Title:
Klappbarer Unterbau für ein mobiles Fotobox-System mit integrierter Druckvorrichtung
Kind Code:
U1


Abstract:

Klappbarer Unterbau für ein mobiles Fotobox-System mit integrierter Druckvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterbau aus dem Furniermaterial Multiplex Birke besteht und mit einer weißen CPL Beschichtung versehen ist.




Application Number:
DE202017005551U
Publication Date:
12/21/2017
Filing Date:
10/26/2017
Assignee:
Photo & Event C.S. GmbH & Co. KG, 97318 (DE)
International Classes:



Claims:
1. Klappbarer Unterbau für ein mobiles Fotobox-System mit integrierter Druckvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterbau aus dem Furniermaterial Multiplex Birke besteht und mit einer weißen CPL Beschichtung versehen ist.

2. Ein klappbarer Unterbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Aufklappen der Thermosublimationsdrucker mit der Vorderseite zum Betrachter ausgerichtet ist und der Benutzer das Foto von vorne aus dem Unterbau entnehmen kann, nachdem es gedruckt wurde.

3. Klappbarer Unterbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Frontblenden (5, 7) in dafür vorgesehene Nuten (4, 6) in die Zwischenböden gesteckt und mit Magneten in die Vorderseite des Unterbaus geklickt werden. Somit erhält die gesamte Konstruktion ihre Stabilität.

4. Klappbarer Unterbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenböden (1, 2, 3) aus jeweils zwei Teilen bestehen und mit Scharnieren zusammengeklappt werden können.

5. Klappbarer Unterbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Durchbrüche in den Zwischenböden (1, 2, 3) in den oben gennannten Maßen sind, welche zur Durchführung der Kabel dienen um die Elektrik hinter den Blenden (5, 7) miteinander zu verbinden.

6. Klappbarer Unterbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Unterbau das oben beschriebene Zwischenteil (8) von Hand aufgeschraubt werden kann und auf dieses wiederum der Oberbau aufgeschraubt werden kann.

7. Klappbarer Unterbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der gesamte Unterbau von Hand und ohne Verwendung von Werkzeugen innerhalb von 2–5 Minuten von nur einer Person auf- und abgebaut werden kann.

8. Klappbarer Unterbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die oben genannten Maße und Materialstärken sowohl im zusammengeklappten, als auch im aufgeklappten Zustand einer besseren Handhabung, verringertem Gewicht und gesteigertem Komfort dienen.

Description:

Im Folgenden wird ein klappbarer Unterbau für ein mobiles Fotobox-System mit integrierter Druckvorrichtung für den Gebrauchsmusterschutz angemeldet.

Herkömmliche Transport-Fotoboxen werden auf Stativen aufgebaut, welche keinen Stauraum für die verwendete Technik mit sich bringen. Ein Drucker beispielsweise müsste separat aufgebaut werden. Dies stört das Erscheinungsbild und den Komfort einer Fotobox. Bisherige Lösungen waren große Säulen-Fotoboxen, welche teilweise sehr unhandlich sein können. Die im Folgenden beschriebene Vorrichtung löst dieses Problem. Durch den platzsparenden und aufklappbaren Unterbau wird das Stativ nicht benötigt und es ist zudem möglich zusätzlichen Stauraum zu generieren. So kann der Drucker mit in das Fotoboxsystem integriert werden. Der Unterbau, mit seiner Klappfunktion, dem zusätzlichen Stauraum sowie der Integrierung des Druckers in Kombination mit dem geringen Gewicht und der leichten Handhabung, ist die Grundlage für die Konstruktion.

Konstruktion

Bei den verwendeten Materialien handelt es sich um Sperrfurniere der Sorte Multiplex Birke mit einer Stärke von 7 mm. Diese wurden CPL beschichtet. Die Farbe des Unterbaus ist weiß und wechselt sich mit Holzoberflächen ab. Die Oberflächen sind strukturiert. Einzelne Elemente (Scharniere, Magnetverschlüsse, Füße) aus schwarzem Kunststoff und Edelstahl sind ebenfalls vorhanden.

Der Unterbau ist eine Kombination aus Steck- und Klappsystem. Die Maße im aufgeklappten Zustand betragen 84,5 cm(h)·55 cm(b)·35 cm(t). Der Neigungswinkel der Außenseiten beträgt 83°. Das Aussehen kommt einem Pyramidenstumpf mit horizontaler Vorder- und Rückseite gleich. Die obere Fläche (1) ist 33 cm breit und 35 cm tief. Diese besitzt vier runde Durchbrüche. Jeweils zwei sind 5,5 cm im Durchmesser und zwei 1 cm. Die Fläche ist aus zwei Platten zusammengesetzt, welche mit zwei Scharnieren verbunden sind. Die Zwischenböden in der Mitte (2) und unten (3) sind ebenfalls beide zweigeteilt und mit Scharnieren verbunden. Das mittlere Fach besitzt zudem vier langlochförmige Durchbrüche (11 cm·4,1 cm) und einen zentralen Durchbruch (5,3 cm·3,2 cm). Hinzu kommt eine Nut (4), welche als Matrize für die mittlere vordere Blende (5) dient. Diese ist 2 cm von der Vorderseite entfernt. Die mittlere Blende hat einen Durchbruch mit den Maßen 29 cm(b)·18,2 cm(h), welcher für einen Drucker geeignet ist. Der untere Boden besitzt zwei rechteckige Durchbrüche. Diese haben die Maße 15,5 cm·23 cm. Auch hier befindet sich eine Nut (6) im gleichen Abstand zur Vorderseite und dient ebenfalls als Matrize für die untere Blende (7). Die Nuten sind 0,8 cm breit und 0,5 cm tief.

Auf den Unterbau wird ein Zwischenelement (8) (18,5 cm(t)·30,7 cm(b)·10 cm(h)) gesteckt. Dieses Verbindungsteil besitzt auf der Ober- und Unterseite vier Löcher mit einem Durchmesser von 5,5 cm und ein Loch mit einem Durchmesser von 7,5 cm. Diese dienen dem Hindurchführen von Kabeln, um die Geräte im Oberbau (Fotokamera, Computer, Monitor) mit dem Drucker im Unterbau zu verbinden. Im Verbindungsteil sind Einschlagmuttern mit metrischem Innengewinde eingelassen. Diese ermöglichen ein Festschrauben des Unterbaus mit dem Oberbau von Hand.

Auf- und Abbau

Der Unterbau besitzt im zusammengeklappten Zustand folgende Maße:
8,8 cm(t)·82,4 cm(h)·35 cm(b)). Das System wird mit der weißen Fläche nach oben gerichtet aufgestellt und an den Seiten auseinandergezogen. Die in der Mitte befindlichen Zwischenböden klappen auseinander und man erhält die oben genannte Form. Nun werden noch die beiden Blenden in die dazugehörigen Nuten gesteckt. An den Seiten der Blenden und an den Innenseiten des Korpus befinden sich Magnete, welche sich beim Hineindrücken der Blenden verbinden. So werden die Blenden eingeklickt. Anschließend wird das Verbindungsteil mit metrischen Gewindeschrauben auf den Korpus aufgeschraubt. Jetzt kann der Oberbau befestigt werden. Danach kann die Technik eingebaut werden.

Beim Abbau wird zunächst die Technik entfernt, dann wird der Oberbau vom Verbindungsteil abgeschraubt. Letzteres wird wiederum vom Unterbau abgeschraubt. Jetzt werden die Blenden herausgedrückt und die Zwischenböden eingeklappt. So können die Einzelteile wieder platzsparend verstaut werden. Es ist kein Werkzeug nötig und mit nur einer Person innerhalb weniger Minuten auf- und abzubauen.