit für Analog-Digital-Wandlung, 16 – Datenverarbeitungseinrichtung, 161 – Einheit für Kurvenabbildung, 17 – Akkumulator.

Ausführliche Ausführungsformen

Verbunden mit anhängenden Zeichnungen werden die technischen Lösungen im Bezug auf das Gebrauchsmuster im Folgenden weiter dargestellt.

Ausführungsbeispiel 1: in Bezug auf 1 bis 3 wird eine Vorrichtung zur physikalischen Simulation des elektromagnetischen Erkundungsverfahrens für Brunnenfelder im Frequenzbereich im vorliegenden Gebrauchsmuster gezeigt, der Sender der elektromagnetischen Signale 13 umfasst eine Eingangsstromversorgung, eine Gleichrichterschaltung, eine Filterschaltung und eine Sendeschaltung, der Sammler der elektromagnetischen Signale 15 umfasst eine Einheit für Signalverstärkung 151 und eine Einheit für Analog-Digital-Wandlung 152; die Datenverarbeitungseinrichtung 16 umfasst eine Einheit für Kurvenabbildung 161.

Nachdem das Simulationswasserbecken 11 und der Graphit-Zement sowie die Salzlake im Simulationswasserbecken 11 eingerichtet sind, beginnt der Sender der elektromagnetischen Signale 13, der bipolaren Sprühelektrode die zu messenden elektromagnetischen Signale vertikal anzubieten. Der Sender der elektromagnetischen Signale 13 kann den Gleichstrom in multimodalen Einzelfrequenz- oder Multifrequenz-Rechteckimpuls umsetzen.

Durch die Messelektrode 141 auf dem Messelektrodenhalter 14 lassen sich die elektromagnetischen Rückmeldesignale an verschiedenen Orten im Simulationswasserbecken 11 messen. Dabei werden die Rückmelde-Analogsignal gemäß der elektromagnetischen Rückmeldesignale erzeugt. Im vorliegenden Messelektrodenhalter 14 ist der Verzug des ersten Tragbalkens weniger als 5 mm, so dass die Tiefe aller Messelektroden 141 unter Wasser gleich ist. Durch den Trägerklammer 145 ist eine Messelektrode 141 auf dem zweiten Tragbalken 144 angeordnet, und die Position der Messelektrode 141, nämlich die vertikale Position der Messelektrode 141 ist auf dem zweiten Tragbalken 144 umstellbar. Durch einen Elektrodenhalter ist die Messelektrode 141 gleichzeitig auf der Anschlussklemme 146 angeordnet, und die Position der Messelektrode 141, nämlich die vertikale Position der Messelektrode 141 ist auf dem Elektrodenhalter umstellbar. Zur Erhöhung der Messgenauigkeit lässt sich die Kalomel-Bezugselektrode mit kleinem Innenwiderstand, kleinem Volumen und stabilen elektrodynamischer Kräften als die Messelektrode 141 einsetzen. Darüber hinaus ist jede Elektrode durch ein Signalkabel mit dem Sammler der elektromagnetischen Signale 15 angeschlossen, um die Entstörung der gesammelten Signale zu gewährleisten.

Unter dem Betrieb vom Akkumulator 17 werden die Rückmelde-Analogsignale der Messelektrode anschließend durch den Sammler der elektromagnetischen Signale 15 gesammelt. Je nach dem Rückmelde-Analogsignal der Messelektrode 141 an verschiedenen Standorten ist eine elektromagnetische und physikalische Simulationskurve durch den Sammler der elektromagnetischen Signale 15 und die Datenverarbeitungsvorrichtung 16 erzeugt.

Zum Schluss ist die Datenverarbeitungsvorrichtung 16 eingesetzt, so dass eine Standortuntersuchung vom Graphit-Zement im Ölgas simuliert werden kann.