Title:
Vorrichtung zur Befestigung eines Datenübertragungs-, Lade- und/oder eines Speicherkabels oder eines elektronischen Speichers
Kind Code:
U1


Abstract:

Vorrichtung zur Befestigung eines Datenübertragungs-, Lade- und/oder eines Speicherkabels mit beidendigen Anschlüssen (2, 3) auf oder in Gehäusen (4, 5) oder eines elektronischen Speichers (6) mit Anschlüssen (2) auf oder in einem Gehäuse (4, 5) in einer Öffnung eines anderen Gegenstandes unter Bildung einer Schlaufe (8), dadurch gekennzeichnet, dass das Kabel (1) in einem Endbereich oder eine kabelartige Verlängerung (7) des elektronischen Speichers (6) im Endbereich mindestens einen das Kabel (1) oder die Verlängerung durchdringenden längs zum Kabel (1) oder der Verlängerung (7) verlaufenden Öffnungsschlitz (9) aufweisen, wobei der mindestens eine Öffnungsschlitz (9) so bemessen ist, dass das entfernt von dem Öffnungsschlitz (9) angeordnete Gehäuse (4, 5) durch den Öffnungsschlitz (9) steckbar ist unter Bildung der Schlaufe (8), die den anderen Gegenstand einschließt und wobei durch eine Verdrehung der Gehäuse (4, 5) quer zum längs verlaufenden Öffnungsschlitz (9) ein Widerlager entsteht oder die Schlaufe (8) zuziehbar ist.




Application Number:
DE202017002412U
Publication Date:
07/03/2017
Filing Date:
04/28/2017
Assignee:
Sagross Design Office GmbH, 10117 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE202016006306U1N/A2016-11-10



Attorney, Agent or Firm:
Patentanwaltskanzlei Manfred Kietzmann, 10117, Berlin, DE
Claims:
1. Vorrichtung zur Befestigung eines Datenübertragungs-, Lade- und/oder eines Speicherkabels mit beidendigen Anschlüssen (2, 3) auf oder in Gehäusen (4, 5) oder eines elektronischen Speichers (6) mit Anschlüssen (2) auf oder in einem Gehäuse (4, 5) in einer Öffnung eines anderen Gegenstandes unter Bildung einer Schlaufe (8), dadurch gekennzeichnet, dass das Kabel (1) in einem Endbereich oder eine kabelartige Verlängerung (7) des elektronischen Speichers (6) im Endbereich mindestens einen das Kabel (1) oder die Verlängerung durchdringenden längs zum Kabel (1) oder der Verlängerung (7) verlaufenden Öffnungsschlitz (9) aufweisen, wobei der mindestens eine Öffnungsschlitz (9) so bemessen ist, dass das entfernt von dem Öffnungsschlitz (9) angeordnete Gehäuse (4, 5) durch den Öffnungsschlitz (9) steckbar ist unter Bildung der Schlaufe (8), die den anderen Gegenstand einschließt und wobei durch eine Verdrehung der Gehäuse (4, 5) quer zum längs verlaufenden Öffnungsschlitz (9) ein Widerlager entsteht oder die Schlaufe (8) zuziehbar ist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kabel (1) und die kabelartige Verlängerung (7) aus einem elastischen Material bestehen, das eine Verdrehung um mindestens 90° um die Längsachse zulassen.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kabel (1) ein Bandkabel ist und die Verlängerung (7) breitbandkabelartig mit mindestens einer im Endbereich vorhandenen seitlichen Ausnehmung (10) zur Bildung des Widerlagers.

4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass beidseitig und gegenüberliegend Ausnehmungen (10, 11) angeordnet sind zur Ausbildung des Widerlagers.

5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass in Kabellängsrichtung mehrere einseitig oder paarweise Ausnehmungen (10, 11) nacheinander angeordnet sind.

6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (b) der Ausnehmungen (10, 11) größer ist als die Dicke (d) des Bandkabels und der kabelartigen Verlängerung.

7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der verbleibende Steg (12) zwischen den Ausnehmungen (10, 11) bzw. zwischen einer Ausnehmung (10) und dem Kabelrand eine Breite (b) aufweist, die kleiner ist als die Schlitzbreite (c).

8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere aufeinanderfolgende Öffnungsschlitze (9) längs zum Kabel (1) oder der kabelartigen Verlängerung (7) angeordnet sind.

Description:

Die Erfindung betrifft die sichere und lösbare Befestigung eines Datenübertragungs-, Lade- und/oder eines Speicherkabels oder eines elektronischen Speichers in einer Öffnung eines anderen Gegenstandes.

Derartige Befestigungen sind im Stand der Technik bereits vorbeschrieben.

Aus der DE 20 2016 006 306 U1 ist Datenübertragungs- und/oder Ladekabel bekannt, dass aufweist zwei durch ein mehrpoliges Kabel verbundene Anschlüsse, wobei die Anschlüsse jeweils mindestens bestehen aus in oder auf einem Gehäuse angeordneten Kontakten, und wobei das Gehäuse des ersten Anschlusses eine Ausnehmung aufweist, in die das Gehäuse des zweiten Anschlusses einbringbar und fixierbar ist unter Bildung einer Kabelschlaufe. Dabei werden die Kontakte des Gehäuses bevorzugt in einem Aufnahmeraum des anderen Gehäuses angeordnet, wobei die Fixierung durch einen Magnetverschluss erfolgt. Durch das Ausbilden einer Kabelschlaufe lässt sich das Kabel z. B. an einem Schlüsselbund befestigen und muss nicht mehr gesondert transportiert werden.

Nachteilig ist hier, dass die Gehäuse passfähig zueinander hiergestellt sein müssen und die Gefahr des Lösens des Magnetverschlusses besteht.

Aufgabe der Erfindung ist es, ein Datenübertragungs-, Lade- und/oder Speicherkabel oder einen elektronischen Speicher unter Bildung einer Schlaufe sicher an einem anderen Gegenstand, der über eine Öffnung verfügt, lösbar zu befestigen.

Gelöst wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruches 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Befestigung eines Datenübertragungs-, Lade- und/oder eines Speicherkabels mit beidendigen Anschlüssen auf oder in Gehäusen oder eines elektronischen Speichers mit Anschlüssen auf oder in einem Gehäuse in einer Öffnung eines anderen Gegenstandes unter Bildung einer Schlaufe sieht vor, dass das Kabel in einem Endbereich oder eine kabelartige Verlängerung des elektronischen Speichers im Endbereich mindestens einen das Kabel oder die Verlängerung durchdringenden längs zum Kabel oder der Verlängerung verlaufenden Öffnungsschlitz aufweisen, wobei der mindestens eine Öffnungsschlitz so bemessen ist, dass das entfernt von dem Öffnungsschlitz angeordnete Gehäuse durch den Öffnungsschlitz steckbar ist unter Bildung der Schlaufe, die den anderen Gegenstand einschließt und wobei durch eine Verdrehung der Gehäuse quer zum längs verlaufenden Öffnungsschlitz ein Widerlager entsteht oder die Schlaufe zuziehbar ist.

Das Datenübertragungs-, Lade- und/oder Speicherkabel bzw. der elektronische Speicher werden auf diese Weise sicher mit dem anderen Gegenstand verbunden und können von diesem auf einfache Weise auch wieder gelöst werden.

Das Widerlager entsteht dabei auf einfache Weise, nämlich indem das Gehäuse vor dem Einstecken in den Öffnungsschlitz verdreht wird und sich nach dem Durchstecken infolge der Elastizität des Kabels bzw. der kabelartigen Verlängerung von allein zurückdreht.

Das Kabel und die kabelartige Verlängerung bestehen deshalb aus einem elastischen Material, das bevorzugt eine Verdrehung um mindestens 90° um die Längsachse zulässt.

Bevorzugt ist das Kabel ein Bandkabel und die Verlängerung breitbandkabelartig ausgeführt mit mindestens einer im Endbereich vorhandenen seitlichen Ausnehmung zur Bildung des Widerlagers.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, dass beidseitig und gegenüberliegend Ausnehmungen angeordnet sind zur Ausbildung des Widerlagers. Die Ausnehmungen hintergreifen somit die Kanten des Öffnungsschlitzes beidseitig.

Um die Schlaufengröße zu variieren sieht eine weitere Ausführung vor, dass in Kabellängsrichtung mehrere einseitige oder paarweise Ausnehmungen nacheinander angeordnet sind.

Bevorzugt ist die Breite (b) der Ausnehmungen größer als die Dicke (d) des Bandkabels bzw. der kabelartigen Verlängerung. Das erleichtert das Hintergreifen der Kanten des Öffnungsschlitzes.

Eine weitere Ausführung sieht vor, dass mehrere Öffnungsschlitze längs zum Kabel oder der kabelartigen Verlängerung angeordnet sind. Auch auf diese Weise lässt sich die Schlaufe vergrößern oder verkleinern

Die Erfindung soll anhand der Zeichnungen erläutert werden. Es zeigen:

1 ein Datenübertrags- und Ladekabel,

2 das Durchstecken eines Gehäuses durch den Öffnungsschlitz,

3 das an einem Schlüsselring befestigte Datenübertrags- und Ladekabel,

4 einen Speicher mit kabelartiger Verlängerung und Ausnehmung,

5 einen Speicher mit kabelartiger Verlängerung und

6 die Schlaufenbildung.

1 zeigt ein Datenübertragungs- und Ladekabel 1 für elektronische Geräte mit beidendigen Anschlüssen 2, 3, die auf den Gehäusen 4 und 5 angeordnet sind. Das Kabel 1 ist ein Bandkabel und weist im Endbereich vor dem Gehäuse 4 einen in Kabellängsrichtung verlaufenden Öffnungsschlitz 9 auf.

Vor den entfernt von den Öffnungsschlitz 9 befindlichen Gehäuse 5 sind beidseitig Ausnehmungen 10, 11 im Kabel 1 angeordnet.

Zur Herstellung einer Schlaufe 8 wird das Kabel 1 im Bereich des Gehäuses 5 um 90° gedreht und in den Öffnungsschlitz 9 gesteckt und zwar soweit, bis die Ausnehmung 10 und 11 die Seiten des Öffnungsschlitzes 9 hinterfassen können. Dies wird in 2 gezeigt.

Durch die Elastizität des Kabels 1 dreht sich das Kabel 1 dann zurück und die Ausnehmungen 10 und 11 hinterfassen die Seiten des Öffnungsschlitzes 9. Die Schlaufe 8 ist geschlossen unter Einschluss eines anderen Gegenstandes.

3 zeigt dies am Beispiel eines Schlüsselringes 13. Damit diese Art der Verriegelung der beiden Enden des Kabels funktioniert, sind einige Abmessungen einzuhalten. So sollte die Breite (b) der Ausnehmungen 10 und 11 etwas größer sein als die Dicke (d) des Bandkabels, so dass sich das Kabel 1 infolge seiner Elastizität tatsächlich auch zurückdrehen kann.

Ebenso muss die Stegbreite (a) zwischen den Ausnehmungen 10, 11 etwas kleiner sein als die Breite (c) des Öffnungsschlitzes 9. Auch dies ist Vorrausetzung dafür, dass das Zurückdrehen des Kabels 1 problemlos möglich wird. Natürlich muss der Öffnungsschlitz 9 auch so dimensioniert sein, dass das Gehäuse 5 hindurch passt.

In ähnlicher Weise kann auch eine Schlaufe 8 bei einem Speicher 6, der eine kabelartige Verlängerung 7 mit Öffnungsschlitz 9 und Ausnehmungen 10, 11 aufweist, gebildet werden. Ein solcher ist in 4 dargestellt.

Weist die kabelartige Verlängerung 7 keine Ausnehmungen auf, wie in 5 dargestellt, lässt sich die Schlaufe 8 nach dem Durchstecken des Speichers 6 durch den Öffnungsschlitz 9 einfach zuziehen. Dies zeigt die 6. Bevorzugt ist die kabelartige Verlängerung bei dieser Verriegelung aus einem hochelastischen Material z. B. Gummi.

Bezugszeichenliste

1
Kabel
2
Anschlüsse
3
Anschlüsse
4
Gehäuse
5
Gehäuse
6
Speicher
7
kabelartige Verlängerung
8
Schlaufe
9
Öffnungsschlitz
10
Ausnehmung
11
Ausnehmung
12
Steg
13
Schlüsselring

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • DE 202016006306 U1 [0003]