Title:
Taschenlampe mit Magnetregler
Kind Code:
U1
Abstract:

Taschenlampe, insbesondere wasserdichte Taschenlampe mit einer Lichtquelle (3) und einer Vorsatzoptik (5), die zur Fokussierung des abgestrahlten Lichtkegels relativ zueinander verschiebbar sind, und einem Gehäuse (2) mit mindestens einem längsaxial verschiebbaren Magnetkörper (13, 13‘), dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetkörper (13, 13‘) mittelbar oder unmittelbar in magnetischer Wirkverbindung mit einer Schiebehülse (14) ist, die hierzu zumindest teilweise aus ferromagnetischem Material besteht oder die mindestens ein Magnetelement (15, 15‘) besitzt, wobei die Schiebehülse (14) innerhalb des Gehäuses (2) gelagert ist und die Vorsatzoptik (5) aufnimmt, so dass eine Verschiebung des Magnetkörpers (13, 13‘) eine Verschiebung der Vorsatzoptik (5) und mithin eine Fokussierung/Defokussierung des abgestrahlten Lichtkegels bewirkt.



Application Number:
DE202016101541U
Publication Date:
06/03/2016
Filing Date:
03/22/2016
Assignee:
Zweibrüder Optoelectronics GmbH & Co. KG, 42699 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE60132597T2N/A2009-01-29
Attorney, Agent or Firm:
Patentanwälte Vomberg & Schart, 42653, Solingen, DE
Claims:
1. Taschenlampe, insbesondere wasserdichte Taschenlampe mit einer Lichtquelle (3) und einer Vorsatzoptik (5), die zur Fokussierung des abgestrahlten Lichtkegels relativ zueinander verschiebbar sind, und einem Gehäuse (2) mit mindestens einem längsaxial verschiebbaren Magnetkörper (13, 13‘), dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetkörper (13, 13‘) mittelbar oder unmittelbar in magnetischer Wirkverbindung mit einer Schiebehülse (14) ist, die hierzu zumindest teilweise aus ferromagnetischem Material besteht oder die mindestens ein Magnetelement (15, 15‘) besitzt, wobei die Schiebehülse (14) innerhalb des Gehäuses (2) gelagert ist und die Vorsatzoptik (5) aufnimmt, so dass eine Verschiebung des Magnetkörpers (13, 13‘) eine Verschiebung der Vorsatzoptik (5) und mithin eine Fokussierung/Defokussierung des abgestrahlten Lichtkegels bewirkt.

2. Taschenlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetkörper (13, 13‘) innerhalb einer wendel- oder spiralförmig angeordneten Nut (12) eines Ringelementes (10) angeordnet ist, das drehbar das Gehäuse (2) umgreift, so dass eine Drehung des Ringelementes (10) eine längsaxiale Verschiebung des Magnetkörpers (13, 13‘) bewirkt.

3. Taschenlampe nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetkörper (13, 13‘) ein Führungselement besitzt oder in einem Führungselement geführt wird, das eine Verschiebung des Magnetkörpers (13, 13‘) quer zur Längsachse verhindert.

4. Taschenlampe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebehülse (14) ein Führungselement besitzt, das eine Verdrehung der Schiebehülse (14) innerhalb des Gehäuses (2) verhindert.

5. Taschenlampe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ringelement (10) zwischen einem gehäuseseitigen Anschlag (11) und einer Hülse (8) formschlüssig gelagert ist, die lösbar, vorzugsweise mittels einer Gewindeverbindung, mit dem Gehäuse (2) der Taschenlampe (1) verbunden ist.

Description:

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Taschenlampe, insbesondere eine wasserdichte Taschenlampe, mit einer Lichtquelle und einer Vorsatzoptik, die zur Fokussierung des abgestrahlten Lichtkegels relativ zueinander verschiebbar sind, und einem Gehäuse mit mindestens einem längsaxial verschiebbaren Magnetkörper.

Taschenlampen der eingangs genannten Art sind nach dem Stand der Technik bekannt. Beispielsweise wird in DE 601 32 597 T2 eine Taschenlampe offenbart, an deren Oberfläche ein verschiebbarer Magnet angeordnet ist. Innerhalb des Gehäuses ist diesem Magneten ein weiterer Magnet zugeordnet, der über eine Hebelanordnung mit einer Lichtquelle verbunden ist, die eine rückwärtige Öffnung eines Reflektors durchgreift. Durch eine Verschiebung des äußeren Magneten wird eine Verschiebung des inneren Magneten bewirkt, woraus unmittelbar eine Verschiebung der Lichtquelle über die Hebelanordnung und mithin eine Fokussierung/Defokussierung des abgestrahlten Lichtkegels resultiert.

Die vorbekannte Hebelmechanik zur Fokussierung/Defokussierung einer Taschenlampe hat sich als relativ empfindlich gegen das Verklemmen der Hebelarme erwiesen, so dass insbesondere bei einem robusten Einsatz der Taschenlampen keine störungsfreie Bedienung der Fokussiermechanik zu gewährleisten ist. Ferner sind die Herstellung und die Montage von kleinen Hebelarmen und deren Wartung (insbesondere die Schmierung der Gelenke etc.) relativ aufwendig und mithin kostenintensiv.

Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Taschenlampe mit einem zuverlässigen und wartungsarmen Regler zur Fokussierung/Defokussierung des Lichtkegels zu schaffen, der kostenschonend herstellbar und zu warten ist und der auch beim robusten Einsatz eine zuverlässige Bedienung der Taschenlampe ermöglicht.

Diese Aufgabe wird durch die Taschenlampe nach Anspruch 1 gelöst. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der Magnetkörper mittelbar oder unmittelbar in magnetischer Wirkverbindung mit einer Schiebehülse ist, die hierzu zumindest teilweise aus ferromagnetischem Material besteht oder die mindestens ein Magnetelement besitzt, wobei die Schiebehülse innerhalb des Gehäuses verschiebbar gelagert ist und die Vorsatzoptik aufnimmt, so dass eine Verschiebung des Magnetkörpers eine Verschiebung der Vorsatzoptik und mithin eine Fokussierung/Defokussierung des abgestrahlten Lichtkegels bewirkt. Eine derartige Taschenlampe mit einem Magnetregler zur Fokussierung/Defokussierung der Lampe ist einfach aufgebaut und daher kostenschonend zu montieren und zu warten, sofern eine Wartung überhaupt erforderlich ist. Ferner verzichtet der Magnetregler auf miteinander verbundene Hebelarme, was die Gefahr einer Verklemmung wirksam verhindert.

Bevorzugte Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend und in den Unteransprüchen angegeben.

Gemäß einer ersten bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Magnetkörper innerhalb einer wendel- oder spiralförmig angeordneten Nut eines Ringelementes angeordnet ist, das drehbar das Gehäuse der Taschenlampe umgreift, so dass eine Drehung des Ringelementes eine längsaxiale Verschiebung des Magnetkörpers bewirkt. Der Magnetkörper ist verliersicher zwischen dem Taschenlampengehäuse und dem Ringelement gelagert und eine unbeabsichtigte Verschiebung des Magnetkörpers wird wirksam vermieden. Darüber hinaus lässt sich eine wesentlich feinere bzw. präzisere Einstellung der Fokussierung/Defokussierung erzielen, weil eine relativ geringe längsaxiale Verschiebung des Magnetkörpers durch eine im Vergleich hierzu weite Drehung des Ringelementes bewirkt wird. Das konkrete Verhältnis zwischen der Verschiebung des Magnetkörpers zur Verdrehung des Ringelementes hängt von der Steigung der Nut ab, wie es in vergleichbarer Weise bei Gewinden eines Bolzens oder einer Schraube gegeben ist. Je geringe die Steigung dabei ist, desto weiter muss das Ringelement verdreht werden, um eine bestimmte längsaxiale Verschiebung des Magnetkörpers und mithin des Magnetelements und der Schiebehülse zu bewirken. Insofern ist die Einstellbarkeit der Fokussierung/Defokussierung umso feiner, je geringer die Steigung der Nut ist.

Um für eine gleichmäßige Kraftübertragung der magnetischen Anziehungskraft beim Verschieben der Vorsatzoptik zu sorgen, ist nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, dass sowohl das Ringelement als auch die Schiebehülse mehrere equiangular angeordnete Magnetkörper und Magnetelemente besitzt, die einander zugeordnet sind und die für eine gleichmäßige Verschiebung der Schiebehülse innerhalb des Gehäuses sorgen. Bevorzugt sind zwei oder vier Magnetkörper bzw. Magnetelemente vorgesehen, die in einem Winkel von 180° bzw. 90° zueinander angeordnet sind.

Damit eine Verschiebung des Magnetkörpers quer zur Längsachse der Taschenlampe verhindert wird, ist nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass der Magnetkörper ein Führungselement besitzt oder in einem gehäuseseitigen Führungselement geführt wird. Analog hierzu ist vorgesehen, dass die Schiebehülse und/oder das die Innenseite des Gehäuses ein Führungselement besitzt, das eine Verdrehung der Schiebehülse innerhalb des Gehäuses verhindert.

Damit die gesamte Vorrichtung robust und wasserdicht ausgestaltet ist, wird das Ringelement zwischen einem gehäuseseitigen Anschlag und einem Lampenkopf formschlüssig gelagert, wobei der Lampenkopf vorzugsweise als L-förmige Hülse ausgebildet ist, die mittels einer Gewindeverbindung mit dem Gehäuse der Taschenlampe verbunden ist.

Konkrete Ausgestaltungen der Erfindung werden anhand der 1a, b und 2 erläutert, die jeweils schematische Querschnittsdarstellungen einer erfindungsgemäßen Taschenlampe zeigen.

Die 1a und 1b zeigen eine erfindungsgemäße Taschenlampe 1 in einer Querschnittsdarstellung, die ein wasserdichtes Gehäuse 2 besitzt. Innerhalb des Gehäuses 2 ist eine Lichtquelle 3 in Form einer LED auf einem sockelförmigen Zylinder 4 lagestabil mit Bezug auf das Gehäuse 2 befestigt. Innerhalb des Gehäuses 2 ist eine Vorsatzoptik 5 in Pfeilrichtung 6 schiebbeweglich gelagert, so dass die Vorsatzoptik 5 einen variablen und wählbaren Abstand A zu der Lichtquelle 3 aufweist. 1a zeigt die Einstellung mit einem größtmöglichen Abstand A zur Lichtquelle 3, während 1b die Einstellung mit einem geringstmöglichen Abstand A zur Lichtquelle 3 zeigt.

Die Vorderseite der Taschenlampen 1 bzw. des Gehäuses 2 wird von einer lichttransparenten Scheibe 7 abgeschlossen, die von einem Taschenlampenkopf in Form einer L-förmigen Hülse 8 mit einem vorderen Anschlag und einem Schraubgewinde 9 am Gehäuse 2 festgeklemmt wird.

Das Gehäuse 2 wird von einem Ringelement 10 umgriffen, das zwischen einem hinteren Anschlag 11 und der Hülse 8 formschlüssig oder dennoch drehbar gelagert ist. Auf der Innenseite des Ringelementes 10 ist eine wendel- oder spiralförmige Nut 12 eingearbeitet, innerhalb der ein Magnetkörper 13 ruht. Der Magnetkörper 13 wird durch Führungselemente (nicht dargestellt) an einer radialen Verschiebung entlang der Oberfläche des Gehäuses 2 gehindert, so dass eine Verdrehung des Ringelementes 10 unmittelbar eine längsaxiale Verschiebung des Magnetkörpers 13 in Pfeilrichtung 6 bewirkt.

Die Vorsatzoptik 5 ist innerhalb einer Schiebehülse 14 gelagert, die in dem Gehäuse 2 verschiebbar ist und die ein Magnetelement 15 besitzt, das magnetisch mit dem Magnetkörper 13 derart in Wirkverbindung steht, dass eine Verschiebung des Magnetkörpers 13 eine Verschiebung des Magnetelementes 15 und mithin der Vorsatzoptik 5 bewirkt. Hierdurch lässt sich die gewünschte Einstellung der Fokussierung/Defokussierung wählen. Alternativ kann die Schiebehülse zumindest teilweise aus ferromagnetischem Material bestehen, das ebenfalls mit dem Magnetkörper eine magnetische Wirkverbindung herstellt und zur Erfüllung derselben Funktion geeignet ist.

Die 1a und 1b zeigen bereits, dass sowohl das Ringelement 10 als auch die Schiebehülse 14 mindestens ein weiteren Magnetkörper 13‘ beziehungsweise mindestens ein weiteres Magnetelement 15‘ besitzen, um eine gleichmäßige Kraftübertragung beim Verschieben der Schiebehülse 14 zu gewährleisten.

2 zeigt ein konkretes Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer perspektivischen Darstellung. In der gezeigten Einstellung sind weder der Magnetkörper noch das Magnetelement zu erkennen. Die Lampe ist auf einen Stativelement 20 über ein Kugelgelenk 21 befestigt. Bei der Verwendung der Lampe als Taucherlampe kann die Lampe über das Stativelement 20 beispielsweise am Handgelenk des Benutzers befestigt werden. Der rückwärtig des Gehäuses 2 gezeigte Stutzen 22 dient als wasserdichte Zuführung eines Verbindungskabels, insbesondere eines Stromkabels. Ferner ist auf der Oberseite des Gehäuses 2 ein ebenfalls wasserdicht ausgestalteter Schalter 23 vorgesehen.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • DE 60132597 T2 [0002]