Title:
Einfache Anbringung einer Beleuchtungsvorrichtung
Kind Code:
U1


Abstract:

Beleuchtungsvorrichtung, mit
– einer Mehrzahl von LED-Elementen (30) auf mindestens einem flachen Trägerelement (28),
– mindestens einem länglichen Diffusor-Element (12), dass so angeordnet ist, dass es von den LED-Elementen (30) beleuchtet wird,
– wobei das Trägerlement (28) auf einer flachen Oberseite (22) eines Profilelements (14) angeordnet ist, wobei das Profilelement (14) auf der gegenüberliegenden Unterseite einen Hohlraum (20) aufweist,
– und wobei mindestens ein Magnethalterungselement (34) an dem Profilelement (14) befestigt und in dem Hohlraum (20) angeordnet ist.




Application Number:
DE202017103992U
Publication Date:
08/17/2017
Filing Date:
07/04/2017
Assignee:
Lenneper GmbH & Co. KG, 51647 (DE)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Kalkoff & Partner Patentanwälte, 44227, Dortmund, DE
Claims:
1. Beleuchtungsvorrichtung, mit
– einer Mehrzahl von LED-Elementen (30) auf mindestens einem flachen Trägerelement (28),
– mindestens einem länglichen Diffusor-Element (12), dass so angeordnet ist, dass es von den LED-Elementen (30) beleuchtet wird,
– wobei das Trägerlement (28) auf einer flachen Oberseite (22) eines Profilelements (14) angeordnet ist, wobei das Profilelement (14) auf der gegenüberliegenden Unterseite einen Hohlraum (20) aufweist,
– und wobei mindestens ein Magnethalterungselement (34) an dem Profilelement (14) befestigt und in dem Hohlraum (20) angeordnet ist.

2. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1, bei der
– sich der Hohlraum (20) mindestens im Wesentlichen über die gesamte Länge des Profilelements (14) erstreckt.

3. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der
– mindestens zwei Magnethalterungselemente (34) vorgesehen sind, von denen mindestens ein erstes Magnethalterungselement (34) im Bereich eines ersten Endes und ein zweites Magnethalterungselement (34) im Bereich eines zweiten, gegenüberliegenden Endes des Profilelements (14) angeordnet ist.

4. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der
– das Diffusor-Element (12) mindestens eine Befestigungsleiste (24) aufweist, die flach auf der Oberseite (22) des Profilelements (14) aufliegt.

5. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 4, bei der
– das Diffusor-Element (12) eine erste und eine zweite Befestigungsleiste (24) aufweist, die sich auf der Oberseite (22) des Profilelements (14) entlang dessen Längskanten erstrecken.

6. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, bei der
– die Befestigungsleiste (24) einstückig mit dem Diffusor-Element (12) ausgebildet ist.

7. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, bei der
– die Befestigungsleiste (24) auf der Oberseite (22) des Profilelements durch mindestens ein Niederhalter-Element (26) gehalten ist.

8. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der
– das Trägerelement (28) auf der Oberseite (22) des Profilelements (14) durch mindestens ein Niederhalter-Element (26) gehalten ist.

9. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 7 und 8, bei der
– das Trägerelement (28) und die Befestigungsleiste (24) mit demselben Niederhalter-Element (26) gehalten sind.

10. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, bei der
– als Niederhalter-Elemente eine Mehrzahl von Schrauben (26) oder Stiften vorgesehen sind, die jeweils einen Schaft und einen Kopf umfassen, wobei die Befestigungsleiste (24) und/oder das Trägerelement (28) zwischen dem Kopf und dem Profilelement (14) gehalten ist.

11. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der
– in dem Hohlraum (20) mindestens ein Treiberelektronik-Element (32) für die LED-Elemente (30) angeordnet ist.

12. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der
– die LED-Elemente (30) in mindestens einer Reihe in Längsrichtung auf einem oder mehreren Trägerelementen (28) angeordnet sind.

13. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der
– das Diffusor-Element (12) sich im Querschnitt domförmig im Abstand über den LED-Elementen (30) erstreckt.

14. Leuchtenvorrichtung, mit
– einem metallischen Leuchtenkörper (40),
– und mindestens einer Beleuchtungsvorrichtung (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Beleuchtungsvorrichtung (10) mittels des Magnethalterungselements (34) am Leuchtenkörper (40) befestigt ist.

15. Leuchtenvorrichtung nach Anspruch (14), bei der
– Sockel (44) zum Anschluss einer Leuchtstofflampe im Abstand voneinander vorgesehen sind,
– wobei die Länge L der Beleuchtungsvorrichtung (10) geringer ist als der Abstand der Sockel (44),
– und wobei die Beleuchtungsvorrichtung (10) zwischen den Sockeln (44) angeordnet ist.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Beleuchtungsvorrichtung und eine Leuchtenvorrichtung hiermit.

Herkömmlich sind Leuchten bekannt, die mit Leuchtstofflampen bestückt sind. An einem Leuchtenkörper sind Sockel zum Anschluss einer Leuchtstofflampe, üblicherweise mit Stiftkontakten, im Abstand voneinander angeordnet.

LEDs bieten einige Vorteile gegenüber Leuchtstofflampen, insbesondere eine hohe Effizienz und lange Lebensdauer.

Zum Austausch gegen Leuchtstofflampen sind sogenannte Retrofit-LED-Lampen bekannt. Diese verfügen über gleiche Abmessungen und dieselben Stiftkontakte wie herkömmliche Leuchtstofflampen. Sie werden statt der Leuchtstofflampen in die bestehenden Leuchten eingesetzt und mittels der Sockel sowohl mechanisch gehalten als auch elektrisch kontaktiert.

Es kann als eine Aufgabe angesehen werden, eine Beleuchtungsvorrichtung vorzuschlagen, mit der eine besonders einfache Umrüstung bestehender Leuchten möglich ist.

Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Beleuchtungsvorrichtung gemäß Anspruch 1 und durch eine Leuchtenvorrichtung hiermit gemäß Anspruch 14. Abhängige Ansprüche beziehen sich auf vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung.

Die erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung weist bevorzugt längliche Form auf. Unter einer länglichen Form wird dabei verstanden, dass die Erstreckung in Längsrichtung größer ist als in Querrichtung. Bevorzugt beträgt die Länge der Beleuchtungsvorrichtung mindestens das doppelte Ihrer Breite, weiter bevorzugt mindestens das fünffache, besonders bevorzugt das zehnfache oder mehr.

Erfindungsgemäß weist die Beleuchtungsvorrichtung eine Anzahl von LED-Elementen auf. Diese sind auf mindestens einem flachen, länglichen Trägerelement angeordnet. Dabei kann es sich bspw. um eine Leiterplatte handeln, auf der die LED-Elemente aufgebracht und elektrisch kontaktiert sind. Es können auch mehrere Trägerelemente bspw. in Längsrichtung hintereinander angeordnet sein.

Vor den LED-Elementen ist ein Diffusor-Element angeordnet, das von den LED-Elementen beleuchtet wird. Das Diffusor-Element transmittiert das Licht der LEDs diffus. Es ist bevorzugt in einigem Abstand von bspw. mehr als 1 cm zu den LED-Elementen angeordnet, so dass es zu einer Mischung des Lichts der einzelnen LED-Elemente und somit zu einem möglichst durchgehend gleichmäßig hellen Lichteindruck kommt.

Das Trägerelement ist erfindungsgemäß auf einer flachen Oberseite eines Profilelements angeordnet. Das Profilelement ist bevorzugt länglich und erstreckt sich mindestens im Wesentlichen (d. h. bspw. über 90% oder mehr) über die gesamte Länge der Beleuchtungsvorrichtung. Das Profilelement besteht bevorzugt aus Metall, bspw. Stahl oder Aluminium. Durch einen bevorzugt flächigen Kontakt zwischen dem Trägerelement und dem Profilelement ist eine gute Wärmeleitung möglich, so dass das Profilelement als Kühlkörper zum Ableiten der im Betrieb der LED-Elemente entstehenden Verlustleistung dienen kann.

Das Profilelement weist auf der der Oberseite gegenüberliegenden Unterseite einen Hohlraum auf, der sich bevorzugt mindestens im Wesentlichen (d. h. bspw. über 90% oder mehr) über die gesamte Länge des Profilelements erstreckt.

In dem Hohlraum ist erfindungsgemäß mindestens ein Magnethalterungselement angeordnet, das an dem Profil befestigt ist.

Mittels des Magnethalterungselements kann die Beleuchtungsvorrichtung besonders einfach an einem bestehenden Leuchtenkörper befestigt werden. Bevorzugt können mindestens zwei Magnethalterungselemente vorgesehen sein, bspw. ein erstes im Bereich eines ersten Endes (d. h. bspw. von dem Ende nicht mehr als 10% der Gesamtlänge entfernt) und ein zweites Magnethalterungselement im Bereich eines zweiten, gegenüberliegenden Endes des Profilelements. Das Magnethalterungselement umfasst bevorzugt mindestens ein Permanentmagnetelement, bspw. in Scheibenform. Die Befestigung am Profilelement kann bspw. durch einen Bolzen, eine Schraube oder ein ähnliches Element gebildet sein. Es kann bevorzugt eine magnetische Haltefläche vorgesehen sein, die in Richtung der rückseitigen Öffnung des Hohlraums gerichtet ist.

Die erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung kann so auf besonders einfache Weise in einen bestehenden Leuchtenkörper eingebracht werden, sofern dort mindestens eine ferromagnetische Fläche zur Kopplung mit dem Magnethalterungselement vorhanden ist. Dann kann die mechanische Anbringung allein durch die Magnetkraft erreicht werden, so dass keine zusätzlichen Verbindungen hergestellt werden müssen. So kann die Montage sehr einfach und werkzeugfrei durchgeführt werden.

Bestehende Sockel zum Anschluss einer Leuchtstofflampe können am Leuchtenkörper verbleiben. Bevorzugt ist die Länge der Beleuchtungsvorrichtung um ein geringes Maß (bspw. um 3–15% der Gesamtlänge) kleiner als der Abstand der Sockel, so dass die Beleuchtungsvorrichtung zwischen den Sockeln angeordnet werden kann.

Das Diffusor-Element kann auf verschiedene Arten mit den restlichen Elementen der Beleuchtungsvorrichtung und insbesondere mit dem Profilelement verbunden sein. Besonders bevorzugt weist es mindestens eine Befestigungsleiste auf, die flach auf der Oberseite des Profilelements aufliegt. Die Befestigungsleiste kann sich mindestens im Wesentlichen über die gesamte Länge des Profilelements und/oder des Diffusor-Elements erstrecken. Besonders bevorzugt sind zwei parallele Befestigungsleisten, die sich entlang der Längskanten des Profilelements erstrecken. Die Befestigungsleisten können einstückig mit dem Diffusor-Element ausgebildet sein.

Besonders bevorzugt kann das Diffusor-Element am Profilelement gehalten sein, indem mindestens ein Niederhalter-Element vorgesehen ist, durch das mindestens eine Befestigungsleiste auf der Oberseite des Profilelements gehalten ist. Beispielsweise kann ein Teil des Niederhalter-Elements so angeordnet sein, dass die Befestigungsleiste zwischen dem Teil und der Oberseite des Profilelements gehalten, beispielsweise geklemmt, ist. Als Niederhalter-Elemente kommen beispielsweise Klammern, Schrauben oder Stifte in Frage. Die Schrauben oder Stifte können beispielsweise einen Schaft und einen Kopf umfassen, wobei die Befestigungsleiste zwischen dem Kopf und dem Profilelement gehalten ist. Es können beispielsweise über die Länge der Beleuchtungsvorrichtung verteilt eine Mehrzahl von Niederhalter-Elementen vorgesehen sein.

Ähnliche Niederhalter-Elemente oder bevorzugt sogar dieselben Elemente können auch verwendet werden, um das Trägerelement oder die Trägerelemente auf der Oberseite des Profilelements zu halten. Hierdurch kann ein besonders einfacher Aufbau erreicht werden.

Der rückseitige Hohlraum des Profilelements kann verschiedenen Zwecken dienen. Einerseits sind dort bevorzugt Magnethalterungselemente angeordnet. Zusätzlich kann in dem Hohlraum mindestens ein Treiberelektronik-Element für die LED-Elemente angeordnet sein. Das Treiberelektronik-Element kann vorgesehen sein zum Anschluss an eine Versorgungsspannung und kann diese in solche elektrische Werte wandeln, die für den Betrieb der LED-Elemente benötigt wird. Bevorzugt kann ein solches Treiberelektronik-Element flache, längliche Quaderform aufweisen, die gut in dem länglichen Hohlraum aufgenommen werden kann. Bevorzugt liegt das Treiberelektronik-Element innerhalb des Hohlraums an einer planen Unterseite des Profilelement an, sodass auch hier ein gute thermische Kopplung gegeben ist und das Profilelement als Kühlkörper auch für das Treiberelektronik-Element verwendet werden kann.

Weiter kann der Hohlraum genutzt werden beispielsweise für Verkablung zwischen dem Treiberelektronik-Element und den LED-Elementen, bzw. deren Trägerelement.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind die LED-Elemente in mindestens einer Reihe in Längsrichtung der Beleuchtungsvorrichtung auf einem oder mehreren Trägerelementen angeordnet.

Das Diffusor-Element kann sich in einer bevorzugten Ausführung im Querschnitt beispielsweise domförmig im Abstand über den LED-Elementen erstrecken.

Nachfolgend wird eine Ausführungsform der Erfindung anhand von Zeichnungen näher beschrieben. Dabei zeigen:

1 eine Seitenansicht einer Beleuchtungsvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung, wobei die Länge der Beleuchtungsvorrichtung verkürzt dargestellt ist;

2 eine Ansicht eines Längsschnitts entlang der Linie A..A der Vorrichtung aus 1, wobei wiederum die Länge der Beleuchtungsvorrichtung verkürzt dargestellt ist;

3 einen Querschnitt entlang der Schnittlinie B..B der Vorrichtung aus 1;

4 einen Teil eines Längsschnitts entlang der Schnittlinie C..C in 2;

5 eine perspektivische Darstellung eines Teils einer Leuchte mit einer Beleuchtungsvorrichtung gemäß 1 bis 4, wobei die Länge der Leuchte und der Beleuchtungsvorrichtung verkürzt dargestellt ist;

6 eine Draufsicht auf eine Leuchte gemäß 5.

In 1 ist in Seitenansicht eine Beleuchtungsvorrichtung 10 von länglicher Form mit einer Länge L und Breite B (2) dargestellt.

In der in 1 gezeigten Seitenansicht sind ein Diffusor 12 und ein Profilelement 14 sichtbar.

Wie aus den Ansichten eines Längsschnitts in 2 und eines Querschnitts in 3 ersichtlich ist, handelt es sich bei dem Profilelement 14 um ein einseitig offenes Rechteck-Profil mit einem ebenen Boden 16 und beidseitigen abgewinkelten Seitenflächen 18. Das Profilelement 14 begrenzt somit einen zur Unterseite hin offenen Hohlraum 20, der sich über die gesamte Länge L erstreckt.

Der Diffusor 12 weist im Querschnitt (3) zu eine domförmige Erstreckung oberhalb einer Oberseite 22 des Profilelements 14 auf. Auf beiden Seiten endet der Querschnitt in Abwinklungen, die auf der Oberseite 22 des Profilelements 14 plan aufliegende Befestigungsleisten 24 bilden. Durch die Köpfe von Befestigungsschrauben 26 sind die Befestigungsleisten 24 auf der Oberseite 22 des Profilelements 14 gehalten.

Auf der Oberseite 22 des Profilelements 14 sind ferner Leiterplatten 28 mit darauf in einer Reihe angeordneten LEDs 30 vorgesehen. Die Leiterplatten 28 werden ebenfalls durch die Schrauben 26 gehalten.

In dem Hohlraum 20 ist ein LED-Treibermodul 32 angeordnet. Das Treibermodul 32 ist mittels eines im Hohlraum 20 verlaufenden Kabels (in 4 nicht dargestellt) an eine Spannungsversorgung angeschlossen und versorgt über Kabelverbindungen (ebenfalls nicht dargestellt), die durch den Hohlraum 20 und Öffnungen im Profilelement 14 bis zu den Leiterplatten 28 verlaufen, diese mit der für den Betrieb der LEDs 30 benötigten elektrischen Energie.

In dem rückseitig offenen Hohlraum 20 befinden sich auch jeweils im Bereich der beiden Enden der Beleuchtungsvorrichtung 10 Haltemagnete 34, die mit Schrauben 36 am Profilelement 14 befestigt sind. Die Magnete 34 weisen auf der Unterseite eine Magnethaltefläche 38 auf.

Mittels der Magnete 38 kann die Beleuchtungsvorrichtung 10 wie in 5 gezeigt an einem Leuchtenkörper 40 befestigt werden. Der Leuchtenkörper 40 besteht aus Blech und weist eine Reflektorform mit einer inneren Reflektorfläche 42 auf. Die endseitig an der Beleuchtungsvorrichtung 10 angeordneten Magnete 34 werden mit den Magnethalteflächen 38 auf das Blech aufgesetzt und haften dort. So kann die Beleuchtungsvorrichtung 10 auf besonders einfache Weise am Leuchtenkörper 40 angebracht werden.

Der für den Einsatz einer herkömmlichen Leuchtstofflampe vorgesehene Leuchtenkörper 40 weist wie in 6 gezeigt die im Abstand voneinander angeordneten Sockel 44 auf. Die Länge L der Beleuchtungsvorrichtung 10 ist so gewählt, dass sie etwas kürzer ist als der Abstand der Sockel 44, sodass die Beleuchtungsvorrichtung 10 zwischen den Sockeln 44 befestigt werden kann.

Auf diese Wiese kann eine bestehende Leuchte besonders einfach durch Verwendung der Beleuchtungsvorrichtung 10 umgerüstet werden: Die mit herkömmlichen Stiftkontakten in den Sockeln 44 aufgenommene Leuchtstofflampe wird entnommen und stattdessen die Beleuchtungsvorrichtung 10 zwischen den Sockeln 44 aufgesetzt, wobei sie durch die Magnete 34 am Leuchtenkörper 40 gehalten wird. Nach Anschluss eines zum Treibermodul 32 führenden Anschlusskabels 46 ist die Umrüstung vollzogen.

In Betrieb werden die LEDs 30 vom Treibermodul 32 so mit elektrischer Leistung versorgt, dass sie Licht in Richtung des Diffusors 12 abstrahlen. Durch den Abstand von einigen Zentimetern zwischen den LEDs 30 und der Wandung des Diffusors 12 kommt es zu einer Mischung der Lichtanteile der verschiedenen im Abstand voneinander angeordneten LEDs 30, sodass der Diffusor 12 von außen betrachtet überwiegend gleichmäßig hell erscheint. Die durch Verlustleistung in Betrieb der LEDs 30 entstehende Wärme wird über die Leiterplatten 28 zum Metall-Profilelement 14 geleitet und durch dessen relativ große Oberfläche abgeleitet bzw. abgestrahlt.