Title:
Techniken für die Fernverwaltung der Gerätekonnektivität bei Ausfall des Mobilfunknetzes
Kind Code:
U1


Abstract:

Server, der einen Speicher umfasst, auf dem eine Reihe von Anweisungen gespeichert sind, die bei Ausführung durch einen Prozessor oder mehrere Prozessoren des Servers den Server veranlassen, Operationen auszuführen, die Folgendes umfassen:
das Erkennen einer ersten Mobilfunkverbindung zwischen einem Computergerät und einem ersten Mobilfunknetz eines ersten Mobilfunkanbieters, der einem Mobile Virtual Network Operator, im Folgenden als MVNO bezeichnet, zugeordnet ist;
das Erkennen eines Ausfalls von mindestens dem ersten Mobilfunknetz des ersten Mobilfunkanbieters;
das Bestimmen, in Reaktion auf das Erkennen des Ausfalls des ersten Mobilfunknetzes, eines alternativen Kommunikationskanals, über den mit dem Computergerät kommuniziert werden soll; und
das Übertragen einer Anbieterwechsel-Anweisung über den alternativen Kommunikationskanal an das Computergerät, wobei der Empfang der Anbieterwechsel-Anweisung das Computergerät veranlasst, sein Kommunikationsgerät zu steuern, um:
(i) die erste Mobilfunkverbindung zu beenden, und
(ii) eine zweite Mobilfunkverbindung zu einem anderen Mobilfunknetz eines anderen zweiten Mobilfunkanbieters aufzubauen, der dem MVNO zugeordnet ist.




Application Number:
DE202016107473U
Publication Date:
05/04/2017
Filing Date:
12/29/2016
Assignee:
GOOGLE INC. (Calif., Mountain View, US)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Maikowski & Ninnemann Patentanwälte Partnerschaft mbB, 10707, Berlin, DE
Claims:
1. Server, der einen Speicher umfasst, auf dem eine Reihe von Anweisungen gespeichert sind, die bei Ausführung durch einen Prozessor oder mehrere Prozessoren des Servers den Server veranlassen, Operationen auszuführen, die Folgendes umfassen:
das Erkennen einer ersten Mobilfunkverbindung zwischen einem Computergerät und einem ersten Mobilfunknetz eines ersten Mobilfunkanbieters, der einem Mobile Virtual Network Operator, im Folgenden als MVNO bezeichnet, zugeordnet ist;
das Erkennen eines Ausfalls von mindestens dem ersten Mobilfunknetz des ersten Mobilfunkanbieters;
das Bestimmen, in Reaktion auf das Erkennen des Ausfalls des ersten Mobilfunknetzes, eines alternativen Kommunikationskanals, über den mit dem Computergerät kommuniziert werden soll; und
das Übertragen einer Anbieterwechsel-Anweisung über den alternativen Kommunikationskanal an das Computergerät, wobei der Empfang der Anbieterwechsel-Anweisung das Computergerät veranlasst, sein Kommunikationsgerät zu steuern, um:
(i) die erste Mobilfunkverbindung zu beenden, und
(ii) eine zweite Mobilfunkverbindung zu einem anderen Mobilfunknetz eines anderen zweiten Mobilfunkanbieters aufzubauen, der dem MVNO zugeordnet ist.

2. Server nach Anspruch 7, wobei das Erkennen des Ausfalls das Bestimmen durch den Server eines erwarteten, zukünftigen Ausfalls von mindestens dem ersten Mobilfunknetz des ersten Mobilfunkanbieters beinhaltet.

3. Server nach Anspruch 7, wobei es sich bei dem alternativen Kommunikationskanal um ein anderes zweites Mobilfunknetz des ersten Mobilfunkanbieters handelt.

4. Server nach Anspruch 3, wobei das andere zweite Mobilfunknetz ein Mobilfunknetz einer älteren Generation als das erste Mobilfunknetz ist.

5. Server nach Anspruch 4, wobei das andere zweite Mobilfunknetz einem Kommunikationskanal für Kurzmitteilungsdienste (Short Message Service, SMS) zugeordnet ist.

6. Server nach Anspruch 1, wobei es sich bei dem alternativen Kommunikationskanal um einen WiFi-Kommunikationskanal handelt.

7. Server nach Anspruch 1, wobei die Operationen ferner das Erkennen, durch den Server, umfasst, dass das andere Mobilfunknetz des anderen zweiten Mobilfunkanbieters von dem Ausfall nicht betroffen ist.

8. Nicht-flüchtiges computerlesbares Medium mit darauf gespeicherten Anweisungen, wobei die Anweisungen, wenn sie von einem Prozessor oder mehreren Prozessoren des Servers ausgeführt werden, den Server dazu veranlassen, Operationen durchzuführen, die Folgendes umfassen:
das Erkennen einer ersten Mobilfunkverbindung zwischen einem Computergerät und einem ersten Mobilfunknetz eines ersten Mobilfunkanbieters, der einem Mobile Virtual Network Operator, im Folgenden als MVNO bezeichnet, zugeordnet ist;
das Erkennen eines Ausfalls von mindestens dem ersten Mobilfunknetz des ersten Mobilfunkanbieters;
das Bestimmen, in Reaktion auf das Erkennen des Ausfalls des ersten Mobilfunknetzes, eines alternativen Kommunikationskanals, über den mit dem Computergerät kommuniziert werden soll; und
das Übertragen einer Anbieterwechsel-Anweisung über den alternativen Kommunikationskanal an das Computergerät, wobei das Empfangen der Anbieterwechsel-Anweisung das Computergerät veranlasst, sein Kommunikationsgerät zu steuern, um:
(i) die erste Mobilfunkverbindung zu beenden, und
(ii) eine zweite Mobilfunkverbindung zu einem anderen Mobilfunknetz eines anderen zweiten Mobilfunkanbieters aufzubauen, der dem MVNO zugeordnet ist.

9. Computerlesbares Medium nach Anspruch 8, wobei das Erkennen des Ausfalls die Bestimmung durch den Server eines erwarteten, zukünftigen Ausfalls von mindestens dem ersten Mobilfunknetz des ersten Mobilfunkanbieters beinhaltet.

10. Computerlesbares Medium nach Anspruch 8, wobei es sich bei dem alternativen Kommunikationskanal um ein anderes zweites Mobilfunknetz des ersten Mobilfunkanbieters handelt.

11. Computerlesbares Medium nach Anspruch 10, wobei das andere zweite Mobilfunknetz ein Mobilfunknetz einer älteren Generation als das erste Mobilfunknetz ist.

12. Computerlesbares Medium nach Anspruch 11, wobei das andere zweite Mobilfunknetz einem Kommunikationskanal für Kurzmitteilungsdienste (Short Message Service, SMS) zugeordnet ist.

13. Computerlesbares Medium nach Anspruch 8, wobei es sich bei dem alternativen Kommunikationskanal um einen WiFi-Kommunikationskanal handelt.

14. Mobiles Computergerät, umfassend:
einen Speicher, der so konfiguriert ist, dass er eine Reihe von Anweisungen speichert;
ein Kommunikationsgerät, das so konfiguriert ist, dass es Informationen überträgt und empfängt; und
einen oder mehrere Prozessoren, die so konfiguriert sind, dass sie eine Reihe von Anweisungen ausführen, die den einen oder die mehreren Prozessoren dazu veranlassen, Operationen auszuführen, die Folgendes umfassen:
das Steuern des Kommunikationsgeräts zur Herstellung einer ersten Mobilfunkverbindung zu einem ersten Mobilfunknetz eines ersten Mobilfunkanbieters, der einem Mobile Virtual Network Operator, im Folgenden als MVNO bezeichnet, zugeordnet ist;
das Empfangen durch das Kommunikationsgerät über einen alternativen Kommunikationskanal einer Anbieterwechsel-Anweisung, die einen erkannten Ausfall von mindestens dem ersten Mobilfunknetz des ersten Mobilfunkanbieters anzeigt; und
das Steuern, in Reaktion auf das Empfangen der Anbieterwechsel-Anweisung, des Kommunikationsgeräts, um:
(i) die erste Mobilfunkverbindung zu beenden, und
(ii) eine zweite Mobilfunkverbindung zu einem anderen Mobilfunknetz eines anderen zweiten Mobilfunkanbieters aufzubauen, der dem MVNO zugeordnet ist.

15. Mobiles Computergerät nach Anspruch 14, wobei es sich bei dem alternativen Kommunikationskanal um einen WiFi-Kommunikationskanal handelt.

16. Mobiles Computergerät nach Anspruch 14, wobei es sich bei dem alternativen Kommunikationskanal um ein Mobilfunknetz einer älteren Generation des ersten Mobilfunkanbieters handelt.

17. Mobiles Computergerät nach Anspruch 14, wobei es um den alternativen Kommunikationskanal um ein anderes Mobilfunknetz des ersten Mobilfunkanbieters handelt, das einem Kommunikationskanal für Kurzmitteilungsdienste (SMS, Short Message Service) zugeordnet ist.

Description:
HINTERGRUND

Die hierin angegebene Hintergrundbeschreibung soll den Kontext der Offenbarung allgemein darstellen. Die Arbeit der vorliegend genannten Erfinder, in dem Umfang, wie sie in diesem Hintergrundabschnitt beschrieben ist, sowie Aspekte der Beschreibung, die zum Zeitpunkt der Anmeldung sonst möglicherweise nicht als Stand der Technik qualifiziert sind, werden weder ausdrücklich noch stillschweigend als Stand der Technik gegenüber der vorliegenden Offenbarung anerkannt.

Ein Mobilfunkbetreiber (MNO, Mobile Network Operator) ist ein Anbieter drahtloser Kommunikationsdienste, der alle Komponenten besitzt oder kontrolliert, die zur Zuteilung oder Zuweisung einer Funkfrequenz an den Endbenutzer erforderlich sind. MNOs werden unter Umständen auch als Anbieter drahtloser Dienste, Mobilfunkunternehmen, Mobilfunkanbieter und/oder Mobilfunknetzanbieter bezeichnet. MNOs verkaufen möglicherweise auch den Zugang zu ihren Netzwerkdiensten an sogenannte Mobile Virtual Network Operators, im Folgenden als MVNO bezeichnet, die die Netzwerkdienste zum Großhandelspreis von einem MNO erwerben und diese Netzwerkdienste dann an den Endbenutzer weiterverkaufen. Auf diese Weise entfallen für die MVNOs möglicherweise die Gemeinkosten hinsichtlich des Kaufs und der Wartung aller notwendigen Komponenten, die sich im Besitz des MNO befinden und von diesem kontrolliert werden. Für einen bestimmten MVNO, der mehreren MNOs zugeordnet ist, gibt es unter Umständen Situationen, in denen es wünschenswert ist, am Gerät des Endbenutzers zwischen MNOs wechseln zu können.

KURZDARSTELLUNG

Es werden eine computerimplementierte Technik, ein Server und ein nicht flüchtiges computerlesbares Medium vorgestellt. Der Server kann einen Speicher (z. B. das nicht flüchtige computerlesbare Medium) beinhalten, in dem eine Reihe von Anweisungen gespeichert sind, die bei Ausführung durch einen Prozessor oder mehrere Prozessoren des Servers den Server veranlassen, eine Technik (z. B. die computerimplementierte Technik) auszuführen. Die Technik kann die Erkennung einer ersten Mobilfunkverbindung zwischen einem Computergerät und einem ersten Mobilfunknetz eines ersten Mobilfunkanbieters beinhalten, der einem MVNO zugeordnet ist. Die Technik kann die Erkennung eines Ausfalls von mindestens dem ersten Mobilfunknetz des ersten Mobilfunkanbieters beinhalten. Die Technik kann als Reaktion auf die Erkennung des Ausfalls des ersten Mobilfunknetzes die Bestimmung eines alternativen Kommunikationskanals beinhalten, über den mit dem Computergerät kommuniziert werden soll. Die Technik kann zudem die Übertragung einer Anbieterwechsel-Anweisung über den alternativen Kommunikationskanal an das Computergerät beinhalten, wobei der Empfang der Anbieterwechsel-Anweisung das Computergerät veranlasst, Folgendes auszuführen: (i) die erste Mobilfunkverbindung zu beenden und (ii) eine zweite Mobilfunkverbindung zu einem anderen Mobilfunknetz eines anderen zweiten Mobilfunkanbieters aufzubauen, der dem MVNO zugeordnet ist.

Ein mobiles Computergerät wird ebenfalls vorgestellt. In einer Implementierung kann das mobile Computergerät umfassen: einen Speicher, der so konfiguriert ist, dass er eine Reihe von Anweisungen speichert, ein Kommunikationsgerät, das so konfiguriert ist, dass es Informationen überträgt und empfängt, und einen Prozessor oder mehrere Prozessoren, der oder die so konfiguriert ist oder sind, dass er oder sie eine Reihe von Anweisungen ausführt oder ausführen, die den einen Prozessor oder die mehreren Prozessoren veranlassen, bestimmte Operationen auszuführen. In einer Implementierung beinhalten die Operationen möglicherweise das Kontrollieren des Kommunikationsgeräts, um eine erste Mobilfunkverbindung mit einem ersten Mobilfunknetz eines ersten Mobilfunkanbieters herzustellen, der einem MVNO zugeordnet ist, das Empfangen durch das Kommunikationsgerät über einen alternativen Kommunikationskanal einer Anbieterwechsel-Anweisung, die einen erkannten Ausfall von mindestens dem ersten Mobilfunknetz des ersten Mobilfunkanbieters anzeigt, und als Reaktion auf den Empfang der Anbieterwechsel-Anweisung das Steuern des Kommunikationsgeräts, um: (i) die erste Mobilfunkverbindung zu beenden und (ii) eine zweite Mobilfunkverbindung zu einem anderen Mobilfunknetz eines anderen zweiten Mobilfunkanbieters aufzubauen, der dem MVNO zugeordnet ist.

In einigen Ausführungsformen handelt es sich bei dem Ausfall um einen erwarteten zukünftigen Ausfall von mindestens dem ersten Mobilfunknetz des ersten Mobilfunkanbieters. In einigen Ausführungsformen ist das andere Mobilfunknetz des anderen zweiten Mobilfunkanbieters nicht vom Ausfall betroffen. In einigen Ausführungsformen handelt es sich bei dem alternativen Kommunikationskanal um ein anderes zweites Mobilfunknetz des ersten Mobilfunkanbieters. In einigen Ausführungsformen ist das andere zweite Mobilfunknetz ein Mobilfunknetz einer älteren Generation als das erste Mobilfunknetz. In einigen Ausführungsformen ist das andere zweite Mobilfunknetz einem Kommunikationskanal für Kurzmitteilungsdienste (SMS, Short Message Service) zugeordnet. In einigen Ausführungsformen handelt es sich bei dem alternativen Kommunikationskanal um einen WiFi-Kommunikationskanal.

Die weiteren Anwendungsbereiche der vorliegenden Offenbarung werden aus der unten angegebenen detaillierten Beschreibung ersichtlich. Es versteht sich, dass die detaillierte Beschreibung und die spezifischen Beispiele nur zum Zweck der Veranschaulichung dienen und nicht den Umfang der Offenbarung einschränken sollen.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die vorliegende Offenbarung wird durch die detaillierte Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen verständlicher, wobei:

1 ein Diagramm eines exemplarischen Computersystems ist, das gemäß einigen Implementierungen der vorliegenden Offenbarung einen exemplarischen Server und ein exemplarisches mobiles Computergerät beinhaltet;

2 ein Funktionsblockdiagramm des exemplarischen Servers von 1 ist; und

3 ein Flussdiagramm einer exemplarischen Technik zur Minimierung der Beeinträchtigung der Benutzer beim Wechsel zwischen verschiedenen Mobilfunkanbietern eines MVNO gemäß einigen Implementierungen der vorliegenden Offenbarung ist.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG

Der nachfolgend verwendete Begriff „Mobilfunkanbieter“ kann sich auf einen Mobilfunkbetreiber (Mobile Network Operator, MNO) beziehen. MNOs werden unter Umständen auch als Anbieter drahtloser Dienste, Mobilfunkunternehmen und/oder Mobilfunknetzanbieter bezeichnet. Wie zuvor erwähnt, gibt es für einen MVNO, der mehreren MNOs zugeordnet ist, unter Umständen Situationen, in denen es wünschenswert ist, am mobilen Computergerät des Endbenutzers zwischen Mobilfunkanbietern wechseln zu können. Jeder Mobilfunkanbieter betreibt möglicherweise eine Vielzahl von verschiedenen Mobilfunknetzen innerhalb eines bestimmten Bereichs. Diese verschiedenen Mobilfunknetze können Mobilfunknetze verschiedener Generationen sein. Beispiele von Mobilfunknetzen beinhalten, sind jedoch nicht beschränkt auf Mobilfunknetze der (i) ersten Generation (1G), (ii) zweiten Generation (2G), (iii) dritten Generation (3G) und der (iv) vierten Generation (4G) (auch als LTE(Long Term Evolution)- oder WiMax-Mobilfunknetz bezeichnet). Bei einem Ausfall eines Mobilfunknetzes, mit dem ein mobiles Computergerät momentan verbunden ist, muss das mobile Computergerät möglicherweise das Mobilfunknetz wechseln, um einen signifikanten Konnektivitätsverlust zu vermeiden.

In einigen Fällen können alle Mobilfunknetze eines bestimmten Mobilfunkanbieters ausfallen. In anderen Fällen können nur eines oder einige der Mobilfunknetze eines bestimmten Mobilfunkanbieters ausfallen. Bei einem Ausfall kann das mobile Computergerät jedoch keine Datenübertragungen über sein aktuelles Mobilfunknetz empfangen und somit kann es nicht wissen, ob ein Ausfall des aktuellen Mobilfunknetzes oder in einigen Fällen aller Mobilfunknetze des aktuellen Mobilfunkanbieters vorliegt. Mit anderen Worten das mobile Computergerät kann möglicherweise einen Ausfall nicht von einer schlechten Mobilfunkverbindung unterscheiden. Konventionelle Techniken können ein regelmäßiges Umschalten zwischen verschiedenen Mobilfunknetzen von verschiedenen Mobilfunkanbietern und das Bestimmen der besten Mobilfunkverbindung beinhalten. Diese Techniken können jedoch, sofern sie unnötigerweise und nicht als Reaktion auf einen Ausfall ausgeführt werden, zu erhöhten Datenkosten und/oder einer geringeren Akkulaufzeit des mobilen Computergeräts des Benutzers führen.

Dementsprechend werden Techniken für die Fernverwaltung der Gerätekonnektivität bei Ausfall von Mobilfunknetzen vorgestellt. Bei diesen Ausfällen von Mobilfunknetzen kann es sich entweder um aktuelle Ausfälle oder erwartete/zukünftige Ausfälle handeln. So kann beispielsweise eine Reparatur/ein Dienst in der Zukunft geplant sein, die bzw. der zu einem Ausfall führen kann. Der in diesem Dokument verwendete Begriff „Ausfall“ kann sich auf eine Signalstärke oder Datenübertragungsrate eines bestimmten Mobilfunknetzes beziehen, die unterhalb eines Ausfallschwellenwerts liegt (z. B. fast null). Die Techniken ermöglichen die Erkennung eines (aktuellen oder zukünftigen) Ausfalls von einem aktuellen Mobilfunknetz, mit dem ein Computergerät verbunden ist. Dieses Mobilfunknetz kann eines einer Vielzahl von Mobilfunknetzen (Voice, 3G, 4G usw.) sein, die einem bestimmten Mobilfunkanbieter gehören. Der bestimmte Mobilfunkanbieter kann ebenfalls einer einer Vielzahl von Mobilfunkanbietern sein, denen ein MVNO zugeordnet ist. Als Reaktion auf die Erkennung des Ausfalls bei einem Server kann der Server einen alternativen Kommunikationskanal bestimmen, über den mit dem Computergerät kommuniziert werden soll. Bei diesem alternativen Kommunikationskanal kann es sich um eine alternative Mobilfunkverbindung (z. B. Kurzmitteilungsdienst (Short Messaging Service, SMS), wenn nur Voice verfügbar ist, 3G, wenn 4G ausgefallen ist, usw.) oder eine Computernetzwerkverbindung (d. h. kein Mobilfunk) (z. B. WiFi). Über den alternativen Kommunikationskanal kann der Server dann Anweisungen an das Computergerät übertragen, um (i) die aktuelle Mobilfunkverbindung zu beenden und (ii) eine andere Mobilfunkverbindung mit einem anderen zweiten Mobilfunkanbieter aufbauen, der dem MVNO zugeordnet ist.

Nun bezugnehmend auf 1 wird ein exemplarisches Computersystem 100 veranschaulicht. Das Computersystem 100 kann einen exemplarischen Server 104 gemäß einigen Implementierungen der vorliegenden Offenbarung beinhalten. Der Server 104 kann gemäß einigen Implementierungen der vorliegenden Offenbarung über ein Netzwerk 116 mit einem exemplarischen mobilen Computergerät 108 kommunizieren. Beispiele des mobilen Computergeräts 108 beinhalten ein Mobiltelefon, einen Tablet-Computer und einen Laptop-Computer. Auch wenn in diesem Dokument ein mobiles Computergerät 108 dargestellt und beschrieben ist, könnte auch ein Desktop-Computer oder ein anderes nicht mobiles Computergerät implementiert sein. Ein Benutzer 112 kann mit dem mobilen Computergerät 108 verknüpft sein und dieses bedienen. Das Netzwerk 116 kann ein lokales Netzwerk (LAN), ein Weitverkehrsnetz (WAN), z. B. das Internet, oder eine Kombination davon sein. Das mobile Computergerät 108 kann über verschiedene Arten von Verbindungen mit dem Netzwerk 116 verbunden sein. Ein Beispiel für eine Verbindung ist eine Mobilfunkverbindung zu einem Mobilfunknetz. Ein anderes Mobilfunknetz kann von dem ersten und dem zweiten Mobilfunkanbieter 120a und 120b (zusammen die „Mobilfunkanbieter 120“) bereitgestellt werden.

Die Mobilfunkanbieter 120 können einem MVNO 124 zugeordnet sein. So kann der MVNO 124 beispielsweise Netzwerkdienste von den Mobilfunkanbietern 120 erwerben und die Netzwerkdienste an den Endbenutzer weiterverkaufen (z. B. Benutzer 112 und sein mobiles Computergerät 108). Die Mobilfunkanbieter 120a und 120b können andererseits in keinerlei Beziehung zueinander stehen. Der Server 104 kann jedoch mit jedem der Mobilfunkanbieter 120 verbunden sein und daher wissen, wann eines oder mehrere der Mobilfunkanbieter 120 einen Ausfall des Mobilfunknetzes zu beklagen haben. In einigen Implementierungen kann ein Server bzw. können mehrere Server, die untereinander kommunizieren, mit jedem Mobilfunkanbieter 120 verbunden sein. Somit könnte dem Server 104 eine Ausfallbenachrichtigung von einem anderen Server bereitgestellt werden. Eine weitere exemplarische Verbindung ist eine WiFi-Verbindung in einem WiFi-Netzwerk. Das WiFi-Netzwerk kann vom drahtlosen Computerrouter/-modem 132 verwaltet werden.

Nun bezugnehmend auf das 2 wird ein Funktionsblockdiagramm des exemplarischen Servers 104 veranschaulicht. Der Server 104 kann einen Prozessor 200, ein Kommunikationsgerät 204 und einen Speicher 208 beinhalten. Der in diesem Dokument verwendete Begriff „Prozessor“ kann sich auf einen einzelnen Prozessor und auf mehrere Prozessoren beziehen, die in einer parallelen oder verteilten Architektur betrieben werden. Der Prozessor 200 kann den Betrieb des Servers 104 steuern, einschließlich, aber nicht beschränkt darauf, des Ladens/Ausführens eines Betriebssystems auf dem Server 104, des Steuerns der Kommunikation über das Kommunikationsgeräts 204 und des Steuern der Lese-/Schreiboperationen im Speicher 208. Das Kommunikationsgerät 204 kann jede geeignete Komponente für die Kommunikation mit dem Netzwerk 116 über den Mobilfunkanbieter 120 oder Router/Modem 132, wie beispielsweise einen Transceiver, beinhalten. Bei Speicher 208 kann es sich um jedes geeignete Speichermedium (Flash-Laufwerk, Festplatte usw.) handeln, das so konfiguriert ist, dass es Informationen auf dem Server 104 speichert, wie z. B. eine Reihe von Anweisungen, die vom Prozessor 200 ausgeführt werden. Auch wenn die Komponenten 200, 204 und 208 als Teil des Servers 104 dargestellt werden, versteht es sich ebenfalls, dass das mobile Computergerät 108 dieselben gleichartigen Komponenten haben kann.

Der Server 104 kann auch so konfiguriert sein, dass er mindestens einen Teil der Techniken der vorliegenden Offenbarung ausführt. Wie zuvor beschrieben kann der Server 104 einem oder mehreren der Mobilfunkanbieter 120 des MVNO 124 zugeordnet sein. Auf diese Weise kann der Server 104 aktuelle oder erwartete/zukünftige Ausfälle von einem Mobilfunknetz oder mehreren Mobilfunknetzen eines bestimmten Mobilfunkanbieters 120 erkennen. So können erwartete/zukünftige Ausfälle beispielsweise mit geplanten Wartungsarbeiten an Komponenten eines bestimmten Mobilfunknetzes zusammenhängen. Alternativ kann ein Ausfall zum Beispiel von anderen Geräten gemeldet werden, etwa durch Benutzer, die mit dem Mobilfunkanbieter verknüpft sind und die Konnektivitätsprobleme über ein anderes Kommunikationsmedium melden. Der Server 104 kann direkt über den Ausfall Bescheid wissen oder der Server 104 kann von einem anderen Gerät über den Ausfall informiert werden.

Der Server 104 kann anfangs eine erste Mobilfunkverbindung zwischen dem mobilen Computergerät 108 und einem ersten Mobilfunknetz (z. B. 4G) des ersten Mobilfunkanbieters 120a erkennen. Die Einrichtung der ersten Mobilfunkverbindung könnte beispielsweise von dem mobilen Computergerät 108 oder einem anderen Computergerät an den Server 104 übermittelt werden. Nach der Erkennung dieser ersten Mobilfunkverbindung kann der Server 104 diese überwachen, um einen Ausfall des ersten Mobilfunknetzes des ersten Mobilfunkanbieters 120a zu erkennen. Wird ein Ausfall erkannt, kann der Server 104 einen alternativen Kommunikationskanal bestimmen, über den mit dem mobilen Computergerät 108 kommuniziert werden soll. Insbesondere besteht aufgrund eines aktuellen oder erwarteten Ausfalls des ersten Mobilfunknetzes vom ersten Mobilfunkanbieter 120a keine Verbindung zum mobilen Computergerät 108, sodass es nicht vom Server 104 informiert werden kann, die Mobilfunkanbieter zu wechseln.

Der alternative Kommunikationskanal kann mindestens eines der alternativen Mobilfunknetze des ersten Mobilfunkanbieters 120a und ein anderes Netzwerk als ein Mobilfunknetz (z. B. ein Computernetzwerk) beinhalten. In einigen Implementierungen ist das alternative Mobilfunknetz ein Mobilfunknetz einer älteren Generation (z. B. 3G) des ersten Mobilfunkanbieters 120a. So kann das alternative Mobilfunknetz beispielsweise mit dem SMS-Kommunikationsmedium oder einem anderen geeigneten Textnachrichtenprotokoll verknüpft sein. Bei einem anderen Netzwerk als einem Mobilfunknetz bzw. dem Computernetzwerk kann es sich um ein WiFi-Computernetzwerk handeln. Das mobile Computergerät 108 kann zum Beispiel gleichzeitig mit dem WiFi-Computernetzwerk verbunden sein oder nach dem Ausfall des ersten Mobilfunknetzes automatisch zum WiFi-Computernetzwerk wechseln. In einigen Implementierungen können mehrere alternative Kommunikationskanäle vorhanden sein. In diesen Situationen könnte nur eine Benachrichtigung über einen bevorzugten alternativen Kommunikationskanal (z. B. WiFi vor SMS) gesendet werden oder eine Benachrichtigung könnte über jeden alternativen Kommunikationskanal gesendet werden. Der bevorzugte alternative Kommunikationskanal könnte auf Basis der erwarteten Verbindungsgeschwindigkeit und/oder den erwarteten Kosten benutzerdefiniert oder vordefiniert sein. So kann beispielsweise WiFi bevorzugt verwenden, da es üblicherweise schneller ist als SMS und normalerweise kostenlos ist, wohingegen bei SMS Kosten für den Benutzer anfallen.

Nach der Bestimmung des alternativen Kommunikationskanals kann der Server 104 eine Anbieterwechsel-Anweisung über den alternativen Kommunikationskanal an das mobile Computergerät 108 übermitteln. Als Reaktion auf dem Empfang der Anbieterwechsel-Anweisung kann das mobile Computergerät 108 mit seiner Mobilfunkverbindung zu einem anderen Mobilfunknetz des anderen zweiten Mobilfunkanbieters 120b des MVNO 124 wechseln. Der Wechsel kann beinhalten, dass das mobile Computergerät 108 die erste Mobilfunkverbindung beendet und eine zweite Mobilfunkverbindung zum anderen Mobilfunknetz des anderen Mobilfunkanbieters 120b aufbaut. So kann das mobile Computergerät 108 bei einem erwarteten oder zukünftigen Ausfall vor dem tatsächlichen Ausfall zu einem anderen Mobilfunkanbieter wechseln und verhindern, dass es zu einer großen Beeinträchtigung der Konnektivität kommt. Der Wechsel zum anderen zweiten Mobilfunkanbieter 120b wird unter Umständen bevorzugt, da ein schnelleres (z. B. einer höheren Generation) Mobilfunknetz (z. B. 4G) beim anderen Mobilfunkanbieter 120b zur Verfügung steht, dieses könnte jedoch auch von dem Ausfall des ersten Mobilfunkanbieters 120a betroffen sein.

In einigen Implementierungen kann der Empfang der Anbieterwechsel-Anweisung das mobile Computergerät 108 dazu veranlassen, Informationen für den Benutzer 112 anzuzeigen. Diese Informationen können zum Beispiel eine Benachrichtigung beinhalten, die über die Erkennung des Ausfalls und den Anbieterwechsel informiert. In einigen Implementierungen fragt das mobile Computergerät 108 möglicherweise den Benutzer 112 um Erlaubnis, den Wechsel zum anderen zweiten Mobilfunkanbieter 120b ausführen zu dürfen. Der zweite Mobilfunkanbieter 120b kann zum Beispiel höhere Datenübertragungsraten haben als der erste Mobilfunkanbieter und daher möchte der Benutzer 112 unter Umständen von einem Computernetzwerk wie das WiFi-Netzwerk getrennt oder mit diesem verbunden bleiben. Auch wenn in diesem Dokument nur zwei Mobilfunkanbieter 120 dargestellt und beschrieben werden, können diese Techniken auf drei oder mehr andere Mobilfunkanbieter erweitert werden. So können zum Beispiel zwei der drei Mobilfunkanbieter einen Ausfall ihrer besten/schnellsten Mobilfunknetze zu beklagen haben, sodass das mobile Computergerät 108 möglicherweise angewiesen wird, einen Anbieterwechsel zum verbleibenden Mobilfunkanbieter und seinem verfügbaren schnelleren Mobilfunknetz durchzuführen.

Da der Server 104 faktisch den Wartungsplan kennt, kann der Server 104 bestimmen, wann der Ausfall zu Ende sein sollte. Basierend auf diesen Informationen kann der Server 104 das mobile Computergerät 108 darüber informieren, wann es wieder zurück zum ersten Mobilfunknetz wechseln bzw. eine neue Verbindung zu diesem Netz herstellen kann. Zum Beispiel wurde das erste Mobilfunknetz möglicherweise zuvor als bestes oder optimales Mobilfunknetz bestimmt und daher wird ein erneuter Verbindungsaufbau zu diesem Funknetz bevorzugt. In diesen Situationen kann der Server 104 eine andere Anbieterwechsel-Anweisung übermitteln, die das mobile Computergerät 108 dazu veranlasst, die zweite Mobilfunkverbindung zum zweiten Mobilfunknetzwerk des zweiten Mobilfunkanbieters 120b zu beenden und die erste Mobilfunkverbindung zum ersten Mobilfunknetz des ersten Mobilfunkanbieters 120a wieder herzustellen. Alternativ kann der Server 104 das mobile Computergerät 108 zum Zeitpunkt der Übertragung der originalen Anbieterwechsel-Anweisung über das voraussichtliche Ende des Ausfalls informieren und das mobile Computergerät 108 kann dann den Anbieterwechsel zurück zur ersten Mobilfunkverbindung zu gegebener Zeit eigenständig durchführen.

Nun bezugnehmend auf 3 wird ein Flussdiagramm einer exemplarischen Technik 300 zur Verwaltung der Gerätekonnektivität bei Ausfall von Mobilfunknetzen dargestellt. Bei 304 kann der Server 104 eine erste Mobilfunkverbindung zwischen dem mobilen Computergerät 108 und einem ersten Mobilfunknetz des ersten Mobilfunkanbieters 120a erkennen, der dem MVNO 124 zugeordnet ist. Wenn die erste Mobilfunkverbindung erkannt wird, kann die Technik 300 mit 308 fortfahren. Andernfalls kann die Technik 300 zu 304 zurückkehren. Bei 308 kann der Server 104 einen Ausfall von mindestens dem ersten Mobilfunknetz des ersten Mobilfunkanbieters 120a erkennen. Wenn ein Ausfall erkannt wird, kann die Technik 300 mit 312 fortfahren. Andernfalls kann die Technik 300 zu 308 zurückkehren. Bei 312 kann der Server 104 einen alternativen Kommunikationskanal bestimmen, über den mit dem mobilen Computergerät 108 kommuniziert werden soll. Bei 316 kann der Server 104 eine Anbieterwechsel-Anweisung über den alternativen Kommunikationskanal an das mobile Computergerät 108 übermitteln. Der Empfang der Anbieterwechsel-Anweisung kann das mobile Computergerät 108 dazu veranlassen, (i) die erste Mobilfunkverbindung zu beenden und (ii) eine zweite Mobilfunkverbindung zu einem anderen zweiten Mobilfunkanbieter 120b aufzubauen, der dem MVNO 124 zugeordnet ist. Die Beendigung der ersten Mobilfunkverbindung und der Aufbau der zweiten Mobilfunkverbindung können sich überlappen oder mindestens teilweise gleichzeitig ausgeführt werden (z. B. wenn das mobile Computergerät 108 über mehrere Kommunikationsgeräte 204 wie mehrere Funkmodule oder Transceiver verfügt). Die Technik 300 kann dann beendet sein oder zu 304 zurückkehren, um einen weiteren Zyklus oder mehrere weitere Zyklen durchzuführen.

Zusätzlich zu den vorherigen Beschreibungen können einem Benutzer Steuerungen bereitgestellt werden, die es ihm gestatten auszuwählen, ob und wann die in diesem Dokument beschriebenen Systeme, Programme oder Funktionen das Erfassen von Benutzerinformationen (z. B. Informationen zum aktuellen Standort eines Benutzers oder zum aktuellen Mobilfunkvertrag/-tarif) zulassen. Außerdem können bestimmte Daten auf eine oder mehrere Arten behandelt werden, bevor sie gespeichert oder verwendet werden, sodass persönlich identifizierbare Informationen entfernt werden. So kann beispielsweise die Identität eines Benutzers so behandelt werden, dass keine persönlichen Informationen für den Benutzer bestimmt werden können, oder ein geografischer Standort eines Benutzers kann verallgemeinert werden, wo die Standortinformation empfangen wird (beispielsweise auf eine Stadt, eine Postleitzahl oder eine Landesebene), sodass ein bestimmter Standort eines Benutzers nicht bestimmt werden kann. Somit hat der Benutzer möglicherweise die Kontrolle darüber, welche Informationen über den Benutzer gesammelt, wie diese Informationen verwendet und welche Informationen dem Benutzer bereitgestellt werden.

Der Ausführlichkeit der Offenbarung halber werden exemplarische Ausführungsformen bereitgestellt, sodass die Offenbarung den Fachleuten in diesem Bereich den vollen Umfang vermitteln kann. Es sind zahlreiche spezifische Details dargelegt, wie etwa Beispiele für spezifische Komponenten, Geräte und Verfahren, um ein tiefgreifendes Verständnis für die Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung zu vermitteln. Fachleute werden erkennen, dass spezifische Details möglicherweise nicht erforderlich sind, dass exemplarische Ausführungsformen in vielen verschiedenen Formen ausgeführt sein können, und dass keine der Ausführungsformen dahingehend ausgelegt werden soll, dass sie den Umfang der Offenbarung beschränkt. In manchen exemplarischen Ausführungsformen sind wohlbekannte Verfahren, wohlbekannte Gerätestrukturen und wohlbekannte Technologien nicht ausführlich beschrieben.

Die hierin verwendete Terminologie dient lediglich der Beschreibung bestimmter Ausführungsformen und ist nicht zur Einschränkung gedacht. Die in diesem Dokument verwendeten Begriffe „ein“, „eine“ und „der/die/das“ beschreiben auch die Pluralformen, es sei denn, der Kontext indiziert eindeutig das Gegenteil. Der Begriff „und/oder“ beinhaltet jegliche und alle Kombinationen einer oder mehrerer zugewiesener aufgelisteter Artikel. Die Begriffe „umfasst", „umfassend“, „beinhalten“ und „mit/haben“ sind umfassend und spezifizieren daher das Vorhandensein von angegebenen Funktionen, Ganzzahlen, Schritten, Operationen, Elementen und/oder Komponenten, schließen jedoch nicht das Vorhandensein oder Hinzufügen von einer/einem oder mehreren anderen Funktionen, Ganzzahlen, Schritten, Operationen, Elementen, Komponenten und/oder Gruppen davon aus. Die Beschreibungen in diesem Dokument der Verfahrensschritte, Prozesse und Operationen sind nicht dahingehend auszulegen, dass diese in der beschriebenen oder dargestellten Reihenfolge auszuführen sind, sofern nicht ausdrücklich eine Ausführungsreihenfolge angegeben ist. Es versteht sich ebenfalls, dass weitere oder alternative Schritte implementiert werden können.

Obgleich die Begriffe „erste/erster/erstes“, „zweite/zweiter/zweites“, „dritte/dritter/drittes“ usw. unter Umständen in diesem Dokument zur Beschreibung verschiedener Elemente, Komponenten, Regionen, Ebenen und/oder Abschnitte verwendet werden, sollten diese Elemente, Komponenten, Regionen, Ebenen und/oder Abschnitt nicht durch diese Begriffe beschränkt werden. Diese Begriffe werden möglicherweise nur zur Unterscheidung eines Elements, einer Komponente, einer Region, einer Ebene oder eines Abschnitts von einer anderen Region, einer anderen Ebene oder eines anderen Abschnitts verwendet. Begriffe wie „erste/erster/erstes“, „zweite/zweiter/zweites“ und andere numerische Begriffe, die in diesem Dokument verwendet werden, implizieren keine Sequenz oder Reihenfolge, es sei denn, dies geht eindeutig aus dem Kontext hervor. Somit könnte ein erstes Element, eine erste Komponente, eine erste Region, eine erste Ebene oder ein erster Abschnitt, das/die/der nachfolgend beschrieben wird, als zweites Element, zweite Komponente, zweite Region, zweite Ebene oder zweiter Abschnitt bezeichnet werden, ohne dass von den Lehren der exemplarischen Ausführungsformen abgewichen wird.

Wie in diesem Dokument verwendet, kann der Begriff „Modul“ auf Folgendes verweisen, Teil davon sein oder beinhalten: eine anwendungsspezifische integrierte Schaltung (Application Specific Integrated Circuit, ASIC); eine elektronische Schaltung; eine kombinatorische Logikschaltung; ein feldprogrammierbares Gate-Array (Field Programmable Gate Array, FPGA); einen Prozessor oder ein verteiltes Netz von Prozessoren (gemeinsam verwendet, fest zugeordnet oder gruppiert) und einen Speicher in vernetzten Clustern oder Datencentern, der einen Code oder Prozess ausführt; andere geeignete Komponenten, die die beschriebene Funktionalität bereitstellen; oder ein Kombination aus einigen oder allen der oben genannten, wie zum Beispiel in einem System-on-Chip. Der Begriff „Modul“ kann auch einen Speicher (gemeinsam genutzt, dediziert oder gruppiert) beinhalten, der Code speichert, der von einem Prozessor oder mehreren Prozessoren ausgeführt wird.

Der Begriff „Code“, wie zuvor verwendet, kann Software, Firmware, Bytecode und/oder Mikrocode beinhalten und sich auf Programme, Routinen, Funktionen, Klassen und/oder Objekte beziehen. Der Begriff „Gemeinsam genutzt“, wie zuvor verwendet, bedeutet, dass der Code aus mehreren Modulen unter Umständen mithilfe eines einzelnen (gemeinsam genutzten) Prozessors ganz oder partiell ausgeführt wird. Darüber hinaus kann der Code aus mehreren Modulen ganz oder partiell in einem einzelnen (gemeinsam genutzten) Speicher gespeichert werden. Der Begriff „Gruppiert“, wie zuvor verwendet, bedeutet, dass der Code aus einem Module unter Umständen mithilfe einer Gruppe von Prozessoren ganz oder partiell ausgeführt wird. Darüber hinaus kann der Code aus einem einzelnen Modul in einer Gruppe von Speichern ganz oder partiell gespeichert werden.

Die in diesem Dokument beschriebenen Techniken können von einem Prozessor oder mehreren Prozessoren durch ein Computerprogramm oder mehrere Computerprogramme implementiert werden. Die Computerprogramme beinhalten von einem Prozessor ausführbare Anweisungen, die in einem nicht flüchtigen, physischen und computerlesbaren Medium gespeichert sind. Die Computerprogramme können auch gespeicherte Daten beinhalten. Nicht-einschränkende Beispiele für ein nicht flüchtiges, physisches und computerlesbares Medium sind nicht flüchtige Speicher, flüchtige Speicher, Magnetspeicher und optische Speicher.

Einige Teile der vorherigen Beschreibung präsentieren die in diesem Dokument beschriebenen Techniken in Form von Algorithmen und symbolischen Darstellungen der Transaktionen mit Informationen. Diese algorithmischen Beschreibungen und Darstellungen sind von Datenverarbeitungsexperten verwendete Mittel, um das Wesentliche ihrer Arbeit anderen Fachleuten auf dem Gebiet zu vermitteln. Es versteht sich, dass diese Arbeitsvorgänge trotz ihrer funktionellen und logischen Beschreibung von Computerprogrammen implementiert werden. Weiterhin hat es sich zeitweise auch als angebracht erwiesen, sich auf diese Anordnungen von Arbeitsvorgängen als Module oder durch funktionelle Namen ohne Verlust von Allgemeinheit zu beziehen.

Sofern nicht ausdrücklich anders als zuvor beschrieben angegeben, wird anerkannt, dass sich die in den Erörterungen verwendeten Begriffe, wie „bearbeiten“ oder „berechnen“ oder „kalkulieren“ oder „bestimmen“ oder „zeigen“ o. ä., in der gesamten Beschreibung auf die Tätigkeit und Prozesse eines Computersystems oder eines ähnlichen elektronischen Computergeräts beziehen, das Daten, die als physische (elektronische) Mengen in den Speichern oder Registern oder in ähnlichen Informationsspeichern, Übertragungs- oder Anzeigegeräten des Computersystems dargestellt werden, manipuliert und umwandelt.

Bestimmte Aspekte der vorliegenden Techniken beinhalten Prozessschritte und Anweisungen, die in diesem Dokument in Form eines Algorithmus beschrieben sind. Es sollte angemerkt werden, dass die beschriebenen Prozessschritte und Anweisungen in Software, Firmware oder Hardware verkörpert sein könnten, und wenn sie in Software verkörpert sind, heruntergeladen werden könnten, um auf verschiedenen Plattformen zu residieren und von diesen betrieben zu werden, welche durch Echtzeitnetzwerkbetriebssysteme benutzt werden.

Die vorliegende Offenbarung bezieht sich auch auf eine Vorrichtung, die die in diesem Dokument genannten Operationen ausführt. Diese Vorrichtung kann für die benötigten Zwecke speziell gebaut sein oder einen Universalcomputer umfassen, der selektiv aktiviert oder durch ein auf einem computerlesbaren und vom Computer aufrufbaren Medium gespeicherten Computerprogramm rekonfiguriert wird. Ein solches Computerprogramm kann auf einem physischen computerlesbaren Speichermedium gespeichert sein, wie auf beliebigen Arten von Datenträgern, einschließlich Disketten, optischen Speicherplatten, CD-ROMs, magneto-optischen Platten, ROMs, RAMs, EPROMs, EEPROMs, Magnetkarten oder optischen Karten, ASICs oder anderen Arten von Medien, die geeignet sind für die Speicherung elektronischer Befehle und jeweils an den Systembus des Computers angeschlossen sind. Darüber hinaus können die Computer, auf die in der Spezifikation Bezug genommen wird, einen einzelnen Prozessor beinhalten oder Designs mit mehreren Prozessoren für mehr Rechenleistung aufweisen.

Die in diesem Dokument dargestellten Algorithmen und Operationen sind nicht inhärent mit einem bestimmten Computer oder einer anderen Vorrichtung verbunden. Verschiedene Universalsysteme können auch mit Programmen in Übereinstimmung mit den in diesem Dokument präsentierten Lehren verwendet werden, oder es kann sich als praktisch erweisen, spezialisiertere Vorrichtungen zur Durchführung der erforderlichen Verfahrensschritte zu konstruieren. Die erforderliche Struktur für eine Vielzahl dieser Systeme wird, neben den äquivalenten Varianten, für Fachleute auf dem Gebiet offensichtlich sein. Des Weiteren ist die gegenwärtige Offenbarung nicht mit Bezug auf eine bestimmte Programmiersprache beschrieben. Es versteht sich, dass eine Vielfalt von Programmiersprachen verwendet werden kann, um die Lehren der vorliegenden Offenbarung, wie in diesem Dokument beschrieben, zu implementieren, und alle Bezüge zu spezifischen Sprachen werden zur Offenbarung der Ermöglichung und des besten Modus der vorliegenden Erfindung bereitgestellt.

Die vorliegende Offenbarung ist gut geeignet für eine große Vielfalt von Computernetzwerksystemen über zahlreiche Topologien. Innerhalb dieses Gebietes umfassen die Konfiguration und das Management von großen Netzwerken Speichergeräte und Computer, welche kommunikativ zu ungleichartigen Computern und Speichergeräten über ein Netzwerk, wie etwa das Internet, gekoppelt sind.

Weitere Implementierungen sind in den folgenden Beispielen zusammengefasst:

  • Beispiel 1. Computerimplementiertes Verfahren, umfassend:
    die Erkennung durch einen Server mit einem Prozessor oder mit mehreren Prozessoren einer ersten Mobilfunkverbindung zwischen einem Computergerät und einem ersten Mobilfunknetz eines ersten Mobilfunkanbieters, der einem MVNO zugeordnet ist;
    die Erkennung durch den Server eines Ausfalls von mindestens dem ersten Mobilfunknetz des ersten Mobilfunkanbieters;
    als Reaktion auf die Erkennung des Ausfalls des ersten Mobilfunknetzes die Bestimmung durch den Server eines alternativen Kommunikationskanals, über den mit dem Computergerät kommuniziert werden soll; und
    die Übertragung durch den Server einer Anbieterwechsel-Anweisung über den alternativen Kommunikationskanal an das Computergerät, wobei der Empfang der Anbieterwechsel-Anweisung das Computergerät veranlasst, sein Kommunikationsgerät zu steuern, um:
    (i) die erste Mobilfunkverbindung zu beenden, und
    (ii) eine zweite Mobilfunkverbindung zu einem anderen Mobilfunknetz eines anderen zweiten Mobilfunkanbieters aufzubauen, der dem MVNO zugeordnet ist.
  • Beispiel 2. Computerimplementiertes Verfahren aus Beispiel 1, wobei die Erkennung des Ausfalls die Bestimmung durch den Server eines erwarteten, zukünftigen Ausfalls von mindestens dem ersten Mobilfunknetz des ersten Mobilfunkanbieters beinhaltet.
  • Beispiel 3. Computerimplementiertes Verfahren aus Beispiel 1 oder 2, wobei es sich bei dem alternativen Kommunikationskanal um ein anderes zweites Mobilfunknetz des ersten Mobilfunkanbieters handelt.
  • Beispiel 4. Computerimplementiertes Verfahren aus Beispiel 3, wobei das andere zweite Mobilfunknetz ein Mobilfunknetz einer älteren Generation als das erste Mobilfunknetz ist.
  • Beispiel 5. Computerimplementiertes Verfahren aus Beispiel 4, wobei das andere zweite Mobilfunknetz einem Kommunikationskanal für Kurzmitteilungsdienste (Short Message Service, SMS) zugeordnet ist.
  • Beispiel 6. Computerimplementiertes Verfahren aus Beispiel 1 oder 2, wobei es sich bei dem alternativen Kommunikationskanal um einen WiFi-Kommunikationskanal handelt.
  • Beispiel 7. Computerimplementiertes Verfahren aus den Beispielen 1 bis 6, das ferner die Erkennung durch den Server umfasst, dass das andere Mobilfunknetz des anderen zweiten Mobilfunkanbieters von dem Ausfall nicht betroffen ist.
  • Beispiel 8. Server, der einen Speicher umfasst, auf dem eine Reihe von Anweisungen gespeichert sind, die bei Ausführung durch einen Prozessor oder mehrere Prozessoren des Servers den Server veranlassen, Operationen auszuführen, die die Folgendes umfassen:
    die Erkennung einer ersten Mobilfunkverbindung zwischen einem Computergerät und einem ersten Mobilfunknetz eines ersten Mobilfunkanbieters, der einem MVNO zugeordnet ist;
    die Erkennung eines Ausfalls von mindestens dem ersten Mobilfunknetz des ersten Mobilfunkanbieters;
    als Reaktion auf die Erkennung des Ausfalls des ersten Mobilfunknetzes die Bestimmung eines alternativen Kommunikationskanals, über d mit dem Computergerät kommuniziert werden soll; und
    die Übertragung einer Anbieterwechsel-Anweisung über den alternativen Kommunikationskanal an das Computergerät, wobei der Empfang der Anbieterwechsel-Anweisung das Computergerät veranlasst, sein Kommunikationsgerät zu steuern, um:
    (i) die erste Mobilfunkverbindung zu beenden, und
    (ii) eine zweite Mobilfunkverbindung zu einem anderen Mobilfunknetz eines anderen zweiten Mobilfunkanbieters aufzubauen, der dem MVNO zugeordnet ist.
  • Beispiel 9. Server aus Beispiel 8, wobei die Erkennung des Ausfalls die Bestimmung durch den Server eines erwarteten, zukünftigen Ausfalls von mindestens dem ersten Mobilfunknetz des ersten Mobilfunkanbieters beinhaltet.
  • Beispiel 10. Server aus Beispiel 8 oder 9, wobei es sich bei dem alternativen Kommunikationskanal um ein anderes zweites Mobilfunknetz des ersten Mobilfunkanbieters handelt.
  • Beispiel 11. Server aus Beispiel 10, wobei das andere zweite Mobilfunknetz ein Mobilfunknetz einer älteren Generation als das erste Mobilfunknetz ist.
  • Beispiel 12. Server aus Beispiel 11, wobei das andere zweite Mobilfunknetz zu einem Kommunikationskanal für Kurzmitteilungsdienste (Short Message Service, SMS) gehört.
  • Beispiel 13. Server aus Beispiel 8 oder 9, wobei es sich bei dem alternativen Kommunikationskanal um einen WiFi-Kommunikationskanal handelt.
  • Beispiel 14. Server aus einem der Beispiele 8 bis 13, wobei die Operationen ferner die Erkennung durch den Server umfasst, dass das andere Mobilfunknetz des anderen zweiten Mobilfunkanbieters von dem Ausfall nicht betroffen ist.
  • Beispiel 15. Nicht flüchtiges computerlesbares Medium mit darauf gespeicherten Anweisungen, wobei die Anweisungen, wenn sie von einem Prozessor oder mehreren Prozessoren des Servers ausgeführt werden, den Server dazu veranlassen, Operationen durchzuführen, die Folgendes umfassen:
    die Erkennung einer ersten Mobilfunkverbindung zwischen einem Computergerät und einem ersten Mobilfunknetz eines ersten Mobilfunkanbieters, der einem MVNO zugeordnet ist;
    die Erkennung eines Ausfalls von mindestens dem ersten Mobilfunknetz des ersten Mobilfunkanbieters;
    als Reaktion auf die Erkennung des Ausfalls des ersten Mobilfunknetzes die Bestimmung eines alternativen Kommunikationskanals, über den mit dem Computergerät kommuniziert werden soll; und
    die Übertragung einer Anbieterwechsel-Anweisung über den alternativen Kommunikationskanal an das Computergerät, wobei der Empfang der Anbieterwechsel-Anweisung das Computergerät veranlasst, sein Kommunikationsgerät zu steuern, um:
    (i) die erste Mobilfunkverbindung zu beenden, und
    (ii) eine zweite Mobilfunkverbindung zu einem anderen Mobilfunknetz eines anderen zweiten Mobilfunkanbieters aufzubauen, der dem MVNO zugeordnet ist.
  • Beispiel 16. Computerlesbares Medium aus Beispiel 15, wobei die Erkennung des Ausfalls die Bestimmung durch den Server eines erwarteten, zukünftigen Ausfalls von mindestens dem ersten Mobilfunknetz des ersten Mobilfunkanbieters beinhaltet.
  • Beispiel 17. Computerlesbares Medium aus Beispiel 15 oder 16, wobei es sich bei dem alternativen Kommunikationskanal um ein anderes zweites Mobilfunknetz des ersten Mobilfunkanbieters handelt.
  • Beispiel 18. Computerlesbares Medium aus Beispiel 17, wobei das andere zweite Mobilfunknetz ein Mobilfunknetz einer älteren Generation als das erste Mobilfunknetz ist.
  • Beispiel 19. Computerlesbares Medium aus Beispiel 18, wobei das andere zweite Mobilfunknetz einem Kommunikationskanal für Kurzmitteilungsdienste (Short Message Service, SMS) zugeordnet ist.
  • Beispiel 20. Computerlesbares Medium nach einem der Ansprüche 15 bis 19, wobei es sich bei dem alternativen Kommunikationskanal um einen WiFi-Kommunikationskanal handelt.
  • Beispiel 21. Mobiles Computergerät, umfassend:
    einen Speicher, der so konfiguriert ist, dass er eine Reihe von Anweisungen speichert;
    ein Kommunikationsgerät, das so konfiguriert ist, dass es Informationen überträgt und empfängt; und
    einen Prozessor oder mehrere Prozessoren, der oder die so konfiguriert ist oder sind, dass er oder sie eine Reihe von Anweisungen ausführt, die den einen Prozessor oder die mehreren Prozessoren dazu veranlasst oder veranlassen, Operationen auszuführen, die Folgendes umfassen:
    die Steuerung des Kommunikationsgeräts zur Herstellung einer ersten Mobilfunkverbindung zu einem ersten Mobilfunknetz eines ersten Mobilfunkanbieters, der einem MVNO zugeordnet ist;
    der Empfang durch das Kommunikationsgerät über einen alternativen Kommunikationskanal einer Anbieterwechsel-Anweisung, die einen erkannten Ausfall von mindestens dem ersten Mobilfunknetz des ersten Mobilfunkanbieters anzeigt; und
    als Reaktion auf den Empfang der Anbieterwechsel-Anweisung die Steuerung des Kommunikationsgeräts, um:
    (i) die erste Mobilfunkverbindung zu beenden, und
    (ii) eine zweite Mobilfunkverbindung zu einem anderen Mobilfunknetz eines anderen zweiten Mobilfunkanbieter aufzubauen, der dem MVNO zugeordnet ist.
  • Beispiel 22. Mobiles Computergerät aus Beispiel 21, wobei es sich bei dem alternativen Kommunikationskanal um einen WiFi-Kommunikationskanal handelt.
  • Beispiel 23. Mobiles Computergerät aus Beispiel 21 oder 22, wobei es sich bei dem alternativen Kommunikationskanal um ein Mobilfunknetz einer älteren Generation des ersten Mobilfunkanbieters handelt.
  • Beispiel 24. Mobiles Computergerät aus Beispiel 21, wobei es um den alternativen Kommunikationskanal um ein anderes Mobilfunknetz des ersten Mobilfunkanbieters handelt, das einem Kommunikationskanal für Kurzmitteilungsdienste (SMS, Short Message Service) zugeordnet ist.

Die vorherigen Beschreibungen der Ausführungsformen sind zu Veranschaulichungs- und Beschreibungszwecken bereitgestellt worden. Sie sollen nicht allumfassend sein oder die Offenbarung beschränken. Einzelne Elemente oder Merkmale einer bestimmten Ausführungsform sind im Allgemeinen nicht beschränkt auf diese bestimmte Ausführungsform, sondern können (wenn zutreffend) ausgetauscht werden und in einer gewählten Ausführungsform verwendet werden, selbst wenn dies nicht ausdrücklich dargestellt oder beschrieben ist. Dasselbe kann zudem auf viele Weise variiert werden. Diese Variationen sind nicht als Abweichung von der Offenbarung anzusehen und sämtliche derartige Modifikationen verstehen sich als hier im Umfang dieser Offenbarung eingeschlossen.