Title:
Projektor-Montagesystem
Kind Code:
U1


Abstract:

Montagesystem zur Montage eines Projektors (2) an einer ebenen, flächig geschlossenen Decke, das Montagesystem umfassend eine Montagevorrichtung (1), wobei die Montagevorrichtung (1) zur gleichzeitigen Fixierung an der Decke und an dem Projektor (2) ausgebildet ist zum tragenden Verbinden des Projektors (2) mit der Decke, dadurch gekennzeichnet, dass das Montagesystem eine Abdeckung (5) umfasst, wobei die Abdeckung (5) zur Montage an der Decke ausgebildet ist und sich in einer Längsrichtung (X) erstreckt, wobei die Abdeckung (5) dazu ausgebildet ist, in ihrem an der Decke montierten Montagezustand zumindest über einen Abschnitt in der Längsrichtung (X) hinweg ein senkrecht zur Längsrichtung (X) und entlang der Längsrichtung (X) vollständiges Umschließen eines Innenraums zu gewährleisten, wobei die Abdeckung (5) an ihrem einen Längsende in ihrem Montagezustand eine Zugangsöffnung ausbildet, über die der Innenraum von der Längsrichtung (X) aus zugängig ist.




Application Number:
DE202016100549U
Publication Date:
05/09/2017
Filing Date:
02/04/2016
Assignee:
WeiKa GbR (vertretungsberechtigte Gesellschafter Harald Weigelt, 51429 Bergisch Gladbach und Thomas Kaufmann, 51429 Bergisch Gladbach), 51429 (DE)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
LIPPERT STACHOW Patentanwälte Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, 51427, Bergisch Gladbach, DE
Claims:
1. Montagesystem zur Montage eines Projektors (2) an einer ebenen, flächig geschlossenen Decke, das Montagesystem umfassend eine Montagevorrichtung (1), wobei die Montagevorrichtung (1) zur gleichzeitigen Fixierung an der Decke und an dem Projektor (2) ausgebildet ist zum tragenden Verbinden des Projektors (2) mit der Decke, dadurch gekennzeichnet, dass das Montagesystem eine Abdeckung (5) umfasst, wobei die Abdeckung (5) zur Montage an der Decke ausgebildet ist und sich in einer Längsrichtung (X) erstreckt, wobei die Abdeckung (5) dazu ausgebildet ist, in ihrem an der Decke montierten Montagezustand zumindest über einen Abschnitt in der Längsrichtung (X) hinweg ein senkrecht zur Längsrichtung (X) und entlang der Längsrichtung (X) vollständiges Umschließen eines Innenraums zu gewährleisten, wobei die Abdeckung (5) an ihrem einen Längsende in ihrem Montagezustand eine Zugangsöffnung ausbildet, über die der Innenraum von der Längsrichtung (X) aus zugängig ist.

2. Montagesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Montagevorrichtung (1) zumindest ein Verbindungsmittel (32) aufweist, das zur Befestigung an dem Projektor (2) ausgebildet ist, sowie zumindest ein Montagemittel (40), das zur Befestigung der Montagevorrichtung (1) an der Decke ausgebildet ist, wobei insbesondere die Montagevorrichtung (1) an ihrer zur Decke weisenden Montageseite einen ebenen Abschnitt aufweist, an dem mehrere Montagemittel (40) verteilt angeordnet sind.

3. Montagesystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Montagesystem in einer Montageanordnung an der Decke befestigbar ist, wobei in der Montageanordnung die Montagevorrichtung (1) vollständig innerhalb der Abdeckung (5) angeordnet ist und sowohl die Abdeckung (5) als auch die Montagevorrichtung (1) jeweils unmittelbar an der Decke befestigbar sind, wobei die Abdeckung (5) zum Umschließen des Innenraums zusammen mit der Decke ausgebildet ist.

4. Montagesystem nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Montagesystem in einer Montageanordnung an der Decke befestigbar ist, wobei in der Montageanordnung die Montagevorrichtung (1) abschnittsweise innerhalb der Abdeckung (5) angeordnet ist und unmittelbar an der Decke befestigbar ist, wobei die Abdeckung (5) zum alleinigen Umschließen des Innenraums ausgebildet und in der Montageanordnung über die Montagevorrichtung (1) an der Decke befestigbar ist.

5. Montagesystem nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Montagesystem einen Ventilator (6) umfasst, der in der Montageanordnung innerhalb der Längserstreckung der Abdeckung (5) und in einer senkrecht zur Längsrichtung (X) verlaufenden Querrichtung (Y) neben der Montagevorrichtung (1), an der ein Projektor (2) befestigbar ist, angeordnet ist, während seine Ventilationsrichtung in der Längsrichtung (X) verläuft, wobei der Ventilator (6) dazu ausgebildet ist, zwischen ihm und der Zugangsöffnung befindliche Luft in der Längsrichtung (X) zur Zugangsöffnung hin zu bewegen, wobei insbesondere das Montagesystem einen dem Ventilator (6) zugeordneten thermischen Schalter aufweist, der ein Ein- und Ausschalten des Ventilators (6) in Abhängigkeit von einer an dem Schalter anliegenden Temperatur gewährleistet.

6. Montagevorrichtung (1) für ein Montagesystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Montagevorrichtung (1) ein Projektorelement (3) zur Montage an dem Projektor (2) umfasst, das eine Vielzahl an Verbindungsmitteln (32) zur Befestigung an dem Projektor (2) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Montagevorrichtung (1) ein Deckenelement (4) zur Montage an einer Decke aufweist, wobei das Deckenelement (4) zusammen mit dem Projektorelement (3) eine Führungseinrichtung zum Führen des Projektors (2) an der Decke ausbildet, die Führungseinrichtung umfassend zwei Führungselemente, von denen eines von dem Projektorelement (3) und das andere von dem Deckenelement (4) umfasst ist, wobei die Führungselemente zueinander korrespondierend ausgebildet sind zum Gewährleisten einer Fixierung von Deckenelement (4) und Projektorelement (3) zueinander in einer Transversalrichtung (Z), die senkrecht auf der Längsrichtung (X) steht, unter Gewährleistung einer Verschiebbarkeit von Deckenelement (4) und Projektorelement (3) zueinander in der Längsrichtung (X), wobei die Führungseinrichtung zum Lösen der Fixierung über eine Verschiebung des Projektorelements (3) zum Deckenelement (4) in der Längsrichtung (X) ausgebildet ist.

7. Montagevorrichtung (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes der beiden Führungselemente einen T-Abschnitt (33) umfasst, der einen T-förmigen Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung (X) aufweist, der durch einen Quersteg (331) und einen Längssteg (332) gebildet ist, wobei der Längssteg (332) in der Transversalrichtung (Z) von dem Quersteg (331) weg verläuft, wobei ein zweites der beiden Führungselemente zwei Seitenwände (41) umfasst, die in einer Querrichtung (Y) senkrecht zur Längsrichtung (X) und senkrecht zur Transversalrichtung (Z) voneinander beabstandet sind zur Aufnahme des Querstegs (331) und die jeweils einen zur gegenüberliegenden Seitenwand (41) ragenden Haltevorsprung (410) zum Halten des Querstegs (331) in der Transversalrichtung (Z) aufweisen.

8. Montagevorrichtung (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckenelement (4) das zweite Führungselement aufweist und insbesondere als an einer Seite offenes Vierkantrohr ausgebildet ist, das die beiden Seitenwände (41) mit den Haltevorsprüngen (410) ausbildet.

9. Montagevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Montagevorrichtung (1) eine Verdreheinrichtung (34) aufweist, die an einem zugeordneten der beiden Führungselemente angeordnet ist und dieses zugeordnete Führungselement mit einem Basisabschnitt (31) um eine Rotationsachse verdrehbar verbindet, wobei die Rotationsachse senkrecht zur Transversalrichtung (Z) und senkrecht zur Längsrichtung (X) verläuft, und wobei der Basisabschnitt (31) und das zugeordnete Führungselement von dem Projektorelement (3) oder dem Deckenelement (4) umfasst ist, wobei insbesondere der Basisabschnitt (31) von dem Projektorelement (3) umfasst ist und insbesondere die Verdreheinrichtung (34) zwischen dem von dem Projektorelement (3) umfassten Führungselement und dem Basisabschnitt (31) angeordnet ist.

10. Montagevorrichtung (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdreheinrichtung (34) zwei Wandabschnitte (341) aufweist, die einander in einer Richtung, die senkrecht auf der Transversalrichtung (Z) und senkrecht auf der Längsrichtung (X) steht, gegenüberliegen und in denen jeweils eine kreisbogenförmige Aussparung (344) vorgesehen ist, wobei die kreisbogenförmigen Aussparungen (344) zueinander fluchten und sich ein Bolzen (342, 343) durch die kreibogenförmigen Aussparungen (344) erstreckt, der an dem zugeordneten Führungselement oder an dem Basisabschnitt (31) gehalten ist, wobei insbesondere die beiden Wandabschnitte (341) jeweils eine Durchführung aufweisen, wobei die Durchführungen zueinander fluchtend ausgebildet sind und jeweils in der Transversalrichtung (Z) von der kreisbogenförmigen Aussparung (344) in dem jeweiligen Wandabschnitt (341) beabstandet sind, wobei sich ein zweiter Bolzen (342) durch die Durchführungen hindurch erstreckt und an dem zugeordneten Führungselement oder an dem Basisabschnitt (31) gehalten ist.

11. Montagevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Basisabschnitt (31) von dem Projektorelement (3) umfasst ist und als Platte ausgebildet ist, in der eine Mehrzahl an länglichen Aussparungen (310) vorgesehen ist, wobei jedes Verbindungsmittel (32) über ein zugeordnetes Befestigungselement (8) an dem Basisabschnitt (31) befestigbar ist, indem das Befestigungselement (8) durch die länglichen Aussparungen (310) gesteckt und an dem Basisabschnitt (31) in einer beliebigen Position entlang der Längenerstreckung der länglichen Aussparungen (310) befestigt wird.

12. Montagevorrichtung (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einige der Verbindungsmittel (32) einen Steg mit einer länglichen Stegaussparung aufweisen, wobei die Stegaussparung mit einer länglichen Aussparung (310) überlappend anordenbar ist zum Durchführen eines Befestigungselements (8) durch die überlappenden Stegaussparung und längliche Aussparung (310) zum Befestigen des Befestigungselements (8) in einer beliebigen Position entlang der Längenerstreckung der länglichen Aussparung (310) und in einer beliebigen Position entlang der Längenerstreckung der Stegaussparung.

13. Abdeckung (5) für ein Montagesystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (5) ein Gehäuse umfasst, das sich in einer Längsrichtung (X) zwischen zwei Längsenden erstreckt, wobei sich das Gehäuse in einer Querrichtung (Y), die senkrecht zur Längsrichtung (X) verläuft, zwischen zwei Querenden ersteckt, wobei das Gehäuse über zumindest 50% seiner Längserstreckung einen Querschnitt senkrecht zu der Längsrichtung (X) mit einer Außenkontur aufweist, deren Verlauf zwischen den beiden Querenden als durchgehend differenzierbare Funktion ausgebildet ist, deren zweite Ableitung ihr Vorzeichen zumindest zweimal wechselt, wobei das Gehäuse über mindestens 50% seiner Quererstreckung einen Querschnitt senkrecht zur Querrichtung (Y) mit einer Außenkontur aufweist, deren Verlauf zwischen den Längsenden als durchgehend differenzierbare Funktion ausgebildet ist.

14. Abdeckung (5) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Ableitung der zwischen den Längsenden die Außenkontur bildende Funktion zwischen den beiden Längsenden zumindest einmal ihr Vorzeichen wechselt.

15. Abdeckung (5) nach einem der Ansprüche 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (5) über mindestens 50% ihrer Erstreckung in der Längsrichtung (X) hinweg zwischen ihren beiden Querenden jeweils einen sich in Abhängigkeit von der Querrichtung (Y) in einer Transversalrichtung (Z), die senkrecht auf der Längsrichtung (X) und senkrecht auf der Querrichtung (Y) steht, verändernden Verlauf ihrer Außenkontur aufweist, wobei der Verlauf in der Mitte zwischen den Querenden einen maximalen Abstand von beiden Querenden in der Transversalrichtung (Z) aufweist.

16. Abdeckung (5) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand des Verlaufs der Außenkontur in der Transversalrichtung (Z) von zumindest einem der Querenden mit zunehmendem Abstand in der Querrichtung (Y) von dem Querende bis zur Mitte zunimmt, insbesondere stetig zunimmt, wobei dieser Abstand in der Transversalrichtung (Z) in einem Bereich zwischen 2/4 und 3/4 der Wegstrecke zwischen dem Querende und der Mitte durchgehend zwischen dem Querende und 1/8, insbesondere 1/6 der Wegstrecke zwischen dem Querende und der Mitte.

17. Abdeckung (5) nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (5) über mindestens 50% ihrer Erstreckung in der Querrichtung (Y) hinweg jeweils einen sich in Abhängigkeit von der Längsrichtung (X) in einer Transversalrichtung (Z), die senkrecht auf der Längsrichtung (X) und senkrecht auf der Querrichtung (Y) steht, verändernden Verlauf ihrer Außenkontur aufweist, wobei sich der Abstand des Verlaufs von dem der Zugangsöffnung gegenüberliegenden Längsende der Abdeckung (5) aus in einem Wegstreckenbereich von 1/8, insbesondere 1/6, insbesondere 1/4 der Wegstrecke zwischen diesem Längsende und der Zugangsöffnung um weniger als die Hälfte so stark zunimmt wie in einem Wegstreckenbereich, der zwischen 1/4 und 1/2 dieser Wegstrecke liegt.

18. Abdeckung (5) nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass über mindestens 50% ihrer Erstreckung in der Längsrichtung (X) hinweg die Abdeckung (5) um ihre Mittenebene in Bezug auf die Querrichtung (Y) symmetrisch ausgebildet ist.

Description:

Die Erfindung betrifft ein Montagesystem zur Montage eines Projektors an einer ebenen, flächig geschlossenen Decke gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1. Die Erfindung betrifft ferner eine Montagevorrichtung zur Montage eines Projektors an einer ebenen, flächig geschlossenen Decke. Die Erfindung betrifft ferner eine Abdeckung zur Montage an einer ebenen, flächig geschlossenen Decke zum zumindest abschnittsweisen Abdecken eines an der Decke über eine Montagevorrichtung montierten Projektors.

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich der Einsatz von Projektoren weit verbreitet. Beispielsweise werden Projektoren häufig zur Realisierung von Heimkinos in Wohnräumen eingesetzt. Beispielsweise werden Projektoren häufig in Konferenz- und Präsentationsräumen eingesetzt, damit Informationen oder Präsentationsfolien großflächig auf einer Leinwand sichtbar gemacht werden können. Im Stand der Technik sind Montagevorrichtungen bekannt, die zuerst an der Decke befestigt werden, wonach dann ein Projektor an die Montagevorrichtung angeschraubt wird zum Festlegen der Position des Projektors an der Decke. Es sind ferner Montagevorrichtungen bekannt, die ein Kugelgelenk zur Feinjustage der Ausrichtung des Projektors relativ zur Decke aufweisen, damit die Ausrichtung des Projektors an örtliche Gegebenheiten, wie beispielsweise die Lage der Leinwand, auf die er Bilder abbilden soll, angepasst werden kann.

Die Montage eines Projektors an einer Decke über herkömmliche Montagevorrichtungen bringt jedoch verschiedene Probleme mit sich. Zum einen ist zur Montage des Projektors an der Decke stets erforderlich, dass der Projektor in der Nähe der Decke an die Montagevorrichtung gehalten wird und mit der Montagevorrichtung verschraubt wird. Herkömmliche Montagevorrichtungen ermöglichen somit keine hinreichend einfache Montage eines Projektors an einer Decke. Aufgrund des erheblichen Gewichts eines Projektors von mehreren Kilogramm sind zur Montage des Projektors sogar oftmals mindestens zwei Personen erforderlich. Da ein Projektor regelmäßig gewartet werden muss und hierzu von der Decke demontiert und nach der Wartung wieder montiert werden muss, beispielsweise zum Wechseln der Lichtquelle des Projektors, besteht somit ein Bedarf an einer Vereinfachung der Montage eines Projektors an der Decke. Zum anderen ermöglichen herkömmliche Montagevorrichtungen kein harmonisches Einbinden eines Projektors in die Gegebenheiten eines Raumes. Vielmehr wird ein Projektor in Wohnzimmern oder Konferenzräumen vielfach als optisch störend empfunden, da er mit der in dem Raum nicht harmoniert sondern mit seiner klobigen, technisch funktionalen Erscheinung und seiner aufgrund der Anordnung an der Decke exponierten Position die Einrichtung in dem Raum optisch dominiert.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Montagesystem zur Montage eines Projektors an einer ebenen, flächig geschlossenen Decke bereitzustellen, das zumindest eines der vorangegangenen Probleme bei der Montage eines Projektors an einer Decke zumindest teilweise behebt. Der vorliegenden Erfindung liegt ferner die Aufgabe zugrunde, eine Montagevorrichtung zur Montage eines Projektors an einer Decke bereitzustellen, die zumindest eines der beschriebenen Probleme zumindest teilweise behebt. Der vorliegenden Erfindung liegt ferner die Aufgabe zugrunde, eine Abdeckung zum zumindest abschnittsweisen Abdecken eines Projektors und einer Montagevorrichtung, die an einer Decke angeordnet sind, bereitzustellen, die zumindest eines der beschriebenen Probleme zumindest teilweise behebt. Der vorliegenden Erfindung liegt ferner die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Montage eines Projektors an einer Decke bereitzustellen, das zumindest eines der beschriebenen Probleme zumindest teilweise behebt.

Als eine Lösung zumindest einer der genannten der Erfindung zugrundeliegenden Aufgaben schlägt die Erfindung ein Montagesystem mit den Merkmalen von Anspruch 1 vor. Das Montagesystem ist dazu geeignet, die Montage eines Projektors an einer ebenen, flächig geschlossenen Decke zu gewährleisten. Das Montagesystem umfasst eine Montagevorrichtung, die dazu ausgebildet ist, gleichzeitig an der Decke und an dem Projektor fixiert zu sein zum tragenden Verbinden des Projektors mit der Decke. Die Montagevorrichtung ist somit so ausgebildet, dass sie sowohl an der Decke als auch an dem Projektor über geeignete Mittel, wie beispielsweise Schrauben, befestigt werden kann und darüber eine Verbindung des Projektors mit der Decke zum Halten des Projektors an der Decke bereitstellt.

Das Montagesystem umfasst eine Abdeckung, die zur Montage an der Decke ausgebildet ist und sich in einer Längsrichtung erstreckt. Die Abdeckung ist dazu ausgebildet, in ihrem an der Decke montierten Montagezustand zumindest über einen Abschnitt in der Längsrichtung hinweg ein senkrecht zur Längsrichtung und entlang der Längsrichtung vollständiges Umschließen eines Innenraums zu gewährleisten, wobei die Abdeckung an ihrem einen Längsende in ihrem Montagezustand eine Zugangsöffnung ausbildet, über die der Innenraum von der Längsrichtung aus zugänglich ist. Die Abdeckung weist somit einen Abschnitt mit Bezug auf die Längsrichtung auf, in dem sie so ausgebildet ist, dass sie in ihrem Montagezustand, in dem sie an der Decke montiert ist, gemeinsam mit der Decke oder bei einer Montage im Abstand von der Decke unabhängig von der Decke einen Mantel um einen Innenraum bildet. In einer Ausführungsform weist der Mantel Schlitze auf. In einer Ausführungsform ist der Mantel vollständig flächig geschlossen, so dass er keine Schlitze aufweist, so dass die Abdeckung in ihrem an der Decke montierten Montagezustand zum in diesem Abschnitt vollständigen, flächig geschlossenen Umschließen des Innenraums ausgebildet ist. In einer Ausführungsform weist die Abdeckung mehrere, in Längsrichtung zueinander versetzte Abschnitte auf, in denen jeweils das genannte vollständige Umschließen des Innenraums gewährleistet ist. In einer Ausführungsform weist die Abdeckung einen Abschnitt zum genannten vollständigen Umschließen eines Innenraums in dem Montagezustand auf, wobei sich der Abschnitt über mindestens 50%, insbesondere mindestens 80% der Längserstreckung der Abdeckung erstreckt. In einer Ausführungsform erstreckt sich der Abschnitt über die gesamte Längserstreckung der Abdeckung. In einer Ausführungsform bildet die Abdeckung in ihrem Montagezustand an der ebenen, flächig geschlossenen Decke an ihrem einen Längsende die Zugangsöffnung aus, wobei die Abdeckung von ihrem einen Längsende bis zu ihrem anderen, dem einen Längsende gegenüberliegenden Längsende ununterbrochen an der Decke anliegt. In einer Ausführungsform liegt die Abdeckung in ihrem Montagezustand über eine durchgehende, flächig geschlossene Anlagefläche an der ebenen, flächig geschlossenen Decke an.

Das erfindungsgemäße Montagesystem bringt verschiedene Vorteile mit sich. Dadurch, dass das Montagesystem eine Abdeckung umfasst, die einen Innenraum zumindest abschnittsweise in dem Montagezustand vollständig umschließt, ermöglicht das Montagesystem neben der Halterung eines Projektors an der Decke gleichzeitig das zumindest abschnittsweisen Verdecken des Projektors und der Montagevorrichtung, so dass ein optisch harmonischeres Erscheinungsbild gewährleistet werden kann als bei herkömmlichen Montagesystemen. Allgemein ist die Abdeckung insbesondere als optischer Sichtschutz ausgebildet. Insbesondere kann die Abdeckung als Verkleidung bezeichnet werden, da die Abdeckung insbesondere als eine Verkleidung von Projektor und Montagevorrichtung fungiert. Die Erfinder haben erkannt, dass durch die Bereitstellung einer Zugangsöffnung und das abschnittsweise Umschließen eines Innenraums durch die Abdeckung gleichzeitig eine Montage und Demontage des Projektors an bzw. von der Decke ermöglicht ist und eine ausreichende Wärmeabfuhr von dem Projektor beim Betrieb des Projektors ermöglicht ist, während eine optisch harmonischere Einpassung des Projektors und der dazu erforderlichen Montagevorrichtung in einen Raum gewährleistet wird.

In einer Ausführungsform weist die Montagevorrichtung zumindest ein, insbesondere zumindest drei Verbindungsmittel auf, das zur Befestigung an dem Projektor ausgebildet ist, sowie zumindest ein Montagemittel, das zur Befestigung der Montagevorrichtung an der Decke ausgebildet ist, wobei insbesondere die Montagevorrichtung an ihrer zur Decke weisenden Montageseite einen ebenen Abschnitt aufweist, an dem mehrere Montagemittel verteilt angeordnet sind. Als Verbindungsmittel können beispielsweise Metallstreben vorgesehen sein, die über Schrauben an einem Projektor befestigt werden können. Als Montagemittel können beispielsweise Löcher ausgebildet sein, durch die Schrauben zum Anschrauben des Deckenelements an der Decke hindurchgeschraubt werden können. Über das Vorsehen von Verbindungsmitteln und davon unabhängigen Montagemitteln kann eine besonders gute Montierbarkeit der Montagevorrichtung an der Decke und unabhängig davon an dem Projektor gewährleistet sein.

In einer Ausführungsform ist das Montagesystem in einer Montageanordnung an der Decke befestigbar, wobei in der Montageanordnung die Montagevorrichtung vollständig innerhalb der Abdeckung angeordnet ist und sowohl die Abdeckung als auch die Montagevorrichtung jeweils unmittelbar an der Decke befestigbar sind, wobei die Abdeckung zum Umschließen des Innenraums zusammen mit der Decke ausgebildet ist. Die Montageanordnung bezeichnet dabei eine relative Anordnung von Montagevorrichtung und Abdeckung zueinander. Die beschriebene Ausführungsform ermöglicht die Realisierung eines Montagesystems mit einer sehr geringen Bauhöhe, das möglichst unauffällig an einer Decke montiert werden kann, da die Abdeckung und die Montagevorrichtung beide jeweils unmittelbar an der Decke befestigbar sind und die Montagevorrichtung dabei innerhalb der Abdeckung, d. h. zwischen Decke und Abdeckung und in Längsrichtung innerhalb der Erstreckung der Abdeckung angeordnet ist.

In einer Ausführungsform ist das Montagesystem in einer Montageanordnung an der Decke befestigbar, wobei in der Montageanordnung die Montagevorrichtung abschnittsweise innerhalb der Abdeckung angeordnet ist und unmittelbar an der Decke befestigbar ist, wobei die Abdeckung zum alleinigen Umschließen des Innenraums ausgebildet und in der Montageanordnung über die Montagevorrichtung an der Decke befestigbar ist. Bei dieser Ausführungsform kann eine besonders große Variabilität bei der Montage des Projektors an der Decke gewährleistet sein. Denn die Abdeckung ist dabei über die Montagevorrichtung von der Decke beabstandet und umschließt den Innenraum unabhängig von der Decke, so dass die Abdeckung und der über die Montagevorrichtung darin gehaltene Projektor über gezielte Ausgestaltung der Montagevorrichtung und Ausrichtung von Montagevorrichtung und Abdeckung relativ zur Decke in eine Vielzahl an gewünschten Positionen gebracht werden kann.

In einer Ausführungsform umfasst die Montagevorrichtung ein an der Decke befestigbares Deckenelement und ein an dem Projektor befestigbares Projektorelement, wobei das Deckenelement und das Projektorelement über eine Führungseinrichtung miteinander verbunden sind und zumindest das Projektorelement, insbesondere zumindest das Projektorelement und die Führungseinrichtung, insbesondere die gesamte Montagevorrichtung vollständig innerhalb der Abdeckung angeordnet sind. Dadurch kann eine besonders einfache Montage des Montagesystems an der Decke und einfache Montage des Projektors an der Montagevorrichtung unter gleichzeitiger Gewährleistung einer optisch harmonischen Abdeckung ermöglicht sein.

In einer Ausführungsform weist das Montagesystem einen Ventilator auf, der in der Montageanordnung innerhalb der Längserstreckung der Abdeckung und in einer senkrecht zur Längsrichtung verlaufenden Querrichtung neben der Montagevorrichtung angeordnet ist, während an der Montagevorrichtung ein Projektor befestigt ist. Dabei verläuft seine Ventilationsrichtung in der Längsrichtung, wobei der Ventilator dazu ausgebildet ist, zwischen ihm und der Zugangsöffnung befindliche Luft in der Längsrichtung zur Zugangsöffnung hin zu bewegen. Die beschriebene Ausführungsform bringt den besonderen Vorteil mit sich, dass auf effektive Weise eine ausreichende Kühlung eines in der Abdeckung angeordneten Projektors gewährleistet ist. Durch das Bereitstellen eines Ventilators, der in der Querrichtung neben der Montagevorrichtung und dem an der Montagevorrichtung befestigten Projektor angeordnet ist, kann eine Luftzirkulation von warmer Luft aus der Abdeckung heraus durch die Zugangsöffnung gewährleistet sein. Entsprechend kann die Abdeckung so ausgebildet werden, dass sie eine optische Abdeckung möglichst gut gewährleistet, ohne dass bei der Abdeckung besondere Maßnahmen zur Wärmeabfuhr realisiert werden müssen, wie beispielsweise großflächige Schlitze. In einer Ausführungsform weist das Montagesystem einen thermischen Schalter auf, mit dem der Ventilator elektrisch verbunden ist und der ein Ein- und Ausschalten des Ventilators in Abhängigkeit von einer an dem Schalter anliegenden Temperatur gewährleistet. Der Fachmann kann den Schalter auf bekannte Weise realisieren, beispielsweise über einen Schaltkreis mit einem Peltier-Element, einem Bimetall-Element oder durch einen magnetisch wirkenden thermischen Schalter. Durch das Vorsehen eines solchen thermischen Schalters ist ein Einschalten des Ventilators bei einer kritischen Temperatur im Bereich des Projektors, nämlich in dem von der Abdeckung umschlossenen Innenraums, gewährleistet, so dass der Projektor vor einer Überhitzung nach Möglichkeit geschützt ist, wobei gleichzeitig ein unnötiges Betreiben des Ventilators vermieden ist, wodurch Energie gespart werden und insbesondere ein Ventilatorgeräusch nur im Bedarfsfall erzeugt werden kann. Als eine weitere Lösung zumindest einer der genannten der Erfindung zugrundeliegenden Aufgaben schlägt die Erfindung eine Montagevorrichtung vor, die ein Projektorelement zur Montage an einem Projektor umfasst, das eine Vielzahl an Verbindungsmitteln zur Befestigung an dem Projektor aufweist. Erfindungsgemäß weist die Montagevorrichtung ein Deckenelement zur Montage an einer Decke auf, wobei das Deckenelement zusammen mit dem Projektorelement eine Führungseinrichtung zum Führen des Projektors an der Decke ausbildet. Die Führungseinrichtung umfasst zwei Führungselemente. Eines der beiden Führungselemente ist von dem Projektorelement und das andere der beiden Führungselemente von dem Deckenelement umfasst. Die Führungselemente sind zueinander korrespondierend ausgebildet zum Fixieren von Deckenelement und Projektorelement zueinander in einer Transversalrichtung, die senkrecht auf einer Längsrichtung steht, unter Gewährleistung einer Verschiebbarkeit von Deckenelement und Projektorelement zueinander in der Längsrichtung. Insbesondere ist die Führungseinrichtung so ausgebildet, dass die Fixierung von Deckenelement und Projektorelement zueinander über eine Verschiebung des Projektorelements zum Deckenelement in der Längsrichtung gelöst werden kann. Das Lösen der Fixierung kann somit insbesondere damit erreicht werden, dass das Projektorelement relativ zum Deckenelement in der Längsrichtung über einer erforderliche Mindeststrecke hinaus verschoben wird. Entsprechend ist die Führungseinrichtung insbesondere dazu ausgebildet, dass die Fixierung von Deckenelement und Projektorelement zueinander über eine Verschiebung der beiden Elemente zueinander entlang der Längsrichtung erfolgt. Besonders bevorzugt ist die Führungseinrichtung so ausgebildet, dass durch das Lösen der Fixierung ein vollständiges Abkoppeln des Deckenelements von dem Projektorelement erfolgt, so dass der Projektor zusammen mit dem Projektorelement unabhängig von dem Deckenelement transportiert und bewegt werden kann, während das Projektorelement an dem Projektor befestigt ist. Bei dem bestimmungsgemäßen Einsatz der Montagevorrichtung zum Montieren eines Projektors an einer Decke, die in einer vertikalen Richtung von dem Boden eines Raums beabstandet ist, kann die Transversalrichtung entlang der vertikalen Richtung ausgerichtet sein, so dass über die Führungseinrichtung ein Halten des Projektors an der Decke gewährleistet ist. Gleichzeitig kann der Projektor über die Führungseinrichtung in der Längsrichtung im Wesentlichen entlang der Decke relativ zur Decke und damit auch zu dem Deckenelement verschoben werden. Dabei verschieben sich Deckenelement und Projektorelement zueinander. Insbesondere ist die Führungseinrichtung so ausgebildet, dass in einem Montagezustand der Montagevorrichtung, in dem sie mit ihrem Deckenelement an einer ebenen, flächig geschlossenen Decke befestigt ist, und in dem der Projektor an dem Projektorelement befestigt ist, die beiden Führungselemente in der Transversalrichtung formschlüssig aneinander anliegen zum Verhindern einer Relativbewegung von dem Projektorelement relativ zum Deckenelement entlang der Transversalrichtung von der Decke weg. Insbesondere kann die Führungseinrichtung so ausgebildet sein, dass das Projektorelement relativ zum Deckenelement in einer Querrichtung, die senkrecht auf der Längsrichtung und senkrecht auf der Transversalrichtung steht, mit einem ersten Spiel verschiebbar ist, wohingegen Projektorelement und Deckenelement unter Aufrechterhaltung der Fixierung von Deckenelement und Projektorelement zueinander in der Transversalrichtung über ein zweites Spiel in der Längsrichtung zueinander verschiebbar sind, das mindestens das Zehnfache, insbesondere mindestens das Zwanzigfache des ersten Spiels beträgt. Insbesondere kann die erfindungsgemäße Montagevorrichtung als Montagevorrichtung des beschriebenen erfindungsgemäßen Montagesystems verwendet werden, wobei sich die Abdeckung in der Längsrichtung wie erläutert erstreckt.

Die erfindungsgemäße Montagevorrichtung bringt den Vorteil mit sich, dass eine zuverlässige Halterung eines Projektors an einer ebenen, flächig geschlossenen Decke ermöglicht ist und gleichzeitig aufgrund der Verschiebbarkeit während der Aufrechterhaltung der Fixierung zwischen Deckenelement und Projektorelement eine Wartung des Projektors erfolgen kann, ohne dass hierzu ein mühsames Schrauben in Deckennähe zu erfolgen hat. Darüber hinaus kann aufgrund der Verschiebbarkeit in der Längsrichtung, d. h. im Montagezustand im Wesentlichen entlang der Decke, eine sehr niedrige Bauhöhe der Montagevorrichtung ermöglicht sein, während gleichzeitig die Montage des Projektors über die Montagevorrichtung an der Decke weiterhin einfach erfolgen kann. Dadurch kann auf einfache Art und Weise der Projektor unauffällig in einen Raum integriert werden. Ferner ist insbesondere durch die Lösbarkeit von Deckenelement und Projektorelement zueinander gewährleistet, dass das Projektorelement unabhängig von dem Deckenelement an dem Projektor befestigt werden kann, während das Deckenelement unabhängig von dem Projektorelement an der Decke befestigt werden kann. Dies vereinfacht die Montage des Projektors an der Decke erheblich, da nach der Befestigung des Deckenelements an der Decke und des Projektorelements an dem Projektor lediglich die Fixierung zwischen Deckenelement und Projektorelement hergestellt werden muss. Die Fixierung kann dabei insbesondere allein dadurch hergestellt werden, dass das Projektorelement relativ zum Deckenelement in der Längsrichtung verschoben wird. Dabei werden bevorzugt Projektorelement und Deckenelement zur Fixierung in Längsrichtung ineinandergeschoben, wodurch dann eine Halterung des an dem Projektorelement befestigten Projektors an der Decke realisiert werden kann.

In einer Ausführungsform umfasst ein erstes der beiden Führungselemente einen T-Abschnitt, der einen T-förmigen Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung aufweist. Der Querschnitt ist durch einen Quersteg und einen Längssteg gebildet, wobei der Längssteg in der Transversalrichtung von dem Quersteg weg verläuft. Ein zweites der beiden Führungselemente umfasst zwei Seitenwände, die in einer Querrichtung senkrecht zur Längsrichtung und senkrecht zur Transversalrichtung voneinander beabstandet sind zur Aufnahme des Querstegs und die jeweils einen zur gegenüberliegenden Seitenwand ragenden Haltevorsprung zum Halten des Querstegs in der Transversalrichtung aufweisen. In dem Montagezustand ist somit der Quersteg des T-Abschnitts des ersten Führungselements zwischen den Seitenwänden des zweiten Führungselements angeordnet und liegt auf den Haltevorsprüngen auf. Somit besteht ein Formschluss zwischen dem Quersteg und den Haltevorsprüngen in der Transversalrichtung, wodurch eine Fixierung von Projektorelement und Deckenelement zueinander in der Transversalrichtung gewährleistet ist. Darüber hinaus kann bei dieser Ausführungsform eine besonders einfache Verschiebbarkeit in der Längsrichtung gewährleistet sein, da der Quersteg entlang den Haltevorsprüngen entlang der Längsrichtung auf einfache Art und Weise verschiebbar angeordnet sein kann. Darüber hinaus kann eine Fixierung von Projektorelement und Deckenelement in der Querrichtung, die senkrecht auf der Transversalrichtung und senkrecht auf der Längsrichtung steht, besonders einfach mit einem vorgegebenen Spiel realisiert sein, da das Spiel durch die Differenz zwischen der Breite des Querstegs und dem Abstand zwischen den Seitenwänden vorgegeben werden kann. In einer Ausführungsform weist der T-Abschnitt über seine gesamte Erstreckung in der Längsrichtung einen konstanten Querschnitt auf. In einer anderen Ausführungsform weist der T-Abschnitt nur über einen Abschnitt in der Längsrichtung hinweg den T-förmigen Querschnitt auf.

In einer Ausführungsform weist das Deckenelement das zweite Führungselement auf. Insbesondere ist das Deckenelement als an einer Seite offenes Vierkantrohr ausgebildet, das die beiden Seitenwände mit den Haltevorsprüngen ausbildet. Insbesondere kann das Deckenelement an der die beiden Seitenwände verbindenden geschlossenen Seite des Vierkantrohrs Montagemittel in Form von Durchführungsöffnungen aufweisen, durch die Schrauben in die Decke geschraubt werden können zum Befestigendes Deckenelements an der Decke. Die beschriebene Ausführungsform kann auf besonders einfache Art und Weise realisiert werden und die beschriebenen Vorteile der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung aufweisen.

In einer Ausführungsform weist die Montagevorrichtung eine Verdreheinrichtung auf, die an einem zugeordneten der beiden Führungselemente angeordnet ist und dieses zugeordnete Führungselement mit einem Basisabschnitt um eine Rotationsachse verdrehbar verbindet. Die Rotationsachse verläuft dabei senkrecht zur Transversalrichtung und senkrecht zur Längsrichtung in der Querrichtung. Der Basisabschnitt und das zugeordnete Führungselement sind entweder von dem Projektorelement oder von dem Deckenelement umfasst. Insbesondere ist der Basisabschnitt von dem Projektorelement umfasst, und insbesondere ist die Verdreheinrichtung zwischen dem von dem Projektorelement umfassten Führungselement und dem von dem Projektorelement umfassten Basisabschnitt angeordnet. Über die Verdreheinrichtung ist eine Feinjustage der Ausrichtung eines an dem Projektorelement befestigten Projektors ermöglicht, wenn sich die Montagevorrichtung in dem Montagezustand befindet und somit gleichzeitig an der Decke und an dem Projektor fixiert ist unter Gewährleistung einer Fixierung zwischen Deckenelement und Projektorelement. Die Verdreheinrichtung kann auf fachmännische Art und Weise realisiert sein. Beispielsweise können hierzu als Verdreheinrichtung zwei zueinander korrespondierende, zueinander verdrehbar geführte Platten vorgesehen sein, wobei eine Platte an dem Führungselement und die andere Platte an dem Basisabschnitt von Deckenelement oder Projektorelement angeordnet ist. Der Basisabschnitt stellt dabei den Abschnitt des Deckenelements dar, der über Montagemittel an der Decke fixierbar ist, oder den Abschnitt des Projektorelements, der über Verbindungsmittel an dem Projektor fixierbar ist, wobei der Basisabschnitt über die Verdreheinrichtung mit dem zugeordneten Führungselement verbunden ist, wobei das Führungselement mit dem anderen Führungselement die Führungseinrichtung ausbildet.

In einer Ausführungsform weist die Verdreheinrichtung zwei Wandabschnitte auf, die einander in einer Querrichtung, die senkrecht auf der Transversalrichtung und senkrecht auf der Längsrichtung steht, gegenüberliegen und in denen jeweils eine kreisbogenförmige Aussparung vorgesehen ist, wobei die kreisbogenförmigen Aussparungen, die in den gegenüberliegenden Wandabschnitten vorgesehen sind, zueinander fluchten und sich ein Bolzen durch die kreisbogenförmigen Aussparungen erstreckt, der insbesondere an dem zugeordneten Führungselement gehalten ist, während die Wandabschnitte an dem Basisabschnitt angeordnet und fixiert sind, oder an dem Basisabschnitt gehalten ist, während die Wandabschnitte an dem zugeordneten Führungselement gehalten und fixiert sind. Der Bolzen kann innerhalb der kreisbogenförmigen Aussparungen verschoben werden, so dass sich eine Verdrehung von Führungselement und Basisabschnitt, und somit von Deckenelement und Projektorelement zueinander um eine Rotationsachse ergibt, die durch den gedachten Mittelpunkt des Kreisbogens verläuft, den die kreisbogenförmigen Aussparungen abschnittsweise wiedergeben. Insbesondere ist der Bolzen über hierzu bestimmte Fixierungsmittel an den Wandabschnitten fixierbar. Beispielsweise kann der Bolzen hierzu in der Höhe von jedem Wandabschnitt einen Gewindeabschnitt aufweisen, auf den eine Mutter geschraubt ist, so dass über das Verschrauben der Muttern ein Verklemmen des Bolzens mit den Wandabschnitten und somit eine Fixierung des Bolzens innerhalb der kreisbogenförmigen Aussparungen gewährleistet ist. In einer Ausführungsform weist der Bolzen einen Kopf und einen von dem Kopf beabstandeten Gewindeabschnitt auf, wobei zur Fixierung des Bolzens relativ zu den Wandabschnitten eine Mutter auf den Gewindeabschnitt geschraubt wird und dabei den Kopf des Bolzens gegen den Wandabschnitt presst, der dem Wandabschnitt gegenüberliegt, gegen den die Schraube geschraubt wird. In einer Ausführungsform weisen die beiden Wandabschnitte zusätzlich zu den kreisbogenförmigen Aussparungen jeweils eine Durchführung auf, wobei die Durchführungen zueinander fluchtend ausgebildet sind und jeweils in der Transversalrichtung von der kreisbogenförmigen Aussparung in dem jeweiligen Wandabschnitt beabstandet sind, wobei sich ein zweiter Bolzen durch die Durchführungen hindurch erstreckt und an dem zugeordneten Führungselement oder dem Basisabschnitt gehalten ist, an dem bereits der erste Bolzen gehalten ist.

Dadurch, dass ein zweiter Bolzen vorgesehen ist, der in der Transversalrichtung von dem ersten Bolzen, der durch die kreisbogenförmigen Aussparungen verläuft, beabstandet ist, kann eine besonders gezielte Verdrehung über die Verdreheinrichtung realisiert werden, da das Führungselement oder der Basisabschnittdurch den zweiten Bolzen gehalten ist, während der erste Bolzen in den kreisbogenförmigen Aussparungen verschoben wird. Insbesondere verläuft die Mittelachse des zweiten Bolzens durch den Mittelpunkt des Kreisbogens, der abschnittsweise durch die kreisbogenförmigen Aussparungen abgebildet wird. Hierdurch kann ein besonders präzises Ausrichten der Verdrehung der Verdreheinrichtung gewährleistet sein. Besonders bevorzugt ist das zugeordnete Führungselement so ausgebildet, dass es einen T-Abschnitt aufweist, wobei der durch die kreisbogenförmigen Aussparungen verlaufende Bolzen und insbesondere der zweite, durch die Durchführungen verlaufende Bolzen jeweils an dem Längssteg des T-Abschnitts befestigt sind und insbesondere durch in dem Längssteg vorgesehene Löcher hindurch verlaufen.

In einer Ausführungsform ist der Basisabschnitt von dem Projektorelement umfasst und als Platte ausgebildet, in der eine Mehrzahl an länglichen Aussparungen vorgesehen ist, wobei jedes Verbindungsmittel über ein zugeordnetes Befestigungselement an dem Basisabschnitt befestigbar ist, indem das Befestigungselement durch die länglichen Aussparungen gesteckt und an dem Basisabschnitt in einer beliebigen Position entlang der Längenerstreckung der länglichen Aussparungen befestigt wird. Das Befestigungselement kann beispielsweise ein an dem Verbindungsmittel fest fixierter Gewindebolzen sein. Das Befestigungselement kann beispielsweise eine Schraube sein, die durch eine entsprechende in dem Verbindungsmittel vorgesehene Aussparung und die in der Platte vorgesehene längliche Aussparung hindurchgesteckt wird. Besonders bevorzugt weisen zumindest einige, insbesondere die Mehrheit, insbesondere sämtliche der Verbindungsmittel einen Steg mit einer länglichen Stegaussparung auf, wobei die Stegaussparung mit einer länglichen Aussparung überlappend anordenbar ist zum Durchführen eines Befestigungselements durch die überlappende Stegaussparung und Aussparung zum Befestigen des Befestigungselements in einer beliebigen Position entlang der Längenerstreckung der länglichen Aussparung und in einer beliebigen Position entlang der Längenerstreckung der Stegaussparung. Mit dem Begriff „Längenerstreckung” ist dabei die Erstreckung der Stegaussparung bzw. der länglichen Aussparung über ihre Länge bezeichnet. Die Längenerstreckung in diesem Sinne muss somit nicht zwingend eine Erstreckung in der Längsrichtung sein. Durch das Vorsehen von länglichen Aussparungen und länglichen Stegaussparungen und das Vorsehen geeigneter Befestigungselement, wie beispielsweise Nieten oder Schrauben, kann eine besonders einfache und variable Anpassung der Montagevorrichtung an jedweden gängigen Projektor gewährleistet sein. Denn dadurch können die Stege relativ zu den Aussparungen so angeordnet werden, dass sie an an dem Projektor vorgesehenen Befestigungsstellen befestigt werden können und gleichzeitig über Befestigungselement mit dem als Platte ausgebildeten Basisabschnitt fest verbunden werden können.

Als eine weitere Lösung zumindest einer der genannten der Erfindung zugrundeliegenden Aufgaben schlägt die Erfindung eine Abdeckung vor, mit der ein Projektor und insbesondere eine Montagevorrichtung in ihrem Montagezustand, in dem der Projektor an der Decke durch die Montagevorrichtung gehalten ist, zumindest abschnittsweise abgedeckt ist. Die Abdeckung umfasst ein Gehäuse, das sich in einer Längsrichtung zwischen zwei Längsenden erstreckt, wobei sich das Gehäuse in einer Querrichtung, die senkrecht zur Längsrichtung verläuft, zwischen zwei Querenden erstreckt. Das Gehäuse weist über zumindest 50% seiner Längserstreckung einen Querschnitt senkrecht zu der Längsrichtung mit einer Außenkontur auf, deren Verlauf zwischen den beiden Querenden als durchgehend differenzierbare Funktion ausgebildet ist, deren zweiter Ableitung die Vorzeichen zumindest zweimal wechselt. Ferner weist das Gehäuse über mindestens 50% seiner Quererstreckung einen Querschnitt senkrecht zur Querrichtung mit einer Außenkontur auf, deren Verlauf zwischen den Längsenden als durchgehend differenzierbare Funktion ausgebildet ist. Bei dem Begriff „Funktion” als Verlauf der Außenkontur zwischen den Querenden wird stets die Veränderung der Koordinate in der Transversalrichtung in Abhängigkeit von der Querrichtung bezeichnet. Dabei wird stets auf den Verlauf von einem Querende bis zu einem anderen Querende in einer Richtung abgestellt. In dem Fall, dass die Abdeckung einen geschlossenen Querschnitt aufweist, so dass die die Außenkontur bildende Funktion von dem ersten Querende zum zweiten Querende verläuft und sodann von dem zweiten Querende zurück zum ersten Querende unter Umschließung eines Innenraums gilt die genannte Bedingung für den Verlauf von dem ersten Querende zu dem zweiten Querende und für den Verlauf von dem zweiten Querende zu dem ersten Querende, wobei diese beiden Verläufe jeweils eine eindeutige Funktion darstellen. In dem gleichen Sinn ist der Begriff „Funktion” mit Bezug auf den Verlauf der Außenkontur zwischen den Längsenden zu verstehen, wobei dieser Verlauf die Abhängigkeit der Koordinate in der Transversalrichtung von der Längsrichtung wiederspiegelt. Der Begriff „Außenkontur” bezeichnet dabei stets den Oberflächenverlauf der Abdeckung, der von außen sichtbar ist, wenn die Abdeckung an der Decke befestigt ist. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Abdeckung in ihrem Montagezustand eine Innenseite aufweist, die zum Projektor gewandt ist, sowie eine Außenseite, die von dem Projektor weg weist. Diese Außenseite ist gerade zur optischen Wahrnehmung durch einen Betrachter in dem Montagezustand der Abdeckung gedacht. Die Außenkontur betrifft den Oberflächenverlauf dieser Außenseite.

Die erfindungsgemäße Abdeckung bringt wesentliche Vorteile mit sich. Dadurch, dass die Außenkontur über wesentliche Abschnitte der Abdeckung als durchgehend differenzierbare Funktion ausgebildet ist, wird durch die Abdeckung ein Schattenwurf bestmöglich vermieden, da Kanten an der Außenseite der Abdeckung vermieden werden. Durch das Wechseln des Vorzeichens der zweiten Ableitung des Verlaufs zwischen den Querenden wird neben dem Gewährleisten einer harmonisch verlaufenden, und somit für das Auge kaum wahrnehmbaren äußeren Oberfläche außerdem auch die Bereitstellung eines ausreichend großen Innenraums ermöglicht, den die Abdeckung in ihrem Montagezustand an der Decke zumindest abschnittsweise umschließt und in dem ein Projektor und/oder eine Montagevorrichtung zumindest abschnittsweise angeordnet werden können. Besonders bevorzugt weist die Abdeckung eine Erstreckungslänge in der Längsrichtung von mindestens 70 cm, insbesondere mindestens 90 cm, und/oder eine Erstreckungslänge in der Querrichtung von mindestens 50 cm, insbesondere 70 cm auf. Insbesondere kommt die Abdeckung als Teil eines Montagesystems umfassend einen Projektor zum Einsatz, wobei die Erstreckungslängen der Abdeckung in der Längs- und Querrichtung mindestens das 1,5-fache, insbesondere mindestens das Doppelte der entsprechenden Erstreckungslängen des Projektors betragen. Die Erfinder haben erkannt, dass insbesondere durch das Vorsehen einer entsprechend großen Abdeckung die Abdeckung mit einer solchermaßen gekrümmten Außenkontur realisierbar ist, dass die Abdeckung als optisch harmonisch oder gar kaum wahrnehmbar empfunden wird. Besonders bevorzugt ist die Abdeckung aus Kunststoff gefertigt, insbesondere durch Spritzguss oder Tiefziehen. Besonders bevorzugt weist die Abdeckung eine Wandstärke zwischen 0,2 mm und 1,5 cm auf. Dadurch kann auf kostengünstige Art und Weise eine ausreichend stabile Abdeckung realisiert werden. In einer Ausführungsform bildet die Abdeckung in ihrem Montagezustand an einem Längsende eine Zugangsöffnung aus. Besonders bevorzugt verringert sich die Breite der Abdeckung bezogen auf die Querrichtung entlang der Längsrichtung über mindestens 50% ihrer Längserstreckung stetig. Besonders bevorzugt beträgt die Breite bezogen auf die Querrichtung der Abdeckung an ihrem Längsende, an dem sie die Zugangsöffnung aufweist, mindestens das Doppelte der Breite an einer Stelle entlang der Längsrichtung, die um 9/10 der Längserstreckung der Abdeckung von dem Längsende in der Längsrichtung entfernt ist, an dem die Zugangsöffnung angeordnet ist. Dabei ist für die erfindungsgemäße Abdeckung stets besonders vorteilhaft, dass sie eine Außenkontur in ihrem Montagezustand aufweist, die eine so fließende Gestalt hat, dass sie möglichst wenig wahrgenommen wird oder zumindest als möglichst wenig optisch störend empfunden wird. Dabei ist besonders vorteilhaft, wenn die Außenkontur als durchgehend differenzierbare Funktion ausgebildet ist und die Ausformung eines ausreichend großen Innenraums durch die Veränderung der Krümmung der Außenkontur, und somit durch das Verändern des Vorzeichens der zweiten Ableitung der Außenkontur, realisiert wird.

In einer Ausführungsform wechselt zumindest über 50% ihrer Erstreckung in der Querrichtung hinweg die zweite Ableitung der zwischen den Längsenden die Außenkontur bildenden Funktion zwischen den beiden Längsenden zumindest einmal ihr Vorzeichen. Dadurch kann besonders bevorzugt sichergestellt sein, dass eine ausreichend große Zugangsöffnung an einem Längsende durch die Abdeckung gebildet wird, wohingegen die Höhe der Abdeckung mit zunehmendem Abstand von der Ausgangsöffnung sich zunächst stark und anschließend kontinuierlich auslaufend verändert. Dadurch kann die optische Wahrnehmbarkeit der Außenkontur, d. h. der Außenseite der Abdeckung durch einen Betrachter noch weiter minimiert sein.

In einer Ausführungsform weist die Abdeckung über mindestens 50% ihrer Erstreckung in der Längsrichtung hinweg zwischen ihren beiden Querenden jeweils einen sich in Abhängigkeit von der Querrichtung in einer Transversalrichtung, die senkrecht auf der Längsrichtung und senkrecht auf der Querrichtung steht, verändernden Verlauf ihrer Außenkontur auf, wobei der Verlauf in der Mitte zwischen den Querenden einen maximalen Abstand von beiden Querenden in der Transversalrichtung aufweist. Dadurch kann bei der Montage der Abdeckung in ihrem Montagezustand an einer ebenen, flächig geschlossenen Decke ein ausreichend großer Innenraum zur Aufnahme eines Projektors und/oder einer Montagevorrichtung ausgebildet sein, während gleichzeitig die Außenmaße der Abdeckung so gering wie möglich ausgebildet sein können und gleichzeitig ihre Wahrnehmbarkeit möglichst geringgehalten werden kann.

In einer Ausführungsform nimmt der Abstand des Verlaufs der Außenkontur in der Transversalrichtung von zumindest einem der Querenden mit zunehmendem Abstand in der Querrichtung von dem Querende bis zur Mitte, bezogen auf die Querrichtung, zu. Insbesondere kann dieser Abstand dabei stetig zunehmen. Dabei wird wie oben erläutert auf den Verlauf von dem ersten Querende weg zum zweiten Querende hin abgestellt. Bei einer umfänglich geschlossenen Abdeckung wird dabei auf jeden von der Außenkontur dargestellten Verlauf von dem ersten Querende zu dem zweiten Querende hin abgestellt, d. h. zum einen der Verlauf an der Oberseite, zum anderen der Verlauf an der Unterseite. Besonders bevorzugt nimmt der Abstand in der Transversalrichtung von beiden der Querenden mit zunehmendem Abstand in der Querrichtung von dem jeweiligen Querende bis hin zur Mitte zu. Besonders bevorzugt nimmt dieser Abstand in der Transversalrichtung in einem Bereich zwischen 2/4 und 3/4 der Wegstrecke zwischen dem jeweiligen Querende und der Mitte durchgehend, d. h. über diesen gesamten Bereich hinweg, mehr als doppelt so stark zu wie in einem Bereich, der zwischen dem Querende und einem Achtel, insbesondere einem Sechstel der Wegstrecke zwischen dem Querende und der Mitte liegt, wobei hier auf den Mittelwert in diesem an dem Querende liegenden Bereich abgestellt wird. Die Mitte bezeichnet dabei die Mitte in Querrichtung. Die Erfinder haben erkannt, dass durch diese Form eine besonders unauffällige Erscheinung der Abdeckung gewährleistet sein kann und gleichzeitig die Abdeckung einen ausreichend großen Innenraum zur Aufnahme eines Projektors und/oder einer Montagevorrichtung aufweisen kann.

In einer Ausführungsform weist die Abdeckung über mindestens 50% ihrer Erstreckung in der Querrichtung hinweg jeweils einen sich in Abhängigkeit von der Längsrichtung in einer Transversalrichtung, die senkrecht auf der Längsrichtung und senkrecht auf der Querrichtung steht, verändernden Verlauf ihrer Außenkontur auf. Über zumindest 50% ihrer Erstreckung in Querrichtung verändert sich somit der Verlauf der Außenkontur bezogen auf die Transversalrichtung in Abhängigkeit von der Längsrichtung. Dabei nimmt insbesondere der Abstand des Verlaufs bezogen auf die Transversalrichtung von dem der Zugangsöffnung gegenüberliegenden Längsende der Abdeckung aus in einem Wegstreckenbereich von einem Achtel, insbesondere einem Sechstel, insbesondere einem Viertel der Wegstrecke zwischen diesem Längsende und der Zugangsöffnung um weniger als die Hälfte so stark zu wie in einem Wegstreckenbereich, der zwischen einem Viertel und einem Halben dieser Wegstrecke liegt. Dabei wird jeweils auf den Mittelwert der Zunahme des Abstands in den jeweiligen Bereichen abgestellt. Bei einer umfänglich geschlossenen Ausbildung der Abdeckung, bei dem die Abdeckung somit eine Oberseite und eine Unterseite aufweist, die jeweils in demselben Abschnitt in der Längsrichtung verlaufen, gilt die genannte Abhängigkeit des Verlaufs der Außenkontur sowohl für die Oberseite als auch für die Unterseite, d. h. für jeden Verlauf von dem einen Längsende zu dem anderen Längsende hin. Die Erfinder haben erkannt, dass durch die beschriebene Ausführungsform eine ausreichend große Abdeckung zum Einführen des Projektors in die Abdeckung bereitgestellt werden kann, wenn die Abdeckung in ihren Montagezustand an der Decke angeordnet ist, wobei gleichzeitig eine möglichst dezente Außenerscheinung der Abdeckung gewahrt ist, damit die Abdeckung ihren erfindungsgemäß vorgesehenen Zweck erfüllt.

Besonders bevorzugt ist die Abdeckung über mindestens 50% ihrer Erstreckung in der Längsrichtung hinweg um ihre Mittenebene in Bezug auf die Querrichtung symmetrisch ausgebildet. Die symmetrische Ausbildung der Abdeckung kann sowohl für das Einführen des Projektors in die Abdeckung als auch für die Wahrung einer harmonischen äußeren Erscheinung der Abdeckung besonders vorteilhaft sein.

Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Montage eines Projektors an einer Decke. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird in einem ersten Schritt ein Deckenelement einer Montagevorrichtung an der Decke befestigt. In einem zweiten Arbeitsschritt, der unabhängig von dem ersten Arbeitsschritt erfolgt, wird ein Projektorelement der Montagevorrichtung an dem Projektor befestigt. In einem dritten Arbeitsschritt, der nach dem Abschluss von dem ersten und dem zweiten Arbeitsschritt erfolgt, werden das Projektorelement und das Deckenelement zueinander fixiert, indem ein Abschnitt des Deckenelements und ein Abschnitt des Projektorelements ineinandergeschoben werden, indem das Projektorelement relativ zum Deckenelement in einer Längsrichtung entlang der Decke verschoben wird. In einem vierten Arbeitsschritt, der insbesondere unabhängig von dem ersten bis dritten Arbeitsschritt erfolgt, wird eine Abdeckung so an der Decke montiert, dass sie einen Innenraum zumindest abschnittsweise umschließt, in dem zumindest der Projektor und das Projektorelement, insbesondere der Projektor und die gesamte Montagevorrichtung, anordenbar oder angeordnet sind. Beispielsweise kann der vierte Arbeitsschritt so erfolgen, dass die Abdeckung gemeinsam mit der Decke einen Innenraum über einen Abschnitt in der Längsrichtung hinweg um die Längsrichtung umfänglich geschlossen umschließt. In einer Ausführungsform umschließt die Abdeckung diesen Innenraum entsprechend unabhängig von der Decke. In einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird in einem fünften Arbeitsschritt, der insbesondere unabhängig von den vier übrigen Arbeitsschritten erfolgt, ein Ventilator in der Querrichtung neben der Montagevorrichtung an der Decke montiert, wobei die Abdeckung so an der Decke montiert wird, dass sie einen Innenraum ausbildet, in dem der Ventilator angeordnet ist.

Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Demontage und Rückmontage eines Projektors an einer Decke für die Wartung eines Projektors. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird zur Demontage des Projektors der Projektor, an dem ein Projektorelement befestigt ist, in einer Längsrichtung relativ zu einem Deckenelement entlang der Decke verschoben, wobei das Deckenelement an der Decke befestigt ist. Dabei wird der Projektor in der Längsrichtung aus einer Zugangsöffnung einer Abdeckung, die an der Decke befestigt ist, herausgezogen. Zur Rückmontage wird der Projektor entlang der Längsrichtung in die Zugangsöffnung eingeführt, wobei er entlang der Decke verschoben wird und dabei ein Abschnitt des Projektorelements mit einem Abschnitt des Deckenelements ineinandergeschoben wird.

Im Folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf zwei Figuren anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.

Es zeigen:

1: in schematischen Prinzipdarstellungen verschiedene Ansichten einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Montagevorrichtung;

2: in schematischen Prinzipdarstellungen die Verwendung einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Montagesystems zur Montage eines Projektors an einer Decke.

In 1 ist eine erfindungsgemäße Montagevorrichtung 1 aus verschiedenen Blickwinkeln in Prinzipdarstellungen dargestellt. Die Montagevorrichtung 1 weist ein Projektorelement 3 und ein Deckenelement 4 auf. Das Deckenelement 4 ist nach Art eines an einer Seite offenen Vierkantrohres ausgebildet. Das Deckenelement 4 umfasst somit zwei Seitenwände 41, die einander gegenüberliegen und in der Querrichtung Y voneinander beabstandet sind und zur Aufnahme eines Querstegs 331 eines T-Abschnitts 33 des Projektorelements 3 ausgebildet sind. Dabei weisen die Seitenwände 41 jeweils einen Haltevorsprung 410 auf, über den der Quersteg 331 daran gehindert ist, in der Transversalrichtung Z aus dem offenen Vierkantrohr herauszugleiten. Dabei ist der T-Abschnitt 33 des Projektorelements 3 in dem offenen Vierkantrohr des Deckenelements 4 in der Längsrichtung X verschiebbar geführt. Das Deckenelement 4 weist ferner an seiner im Wesentlichen geschlossenen Seite, über die die Seitenwände 41 verbunden sind, Montagemittel 40 auf, die als Löcher ausgebildet sind. Durch diese Löcher 40 können Schrauben zur Montage des Deckenelements 4 an der Decke hindurchgeführt werden. Durch die Ausgestaltung des Deckenelements 4 als an einer Seite offenes Vierkantrohr bildet das Deckenelement 4 auf besonders einfache Art und Weise integral das von ihm umfasste Führungselement aus.

Das Projektorelement 3 umfasst einen Basisabschnitt 31, der als Platte ausgebildet ist. In dem Basisabschnitt 31 sind längliche Aussparungen 310 vorgesehen. Jede der länglichen Aussparungen 310 weist eine ihr zugeordnete Längenerstreckung auf, über die sie sich in einer ihr zugeordneten Längenrichtung länglich erstreckt. Wie aus 1 zu erkennen sind die länglichen Aussparungen 310 mit ihren jeweils zugeordneten Längenerstreckungen so über den Basisabschnitt 31 verteilt angeordnet, dass jeweils zwei längliche Aussparungen 310 als ein Aussparungspaar angeordnet sind, das eine T-Form bildet, wobei der Basisabschnitt 31 zumindest zwei solcher Paare, in dem dargestellten Ausführungsbeispiel genau zwei solcher Paare, aufweist. Diese Anordnung der länglichen Aussparungen 310 auf einem Basisabschnitt 31 ist allgemein für die erfindungsgemäße Montagevorrichtung 1 vorteilhaft. Denn über diese Anordnung der länglichen Aussparungen 310 ergibt sich eine sehr große Variabilität bei der Befestigung des Projektorelements 3 an einem Projektor 2, wodurch das Projektorelement 3 an sämtliche gängigen Projektoren leicht befestigbar ist. In dem vorliegend beschriebenen Ausführungsbeispiel umfasst das Projektorelement 3 Verbindungsmittel 32, die jeweils eine längliche Stegaussparung 320 aufweisen. Die längliche Stegaussparung 320 kann mit einer länglichen Aussparung 310 des Basisabschnitts 31 in Überlappung gebracht werden, so dass die Verbindungsmittel 32 in variabel wählbaren Positionen an dem Basisabschnitt 31 befestigt werden können, was vorliegend über Schrauben 8 erfolgt. Die Verbindungsmittel 32 weisen ferner Löcher auf, durch die weitere Schrauben 7 zur Befestigung der Verbindungsmittel 32 an dem Projektor 2 geschraubt werden können. Aus 1 ist für den Fachmann erkennbar, dass das Projektorelement 3 sehr flexibel und auf einfache Art und Weise an einem Projektor 2 befestigt werden kann.

Das Projektorelement 3 umfasst ferner eine Verdreheinrichtung 34, die zwischen dem Führungselement und dem Basisabschnitt 31 des Projektorelements 3 ausgebildet ist. Das Führungselement des Projektorelements 3 ist vorliegend durch den Quersteg 331 des T-Abschnitts 33 des Projektorelements 3 gebildet, der, wie in 1 ersichtlich, in dem Deckenelement 4 geführt ist. Der Quersteg 331 weist eine erhebliche Erstreckung in der Längsrichtung X auf, so dass der Quersteg 331 als Führungsplatte ausgebildet ist, die von dem als offenes Vierkantrohr ausgebildeten Deckenelement 4 aufgenommen und geführt ist. Dabei ist der Quersteg 331 mit einem geringen Spiel von ca. 2 mm in der Querrichtung Y zwischen den Seitenwänden 41 des Deckenelements 4 geführt und über einen Formschluss zwischen den Haltevorsprüngen 410 und dem Quersteg 331 an einem Herausgleiten aus dem Deckenelement 4 in der Transversalrichtung Z gehindert, so dass das Projektorelement 3 an dem Deckenelement 4 in der Transversalrichtung Z fixiert ist, während eine Verschiebbarkeit des Projektorelements 3 zum Deckenelement 4 in der Längsrichtung X gewährleistet ist. Der T-Abschnitt 33 des Projektorelements 3 bildet ferner einen Längssteg 332 aus. Der Längssteg 332 weist Löcher auf, durch die ein erster Bolzen 343 und ein zweiter Bolzen 342 gesteckt und darin geführt sind. Diese Bolzen 342, 343 sind Teil der Verdreheinrichtung 34 des Projektorelements 3. Die Verdreheinrichtung 34 weist zwei Wandabschnitte 341 auf. Der erste Bolzen 343 ist in einer kreisbogenförmigen Aussparung 344 eines jeden Wandabschnitts 341 geführt, wohingegen der zweite Bolzen 342 jeweils in einer Durchführung eines jeden Wandabschnitts 341 geführt ist. Die beiden Bolzen 342, 343 sind dabei in der Transversalrichtung Z voneinander beabstandet. Die Bolzen 342, 343 sind dabei jeweils als Schrauben mit einem Kopf und einem Schraubgewinde ausgeführt, so dass sie über eine Mutter mit den Wandabschnitten 341 verpresst und somit fest daran fixiert werden können. Für den Fachmann ist ersichtlich, dass die Verdreheinrichtung 34 des Projektorelements 3 ein sehr einfaches und präzises Ausrichten des Projektorelements 3 relativ zum Deckenelement 4 durch eine Verdrehung um eine Rotationsachse ermöglicht, die in der Querrichtung Y verläuft.

In 2 sind Montageschritte dargestellt, über die ersichtlich wird, wie über eine erfindungsgemäße Montagevorrichtung 1 ein Projektor 2 an einer in 2 nicht explizit dargestellten Decke befestigt werden kann. 2a zeigt einen ersten Montageschritt, bei dem das Projektorelement 3 über Schrauben 7 mit dem Projektor 2 fest verschraubt wird. Dabei werden die Verbindungsmittel 32, die als Steg mit einer länglichen Stegaussparung 320 ausgebildet sind, so relativ zu dem Basisabschnitt 31 des Projektorelements 3 angeordnet, dass die Stegaussparungen 320 jeweils mit einer länglichen Aussparung 310 überlappen, so dass der Basisabschnitt 31 mit den Stegen 32 über Schrauben 8 als Befestigungselemente fest verschraubt werden kann. Dabei weist das Projektorelement 3 einen T-Abschnitt 33 auf, dessen Längssteg 332 in einer Verdreheinrichtung 34 gehalten ist und dessen Quersteg 331 als Führungsplatte ausgebildet ist zum Einführen in ein korrespondierendes Deckenelement 4. Das Deckenelement 4 kann in einem in 2 nicht dargestellten Arbeitsschritt an der Decke befestigt werden. Wie in 2b dargestellt kann sodann der Projektor 2 an der Decke befestigt werden, indem er entlang der Decke in der Längsrichtung X verschoben wird, wobei ein Abschnitt des Deckenelements 4 und ein Abschnitt des Projektorelements 3 ineinandergeschoben werden, nämlich vorliegend der Quersteg 331 in das als offenes Vierkantrohr ausgebildete Deckenelement 4 in Längsrichtung X eingeschoben wird. Dadurch ist der Projektor 2 unter Gewährleistung einer Verschiebbarkeit in der Längsrichtung X in der Transversalrichtung Z zuverlässig an der Decke fixiert. In einem weiteren Arbeitsschritt wird ein Ventilator 6 in der Querrichtung Y neben dem Projektor 2 und der Montagevorrichtung 1 umfassend Deckenelement 4 und Projektorelement 3 fixiert. Anschließend wird, wie in 2d dargestellt, eine Abdeckung 5 an der Decke so montiert, dass sie gemeinsam mit der Decke einen Innenraum ausbildet, in dem der Projektor 2 zusammen mit der Montagevorrichtung 1 umfassend Deckenelement 4 und Projektorelement 3 angeordnet ist. Wie für den Fachmann klar ersichtlich ermöglicht das erfindungsgemäße Montagesystem die sehr einfache Demontage des Projektors 2 von der Decke, indem der Projektor 2 entlang der Längsrichtung X entlang der Decke relativ zum Deckenelement 4 verschoben wird, wodurch der Quersteg 331 aus dem Deckenelement 4 herausgleiten kann. Aufgrund der über die erfindungsgemäße Montagevorrichtung 1 gewährleisteten sehr niedrigen Bauhöhe und aufgrund der Ausgestaltung der Abdeckung 5, die die Montagevorrichtung 1 und den Projektor 2 an sämtlichen Seiten außer an der von ihr an ihrem einen Längsende ausgebildeten Zugangsöffnung umschließt, ist darüber hinaus gewährleistet, dass der über das erfindungsgemäße Montagesystem an der Decke montierte Projektor 2 nicht als in einem Raum optisch störend empfunden wird.

Bezugszeichenliste

1
Montagevorrichtung
2
Projektor
3
Projektorelement
4
Deckenelement
5
Abdeckung
6
Ventilator
7
Schraube
8
Schraube
31
Basisabschnitt
32
Verbindungsmittel
33
T-Abschnitt
34
Verdreheinrichtung
40
Montagemittel
41
Seitenwand
310
längliche Aussparung
320
Stegaussparung
331
Quersteg
332
Längssteg
341
Wandabschnitt
342
zweiter Bolzen
343
erster Bolzen
344
kreisbogenförmige Aussparung
410
Haltevorsprung
X
Längsrichtung
Y
Querrichtung
Z
Transversalrichtung