Title:
Vorrichtung zur Montage von Türen
Document Type and Number:
Kind Code:
U1

Abstract:

Vorrichtung zur Montage von Türen, die aus zwei Schienen aus Metall oder Kunststoff bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass deren Querschnitt u-förmig oder halbrund ist und ein Ende der Schiene geschlitzt ist zum Aufstecken auf die Befestigungsbolzen der Türangeln.





Application Number:
DE202017004953U
Publication Date:
10/19/2017
Filing Date:
09/23/2017
Assignee:
Heinze, Werner, Dr., 77656 (DE)
International Classes:
E05D5/02
Claims:
1. Vorrichtung zur Montage von Türen, die aus zwei Schienen aus Metall oder Kunststoff bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass deren Querschnitt u-förmig oder halbrund ist und ein Ende der Schiene geschlitzt ist zum Aufstecken auf die Befestigungsbolzen der Türangeln.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Weite der Schienen 1,5 bis 2,1 cm misst, und die Länge der Schienen mindestens 8 cm beträgt.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienen ergänzt werden um einen Fußhebel aus Flachprofil, vorzugsweise Flachstahl, deren eine Hälfte abgewinkelt um 40 bis 60 mm aufragt.

Description:

Türen – insbesondere Zimmertüren – weisen ein Türband auf mit 2 bis drei Hülsen zum Einhängen in die an der Türzarge befindlichen Aufnahmebolzen (Türangeln). Beim Einhängen der Tür müssen alle Hülsen des Türblattes vor dem Absenken der Tür genau zu den Aufnahmebolzen ausgerichtet werden. Das geschieht üblicherweise durch zwei Handwerker, der eine achtet auf die richtige Position der oberen Hülse, der zweite auf die der unteren. Eine eventuell mittig vorhandene dritte Hülse richtet sich zusammen mit den beiden anderen automatisch aus.

Für einen Handwerker allein ist dies schwierig, da er nicht gleichzeitig die obere und die untere Hülse fokussieren und ausrichten kann – zumal noch gleichzeitig das Eigengewicht der Tür gehalten werden muss.

Der im Schutzanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der ein Handwerker allein – insbesondere auch ein Hobbyhandwerker – in die Lage versetzt wird, eine ausgehängte Tür wieder allein einzuhängen.

Dieses Problem wird mit den im Schutzanspruch 1 aufgeführten Merkmalen gelöst.

Mit der Erfindung wird erreicht, dass die am Türblatt vorhandenen Hülsen nacheinander in die Schienen gedrückt und damit in die richtige Position oberhalb der Türangeln gebracht und in dieser gehalten werden können. Das Einfädeln beim anschließenden Absenken der Tür erfolgt danach von selbst.

Das geschieht wie folgt: Zuerst werden die beiden Schienen über die Befestigungsbolzen der Türangeln geschoben. Danach wird die Tür nahe an die Zarge heran geschoben und angehoben. Dann wird sie beispielsweise zuerst mit der unteren Hülse in die Schiene geschoben und damit gleichzeitig so positioniert, dass die Hülse genau über dem Bolzen der Türangel liegt. Leichtes Andrücken der Türhülse in die Schiene hält diese Position aufrecht während nun die zweite Hülse in gleicher Weise in die richtige Position gebracht wird. Mit dem leichten Andrücken der Tür in die beiden Schienen bleibt beim anschließenden Absenken der Tür die richtige Position zum Einfädeln der Bolzen in die Hülsen erhalten.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Anspruch 3 dargestellt. Mittels eines einfachen Fußhebels kann die Tür mit dem Fuß auf die erforderliche Höhe angehoben und gehalten werden, so dass das Gewicht der Tür beim Ausrichten und Wiedereinhängen nicht stört, sondern vielmehr die Tür langsam zum Einfädeln abgelassen werden kann.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird in den 1 bis 3 dargestellt. Es zeigen

1 eine u-förmige Schiene,

2 eine Schiene mit halbrundem Querschnitt,

3 einen Fußhebel.