Title:
Bandlappen eines Bandes und System
Kind Code:
U1
Abstract:

Bandlappen (18, 19) eines Bandes zur um eine Scharnierachse (S) verschwenkbaren Befestigung eines Flügels an einem Rahmen,
mit einem eine erste Klemmseite (21) aufweisenden Befestigungsteil (20),
mit einem Klemmelement (22), welches eine zweite Klemmseite (23) aufweist, die der ersten Klemmseite (21) zugewandt ist, und mit Zugmitteln (24, 25), mit denen das Klemmelement (22) zum Befestigungsteil (20) hin verlagerbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens zwei Zugmittel (24, 25) beidseitig von einer zur Scharnierachse (S) etwa parallel verlaufenden Ebene (E) beabstandet vorgesehen sind, und dass das Befestigungsteil (20) an der ersten Klemmseite (21) und/oder das Klemmelement (22) an der zweiten Klemmseite (23) eines vorstehenden, von der Ebene (E) durchsetzten Stützvorsprung (26) aufweist.



Application Number:
DE202016102424U
Publication Date:
08/09/2017
Filing Date:
05/06/2016
Assignee:
Dr. Hahn GmbH & Co. KG, 41189 (DE)
International Classes:
Foreign References:
EP20727272009-06-24
EP16769702006-07-05
Attorney, Agent or Firm:
Kluin, Jörg-Eden, Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., 40597, Düsseldorf, DE
Claims:
1. Bandlappen (18, 19) eines Bandes zur um eine Scharnierachse (S) verschwenkbaren Befestigung eines Flügels an einem Rahmen,
mit einem eine erste Klemmseite (21) aufweisenden Befestigungsteil (20),
mit einem Klemmelement (22), welches eine zweite Klemmseite (23) aufweist, die der ersten Klemmseite (21) zugewandt ist, und mit Zugmitteln (24, 25), mit denen das Klemmelement (22) zum Befestigungsteil (20) hin verlagerbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens zwei Zugmittel (24, 25) beidseitig von einer zur Scharnierachse (S) etwa parallel verlaufenden Ebene (E) beabstandet vorgesehen sind, und dass das Befestigungsteil (20) an der ersten Klemmseite (21) und/oder das Klemmelement (22) an der zweiten Klemmseite (23) eines vorstehenden, von der Ebene (E) durchsetzten Stützvorsprung (26) aufweist.

2. Bandlappen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugmittel zu der Ebne (E) den gleichen Abstand aufweisen.

3. Bandlappen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugmittel parallel zur Ebene (E) wirken.

4. Band nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugmittel (24, 25) Schrauben umfassen.

5. Band nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsteil (20) für jede Schraube eine Durchgangsbohrung und das Klemmelement (22) für jede Schraube eine Gewindebohrung umfasst.

6. System, mit einem Band zur um eine Scharnierachse (S) verschwenkbaren Befestigung eines Flügels an einem Rahmen, wobei das Band zumindest einen Bandlappen (18, 19) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 umfasst, und wobei zumindest entweder der Flügel oder der Rahmen einen ersten und einen zweiten Klemmvorsprung (8, 9; 10, 11) umfasst, wobei die ersten und zweiten Klemmvorsprünge (8, 9; 10, 11) beidseitig der Ebene (E) angeordnet sind und jeweils eine Außenseite (14, 16) und eine Innenseite (15, 17) aufweisen, wobei das Klemmelement (22) an den Innenseiten (15, 17) und das Befestigungsteil (20) an den Außenseiten (14, 16) anliegt, und wobei das Befestigungsteil (20) und das Klemmelement (22) über den Stützvorsprung (26) oder die Stützvorsprünge aneinander anliegen.

7. System nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest entweder der Flügel oder der Rahmen ein Hohlkammerprofil (2, 1) aufweist.

8. System nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorsprünge (8, 9; 10, 11) Teile jeweils einer Klemmnut (12, 13) des jeweiligen Hohlkammerprofils (1, 2) sind.

9. System nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine das Befestigungsteil (20) des Bandlappens (18, 19) in einer Durchgangsbohrung durchsetzende, in den Flügel oder den Rahmen eindrehbare Befestigungsschraube (27) vorgesehen ist.

10. System nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsschraube (27) eine selbstbohrende Schraube ist.

11. System nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsschraube (27) zur Ebene (E) in einem schrägen Winkel (α) angeordnet ist.

12. System nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel (α) zwischen 10° und 50°, vorzugsweise zwischen 15° und 30°, besonders bevorzugt 20° beträgt.

Description:

Die Erfindung betrifft einen Bandlappen eines Bandes zur um eine Scharnierachse verschwenkbaren Befestigung eines Flügels an einem Rahmen, mit einem eine erste Klemmseite aufweisenden Befestigungsteil, mit einem Klemmelement, welches eine zweite Klemmseite aufweist, die der ersten Klemmseite zugewandt ist, und mit Zugmitteln, mit denen das Klemmelement zum Befestigungsteil hin verlagerbar ist.

Ein derartiger Bandlappen ist beispielsweise aus der EP 1 676 970 A2 bekannt. Bei diesem Bandlappen ist das Klemmelement zweiteilig ausgebildet. Es sind als Schrauben ausgebildete Zugmittel vorgesehen, die in einer zur Scharnierachse parallel verlaufenden Ebene angeordnet sind.

Dieser Bandlappen dient der Klemmbefestigung eines Bandes an einem Profil, welches Klemmvorsprünge aufweist, an deren Außenseiten das Befestigungsteil mit der ersten Klemmseite, an deren Innenseite das Klemmelement mit der zweiten Klemmseite anliegt.

Aufgrund der immer höher werdenden Anforderungen an die thermische Isolierung und die Einbruchssicherheit, sowie dem Trend zur Bestückung insbesondere von Türflügeln mit Gefahrenmeldesensoren, Motorschlössern etc. weisen heute Türflügel regelmäßig eine erheblich höhere Masse als in der Vergangenheit auf. Die höhere Masse geht einher mit einer Erhöhung der Belastung der Bänder zur scharniergelenkigen Befestigung des Türflügels an einem Rahmen.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Bandlappen mit den eingangs genannten Merkmalen hinsichtlich der Belastbarkeit seiner Befestigung am Flügel und/oder am Rahmen zu verbessern.

Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 wiedergegebene Erfindung gelöst.

Der erfindungsgemäße Bandlappen weist mindestens zwei beidseitig von einer zur Scharnierachse etwa parallel verlaufenden Ebene beabstandete Zugmittel auf. Die beiden Zugmittel weisen zu der Ebene vorzugsweise den gleichen Abstand auf. Mit anderen Worten verläuft die Ebene vorzugsweise mittig zwischen den beiden Zugmitteln. Vorzugsweise wirken die Zugmittel parallel zu der Ebene. Ferner weist das Befestigungsteil an der ersten Klemmseite und/oder das Klemmelement an der zweiten Klemmseite einen vorstehenden, von der Ebene durchsetzten Stützvorsprung auf. Dieser Stützvorsprung oder diese Stützvorsprünge können sich über eine Teillänge des Befestigungsteils, oder – bevorzugt – über die Gesamtlänge des Befestigungsteils und/oder des Klemmelements erstrecken.

Überraschenderweise hat sich gezeigt, dass aufgrund der Kombination der beidseitig von der Ebene angeordneten Zugmittel und des Befestigungsvorsprungs bzw. der Befestigungsvorsprünge die mit Hilfe des erfindungsgemäßen Bandlappens in einen Flügel bzw. in einen Rahmen aufgrund eines Kraftschlusses einleitbaren Haltekräfte gegenüber aus dem Stand der Technik bekannten Anordnungen wesentlich erhöht werden können, ohne dass es hierzu einer Maßnahme zur Herstellung einer formschlüssigen Verbindung, wie beispielsweise mittels an dem Befestigungsteil und/oder dem Klemmelement vorgesehener Verzahnungen, die Teile des Flügels bzw. des Rahmens plastisch verformen, bedarf.

Die Zugmittel umfassen vorzugsweise Schrauben.

Wegen der dann erleichterten Zugänglichkeit umfasst vorzugsweise das Befestigungsteil für jede Schraube eine Durchgangsbohrung und das Klemmelement für jede Schraube eine Gewindebohrung.

Die Erfindung erstreckt sich auch auf ein System, mit einem Band zur um eine Scharnierachse verschwenkbaren Befestigung eines Flügels an einem Rahmen, wobei das Band zumindest einen Bandlappen der vorgenannten Art aufweist. Bei diesem erfindungsgemäßen System weist zumindest entweder der Flügel oder der Rahmen einen ersten und einen zweiten Klemmvorsprung auf. Die ersten und zweiten Klemmvorsprünge sind vorzugsweise beidseitig der Ebene angeordnet, besonders bevorzugt mit gleichem Abstand zu dieser. Sie weisen jeweils eine Außenseite und eine Innenseite auf. Das Klemmelement liegt vorzugsweise an den Innenseiten und das Befestigungsteil dementsprechend vorzugsweise an den Außenseiten an. Darüber hinaus liegen das Befestigungsteil und das Klemmelement über den Stützvorsprung oder die Stützvorsprünge aneinander an.

Die ersten und zweiten Klemmvorsprünge lassen sich besonders einfach ausbilden, wenn zumindest entweder der Flügel oder der Rahmen ein Hohlkammerprofil aufweist. Die ersten und zweiten Klemmvorsprünge können dann einstückig mit dem Hohlkammerprofil, beispielsweise durch Strangpressverfahren, erzeugt werden.

Besonders bevorzugt ist die Weiterbildung des Systems, wenn die Klemmvorsprünge Teil einer zur Befestigung von Beschlagteilen vorgesehenen Klemmnut des Hohlkammerprofils sind.

Damit das System für nochmals höhere vom Flügel in den Rahmen einzuleitende Kräfte geeignet ist, kann – wie bevorzugt – mindestens eine vorzugsweise das Befestigungsteil des Bandlappens in einer Durchgangsbohrung durchsetzende, in den Flügel oder den Rahmen eindrehbare Befestigungsschraube vorgesehen sein. Die Durchgangsbohrung ist – besonders bevorzugt – möglichst nahe der Scharnierachse angeordnet, um Hebellängen, über denen Betätigungs- und Haltekräfte mittels des Bandlappens in den Flügel bzw. den Rahmen eingeleitet werden, möglichst klein zu halten.

Der mit der Montage des Bandlappens an dem Flügel oder dem Rahmen verbundene Aufwand kann reduziert werden, wenn – wie bevorzugt – die Befestigungsschraube eine selbstbohrende Schraube ist. Mit „selbstbohrend“ ist eine Schraube gemeint, die weder ein Vorbohren, noch ein Vorschneiden eines Gewindes im Flügel bzw. Rahmen erfordert.

Bei einer besonders bevorzugten Weiterbildung des erfindungsgemäßen Systems verläuft die Befestigungsschraube zur Ebene in einem Winkel. Dieser Winkel beträgt vorzugsweise zwischen 10° und 50°, besonders bevorzugt zwischen 15° und 30°, und insbesondere bevorzugt etwa 20°.

In der Zeichnung ist die Erfindung beispielhaft dargestellt. Es zeigen:

1 ein erfindungsgemäßes System bei geschlossenem Flügel in Richtung der Scharnierachse;

2 die Einzelheit X in 1 sowie

3 die Einzelheit Y in 1;

4 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäße Bandlappen aufweisenden Bandes.

Das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Systems 100 umfasst einen Rahmen mit einem Rahmenprofil 1 und einen Flügel mit einem Flügelprofil 2. Sowohl das Rahmenprofil 1, als auch das Flügelprofil 2 sind als Hohlkammerprofile mit Isolierstegen 3 zur Vermeidung von Kältebrücken zwischen äußeren Profilteilen 4, 5 und inneren Profilteilen 6, 7 ausgebildet. Das Rahmenprofil 1 ist Teil eines einen Flügel umgebenden Rahmens, das Flügelprofil 2 Teil dieses Flügels.

Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel weist sowohl das Rahmenprofil 1 einen ersten Klemmvorsprung 8 und einen zweiten Klemmvorsprung 9 auf, als auch das Flügelprofil 2 einen ersten Klemmvorsprung 10 und einen zweiten Klemmvorsprung 11. Die ersten und zweiten Klemmvorsprünge 8, 9; 10, 11 sind jeweils etwa um denselben Abstand entfernt von einer Ebene E angeordnet, die parallel zu einer Scharnierachse eines das Rahmen- und Flügelprofil 1, 2 schwenkbeweglich miteinander verbindenden Bandes verläuft. Die ersten und zweiten Klemmvorsprünge 8, 9 des Rahmenprofils 1 sind Teil einer ersten Klemmnut 12, die ersten und zweiten Klemmvorsprünge 10, 11 des Flügelprofils 2 Teil einer zweiten Klemmnut 13. Die ersten und zweiten Klemmvorsprünge 8, 9 des Rahmenprofils 1 weisen Außenseiten 14, die vom Rahmenprofil 1 fortweisen, sowie Innenseiten 15, die dem Rahmenprofil zugewandt sind, auf. Dementsprechend weisen die ersten und zweiten Klemmvorsprünge 10, 11 des Flügelprofils 2 Außenseiten 16 und Innenseiten 17 auf.

Die Klemmvorsprünge dienen der Anbringung eines Rahmenbandlappens 18 bzw. eines Flügelbandlappens 19. Beide vorgenannten Bandlappen sind bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel erfindungsgemäß ausgebildet. Sie weisen hierzu jeweils ein Befestigungsteil 20 auf, welches jeweils eine erste Klemmseite 21 umfasst. Wie in 1 erkennbar ist, liegen die Befestigungsteile 20 mit den ersten Klemmseiten 21 im montierten Zustand des jeweiligen Bandlappens an den Außenseiten 14, 16 der ersten und zweiten Klemmvorsprünge 8, 9; 10, 11 an.

Um diese Anlage zu bewirken, ist jedem Befestigungsteil 20 ein Klemmelement 22 zugeordnet, dessen der ersten Klemmseite 21 zugewandte Seite eine zweite Klemmseite 23 ausbildet. Wie in 1 erkennbar ist, liegen die Klemmelemente 22 jeweils mit ihrer zweiten Klemmseite 23 an den Innenseiten 15, 17 der ersten und zweiten Klemmvorsprünge 8, 9; 10, 11 an. Um die Anlage der ersten und zweiten Klemmseiten 21, 23 an den Außen- bzw. Innenseiten der Klemmvorsprünge 8, 9; 10, 11 zu bewirken, sind in der Zeichnung lediglich durch strichpunktierte Linien symbolisierte Zugmittel 24, 25 vorgesehen. Diese Zugmittel können als Schrauben ausgebildet sein, die durch Durchgangsbohrungen in den Befestigungsteilen 20 hindurch in entsprechende Gewindebohrungen in den Klemmelementen 22 eingedreht sind. Die Zugmittel 24, 25 sind bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel etwa symmetrisch zur Ebene E, d.h. etwa mit demselben beidseitigen Abstand zu dieser angeordnet und wirken parallel zu dieser Ebene E.

Wie insbesondere in 2 und 3 erkennbar ist, weist jedes Befestigungsteil 20 an der ersten Klemmseite 21 einen Stützvorsprung 26 auf, der von der Ebene E durchsetzt wird. In Richtung der Ebene E, d.h. senkrecht zur Zeichenebene erstreckt sich der Stützvorsprung vorzugsweise über die gesamte Erstreckung des Befestigungsteils 20. Die Höhe des Stützvorsprungs 26, d.h. das Maß, um welches der Stützvorsprung 26 von der ersten Klemmseite 21 maximal absteht, ist so bemessen, dass er – wie insbesondere in 2 und 3 erkennbar ist – an der jeweiligen zweiten Klemmseite 23 anliegt, wenn der jeweilige Bandlappen an dem entsprechenden Profil montiert ist und die ersten und zweiten Klemmseiten 21, 23 die Klemmvorsprünge 8, 9; 10, 11 zwischen sich einklemmen. Bei anderen, in der Zeichnung nicht dargestellten Ausführungsbeispielen, bei denen der Stützvorsprung von der zweiten Klemmseite des Klemmelements vorsteht oder Stützvorsprünge sowohl von der ersten Klemmseite des Befestigungsteils, als auch von der zweiten Klemmseite des Klemmelements vorstehen, sind die Höhen der Stützelemente entsprechend vorgesehen.

Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Systems ist das Befestigungsteil 20 des Rahmenbandteils zusätzlich mit dem Rahmenprofil 1 verschraubt. Hierzu ist eine als selbstbohrende Schraube ausgebildete Befestigungsschraube 27 vorgesehen, die durch eine hierfür vorgesehene Durchgangsbohrung in dem Befestigungsteil 20 unter einem schrägen Winkel α zur Ebene E von etwa 20° in das Rahmenprofil 1 eingedreht ist.

In der Zeichnung sind sowohl im Zusammenhang mit dem Rahmenbandlappen 18, als auch im Zusammenhang mit dem Flügelbandlappen 19 jeweils nur zwei beidseitig der Ebene E angeordnete Zugmittel 24, 25 – nachfolgend auch mit „Zugmittelpaar“ bezeichnet – beschrieben. Es versteht sich, dass je nach Erstreckung des Befestigungsteils 20 und/oder des Klemmelements 22 in Richtung der Ebene E, d.h. senkrecht zur Zeichenebene, ein oder mehrere weitere senkrecht zur Zeichenebene von dem ersten Zugmittelpaar beabstandete Zugmittelpaare vorgesehen sein können. Auch können ein oder mehrere weitere Befestigungsschrauben 27 zur zusätzlichen Befestigung des Rahmenbandlappens 18 vorgesehen sein. Schließlich können eine oder mehrere solcher Befestigungsschrauben auch zur zusätzlichen Befestigung des Flügelbandlappens 19 an dem Flügelprofil 2 vorgesehen sein.

In 4 ist ein sogenanntes drei-teiliges Band dargestellt. Es umfasst einen einzigen Flügelbandlappen 19. Es sind zwei Rahmenbandlappen 18‘, 18‘‘ vorgesehen. Sie sind um einen Abstand A voneinander beabstandet, welcher der Höhe H eines Scharnierteils 28 des Flügelbandlappens 19 entspricht.

Bei dem in 4 dargestellten Ausführungsbeispiel umfasst jeder der Teile 18‘, 18‘‘ des Rahmenbandlappens 18 ein Befestigungsteil 20 mit einer zweiten Klemmseite 23, von welcher der Stützvorsprung 26 vorsteht. Es sind pro Teil 18‘, 18‘‘ zwei Paare 29, 30 von als Schrauben ausgebildeten Zugmittel 24, 25 vorgesehen. Die Paare sind in einer zur Scharnierachse S parallelen Richtung voneinander beabstandet.

Bei dem in 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist auch der Flügelbandlappen 19 erfindungsgemäß ausgebildet. Dementsprechend ist auch an der zweiten Klemmseite 23 des Befestigungsteils 20 des Flügelbandlappens 19 ein Stützvorsprung 26 vorgesehen. Wiederum stützt sich dieser – wie auch die Stützvorsprünge 26 der Teile 18‘, 18‘‘ der Bandlappen 18 – auf den ersten Klemmseiten 21 der Klemmelemente 22 ab. Im Unterschied zu den Befestigungsteilen 20 des Rahmenbandlappens 18 ist das Befestigungsteil des Flügelbandlappens 19 jedoch mehrteilig ausgebildet. Der Stützvorsprung 29 befindet sich an einem Befestigungsstück 31, an welchem ein Verbindungsbereich 32, der einstückig mit dem Scharnierteil 28 verbunden ist, über zwei Justierschrauben 33 zumindest in Richtung x verlagerbar und über zwei Stiftschrauben 34, die zum Stützvorsprung 26 seitlich versetzt angeordnet sind, etwa um die Achse K geringfügig verkippbar angebracht ist.

Analog zur Ausbildung der beiden Teile 18‘ des Rahmenbandlappens 18 sind wiederum zwei in einer zur Scharnierachse S parallelen Richtung voneinander beabstandete Paare 29, 30 von Zugmitteln 24, 25, die wiederum als Schrauben ausgebildet sind, vorgesehen.

Ausdrücklich sei darauf hingewiesen, dass die anhand des Flügelbandlappens 19 in 4 beschriebene mehrteilige Ausbildung des Befestigungsteils mit Justierschrauben 33 und Stiftschrauben 34 auf den Flügelbandlappen 19 und die Kombination mit einem drei-teiligen Band, wie in 4 dargestellt, beschränkt ist. Vielmehr kann eine solche Ausgestaltung beispielsweise aus einem zweiteiligen Band, dessen Rahmenbandlappen nur ein einziges Befestigungsteil aufweist, oder auch bei Bändern mit mehreren Flügelbandlappen bzw. Befestigungsteilen desselben, Verwendung finden. Darüber hinaus ist es auch möglich, alternativ oder zusätzlich die Befestigungsteile der Rahmenbandlappen analog zu der in 4 anhand des Flügelbandlappens dargestellten, mehrteiligen und um die Richtung x verlagerbaren und um die Achse K verkippbaren Weise auszubilden.

Bezugszeichenliste

100
System
1
Rahmenprofil
2
Flügelprofil
3
Isolierstege
4, 5
äußere Profilteile
6, 7
innere Profilteile
8
erster Klemmvorsprung Rahmen
9
zweiter Klemmvorsprung Rahmen
10
erster Klemmvorsprung Flügel
11
zweiter Klemmvorsprung Flügel
12
erste Klemmnut
13
zweite Klemmnut
14
Außenseiten
15
Innenseiten
16
Außenseiten
17
Innenseiten
18
Rahmenbandlappen
18‘, 18‘‘
Teile
19
Flügelbandlappen
20
Befestigungsteil
21
erste Klemmseite
22
Klemmelement
23
zweite Klemmseite
24
Zugmittel
25
Zugmittel
26
Stützvorsprung
27
Befestigungsschraube
28
Scharnierteil
29
Paar
30
Paar
31
Befestigungsteil
32
Verbindungsbereich
33
Justierschraube
34
Stiftschraube
α
Winkel
E
Ebene
K
Achse
S
Scharnierachse
x
Richtung
X
Detailansicht
Y
Detailansicht

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • EP 1676970 A2 [0002]