Title:
Kabelwickelband
Kind Code:
U1


Abstract:

Kabelwickelband zum Umhüllen von Kabeln in Automobilen, mit einem bandförmigen Träger, und mit einer Kleberbeschichtung auf zumindest einer Seite des Trägers, dadurch gekennzeichnet, dass die Kleberbeschichtung und/oder der Träger mit einem eingebrachten Repellent gegen insbesondere Säugetierbisse ausgerüstet sind.




Application Number:
DE202016104995U
Publication Date:
09/26/2016
Filing Date:
09/09/2016
Assignee:
certoplast Technische Klebebänder GmbH, 42285 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE202012103754U1N/A2012-10-31
DE3537706C2N/A1988-07-28
DE3538706C1N/A1987-02-26



Attorney, Agent or Firm:
Nunnenkamp, Jörg, Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., 45127, Essen, DE
Claims:
1. Kabelwickelband zum Umhüllen von Kabeln in Automobilen, mit einem bandförmigen Träger, und mit einer Kleberbeschichtung auf zumindest einer Seite des Trägers, dadurch gekennzeichnet, dass die Kleberbeschichtung und/oder der Träger mit einem eingebrachten Repellent gegen insbesondere Säugetierbisse ausgerüstet sind.

2. Kabelwickelband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Repellent in reiner, gelöster, dispergierter und/oder mikroverkapselter Form in der Kleberbeschichtung bzw. dem Träger vorhanden ist.

3. Kabelwickelband nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Repellent in der Kleberbeschichtung und/oder im Träger in einer Grammatur im Bereich von 0,1 bis 10 Gew.-%, insbesondere 0,5 Gew.-% bis 5 Gew.-%, bevorzugt im Bereich von 0,5 bis 2,5 Gew.-%, vorhanden ist.

4. Kabelwickelband nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Repellent als beispielsweise Pulver und/oder in mikroverkapselter Form in eine Klebstoffzubereitung eingearbeitet ist.

5. Kabelwickelband nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Repellent als beispielsweise Pulver und/oder in mikroverkapselter Form in eine Trägerzubereitung eingearbeitet ist.

6. Kabelwickelband nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Repellent als Naturprodukt ausgebildet ist.

7. Kabelwickelband nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Repellent Substanzen auf Basis von beispielsweise Paprika, Pfeffer, Ingwer oder dergleichen eingesetzt werden.

8. Kabelwickelband nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger als textiles Flächengebilde aus Faserstoffen und/oder Filamentstoffen ausgebildet ist.

9. Kabelwickelband nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass als Faserstoffe bzw. Filamentstoffe für den Träger Kunststoffe wie beispielsweise Polyester, Polyamid, Polyethylen, Polypropylen, Polyurethan, Polyacetat oder auch Naturstoffe wie Baumwolle oder Viskose sowie Mischungen eingesetzt werden.

10. Kabelwickelband nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Klebstoffe solche auf Silikon-, Polyurethan-, Polyether- und Polyolefinbasis und/oder Schmelzklebstoffe auf Kautschukbasis und/oder Acrylatbasis oder Dispersionsklebstoffe eingesetzt werden.

Description:

Die Erfindung betrifft ein Kabelwickelband zum Umhüllen von Kabeln in Automobilen, mit einem bandförmigen Träger, und mit einer Kleberbeschichtung auf zumindest einer Seite des Trägers.

Ein solches Kabelwickelband ist beispielsweise durch die DE 20 2012 103 754 U1 bekannt geworden. Tatsächlich werden solche Kabelwickelbänder im Allgemeinen dazu genutzt, mehrere Kabel in Automobilen durch eine Umwicklung bzw. Umhüllung zusammenzufassen. Dazu wird das fragliche Kabelwickelband meistens wendelförmig um die zusammenzufassenden Kabel herumgewickelt. Es ist aber auch eine gleichsam schlauchförmige Umwicklung möglich.

Aufgrund des beschriebenen Verwendungszweckes kommt es bei den einschlägigen Kabelwickelbändern zum Umhüllen von Kabeln in Automobilen einerseits darauf an, dass die fraglichen Kabelwickelbänder beständig gegenüber erhöhten Temperaturen, Öl, Benzin etc. sind, weil die fraglichen Kabel oftmals im Motorraum verlegt werden. Darüber hinaus und andererseits werden zur Verarbeitung solcher Kabelwickelbänder meistens geringe Reißkräfte in Querrichtung gefordert, um eine Handeinreißbarkeit in besagter Querrichtung zu realisieren.

Bei Kabeln in Automobilen oder allgemein Kraftfahrzeugteilen in Automobilen aus Gummi oder Kunststoff, wie sie typischerweise im Motorraum anzutreffen sind, besteht ein ständiges Problem darin, dass Schäden durch kleine Raubtiere verursacht werden. Solche Biss- und Kratzschäden finden sich beispielsweise an Kühlwasserschläuchen, Gummimanschetten, schalldämmenden Verkleidungen aber auch an Elektrokabeln wie Zündkabeln. Als Hauptverursache werden in erster Linie Marder vermutet.

Aus diesem Grund schlägt der Stand der Technik nach der DE 35 38 706 C1 bereits einen Überzug für Kraftfahrzeugteile zur Vermeidung der Beschädigung durch Tierbisse oder Kratzer vor, bei welcher der Überzug aus einer Kunststoffschicht oder Kunststofffolie besteht, die ein Repellent enthält. Bei dem fraglichen Repellent handelt es sich um einen Wirkstoff, der im beschriebenen Beispielfall vom Geruchssinn oder Geschmackssinn des betreffenden Säugetiers wahrgenommen wird und das Säugetier abschreckt, ohne es zu töten.

Bei den angesprochenen Kraftfahrzeugteilen gemäß der Lehre nach der DE 35 37 706 C1 kann es sich auch zum Zündkabel handeln, die mit einem Überzug ausgerüstet werden. Bei diesem Überzug handelt es sich um einen solchen aus einer Kunststofffolie in Schlauchform. Der Schlauch wird mit einem Längsschlitz ausgerüstet und kann dann in seiner ganzen Länge auf das Zündkabel im Beispielfall aufgeschoben werden. Die Kunststofffolie ist dabei mit dem fraglichen Repellent ausgerüstet. Das ist insgesamt aufwendig.

Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, ein derartiges Kabelwickelband zum Umhüllen von Kabeln in Automobilen so weiterzuentwickeln, dass ein einfach aufgebauter und wirksamer Schutz gegen insbesondere Säugetierbisse zur Verfügung gestellt wird.

Zur Lösung dieser technischen Problemstellung ist ein gattungsgemäßes Kabelwickelband zum Umhüllen von Kabeln in Automobilen im Rahmen der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass die Kleberbeschichtung und/oder der Träger mit dem eingebrachten Repellent gegen insbesondere Säugetierbisse ausgerüstet sind.

Im Rahmen der Erfindung wird also das fragliche Kabelwickelband zum Umhüllen von Kabeln in Automobilen direkt mit dem Repellent gegen insbesondere Säugetierbisse ausgerüstet. Eine zusätzliche und in dem Stand der Technik nach der DE 35 38 706 C1 angesprochene Beschichtung oder ein zusätzlich aufzubringender Schlauch können also ausdrücklich entfallen, was den Aufwand verringert. Vielmehr wird das in diesem Zusammenhang meistens ohnehin eingesetzte Kabelwickelband erfindungsgemäß mit dem fraglichen Repellent zusätzlich ausgerüstet und mit dem gewünschten Ergänzungsnutzen versehen.

Im Allgemeinen kann dabei das Repellent in reiner, gelöster, dispergierter und/oder mikroverkapselter Form in die Kleberbeschichtung bzw. den Träger eingebracht werden. D. h., die vorgenannten Darreichungsformen sind sowohl als Alternativen als auch in Kombination zu berücksichtigen. Beispielsweise mag es sich bei dem Repellent um ein Pulver handeln, welches in eine Klebstoffzubereitung eingearbeitet wird. Als Klebstoff kann beispielsweise eine Dispersion zum Einsatz kommen, die erfindungsgemäß mit dem Repellent in Pulverform zusätzlich ausgerüstet wird. Die solchermaßen erhaltene Klebstoffzubereitung lässt sich dann wie die ursprüngliche Dispersion auf den fraglichen Träger beispielsweise aufsprühen, aufrakeln oder auch auf andere Art und Weise aufbringen. Bei der betreffenden Dispersion kann es sich um eine solche auf beispielsweise Acrylatbasis handeln.

Vergleichbar wird für den Fall vorgegangen, dass als Klebstoff ein Schmelzklebstoff zum Einsatz kommt. Dieser Schmelzklebstoff mag auf Acrylatoder Kautschukbasis hergestellt werden. Auch in diesem Fall kann das Repellent einfach und kostengünstig als Pulver in den fraglichen Schmelzklebstoff eingebracht und zusammen mit diesem über beispielsweise eine Spritzdüse auf den bandförmigen Träger aufgebracht werden. Grundsätzlich können als Klebstoffe alternativ und zusätzlich auch solche auf Silikon-, Polyurethan-, Polyether- und Polyolefinbasis eingesetzt werden. In jedem Fall ist die Verarbeitung und Ausrüstung einer geeigneten Klebstoffzubereitung zur Herstellung der Kleberbeschichtung erfindungsgemäß besonders einfach und kostengünstig zu realisieren, wenn das Repellent im Beispielfall als Pulver der fraglichen Klebstoffzubereitung zugeführt und in die Klebstoffzubereitung eingearbeitet wird.

Vergleichbares gilt für den Fall, dass das Repellent in mikroverkapselter Form in die Klebstoffzubereitung eingearbeitet wird. Auch in diesem Fall kann die Verarbeitung der Klebstoffzubereitung als Dispersion oder Schmelzklebstoff in vergleichbarem Sinne wie zuvor beschrieben vorgenommen und durchgeführt werden. In beiden Fällen ändert sich an der Herstellung der Kleberbeschichtung durch den Zusatz des Repellents praktisch nichts, weshalb mit geringen Herstellungskosten zu rechnen ist. Diese lassen sich im Kern auf den ergänzenden Materialeinsatz für das Repellent reduzieren.

Das gilt umso mehr, als nach vorteilhafter Ausgestaltung als Repellent im Allgemeinen ein Naturprodukt zum Einsatz kommt. Solche Naturprodukte sind mit dem besonderen Vorteil ausgerüstet, dass sie typischerweise starke oder unangenehme Gerüche ausstrahlen und/oder als Geschmackstoffe ein Brennen an den Schleimhäuten hervorrufen. Der Vorteil solcher Naturprodukte liegt darin, dass sie nicht toxisch sind und physiologisch unbedenklich, also für die Anwendung zur Herstellung von Kabelwickelbändern zum Umhüllen von Kabeln in Automobilen prädestiniert. Denn solche Kabelwickelbänder werden im Allgemeinen von Hand verarbeitet, so dass bei einem Rückgriff auf Naturprodukte an dieser Stelle eine Gesundheitsgefährdung ausgeschlossen werden kann und mit einer hohen Akzeptanz zu rechnen ist.

Als geeignete Naturprodukte in diesem Zusammenhang haben sich Substanzen auf Basis von beispielsweise Paprika, Pfeffer oder Ingwer als besonders günstig erwiesen. Diese Naturprodukte stehen nicht nur in großer Zahl kostengünstig zur Verfügung, sondern lassen sich problemlos verarbeiten, beispielsweise in der beschriebenen Pulverform oder auch in einer wässrigen oder alkoholischen Lösung. In diesem Fall wird die fragliche Lösung in die Klebstoffzubereitung eingearbeitet.

Alternativ oder zusätzlich kann das fragliche Repellent aber auch in eine Trägerzubereitung eingearbeitet werden. Das gilt sowohl für den Fall, dass das Repellent als Pulver zur Verfügung steht, ebenso wie dann, wenn es sich bei den Repellent um Mikrokapseln handelt. Schließlich kann das Repellent in die Trägerzubereitung auch als die zuvor bereits angesprochene wässrige oder alkoholische Lösung problemlos eingearbeitet werden. Denn bei dem Träger handelt es sich vorteilhaft um ein textiles Flächengebilde aus Faserstoffen und/oder Filamentstoffen.

Als Faserstoffe bzw. Filamentstoffe für den Träger kommen typischerweise Kunststoffe wie Polyester, Polyamid, Polyethylen, Polypropylen, Polyurethan, Polyacetat oder auch Naturstoffe wie Baumwolle oder Viskose sowie Mischungen zum Einsatz. Die fraglichen Faserstoffe und die daraus hergestellten Kunststofffasern oder Baumwoll- bzw. Viskosefasern können problemlos hinsichtlich ihrer Trägerzubereitung mit dem Repellent ausgerüstet werden. Dazu wird das fragliche Repellent beispielsweise als Pulver oder auch in mikroverkapselter Form oder als wässrige oder alkoholische Lösung beispielsweise einem Kunststoffgranulat zugegeben, welches dann seinerseits zur Herstellung der gewünschten Fasern genutzt wird. Das kann durch eine bekannte Spinndüsenherstellung erfolgen.

Als denkbare Klebstoffe haben sich solche auf Acrylatbasis beispielsweise in Gestalt von Dispersionen als besonders günstig erwiesen. Es sind aber auch Schmelzklebstoffe auf Acrylat- und/oder Kautschukbasis ebenso wie Mischungen denkbar.

Jedenfalls lässt sich das fragliche Repellent besonders einfach in die Klebstoffzubereitung respektive die Trägerzubereitung einarbeiten. Das gilt besonders vorteilhaft für den Fall, dass das fragliche Repellent als Pulver vorliegt und in diesem Fall beispielsweise in ein Granulat zur Herstellung des Klebstoffes und/oder der Fasern des Trägers eingebracht wird. In diesem Zusammenhang empfiehlt die Erfindung, dass das betreffende Repellent in der Kleberbeschichtung bzw. in dem Träger in einer Grammatur im Bereich von 0,1 Gew.-% bis maximal 10 Gew.-% vorhanden ist. Nach besonders vorteilhafter Ausgestaltung beträgt der gewichtsmäßige Anteil des Repellents in der Kleberbeschichtung und/oder im Träger 0,5 Gew.-% bis 5 Gew.-%, wobei in diesem Fall auch mit einer Untergrenze von 0,1 Gew.-% gearbeitet werden kann. Ganz besonders bevorzugt liegt der gewichtsmäßige Anteil des Repellents in der Kleberbeschichtung bzw. im Träger zwischen 0,5 Gew.-% bis 2,5 Gew.-%.

Hierdurch trägt die Erfindung der Tatsache Rechnung, dass bereits geringe gewichtsmäßige Konzentrationen des fraglichen Repellents in der Kleberbeschichtung respektive im Träger ausreichen, um die gewünschte Geruchswirkung bzw. Geschmackswirkung zu erzeugen. In diesem Zusammenhang hat sich insbesondere Capsaicin, also ein Naturprodukt auf Paprikabasis, als besonders günstig und wirkungsvoll erwiesen. Denn tatsächlich wird ein solches Repellent oftmals bereits über den Geruchssinn aufgenommen und führt dazu, dass im Regelfall Säugetierbisse von vornherein verhindert werden und die fraglichen Säugetiere entsprechend ausgerüstete Kabel von vornherein meiden.

Hierbei geht die Erfindung zusätzlich davon aus, dass die typischerweise abzuwehrenden Säugetiere wie Marder über eine gute Lernfähigkeit verfügen, so dass meistens mit Schäden an den umwickelten Kabeln nicht zu rechnen ist. Denn aufgrund der Lernfähigkeit der genannten Säugetiere und der Tatsache, dass heutzutage Motorraumverkleidungen oder auch andere Kunststoffteile oder Gummiteile im Motorraum bereits entsprechend ausgerüstet sind, ist damit zu rechnen, dass die Säugetiere schon aufgrund des Geruchs der solchermaßen umwickelten Kabel in den Automobilen wunschgemäß abgewehrt werden. Es kommt also im Regelfall nicht dazu, dass die Kabel durch einen Biss oder Kratzer beschädigt werden. Dies umso mehr, als beispielsweise Marder erlernte Verhaltensweisen vermutlich auch an ihre Nachkommen weitergeben, so dass mit einer besonders wirkungsvollen Abwehr gegen insbesondere Säugetierbisse zu rechnen ist.

Neben Naturprodukten als Repellent können natürlich auch andere Reizstoffe wie solche auf Basis von Zimtsäure, Fettsäure oder auch Ölsäure eingesetzt werden. Die vorteilhaft verwendeten Naturprodukte liegen für eine einfache Verarbeitung demgegenüber meistens in Pulverform vor, wobei hier Partikelgrößen von weniger als 0,5 mm und insbesondere von 200 µm und weniger beobachtet werden, um das fragliche Repellent beispielsweise dem Granulat respektive der Klebstoffzubereitung oder auch der Trägerzubereitung problemlos zugeben und bei der Herstellung einarbeiten zu können.

In Folge des geringen Anteils des Repellents in der Kleberbeschichtung bzw. dem Träger unter Berücksichtigung von im Maximum 10 Gew.-% für das gesamte Kabelwickelband ist damit zu rechnen, dass die Verarbeitung der Kleberzubereitung respektive der Trägerzubereitung gegenüber einer Vorgehensweise ohne den Zusatz von einem Repellent praktisch nicht beeinflusst wird. Vergleichbares gilt für die Klebereigenschaften respektive die Eigenschaften des Trägers hinsichtlich beispielsweise Reißfestigkeit, Handeinreißbarkeit etc. D. h., so lange das fragliche Repellent im angegebenen Grammaturbereich mit einem Maximalanteil von 10 Gew.-% im fraglichen Kabelwickelband vorhanden ist, werden ansonsten die mechanischen Eigenschaften des betreffenden Kabelwickelbandes nicht oder praktisch nicht beeinflusst. Hinzu kommt, dass das fragliche Kabelwickelband ergänzend beispielsweise eingefärbt werden kann. Dazu werden die fraglichen Farbstoffpartikel ebenso wie die Partikel des Repellents beispielsweise in das zu verarbeitende Kunststoffgranulat als Klebstoffzubereitung respektive Trägerzubereitung eingearbeitet.

Das auf diese Weise hergestellte Kabelwickelband verfügt hinsichtlich seines bandförmigen Trägers über ein Flächengewicht des typischerweise eingesetzten textilen Flächengebildes im Bereich von 20 g/m2 bis 500 g/m2 und insbesondere 50 g/m2 bis 200 g/m2. Die Stärke des Trägers liegt meistens unterhalb von 0,8 mm. Bevorzugt werden Stärken von weniger als 0,5 mm für den Träger beobachtet.

Die Kleberbeschichtung wird dabei im Allgemeinen mit einem Auftragsgewicht im Bereich von zwischen ca. 20 g/cm2 bis 200 g/cm2 und insbesondere im Bereich von ca. 50 g/cm2 bis 150 g/cm2 aufgebracht. Als geeignete Kleber kommen – wie bereits beschrieben – Synthesekautschukkleber, Kleber auf Hot-Meltbasis oder solche auf Acrylatbasis (mit oder ohne Lösemittel) zum Einsatz.

Ebenso sind Klebstoffe auf Silikon-, Polyurethan-, Polyether- und Polyolefinbasis denkbar.

Außerdem können die fraglichen Klebstoffe nach der Beschichtung bei Bedarf vernetzt werden, beispielsweise strahlenvernetzt werden. Darüber hinaus sind Klebstoffe in Pulverform, Dispersionsklebstoffe, allgemein Klebstoffe auf Lösemittelbasis etc. denkbar. Zur Aufbringung des Klebers bzw. der Kleberbeschichtung wird im Allgemeinen mit einer sogenannten Direktbeschichtung auf Kontaktbasis gearbeitet. Darüber hinaus ist eine Transferbeschichtung oder auch eine kontaktlose Beschichtung nach der „Curtain Coating“ Methode denkbar.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • DE 202012103754 U1 [0002]
  • DE 3538706 C1 [0005, 0009]
  • DE 3537706 C1 [0006]