Title:
Vorrichtung zum thermischen Spritzen und System zum thermischen Spritzen
Kind Code:
U1
Abstract:

Vorrichtung zum thermischen Spritzen, aufweisend:
mindestens eine Lichtbogenspritzvorrichtung (06);
einen drehbaren Arbeitstisch (01), wobei die Lichtbogenspritzvorrichtung (06) an einem Randbereich des drehbaren Arbeitstisches (01) angeordnet ist;
mehrere Spritzwerkzeuge (02), die am drehbaren Arbeitstisch (01) in einer Umfangsrichtung angeordnet sind, wobei jedes der Spritzwerkzeuge (02) von einem Motor (021) in Drehung versetzt wird;
mehrere Drahtplatzierungsgestelle (07), die an einer Außenseite des drehbaren Arbeitstisches (01) angeordnet sind, wobei jedes der Drahtplatzierungsgestelle (07) einer Lichtbogenspritzvorrichtung (06) entspricht; und
eine Hauptsteuerung (08), die an den drehbaren Arbeitstisch (01) angeschlossen ist, um den drehbaren Arbeitstisch (01) zu steuern.



Application Number:
DE202017100079U
Publication Date:
01/23/2017
Filing Date:
01/10/2017
Assignee:
ZYNP Corporation (Mengzhou, CN)
International Classes:
Attorney, Agent or Firm:
Epping Hermann Fischer, Patentanwaltsgesellschaft mbH, 80639, München, DE
Claims:
1. Vorrichtung zum thermischen Spritzen, aufweisend:
mindestens eine Lichtbogenspritzvorrichtung (06);
einen drehbaren Arbeitstisch (01), wobei die Lichtbogenspritzvorrichtung (06) an einem Randbereich des drehbaren Arbeitstisches (01) angeordnet ist;
mehrere Spritzwerkzeuge (02), die am drehbaren Arbeitstisch (01) in einer Umfangsrichtung angeordnet sind, wobei jedes der Spritzwerkzeuge (02) von einem Motor (021) in Drehung versetzt wird;
mehrere Drahtplatzierungsgestelle (07), die an einer Außenseite des drehbaren Arbeitstisches (01) angeordnet sind, wobei jedes der Drahtplatzierungsgestelle (07) einer Lichtbogenspritzvorrichtung (06) entspricht; und
eine Hauptsteuerung (08), die an den drehbaren Arbeitstisch (01) angeschlossen ist, um den drehbaren Arbeitstisch (01) zu steuern.

2. Vorrichtung zum thermischen Spritzen nach Anspruch 1, wobei die Vorrichtung zum thermischen Spritzen darüber hinaus eine Hubvorrichtung (05) aufweist, die Lichtbogenspritzvorrichtung (06) an der Hubvorrichtung (05) angeordnet ist, und die Hauptsteuerung (08) an die Hubvorrichtung (05) angeschlossen ist, um die Hubvorrichtung (05) zu steuern.

3. Vorrichtung zum thermischen Spritzen nach Anspruch 1, wobei die Lichtbogenspritzvorrichtung (06) aufweist:
eine Tragbasis (2);
zwei Drahtzuführmechanismen (3), die an der Tragbasis (2) befestigt sind;
eine isolierte Befestigungshalterung (5), die an der Tragbasis (2) befestigt ist;
zwei Kontaktrohre (6), die an der isolierten Befestigungshalterung (5) montiert sind, wobei zwischen Drahtzuführrichtungen der beiden Kontaktrohre (6) ein eingeschlossener Winkel vorliegt, Drahtauslässe der beiden Kontaktrohre (6) nahe beieinander liegen, jedes der Kontaktrohre (6) einem Drahtzuführmechanismus (3) entspricht, und die Drahtzuführmechanismen (3) dazu ausgelegt sind, Metalldrähte in die entsprechenden Kontaktrohre (6) zu schieben und zu befördern;
ein Druckluft-Einspritzrohr (7), das an der isolierten Befestigungshalterung (5) befestigt ist, wobei eine Düse des Druckluft-Einspritzrohrs (7) auf die Drahtauslässe der beiden Kontaktrohre (6) zielt; und
eine Lichtbogenspritzvorrichtungssteuerung, die an die Drahtzuführmechanismen (3) und die Kontaktrohre (6) angeschlossen ist, um die Drahtzuführmechanismen (3) und die Kontaktrohre (6) zu steuern.

4. Vorrichtung zum thermischen Spritzen nach Anspruch 3, wobei jeder der Drahtzuführmechanismen (3) aufweist:
einen Rahmen (301);
mindestens zwei Gruppen aus Drahtzuführradsätzen (302), die in der Drahtzuführrichtung verteilt und drehbar am Rahmen (301) angeordnet sind, wobei jede Gruppe aus Drahtzuführradsätzen (302) zwei Drahtzuführräder aufweist, wobei Radoberflächen der beiden Drahtzuführräder in jeder Gruppe der Drahtzuführradsätze (302) mit Nuten versehen sind, die dazu ausgelegt sind, Metalldrähte einzuklemmen, wobei die beiden Drahtzuführräder in jeder Gruppe der Drahtzuführradsätze (302) über Zahnräder in Eingriff sind, und die beiden Gruppen der Drahtzuführradsätze (302) über eine Eingriffsübersetzung jeweils mit einem Antriebszahnrad (303) verbunden sind; und
eine Antriebskomponente (4), die über eine Eingriffsübersetzung mit dem Antriebszahnrad (303) verbunden ist.

5. Vorrichtung zum thermischen Spritzen nach Anspruch 1, wobei die Lichtbogenspritzvorrichtung (06) darüber hinaus Drahtführungsbauteile (1) aufweist, wobei jeder Drahtzuführmechanismus (3) einem Drahtführungsbauteil (1) entspricht, die Drahtführungsbauteile (1) auf einer Einlassseite der entsprechenden Drahtzuführmechanismen (3) angeordnet sind, jedes der Drahtführungsbauteile (1) zwei Drahtführungsradsätze aufweist, und Positionsbegrenzungsrichtungen bezüglich der Metalldrähte der beiden Drahtführungsradsätze senkrecht zueinander sind.

6. Vorrichtung zum thermischen Spritzen nach Anspruch 1, wobei der drehbare Arbeitstisch (01) aufweist:
ein Basisteil (012);
einen Drehtisch (011), der horizontal angeordnet und drehbar mit dem Basisteil (012) verbunden ist; und
eine Antriebsvorrichtung (013), die mit dem Drehtisch (011) verbunden ist, um den Drehtisch (011) anzutreiben, wobei die Hauptsteuerung (08) an die Antriebsvorrichtung (013) angeschlossen ist, um die Antriebsvorrichtung (013) zu steuern.

7. Vorrichtung zum thermischen Spritzen nach Anspruch 1, wobei die Vorrichtung zum thermischen Spritzen darüber hinaus mehrere Staubabzugrohrleitungen (03) aufweist, wobei die Staubabzugrohrleitungen (03) über dem drehbaren Arbeitstisch (01) angeordnet sind und jede der Staubabzugrohrleitungen (03) einer Lichtbogenspritzvorrichtung (06) entspricht.

8. Vorrichtung zum thermischen Spritzen nach Anspruch 7, darüber hinaus eine Schutzkammer (04) aufweisend, wobei sich die Lichtbogenspritzvorrichtung (06), die Staubabzugrohrleitungen (03) und ein Teil des drehbaren Arbeitstisches (01) innerhalb der Schutzkammer (04) befinden, ein Teil des drehbaren Arbeitstisches (01) außerhalb der Schutzkammer (04) liegt, die Drahtplatzierungsgestelle (07) an einer Außenwand der Schutzkammer (04) angeordnet sind, und die Hauptsteuerung (08) sowie die Lichtbogenspritzvorrichtungssteuerung (8) der Lichtbogenspritzvorrichtung (06) sich außerhalb der Schutzkammer (04) befinden.

9. Vorrichtung zum thermischen Spritzen nach Anspruch 1, wobei die Spritzwerkzeuge (02) in einer Umfangsrichtung gleichmäßig am drehbaren Arbeitstisch (01) verteilt sind.

10. Vorrichtung zum thermischen Spritzen nach Anspruch 6, wobei es sich bei der Antriebsvorrichtung (013) um einen Servomotor handelt.

11. System zum thermischen Spritzen, wobei das System zum thermischen Spritzen die Vorrichtung zum thermischen Spritzen nach einem der Ansprüche 1 bis 10 aufweist.

12. System zum thermischen Spritzen nach Anspruch 11, darüber hinaus eine Sandstrahlaufrauungsvorrichtung aufweisend, wobei
die Sandstrahlaufrauungsvorrichtung aufweist:
einen Sandbehälter (11);
eine Sandstrahlpistole (111), die über eine Sandbeförderungsleitung mit dem Sandbehälter (11) verbunden ist;
eine Druckluftvorrichtung (12), die zwischen der Sandstrahlpistole (111) und dem Sandbehälter (11) angeordnet und dazu ausgelegt ist, Druckluft in die Sandstrahlpistole (111) einzublasen;
einen Drehteller (110), wobei die Sandstrahlpistole (111) an einer Außenseite des Drehtellers (110) angeordnet ist; und
mehrere Sandstrahlwerkzeuge (14), die am Drehteller (110) in einer Umfangsrichtung angeordnet sind, wobei jedes der Sandstrahlwerkzeuge (14) durch die Werkzeugantriebsvorrichtung (112) in Drehung versetzt wird, und die Sandstrahlpistole (111) auf die Sandstrahlwerkzeuge (14) zielt.

13. System zum thermischen Spritzen nach Anspruch 12, wobei die Sandstrahlaufrauungsvorrichtung darüber hinaus eine Sandrückleitungsvorrichtung aufweist, und die Sandrückleitungsvorrichtung umfasst:
eine schneckenartige Sandbeförderungsanlage (112), die sich unterhalb der Sandstrahlpistole (111) befindet; und
einen Sandförderer (19), wobei ein Auslass der schneckenartigen Sandbeförderungsanlage (112) mit einem Einlass des Sandförderers (19) in Verbindung steht, und ein Auslass des Sandförderers (19) mit einem Einlass des Sandbehälters (11) in Verbindung steht.

14. System zum thermischen Spritzen nach Anspruch 12, wobei die Sandstrahlaufrauungsvorrichtung darüber hinaus eine Sandstrahlkammer aufweist, und die Sandstrahlpistole (111), die Druckluftvorrichtung (12) und der Drehteller (110) jeweils innerhalb der Sandstrahlkammer angeordnet sind.

15. System zum thermischen Spritzen nach Anspruch 14, wobei die Sandstrahlaufrauungsvorrichtung darüber hinaus eine Staubabzugvorrichtung (17) aufweist, die über Staubabzugrohrleitungen mit der Sandstrahlkammer verbunden sind.

16. System zum thermischen Spritzen nach Anspruch 15, wobei die Sandstrahlaufrauungsvorrichtung des Weiteren einen Filter (16) aufweist, der zwischen den Staubabzugrohrleitungen und der Staubabzugvorrichtung (17) angeordnet ist.

17. System zum thermischen Spritzen nach Anspruch 12, wobei die Werkzeugantriebsvorrichtung (15) aufweist:
einen Werkzeugmotor (151);
ein erstes Reibrad (141), das fest mit einer Drehwelle des Sandstrahlwerkzeugs (14) verbunden ist;
eine Reibradwelle (153), die über ein Getriebe mit dem Werkzeugmotor (151) verbunden ist; und
ein zweites Reibrad (154), das fest mit der Reibradwelle (153) verbunden ist, wobei eine Radoberfläche des zweiten Reibrads (154) mit dem Rand einer Ebene auf einer Seite des ersten Reibrads (141) in Reibkontakt steht.

18. System zum thermischen Spritzen nach Anspruch 12, wobei die Sandstrahlaufrauungsvorrichtung darüber hinaus eine Blockierplattenbaugruppe aufweist, die oberhalb einer Station befestigt ist, wo sich das Sandstrahlwerkzeug (14) befindet, auf welches die Sandstrahlpistole (111) zielt, und die dazu ausgelegt ist, eine Öffnung eines sich zum Spritzen drehenden Werkstücks zu verschließen.

Description:
GEBIET

Die vorliegende Anmeldung bezieht sich auf das technische Gebiet des Spritzens und insbesondere auf eine Vorrichtung zum thermischen Spritzen. Die vorliegende Anmeldung betrifft darüber hinaus ein System zum thermischen Spritzen, welches die Vorrichtung zum thermischen Spritzen enthält.

HINTERGRUND

Beim Lichtbogenspritzen handelt es sich um eine Art des thermischen Spritzens, und es stellt eine Technologie dar, bei der ein Lichtbogen zwischen zwei kontinuierlich zugeführten Metalldrähten als Wärmequelle zum Schmelzen von Metalldrähten verwendet wird, das geschmolzene Metall durch Druckluft zerstäubt wird, und zerstäubte Metalltröpfchen beschleunigt werden, um zur Bildung einer Beschichtung auf einer Oberfläche des Werkstücks auf dieses gespritzt zu werden.

Beim Lichtbogenspritzen wird bei der herkömmlichen Technologie eine handgehaltene Lichtbogenspritzpistole verwendet, um ein einzelnes Werkstück manuell zu spritzen, wobei die Arbeitseffizienz gering ist, die Spritzqualität aufgrund menschlicher Faktoren nicht gleichmäßig ist und die Bearbeitungskosten hoch sind.

Angesichts dessen stellt die Art und Weise, wie das Problem der niedrigen Effizienz und unregelmäßigen Spritzqualität beim Lichtbogenspritzen zu lösen ist, eine Aufgabe dar, die von den Fachleuten auf diesem Gebiet dringend zu lösen ist.

ZUSAMMENFASSUNG

In Anbetracht dessen besteht die Aufgabe der vorliegenden Anmeldung darin, eine Vorrichtung zum thermischen Spritzen bereitzustellen, um die Spritzeffizienz und die Stabilität der Spritzqualität zu verbessern.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Anmeldung besteht darin, ein System zum thermischen Spritzen bereitzustellen, das über die Vorrichtung zum thermischen Spritzen verfügt, um die Spritzeffizienz und die Stabilität der Spritzqualität zu verbessern.

Zur Lösung der obigen Aufgaben werden gemäß der vorliegenden Anmeldung die folgenden technischen Lösungen bereitgestellt.

Eine Vorrichtung zum thermischen Spritzen, aufweisend:
mindestens eine Lichtbogenspritzvorrichtung;
einen drehbaren Arbeitstisch, wobei die Lichtbogenspritzvorrichtung an einem Randbereich des drehbaren Arbeitstisches angeordnet ist;
mehrere Spritzwerkzeuge, die am drehbaren Arbeitstisch in einer Umfangsrichtung angeordnet sind, wobei jedes der Spritzwerkzeuge von einem Motor in Drehung versetzt wird;
mehrere Drahtplatzierungsgestelle, die an einer Außenseite des drehbaren Arbeitstisches angeordnet sind, wobei jedes der Drahtplatzierungsgestelle einer Lichtbogenspritzvorrichtung entspricht; und
eine Hauptsteuerung, die an den drehbaren Arbeitstisch angeschlossen ist, um den drehbaren Arbeitstisch zu steuern.

Die Vorrichtung zum thermischen Spritzen umfasst darüber hinaus vorzugsweise eine Hubvorrichtung, wobei die Lichtbogenspritzvorrichtung an der Hubvorrichtung angeordnet ist, und die Hauptsteuerung an die Hubvorrichtung angeschlossen ist, um die Hubvorrichtung zu steuern.

In der Vorrichtung zum thermischen Spritzen weist die Lichtbogenspritzvorrichtung vorzugsweise auf:
eine Halterung;
zwei Drahtzuführmechanismen, die an der Halterung befestigt sind;
eine isolierte Befestigungshalterung, die an der Halterung befestigt ist;
zwei Kontaktrohre, die an der isolierten Befestigungshalterung montiert sind, wobei zwischen Drahtzuführrichtungen der beiden Kontaktrohre ein eingeschlossener Winkel vorliegt, Drahtauslässe der beiden Kontaktrohre nahe beieinander liegen, jedes der Kontaktrohre einem Drahtzuführmechanismus entspricht, und die Drahtzuführmechanismen dazu ausgelegt sind, Metalldrähte in die entsprechenden Kontaktrohre zu schieben und zu befördern;
ein Druckluft-Einspritzrohr, das an der isolierten Befestigungshalterung befestigt ist, wobei eine Düse des Druckluft-Einspritzrohrs auf die Drahtauslässe der beiden Kontaktrohre zielt; und
eine Lichtbogenspritzvorrichtungssteuerung, die an die Drahtzuführmechanismen und die Kontaktrohre angeschlossen ist, um die Drahtzuführmechanismen und die Kontaktrohre zu steuern.

In der Vorrichtung zum thermischen Spritzen umfasst jeder der Drahtzuführmechanismen vorzugsweise Folgendes:
einen Rahmen;
mindestens zwei Gruppen aus Drahtzuführradsätzen, die in der Drahtzuführrichtung verteilt und drehbar am Rahmen angeordnet sind, wobei jede Gruppe aus Drahtzuführradsätzen zwei Drahtzuführräder aufweist, wobei Radoberflächen der beiden Drahtzuführräder in jeder Gruppe der Drahtzuführradsätze mit Nuten versehen sind, die dazu ausgelegt sind, Metalldrähte einzuklemmen, wobei die beiden Drahtzuführräder in jeder Gruppe der Drahtzuführradsätze über Zahnräder in Eingriff sind, und die beiden Gruppen der Drahtzuführradsätze über eine Eingriffsübersetzung jeweils mit einem Antriebszahnrad verbunden sind; und
eine Antriebskomponente, die über eine Eingriffsübersetzung mit dem Antriebszahnrad verbunden ist.

In der Vorrichtung zum thermischen Spritzen umfasst die Lichtbogenspritzvorrichtung darüber hinaus vorzugsweise Drahtführungsbauteile, wobei jeder Drahtzuführmechanismus einem Drahtführungsbauteil entspricht, die Drahtführungsbauteile auf einer Einlassseite der entsprechenden Drahtzuführmechanismen angeordnet sind, jedes der Drahtführungsbauteile zwei Drahtführungsradsätze aufweist, und Positionsbegrenzungsrichtungen bezüglich der Metalldrähte der beiden Drahtführungsradsätze senkrecht zueinander sind.

In der Vorrichtung zum thermischen Spritzen umfasst der drehbare Arbeitstisch vorzugsweise Folgendes:
ein Basisteil;
einen Drehtisch, der horizontal angeordnet und drehbar mit dem Basisteil verbunden ist; und
eine Antriebsvorrichtung, die mit dem Drehtisch verbunden ist, um den Drehtisch anzutreiben, wobei die Hauptsteuerung an die Antriebsvorrichtung angeschlossen ist, um die Antriebsvorrichtung zu steuern.

Die Vorrichtung zum thermischen Spritzen umfasst darüber hinaus vorzugsweise mehrere Staubabzugrohrleitungen, wobei die Staubabzugrohrleitungen über dem drehbaren Arbeitstisch angeordnet sind und jede der Staubabzugrohrleitungen einer Lichtbogenspritzvorrichtung entspricht.

Die Vorrichtung zum thermischen Spritzen umfasst darüber hinaus vorzugsweise eine Schutzkammer; wobei sich die Lichtbogenspritzvorrichtung, die Staubabzugrohrleitungen und ein Teil des drehbaren Arbeitstisches innerhalb der Schutzkammer befinden, ein Teil des drehbaren Arbeitstisches außerhalb der Schutzkammer liegt, die Drahtplatzierungsgestelle an einer Außenwand der Schutzkammer angeordnet sind, und die Hauptsteuerung sowie die Lichtbogenspritzvorrichtungssteuerung der Lichtbogenspritzvorrichtung sich außerhalb der Schutzkammer befinden.

Vorzugsweise sind die Spritzwerkzeuge am drehbaren Arbeitstisch in Umfangsrichtung gleichmäßig verteilt.

Bei der Antriebsvorrichtung handelt es sich vorzugsweise um einen Servomotor.

Gemäß der vorliegenden Anmeldung wird des Weiteren ein System zum thermischen Spritzen bereitgestellt, das die vorstehend genannte Vorrichtung zum thermischen Spritzen umfasst.

Das System zum thermischen Spritzen umfasst darüber hinaus vorzugsweise eine Sandstrahlaufrauungsvorrichtung, umfassend:
einen Sandbehälter;
eine Sandstrahlpistole, die über eine Sandbeförderungsleitung mit dem Sandbehälter verbunden ist;
eine Druckluftvorrichtung, die zwischen der Sandstrahlpistole und dem Sandbehälter angeordnet und dazu ausgelegt ist, Druckluft in die Sandstrahlpistole einzublasen;
einen Drehteller, wobei die Sandstrahlpistole an einer Außenseite des Drehtellers angeordnet ist; und
mehrere Sandstrahlwerkzeuge, die am Drehteller in einer Umfangsrichtung angeordnet sind, wobei jedes der Sandstrahlwerkzeuge durch die Werkzeugantriebsvorrichtung in Drehung versetzt wird, und die Sandstrahlpistole auf die Sandstrahlwerkzeuge zielt.

In dem System zum thermischen Spritzen umfasst die Sandstrahlaufrauungsvorrichtung darüber hinaus vorzugsweise eine Sandrückleitungsvorrichtung, die Folgendes umfasst:
eine schneckenartige Sandbeförderungsanlage, die sich unterhalb der Sandstrahlpistole befindet; und
einen Sandförderer, wobei ein Auslass der schneckenartigen Sandbeförderungsanlage mit einem Einlass des Sandförderers in Verbindung steht, und ein Auslass des Sandförderers mit einem Einlass des Sandbehälters in Verbindung steht.

In dem System zum thermischen Spritzen umfasst die Sandstrahlaufrauungsvorrichtung darüber hinaus vorzugsweise eine Sandstrahlkammer, und die Sandstrahlpistole, die Druckluftvorrichtung und der Drehteller sind jeweils innerhalb der Sandstrahlkammer angeordnet.

In dem System zum thermischen Spritzen umfasst die Sandstrahlaufrauungsvorrichtung darüber hinaus vorzugsweise eine Staubabzugvorrichtung, die über Staubabzugrohrleitungen mit der Sandstrahlkammer verbunden sind.

In dem System zum thermischen Spritzen umfasst die Sandstrahlaufrauungsvorrichtung darüber hinaus vorzugsweise einen Filter, der zwischen den Staubabzugrohrleitungen und der Staubabzugvorrichtung angeordnet ist.

In dem System zum thermischen Spritzen umfasst die Werkzeugantriebsvorrichtung vorzugsweise Folgendes:
einen Werkzeugmotor;
ein erstes Reibrad, das fest mit einer Drehwelle des Sandstrahlwerkzeugs verbunden ist;
eine Reibradwelle, die über ein Getriebe mit dem Werkzeugmotor verbunden ist; und
ein zweites Reibrad, das fest mit der Reibradwelle verbunden ist, wobei eine Radoberfläche des zweiten Reibrads mit dem Rand einer Ebene auf einer Seite des ersten Reibrads in Reibkontakt steht.

In dem System zum thermischen Spritzen umfasst die Sandstrahlaufrauungsvorrichtung darüber hinaus vorzugsweise eine Blockierplattenbaugruppe, die oberhalb einer Station befestigt ist, wo sich das Sandstrahlwerkzeug befindet, auf welches die Sandstrahlpistole zielt, und die dazu ausgelegt ist, eine Öffnung eines sich zum Spritzen drehenden Werkstücks zu verschließen.

Im Vergleich zur herkömmlichen Technologie hat die vorliegende Anmeldung die folgenden technischen Wirkungen. Bei der Vorrichtung zum thermischen Spritzen gemäß der vorliegenden Anmeldung ist die Lichtbogenspritzvorrichtung am Randbereich eines drehbaren Arbeitstisches angeordnet, Spritzwerkzeuge, die durch den Motor in Drehung versetzt werden, befinden sich in Umfangsrichtung auf dem drehbaren Arbeitstisch, und der drehbare Arbeitstisch wird durch die Hauptsteuerung gesteuert in Drehung versetzt; wenn sich ein bestimmtes Spritzwerkzeug zusammen mit dem drehbaren Arbeitstisch zu der Station dreht, an der sich die Lichtbogenspritzvorrichtung befindet, führt die Lichtbogenspritzvorrichtung einen thermischen Spritzvorgang an dem am Spritzwerkzeug befindlichen Werkstück aus; danach dreht sich der drehbare Arbeitstisch weiter, und die Lichtbogenspritzvorrichtung führt einen Spritzvorgang an dem am nächsten Spritzwerkzeug befindlichen Werkstück aus, wodurch eine Fertigungslinien-Spritzvorrichtung verwirklicht ist. Im Vergleich dazu, dass bei der herkömmlichen Technologie die Lichtbogenspritzpistole in Händen gehalten wird, ist die Spritzeffizienz verbessert, ein manueller Spritzvorgang erübrigt sich, und die Stabilität der Spritzqualität ist verbessert.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Zur deutlicheren Darstellung von Ausführungsformen der vorliegenden Anmeldung oder der technischen Lösung in der herkömmlichen Technologie werden nachstehend kurz Zeichnungen eingeführt, die in den Ausführungsformen oder den Beschreibungen zur herkömmlichen Technologie verwendet werden. Natürlich handelt es sich bei den nachstehend beschriebenen Zeichnungen lediglich um die Ausführungsformen der vorliegenden Anmeldung, und Fachleute auf diesem Gebiet können auf Grundlage dieser Zeichnungen ohne schöpferisches Zutun zu weiteren Zeichnungen gelangen.

1 ist eine schematische Ansicht, die den Aufbau einer Vorrichtung zum thermischen Spritzen gemäß der vorliegenden Anmeldung zeigt;

2 ist eine schematische Draufsicht, die den Aufbau einer Lichtbogenspritzvorrichtung der Vorrichtung zum thermischen Spritzen gemäß der vorliegenden Anmeldung zeigt;

3 ist eine schematische Ansicht, die den Aufbau von 2 entlang A-A zeigt;

4 ist eine schematische Ansicht, die den Aufbau eines drehbaren Arbeitstisches der Vorrichtung zum thermischen Spritzen gemäß der vorliegenden Anmeldung zeigt;

5 ist ein elektrisches Schaltschema der Vorrichtung zum thermischen Spritzen gemäß der vorliegenden Anmeldung;

6 ist eine schematische Ansicht, die den Aufbau einer Sandstrahlaufrauungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Anmeldung zeigt;

7 ist eine Seitenansicht der Sandstrahlaufrauungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Anmeldung; und

8 ist eine schematische Ansicht, die den Aufbau einer Werkzeugantriebsvorrichtung der Sandstrahlaufrauungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Anmeldung zeigt.

Bezugszeichenliste

1
Führungsradsatz
2
Halterung
3
Drahtzuführmechanismus
301
Rahmen
302
Drahtzuführradsatz
303
Antriebszahnrad
4
Getriebemotor
5
isolierende Befestigungshalterung
6
Kontaktrohr
7
Druckluft-Einspritzrohr
8
Lichtbogenspritzvorrichtungssteuerung
01
drehbarer Arbeitstisch
011
Drehtisch
012
Basisteil
013
Antriebsvorrichtung
014
drehbare Halterung
02
Spritzwerkzeug
021
Motor
03
Staubabzugrohrleitung
04
Schutzkammer
05
Hubvorrichtung
06
Lichtbogenspritzvorrichtung
07
Drahtplatzierungsgestell
08
Hauptsteuerung
11
Sandbehälter
12
Druckluftvorrichtung
13
Trennwand
14
Sandstrahlwerkzeug
141
erstes Reibrad
15
Werkzeugantriebsvorrichtung
151
Werkzeugmotor
152
Kette
153
Reibradwelle
154
zweites Reibrad
155
Teleskopmechanismus
16
Filter
17
Staubabzugvorrichtung
18
Abluftfilter
19
Sandförderer
110
Drehteller
1101
Drehtellerwelle
1102
Drehtellermotor
111
Sandstrahlpistole
112
schneckenartige Sandbeförderungsanlage
113
Blockierplatte
114
Tragrahmen

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG

Es wird eine Vorrichtung zum thermischen Spritzen gemäß der vorliegenden Anmeldung bereitgestellt, mit der man einen Fertigungslinien-Spritzvorgang ausführen kann, womit sich die Spritzeffizienz und die Stabilität der Spritzqualität verbessern lassen.

Des Weiteren wird gemäß der vorliegenden Anmeldung ein System zum thermischen Spritzen bereitgestellt, das die Vorrichtung zum thermischen Spritzen beinhaltet, mit dem sich ein Fertigungslinien-Spritzvorgang ausführen lässt, wobei auch mit diesem System die Spritzeffizienz sowie die Stabilität der Spritzqualität verbessert werden können.

Nachstehend werden die technischen Lösungen in den Ausführungsformen der vorliegenden Anmeldung deutlich und vollumfänglich in Verbindung mit den Zeichnungen in den Ausführungsformen der vorliegenden Anmeldung beschrieben. Natürlich handelt es sich bei den beschriebenen Ausführungsformen nur um einen Teil der Ausführungsformen der vorliegenden Anmeldung und nicht um alle Ausführungsformen. Beruhend auf den Ausführungsformen in der vorliegenden Anmeldung fallen alle anderen Ausführungsformen, die von Fachleuten auf diesem Gebiet ohne schöpferisches Zutun geschaffen werden können, in den Umfang der vorliegenden Anmeldung.

Mit Bezugnahme auf 1 ist eine Vorrichtung zum thermischen Spritzen gemäß der vorliegenden Anmeldung bereitgestellt, die mindestens eine Lichtbogenspritzvorrichtung 06, einen drehbaren Arbeitstisch 01, mehrere Spritzwerkzeuge 02, mehrere Drahtplatzierungsgestelle 07 und eine Hauptsteuerung 08 umfasst. Der drehbare Arbeitstisch 01 dreht sich in der Horizontalebene, die Lichtbogenspritzvorrichtung 06 ist an einer Randbereichsstation des drehbaren Arbeitstisches 01 angeordnet, und die Spritzwerkzeuge 02 sind am drehbaren Arbeitstisch 01 in Umfangsrichtung angeordnet. Vorzugsweise sind die Spritzwerkzeuge 02 am drehbaren Arbeitstisch 01 in Umfangsrichtung gleichmäßig verteilt und führen zusammen mit dem drehbaren Arbeitstisch 01 eine kreisende Bewegung aus. Jedes der Spritzwerkzeuge 02 wird von einem Motor 021 in Drehung versetzt, um das Werkstück drehen zu lassen. Die Drahtplatzierungsgestelle 07 sind an einer Außenseite des drehbaren Arbeitstisches 01 angeordnet, und jedes der Drahtplatzierungsgestelle 07 entspricht einer Lichtbogenspritzvorrichtung 06. Die Drahtplatzierungsgestelle 07 sind dazu ausgelegt, Metalldrähte anzulegen, um die Lichtbogenspritzvorrichtung 06 mit den Metalldrähten zu versorgen. Die Hauptsteuerung 08 ist an den drehbaren Arbeitstisch 01 angeschlossen, um die Drehung des drehbaren Arbeitstisches 01 zu steuern.

Der Arbeitsprozess der vorgenannten Vorrichtung zum thermischen Spritzen ist wie folgt. Die Lichtbogenspritzvorrichtung 06 ist an der Randbereichsstation des drehbaren Arbeitstisches 01 angeordnet, und durch die Hauptsteuerung 08 wird der drehbare Arbeitstisch 01 gesteuert gedreht. Wenn das Spritzwerkzeug 02 die Station erreicht, an der sich die Lichtbogenspritzvorrichtung 06 befindet, steuert die Hauptsteuerung 08 den drehbaren Arbeitstisch 01 so an, dass er seine Drehung stoppt, die Lichtbogenspritzvorrichtung 06 zielt auf das am Spritzwerkzeug 02 befindliche Werkstück, und gleichzeitig wird das Spritzwerkzeug 02 durch den Motor 021 in Drehung versetzt, eine Lichtbogenspritzvorrichtungssteuerung 8 steuert einen Drahtzuführmechanismus 3 so an, dass er die Metalldrähte zuführt, und steuert eine Spannung eines Kontaktrohrs 6, um die Metalldrähte durch Stromzufuhr zu schmelzen, und ein Druckluft-Einspritzrohr 7 versprüht fein zerstäubte Metalltröpfchen auf eine Oberfläche des sich drehenden Werkstücks. Wenn der Sprühvorgang abgeschlossen ist, steuert die Hauptsteuerung 08 den drehbaren Arbeitstisch 01 so an, dass er sich weiter dreht, sodass das nächste Spritzwerkzeug 02 die Station erreicht, an der sich die Lichtbogenspritzvorrichtung 06 befindet, und dann erfolgt der Vorgang des Spritzens eines Werkstücks am nächsten Spritzwerkzeug 02, und der obige Prozess läuft zyklisch ab. Dadurch wird ein Fertigungslinien-Spritzvorgang erzielt. Verglichen mit der manuellen Ausführung des Spritzens durch eine handgehaltene Lichtbogenspritzpistole, wie es bei der herkömmlichen Technologie erfolgt, ist die Spritzeffizienz verbessert, das Problem einer wechselnden Spritzqualität aufgrund menschlicher Faktoren ist vermieden, und die Stabilität der Spritzqualität ist verbessert.

Vorzugsweise sind zwei Lichtbogenspritzvorrichtungen 06 vorhanden, wodurch verschiedene Stellen an jedem Werkstück bespritzt werden können, was einen gleichmäßigen Spritzvorgang ermöglicht.

Darüber hinaus umfasst in dieser Ausführungsform die Vorrichtung zum thermischen Spritzen des Weiteren eine Hubvorrichtung 05, die Lichtbogenspritzvorrichtung 06 ist an der Hubvorrichtung 05 angeordnet, und die Hauptsteuerung 08 ist an die Hubvorrichtung 05 angeschlossen. Durch einen elektrischen Hubzylinder, einen Hydraulikzylinder oder ein pneumatisches lineares Stellglied kann sich die Hubvorrichtung 05 heben und senken. Die Hubvorrichtung 05 ist handelsüblich und kann zum Einsatz direkt gekauft werden. Der Zweck des Einsetzens der Hubvorrichtung 05 besteht darin, bei Ausführung eines Spritzvorgangs die Hubvorrichtung 05 durch die Hauptsteuerung 08 gesteuert nach oben und unten zu bewegen, womit die Lichtbogenspritzvorrichtung 06 so angetrieben wird, dass sie sich nach oben und unten bewegt, sodass das Werkstück gründlich und gleichmäßig bespritzt werden kann. Natürlich braucht die Hubvorrichtung 05 nicht unbedingt vorgesehen zu werden, wobei der Spritzvorgang aber dann nicht so gleichmäßig ist wie jener, wenn die Hubvorrichtung 05 vorhanden ist.

Wie in 2 und 3 gezeigt, ist gemäß der vorliegenden Anmeldung eine Lichtbogenspritzvorrichtung 06 bereitgestellt, die eine Tragbasis 2, einen Drahtzuführmechanismus 3, eine isolierte Befestigungshalterung 5, ein Kontaktrohr 6, ein Druckluft-Einspritzrohr 7 und eine Lichtbogenspritzvorrichtungssteuerung 8 aufweist. Die Tragbasis 2 hat einen plattenförmigen Aufbau und ist dazu ausgelegt, weitere Bauteile zu haltern. Es sind zwei Drahtzuführmechanismen 3 vorgesehen, und die beiden Drahtzuführmechanismen 3 sind sowohl an der Tragbasis 2 befestigt als auch dazu ausgelegt, die Metalldrähte in das Kontaktrohr 6 zu schieben und zu befördern. Die isolierte Befestigungshalterung 5 ist an der Tragbasis 2 befestigt und sitzt an der Ausgangsseite der zwei Drahtzuführmechanismen. Es sind zwei Kontaktrohre 6 vorgesehen, die jeweils an der isolierenden Befestigungshalterung 5 fixiert sind. Zwischen den Drahtzuführrichtungen der beiden Kontaktrohre 6 besteht ein eingeschlossener Winkel. Die Drahtauslässe der beiden Kontaktrohre 6 liegen nahe beieinander, stehen miteinander nicht in Kontakt und sind über die isolierte Befestigungshalterung 5 in Bezug aufeinander isoliert. Jedes Kontaktrohr 6 entspricht einem Drahtzuführmechanismus 3, und durch die beiden Drahtzuführmechanismen 3 werden die Metalldrähte zu den entsprechenden Kontaktrohren 6 geschoben und befördert. Über die Drahtauslässe der beiden Kontaktrohre 6 erstreckt sich jeweils ein Metalldraht nach außen. Da die beiden Drahtauslässe einen bestimmten eingeschlossenen Winkel bilden, halten die beiden Metalldrähte einen engen Abstand zueinander ein, bis sie während des Ausfahrvorgangs in Kontakt sind. Das Druckluft-Einspritzrohr 7 ist an der isolierten Befestigungshalterung 5 befestigt, eine Düse des Druckluft-Einspritzrohrs 7 zielt auf die Drahtauslässe der beiden Kontaktrohre 6, und das Druckluft-Einspritzrohr 7 ist an ein Druckluftsystem angeschlossen und dazu ausgelegt, zu den Drahtauslässen der beiden Kontaktrohre 6 Luft mit hoher Geschwindigkeit zu blasen. Die Lichtbogenspritzvorrichtungssteuerung 8 ist an die Drahtzuführmechanismen 3 und die Kontaktrohre 6 angeschlossen und dazu ausgelegt, die Vorschubgeschwindigkeit eines Metalldrahts der Drahtzuführmechanismen 3 und die Spannung der Kontaktrohre 6 zu steuern.

Das Arbeitsprinzip der Kontaktrohre ist wie folgt. Über die beiden Drahtzuführmechanismen 3 wird jeweils ein Metalldraht in die beiden Kontaktrohre 6 befördert, und die zwei Metalldrähte gelangen in Kontakt, nachdem sie aus den Drahtauslässen des Kontaktrohrs 6 ausgefahren sind. Nach Stromzufuhr zu den beiden Kontaktrohren 6 werden die beiden Metalldrähte elektrisch verbunden und schmelzen unter der Einwirkung des elektrischen Stroms. Druckluft wird in das Druckluft-Einspritzrohr 7 eingeleitet und zu den geschmolzenen Bereichen der beiden Metalldrähte über die Düse des Druckluft-Einspritzrohrs 7 geblasen, um die Metalldrähte zu zerstäuben und zerstäubtes Metall mit hoher Geschwindigkeit zu versprühen, wobei die fein zerstäubten Metalltröpfchen auf das Werkstück aufgesprüht werden und eine Metallbeschichtung bilden, womit der Lichtbogenspritzvorgang dann abgeschlossen ist. Da die Tragbasis 2, die Kontaktrohre 6, das Druckluft-Einspritzrohr 7, die Drahtzuführmechanismen 3 und die isolierte Befestigungshalterung 5 der Lichtbogenspritzvorrichtung in der vorliegenden Anmeldung aneinander befestigt sind, kann diese Einheit als Ganzes an einer Station einer Fertigungslinie angeordnet werden und ein Fertigungslinien-Spritzvorgang erreicht werden. Im Vergleich zu einer manuellen Ausführung des Spritzens im Rahmen der herkömmlichen Technologie durch eine handgehaltene Lichtbogenspritzpistole ist die Spritzeffizienz verbessert, das durch menschlichen Einfluss verursachte Problem einer ungleichmäßigen Spritzqualität ist vermieden, und die Stabilität der Spritzqualität ist verbessert.

Wie in 2 und 3 gezeigt ist, umfasst in dieser Ausführungsform jeder Metalldrahtmechanismus 3 einen Rahmen 301, einen Drahtzuführradsatz 302, ein Antriebszahnrad 303 und eine Antriebskomponente 4. Der Rahmen 301 ist an der Tragbasis 2 befestigt und weist eine vertikal angeordnete Gehäusestruktur auf. Der Drahtzuführradsatz 302 ist im Rahmen 301 drehbar angeordnet. Es sind mindestens zwei Gruppen der Drahtzuführradsätze 302 vorgesehen, und sie sind in Drahtzuführrichtung angeordnet. Jeder der Drahtzuführradsätze 302 umfasst zwei Drahtzuführräder, und Radoberflächen der beiden Drahtzuführräder in jedem der Drahtzuführradsätze 302 sind mit Nuten versehen, die zum Einklemmen der Metalldrähte aneinander angepasst sind. Die beiden Drahtzuführräder sind jeweils mit Zahnrädern versehen, die beiden Drahtzuführräder sind über die Zahnräder miteinander in Eingriff, und beide Gruppen der Drahtzuführradsätze 302 sind über eine Eingriffsübersetzung mit dem Antriebszahnrad 303 verbunden. Genauer gesagt sind hier zwei Gruppen von Drahtzuführradsätzen 302 vorhanden und insgesamt vier Drahtzuführräder vorhanden. Jedes Drahtzuführrad ist mit einem Zahnrad versehen, und das Antriebszahnrad 303 ist zwischen zwei Gruppen der Drahtzuführradsätze 302 vorgesehen und über eine Eingriffsübersetzung mit einem Drahtzuführrad jeder Gruppe der Drahtzuführradsätze 302 verbunden. Die Antriebskomponente 4, bei der es sich um einen Getriebemotor oder einen Hydraulikmotor handeln kann, ist getriebemäßig mit dem Antriebszahnrad 303 verbunden. Im Betrieb treibt die Antriebskomponente 4 das Antriebszahnrad 303 an, durch das Antriebszahnrad 303 werden zwei Drahtzuführräder der zwei Gruppen der Drahtzuführradsätze 302 in Drehung versetzt, durch ein Drahtzuführrad in jeder Gruppe der Drahtzuführradsätze 302 wird ein anderes Drahtzuführrad in Drehung versetzt, über die Nuten an den Radoberflächen der beiden Drahtzuführräder jeder Gruppe der Drahtzuführradsätze 302 sind die Metalldrähte eingeklemmt, und die Metalldrähte werden mit Drehung des Drahtzuführrades zum Kontaktrohr 6 geschoben und befördert, wobei die Schub- und Beförderungsrichtungen in den zwei Gruppen der Drahtzuführradsätze 302 identisch sind.

Natürlich kann der Drahtzuführmechanismus 3 auch einen oder mehrere Drahtzuführradsätze 302 aufweisen, solange die Schub- und Beförderungsrichtungen der Drahtzuführradsätze 302 identisch sind.

Wie in 2 und 3 gezeigt ist, umfasst in dieser Ausführungsform die Lichtbogenspritzvorrichtung 06 darüber hinaus ein Drahtführungsbauteil 1, und jeder Drahtzuführmechanismus 3 entspricht einem Drahtführungsbauteil 1. Das Drahtführungsbauteil 1 ist an einer Einlassseite des Drahtzuführmechanismus 3 angeordnet, jedes Drahtführungsbauteil 1 umfasst zwei Drahtführungsradsätze, wobei die Beschränkungsrichtungen in Bezug auf die Metalldrähte zueinander senkrecht stehen. Die Metalldrähte werden durch die zwei Drahtführungsradsätze, die Radsätze senkrechte Begrenzungsrichtungen haben, eingeschränkt und geführt, womit die in den Drahtzuführmechanismus 3 eintretenden Metalldrähte gleichmäßig befördert werden.

Wie in 4 gezeigt ist, weist in dieser Ausführungsform ein drehbarer Arbeitstisch 01 ein Basisteil 012, einen Drehtisch 011 und eine Antriebsvorrichtung 013 auf. Das Basisteil 012 ist ortsfest und unbeweglich, und der Drehtisch 011 ist horizontal angeordnet und drehbar mit dem Basisteil 012 verbunden. Konkret ist eine Drehtischhalterung 014 zwischen dem Drehtisch 011 und dem Basisteil 012 vorgesehen, der Drehtisch 011 ist fest mit der Drehtischhalterung 014 verbunden, und die Drehtischhalterung 014 ist drehbar mit dem Basisteil 012 verbunden. Das Spritzwerkzeug 02 ist an der Drehtischhalterung 014 montiert, die Antriebsvorrichtung 013 ist mit dem Drehtisch 011 verbunden und kann mit dem Drehtisch 011 konkret durch ein Rädergetriebe verbunden werden, um den Drehtisch 011 relativ zum Basisteil 012 in Drehung zu versetzen. Die Hauptsteuerung 08 ist an den Antriebsmechanismus 013 angeschlossen, der Antriebsmechanismus 013 kann ein Servomotor sein, und der Servomotor 013 wird von der Hauptsteuerung 08 gesteuert betätigt, wodurch sich der drehbare Arbeitstisch 01 gesteuert dreht.

Wie in 1 gezeigt ist, umfasst die Vorrichtung zum thermischen Spritzen in dieser Ausführungsform darüber hinaus mehrere Staubabzugrohrleitungen 03, die über dem drehbaren Arbeitstisch 01 angeordnet sind, wobei jede Staubabzugrohrleitung 03 einer Lichtbogenspritzvorrichtung 06 entspricht. Die Position der Staubabzugrohrleitung 03 ist relativ zu der Station ortsfest, an der sich die Lichtbogenspritzvorrichtung 06 befindet, und somit werden, wenn die Lichtbogenspritzvorrichtung 06 ihren Spritzvorgang ausführt, Staub und Rauch absorbiert, die an dem Ort des gerade spritzenden Spritzwerkzeugs 02 entstehen, um die Umgebung zu schützen.

Wie in 1 gezeigt ist, weist die Vorrichtung zum thermischen Spritzen darüber hinaus eine Schutzkammer 04 auf, die in sich geschlossen ist, um einen ringförmigen Aufbau darzustellen. Die Lichtbogenspritzvorrichtung 06, die Staubabzugrohrleitung 03 und ein Teil des Drehtisches 011 befinden sich innerhalb der Schutzkammer 04, und ein Teil des Drehtisches 011 befindet sich außerhalb der Schutzkammer 04. Die Drahtplatzierungsgestelle 07 sind an einer Außenwand der Schutzkammer 04 angeordnet, und die Hauptsteuerung 08 sowie die Lichtbogenspritzvorrichtungssteuerung 8 der Lichtbogenspritzvorrichtung 06 liegen außerhalb der Schutzkammer 04. Die Verbreitung von während des Spritzvorgangs erzeugtem Staub und Rauch kann durch die Schutzwirkung der Schutzkammer 04 reduziert werden, wodurch die Arbeitsumgebung noch besser geschützt wird. Da ein Teil des drehbaren Arbeitstisches 01 außerhalb der Schutzkammer 04 liegt, kann das Werkstück außerhalb der Schutzkammer 04 angebracht und abmontiert werden, und die Arbeiter brauchen nicht in der Schutzkammer 04 zu arbeiten, wodurch die Sicherheit der Arbeiter gewahrt ist.

5 stellt ein elektrisches Schaltschema der Vorrichtung zum thermischen Spritzen nach der vorliegenden Anmeldung dar. Als Steuerung kann für die Vorrichtung zum thermischen Spritzen das Modell Siemens S7-1200 verwendet werden, wobei natürlich auch andere Steuerungen eingesetzt werden können. Bei der Eingabevorrichtung handelt es sich in erster Linie um einen Tastschalter und einen Näherungsschalter, und der Ausgang besteht hauptsächlich im Starten und Stoppen eines Steuerungsfrequenzwandlers sowie in Impulsen und Richtungen eines Servos. Der Frequenzwandler und der Motor 021 des Spritzwerkzeugs 02 sind zur Steuerung des Anlaufens und Anhaltens des Motors 021 mit einer Eins-zu-eins-Entsprechung miteinander verbunden. Die Steuerung steuert den Servomotor des drehbaren Arbeitstisches 01 gemäß Programmen und bringt den Drehtisch 011 gesteuert zum Stillstand, wenn sich dieser zu einer bestimmten Position dreht. Die Steuerung steuert zwei Servomotoren der beiden Hubvorrichtungen 05 entsprechend Programmen, um die nach oben bzw. unten führenden Bewegungen der Lichtbogenspritzvorrichtung 06 zu steuern, wobei das Steuerungsprinzip dasselbe ist wie dasjenige des Servomotors des drehbaren Arbeitstisches 01. Wenn sich der Drehtisch 011 in eine vorbestimmte Position dreht und der Servomotor der Hubvorrichtung 05 die Lichtbogenspritzvorrichtung 06 mitnimmt, um sich für den Beginn des Spritzvorgangs nach oben und unten zu bewegen, sendet die Steuerung ein Signal, den Motor 021 des Spritzwerkzeugs 02 in Drehung zu versetzen. Ein Touchscreen ist mit der Steuerung S7-1200 verbunden, und eine Position des Servomotors wird im Touchscreen eingestellt und kann jederzeit verändert werden.

Des Weiteren ist gemäß der vorliegenden Anmeldung ein System zum thermischen Spritzen bereitgestellt, welches die in den obigen Ausführungsformen beschriebene Vorrichtung zum thermischen Spritzen beinhaltet, wobei mittels des Systems ein Fertigungslinien-Spritzvorgang realisiert wird. Im Vergleich zu einer manuellen Ausführung des Spritzens mittels einer in der Hand gehaltenen Lichtbogenspritzpistole, wie es bei der herkömmlichen Technologie der Fall ist, ist die Spritzeffizienz verbessert, das durch menschliche Faktoren verursachte Problem der unstabilen Spritzqualität ist vermieden, und die Stabilität der Spritzqualität wird verbessert.

Wie in 6 und 7 gezeigt ist, umfasst zur weiteren Verbesserung der Spritzqualität das System zum thermischen Spritzen in dieser Ausführungsform darüber hinaus eine Sandstrahlaufrauungsvorrichtung, die dazu ausgelegt ist, vor dem Spritzen eine Oberfläche des Werkstücks mit Sand abzustrahlen, um die Oberfläche des Werkstücks aufzurauen, wodurch ein Überzug gut an der Oberfläche anhaften kann. Die Sandstrahlaufrauungsvorrichtung umfasst einen Sandbehälter 11, eine Sandstrahlpistole 111, eine Druckluftvorrichtung 12, einen Drehteller 110 und mehrere Sandstrahlwerkzeuge 14. Der Sandbehälter 11 ist dazu ausgelegt, Sandstrahlmaterialien zu enthalten, die Sandstrahlpistole 111 ist mit dem Sandbehälter 11 verbunden, und der im Sandbehälter 11 befindliche Sand kann in die Sandstrahlpistole 111 eintreten und wird schließlich aus der Sandstrahlpistole 111 auf die Oberfläche des Werkstücks abgestrahlt. Die Druckluftvorrichtung 12 ist zwischen der Sandstrahlpistole 111 und dem Sandbehälter 11 angeordnet und dazu ausgelegt, Druckluft in die Sandstrahlpistole 111 zu blasen, wobei ein Hochgeschwindigkeitsluftstrom einen Unterdruck in der Sandstrahlpistole 111 erzeugt und die Sandstrahlmaterialien im Sandbehälter 11 in die Sandstrahlpistole 111 eingesaugt und über eine Düse der Sandstrahlpistole 111 ausgestoßen werden. Der Drehteller 110 dreht sich in der Horizontalebene, die Sandstrahlpistole 111 ist an der Station am Außenumfang des Drehtellers 110 angeordnet, und es kann eine Sandstrahlpistole 111 oder mehr als eine angeordnet sein. Die Sandstrahlwerkzeuge 14 sind am Drehteller 110 in Umfangsrichtung angeordnet, wobei jedes der Sandstrahlwerkzeuge 14 durch die Werkzeugantriebsvorrichtung 15 in Drehung versetzt wird und die Sandstrahlpistole 111 auf das Sandstrahlwerkzeug 14 zielt.

Das Arbeitsprinzip der vorgenannten Sandstrahlaufrauungsvorrichtung ist wie folgt. Das Werkstück, das einem Sandstrahlvorgang zu unterziehen ist, wird am Sandstrahlwerkzeug 14 befestigt, der Drehteller 110 dreht sich, und das Sandstrahlwerkzeug 14 führt zusammen mit dem Drehteller 110 eine kreisförmige Bewegung aus. Wenn ein bestimmtes Sandstrahlwerkzeug 14 die Station erreicht, an der sich die Sandstrahlpistole 111 befindet, bleibt der Drehteller 110 stehen, die Sandstrahlpistole 111 zielt auf das am Sandstrahlwerkzeug 14 befindliche Werkstück, und zur selben Zeit wird das Sandstrahlwerkzeug 14 über die Werkzeugantriebsvorrichtung 15 in Drehung versetzt, die Druckluftvorrichtung 12 bläst einen Hochgeschwindigkeits-Luftstrom in die Sandstrahlpistole 111, der Sand im Sandbehälter 11 wird in die Sandstrahlpistole 111 eingesaugt und über die Düse der Sandstrahlpistole 111 zur Oberfläche des Werkstücks ausgestoßen, und die Oberfläche des Werkstücks wird aufgeraut. Wenn die Sandstrahlaufrauung beendet ist, dreht sich der Drehteller 110 weiter, damit das nächste Sandstrahlwerkzeug 14 die Station erreichen kann, an der die Sandstrahlpistole 111 sitzt, sodass die Sandstrahlaufrauung des Werkstücks am nächsten Sandstrahlwerkzeug 14 vonstatten geht, wobei der vorgenannte Prozess sequenziell und kreisförmig abläuft. Das aufgeraute Werkstück wird zur Vorrichtung zum thermischen Spritzen befördert, um den Spritzvorgang auszuführen, wobei an einem Werkstück mit einer aufgerauten Oberfläche ein Überzug besser anhaften kann, wodurch die Spritzqualität noch weiter verbessert ist.

Wie in 6 und 7 gezeigt ist, ist zur Verhinderung dessen, dass das einen Sandstrahlvorgang ausführende Sandstrahlwerkzeug 14 einen störenden Einfluss auf andere Sandstrahlwerkzeuge 14 hat, in dieser Ausführungsform eine Trennwand 13 zwischen jeweils zwei benachbarten Sandstrahlwerkzeugen 14 angeordnet. Die Trennwand 13 ist am Drehteller 110 befestigt, um die Sandstrahlwerkzeuge 14 voneinander zu isolieren, sodass der Sand an der Station des Sandstrahlwerkzeugs 14, das gerade den Sandstrahlvorgang ausführt, nicht in andere Stationen eintreten kann, wodurch eine Konzentration des Sandes erleichtert und eine Verteilung des Sandes reduziert wird.

Wie in 6 und 7 gezeigt, ist die Sandstrahlaufrauungsvorrichtung in dieser Ausführungsform noch weiter optimiert. Die Sandstrahlaufrauungsvorrichtung umfasst des Weiteren eine Sandrückleitungsvorrichtung. Die Sandrückleitungsvorrichtung weist eine schneckenartige Sandbeförderungsanlage 112 und einen Sandförderer 19 auf. Die schneckenartige Sandbeförderungsanlage 112 umfasst eine U-förmige Auskehlung mit einer nach oben weisenden Öffnung, und in dieser U-förmigen Auskehlung ist ein schneckenartiger Beförderungsmechanismus angeordnet. Die schneckenartige Sandbeförderungsanlage 112 liegt unter der Station, an der sich die Sandstrahlpistole 111 befindet, und ist unter dem Drehteller 110 angeordnet, um den aus der Sandstrahlpistole 111 ausgestoßenen Sand zu sammeln. Der Sand fällt in die schneckenartige Sandbeförderungsanlage 112 und wird über den schneckenartigen Sandbeförderungsmechanismus zum Sandförderer 19 befördert. Der Sandförderer 19 umfasst einen vertikal angeordneten, geschlossenen Beförderungskanal, und mehrere über Ketten transportierte Sandrückleitungsbehälter sind in dem geschlossenen Beförderungskanal vorgesehen. Die mehreren Sandrückleitungsbehälter sind in Vertikalrichtung hintereinander verteilt und führen im Zuge des Transports durch die Ketten eine kreisförmige Aufstiegs- und Abstiegsbewegung aus. Wenn sie den höchsten Punkt erreichen, kippen die Sandrückleitungsbehälter über, und der Sand in den Sandrückleitungsbehältern wird ausgeschüttet, wobei er dann über einen Auslass des geschlossenen Beförderungskanals in den Sandbehälter 11 gelangt. Dieser Vorgang läuft sequenziell und kreisförmig ab. Der benutzte Sand kann zurückgeführt werden, wobei die Arbeitsumgebung der Sandstrahlaufrauungsvorrichtung dabei sauber bleibt.

Die Sandrückleitungsvorrichtung kann natürlich andere Bauformen haben, solange der Sand rückgeführt und zum Sandbehälter 11 befördert werden kann, und die Bauformen sind nicht auf die in der Ausführungsform angegebenen Ausführungen beschränkt. Die Sandrückleitungsvorrichtung kann natürlich auch weggelassen werden, und anstelle dessen wird die Sandstrahlaufrauungsvorrichtung regelmäßig vom Sand gereinigt.

Zur weiteren Verbesserung des Betriebsumfelds der Sandstrahlaufrauungsvorrichtung weist die Sandstrahlaufrauungsvorrichtung in dieser Ausführungsform des Weiteren eine Sandstrahlkammer auf, bei der es sich um eine halb geschlossene Kammer handelt. Die Sandstrahlpistole 111, das Sandstrahlwerkzeug 14 und der Drehteller 110 sind innerhalb der Sandstrahlkammer angeordnet, eine Seite der Sandstrahlkammer ist mit einem Fenster zum Anbringen und Abmontieren des Werkstücks versehen, und die anderen Bereiche der Sandstrahlkammer sind jeweils geschlossen. Somit wird die Verteilung des von der Sandstrahlpistole 111 ausgestoßenen Sandes zur Umgebung reduziert, und das Betriebsumfeld verbessert sich.

In dieser Ausführungsform weist die Sandstrahlaufrauungsvorrichtung darüber hinaus eine Staubabzugvorrichtung 17 auf, die über die Staubabzugrohrleitungen mit der Sandstrahlkammer verbunden ist. Während des Arbeitsvorgangs der Sandstrahlaufrauungsvorrichtung wird der Sand unvermeidlich in der Sandstrahlkammer verteilt, womit das Arbeitsumfeld negativ beeinflusst wird. Der Staub in der Sandstrahlkammer wird über ein Saugzuggebläse und dergl. in die Staubabzugvorrichtung 17 eingesaugt, sodass der Staub entfernt wird, und nachdem dieser entfernt ist, wird die Luft zur Außenumgebung ausgestoßen, womit das Betriebsumfeld verbessert und geschützt wird.

Die Sandstrahlaufrauungsvorrichtung umfasst ferner einen Filter 16, der zwischen den Staubabzugrohrleitungen und der Staubabzugvorrichtung 17 angeordnet ist. Bevor der Staub in der Sandstrahlkammer in die Staubabzugvorrichtung 17 eintritt, gelangt der Staub zunächst in den Filter 16, um dort gefiltert zu werden, wodurch die Staubentfernungswirkung verstärkt und die Staubabzugvorrichtung 17 geschützt wird. Am Auslass der Staubabzugvorrichtung 17 ist ein Abluftfilter 18 angeordnet, wodurch die zur Außenumgebung hin ausgestoßene Luft noch gründlicher gereinigt wird.

Wie in 7 gezeigt ist, umfasst in dieser Ausführungsform zur Verhinderung dessen, dass durch die Sandstrahlpistole 111 Sand in das Werkstück hinein gestrahlt wird, die Sandstrahlaufrauungsvorrichtung darüber hinaus eine Blockierplattenbaugruppe, die über der Station befestigt ist, wo sich das Sandstrahlwerkzeug 14 befindet, auf das die Sandstrahlpistole 111 zielt. Die Blockierplattenbaugruppe umfasst eine Blockierplatte 113, einen Verbindungsstab, der fest mit der Blockierplatte 113 verbunden und nach oben und unten bewegbar und auch drehbar ist, und eine Verbindungsstab-Antriebsvorrichtung. Wenn sich ein bestimmtes Sandstrahlwerkzeug 14 zusammen mit dem Drehteller 110 zu der Station dreht, an der sich die Sandstrahlpistole 111 befindet, treibt die Verbindungsstab-Antriebsvorrichtung den Verbindungsstab so an, dass er sich nach unten bewegt, und treibt die Blockierplatte 113 so an, dass sie eine Öffnung an einem oberen Ende des Werkstücks verschließt, um den Eintritt von Sand in das Innere des Werkstücks zu verhindern. Da der Verbindungsstab drehbar ist, dreht sich während des Vorgangs, bei dem das Sandstrahlwerkzeug 14 das Werkstück in Drehung versetzt, die Blockierplatte 113 zusammen mit dem Werkstück und kann somit keine Behinderung bezüglich der Drehung des Werkstücks darstellen.

Wie in 8 gezeigt, ist gemäß dieser Ausführungsform eine Werkzeugantriebsvorrichtung 15 vorgesehen, die einen Werkzeugmotor 151, eine Reibradwelle 153, ein erstes Reibrad 141, ein zweites Reibrad 154 und eine Kette 152 umfasst. Der Werkzeugmotor 151 und die Reibradwelle 153 sind über die Kette 152 getriebemäßig verbunden, das zweite Reibrad 154 ist fest mit der Reibradwelle 153 verbunden, und das erste Reibrad 141 ist mit einer Drehwelle des Sandstrahlwerkzeugs 14 verbunden. Vorzugsweise ist eine Drehachse des ersten Reibrads 141 senkrecht zu einer Drehachse des zweiten Reibrads 154 angeordnet. Eine Radoberfläche des zweiten Reibrads 154 steht in Reibkontakt mit einem Rand einer Ebene an einer Seite des ersten Reibrads 141. Das erste Reibrad 141 wird durch Drehreibung des zweiten Reibrads 154 in Drehung versetzt. Die Drehwelle von jedem der Sandstrahlwerkzeuge 14 ist mit einem ersten Reibrad 141 versehen. Wenn sich ein bestimmtes Sandstrahlwerkzeug 14 zusammen mit dem Drehteller 110 zu einer Station dreht, an der sich die Sandstrahlpistole 111 befindet, ist das erste Reibrad 141 in Reibkontakt mit dem zweiten Reibrad 154 der sich an dieser Station befindlichen Werkzeugantriebsvorrichtung 15, der Werkzeugmotor 151 tritt in Aktion, und das Sandstrahlwerkzeug 14 wird in Drehung versetzt. Die Anzahl der Reibradwellen 153 wird natürlich je nach den praktischen Anforderungen bestimmt, und es kann eine Reibradwelle, zwei, drei oder auch mehr als drei von diesen vorhanden sein. Zumindest eine Werkzeugantriebsvorrichtung 15 ist an der Station angeordnet, wo sich das Sandstrahlwerkzeug 14 befindet und die Sandstrahlpistole 111 auf das Sandstrahlwerkzeug 14 zielt, und die Werkzeugantriebsvorrichtung 15 auch an den Stationen angeordnet sein, wo sich andere Sandstrahlwerkzeuge 14 befinden. Die Reibradwelle 153 kann mit dem Werkzeugmotor 151 auch über Zahnräder und dergleichen getriebemäßig verbunden sein. Des Weiteren kann die Werkzeugantriebsvorrichtung 15 auch andere Formen annehmen; so kann zum Beispiel die Drehwelle jedes Sandstrahlwerkzeugs 14 mit einem Werkzeugmotor 151 direkt getriebemäßig verbunden sein, solange das Sandstrahlwerkzeug 14 in Drehung versetzt werden kann, und die Formen sind nicht auf die in der Ausführungsform aufgezählten Formen beschränkt.

Wie in 8 gezeigt ist, ist die Werkzeugantriebsvorrichtung 15 darüber hinaus drehbar mit einem Tragrahmen 114 der Sandstrahlaufrauungsvorrichtung verbunden, die Drehachse der Werkzeugantriebsvorrichtung 15 ist senkrecht zur Achse der Reibradwelle 153, und die Reibradwelle 153 kann sich um die Drehachse der Werkzeugantriebsvorrichtung 15 drehen, wodurch es möglich wird, dass sich das zweite Reibrad 154 an das erste Reibrad 141 annähert oder sich von diesem entfernt. Die Werkzeugantriebsvorrichtung 15 wird von einem Teleskopmechanismus 155 in Drehung versetzt. Für den Fall, dass das Sandstrahlwerkzeug 14 in Drehung versetzt werden muss, wirkt der Teleskopmechanismus 155 auf die Werkzeugantriebsvorrichtung 15 ein, und das zweite Reibrad 154 wird angehoben, um einen Kontakt mit dem ersten Reibrad 141 herzustellen. Für den Fall, dass das Sandstrahlwerkzeug 14 nicht in Drehung versetzt zu werden braucht, wirkt der Teleskopmechanismus 155 in die Gegenrichtung, und das zweite Reibrad 154 senkt sich ab und löst sich vom ersten Reibrad 141. Natürlich muss der Teleskopmechanismus 155 nicht unbedingt vorgesehen werden, wobei in diesem Fall das zweite Reibrad 154 der Werkzeugantriebsvorrichtung 15 dann ständig in Kontakt mit dem ersten Reibrad 141 ist, wobei lediglich die Drehung des Drehtellers 110 in einem gewissen Maß beeinträchtigt ist und möglicherweise nicht so gleichmäßig sein wird. Bei dem Teleskopmechanismus 155 kann es sich um einen Teleskopzylinder usw. handeln.

Wie in 7 gezeigt ist, umfasst der Drehteller 110 der Sandstrahlaufrauungsvorrichtung einen Werkzeugtisch, eine Drehtellerwelle 1101 und einen Drehtellermotor 1102. Der Werkzeugtisch ist fest mit der Drehtellerwelle 1101 verbunden, und die Drehtellerwelle 1101 ist getriebemäßig mit dem Drehtellermotor 1102 verbunden. Sowohl die Drehtellerwelle 1101 als auch der Drehtellermotor 1102 befinden sich über dem Werkzeugtisch, und der Werkzeugtisch wird mittels des Drehtellermotors 1102 durch ein Untersetzungsgetriebe, eine selbstzentrierende, passfederlose Buchse und die Drehtellerwelle 1101 in Drehung versetzt.

Die oben genannten Ausführungsformen wurden nacheinander beschrieben. Bei jeder der Ausführungsformen liegt der Schwerpunkt hauptsächlich darauf, ihre Unterschiede zu anderen Ausführungsformen zu beschreiben, und im Hinblick auf dieselben oder ähnliche Bereiche zwischen diesen Ausführungsformen können Querverweise zwischen diesen Ausführungsformen hergestellt werden.

Beruhend auf der vorhergehenden Beschreibung der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen ist ein Fachmann auf diesem Gebiet in der Lage, die vorliegende Anmeldung auszuführen oder zu verwenden. Für Fachleute ist es offensichtlich, an diesen Ausführungsformen viele Abänderungen vorzunehmen. Das hier definierte allgemeine Prinzip kann auf andere Ausführungsformen angewandt werden, ohne vom Sinngehalt oder Umfang der vorliegenden Anmeldung abzuweichen. Deshalb ist die vorliegende Anmeldung nicht auf die hier dargestellten Ausführungsformen beschränkt, sondern sollte durch den breitestmöglichen Umfang definiert sein, der mit dem Prinzip und den hier offenbarten neuartigen Merkmalen konsistent ist.