Title:
Kameramodulanordnung mit beweglichen reflektierenden Elementen
Kind Code:
U1
Abstract:

Kameravorrichtung, die umfasst:
ein Rahmengehäuse;
ein Kameramodul, das an dem Rahmengehäuse befestigt ist, wobei das Kameramodul enthält:
eine Linse, und
einen Bildsensor,
ein reflektierendes Element, das innerhalb des Rahmengehäuses angeordnet ist, wobei das reflektierende Element relativ zu der Linse beweglich ist, um eine Richtung, aus der die Linse Licht sammelt, auszuwählen; und
einen Motor, der dafür ausgelegt ist, das reflektierende Element in Ansprechen auf die Detektion einer Magnetfeldänderung, die durch wenigstens einen innerhalb des Rahmengehäuses angeordneten Magneten erzeugt wird, zu bewegen.



Application Number:
DE202016008251U
Publication Date:
06/13/2017
Filing Date:
12/28/2016
Assignee:
GOOGLE INC. (Calif., Mountain View, US)
Attorney, Agent or Firm:
Betten & Resch Patent- und Rechtsanwälte PartGmbB, 80333, München, DE
Claims:
1. Kameravorrichtung, die umfasst:
ein Rahmengehäuse;
ein Kameramodul, das an dem Rahmengehäuse befestigt ist, wobei das Kameramodul enthält:
eine Linse, und
einen Bildsensor,
ein reflektierendes Element, das innerhalb des Rahmengehäuses angeordnet ist, wobei das reflektierende Element relativ zu der Linse beweglich ist, um eine Richtung, aus der die Linse Licht sammelt, auszuwählen; und
einen Motor, der dafür ausgelegt ist, das reflektierende Element in Ansprechen auf die Detektion einer Magnetfeldänderung, die durch wenigstens einen innerhalb des Rahmengehäuses angeordneten Magneten erzeugt wird, zu bewegen.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Motor ein zylinderförmiger Motor ist und eine kreisförmige Antriebsspule enthält, die mit einer Steuereinheit auf einer Leiterplatte elektrisch verbunden ist, die dafür betreibbar ist, Strom zu empfangen und den Strom durch die kreisförmige Antriebsspule zu schicken, um den Motor zu drehen, wobei der Motor dafür ausgelegt ist, das reflektierende Element innerhalb des Rahmengehäuses aus einer ersten Position in eine zweite Position zu bewegen, wobei die Drehung für die Kameravorrichtung automatisch eine nach vorn weisende Erfassungsbetriebsart oder eine nach hinten weisende Erfassungsbetriebsart auswählt.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Motor eine rechteckige Spule enthält, die mit einer Steuereinheit auf einer Leiterplatte elektrisch verbunden ist, die dafür betreibbar ist, Strom zu empfangen und den Strom durch die rechteckige Spule zu schicken, um den Motor zu drehen, wobei der Motor dafür ausgelegt ist, das reflektierende Element innerhalb des Rahmengehäuses aus einer ersten Position in eine zweite Position zu bewegen, wobei die Drehung für die Kameravorrichtung automatisch eine nach vorn weisende Erfassungsbetriebsart oder eine nach hinten weisende Erfassungsbetriebsart auswählt.

4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das reflektierende Element einen ersten Spiegel, der an einer ersten Ebene des reflektierenden Elements befestigt ist, und einen zweiten Spiegel, der an einer zweiten Ebene des reflektierenden Elements befestigt ist, enthält, wobei das reflektierende Element in dem Rahmengehäuse schwenkbar ist, um in Ansprechen auf die Detektion, dass das reflektierende Element in der ersten Position ist, Licht von dem ersten Spiegel zu der Linse zu lenken, und in Ansprechen auf die Detektion, dass das reflektierende Element in der zweiten Position ist, Licht von dem zweiten Spiegel zu der Linse zu lenken.

5. Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei das reflektierende Element keilförmig ist und wobei der erste Spiegel und der zweite Spiegel in das reflektierende Element integriert sind, wobei der erste Spiegel gegen den zweiten Spiegel um etwa 45 Grad angewinkelt ist.

6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, wobei der erste Spiegel und der zweite Spiegel jeweils wenigstens eine Beschichtung aus einem dielektrischen Material umfassen, die an dem reflektierenden Element befestigt ist.

7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, die ferner einen Führungszapfen umfasst, der in der Weise mit dem reflektierenden Element gekoppelt ist, dass das reflektierende Element um den Führungszapfen drehbar ist.

8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, die ferner einen Nocken umfasst, der dafür ausgelegt ist, eine Dreheingabe von dem Motor zu empfangen, um das reflektierende Element bis zum Eingriff einer Anschlagfläche aus einer ersten Position in eine zweite Position zu bewegen.

9. Vorrichtung nach Anspruch 8, wobei die erste Position eine nach hinten weisende Erfassungsbetriebsart auswählt und die zweite Position eine nach vorn weisende Kamerabetriebsart auswählt.

10. Tragbare elektronische Einrichtung, die umfasst:
ein Gehäuse, das eine vordere Oberfläche, eine hintere Oberfläche, die von der vorderen Oberfläche weg weist, und ein Durchgangsloch, das einen Bereich zwischen der vorderen Oberfläche und der hinteren Oberfläche definiert, enthält, wobei das Durchgangsloch dafür ausgelegt ist, eine Bilderfassungsanordnung aufzunehmen, wobei die Bilderfassungsanordnung eine Kamera enthält, die dafür ausgelegt ist, eine Erfassungsbetriebsart auszuwählen, in der Bilder aufgenommen werden sollen; und
eine Tastatur, die mit dem Gehäuse kommunikationsfähig gekoppelt ist;
wobei die Kamera ein motorbetätigtes reflektierendes Element enthält, das dafür ausgelegt ist, eine Richtung, aus der einfallendes Licht zu einer Linse in der Kamera gelenkt werden soll, auszuwählen, wobei die ausgewählte Richtung die Erfassungsbetriebsart angibt.

11. Tragbare elektronische Einrichtung nach Anspruch 10, wobei das motorbetätigte reflektierende Element keilförmig ist, wobei wenigstens zwei Seiten des Keils reflektierende Beschichtungen enthalten.

12. Tragbare elektronische Einrichtung nach Anspruch 10 oder 11, wobei das motorbetätigte reflektierende Element automatisch Lichtstrahlen zu einem Abschnitt eines Bildsensors reflektiert, wobei der Abschnitt wenigstens teilweise auf der Grundlage der Erfassungsbetriebsart ausgewählt wird.

13. Tragbare elektronische Einrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, wobei die Erfassungsbetriebsart für die Bilderfassung eine nach vorn weisende Richtung oder für die Bilderfassung eine nach hinten weisende Richtung auswählt.

14. Tragbare elektronische Einrichtung nach Anspruch 13, wobei die nach vorn weisende Richtung eine Selfie-Betriebsart ist, die dem Erfassen von Bildinhalt eines Nutzers der tragbaren elektronischen Einrichtung zugeordnet ist.

15. Tragbare elektronische Einrichtung, die umfasst:
eine Anzeigetafel; und
eine Kameravorrichtung, wobei die Kameravorrichtung enthält:
wenigstens eine Linse,
einen Bildsensor, und
ein reflektierendes Element, wobei das reflektierende Element einen Grundkörper und eine erste reflektierende Oberfläche, die gegenüber einer zweiten reflektierenden Oberfläche um etwa 45 Grad angewinkelt ist, enthält, wobei die erste und die zweite Oberfläche an dem Grundkörper sitzen und an einer ersten Kante verbunden sind, um den Winkel von etwa 45 Grad zu bilden, und an einer gegenüberliegenden Kante mit einem Führungszapfen verbunden sind, der mit einem Motor in Eingriff ist, der dafür ausgelegt ist, das reflektierende Element auf der Grundlage einer bei dem Bildsensor empfangenen detektierten Eingabe zu bewegen.

16. Tragbare elektronische Einrichtung nach Anspruch 15, wobei die bei dem Bildsensor empfangene Eingabe veranlasst, dass sich das reflektierende Element aus einer ersten Position in eine zweite Position bewegt, wobei die Bewegung bei Detektion einer Eingabe, die eine nach vorn weisende Erfassungsbetriebsart oder eine nach hinten weisende Erfassungsbetriebsart auswählt, in einer Ebene parallel zu dem Grundkörper des reflektierenden Elements gelenkt wird.

17. Tragbare elektronische Einrichtung nach Anspruch 15 oder 16, wobei das reflektierende Element ferner dafür ausgelegt ist, eine Richtung auszuwählen, aus der einfallendes Licht automatisch zu der Linse gelenkt werden soll.

18. Tragbare elektronische Einrichtung nach Anspruch 16, wobei die erste reflektierende Oberfläche einen ersten Spiegel enthält und die zweite reflektierende Oberfläche einen zweiten Spiegel enthält und wobei das reflektierende Element dafür ausgelegt ist, um den Grundkörper schwenkbar zu sein, um in Ansprechen auf die Detektion, dass das reflektierende Element in der ersten Position ist, Licht von dem ersten Spiegel zu der Linse zu lenken, und in Ansprechen auf die Detektion, dass das reflektierende Element in der zweiten Position ist, Licht von dem zweiten Spiegel zu der Linse zu lenken.

19. Tragbare elektronische Einrichtung nach Anspruch 18, wobei das reflektierende Element keilförmig ist und wobei der erste Spiegel und der zweite Spiegel mit dem Grundkörper verbindend gekoppelt sind, wobei der erste Spiegel gegen den zweiten Spiegel unter etwa 45 Grad angeordnet ist.

20. Tragbare elektronische Einrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 19, wobei die tragbare elektronische Einrichtung eine Laptopcomputereinrichtung ist.

Description:
TECHNISCHES GEBIET

Diese Beschreibung bezieht sich allgemein auf tragbare elektronische Einrichtungen mit beweglichen reflektierenden Elementen.

HINTERGRUND

Kameragehäuseeinrichtungen können irgendeine Anzahl von Kameras und Linsen enthalten, die dafür konfiguriert sein können, bestimmte Winkel einer Szene zu erfassen. Zum Beispiel können mehrere Kameras, die in einer einzigen Einrichtung aufgenommen sind, auf einen spezifischen Erfassungswinkel gerichtet werden und kann ein bestimmter Szeneinhalt von einem solchen Winkel erfasst werden. Jede Kamera an der Einrichtung kann zum Erfassen bestimmter Winkel der Szene konfiguriert sein.

ZUSAMMENFASSUNG

In einem allgemeinen Aspekt wird eine Kameravorrichtung beschrieben, die ein Rahmengehäuse und ein Kameramodul, das an dem Rahmengehäuse befestigt ist, enthält. Das Kameramodul kann wenigstens eine Linse, einen Bildsensor und ein reflektierendes Element, das innerhalb des Rahmengehäuses angeordnet ist, enthalten. Das reflektierende Element kann relativ zu der Linse beweglich sein, um eine Richtung auszuwählen, aus der die Linse Licht sammelt. Außerdem kann das Kameramodul einen Motor enthalten, der dafür ausgelegt ist, das reflektierende Element in Ansprechen auf die Detektion einer Magnetfeldänderung, die durch wenigstens einen innerhalb des Rahmengehäuses angeordneten Magneten erzeugt wird, zu bewegen. Andere Ausführungsformen dieses Aspekts enthalten entsprechende Computersysteme, Einrichtungen und Computerprogramme, die auf einer oder auf mehreren Computerspeichereinrichtungen aufgezeichnet sind, die jeweils dafür konfiguriert sind, die Aktionen der hier beschriebenen Verfahren auszuführen.

Implementierungen können ein oder mehrere der folgenden Merkmale enthalten. Die Vorrichtung, in der der Motor ein zylinderförmiger Motor ist und eine kreisförmige Antriebsspule enthält, die mit einer Steuereinheit auf einer Leiterplatte elektrisch verbunden ist, die dafür betreibbar ist, Strom zu empfangen und den Strom durch die kreisförmige Antriebsspule zu schicken, um den Motor zu drehen. Der Motor kann dafür ausgelegt sein, das reflektierende Element innerhalb des Rahmengehäuses aus einer ersten Position in eine zweite Position zu bewegen und die Drehung kann eine nach vorn weisende Erfassungsbetriebsart oder eine nach hinten weisende Erfassungsbetriebsart für die Kameravorrichtung automatisch auswählen.

Implementierungen können die Vorrichtung enthalten, in der der Motor eine rechteckige Spule enthält, die mit einer Steuereinheit auf einer Leiterplatte elektrisch verbunden ist, die dafür betreibbar ist, Strom zu empfangen und den Strom durch die rechteckige Spule zu schicken, um den Motor zu drehen. Der Motor kann dafür ausgelegt sein, das reflektierende Element innerhalb des Rahmengehäuses aus einer ersten Position in eine zweite Position zu bewegen. Die Drehung des Motors kann für die Kameravorrichtung automatisch eine nach vorn weisende Erfassungsbetriebsart oder eine nach hinten weisende Erfassungsbetriebsart auswählen.

Implementierungen können die Vorrichtung enthalten, in der das reflektierende Element einen ersten Spiegel, der an einer ersten Ebene des reflektierenden Elements befestigt ist, und einen zweiten Spiegel, der an einer zweiten Ebene des reflektierenden Elements befestigt ist, enthält. Das reflektierende Element kann in dem Rahmengehäuse schwenkbar sein, um in Ansprechen auf die Detektion, dass das reflektierende Element in der ersten Position ist, Licht von dem ersten Spiegel zu der Linse zu lenken, und in Ansprechen auf die Detektion, dass das reflektierende Element in der zweiten Position ist, Licht von dem zweiten Spiegel zu der Linse zu lenken.

Implementierungen können die Vorrichtung enthalten, in der das reflektierende Element keilförmig ist und der erste Spiegel und der zweite Spiegel in das reflektierende Element integriert sind. Der erste Spiegel kann um etwa 45 Grad gegen den zweiten Spiegel angewinkelt sein. Implementierungen können die Vorrichtung enthalten, in der der erste Spiegel und der zweite Spiegel jeweils eine Beschichtung eines dielektrischen Materials enthalten, die an dem reflektierenden Element befestigt ist. Außerdem kann die Vorrichtung einen Führungszapfen enthalten, der in der Weise mit dem reflektierenden Element gekoppelt ist, dass das reflektierende Element um den Führungszapfen drehbar ist. Außerdem kann sie einen Nocken enthalten, der dafür ausgelegt ist, eine Dreheingabe von dem Motor zu empfangen, um das reflektierende Element bis zum Eingriff mit einer Anschlagfläche aus einer ersten Position in eine zweite Position zu bewegen. In einigen Implementierungen wählt die erste Position eine nach hinten weisende Erfassungsbetriebsart aus und wählt die zweite Position eine nach vorn weisende Kamerabetriebsart aus. Implementierungen der beschriebenen Techniken können Hardware, ein Verfahren oder einen Prozess oder Computersoftware in einem Medium, auf das ein Computer zugreifen kann, enthalten.

In einem zweiten allgemeinen Aspekt ist eine tragbare elektronische Einrichtung beschrieben. Die tragbare elektronische Einrichtung kann ein Gehäuse enthalten, das eine vordere Oberfläche, eine hintere Oberfläche, die von der vorderen Oberfläche weg weist, und ein Durchgangsloch, das einen Bereich zwischen der vorderen Oberfläche und der hinteren Oberfläche definiert, enthält. Das Durchgangsloch kann dafür ausgelegt sein, eine Bilderfassungsanordnung aufzunehmen, und die Bilderfassungsanordnung kann eine Kamera, die dafür ausgelegt ist, eine Erfassungsbetriebsart auszuwählen, in der Bilder erfasst werden sollen, und eine Tastatur, die mit dem Gehäuse kommunikationsfähig gekoppelt ist, enthalten. Die Kamera kann ein motorbetätigtes reflektierendes Element enthalten, das dafür ausgelegt ist, eine Richtung auszuwählen, aus der einfallendes Licht zu einer Linse in der Kamera gelenkt werden soll. Die ausgewählte Richtung kann die Erfassungsbetriebsart angeben. Andere Ausführungsformen dieses Aspekts enthalten entsprechende Computersysteme, Vorrichtungen und Computerprogramme, die in einer oder in mehreren Computerspeichereinrichtungen aufgezeichnet sind, die jeweils dafür konfiguriert sind, die Aktionen der Verfahren auszuführen.

Implementierungen können ein oder mehrere der folgenden Merkmale enthalten. Die tragbare elektronische Einrichtung kann ein motorbetätigtes reflektierendes Element enthalten, das keilförmig ist, wobei wenigstens zwei Seiten des Keils reflektierende Beschichtungen enthalten. Das motorbetätigte reflektierende Element kann Lichtstrahlen automatisch zu einem Abschnitt eines Bildsensors reflektieren. Der Abschnitt des Bildsensors kann wenigstens teilweise auf der Grundlage der Erfassungsbetriebsart ausgewählt werden. Die Erfassungsbetriebsart kann verwendet werden, um für die Bilderfassung eine nach vorn weisende Richtung oder für die Bilderfassung eine nach hinten weisende Richtung auszuwählen. In einigen Implementierungen ist die nach vorn weisende Richtung eine Selfie-Betriebsart, die der Erfassung von Bildinhalt eines Nutzers der tragbaren elektronischen Einrichtung zugeordnet ist. Implementierungen der beschriebenen Techniken können Hardware, ein Verfahren oder einen Prozess oder Computersoftware auf einem Medium, auf das ein Computer zugreifen kann, enthalten.

In einem dritten allgemeinen Aspekt ist eine tragbare elektronische Einrichtung beschrieben. Die tragbare elektronische Einrichtung kann eine Anzeigetafel und eine Kameravorrichtung enthalten. Die Kameravorrichtung kann wenigstens eine Linse, einen Bildsensor und ein reflektierendes Element enthalten. Das reflektierende Element kann einen Grundkörper und eine erste reflektierende Oberfläche, die um etwa 45 Grad gegen eine zweite reflektierende Oberfläche angewinkelt ist, enthalten. Die erste und die zweite Oberfläche können an dem Grundkörper sitzen und bei einer ersten Kante verbunden sein, um einen Winkel von etwa 45 Grad zu bilden, und bei einer gegenüberliegenden Kante mit einem Führungszapfen verbunden sein, der mit einem Motor in Eingriff ist, der dafür ausgelegt ist, das reflektierende Element auf der Grundlage einer bei dem Bildsensor empfangenen detektierten Eingabe zu bewegen. Andere Ausführungsformen dieses Aspekts enthalten entsprechende Computersysteme, Vorrichtungen und Computerprogramme, die in einer oder mehreren Computerspeichereinrichtungen aufgezeichnet sind und jeweils dafür konfiguriert sind, die Aktionen der Verfahren auszuführen.

Implementierungen können ein oder mehrere der folgenden Merkmale enthalten. Eine tragbare elektronische Einrichtung, in der die bei dem Bildsensor empfangene Eingabe veranlasst, dass sich das reflektierende Element aus einer ersten Position in eine zweite Position bewegt. Die Bewegung kann bei Detektion einer Eingabe, die eine nach vorn weisende Erfassungsbetriebsart oder eine nach hinten weisende Erfassungsbetriebsart auswählt, in einer Ebene gerichtet sein, die parallel zu dem Grundkörper des reflektierenden Elements ist. Implementierungen können eine tragbare elektronische Einrichtung enthalten, in der das reflektierende Element ferner dafür ausgelegt ist, eine Richtung auszuwählen, aus der einfallendes Licht automatisch zu der Linse gelenkt wird.

Implementierungen können eine tragbare elektronische Einrichtung enthalten, in der die erste reflektierende Oberfläche einen ersten Spiegel enthält und die zweie reflektierende Oberfläche einen zweiten Spiegel enthält und das reflektierende Element dafür ausgelegt ist, um den Grundkörper schwenkbar zu sein, um in Ansprechen auf die Detektion, dass das reflektierende Element in der ersten Position ist, Licht von dem ersten Spiegel zu der Linse zu lenken, und in Ansprechen auf die Detektion, dass das reflektierende Element in der zweiten Position ist, Licht von dem zweiten Spiegel zu der Linse zu lenken. In einigen Implementierungen ist das reflektierende Element keilförmig und sind der erste Spiegel und der zweite Spiegel verbindend mit dem Grundkörper gekoppelt, wobei der erste Spiegel um etwa 45 Grad gegen den zweiten Spiegel angeordnet ist. In einigen Implementierungen kann die tragbare elektronische Einrichtung ebenfalls die tragbare elektronische Einrichtung enthalten, bei der die tragbare elektronische Einrichtung eine Laptopcomputereinrichtung ist. Implementierungen der beschriebenen Techniken können Hardware, ein Verfahren oder einen Prozess oder Computersoftware in einem Medium, auf das durch einen Computer zugegriffen werden kann, enthalten.

In den beigefügten Zeichnungen und in der folgenden Beschreibung sind die Einzelheiten einer oder mehrerer Implementierungen dargelegt. Weitere Merkmale gehen aus der Beschreibung und aus den Zeichnungen sowie aus den Ansprüchen hervor.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine Querschnittsansicht einer Kameraanordnung.

2 ist eine Explosionsdarstellung von Abschnitten der in 1 gezeigten Kameraanordnung.

3 ist eine Querschnittsansicht eines reflektierenden Elements, das der in 1 gezeigten Kameraanordnung zugeordnet ist.

4 ist eine Draufsicht eines Abschnitts einer Kameraanordnung.

5 ist eine Querschnittsansicht der in 1 gezeigten Kameraanordnung.

6A und 6B sind Querschnittsansichten einer Kameraanordnung, die ein bewegliches reflektierendes Element aufnimmt.

7 ist ein Blockschaltplan einer Steuereinheit in irgendeiner der hier beschriebenen Kameraanordnungen.

8 ist eine tragbare elektronische Einrichtung zum Aufnehmen irgendeiner der hier beschriebenen Kameraanordnungen.

9 zeigt ein Beispiel einer Computereinrichtung und einer Mobilcomputereinrichtung, die zum Implementieren der hier beschriebenen Techniken verwendet werden können.

Gleiche Bezugszeichen in den verschiedenen Zeichnungen bezeichnen gleiche Elemente.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG

Das Erfassen von Bildinhalt unter Verwendung tragbarer elektronischer Einrichtungen enthält allgemein das Öffnen einer Kameraanwendung, das Richten der Kamera der Einrichtung zum Erfassen von Bildinhalt und das Ausführen der Erfassung des Bildinhalts. Nutzer tragbarer elektronischer Einrichtungen können sich zum Erfassen von solchem Bildinhalt auf die nahtlose Integration der Kamerahardware mit der Kamerasoftware stützen. Die Vereinfachung irgendeines Abschnitts der Hardware oder Software kann für den Nutzer der tragbaren elektronischen Einrichtung Vorteile schaffen. Zum Beispiel kann das Verringern der Hardwarekomponenten oder der Softwarekomplexität für den Einrichtungsnutzer Leichtigkeit der Verwendung der Einrichtung sowie eine Verringerung der Einrichtungskosten schaffen. Zum Beispiel kann die Verwendung eines einzigen Kameramoduls in einer elektronischen Einrichtung anstelle zweier Kameras Kosteneinsparungen ermöglichen. Darüber hinaus kann das Annehmen eines einzigen Kameramoduls, um Bilder in mehr als einer Richtung zu erhalten, ohne eine Anzeigetafel der Einrichtung zu bewegen, Verringerungen der Herstellungskosten, der Verarbeitungskosten und eine Vereinfachung von Softwarealgorithmen von zwei Kameramodulen auf ein einziges Kameramodul ermöglichen.

Allgemein können die hier beschriebenen tragbaren elektronischen Einrichtungen einen Laptop und/oder eine Mobiltelephoneinrichtung und/oder ein Tablet und/oder eine Notebookeinrichtung und/oder eine selbstständige Kamera und/oder eine Datenhelmanzeigeeinrichtung (HMD) und/oder eine Videokamera und/oder einen Bildsensor und/oder eine stereoskopische Kamera und/oder eine Infrarotkamera und/oder eine Tiefenerfassungskamera und/oder dergleichen betreffen. In einer typischen tragbaren elektronischen Einrichtung kann außer einer nach hinten weisenden Kamera eine nach vorn weisende Kamera enthalten sein. Die nach vorn weisende Kamera verbessert allgemein die Nutzererfahrung, wenn ein Selbstportrait (d. h. ”Selfie”) ausgeführt wird, an einer Videokonferenz teilgenommen wird, Video und/oder Bilder erfasst werden oder bei der Beteiligung an sozialen Chat-Aktivitäten. Herkömmlich ist die Bildauflösung einer nach vorn weisenden Kamera üblicherweise niedriger als die einer nach hinten weisenden Kamera, da eine hochauflösende Bilderfassung in den obigen Aktivitäten für den Nutzer nicht von Interesse sein kann. Allerdings können in nach hinten weisenden Kameras eine höhere Leistungsfähigkeit und hochwertige Kamera erwünscht sein. Somit können Hersteller tragbarer elektronischer Einrichtungen bestimmen, welche Kameras in hergestellte Einrichtungen eingebaut werden.

Anstelle sowohl einer nach vorn weisenden als auch einer nach hinten weisenden Kamera enthalten die hier beschriebenen Systeme und Einrichtungen eine einzige Kamera (z. B. ein Kameramodul), die in Bezug auf die Einrichtung sowohl nach vorn weisende Bilder als auch nach hinten weisende Bilder erfassen kann. Die einzige Kamera kann für irgendeine an den hier beschriebenen tragbaren elektronischen Einrichtungen ausgeführte Aktivität eine hochauflösende Bilderfassung liefern. In einem nichteinschränkenden Beispiel kann eine tragbare elektronische Einrichtung ein einziges Kameramodul aufnehmen, um zwischen der Erfassung von Bildinhalt von einem nach vorn weisenden Winkel oder einem nach hinten weisenden Winkel automatisch zu wechseln. Das einzige Kameramodul kann eine hochauflösende Kamera mit einem beweglichen reflektierenden Element sein, das durch einen Motor angetrieben wird, um nach vorn weisende und nach hinten weisende Photographie, Videokonferenzen, Video/Bild-Erfassung und dergleichen zu liefern. Somit können die hier beschriebenen Systeme und Einrichtungen ein einziges Kameramodul verbessern, um Aufgaben auszuführen, die üblicherweise durch ein System ausgeführt werden, das mit zwei (oder mehr) Kameramodulen konfiguriert ist.

Eine solche Doppelverwendung eines einzigen Kameramoduls können bestimmte hier beschriebene Reflexionsmechanismen ermöglichen. Zum Beispiel kann ein Reflexionsmechanismus einen reflektierenden beschichteten Spiegelblock enthalten, der zwei Spiegel enthält. Der Spiegelblock kann hergestellt sein und zwischen einem Kameramodul und einem Motor, der dafür konfiguriert ist, den Spiegelblock anzutreiben, um ihn zwischen einer Anzahl verschiedener Positionen zu bewegen, sitzen. Im Betrieb kann der Spiegelblock ein kippbarer, gleitfähiger, drehbarer oder auf andere Weise beweglicher reflektierender Mechanismus/Spiegelmechanismus sein, der innerhalb einer Kameraanordnung zu finden ist und dafür betreibbar ist, einfallendes Licht zu einem Linsenmechanismus in der Kameraanordnung zu lenken. Das Lenken des Lichts kann auf dem Kippen oder Drehen des Spiegelblocks in einer bestimmten Weise (unter Verwendung des Motors), um einen nach vorn weisenden Typ der Bilderfassung oder einen nach hinten weisenden Typ der Bilderfassung in Eingriff zu bringen, beruhen. Die überall in dieser Offenbarung beschriebenen Spiegelblockstrukturen (z. B. reflektierenden Elemente) können dafür fungieren, die einzige Kamera/einzige Linse dafür auszulegen, Doppelfunktionen sowohl der nach vorn als auch der nach hinten weisenden Bilderfassung auszuführen.

1 ist eine Querschnittsansicht einer Kameraanordnung 100. Die Kameraanordnung 100 enthält ein Kameramodul 102, das in einem Rahmengehäuse 104 aufgenommen ist. Der Rahmen 104 kann mit hoher Toleranzgenauigkeit hergestellt sein, um eine strenge Einhaltung sicherzustellen, um einen gleichbleibenden Winkel zwischen der optischen Achse der Linse und der Normalenrichtung zu dem reflektierenden Element aufrechtzuerhalten. Das Rahmengehäuse 104 kann aus bestimmten Materialien bestehen, um sicherzustellen, dass strenge Toleranzmesswerte eingehalten sind und um die Ausdehnung der Materialien zu minimieren. Beispielhafte Rahmenmaterialien können Polyamidimid (PAI), Polyetherimid (PEI), Flüssigkristallpolymere (LCP) oder andere Materialien mit einem kleinen Wärmeausdehnungskoeffizienten (CTE) (z. B. kleiner als 60 μm/mC) enthalten, sind darauf aber nicht beschränkt.

Wie gezeigt ist, ist das Rahmengehäuse 104 im Wesentlichen rechtwinklig und enthält es zwei gegenüberliegende Seitenwände 106a und 106b, zwei gegenüberliegende Seitenwände 108a und 108b und zwei gegenüberliegende Stirnwände 110a und 110b. In der Wand 110a ist ein kreisförmiges Befestigungsloch definiert, um das Kameramodul 102 aufzunehmen. In der Wand 106a ist ein kreisförmiges Durchgangsloch definiert, um einen Motor 112 aufzunehmen. Obwohl das Rahmengehäuse 104 im Wesentlichen rechtwinklig gezeigt ist, kann das Rahmengehäuse irgendeine Form, die die hier beschriebenen Kameraanordnungen enthalten kann, und in der Weise, dass die Kameraanordnung und das Rahmengehäuse in einer bestimmten tragbaren elektronischen Einrichtung sitzen können, annehmen.

Außerdem enthält die Kameraanordnung 100 wenigstens eine Linse, irgendeine Anzahl von Sensoren und irgendeine Anzahl von Filtern sowie ein reflektierendes Element 114 (z. B. kippbare/bewegliche Spiegel), die zwischen dem Kameramodul 102 und dem Motor 112 sitzen. Der Motor 112 kann in das Kamerarahmengehäuse 104 geklebt sein, pressgepasst sein oder auf andere Weise dafür ausgelegt sein, darein zu passen. In einigen Implementierungen ist das reflektierende Element 114 eine verspiegelte Oberfläche, die auf einer keilförmigen Vorrichtung angeordnet ist. Die Drehung kann z. B. in einer einzigen xy-Ebene In Bezug auf einen Grundkörper des Rahmengehäuses 104 erfolgen. In einigen Implementierungen kann die Bewegung eine Teildrehung eines Kreises sein. In einigen Implementierungen kann die Bewegung auf einer Geraden von einer ersten Position des reflektierenden Elements 114 (z. B. eines Spiegels) zu einer zweiten Position des reflektierenden Elements 114 erfolgen. Die Bewegung kann dafür fungieren auszuwählen, welcher einer Anzahl verfügbarer Betrachtungswinkel zum Erfassen von Bildern mit dem Kameramodul 102 ausgewählt wird.

Im Betrieb repräsentiert das reflektierende Element 114 (z. B. ein kippbarer/beweglicher Spiegel) in der Kameraanordnung 100 eine bewegliche Spiegelstruktur, um das Erfassen von Bildinhalt in irgendeiner Anzahl wählbarer Richtungen mit einer einzigen Kamera zu ermöglichen, ohne eine der Kameraanordnung (die in einer tragbaren elektronischen Einrichtung aufgenommen ist) zugeordnete Anzeige bewegen zu müssen. In einigen beispielhaften Implementierungen kann die Kameraanordnung 100 elektronisch beweglich (z. B. motorbetätigt) sein, um sich um eine Achse zu bewegen, um einen aktiven Kamerabereich, in dem Bildinhalt erfasst werden soll, auszurichten.

In einem nichteinschränkenden Beispiel ist die Anordnung 100 eine Kameravorrichtung, die ein Rahmengehäuse 104 enthält, das ein an einer ersten Oberfläche (z. B. Seitenwand) des Rahmengehäuses 140 befestigtes Kameramodul 102 aufnimmt. Das Kameramodul 102 enthält eine Linse. Das gezeigte beispielhafte Rahmengehäuse 104 enthält zwei gegenüberliegende Wände 106a und 106b, zwei gegenüberliegende Seitenwände 108a und 108b und zwei gegenüberliegende Stirnwände 110a und 110b. In der Wand 110a ist ein kreisförmiges Befestigungsloch definiert, um das Kameramodul 102 mit der Linse und mit einem oder mit mehreren Bildsensoren aufzunehmen.

Außerdem enthält das Rahmengehäuse 104 ein reflektierendes Element (z. B. einen Kippspiegel 114), das unter einem Winkel senkrecht zu der ersten Oberfläche (z. B. der Seitenwand 108b) des Rahmengehäuses an der zweiten Oberfläche (z. B. an der Wand 106b) des Rahmengehäuses befestigt ist. Das reflektierende Element 114 kann dafür konfiguriert sein, einen Winkel auszuwählen, von dem einfallendes Licht zu der Linse gelenkt werden soll.

In der Wand 108a ist ein kreisförmiges Durchgangsloch definiert, um einen Motor 112 aufzunehmen. Der Motor kann dafür ausgelegt sein, das reflektierende Element in Ansprechen auf die Detektion einer Magnetfeldänderung, die durch wenigstens einen an dem Rahmengehäuse 104 befestigten Magneten (z. B. die Magneten 116 oder 118) erzeugt wird, zu bewegen.

In einigen Implementierungen ist der Motor 112 ein zylinderförmiger Motor und enthält er eine kreisförmige Antriebsspule, die mit einer Steuereinheit auf einer Leiterplatte 120 elektrisch verbunden ist und die dafür betreibbar ist, Strom zu empfangen und den Strom durch die kreisförmige Antriebsspule zu schicken, um den Motor zu drehen. Der Motor 112 kann dafür ausgelegt sein, das reflektierende Element (z. B. den Kippspiegel 114) innerhalb des Rahmengehäuses aus einer ersten Position in eine zweite Position zu bewegen. Die Drehung (z. B. Bewegung) kann in Abhängigkeit von dem Winkel des Elements 114 automatisch eine nach vorn weisende Erfassungsbetriebsart oder eine nach hinten weisende Erfassungsbetriebsart der Kamera auswählen.

In einigen Implementierungen enthält der Motor 112 eine rechteckige Spule, die mit einer Steuereinheit auf der Leiterplatte 120 elektrisch verbunden ist und die dafür betreibbar ist, Strom zu empfangen und den Strom durch die rechteckige Spule zu schicken, um den Motor zu drehen. Der Motor kann dafür ausgelegt sein, das reflektierende Element (z. B. den Kippspiegel 114) innerhalb des Rahmengehäuses aus einer ersten Position in eine zweite Position zu bewegen. Die Drehung (z. B. Bewegung) kann automatisch eine nach vorn weisende Erfassungsbetriebsart oder eine nach hinten weisende Erfassungsbetriebsart der Kamera auswählen.

In einem nichteinschränkenden Beispiel enthält die Kameraanordnung 100 (z. B. die Kameravorrichtung) ein Rahmengehäuse und ein Kameramodul 102, das an dem Rahmengehäuse 104 befestigt ist. Das Kameramodul 102 kann (wie in 2 gezeigt ist) eine Linse und einen Bildsensor enthalten. Die Kameraanordnung 100 kann ein reflektierendes Element 114 enthalten, das innerhalb des Rahmengehäuses 104 angeordnet ist. Das reflektierende Element 114 kann relativ zu der Linse beweglich sein, um eine Richtung auszuwählen, aus der die Linse Licht sammelt. Außerdem kann die Kameraanordnung 100 einen Motor enthalten, der dafür ausgelegt ist, das reflektierende Element in Ansprechen auf die Detektion einer Magnetfeldänderung, die durch wenigstens einen innerhalb des Rahmengehäuses angeordneten Magneten erzeugt wird, zu bewegen.

2 ist eine Explosionsdarstellung 200 der in 1 gezeigten Kameraanordnung 100. Die Kameraanordnung 100 enthält eine Starr-Flex-Platine 202, die adaptiv mit dem Verbinder 204 gekoppelt ist, um die Anordnung 100 mit einer tragbaren elektronischen Einrichtung zu verbinden. Die PCB-Platine 202 ist dafür ausgelegt, wenigstens einen integrierten RGB-Sensor 206 aufzunehmen, der mit der Platine 202 elektrisch verbunden ist. Der RGB-Sensor 206 kann mit einem Infrarotsperrfilter (IRCF) 208 gekoppelt sein. Ein Halter 210 ist so konfiguriert, dass er mit dem Linsentubus 212 starr gekoppelt ist, wobei die gepaarte Kombination dafür auslegbar ist, auf dem Sensor 206 und auf dem IRCF 208 mit der Starr-Flex-Platine 202 starr gekoppelt zu werden.

Im Betrieb kann der RGB-Sensor 206 ein Bild in elektrische Signale umwandeln, die über Leiterbahnen der Platine 202 und aus dem Verbinder 204 gesendet werden können. Das IRCF 208 kann ein Infrarotgebiet des einfallenden Lichts herausfiltern. Der Linsentubus 212 kann eine Anzahl von Teilen einzelner Linsen oder Linsenkomponenten enthalten, die aneinander montiert sind, um Inhalt auf den Sensor abzubilden.

3 ist eine Querschnittsansicht eines reflektierenden Elements 300, das der in 1 gezeigten Kameraanordnung 100 zugeordnet ist. Das reflektierende Element 300 kann einen Spiegelblock 302 enthalten. Der Spiegelblock 302 kann irgendeine Form annehmen, die dafür auslegbar ist, in die Kameraanordnung 100 zu passen. In einigen Implementierungen ist der Spiegelblock 302 keilförmig, wobei eine Seite des Keils schmaler als eine gegenüberliegende Seite des Keils ist. In anderen Implementierungen ist der Spiegelblock 302 dreieckig, kreisförmig, rechteckig, kubisch oder mehreckig. Der Spiegelblock kann geformt oder gefräst sein und dafür fungieren, sowohl eine erste Spiegelstruktur 304 als auch die zweite Spiegelstruktur 306 zu halten. Wie gezeigt ist, enthält der Spiegelblock 302 vier Seiten. Eine erste Seite misst etwa 0,7 mm, eine zweite Seite misst etwa 6 mm, eine dritte Seite misst etwa 6 mm und eine vierte Seite misst etwa 5,5 mm. Die zwei längsten Seiten können dafür ausgelegt sein, etwa unter 45 Grad zwischen den Seiten zu sitzen. Jede angewinkelte Seite kann eine dielektrisch beschichtete Spiegelstruktur enthalten. Zum Beispiel enthält der Spiegelblock 302 eine erste Spiegelstruktur 304 und eine zweite Spiegelstruktur 306. In einem nichteinschränkenden Beispiel kann jede Struktur 304 und 306 an dem Spiegelblock mit einer hochreflektierenden Beschichtung beschichtet sein. Zum Beispiel können die Spiegel durch Beschichten der Seiten des Blocks 302 mit einem Film erzeugt werden, der mit den Filmen von etwa 380 nm bis etwa 780 nm Eigenschaften des sichtbaren Bereichs des optischen Spektrums aufweist. Die Beschichtungen können ein Reflexionsvermögen aufweisen, das mit etwa 97 Prozent spezifiziert ist.

Der Spiegelblock 302 enthält einen mechanischen Nocken 308, der dafür funktional ist zu ermöglichen, dass ein Motor (in 1 gezeigt) dafür wirkt, den Spiegelblock 302 um eine einem Führungszapfen 310 zugeordnete Achse zu drehen. Der Führungszapfen 310 kann in der Weise mit dem reflektierenden Element gekoppelt sein, dass das reflektierende Element um den Führungszapfen 310 drehbar ist. Die Drehung kann davon abhängen, wie eine Antriebsfläche an dem Motor den Nocken 308 antreibt.

In einem nichteinschränkenden Beispiel enthalten die reflektierenden Elemente (die an dem Spiegelblock 302 aufgenommen sind) den ersten Spiegel 304, der an einer ersten Ebene befestigt ist, und den zweiten Spiegel 306, der an einer zweiten Ebene befestigt ist. Der Spiegelblock 302 (z. B. mit reflektierenden Elementen) kann in dem Rahmengehäuse schwenkbar sein, um in Ansprechen auf die Detektion, dass der Spiegelblock 302 in der ersten Position ist, Licht von dem ersten Spiegel 304 zu der Linse zu lenken. Ähnlich kann der Spiegelblock 302 (z. B. die reflektierenden Elemente) in dem Rahmengehäuse schwenkbar sein, um in Ansprechen auf die Detektion, dass der Spiegelblock 302 in der zweiten Position ist, Licht von dem zweiten Spiegel zu der Linse zu lenken.

In einigen Implementierungen ist der Spiegelblock 302 keilförmig und sind der erste Spiegel 304 und der zweite Spiegel 306 in den Spiegelblock 302 integriert. Der erste Spiegel 304 kann unter einem Winkel von etwa 45 Grad gegen den zweiten Spiegel 306 angeordnet sein. In einigen Implementierungen enthalten der erste Spiegel 304 und der zweite Spiegel 306 jeweils wenigstens eine Beschichtung aus dielektrischem Material, die an dem Spiegelblock 302 (z. B. an dem reflektierenden Element) befestigt ist. Der Spiegelblock kann unter Verwendung des Führungszapfens 310 an der zweiten Oberfläche eines Rahmens der Kameravorrichtung (z. B. der Kameravorrichtung 100) befestigt sein. Der Führungszapfen 310 kann mit Kunststoff überspritzt sein, damit der erste Spiegel 304 des Spiegelblocks 302 unter einem Winkel von 45 Grad zu dem zweiten Spiegel 306 des Spiegelblocks 302 sitzt.

In einigen Implementierungen enthält der Spiegelblock den Nocken 308, der dafür ausgelegt ist, eine Dreheingabe von dem Motor (nicht gezeigt) zu empfangen, um den Spiegelblock 302 bis zum Eingriff einer Anschlagfläche (wie in 5 gezeigt) aus einer ersten Position in eine zweite Position zu bewegen. Im Allgemeinen wählt die erste Position eine nach hinten weisende Erfassungsbetriebsart aus und wählt die zweite Position eine nach vorn weisende Kamerabetriebsart der Kameravorrichtung aus.

4 ist eine Draufsicht einer Kameraanordnung 400. In diesem Beispiel ist ein Spiegelblock 402 über eine Welle 406 an einem Motor 404 beweglich befestigt. Der Spiegelblock 402 kann über physikalische Bewegung des Motors, der in Ansprechen auf einen angelegten Strom läuft, bewegt werden. Der Spiegelblock 402 sitzt zwischen dem Motor 404 und einem Kameramodul 408.

Der Motor 404 kann ein selbstständiger Motor sein, der einen positiven und einen negativen elektrischen Pol aufweist. An einem Ende der Welle 406 kann der Motor 404 einen kleinen Antriebsnocken (in 4 nicht gezeigt) aufweisen, der dafür befestigt ist und verwendet wird, einen mechanischen Nocken des Spiegelblocks 402 zu berühren und anzutreiben. Die Drehrichtung kann von der Richtung eines angelegten Stromflusses abhängen. Der in den Figuren gezeigte Motor 404 veranschaulicht einen zylinderförmigen Motor mit einer zylinderförmigen Spule. Allerdings kann der Motor 404 mit jedem hier beschriebenen Motor stattdessen eine rechteckige Spule verwenden.

Im Betrieb stellt 4 ein Beispiel des Drehens des Spiegelblocks 402 entgegen der Uhrzeigerichtung (der Pfeil 412) dar, während der Motor 404 den Nocken/die Welle 406 in Uhrzeigerrichtung (durch den Pfeil 410 gezeigt) antreibt. In einem Beispiel kann die Drehung in Uhrzeigerrichtung auslösen, dass der Spiegelblock 402 in eine Position zum Auswählen einer nach hinten weisenden Erfassungsbetriebsart für die Kameravorrichtung verschoben wird. In derselben Weise kann der Motor 404 den Nocken/die Welle 406 entgegen der Uhrzeigerrichtung antreiben, um den Spiegelblock 402 in der Uhrzeigerrichtung zu drehen. In einem Beispiel kann die Drehung entgegen der Uhrzeigerrichtung auslösen, dass der Spiegelblock 402 an eine andere Position verschoben wird. um eine nach vorn weisende Erfassungsbetriebsart für die Kameravorrichtung auszuwählen.

5 ist eine andere Querschnittsansicht der in 1 gezeigten Kameraanordnung. Die Kameraanordnung 500 enthält ein Kameramodul 502, das in einem Rahmen 504 aufgenommen ist. Der Rahmen 504 kann mit hoher Toleranzgenauigkeit hergestellt sein, um eine strenge Einhaltung der Aufrechterhaltung eines gleichbleibenden Winkels zwischen der optischen Achse der Linse und der Normalen des reflektierenden Elements aufrechtzuerhalten. Um sicherzustellen, dass strenge Toleranzmesswerte eingehalten werden, und um die Ausdehnung der Materialien zu minimieren, kann der Rahmen 504 aus bestimmten Materialien bestehen. Beispielhafte Rahmenmaterialien können Polyamidimid (PAI), Polyetherimid (PEI), Flüssigkristallpolymere (LCP) oder andere Materialien mit einem kleinen Wärmeausdehnungskoeffizienten (CTE) (z. B. weniger als 50 μm/mC) enthalten, sind darauf aber nicht beschränkt.

Der Rahmen 504 ist im Wesentlichen rechteckig und enthält zwei gegenüberliegende Wände 506a und 506b, zwei gegenüberliegende Seitenwände 508a und 508b und zwei gegenüberliegende Stirnwände 510a und 510b. Innerhalb der Innenwand 508b ist ein Kameramodul 502 aufgenommen. In der Wand 506a ist ein kreisförmiges Durchgangsloch definiert, um einen Motor 512 aufzunehmen.

Außerdem enthält die Kameraanordnung 500 wenigstens eine Linse, irgendeine Anzahl von Sensoren und irgendeine Anzahl von Filtern sowie ein reflektierendes Element 514, das zwischen dem Kameramodul 502 und dem Motor 512 sitzt. Der Motor 512 kann in den Kamerarahmen 504 geklebt, pressgepasst oder auf andere Weise dafür ausgelegt sein, in ihn zu passen. Der Motor 512 kann so sitzen, dass er mit einem mechanischen Nocken 516 fungiert.

Außerdem enthält die Kameraanordnung 500 einen Magneten 518 und einen Magneten 519, die dafür ausgelegt sind, mit durch den Spiegelblock 514 ausgeführten Bewegungen zusammenzuwirken. Die Magneten 518 und 519 erzeugen gegenüberliegende Pole und sind jeweils mit einer Rahmenwand 506a gekoppelt und um den Spiegelblock 514 zentriert.

Der Kamerarahmen 504 enthält eine physikalische Anschlagfläche 520. Die physikalische Anschlagfläche 520 kann verhindern, dass der Spiegelblock 514 überdreht. Zum Beispiel wird der Magnet 518 auf einen Abschnitt des Kamerarahmens ausgerichtet, um mit einem Magnetfeld in Eingriff zu gelangen, was den Spiegelblock 514 an der Stelle verriegelt, wenn sich der Spiegelblock 514 einer Anschlagposition in der Nähe oder bei der Oberfläche 520 annähert. Das heißt, da zwischen dem Magneten 518 (z. B. der Südpolkraft) und dem Kamerarahmen 504 (z. B. der Nordpolkraft) verschiedene Magnetpole festgestellt werden, bleibt der Spiegelblock 514 über eine solche Magnetkraft, die durch einen oder beide Magneten 518 und 519 erzeugt wird, an der Stelle.

Wie in 6A6B gezeigt ist, kann die Kameraanordnung 500 im Betrieb durch Kippen des Spiegelblocks 514 als eine hochauflösende Kamera zum Erfassen von Bildinhalt von beiden Seiten der Kamera fungieren. Das Kippen des Spiegelblocks 524 bewegt keinen Abschnitt der Anzeige oder des Gehäuses der tragbaren elektronischen Einrichtung, das die Kameraanordnung 500 aufnimmt. Vorgeschlagene Entwürfe können die Verwendung eines nicht kundenspezifischen Motors oder einer oder mehrerer nicht kundenspezifischer Antriebsspulen als die Bewegungsquelle nutzen. Allgemein können die überall beschriebenen Kameraanordnungen unter Verwendung einer Anzahl von Nicht-Präzisionsteilen hergestellt werden, um das Kippen des Spiegelblockmechanismus zu ermöglichen.

Die 6A und 6B sind Querschnittsansichten einer Kameraanordnung, die ein reflektierendes Element 600A/600B aufnimmt. Da das Element 600A in eine neue Position gekippt oder gedreht werden kann, um auf der Grundlage der Position des Elements 600A Bilder von beiden Seiten der Kamera zu erfassen, kann das reflektierende Element 600A mit einer Kameraanordnung (z. B. mit der Anordnung 500) dafür fungieren, Bilder von beiden Seiten einer Kamera zu erfassen.

In einigen Implementierungen kann das reflektierende Element 600A dasselbe wie das Element 600B sein und einfach ein Beispiel des Elements 600A in einer anderen Position sein. Die Elemente 600A/600B können einzeln oder insgesamt (1) eine verspiegelte Oberfläche auf wenigstens zwei Seiten einer Keilvorrichtung, (2) ein reflektierendes Material, das auf zwei oder mehr Seiten der Keilvorrichtung beschichtet ist, wobei zwei Spiegel unter einem Winkel von etwa 45 Grad zueinander an der Keilvorrichtung angeordnet sind, oder andere reflektierende Beschichtungen, die dafür ausgelegt sind, an dem keilförmigen Element 600A oder 600B angehaftet zu werden, enthalten.

In einigen Implementierungen können die zwei längsten Seiten der durch 600A gezeigten keilförmigen Vorrichtung dafür ausgelegt sein, zwischen den zwei Seiten unter etwa 45 Grad zu sitzen. In einem nichteinschränkenden Beispiel kann jede angewinkelte Seite eine dielektrisch beschichtete Spiegelstruktur enthalten. Zum Beispiel enthält das reflektierende Element 600A eine erste Spiegelstruktur (bei 602A zu sehen) und eine zweite Spiegelstruktur (in 6A nicht zu sehen) auf der gegenüberliegenden Seite der Wand 602A des Elements 600A. In einem nichteinschränkenden Beispiel kann jeder Spiegel auf dem reflektierenden Element 600A mit einer hochreflektierenden Beschichtung beschichtet sein. Zum Beispiel können die Spiegel in dem sichtbaren Bereich des optischen Spektrums mit Filmen von etwa 380 nm bis etwa 780 nm beschichtet sein und ein mit etwa 97 Prozent spezifiziertes Reflexionsvermögen aufweisen.

Im Betrieb enthält 6A ein reflektierendes Element 600A, das beim Empfang eines Signals bei dem Motor 606A, mit dem reflektierenden Element 600A in Eingriff zu gelangen (z. B. zu kippen), mit einer Anschlagfläche 604A in Eingriff ist. Das reflektierende Element 600A enthält einen mechanischen Nocken 608A, der dafür funktional ist zu ermöglichen, dass der Motor 606A dafür arbeitet, das Element 600A um eine Achse zu drehen, um das Element z. B. in die Position 600B zu kippen. Insbesondere kann das reflektierende Element 600A dafür ausgelegt sein zu ermöglichen, dass in Ansprechen auf den Empfang einer Angabe zum Kippen des Elements aus einer bei 600A gezeigten Position z. B. in eine bei 600B gezeigte Position, wie in 6B gezeigt ist, durch eine integrierte Kamera ein Bild unter einem vorderen Winkel (z. B. ein Selfie) erfasst wird, um zu ermöglichen, dass durch die integrierte Kamera ein Bild unter einem hinteren Winkel erfasst wird. Wie durch 602B608B gezeigt ist, können dieselben Mechanismen ähnlich dafür fungieren, das Element aus der Position 600B in die Position 600A zurückzukippen.

7 ist ein Blockschaltplan einer Anordnung 700, die einen Motorcontroller 702 enthält, die in einer der hier beschriebenen Kameraanordnungen liegt. Der Motorcontroller 702 enthält einen Motor 704, eine Steuereinheit 706 und eine oder mehrere Spulen 708. Die Spule 708 ist mit der Steuereinheit 706 elektronisch verbunden, um den Strom in den und aus dem Motor 704 zu steuern. Die Steuereinheit 706 ist mit der Leiterplatte (PCB-Platine) 710 elektronisch verbunden und kann, wie überall in dieser Offenbarung beschrieben ist, auf der Grundlage des Empfangs einer Eingabe (durch den Pfeil 712 gezeigt) von einer tragbaren elektronischen Einrichtung irgendeine Anzahl verschiedener Stromstärken (durch den Pfeil 714 gezeigt) ausgeben. Die Spule 708 kann eine induktive Spule sein, die in Ansprechen darauf, dass sie unter Strom gesetzt wird, ein Magnetfeld erzeugt. Die Stromstärke kann die Kraft des Magnetfelds vorschreiben, das Magnetblöcke (z. B. die Magneten 518 und 519) ansteuern kann, um das bewegliche/drehbare/kippbare reflektierende Element/den beweglichen/drehbaren/kippbaren Spiegelblock 514 in einer Ebene hin- und herzubewegen. Diese Bewegung kann dafür fungieren, eine Erfassungsbetriebsart auszuwählen. Zum Beispiel kann die Erfassungsbetriebsart dafür ausgewählt werden, Bilder von einem Nutzer, der auf die tragbare elektronische Einrichtung, die die Anordnung 700 aufnimmt, zugreift, weg zu erfassen, falls der Strom von etwa 90 mA in einer ersten Richtung fließt. Falls der Strom von etwa 90 mA in einer entgegengesetzten Richtung zu der ersten Richtung fließt, kann die Erfassungsbe triebsart ausgewählt werden, um mit Bezug auf einen Nutzer, der auf die tragbare elektronische Einrichtung, die die Anordnung 700 aufnimmt, zugreift, Bilder des Nutzers oder von nach vorn weisendem Bildinhalt zu erfassen (d. h. Selfie-Betriebsart).

8 ist eine Teilansicht einer tragbaren elektronischen Einrichtung 800, die irgendeine der hier beschriebenen Kameraanordnungen aufnimmt. Die tragbare elektronische Einrichtung 800 kann ein Laptop, eine Mobiltelephoneinrichtung, ein Tablet, eine Notebookeinrichtung, eine selbstständige Kameraeinrichtung, eine Datenhelmanzeigeeinrichtung (HMD), eine Videokamera, ein Bildsensor, eine stereoskopische Kamera, eine Infrarotkamera, eine Tiefenerfassungskamera und dergleichen sein.

Im Allgemeinen kann die tragbare elektronische Einrichtung 800 mit einer einzigen Kamera 802 konfiguriert sein, die dafür ausgelegt ist, in Bezug auf die Einrichtung 800 Bilder von einem nach vorn weisenden Winkel oder von einem nach hinten weisenden Winkel zu erfassen. Das einzige Kameramodul kann eine hochauflösende Kamera mit einem beweglichen reflektierenden Element sein, das durch einen Motor angetrieben wird, um nach vorn weisende und nach hinten weisende Photographie, Videokonferenzen, Video/Bild-Erfassung und dergleichen zu liefern.

Die Kamera 802 ist mit einer Anzeige 804 elektronisch verbunden. Die Anzeige 804 kann dafür ausgelegt sein, durch die Kamera 802 erfasste Bilder anzuzeigen. Die Kamera 802 (z. B. die Linse) und die Anzeige 804 können in einer einzigen Ebene bleiben, während entweder nach vorn weisende Bilder (z. B. in Bezug auf die Einrichtung 800) oder nach hinten weisende Bilder (z. B. mit Bezug auf die Einrichtung 800) erfasst werden. Die Bestimmung, für welchen Bildwinkel/welche Bildseite erfasst werden soll, kann durch den Nutzer ausgewählt werden, durch die Kamera ausgewählt werden, fern ausgewählt werden oder zur automatischen Auswahl in das Betriebssystem programmiert sein.

Optional kann die Einrichtung 800 eine Tastatur 806 enthalten, die an die Einrichtung 800/an die Anzeige 804 kommunikationsfähig angeschlossen ist. Der kommunikationsfähige Anschluss kann unter Verwendung irgendeines Protokolls verdrahtet oder drahtlos sein. In einigen Implementierungen enthält die Einrichtung 800 keine Tastatur und kann sie ohne Tastatur oder mit einer Softwaretastatur, die auf der Anzeige 804 angezeigt wird, fungieren. In anderen Implementierungen kann ein Nutzer der tragbaren elektronischen Einrichtung auf eine externe und/oder auf eine interne Tastatur, die mit der Einrichtung 800 verbunden werden kann, zugreifen.

In Ansprechen auf den automatischen oder manuellen Empfang einer Kamerabetriebsartauswahl kann die Kamera 800 ein bewegliches reflektierendes Element (z. B. einen Spiegelblock oder einen Keil) mit wenigstens zwei Spiegeln in Eingriff bringen, das zwischen einem Kameramodul und einem Motor, der das Element antreibt, hergestellt ist und sitzt. Im Betrieb kann das reflektierende Element ein kippbarer, gleitfähiger, drehbarer oder auf andere Weise beweglicher reflektierender Mechanismus/Spiegelmechanismus sein, der innerhalb einer Kameraanordnung zu finden ist und der dafür betreibbar ist, einfallendes Licht in einem Linsenmechanismus in der Kameraanordnung zu lenken. Das Lenken des Lichts kann darauf beruhen, dass das reflektierende Element in einer bestimmten Weise gekippt oder gedreht wird, um einen nach vorn weisenden Typ der Bilderfassung oder einen nach hinten weisenden Typ der Bilderfassung in Eingriff zu bringen. Das reflektierende Element kann dafür verwendet werden, die einzige Kamera (z. B. mit einer oder mit mehreren Linsen) dafür auszulegen, die Doppeltfunktionen sowohl der nach vorn weisenden als auch der nach hinten weisenden Bilderfassung auszuführen.

In einem nichteinschränkenden Beispiel kann die Einrichtung 800 eine tragbare elektronische Einrichtung sein, die eine Anzeigetafel und eine Kameravorrichtung enthält. Die Kameravorrichtung kann wenigstens eine Linse und einen Bildsensor enthalten. Außerdem kann die Kameravorrichtung ein reflektierendes Element enthalten. Wie in 3 gezeigt ist (304 und 306), kann das reflektierende Element einen Grundkörper und eine erste reflektierende Oberfläche, die um etwa 45 Grad gegen eine zweite reflektierende Oberfläche angewinkelt ist, enthalten. Die erste und die zweite Oberfläche (304 und 306) können an dem Grundkörper sitzen und bei einer ersten Kante verbunden sein, um den Winkel von etwa 45 Grad zu bilden, und bei einer gegenüberliegenden Kante mit einem Führungszapfen verbunden sein, der mit einem Motor in Eingriff ist, um das reflektierende Element zu bewegen. Die Bewegung kann z. B. auf einer detektierten Eingabe beruhen, die bei dem Bildsensor empfangen wird.

In einigen Implementierungen veranlasst die bei dem Bildsensor empfangene Eingabe, dass sich das reflektierende Element aus einer ersten Position in eine zweite Position bewegt. Die Bewegung kann auswählen, welche Erfassungsbetriebsart an der tragbaren elektronischen Einrichtung in Eingriff gelangt. Außerdem gibt die Bewegung an, welches Licht unter weichem Winkel von dem reflektierenden Element reflektiert wird, um mit einer bestimmten Erfassungsbetriebsart zu erfassen. Die Bewegung kann in einer Ebene parallel zu dem Grundkörper des reflektierenden Elements daran gerichtet sein und kann in Ansprechen auf die Detektion einer Eingabe, die eine nach vorn weisende Betriebsart oder eine nach hinten weisende Betriebsart auswählt, erfolgen. Zum Beispiel kann das reflektierende Element in einigen Implementierungen dafür ausgelegt sein, eine Richtung auszuwählen, in der einfallendes Licht auf der Grundlage solcher Bewegungen automatisch zu der Linse gelenkt wird.

In einigen Implementierungen kann die erste reflektierende Oberfläche einen ersten Spiegel enthalten und kann die zweite reflektierende Oberfläche einen zweiten Spiegel enthalten. Das reflektierende Element kann dafür ausgelegt sein, um den Grundkörper schwenkbar zu sein, um in Ansprechen auf die Detektion, dass das reflektierende Element in der ersten Position ist, Licht von dem ersten Spiegel zu der Linse zu lenken. Außerdem kann das reflektierende Element dafür ausgelegt sein, um den Grundkörper schwenkbar zu sein, um in Ansprechen auf die Detektion, dass das reflektierende Element in der zweiten Position ist, Licht von dem zweiten Spiegel zu der Linse zu lenken.

In einigen Implementierungen ist das reflektierende Element keilförmig und sind der erste Spiegel und der zweite Spiegel mit dem Grundkörper verbindend gekoppelt. Der erste Spiegel kann unter etwa 45 Grad gegen den zweiten Spiegel angeordnet sein. In einigen Implementierungen ist die tragbare elektronische Einrichtung eine Laptopcomputereinrichtung. In einigen Implementierungen ist die tragbare elektronische Einrichtung ein Tablet, ein Mobiltelephon oder eine andere tragbare Einrichtung, die die hier beschriebene Kameravorrichtung enthält.

In einigen Implementierungen kann die hier beschriebene tragbare elektronische Einrichtung ein Gehäuse mit einer vorderen Oberfläche, mit einer hinteren Oberfläche, die von der vorderen Oberfläche weg weist, und mit einem Durchgangsloch, das einen Bereich zwischen der vorderen Oberfläche und der hinteren Oberfläche definiert, enthalten. Das Durchgangsloch kann dafür ausgelegt sein, eine Bilderfassungsanordnung aufzunehmen, die eine Kamera enthält, die dafür ausgelegt ist, eine Erfassungsbetriebsart, in der Bilder erfasst werden sollen, auszuwählen. Die tragbare elektronische Einrichtung kann eine Tastatur enthalten, die mit dem Gehäuse kommunikationsfähig gekoppelt ist. Außerdem kann die Kamera ein motorbetätigtes reflektierendes Element enthalten, das dafür ausgelegt ist, eine Richtung auszuwählen, aus der zu einer Linse einfallendes Licht in der Kamera gelenkt werden soll. Die ausgewählte Richtung kann die Erfassungsbetriebsart (z. B. nach vorn weisend, zur Seite weisend, nach oben weisend, nach unten weisend oder nach hinten weisend) angeben. In einigen Implementierungen kann das motorbetätigte reflektierende Element keilförmig sein, wobei wenigstens zwei Seiten des Keils reflektierende Beschichtungen enthalten. Das motorbetätigte reflektierende Element kann solche Beschichtungen enthalten, um Lichtstrahlen automatisch zu einem Abschnitt eines Bildsensors zu reflektieren. Der Abschnitt kann wenigstens teilweise auf der Grundlage der Erfassungsbetriebsart ausgewählt werden. Zum Beispiel kann die Erfassungsbetriebsart für die Bilderfassung eine nach vorn weisende Richtung oder für die Bilderfassung eine nach hinten weisende Richtung auswählen. Die nach vorn weisende Richtung kann eine Selfie-Betriebsart sein, die der Erfassung von Bildinhalt eines Nutzers der tragbaren elektronischen Einrichtung zugeordnet ist.

Die hier beschriebenen Kameramodule enthalten eine einzige Standbildkamera oder eine einzige Videokamera. Die Kamera kann Bildsensoren, eine stereoskopische Kamera, eine Infrarotkamera und/oder eine Tiefenerfassungskamera enthalten oder nutzen. In einigen Implementierungen kann ein Kommunikationssystem verwendet sein, um Bilder, Anweisungen und/oder anderen Inhalt in Bezug auf die Kamera herauf- und herunterzuladen. Die Kommunikation kann verdrahtet oder drahtlos sein und kann über ein privates oder öffentliches Netz mit einer Schnittstelle verbinden.

9 zeigt ein Beispiel einer allgemeinen Computereinrichtung 900 und einer allgemeinen Mobilcomputereinrichtung 950, die mit den hier beschriebenen Techniken verwendet werden können. Die Computereinrichtung 900 soll verschiedene Formen von Digitalcomputern wie etwa Laptops, Desktops, Tablets, Workstations, Personal Digital Assistants, Fernsehgeräte, Server, Blade-Server, Großrechner und andere geeignete Computereinrichtungen repräsentieren. Die Computereinrichtung 950 soll verschiedene Formen von Mobileinrichtungen wie etwa Personal Digital Assistants, Zellentelephone, Smartphones und andere ähnliche Computereinrichtungen repräsentieren. Die hier gezeigten Komponenten, ihre Verbindungen und Beziehungen und ihre Funktionen sollen nur beispielhaft sein und sollen die Implementierungen der in diesen Dokumenten beschriebenen und/oder beanspruchten Erfindungen nicht einschränken.

Die Computereinrichtung 900 enthält einen Prozessor 902, einen Datenspeicher 904, eine Speichereinrichtung 906, eine schnelle Schnittstelle 908, die mit dem Datenspeicher 904 und mit schnellen Erweiterungsanschlüssen 910 verbindet, und eine langsame Schnittstelle 912, die mit dem langsamen Bus 914 und mit der Speichereinrichtung 906 verbindet. Der Prozessor 902 kann ein Prozessor auf Halbleitergrundlage sein. Der Datenspeicher 904 kann ein Datenspeicher auf Halbleitergrundlage sein. Alle Komponenten 902, 904, 906, 908, 910 und 912 sind unter Verwendung verschiedener Busse miteinander verbunden und können nach Bedarf auf einem gemeinsamen Motherboard oder auf andere Weise montiert sein. Der Prozessor 902 kann Anweisungen zur Ausführung innerhalb der Computereinrichtung 900 verarbeiten, die in dem Datenspeicher 904 oder in der Speichereinrichtung 906 gespeicherte Anweisungen enthalten, um auf der externen Eingabe/Ausgabe-Einrichtung wie etwa einer mit der schnellen Schnittstelle 908 gekoppelten Anzeige 916 graphische Informationen für eine GUI anzuzeigen. In anderen Implementierungen können nach Bedarf mehrere Prozessoren und/oder mehrere Busse zusammen mit mehreren Datenspeichern und Typen von Datenspeichern verwendet sein. Außerdem können mit jeder Einrichtung mehrere Computereinrichtungen 900 verbunden sein, die (z. B. als eine Server-Bank, als eine Gruppe von Blade-Servern oder als ein Mehrprozessorsystem) Teile der notwendigen Operationen bereitstellen.

Der Datenspeicher 904 speichert Informationen innerhalb der Computereinrichtung 900. In einer Implementierung ist der Datenspeicher 904 eine oder mehrere flüchtige Speichereinheiten. In einer anderen Implementierung ist der Datenspeicher 904 eine oder mehrere nichtflüchtige Datenspeichereinheiten. Außerdem kann der Datenspeicher 904 eine andere Form eines computerlesbaren Mediums wie etwa eine magnetische oder optische Platte sein.

Die Speichereinrichtung 906 kann einen Massenspeicher für die Computereinrichtung 900 bereitstellen. In einer Implementierung kann die Speichereinrichtung 906 ein computerlesbares Medium wie etwa eine Disketteneinrichtung, eine Festplatteneinrichtung, eine optische Platteneinrichtung oder eine Bandeinrichtung, ein Flash-Datenspeicher oder eine andere ähnliche Festkörperdatenspeichereinrichtung oder eine Anordnung von Einrichtungen einschließlich von Einrichtungen in einem Speicherbereichsnetz oder in anderen Konfigurationen sein oder enthalten. In einem Informationsträger kann ein Computerprogrammprodukt konkret verkörpert sein. Das Computerprogrammprodukt kann außerdem Anweisungen enthalten, die, wenn sie ausgeführt werden, ein oder mehrere Verfahren wie etwa die oben Beschriebenen ausführen. Der Informationsträger ist ein computer- oder maschinenlesbares Medium wie etwa der Datenspeicher 904, die Speichereinrichtung 906 oder der Datenspeicher im Prozessor 902.

Der schnelle Controller 908 managt bandbreitenintensive Operationen für die Computereinrichtung 900, während der langsame Controller 912 weniger bandbreitenintensive Operationen managt. Diese Zuordnung von Funktionen ist nur beispielhaft. in einer Implementierung ist der schnelle Controller 908 mit dem Datenspeicher 904, mit der Anzeige 916 (z. B. über einen Graphikprozessor oder Graphikbeschleuniger) und mit schnellen Erweiterungsanschlüssen 910, die verschiedene Erweiterungskarten (nicht gezeigt) aufnehmen können, gekoppelt. In der Implementierung ist der langsame Controller 912 mit der Speichereinrichtung 906 und mit dem langsamen Erweiterungsanschluss 914 gekoppelt. Der langsame Erweiterungsanschluss, der verschiedene Kommunikationsanschlüsse (z. B. USB, Bluetooth, Ethernet, drahtloses Ethernet) enthalten kann, kann mit einer oder mit mehreren Eingabe/Ausgabe-Einrichtungen wie etwa einer Tastatur, einer Zeigeeinrichtung, einem Scanner oder, z. B. über einen Netzadapter, mit einer Vernetzungseinrichtung wie etwa einem Switch oder Router gekoppelt sein.

Wie in der Figur gezeigt ist, kann die Computereinrichtung 900 in einer Anzahl verschiedener Formen implementiert sein. Zum Beispiel kann sie als ein Standardserver 920 oder mehrfach in einer Gruppe solcher Server implementiert sein. Sie kann ebenfalls als Teil eines Rack-Server-Systems 924 implementiert sein. Außerdem kann sie in einem Personal Computer wie etwa in einem Laptopcomputer 922 implementiert sein. Alternativ können Komponenten von der Computereinrichtung 900 mit anderen Komponenten in einer Mobileinrichtung (nicht gezeigt) wie etwa der Einrichtung 950 kombiniert sein. Jede dieser Einrichtungen kann eine oder mehrere Computereinrichtungen 900, 950 enthalten, wobei ein Gesamtsystem aus mehreren Computereinrichtungen 900, 950, die miteinander kommunizieren, bestehen kann.

Die Computereinrichtung 950 enthält unter anderen Komponenten einen Prozessor 952, einen Datenspeicher 964, eine Eingabe/Ausgabe-Einrichtung wie etwa eine Anzeige 954, eine Kommunikationsschnittstelle 966 und einen Transceiver 968. Außerdem kann die Einrichtung 950 mit einer Speichereinrichtung wie etwa einem Mikrodrive oder mit einer anderen Einrichtung versehen sein, um zusätzlichen Speicher bereitzustellen. Alle Komponenten 950, 952, 964, 954, 966 und 968 sind unter Verwendung verschiedener Busse miteinander verbunden und mehrere der Komponenten können nach Bedarf auf einem gemeinsamen Motherboard oder auf andere Weise montiert sein.

Der Prozessor 952 kann innerhalb der Computereinrichtung 950 Anweisungen einschließlich Anweisungen, die in dem Datenspeicher 964 gespeichert sind, ausführen. Der Prozessor kann als ein Chipsatz von Chips, die getrennte und mehrere analoge und digitale Prozessoren enthalten, implementiert sein. Der Prozessor kann z. B. die Koordination der anderen Komponenten der Einrichtung 950 wie etwa die Steuerung von Nutzerschnittstellen, durch die Einrichtung 950 ausgeführter Anwendungen und der drahtlosen Kommunikation durch die Einrichtung 950 bereitstellen.

Der Prozessor 952 kann über die Steuerschnittstelle 958 und über die Anzeigeschnittstelle 956, die mit einer Anzeige 954 gekoppelt ist, mit einem Nutzer kommunizieren. Die Anzeige 954 kann z. B. eine TFT-LCD-Anzeige (Dünnfilmtransistor-Flüssigkristallanzeige) oder eine OLED-Anzeige (Anzeige mit organischen Leuchtdioden) oder eine andere geeignete Anzeigetechnologie sein. Die Anzeigeschnittstelle 956 kann eine geeignete Schaltungsanordnung umfassen, um die Anzeige 954 zum Übergeben graphischer und anderer Informationen an einen Nutzer anzusteuern. Die Steuerschnittstelle 958 kann von einem Nutzer Befehle empfangen und sie zur Vorlage an den Prozessor 952 umwandeln. Außerdem kann eine externe Schnittstelle 962 mit dem Prozessor 952 in Kommunikation stehen, um eine Nahbereichskommunikation der Einrichtung 950 mit anderen Einrichtungen zu ermöglichen. In einigen Implementierungen kann die externe Schnittstelle 962 z. B. eine verdrahtete Kommunikation bereitstellen oder in anderen Implementierungen eine drahtlose Kommunikation, wobei ebenfalls mehrere Schnittstellen verwendet sein können.

Der Datenspeicher 964 speichert Informationen innerhalb der Computereinrichtung 950. Der Datenspeicher 964 kann als eine oder mehrere eines computerlesbaren Mediums oder computerlesbarer Medien, einer oder mehrerer flüchtiger Datenspeichereinheiten oder einer oder mehrerer nichtflüchtiger Datenspeichereinheiten implementiert sein. Außerdem kann ein Erweiterungsspeicher 974 vorgesehen sein und über die Erweiterungsschnittstelle 972, die z. B. eine SIMM-Kartenschnittstelle (Single-In-Line-Memory-Module-Kartenschnittstelle) enthalten kann, mit der Einrichtung 950 verbunden sein. Ein solcher Erweiterungsdatenspeicher 974 kann zusätzlichen Speicherplatz für die Einrichtung 950 bereitstellen oder kann ebenfalls Anwendungen oder andere Informationen für die Einrichtung 950 speichern. Genauer kann der Erweiterungsdatenspeicher 974 Anweisungen enthalten, um die oben beschriebenen Prozesse auszuführen oder zu ergänzen, wobei er sichere Informationen enthalten kann. Somit kann der Erweiterungsspeicher 974 z. B. ein Sicherheitsmodul für die Einrichtung 950 bereitstellen und mit Anweisungen programmiert sein, die die sichere Verwendung der Einrichtung 950 zulassen. Außerdem können sichere Anwendungen über die SIMM-Karten zusammen mit zusätzlichen Informationen wie etwa dem Anordnen von Identifizierungsinformationen in der SIMM-Karte auf nicht zu hackende Weise vorgesehen sein.

Wie in Folgenden diskutiert ist, kann der Datenspeicher z. B. Flash-Datenspeicher und/oder NVRAM-Datenspeicher enthalten. In einigen Implementierungen ist ein Computerprogrammprodukt in einem Informationsträger konkret verkörpert. Das Computerprogrammprodukt enthält Anweisungen, die, wenn sie ausgeführt werden, ein oder mehrere Verfahren wie etwa die oben Beschriebenen ausführen. Der Informationsträger ist ein computer- oder maschinenlesbares Medium wie etwa der Datenspeicher 964, der Erweiterungsdatenspeicher 974 oder der Datenspeicher in dem Prozessor 952, der z. B. über den Transceiver 968 oder über eine externe Schnittstelle 962 empfangen werden kann.

Die Einrichtung 950 kann über eine Kommunikationsschnittstelle 966, die bei Bedarf eine digitale Signalverarbeitungsschaltungsanordnung enthalten kann, drahtlos kommunizieren. Die Kommunikationsschnittstelle 966 kann Kommunikationen gemäß verschiedenen Betriebsarten oder Protokollen wie etwa u. a. GSM-Sprachanrufe, SMS-, EMS- oder MMS-Mitteilungsübermittlung, CDMA, TDMA, PDC, WCDMA, CDMA2000 oder GPRS bereitstellen. Diese Kommunikation kann z. B. über den Funkfrequenz-Transceiver 968 stattfinden. Außerdem kann eine kurzreichweitige Kommunikation wie etwa unter Verwendung von Bluetooth, WiFi oder eines anderen solchen Transceivers (nicht gezeigt) stattfinden. Außerdem kann das GPS-Empfängermodul (Empfängermodul des globalen Positionsbestimmungssystems) 970 zusätzliche navigations- und ortsbezogene drahtlose Daten für die Einrichtung 950 bereitstellen, die nach Bedarf durch auf der Einrichtung 950 ausgeführte Anwendungen verwendet werden können.

Außerdem kann die Einrichtung 950 unter Verwendung eines Audio-Codec 960, der gesprochene Informationen von einem Nutzer empfangen kann und sie in nutzbare digitale Informationen umsetzen kann, kommunizieren. Der Audio-Codec 960 kann gleichfalls hörbaren Schall für einen Nutzer wie etwa über einen Lautsprecher z. B. in einem Kopfsprechhörer der Einrichtung 950 erzeugen. Dieser Schall kann Schall von Sprachtelephonieanrufen enthalten, kann aufgezeichneten Schall (z. B. Sprachnachrichten, Musikdateien usw.) enthalten und kann außerdem durch auf der Einrichtung 950 arbeitende Anwendungen erzeugten Schall enthalten.

Wie in der Figur gezeigt ist, kann die Computereinrichtung 950 in einer Anzahl verschiedener Formen implementiert sein. Zum Beispiel kann sie als ein Zellentelephon 980 implementiert sein. Außerdem kann sie als ein Smartphone 982, als ein Personal Digital Assistant oder als eine andere ähnliche Mobileinrichtung implementiert sein.

Verschiedene Implementierungen der hier beschriebenen Systeme und Techniken können in einer digitalen elektronischen Schaltungsanordnung, in einer integrierten Schaltungsanordnung, in speziell entworfenen ASICs (anwendungsspezifischen integrierten Schaltungen), in Computerhardware, in Computerfirmware, in Computersoftware und/oder in Kombinationen davon verwirklicht werden. Diese verschiedenen Implementierungen können Implementierungen in einem oder in mehreren Computerprogrammen enthalten, die in einem programmierbaren System, das wenigstens einen programmierbaren Prozessor enthält, der ein Spezial- oder Universalprozessor sein kann, der dafür gekoppelt ist, von einem Speichersystem, wenigstens einer Eingabevorrichtung und wenigstens einer Ausgabevorrichtung Daten und Anweisungen zu empfangen und an sie zu senden, ausführbar und/oder interpretierbar sind.

Diese Computerprogramme (auch als Programme, Software, Softwareanwendungen oder Code bekannt) enthalten Maschinenanweisungen für einen programmierbaren Prozessor und können in einer höheren prozeduralen und/oder objektorientierten Programmiersprache und/oder in einer Assembler/Maschinensprache implementiert werden. Wie die Begriffe ”maschinenlesbares Medium”, ”computerlesbares Medium” hier verwendet sind, beziehen sie sich auf irgendein Computerprogrammprodukt, auf irgendeine Vorrichtung und/oder auf irgendeine Einrichtung (z. B. magnetische Platten, optische Platten, Datenspeicher, programmierbare Logikvorrichtungen (PLDs)), die verwendet werden, um Maschinenanweisungen und/oder Daten für einen programmierbaren Prozessor bereitzustellen, einschließlich eines maschinenlesbaren Mediums, das Maschinenanweisungen als ein maschinenlesbares Signal empfängt. Der Begriff ”maschinenlesbares Signal” bezieht sich auf irgendein Signal, das verwendet wird, um Maschinenanweisungen und/oder Daten für einen programmierbaren Prozessor bereitzustellen.

Um eine Interaktion mit einem Nutzer bereitzustellen, können die hier beschriebenen Systeme und Techniken in einem Computer mit einer Anzeigevorrichtung (z. B. einem CRT-Monitor (Katodenstrahlröhrenmonitor) oder LCD-Monitor (Flüssigkristallanzeigemonitor)) zum Anzeigen von Informationen für den Nutzer und mit einer Tastatur und mit einer Zeigevorrichtung (z. B. einer Maus oder einem Trackball), durch die der Nutzer eine Eingabe in den Computer bereitstellen kann, implementiert werden. Um eine Interaktion mit einem Nutzer bereitzustellen, können ebenfalls andere Arten von Vorrichtungen verwendet werden; z. B. kann die für den Nutzer bereitgestellte Rückkopplung irgendeine Form einer sensorischen Rückkopplung (z. B. Sichtrückkopplung, Hörrückkopplung oder Tastrückkopplung) sein; und kann eine Eingabe von dem Nutzer in irgendeiner Form einschließlich einer akustischen Eingabe, einer Spracheingabe oder einer Tasteingabe empfangen werden.

Die hier beschriebenen Systeme und Techniken können in einem Computersystem implementiert werden, das eine Backend-Komponente (z. B. als einen Datenserver) enthält oder das eine Middleware-Komponente (z. B. einen Anwendungsserver) enthält oder das eine Frontendkomponente (z. B. einen Client-Computer, der eine graphische Nutzerschnittstelle oder einen Web-Browser besitzt, über die/den ein Nutzer mit einer Implementierung des Systems und mit hier beschriebenen Techniken interagieren kann) oder irgendeine Kombination solcher Backend-, Middleware- oder Frontendkomponenten enthält. Die Komponenten des Systems können durch irgendeine Form oder durch irgendein Medium zur digitalen Datenkommunikation (z. B. durch ein Kommunikationsnetz) miteinander verbunden sein. Beispiele von Kommunikationsnetzen enthalten ein lokales Netz (”LAN”), ein Weitverkehrsnetz (”WAN”) und das Internet.

Das Computersystem kann Clients und Server enthalten. Ein Client und ein Server sind allgemein voneinander entfernt und wirken üblicherweise über ein Kommunikationsnetz zusammen. Die Beziehung von Client und Server entsteht mittels Computerprogrammen, die auf den jeweiligen Computern ausgeführt werden und die eine Client-Server-Beziehung zueinander besitzen.

Es sind eine Anzahl von Ausführungsformen beschrieben worden. Dennoch können selbstverständlich verschiedene Änderungen vorgenommen werden, ohne von dem Erfindungsgedanken und von dem Schutzumfang der Erfindung abzuweichen.

Außerdem erfordern die in den Figuren gezeigten Logikabläufe nicht die bestimmte gezeigte Reihenfolge oder laufende Folge, um gewünschte Ergebnisse zu erzielen. Außerdem können andere Schritte vorgesehen sein oder können Schritte aus den beschriebenen Abläufen weggelassen werden und können andere Komponenten zu den beschriebenen Systemen hinzugefügt oder von ihnen entfernt werden. Dementsprechend liegen andere Ausführungsformen im Schutzumfang der folgenden Ansprüche.

Diese Offenbarung soll erläutern, wie verschiedene Ausführungsformen in Übereinstimmung mit der Technologie zu bilden und zu verwenden sind, anstatt den wahren, vorgesehenen und willkürfreien Schutzumfang und Erfindungsgedanken davon zu beschränken. Die vorstehende Beschreibung soll nicht erschöpfend sein oder auf die genauen offenbarten Formen beschränkt sein. Im Licht der obigen Lehren sind Änderungen oder Varianten möglich. Die obigen Ausführungsform(en) wurden gewählt und beschrieben, um die beste Darstellung des Prinzips der beschriebenen Technologie und ihrer praktischen Anwendung zu bieten und um zu ermöglichen, dass der Durchschnittsfachmann auf dem Gebiet die Technologie in verschiedenen Ausführungsformen und mit verschiedenen Änderungen, wie sie für die besondere betrachtete Verwendung geeignet sind, nutzt. Alle solchen Änderungen und Varianten liegen innerhalb des Schutzumfangs der Erfindung, wie er durch die beigefügten Ansprüche bestimmt ist, wie sie während der Rechtsanhängigkeit dieser Patentanmeldung geändert werden können, und aller Entsprechungen davon, wenn sie in Übereinstimmung mit der Breite, zu der sie rechtlich und recht und billig berechtigen, interpretiert werden.

Es sind eine Anzahl von Ausführungsformen beschrieben worden. Dennoch können selbstverständlich verschiedene Änderungen vorgenommen werden, ohne von dem Erfindungsgedanken und von dem Schutzumfang der Beschreibung abzuweichen.

Außerdem erfordern die in den Figuren gezeigten Logikabläufe nicht die bestimmte gezeigte Reihenfolge oder laufende Folge, um gewünschte Ergebnisse zu erzielen. Außerdem können andere Schritte vorgesehen sein oder können Schritte aus den beschriebenen Ablaufen weggelassen werden und können andere Komponenten zu den beschriebenen Systemen hinzugefügt oder von ihnen entfernt werden. Dementsprechend liegen andere Ausführungsformen im Schutzumfang der folgenden Ansprüche.