Title:
Gehhilfe mit Ortungs- und Alarmmodul
Kind Code:
U1


Abstract:

Gehhilfe,
mit einem Ortungsmodul, welches Ortungssignale empfangend ausgestaltet ist,
und mit einem Sendemodul, welches Signale drahtlos zu einem Empfänger aussendend ausgestaltet ist,
und mit einer elektronischen Steuerung, welche wirksam mit dem Ortungsmodul und dem Sendemodul verbunden ist, derart, dass vom Ortungsmodul gelieferte Ortsinformationen mittels des Sendemoduls aussendbar sind.




Application Number:
DE202016103946U
Publication Date:
09/19/2016
Filing Date:
07/20/2016
Assignee:
cibX GmbH, 48161 (DE)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Habbel & Habbel, 48151, Münster, DE
Claims:
1. Gehhilfe,
mit einem Ortungsmodul, welches Ortungssignale empfangend ausgestaltet ist,
und mit einem Sendemodul, welches Signale drahtlos zu einem Empfänger aussendend ausgestaltet ist,
und mit einer elektronischen Steuerung, welche wirksam mit dem Ortungsmodul und dem Sendemodul verbunden ist, derart, dass vom Ortungsmodul gelieferte Ortsinformationen mittels des Sendemoduls aussendbar sind.

2. Gehhilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ortungsmodul einen GPS-Empfänger aufweist.

3. Gehhilfe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sendemodul eine Mobilfunkeinheit aufweist.

4. Gehhilfe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische Steuerung in Art eines Geo-fencing programmierbar ist, derart, dass bei Überschreiten einer vorbestimmten Entfernung von einem vorbestimmten Ort automatisch ein Signal mittels des Sendemoduls zu dem Empfänger ausgesendet wird.

5. Gehhilfe nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Lagesensor mit der elektronischen Steuerung wirksam verbunden ist
und die elektronische Steuerung in Art einer Sturzerkennung programmierbar ist, derart, dass nach einem vorbestimmten, mittels des Lagesensors detektierten Bewegungsablauf automatisch ein Signal mittels des Sendemoduls zu dem Empfänger ausgesendet wird.

6. Gehhilfe nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Gehhilfe einen Speicher für elektrische Energie aufweist,
und dass dieser Speicher mit dem Empfänger einer Induktions-Ladeeinrichtung verbunden ist.

7. Gehhilfe nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Gehhilfe einen Alarmknopf aufweist,
wobei das Sendemodul derart ausgestaltet ist, dass es bei Betätigung des Alarmknopfes ein Alarmsignal aussendet.

8. Gehhilfe nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Gehhilfe einen Abschnitt aus einem für Funkwellen durchlässigen Werkstoff aufweist,
und die Ortungs- und Sendemodule in diesem Abschnitt der Gehhilfe angeordnet sind.

9. Gehhilfe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an den Abschnitt ein Rohr aus einem Funkwellen abschirmenden Werkstoff anschließt.

10. Gehhilfe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der für Funkwellen durchlässige Abschnitt als Handgriff ausgestaltet ist.

11. Gehhilfe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Ortungs- und Sendemodule in dem Handgriff und / oder einem daran angrenzenden, einstückig an den Handgriff angeformten Fortsatz der Gehhilfe angeordnet sind.

12. Gehhilfe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehhilfe als Unterarm-Gehhilfe ausgestaltet ist.

13. Gehhilfe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehhilfe als Spazier- oder Wanderstock ausgestaltet ist.

14. Gehhilfe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehhilfe als Rollator ausgestaltet ist.

Description:

Die Neuerung betrifft eine Gehhilfe.

Als Gehhilfe sind im Rahmen des vorliegenden Vorschlags Hilfsmittel bezeichnet, die es einer Person ermöglichen, auf eigenen Füßen zu gehen, und die dabei dieser Person eine zusätzliche Sicherheit bzw. eine zusätzliche Abstützung bieten. Beispiele für derartige Gehhilfen sind Spazierstöcke, Wanderstöcke, Unterarm-Gehhilfen („Krücken“) oder auch so genannte Rollatoren, an denen sich die Personen mit zwei Händen abstützen können.

Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche Gehhilfe dahingehend auszugestalten, dass diese die Lokalisation der sie benutzenden Person ermöglicht.

Diese Aufgabe wird durch eine Gehhilfe mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.

Der vorliegende Vorschlag geht von der Überlegung aus, dass bestimmte Personen aus den unterschiedlichsten Gründen vorübergehend oder dauernd orientierungslos sind, beispielsweise aufgrund demenzieller Erkrankungen, oder während der Rekonvaleszenz nach Schlaganfällen o. dgl.. Sind derartige Personen in Betreuungseinrichtungen untergebracht, so stellt es für das Personal einen erheblichen Aufwand dar, diese Personen zu überwachen und beispielsweise zu verhindern, dass diese Personen sich bewusst oder unbewusst aus dem schützenden Bereich der jeweiligen Betreuungseinrichtung entfernen. Sind die Personen hingegen nicht in einer solchen Betreuungseinrichtung untergebracht, sondern wohnen beispielsweise bei sich zu Hause, so besteht beispielsweise für Familienangehörige die Verpflichtung, die orientierungslosen Personen zu überwachen und zu verhindern, dass diese sich ungewollt von ihrem häuslichen Umfeld entfernen und beispielsweise in Gefahr geraten.

Vorschlagsgemäß ist daher eine Gehhilfe mit einem Ortungsmodul und einem Sendemodul ausgestattet, wobei das Ortungsmodul Ortungssignale empfangen kann und das Sendemodul Signale zu einem Empfänger drahtlos aussenden kann. Weiterhin ist vorschlagsgemäß eine elektronische Steuerung vorgesehen, welche sowohl mit dem Ortungsmodul als auch mit dem Sendemodul wirksam verbunden ist, so dass mittels der elektronischen Steuerung die vom Ortungsmodul gelieferten Ortsinformationen mit Hilfe des Sendemoduls ausgesendet werden können. Auf diese Weise kann die Position der Gehhilfe – und folglich die Position der sie benutzenden Person – bei dem Empfänger angezeigt werden. Es kann sich dabei beispielsweise um eine Zentrale in der erwähnten Betreuungseinrichtung handeln, oder um ein Empfangsgerät bei den erwähnten Familienangehörigen.

Vorteilhaft kann das Ortungsmodul einen GPS-Empfänger aufweisen. Derartige Empfänger sind wirtschaftlich erhältlich und weit verbreitet. Die Genauigkeit der Positionsangaben ist so hoch auflösend, dass im Bedarfsfall die Person, welche die Gehhilfe benutzt, problemlos aufgefunden werden kann. Der Begriff GPS-Empfänger ist in diesem Zusammenhang stellvertretend für Empfänger einer Satelliten-gestützten Navigation verwendet und umfasst auch Empfänger, die andere Satelliten-Ortungssysteme verwenden, beispielsweise GALLILEO oder GOLNASS.

Das Sendemodul der Gehhilfe kann vorteilhaft eine Mobilfunkeinheit aufweisen. Auf diese Weise ist eine Übertragung der Signale über nahezu unbegrenzt große Strecken möglich, so dass beispielsweise auch aus dem Ausland, beispielsweise bei einer Urlaubsabwesenheit oder bei Geschäftsreisen, eine Überprüfung möglich ist, ob sich die orientierungslose Person möglicherweise in Gefahr begibt oder nicht, so dass dann auch aus dieser großen Entfernung entsprechende Hilfsmaßnahmen veranlasst werden können.

Vorteilhaft kann die elektronische Steuerung in Art eines so genannten Geofencing programmiert werden. Dabei wird in an sich bekannter Weise, ausgehend von der momentanen Position der Gehhilfe, oder von einem frei programmierbaren Ort, ein Zentrum programmiert. Zweitens wird eine gewisse Maximalentfernung programmiert, und schließlich wird bei diesem Geofencing die elektronische Steuerung derart programmiert, dass bei Überschreitung der voreingestellten Entfernung, wenn also die Gehhilfe weiter als vorbestimmt von dem Zentrum entfernt wird, automatisch ein Signal mittels des Sendemoduls zu dem Empfänger ausgesendet wird. Es kann sich dabei entweder um ein reines Alarmsignal handeln, welches lediglich anzeigt, dass der programmierte, zulässige Aufenthaltsbereich verlassen wurde, vorteilhaft kann jedoch ein Ortssignal ausgesendet werden, also ein Signal, welches eine Ortsangabe enthält, so dass dann nicht nur die Alarmierung an sich erfolgt, sondern gleichzeitig auch ein Hinweis auf den momentanen Aufenthaltsort der Gehhilfe – und somit vermutlich der Suchperson – gegeben wird. Mittels des Geofencing wird die Betreuung der orientierungslosen Person erheblich vereinfacht, weil nicht permanent der momentane Aufenthaltsort der Person überprüft zu werden braucht. Vielmehr erfolgt nur dann eine Signalisierung, wenn tatsächlich ein Überwachungs- bzw. Handlungsbedarf besteht und die Person – zumindest deren Gehhilfe – den durch das Geofencing festgelegten Aufenthaltsbereich verlässt.

Vorteilhaft kann ein Lagesensor mit der elektronischen Steuerung wirksam verbunden sein, beispielsweise ein so genannter g-Sensor. Wie der erwähnte GPS-Empfänger oder die erwähnte Mobilfunkeinheit sind auch derartige Lagesensoren aus dem Bereich der Mobiltelefone bekannt, weit verbreitet und dementsprechend wirtschaftlich erhältlich, so dass letztlich die elektronischen Komponenten wie sie in großer Stückzahl wirtschaftlich hergestellt werden und in Mobiltelefonen verwendet werden auch in einer vorschlagsgemäß ausgestalteten Gehhilfe verwendet werden können, nämlich die Ortungs- und Sendemodule, die elektronische Steuerung und der erwähnte Lagesensor.

Mittels des Lagesensors kann beispielsweise eine Sturzerkennung durchgeführt werden: Wenn ein vorbestimmtes, in der elektronischen Steuerung hinterlegtes Bewegungsmuster ausgeführt wird, welches von dem Lagesensor detektiert und an die elektronische Steuerung übermittelt wird, so kann die elektronische Steuerung automatisch die Aussendung eines Signals an den Empfänger veranlassen, wobei einerseits vorzugsweise die momentanen Ortsinformationen der Gehhilfe übermittelt werden und zum Zweiten vorzugsweise auch ein Hinweis darauf, dass vermutlich gerade ein Sturz erfolgt ist. Als Hilfsmaßnahme kann dann beispielsweise zunächst bei der betreffenden Person angerufen werden, um beispielsweise zu unterscheiden, ob die Person selbst gestürzt ist oder ggf. nur die Gehhilfe gefallen ist. Weitere Schritte können dann in Abhängigkeit davon eingeleitet werden, ob die Person die Gehhilfe selbst wieder aufnehmen kann oder dazu der Unterstützung bedarf, oder ob die Person tatsächlich gestürzt ist.

Die Energieversorgung der elektrischen Einrichtungen der Gehhilfe kann vorteilhaft mit Hilfe eines wieder aufladbaren Energiespeichers erfolgen. Das Aufladen des Energiespeichers kann in an sich bekannter Weise mittels drahtgebundener Ladegeräte erfolgen, beispielsweise mit Hilfe eines Mikro-USB-Anschlusses, wie er von Mobilfunktelefonen bekannt ist. Vorteilhaft jedoch kann eine drahtlose Aufladung des Energiespeichers mittels einer induktiven Ladeeinrichtung vorgesehen sein. Dies ermöglicht es, die elektronischen Komponenten der Gehhilfe wasserdicht zu kapseln und damit einen besonderen Witterungsschutz und eine besondere Funktionssicherheit zu bieten. Der Speicher kann daher vorteilhaft mit einem Empfänger einer Induktionsladeeinrichtung verbunden sein, der innerhalb der Gehhilfe angeordnet ist. Derartige Empfänger werden häufig auch als Induktions-Ladespulen oder Induktions-Empfänger bezeichnet. Das zugehörige Ladegerät, der so genannte Induktions-Sender, kann beispielsweise an einer Halterung vorgesehen sein, in welche die Gehhilfe beispielsweise eingehängt werden kann, wenn es sich bei der Gehhilfe um einen Stock handelt, wie im Falle des Wanderstocks, Spazierstocks, oder der Unterarm-Gehhilfe.

Vorteilhaft kann die Gehhilfe einen Alarmknopf aufweisen, der es ermöglicht, dass der Benutzer der Gehhilfe selbst ein Alarmsignal manuell auslöst. Das Sendemodul ist in diesem Fall derart ausgestaltet, dass es bei der Betätigung des Alarmknopfes ein Alarmsignal aussendet. Auch bei diesem Alarmsignal kann vorzugsweise die Ortsinformation an den Empfänger übertragen werden und zudem zweitens, ein Hinweis darauf, dass es sich um einen manuell ausgelösten Alarm handelt.

Unabhängig davon, ob die Gehhilfe als Unterarm-Gehhilfe, als Spazier- bzw. Wanderstock oder als Rollator ausgestaltet ist, ist die Gehhilfe typischerweise als Rohrkonstruktion ausgestaltet. Dies ermöglicht ein geringes Gewicht, welches dem Benutzer die Handhabung der Gehhilfe erleichtert, und gleichzeitig eine hohe Steifigkeit, die die gewünschte mechanische Stabilität der Gehhilfe sicherstellt und dem Benutzer ein dementsprechend hohes Maß an Sicherheit vermittelt. Aus Stabilitätsgründen wird für das Rohrmaterial in vielen Fällen ein Werkstoff verwendet, der – quasi nebensächlich – auch die Eigenschaft aufweist, elektrisch leitend zu sein und insbesondere Funkwellen abzuschirmen. Beispielsweise werden metallische Werkstoffe wie Stahl- oder Aluminiumlegierungen, oder Verbundwerkstoffe wie CFK verwendet. Für eine Vorschlagsgemäß ausgestaltete Gehhilfe kann dies bedeuten, dass für das Ortungsmodul der Empfang von Ortungssignalen und für das Sendemodul das Aussenden von Orts- oder Alarmsignalen beeinträchtigt wird, wenn diese Module in einem solchen Rohr untergebracht sind.

Daher kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Gehhilfe einen Abschnitt aus einem für Funkwellen durchlässigen Werkstoff aufweist, und dass die Ortungs- und Sendemodule in diesem Abschnitt der Gehhilfe angeordnet sind. Beispielsweise kann der funkdurchlässige Abschnitt als ein Teleskopelement ausgestaltet sein, wenn die Gehhilfe zur Höhenanpassung entsprechend teleskopierbare Bauteile aufweist. Oder der funkdurchlässige Abschnitt kann als Beschlagelement ausgestaltet sein, welches zwei andere – beispielsweise rohrförmige – Bauteile der Gehhilfe miteinander verbindet.

Auch die Empfangsspule, die ggf. für eine drahtlose Aufladung des Energiespeichers vorgesehen sein kann, kann vorteilhaft in diesem funkdurchlässigen Abschnitt der Gehhilfe angeordnet sein.

Da die Gehhilfe unabhängig von ihren unterschiedlichen Ausgestaltungsmöglichkeiten stets einen Handgriff aufweist, kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass der funkdurchlässige Abschnitt als Handgriff ausgestaltet ist, in welchem die Ortungs- und Sendemodule angeordnet sind. Vielfach werden als Handgriffe von Gehhilfen ergonomisch geformte, eigens hergestellte Bauteile verwendet und nicht einfach als ein geradliniger oder gebogener Abschnitt des ansonsten für die Gehhilfe verwendeten Rohrs. Daher kann für die Herstellung des Handgriffs ein anderer Werkstoff verwendet werden als für das übrige Rohrmaterial, und zwar insbesondere ein Werkstoff, welcher für Funkwellen durchlässig ist. Beispielsweise kommen viele Kunststoffe dafür infrage.

Aus Platzgründen oder um eine unerwünschte Abschirmung der Funksignale durch die Hand des Benutzers zu vermeiden, kann auch vorgesehen sein, die erwähnten Module in einem an den Handgriff angrenzenden Fortsatz anzuordnen, der einstückig zusammen mit dem Handgriff hergestellt ist, beispielsweise im Spritzgussverfahren aus Kunststoff, und welcher daher an den Handgriff angeformt ist und zusammen mit diesem ein einziges Bauteil bildet.

Sowohl der elektrische Energiespeicher als auch die elektronische Steuerung können mitsamt den erwähnten Modulen in dem Handgriff bzw. in dem daran anschließenden Fortsatz angeordnet sein. Auf diese Weise können vorhandene Gehhilfen durch Austausch dieses Bauteils nachgerüstet und zu einer vorschlagsgemäßen Gehhilfe weitergebildet werden.

Da der Energiespeicher und die elektronische Steuerung keine Funkwellen ausstrahlen oder empfangen müssen, können sie auch anderweitig an der Gehhilfe angeordnet sein, beispielsweise innerhalb eines Rohrs der Gehhilfe, welches für diese Elemente ein schützendes Gehäuse darstellt. Wenn die Umgebung dieser Elemente Funkwellen abschirmt, kann die Übertragung elektrischer Energie und / elektrischer Signale kann durch Kontakte oder durch Kabel zu bzw. von den Ortungs- und Funkmodulen oder zu einem Ladegerät erfolgen.

In einer Ausgestaltung der Gehhilfe kann vorgesehen sein, dass der an den Handgriff anschließende Fortsatz als ein hohler Rohrabschnitt oder ein aus Vollmaterial bestehender Stababschnitt ausgestaltet ist. Der Handgriff und / oder dieser Fortsatz können demzufolge in einer ersten Variante hohl ausgestaltet sein, so dass die Ortungs- und Sendemodule sowie die ggf. vorgesehene Ladespule darin eingeschoben werden können und zu Reparatur- oder Wartungszwecken problemlos entnommen werden können. Der Handgriff und / oder der daran anschließende Abschnitt können alternativ jedoch in einer zweiten Variante aus Vollmaterial bestehen, indem sie beispielsweise im Spritzgussverfahren hergestellt werden und dabei die Ortungs- und Sendemodule sowie evtl. die Ladespule umspritzt werden, so dass diese dann sicher und klapperfrei gehalten sind. Da der an den Handgriff anschließende Fortsatz als Stab oder Rohr ausgestaltet ist, kann er als Übergangsstück bzw. Adapter dienen, an welches ein Rohr aus einem Funkwellen abschirmenden Werkstoff anschließt. Beispielsweise kann der erwähnte Abschnitt als Hülse die Aufnahme des übrigen Rohrs ermöglichen, oder er kann selbst als eine Art Zapfen in das übrige Rohr eingesteckt werden.