Title:
Sprühvorrichtung
Kind Code:
U1
Abstract:

Sprühvorrichtung (1) zum Versprühen und/oder Vernebeln und/oder Verwirbeln einer in einem Vorratsbehälter (10) befindlichen verflüssigten Masse mittels eines unter Druck stehenden gasförmigen Mediums, dadurch gekennzeichnet, dass der Volumenstrom des gasförmigen Mediums in der Sprühvorrichtung (1) so aufgeteilt wird, dass ein Teil über ein erstes Rückschlagventil (22) in den Vorratsbehälter (10) und ein Teil über ein zweites Rückschlagventil (13) in eine Medium-Masseverteilungsscheibe (29) geführt wird, die eine Verbindung zu einem Mischraum (27) oder direkt zu einem Ausgang (15) der Sprühvorrichtung (1) aufweist, wobei an dem Ausgang (15) Werkzeuge oder Verlängerungen oder Schläuche angeschlossen werden können.



Application Number:
DE202017004163U
Publication Date:
09/01/2017
Filing Date:
08/09/2017
Assignee:
Hermann Sebald KG, 58339 (DE)
International Classes:
Foreign References:
DD40946A
Claims:
1. Sprühvorrichtung (1) zum Versprühen und/oder Vernebeln und/oder Verwirbeln einer in einem Vorratsbehälter (10) befindlichen verflüssigten Masse mittels eines unter Druck stehenden gasförmigen Mediums, dadurch gekennzeichnet, dass der Volumenstrom des gasförmigen Mediums in der Sprühvorrichtung (1) so aufgeteilt wird, dass ein Teil über ein erstes Rückschlagventil (22) in den Vorratsbehälter (10) und ein Teil über ein zweites Rückschlagventil (13) in eine Medium-Masseverteilungsscheibe (29) geführt wird, die eine Verbindung zu einem Mischraum (27) oder direkt zu einem Ausgang (15) der Sprühvorrichtung (1) aufweist, wobei an dem Ausgang (15) Werkzeuge oder Verlängerungen oder Schläuche angeschlossen werden können.

2. Sprühvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Volumenstrom des gasförmigen Mediums über einen Kanal (4) und einen sich anschließenden Raum (6) in die Sprühvorrichtung (1) einströmt.

3. Sprühvorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Volumenstrom des gasförmigen Mediums über eine Bohrung (30) im Wesentlichen mit einem sich daran anschließenden Rückschlagventil (22) und über eine Behälterverbindung (7) zu dem Vorratsbehälter (10) geleitet wird.

4. Sprühvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälterverbindung (7) mittels eines Anschlussstückes (23) an die Bohrung (30) angeschlossen ist, wobei vorzugsweise das erste Rückschlagventil (22) in dem Anschlussstück (23) angeordnet ist.

5. Sprühvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückschlagventil (13) innerhalb der Sprühvorrichtung (1) so montiert ist, dass das gasförmige Medium über den Raum (6) gegen einen Eingang (32) des Rückschlagventils (13) ansteht, wobei dessen Ausgang zu einem Raum (24) gerichtet ist, der über mindestens einen Kanal (25) in der Medium-Masseverteilungsscheibe (29) und dem Mischraum (27) oder dem Masseaustritt gelangt.

6. Sprühvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die verflüssigte Masse durch ein Steigrohr (9) das in den Vorratsbehälter (10) eintaucht und bei einer Betätigung eines translatorisch bewegbaren Kolbens (11) in den Mischraum (27) oder den Ausgang (15) eingebracht wird.

7. Sprühvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (11) in einem Gleitstück (16) geführt und abgedichtet wird.

8. Sprühvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitstück (16) aus Teflon oder einem Material mit gleichwirkenden Eigenschaften besteht.

9. Sprühvorrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (11) federbelastet ist und der Verschlussbereich gegenüber einer Abdichtung einstellbar ist.

10. Sprühvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückschlagventile (13, 22) auswechselbar sind.

11. Sprühvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Medium-Masseverteilungsscheibe (29) auswechselbar ist.

12. Sprühvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprühvorrichtung (1) und der Vorratsbehälter (10) im Wesentlichen aus Leichtmetall oder einer Leichtmetalllegierung bestehen.

13. Sprühvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an dem Ausgang (15) anschließbaren Schläuche aus Teflon oder einem gleichwertigen Material bestehen.

14. Sprühvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das gasförmige Medium aus Druckluft besteht.

15. Sprühvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die verflüssigte Masse vor der Befüllung des Vorratsbehälters (10) einer thermischen Behandlung unterzogen wird.

16. Sprühvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die verflüssigte Masse aus einem aushärtbaren Fett oder Wachs oder auf einer Bitumenbasis bestehen.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Sprühvorrichtung zum Versprühen und/oder Vernebeln und/oder Verwirbeln einer in einem Vorratsbehälter befindlichen verflüssigten Masse mittels eines unter Druck stehenden gasförmigen Mediums.

Aus der DD 40 946 ist eine Innenisoliervorrichtung, insbesondere für Hohlkörper, wie Rohre oder dergleichen, bekannt geworden.

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin eine Sprühvorrichtung zu schaffen mit der insbesondere verflüssigte Massen verarbeitet werden können, deren Viskosität gering ist.

Die Aufgabe der Erfindung wird mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Die sich an den Anspruch 1 anschließenden Ansprüche geben eine weitere Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Gedankens wieder.

Mit einer nach der Erfindung ausgebildeten Sprühvorrichtung lassen sich insbesondere verflüssigte Stoffe oder Massen, die zu Tropfen zerstäubt werden, verarbeiten. Diese einzelnen durch die Vernebelung oder Versprühung entstandenen Tropfen lagern sich auf dem angesprühten Gegenstand ab und bilden anschließend einen zusammenhängenden und durch Zusammenfluss entstehenden Oberflächenfilm. In der Regel wird als gasförmiges Medium Druckluft eingesetzt, die zur Erzeugung eines Druckunterschiedes und auch zu der Zuführung des zu verarbeitenden Stoffes oder der Masse führt.

Die Sprühvorrichtung arbeitet im Wesentlichen nach dem Venturi Prinzip, so dass an einer engen Stelle, nämlich dem Bereich an dem die Druckluft und die zu versprühende Masse zusammen kommen, ein sehr großer, maximal dynamischer, Druck herrscht. Gleichzeitig wird ein statischer Druck auf die zu versprühende Masse in einem vorhandenen oder angeschlossenen Vorratsbehälter, der vorzugsweise unterhalb der Sprühvorrichtung auswechselbar montiert ist, ausgeübt. Dabei sind die Verhältnisse der Querschnitte der entsprechenden Kanäle oder Bohrungen von großer Bedeutung. In einer bevorzugten Ausführung kommt zur Anwendung bei der Sprühvorrichtung der Vorratsbehälter in einer solchen Ausbildung, in den ein Steigrohr eintaucht, durch welches die zu versprühende Masse aus dem Behälter heraus befördert wird.

Gerade bei Massen, die eine geringe Viskosität aufweisen ist es von großer Bedeutung, dass die Sprühvorrichtung nicht durch die Masse nach dem Arbeiten verdreckt und unbrauchbar wird.

Das gasförmige Medium, beispielsweise in Form von Druckluft, wird über ein Handstück innerhalb eines Kanals in die Sprühvorrichtung geleitet. Anschließend gelangt das Medium in einen Raum, in dem es über unterschiedliche Wege weitergeleitet wird, und zwar so, dass ein Teil des unter Druck stehenden Mediums über einen, vorzugsweise außerhalb oder innerhalb der Sprühvorrichtung, befindlichen Bypass in Form eines Kanals, in den Vorratsbehälter geleitet wird. Dabei drückt das Druckmedium auf die zu verarbeitende Masse. Innerhalb dieses Bypasses oder in der Sprühvorrichtung ist ein Rückschlagventil vorhanden, welches verhindert, dass die unter Druck stehende Masse in den Bereich der Sprühvorrichtung gelangt, der nur von dem gasförmigen Medium ausgefüllt wird.

Der eigentliche Sprühvorgang wird mit demselben zur Verfügung stehenden Druckmedium ausgeführt, und zwar wird von dem Raum, indem der Abzweig zu dem Bypass vorhanden ist, ein weiteres Rückschlagventil eingesetzt. Das gasförmige Medium gelangt über dieses Rückschlagventil in einen Raum, in den bei Öffnung eines Kolbens die unter Druck stehende Masse gebracht und gleichzeitig von dem gasförmigen Medium mitgerissen wird. Anschließend kommt es innerhalb eines Mischraumes zu einer feinen Verteilung, bzw. Vernebelung oder Verstäubung, der zu verarbeitenden Masse. Direkt oder unter Verwendung eines Anschlussstückes ist es möglich an dem Ausgang der Sprühvorrichtung Werkzeuge oder Verlängerungen oder Schläuche anzubringen, um beim Einsatz dieser Sprühvorrichtung die Masse ordnungsgemäß, beispielsweise in Hohlräumen, zu verteilen. Dabei können insbesondere Massen wie durch eine thermische Einwirkung verflüssigte Fette, Öle, Bitumen oder Rostinhibitoren, verarbeitet werden.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines möglichen Ausführungsbeispieles in den Zeichnungen näher erläutert.

Es zeigt:

1 Eine Schnittdarstellung durch eine Sprühvorrichtung mit einem Vorratsbehälter;

2 Die Sprühvorrichtung nach 1 in einer Rückansicht;

3 Die Sprühvorrichtung nach 1 in einer Vorderansicht, als Schnittdarstellung;

4 Eine Ausschnitt-Darstellung gemäß eines Details D;

5 Eine Ausschnitt-Darstellung gemäß eines Details C;

In der 1 wird eine Sprühvorrichtung 1 in einer Schnittdarstellung mit einem Vorratsbehälter 10 dargestellt. Der Vorratsbehälter 10 befindet sich unterhalb der Sprühvorrichtung 1 und ist mit dieser über eine Behälterverbindung 8 lösbar verbunden. Innerhalb des Vorratsbehälters 10 taucht ein Steigrohr 9 ein, welches mittig eine Bohrung 18 aufweist. Diese Bohrung 18 setzt sich auch in dem Behälteranschluss fort und endet innerhalb der Sprühvorrichtung 1.

Die Sprühvorrichtung 1 kann beispielsweise in einem Leichtmetall-Spritzgussverfahren aus Aluminium oder Leichtmetalllegierungen hergestellt worden. Neben dem Anschluss für den Vorratsbehälter 10 ist ein Handstück 2 vorhanden, welches von einem Kanal 4 durchdrungen wird. An dem Handstück 2 ist ein Anschluss 3 für ein unter Druck stehendem, gasförmigen Medium, vorzugsweise Druckluft, vorhanden.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Kanal 4 mit einem Raum 6 verbunden von dem, vorzugsweise außerhalb der Sprühvorrichtung 1, eine Verbindung als Bypass über ein Anschlussstück 23, in Fortführung mit einer Behälterverbindung 7, die in den Behälteranschluss 8 hineingeht, verbunden. Gleichzeitig ist in dem Raum 6 ein Rückschlagventil 13 vorhanden, welches bei einer Betätigung eines Kolbens 11 in der Sprühvorrichtung 1 das gasförmige Medium über seinen Eingang 32 dazu verwendet, um die Masse aus dem Vorratsbehälter 10 in einem Mischraum 27 der Sprühvorrichtung 1 zu vermischen und zu beschleunigen. Dieses kann jedoch erst dann ausgeführt werden, wenn über einen Hebel 12 der Kolben 11 innerhalb der Sprühvorrichtung 1 in einer translatorischen Bewegung einen Verschluss zu dem Masseaustritt 33 öffnet, so dass sich anschließend innerhalb des Mischraumes 27 sowohl die verflüssigte Masse als auch das treibende Medium miteinander vermischt. An den Mischraum 27 kann beispielsweise ein Anschlussstück 14 mit einem Austritt 15 zur Möglichkeit eines Anschlusses weiterer Gerätschaften oder auch Schläuche, beispielsweise in aus Teflon, eingesetzt werden.

Das Rückschlagventil 13 hat die Aufgabe eine Verunreinigung des gasförmigen Mediums zu verhindern. Beispielsweise bei einer Verstopfung des Anschlussstückes 14 kann es zu einem Rückstau der Masse in der Sprühvorrichtung 1 kommen. Dieses würde dazu führen, dass ohne die Verwendung des Rückschlagventiles 13 die Masse in den Raum 6 und damit z. B. in die reine Druckluft gelangt.

Der Kolben 11 ist federbelastet und kann über eine Einstellschraube 5 so eingestellt werden, dass eine feinfühlige Öffnung des Masseaustrittes 33 über eine Bohrung 28 ausführbar ist. Der Kolben 11 wird durch eine Dichtung 17 in einem Gleitstück 16 gegen einen Austritt der Masse abgedichtet.

In der 2 wird die vorbeschriebene Konstruktion der Sprühvorrichtung 1 in einer Rückansicht gezeigt. Dabei wird insbesondere deutlich, dass in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel die Bypassverbindung über das Anschlussstück 23 in Fortführung über eine Behälterverbindung 7 in den Behälteranschluss 8 hineingeht. Dieses wird auch noch einmal in einer Schnittdarstellung B-B der 3 in einer Vorderansicht auf die Sprühvorrichtung 1 verdeutlicht. Durch die Schnittdarstellung B-B wird deutlich, dass beispielsweise die Ausbildung des Rückschlagventils 22 ganz oder teilweise in dem Anschlussstück 23 angeordnet ist. Diese Anordnung lässt eine einfache Reinigung im Bedarfsfalle zu. Es ist auch möglich, dass die Behälterverbindung 7 für das Druckmedium in das Gehäuse 26 der Sprühvorrichtung 1 integriert ist.

In der 5 wird in einer Detaildarstellung C die Ausführung des Rückschlagventils 22 innerhalb des Anschlussstückes 23 noch einmal verdeutlicht. Gegen das Rückschlagventil 22 steht der Druck des gasförmigen Mediums aus dem Raum 6 über eine Bohrung 30 an. Aufgrund der Federbelastung ist das Rückschlagventil 22 im Ruhezustand geschlossen. Sollte über die Behälterverbindung 7 ein Teil der verflüssigten Masse aufsteigen, so wird durch den Verschluss des Rückschlagventils 22 dieses sicher verhindert, eine Verunreinigung der Sprühvorrichtung 1 wird vermieden.

In der Detaildarstellung D der 4 wird durch einen Schnitt die Sprühvorrichtung 1 im vorderen Bereich dargestellt. Das Zusammenspiel der beiden aufgeteilten Wege des gasförmigen Mediums und gleichzeitig der zu verstäubenden oder verwirbelnden Masse kann dadurch verdeutlicht werden. Während aus dem Raum 6 über die Bohrung 30 die Verbindung des gasförmigen Mediums über das Rückschlagventil 22 zu dem Vorratsbehälter 10 abgezweigt wird, ist gleichzeitig das Rückschlagventil 13 mit dem Raum 6 ebenfalls verbunden. Der Ausgang des Rückschlagventils 13 führt in einen Raum 24, der Teil einer Medium-Masseverteilungsscheibe 29 ist, denn hier treffen bei Betätigung der Sprühvorrichtung 1 über den Kolben 11 sowohl das treibende Medium als auch die zu verarbeitende verflüssigte Masse aufeinander. Die Mediummasseverteilungsscheibe 29 kann gleichzeitig auch als Verschluss 20 für den Austrittsbereich der Sprühvorrichtung 1 dienen. Das Medium, welches in den Raum 24 eintritt, wird über mindestens einen Kanal 25 in den sich anschließenden Mischraum 27 geleitet. Bei einer Betätigung der Sprühvorrichtung 1 entsteht so in dem Mischraum 27 ein Unterdruck. Bei einer translatorischen Bewegung des Kolbens 11, der über die Dichtung 17 innerhalb einer Buchse abgedichtet ist, entsteht in dem Austrittsraum 19 der Unterdruck. Je nach Rückzug des Kolbens 11, und damit Öffnung des unter Druck stehenden Raumes 33, kann somit die zu verarbeitende Masse mehr oder weniger in den Austrittsraum 19 eintreten und wird aufgrund des Unterdruckes in den Mischraum 27 befördert und beschleunigt.

Der Kolben 11 wird in einer als Gleitstück 16 ausgebildeten Buchse verschieblich gelagert, wobei das Gleitstück 16 aus einem gleitfähigen Material, wie beispielsweise Teflon oder einem gleichwirkenden Material, besteht. Diese Ausführung des Gleitstückes 16 verhindert ferner eine starke Wärmeübertragung auf das Gehäuse 26 der Sprühvorrichtung 1. Dadurch wird eine höhere Einsatzbereitschaft und eine höhere Lebensdauer der Sprühvorrichtung 1 erzielt.

Im Anschluss an den Mischraum 27 können über das Anschlussstück 14 weitere Werkzeuge oder Schläuche, je nach Einsatzort, angeschlossen werden. Bei den Schläuchen kann beispielsweise auch eine Ausführung in Teflon eine bessere Verarbeitung der Masse ermöglichen.

Zum Anfahren, d. h. dass nicht sofort eine große Menge der zu verteilenden Masse austreten kann, ist innerhalb des Gleitstückes 16 eine Bohrung 28 vorhanden. Dadurch wird bei dem Verschieben des Kolbens 11 nicht direkt ein großer Massestrom in den Austrittsraum 19 hineingedrückt.

Sollte es zu einer Verschmutzung oder einer Beschädigung der Rückschlagventile 13, 22 kommen, so sind diese auswechselbar ausgebildet.

Die Sprühvorrichtung 1, in Verbindung mit der zu verarbeitenden Masse, kann insbesondere zu Konservierungsmaßnahmen bei Hohlräumen eingesetzt werden. Dadurch wird beispielsweise verhindert, dass in diesen Hohlräumen Wasser oder feuchte Umgebungsluft eine Rostbildung ausführen könnte. Es versteht sich, dass dafür die Masse kriechfähig sein und nach der Verarbeitung eine dauerhafte wasserdichte Oberfläche ausbilden muss. Aus diesem Grunde wird als Masse durch thermische Behandlung verflüssigtes Fett oder Wachs eingesetzt. Die verwendeten Fette oder Massen sind dabei als Inhibitor zu sehen, die eine Verzögerung, bzw. auch gänzliche Hemmung, von Rostbildung an Eisen oder dergleichen ermöglichen.

Bezugszeichenliste

1
Sprühvorrichtung
2
Handstück
3
Anschluss
4
Kanal
5
Einstellschraube
6
Raum
7
Behälterverbindung
8
Behälteranschluss
9
Steigrohr
10
Vorratsbehälter
11
Kolben
12
Hebel
13
Rückschlagventil
14
Anschlussstück
15
Austritt
16
Gleitstück
17
Dichtung
18
Bohrung
19
Austrittsraum
20
Verschluss
21
Bohrungen
22
Rückschlagventil
23
Anschlussstück
24
Raum
25
Kanal
26
Gehäuse
27
Mischraum
28
Bohrung
29
Medium-Masseverteilungsscheibe
30
Bohrung
31
Verschraubung
32
Eingang
33
Masseaustritt

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • DD 40946 [0002]