Title:
Scheinwerfer
Kind Code:
U1


Abstract:

Scheinwerfer (1)
– mit einem Gehäuse (2),
• in dem zumindest eine Lampe (4) angeordnet ist,
• auf das zumindest ein erstes nicht-magnetisches Modul (5) aufsetzbar ist,
• das einen Magnetverschluss (7) aufweist, mit dem das Modul (5) am Gehäuse (2) temporär fixierbar ist, und
• das aus nicht-magnetischem Material aufgebaut ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
– dass der Magnetverschluss (7) folgende Komponenten aufweist:
• zumindest einen Permanentmagneten (7A),
– der entweder in bzw. an einer Gehäusevorderwand (8) des Gehäuses (2) angeordnet ist,
– oder der im bzw. am Modul (5) angeordnet ist;
• zumindest ein Anlageteil (9) aus ferromagnetischem Werkstoff,
– das entweder im Modul (5) angeordnet ist,
– oder das in der Gehäusevorderwand (8) angeordnet ist,
• wobei der Permanentmagnet (7A) und das Anlageteil (9) so angeordnet sind, dass sich beim Aufsetzen des ersten Moduls (5) auf das Gehäuse (2) eine Selbstzentrierung des Moduls (5) auf einem Anlagebereich (10) des Gehäuses (2) ergibt.




Application Number:
DE202017101983U
Publication Date:
04/28/2017
Filing Date:
04/04/2017
Assignee:
Adam Hall GmbH, 61267 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE102005044237B4N/A2012-05-03



Attorney, Agent or Firm:
Hoefer & Partner Patentanwälte mbB, 81543, München, DE
Claims:
1. Scheinwerfer (1)
– mit einem Gehäuse (2),
• in dem zumindest eine Lampe (4) angeordnet ist,
• auf das zumindest ein erstes nicht-magnetisches Modul (5) aufsetzbar ist,
• das einen Magnetverschluss (7) aufweist, mit dem das Modul (5) am Gehäuse (2) temporär fixierbar ist, und
• das aus nicht-magnetischem Material aufgebaut ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
– dass der Magnetverschluss (7) folgende Komponenten aufweist:
• zumindest einen Permanentmagneten (7A),
– der entweder in bzw. an einer Gehäusevorderwand (8) des Gehäuses (2) angeordnet ist,
– oder der im bzw. am Modul (5) angeordnet ist;
• zumindest ein Anlageteil (9) aus ferromagnetischem Werkstoff,
– das entweder im Modul (5) angeordnet ist,
– oder das in der Gehäusevorderwand (8) angeordnet ist,
• wobei der Permanentmagnet (7A) und das Anlageteil (9) so angeordnet sind, dass sich beim Aufsetzen des ersten Moduls (5) auf das Gehäuse (2) eine Selbstzentrierung des Moduls (5) auf einem Anlagebereich (10) des Gehäuses (2) ergibt.

2. Scheinwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetverschluss (7) zumindest einen zweiten Permanentmagneten (7B) aufweist, der das Anlageteil (9) ersetzt.

3. Scheinwerfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweites nicht-ferromagnetisches Modul (11) vorgesehen ist, das auf dem Gehäuse (2) mittels des Magnetverschlusses (7) des Gehäuses (2) oder den ersten Modul (5) mittels eines zweiten Magnetverschlusses (12) fixierbar ist.

4. Scheinwerfer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Magnetverschluss (12) zumindest einen ersten Permanentmagneten (12A) aufweist, der an einer Anlagefläche (13) des zweiten Moduls (11) angeordnet ist oder im zweiten Modul (11) integriert ist.

5. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Sicherheitsleine (14) zwischen dem Gehäuse (2) und dem ersten Modul (5) angeordnet ist.

6. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Sicherheitsleine zwischen dem ersten Modul (5) und dem zweiten Modul (12) angeordnet ist.

7. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Modul (5) ein Filter, insbesondere ein Abstrahlwinkelfilter, ist.

8. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Modul (11) eine Flügeltorblende ist.

Description:

Die Erfindung betrifft einen Scheinwerfer gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Ein derartiger Scheinwerfer ist aus der DE 10 2005 044 237 B4 bekannt. Der gattungsgemäße Scheinwerfer kann mit unterschiedlichen Modulen versehen sein, die beispielsweise ein Irisblenden-Modul oder ein Farbfilter-Modul sein können. Zur Befestigung dieser Module an einem Scheinwerfergrundkörper oder zur Befestigung der Module miteinander wird u.a. ein Magnetverschluss genannt, ohne näher zu beschreiben, auf welche Art und Weise der Magnetverschluss vorgesehen wird, um die angestrebte Befestigung bewirken zu können.

Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Scheinwerfer der im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen Art zu schaffen, dessen Magnetverschluss eine technisch einfache und betriebssichere Handhabung ermöglicht.

Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale der Anspruches 1.

Im Einzelnen wird ein Scheinwerfer geschaffen, der ein Gehäuse umfasst, in dem zumindest eine Lampe, in der Regel jedoch eine Mehrzahl von Lampen, angeordnet ist. Beispielsweise ist es möglich, bei sehr leistungsstarken Ausführungsformen 40 Lampen in vier übereinander angeordneten Reihen mit jeweils 10 Lampen vorzusehen.

Auf das Gehäuse kann ein erster Modul aufgesetzt werden, der aus einem nicht-ferromagnetischen Material aufgebaut ist.

Das Gehäuse weist ferner einen Magnetverschluss auf, mit dem das Modul temporär und abnehmbar am Gehäuse fixiert werden kann, wobei das Gehäuse des erfindungsgemäßen Scheinwerfers ebenfalls aus einem nicht-ferromagnetischen Material aufgebaut ist.

Erfindungsgemäß weist der Magnetverschluss zumindest einen Permanentmagneten auf, der entweder in einer Gehäusevorderwand des Gehäuses angeordnet werden kann oder der im Modul angeordnet, insbesondere integriert, ist.

Ferner weist der Magnetverschluss zumindest ein Anlageteil auf, das aus ferromagnetischem Werkstoff aufgebaut ist und das, je nach dem an welchem Teil der Permanentmagnet angeordnet ist, entweder am Modul oder an der Gehäusevorderwand angeordnet ist.

Die Ausrichtung des Permanentmagneten und des Anlageteils ist hierbei so vorgenommen, dass sich beim Aufsetzen des ersten Moduls auf das Gehäuse eine Selbstzentrierung des Moduls auf einem Anlagebereich des Gehäuses ergibt, so dass es für eine Bedienperson nicht erforderlich ist, das Modul gegenüber dem Gehäuse manuell auszurichten, da dies durch die Selbstzentrierwirkung des erfindungsgemäßen Magnetverschlusses erfolgt.

Die Unteransprüche haben vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung zum Inhalt.

Der erfindungsgemäße Magnetverschluss kann alternativ zu einem Anlageteil aus ferromagnetischem Werkstoff auch zwei Permanentmagneten aufweisen, wobei bei dieser Ausführungsform der zweite Permanentmagnet das Anlageteil aus ferromagnetischem Werkstoff ersetzt.

Es ist erfindungsgemäß ferner möglich, ein zweites Modul, das ebenfalls aus nicht-ferromagnetischem Werkstoff aufgebaut ist, auf das Gehäuse oder auf den bereits am Gehäuse angebrachten ersten Modul zu fixieren. Wird das zweite Modul auf das Gehäuse aufgesetzt, kommt der erste Magnetverschluss mit dem ersten Permanentmagneten zum Einsatz, wobei dann das zweite Modul entweder ebenfalls einen Magneten oder auch ein Anlageteil aus ferromagnetischem Werkstoff aufweisen kann.

Weist das zweite Modul einen zweiten Permanentmagneten auf, ersetzt dieser ein Anlageteil.

Ferner ist es bei einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform möglich, eine Sicherheitsleine zwischen dem Gehäuse und dem ersten Modul und ggf. eine zweite Sicherheitsleine zwischen dem ersten Modul und dem zweiten Modul vorzusehen, mit deren Hilfe die Bauteile voneinander getrennt werden können, falls sie vom Gehäuse und/oder dem ersten Modul abgenommen werden sollen.

Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Scheinwerfers ist das erste Modul ein Filter, der insbesondere als Abstrahlwinkelfilter ausgebildet ist, mit dem es möglich ist, den Abstrahlwinkel der im Scheinwerfer vorgesehen Lampen zu verändern.

Das zweite Modul ist bei einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform als Flügeltorblende ausgebildet, die auch als „barndoor“ bezeichnet wird.

Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus nachfolgender Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. Es zeigt:

1 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Scheinwerfers,

2 eine der 1 entsprechende Darstellung des erfindungsgemäßen Scheinwerfers im Zuge des Aufsetzens eines ersten Moduls,

3 bis 6 perspektivische Detaildarstellungen des erfindungsgemäßen Scheinwerfers zur Darstellung der Anordnungsmöglichkeiten für Magnete und/oder Anlageteile,

7 eine perspektivische Teildarstellung des erfindungsgemäßen Scheinwerfers mit aufgesetztem ersten Modul und zweiten Modul beim Aufsetzen auf das erste Modul, und

8 eine der 1 entsprechende perspektivische Teildarstellung des erfindungsgemäßen Scheinwerfers zur Erläuterung und Darstellung einer integrierten Sicherheitsleine.

Aus einer Zusammenschau der 1 und 2 ergibt sich der Aufbau eines erfindungsgemäßen Scheinwerfers 1, der ein Gehäuse 2 umfasst, in dem im dargestellten Beispielsfall 40 Lampen angeordnet sind, von denen eine repräsentativ für alle Lampen mit der Bezugsziffer 4 gekennzeichnet ist. Wie die Figuren verdeutlichen, sind die Lampen in vier Reihen á 10 Lampen angeordnet. Andere Anordnungsmöglichkeiten sind jedoch ebenfalls denkbar.

Das Gehäuse 2 ist an einer bügelartigen Stütze 3 schwenkbeweglich angeordnet, was eine besonders bevorzugte Ausführungsform darstellt.

Das Gehäuse 2 weist einen Anlagebereich 10 auf, auf dem ein Modul, im Beispielsfalle im Form eines Filters, angeordnet ist. Hierbei zeigt 1 die auf dem Gehäuse 2 angebrachte Position, während 2 den noch getrennten Zustand des Filters 5 vom Anlagebereich 10 des Gehäuses 2 zeigt, also einen Zustand im Zuge des Aufsetzens, wobei der aufgesetzte Filter 5 mittels eines Magnetverschlusses am Gehäuse 2 bzw. am Anlagebereich 10 temporär fixierbar ist, wobei der Magnetverschluss nachfolgend im Einzelnen beschrieben werden wird.

Der Vergleich der 1 und 2 zeigt hierbei, dass der rahmenartige Filter 5 wie der Anlagebereich 10 ausgebildet ist, mit anderen Worten in seinem Aussehen an den Anlagebereich 10 des Gehäuses 2 angepasst ist, um die Optik des Gehäuses 2 bei aufgesetztem Filter 5 beibehalten zu können.

Aus einer Zusammenschau der 3 bis 6 ergibt sich der Aufbau des ersten Magnetverschlusses 7, der zumindest einen Permanentmagneten 7A aufweist, der entweder an der Front des Gehäuses 2, insbesondere am Anlagebereich 10, fixiert sein kann, wozu beispielsweise eine Verklebung denkbar ist. Obwohl in den Figuren jeweils nur ein Permanentmagnet 7A, der beispielsweise ein Doppelmagnet gemäß 5 sein kann, dargestellt ist, sind diese Permanentmagneten in aller Regel jeweils paarweise am Gehäuse 2 und/oder dem Modul 5 angeordnet, wie sich dies aus der zeichnerischen Darstellung der 3 bis 6 ergibt.

Die Anordnung erfolgt hierbei jeweils in den äußeren Randbereichen des Moduls 5 bzw. des Gehäuses 2, wobei es auch möglich ist, die Magneten anstelle einer Verklebung mit dem Modul 5 bzw. dem Gehäuse 2 auch im Material dieser Komponenten zu integrieren, insbesondere wenn es sich beim Gehäuse 2 und dem Modul 5 um Gusswerkstücke handelt.

Ferner ist es möglich, den Magnetverschluss 7 auch durch einen Permanentmagneten 7A und ein ferromagnetisches Anlageteil 9 auszubilden, an das der Permanentmagnet 7A angeheftet werden kann, um das Modul 5 temporär zu fixieren. Denn es ist nicht unbedingt erforderliche, zwei Permanentmagneten vorzugsehen, was jedoch eine besonders bevorzugte Ausführungsform darstellt, da die Haftkraft in diesem Falle größer ausgelegt werden kann.

7 verdeutlicht das Vorsehen eines zweiten Moduls 11, das im besonders bevorzugten Beispielsfall der 7 als eine Flügeltorblende ausgebildet ist, die entweder auf den ersten Modul 5 aufgelegt und mittels eines zweiten Magnetverschlusses 12 temporär fixiert werden kann oder die unmittelbar auf das Gehäuse 2, insbesondere den Anlagebereich des Gehäuses aufgelegt und mittels des ersten Magnetverschlusses 7 fixiert werden kann.

Hierzu weist das Modul 11 ebenfalls zumindest einen Permanentmagneten 12A auf, falls im ersten Modul 5 oder im Gehäuse 2 ein nicht-magnetisches Anlageteil, wie das Anlageteil 9, angebracht ist.

Weist das Gehäuse 2 und der Modul 5 jeweils einen Permanentmagneten auf, kann das mit diesen beiden Magneten zusammenwirkenden Teil anstelle eines Permanentmagneten 12A auch wiederum ein ferromagnetisches Anlageteil 9 sein.

Auch beim zweiten Modul 11 sind üblicherweise paarweise Permanentmagneten 12A oder Anlageteile 9 beabstandet zueinander im Randbereich angeordnet, wobei eine etwas mehr zur Mitte verschobene Anordnung der Magnetverschlüsse 7 bzw. 12 bevorzugt ist.

Neben der vorstehenden schriftlichen Beschreibung der Erfindung wird zu deren ergänzender Offenbarung hiermit explizit auf die zeichnerische Darstellung der Erfindung in den 1 bis 8 Bezug genommen.

Bezugszeichenliste

1
Scheinwerfer
2
Gehäuse
3
bügelförmiger Halter / Stütze
4
Lampe/Lampen
5
erster Modul
6
Flügelschraube zur Fixierung des Scheinwerfergehäuses am Halter 3
7
erster Magnetverschluss
7A
Permanentmagnet
8
Gehäusevorderwand
9
Anlageteil
10
Anlagebereich
11
zweiter Modul
12
zweiter Magnetverschluss
12A
Permanentmagnet
13
Anlagefläche

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • DE 102005044237 B4 [0002]