Title:
Beleuchtungsvorrichtung für eine mobile Lasthebeeinrichtung
Kind Code:
U1
Abstract:

Zur Montage an einer Lasthebeeinrichtung ausgebildete Beleuchtungsvorrichtung mit einem Montagerahmenmodul (1), welches eine jedenfalls im Wesentlichen mittig angeordnete Ausnehmung (2) zur Durchführung einer Lastbefestigungseinheit (32) der Lasthebeeinrichtung vorsieht, mit einer Mehrzahl von an dem Montagerahmenmodul (1) befestigten Lichtmodulen (3, 4, 5, 6, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44), welche auf gegenüberliegenden Seiten der Ausnehmung (2) vorgesehen sind, mit einer autark betriebenen Energieversorgungseinheit (7) und mit einem Befestigungsmodul (8), wobei das Befestigungsmodul (8) einerseits an dem Montagerahmenmodul (1) festgelegt ist und andererseits ausgebildet ist zum Festlegen an der Lasthebeeinrichtung und wobei elektrische Verbindungsleiter vorgesehen sind zum elektrisch leitenden Verbinden des Generators mit den Lichtmodulen (3, 4, 5, 6, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44) derart, dass von dem Generator bereitgestellte elektrische Energie zum Betreiben der Lichtmodule (3, 4, 5, 6, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44) verwendet wird.



Application Number:
DE202016100972
Publication Date:
05/19/2016
Filing Date:
02/24/2016
Assignee:
Jäger, Thomas, 34431 (DE)
International Classes:
Attorney, Agent or Firm:
Tarvenkorn & Wickord Patentanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB, 33100, Paderborn, DE
Claims:
1. Zur Montage an einer Lasthebeeinrichtung ausgebildete Beleuchtungsvorrichtung mit einem Montagerahmenmodul (1), welches eine jedenfalls im Wesentlichen mittig angeordnete Ausnehmung (2) zur Durchführung einer Lastbefestigungseinheit (32) der Lasthebeeinrichtung vorsieht, mit einer Mehrzahl von an dem Montagerahmenmodul (1) befestigten Lichtmodulen (3, 4, 5, 6, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44), welche auf gegenüberliegenden Seiten der Ausnehmung (2) vorgesehen sind, mit einer autark betriebenen Energieversorgungseinheit (7) und mit einem Befestigungsmodul (8), wobei das Befestigungsmodul (8) einerseits an dem Montagerahmenmodul (1) festgelegt ist und andererseits ausgebildet ist zum Festlegen an der Lasthebeeinrichtung und wobei elektrische Verbindungsleiter vorgesehen sind zum elektrisch leitenden Verbinden des Generators mit den Lichtmodulen (3, 4, 5, 6, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44) derart, dass von dem Generator bereitgestellte elektrische Energie zum Betreiben der Lichtmodule (3, 4, 5, 6, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44) verwendet wird.

2. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Montagerahmenmodul (1) eine Mehrzahl von miteinander verbundenen Profilen (13, 14, 15, 16, 26, 27, 28, 29, 30, 31) vorsieht.

3. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Montagerahmenmodul (1) nach Art eines geschweißten Montagerahmenmoduls (1) ausgebildet ist, wobei wenigstens einzelne Profile (13, 14, 15, 16, 26, 27, 28, 29, 30, 31) stoffschlüssig miteinander verbunden sind.

4. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Verbindungsmittel (19, 20) vorgesehen sind zum lösbaren Festlegen der Lichtmodule (3, 4, 5, 6, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44) an dem Montagerahmenmodul (1).

5. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel (19, 20) die Lichtmodule (3, 4, 5, 6, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44) jedenfalls abschnittsweise umgreifen.

6. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Montagerahmenmodul (1) mehrteilig ausgebildet ist und eine die Ausnehmung (2) aufweisende Zentraleinheit (24) sowie der Zentraleinheit (24) seitlich zugeordnete, die Lichtmodule (3, 4, 5, 6, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44) aufnehmende Taschen (17, 18) vorsieht, wobei die Taschen (17, 18) verschiebbar an der Zentraleinheit (24) gehalten sind derart, dass die Lichtmodule (3, 4, 5, 6, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44) mit den Taschen (17,18) von einer Transportstellung in eine Arbeitsstellung und zurück verbringbar sind, wobei ein Abstand der Lichtmodule (3, 4, 5, 6, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44) in der Transportstellung geringer ist als in der Arbeitsstellung und/oder wobei die Lichtmodule (3, 4, 5, 6, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44) in der Transportstellung jedenfalls teilweise in die Ausnehmung (2) hineinragen.

7. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Lichtmodule (3, 4, 5, 6, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44) vorgesehen sind, welche bezogen auf die Ausnehmung (2) einander gegenüberliegend und/oder paarweise angeordnet sind.

8. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Montagerahmenmodul (1) Eingrifftaschen (21, 22) für einen Gabelbetrieb vorgesehen sind.

9. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Montagerahmenmodul (1) sich in einer Verwendungsstellung jedenfalls im Wesentlichen horizontal erstreckt und/oder eine Hauptabstrahlrichtung der Lichtmodule (3, 4, 5, 6, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44) vertikal nach unten orientiert ist.

10. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Montagerahmenmodul (1) eine Mehrzahl von Laufrollen (23) vorgesehen ist, welche derart angeordnet sind, dass die Laufrollen (23) bezogen auf die Verwendungsstellung unten vorgesehen sind.

11. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Montagerahmenmodul (1) einen die Lichtmodule (3, 4, 5, 6, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44) aufnehmenden Korb (45) aufweist, wobei die Ausnehmung (2) an dem Korb (45) gebildet ist.

12. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Korb (45) von den Längsprofilen (13, 14) und den Querprofilen (15, 16) rahmenförmig umfasst ist.

13. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Energieversorgungseinheit (7) einen mit fossilen Brennstoffen betriebenen Verbrennungsmotor und einen von dem Verbrennungsmotor angetriebenen Generator vorsieht.

14. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Energieversorgungseinheit (7) einen Akkumulator als Energiespeicher aufweist.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Beleuchtungsvorrichtung, welche ausgebildet ist zur Montage an einer Lasthebeeinrichtung, mit einer Mehrzahl von Lichtmodulen. Als Lasthebeeinrichtungen kommen stationär installierte Lasthebeeinrichtungen, beispielsweise Containerkrane, und mobile Lasthebeeinrichtungen, insbesondere Autokrane, Ketten- beziehungsweise Raupenkrane, Anbaukrane für Nutzfahrzeuge, Teleskopstapler, Gabelstapler, Hubsteiger für den Personentransport, Feuerwehrleitern oder Helikopter.

Die Verwendung einer Lasthebeeinrichtung, beispielsweise eines Krans, im Baustellenbetrieb ist heute üblicherweise auf die Zeiträume begrenzt, in denen durch die natürliche Umgebungshelligkeit oder durch im Bereich der Baustelle ortsfest montierte Beleuchtungsvorrichtungen, insbesondere Strahler, eine zur Gewährleistung der Arbeitssicherheit ausreichende Sicht beziehungsweise Helligkeit besteht. Insbesondere in den Nachtstunden, den frühen Morgenstunden oder den frühen Abendstunden kann die Verwendung der mobilen Lasthebeeinrichtung insofern stark eingeschränkt sein mit der Folge, dass die Betriebszeit begrenzt ist und der reibungslose Ablauf auf der Baustelle nicht gewährleistet ist. Eine Einschränkung kann sich selbst dann ergeben, wenn der Bereich, an dem aktuell Arbeiten auf der Baustelle durchgeführt werden, durch Strahler ausreichend beleuchtet ist, jedoch im Bereich eines Lagerplatzes, an dem die benötigten Baumaterialien vorgehalten werden, eine ausreichende Beleuchtung nicht realisiert ist. Die Beschränkung der Betriebsdauer hat insofern Einfluss auf die Bauzeit und letztlich die Wirtschaftlichkeit des Bauvorhabens. Ebenso können sich etwa bei Montagearbeiten in großer Höhe an Windrädern, Brückenbauwerken oder dergleichen zusätzliche Einschränkungen während der Tagstunden etwa durch ungünstige Witterungsverhältnisse und starken Wind ergeben. Ein Ausweichen auf die in Bezug auf die Witterung möglicherweise günstigeren Nachtstunden ist jedoch mangels Beleuchtung in großer Höhe regelmäßig nicht möglich.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es insofern, eine an der mobilen Lasthebeeinrichtung selbst befestigte Beleuchtungsvorrichtung zu schaffen, welche autark betrieben werden kann und für eine stets ausreichende Beleuchtung während des Betriebs der mobilen Lasthebeeinrichtung sorgt.

Zur Lösung der Aufgabe weist die Erfindung die Merkmale des Schutzanspruchs 1 auf. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.

Eine erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung weist insofern als zentrale Baukomponente ein Montagerahmenmodul mit einer jedenfalls im Wesentlichen mittig angeordneten Ausnehmung, mit wenigstens zwei an dem Montagerahmenmodul befestigten Lichtmodulen, mit einem der Festlegung der Beleuchtungsvorrichtung an der mobilen Lasthebeeinrichtung dienenden Befestigungsmodul und mit einer autark betreibbaren Energieversorgungseinheit auf. Die autarke Energieversorgungseinheit ist bevorzugt an dem Montagerahmenmodul festgelegt. Sie sieht einen Akkumulator insbesondere für Arbeiten in geschlossenen Räumen beziehungsweise im Tunnelbau oder einen mit fossilen Brennstoffen betriebenen Verbrennungsmotor und einen von dem Verbrennungsmotor angetriebenen Generator vor. Zusätzlich sind elektrische Verbindungsleiter vorgesehen zum Verbinden des Generators und der Lichtmodule derart, dass von dem Generator bereitgestellte elektrische Energie zum Betreiben der Lichtmodule verwendet werden kann. Optional kann ein Schaltelement vorgesehen werden zum Aktivieren beziehungsweise Deaktivieren der Lichtmodule. Die an dem Montagerahmenmodul vorgesehene Ausnehmung dient der Durchführung einer Lastbefestigungseinheit der Lasthebeeinrichtung. Als Lastbefestigungseinheit ist beispielsweise ein Kranhaken oder eine an dem Kranhaken befestigte Hebekette vorgesehen. Das Befestigungsmodul weist beispielsweise eine Mehrzahl von Befestigungsriemen (Rundschlingen beziehungsweise Schlupf), Stangen beziehungsweise Ketten auf, welche an dem Montagerahmenmodul einerseits und an der Lasthebeeinrichtung andererseits festgelegt sind.

Der besondere Vorteil der Erfindung besteht darin, dass die Last in gewohnter Weise an der mobilen Lasthebeeinrichtung befestigt werden kann und dass bezogen auf die Last beziehungsweise die Lastbefestigungseinheit die Lichtmodule seitlich so angeordnet sind, dass die Last beziehungsweise ein Umfeld der Last durch die Lichtmodule beleuchtet wird. Es ist insofern beim Aufnehmen der Last, beim Transportieren der Last und beim Absetzen beziehungsweise Positionieren der Last eine ausreichende Sicht beziehungsweise Helligkeit gewährt. Die seitliche Anordnung der Lichtmodule wirkt hierbei einem ungünstigen Schattenfall entgegen. Zudem kann durch das Vorsehen der mitgeführten, autark betriebenen Energieversorgungseinheit auch das Anbringen einer über die Lasthebeeinrichtung zugeführten Energieversorgungsleitung verzichtet werden, welche von den Lichtmodulen zu einer extern angeordneten Energiequelle geführt ist.

Zur Anwendung kommt die erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung beispielsweise in den Bereichen Hochbau, Tiefbau, Hallenbau, Brückenbau, Hafen- beziehungsweise Speditionslogistik und Windkraftanlagenbau. Wesentlich ist dabei, dass die Lasthebevorrichtung nach der Befestigung der Beleuchtungsvorrichtung wie üblich genutzt werden kann zum Aufnehmen, Transportieren, Positionieren und Absetzen der Last. Zum Beispiel im Windkraftanlagenbau kann die Beleuchtungsvorrichtung der Arbeitsplatzbeleuchtung dienen sowie zur Ausleuchtung für eine Kameraanordnung, mit der ein Kranführer die Last positioniert oder den Lasthebevorgang überwacht.

Das Montagerahmenmodul kann nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung durch eine Mehrzahl von miteinander verbundenen Profilen, insbesondere Stahl- beziehungsweise Aluminiumprofilen kostengünstig hergestellt werden. Die Profile können beispielsweise stoffschlüssig verbunden und das Montagerahmenmodul damit nach Art eines geschweißten Montagerahmenmoduls ausgeführt werden. Beispielsweise können die Profile des Montagerahmenmoduls miteinander verschraubt oder in ähnlicher Weise lösbar miteinander verbunden sein. Ein Flächenmittelpunkt der Montagerahmenmoduls liegt dabei bevorzugt im Bereich der Ausnehmung.

Nach einer Weiterbildung der Erfindung kann das Montagerahmenmodul mehrteilig ausgebildet sein und eine Zentraleinheit mit der Ausnehmung sowie der Zentraleinheit seitlich zugeordnete, der Aufnahme der Lichtmodule dienenden Taschen vorsehen. Die Taschen können verschiebbar in der Zentraleinheit gehalten sein derart, dass die Lichtmodule zusammen mit den Taschen von einer Transportstellung in eine Arbeitsstellung und zurück verbringbar sind. Hierbei ist ein Abstand der Lichtmodule in der Transportstellung geringer als in der Arbeitsstellung. Es ergibt sich hierdurch die Möglichkeit, die erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung platzsparend zu lagern beziehungsweise in einfacher Weise zu transportieren und gleichwohl in der Arbeitsstellung eine gute und gleichmäßige Ausleuchtung der Last beziehungsweise des Umfelds der Last zu erreichen. Ebenfalls kann die Beleuchtungsvorrichtung in der Transportstellung zur Beleuchtung verwendet werden, sofern die Ausnehmung durch die Taschen nicht vollständig überdeckt ist. Es ist dann insbesondere eine Verwendung beim Transport kleiner Lasten oder bei beengten Platzverhältnissen vorgesehen.

An dem Montagerahmenmodul können des Weiteren Eingrifftaschen für einen Gabelbetrieb vorgesehen sein. In diesem Fall kann die erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung einfacherweise von einem Gabelstapler, einem Teleskoplader oder dergleichen aufgenommen beziehungsweise transportiert werden.

Die Lichtmodule sind nach einer Weiterbildung der Erfindung vorzugsweise lösbar an dem Montagerahmenmodul festgelegt. Sie können dabei über Gummipuffer oder andere Dämpfungsmittel an dem Montagerahmenmodul festgelegt sein. Insbesondere können die Verbindungsmittel nach Art von Riemen oder Streben die Lichtmodule jedenfalls abschnittsweise umgreifen. Es ergibt sich durch eine gute Austauschbarkeit der Lichtmodule und eine sichere Festlegung derselben an dem Montagerahmenmodul.

Aus den weiteren Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung sind weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung zu entnehmen. Dort erwähnte Merkmale können jeweils einzeln für sich oder auch in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein. Die Zeichnungen dienen lediglich beispielhaft der Klarstellung der Erfindung und haben keinen einschränkenden Charakter.

Es zeigen:

1 eine perspektivische Prinzipdarstellung einer erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung in einer ersten Ausführungsform,

2 die erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung nach 1 in einer Seitenansicht,

3 eine Aufsicht auf die erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung nach 1,

4 eine perspektivische Seitenansicht der erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung in einer zweiten Ausführungsform,

5 eine Aufsicht auf die zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung nach 4,

6 eine dritte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung in einer perspektivischen Prinzipdarstellung,

7 eine Prinzipdarstellung einer vierte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung in einer ersten perspektivischen Ansicht,

8 die vierte Ausführungsform der Beleuchtungsvorrichtung nach 7 in einer Seitenansicht und

9 eine zweite perspektivische Ansicht der vierten Ausführungsform der Beleuchtungsvorrichtung nach 7.

Eine in den 1 bis 3 gezeigte Prinzipdarstellung einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung zeigt als wesentliche Komponenten ein im Wesentlichen horizontal erstrecktes Montagerahmenmodul 1 mit einer mittig angeordneten, im Querschnitt rechteckigen Ausnehmung 2, insgesamt vier auf gegenüberliegenden Seiten der Ausnehmung 2 jeweils paarweise angeordnete Lichtmodule 3, 4, 5, 6 sowie eine Energieversorgungseinheit 7 und ein Befestigungsmodul 8 vor. Die Beleuchtungsvorrichtung kann mittels des Befestigungsmoduls 8 an einer nicht dargestellten mobilen Lasthebeeinrichtung, beispielsweise einem Kran, befestigt werden. Das Befestigungsmodul 8 weist hierzu zwei an dem Montagerahmenmodul 1 befestigte Riemen beziehungsweise Ketten 9, 10 und an den Riemen beziehungsweise Ketten 9, 10 festgelegte Trageösen 11, 12 vor. Mithilfe der Trageösen 11, 12 kann die erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung beispielsweise an einem Lasthaken (Lastbefestigungseinheit) der Lasthebeeinrichtung festgelegt werden.

Das Montagerahmenmodul 1 der erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung sieht zwei im Querschnitt L-förmig ausgebildete Längsprofile 13, 14 sowie zwei endseitig an den Längsprofilen 13, 14 gegenüberliegend vorgesehene Querprofile 15, 16 vor. Die Längsprofile 13, 14 und Querprofile 15, 16 umgeben die mittige und im Wesentlichen rechteckig ausgebildete Ausnehmung 2 der Beleuchtungsvorrichtung Sie definieren eine Zentraleinheit 24 des Montagerahmenmoduls 1 mit der Ausnehmung 2. Des Weiteren sieht das Montagerahmenmodul 1 zwei die Lichtmodule 3, 4, 5, 6 jeweils paarweise aufnehmende Taschen 17, 18 vor, welche in einer dargestellten Arbeitsstellung der Beleuchtungsvorrichtung seitlich benachbart neben der Ausnehmung 2 vorgesehen sind. Die Taschen 17, 18 sind in Bezug zu den Längsprofilen 13, 14 derart verschiebbar gehalten, dass in einer nicht dargestellten Transportstellung der Beleuchtungsvorrichtung die Taschen 17, 18 mit den Lichtmodulen 3, 4, 5, 6 in die Ausnehmung 2 hinein verschoben werden können. Es ist insofern ein Abstand der Lichtmodule 3, 4, 5, 6 in der nicht gezeigten Transportstellung geringer als in der dargestellten Arbeitsstellung. Die Festlegung der Lichtmodule 3, 4, 5, 6 an den Taschen 17, 18 erfolgt über zwei riemenförmige Verbindungsmittel 19, 20, welche die Lichtmodule 3, 4, 5, 6 abschnittsweise umgreifen. Die Verbindungsmittel 19, 20 sind exemplarisch durch Flacheisen (Profile) als Teil des Montagerahmenmoduls 1 gebildet. Die Lichtmodule 3, 4, 5, 6 sind an den Verbindungsmitteln 19, 20 montiert und an dem ebenfalls durch Profile gebildeten Taschen 17, 18 abgestützt.

Die zum autarken Betrieb ausgebildete Energieversorgungseinheit 7 sieht einen Verbrennungsmotor und einen von dem Verbrennungsmotor angetriebenen Generator vor. Zusätzlich sind nicht dargestellte elektrische Verbindungsleiter vorgesehen zum Verbinden des Generators mit den Lichtmodulen 3, 4, 5, 6 derart, dass von dem Generator bereitgestellte elektrische Energie zum Betreiben der Lichtmodule verwendet werden kann. Optional kann zusätzlich ein Schaltelement zum wahlweisen Aktivieren beziehungsweise Deaktivieren der Lichtmodule 3, 4, 5, 6 vorgesehen werden. Die autarke Energieversorgungseinheit 7 ist dabei an einem Querprofil 15 des Montagerahmenmoduls 1 festgelegt.

Im Bereich der Querprofile 15, 16 sind seitlich zusätzlich Eingrifftaschen 21, 22 vorgesehen, welche ausgebildet sind zum Greifen der erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung mit der Gabel eines Gabelstaplers, Teleskop-Hubladers oder dergleichen. Die Eingrifftaschen dienen zum einen zur Vereinfachung des Transports der erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung. Zum anderen kann der Gabelstapler, der Teleskop-Hublader oder eine andere Vorrichtung mit einer Gabel als Lasthebeeinrichtung vorgesehen werden.

Der Transport der erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung wird darüber hinaus vereinfacht durch das Vorsehen von vier Laufrollen 23, welche an dem Montagerahmenmodul 1 festgelegt sind. Die Festlegung erfolgt hierbei im Bereich der durch die Längsprofile 13, 14 und Querprofile 15, 16 definierten Zentraleinheit 24 des Montagerahmenmoduls 1. Bezogen auf eine Verwendungsstellung der erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung in einem im Wesentlichen horizontal erstreckten Montagerahmenmodul 1 sind die Laufrollen 23 auf einer Unterseite des Montagerahmenmoduls 1 derart angeordnet, dass die Beleuchtungsvorrichtung mithilfe der Rollen verschoben werden kann.

Nach einer zweiten Ausführungsform der Erfindung gemäß der 4 und 5 sieht das Montagerahmenmodul 1 eine im Wesentlichen zylindrische, die Ausnehmung 2 bereitstellende Rohrkomponente 25 und eine Mehrzahl von Profilen 26, 27, 28, 29, 30, 31 vor, welche nach Art einer Stützkonstruktion angeordnet sind und die zentrale Rohrkomponente 25 im Zentrum tragen. Die zentrale Rohrkomponente 25 dient dabei zur Durchführung der Lastbefestigungseinheit 32 der mobilen Lasthebeeinrichtung. Das als Teil der erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung vorgesehene Befestigungsmodul 8 ist in den 4 und 5 nicht dargestellt. Die Lichtmodule 3, 4, 5, 6 sind an dem Montagerahmenmodul 1 festgelegt und umgeben die zentrale Rohrkomponente 25.

Nach einer dritten Ausführungsform der Erfindung gemäß 6 sind an dem Montagerahmenmodul 1 zusätzlich zu den Lichtmodulen 3, 4, 5, 6 weitere Beleuchtungsmodule 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44 vorgesehen. Die weiteren Lichtmodule 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44 sind zusätzlich zu den Lichtmodulen 3, 4, 5, 6 an den Montagerahmenmodul 1 festgelegt. Ebenfalls an dem Montagerahmenmodul 1 festgelegt sind zwei autark betreibbare Energieversorgungseinheiten 7 und das zur Festlegung der erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung an der mobilen Lasthebeeinrichtung ausgebildete Befestigungsmodul 8.

Nach einer vierten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung gemäß der 7 bis 9 sieht das Montagerahmenmodul 1 einen aus einem Schutzgitter beziehungsweise Wellendrahtgitter gebildeten Korb 45 vor. An dem Korb 45 ist zentral im Bereich eines Flächenmittelpunkts desselben die Ausnehmung 2 gebildet, durch die die Lastbefestigungseinheit 32 geführt ist. Der Korb 45 ist randseitig an einem Rahmen festgelegt, der durch die Längsprofile 13, 14 und die Querprofile 15, 16 gebildet ist. Die Befestigung der Beleuchtungsvorrichtung an der nicht dargestellten Lasthebeeinrichtung erfolgt über die Riemen 9, 10, welche an dem Montagerahmenmodul 1 festgelegt sind. Die Lichtmodule 3, 4, 5, 6 sind gegenüberliegend in dem Korb 45 eingelegt und umgeben die Ausnehmung 2. Sie sind überdies durch die Verbindungsmittel 19, 20, welche nach Art von Flacheisenprofilen ausgeführt sind, gesichert.

Gleiche Bauteile und Bauteilfunktionen sind mit Bezugszeichen gekennzeichnet. Jeweils sind die Lichtmodule 3, 4, 5, 6, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44 so angeordnet, dass bezogen auf eine im Wesentlichen horizontale Verwendungsstellung des Montagerahmenmoduls 1 das Licht der Lichtmodule 3, 4, 5, 6, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44 im Wesentlichen vertikal nach unten in eine Hauptabstrahlrichtung der Beleuchtungsvorrichtung abgestrahlt wird.