Title:
Beleuchtungseinrichtung zur Befestigung an einer Hängevorrichtung
Kind Code:
U1


Abstract:

Beleuchtungseinrichtung zur Befestigung an einer Hängevorrichtung, umfassend ein Gehäuse (2), welches über eine Befestigungseinheit (6, 8, 12, 14) mit einem Boden (9) der Hängevorrichtung (10) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinheit (6, 8, 12, 14) magnetisch ausgebildet ist.




Application Number:
DE202016007701U
Publication Date:
01/12/2017
Filing Date:
12/21/2016
Assignee:
Strecker, Roland, 79232 (DE)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Raßler, Andrea, Dipl.-Phys., 79183, Waldkirch, DE
Claims:
1. Beleuchtungseinrichtung zur Befestigung an einer Hängevorrichtung, umfassend ein Gehäuse (2), welches über eine Befestigungseinheit (6, 8, 12, 14) mit einem Boden (9) der Hängevorrichtung (10) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinheit (6, 8, 12, 14) magnetisch ausgebildet ist.

2. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinheit (6, 8) mindestens ein an dem Boden (9) der Hängevorrichtung (10) arretiertes erstes Magnetelement (8) umfasst, welches mit einer mindestens teilweise magnetisch ausgebildeten Abdeckung (6) des Gehäuses (2) in einer Wirkverbindung steht.

3. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die gesamte Abdeckung (6) aus einem magnetischen Material besteht.

4. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das magnetische Material aus Edelstahl besteht.

5. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetische Abdeckung (6) eine weg von dem Hängevorrichtung weisende Vertiefung (7) zur Aufnahme des ersten Magnetelementes (8) aufweist, deren Tiefe annähernd einer Höhe des ersten Magnetelementes (8) entspricht.

6. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (12) des Gehäuses (2) aus einem unmagnetischen Material besteht, wobei ein zweites Magnetelement (14) unterhalb der Abdeckung (12) und das erste Magnetelement (8) dem zweiten Magnetelement (14) gegenüberliegend an dem Boden (9) der Hängevorrichtung (10) befestigt ist.

7. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (12) zur Aufnahme mindestens eines zweiten Magnetelementes (14) eine in Richtung der Hängevorrichtung weisende Auswölbung (13) aufweist, wobei das zweite Magnetelement (14) auf einer der Hängevorrichtung (10) abgewandten Seite der Abdeckung (12) in die Auswölbung (13) eingelegt ist und mit dem ersten, an dem Boden (9) der Hängevorrichtung (10) befestigten Magnetelement (8) in Wirkverbindung steht.

8. Beleuchtungseinrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das an dem Boden (9) der Hängevorrichtung (10) befestigte erste Magnetelement (8) mit dem Boden (9) der Hängevorrichtung (10) kraft- und oder stoffschlüssig verbunden ist.

9. Beleuchtungseinrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnetelement (8, 14) formschlüssig in die Vertiefung (7) oder die Auswölbung (13) eingesetzt ist.

10. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnetelement (8, 14) und die Vertiefung (7) bzw. die Auswölbung (13) rund oder eckig ausgebildet sind.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Beleuchtungseinrichtung zur Befestigung an einer Hängevorrichtung, umfassend ein Gehäuse, welches über eine Befestigungseinheit mit einem Boden der Hängevorrichtung verbunden ist.

Es ist bekannt, Möbel mit einer Beleuchtungseinrichtung zu versehen. Insbesondere bei Küchenmöbeln werden Beleuchtungseinrichtungen an dem Boden von Hängeschränken angebracht, um die darunter liegende Fläche gut auszuleuchten. Die Beleuchtungseinrichtung wird dabei an den Boden des Hängeschrankes angeschraubt. Dazu muss die Beleuchtungseinrichtung erst demontiert werden, um die Schraubverbindungen zwischen Beleuchtungseinrichtung und Hängeschrank realisieren zu können. Anschließend wird die Beleuchtungseinrichtung wieder montiert. Eine solche Montage ist sehr zeitaufwendig.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Beleuchtungseinrichtung anzugeben, welche einfach und kostengünstig zu montieren ist.

Erfindungsgemäß ist die Aufgabe dadurch gelöst, dass die Befestigungseinheit magnetisch ausgebildet ist. Eine solche magnetische Befestigungseinheit erlaubt eine schnelle Montage der Beleuchtungseinrichtung an der Hängevorrichtung bei gleichzeitiger präziser Ausrichtung der Beleuchtungseinrichtung zu der Hängevorrichtung.

Vorteilhafterweise umfasst die Befestigungseinheit mindestens ein an dem Boden der Hängevorrichtung arretiertes erstes Magnetelement, welches mit einer mindestens teilweise magnetisch ausgebildeten Abdeckung des Gehäuses in einer Wirkverbindung steht. Mittels nur eines Handgriffes lässt sich somit die Beleuchtungseinrichtung an der Hängevorrichtung anbringen. Gleichzeitig werden die zur Befestigung benötigten Bauteile auf ein Minimum reduziert.

In einer Ausgestaltung besteht die gesamte Abdeckung aus einem magnetischen Material. Dies vereinfacht die Herstellung der Beleuchtungseinrichtung, da die aus einem magnetischen Material bestehende Abdeckung integrierter Bestandteil der Beleuchtungseinrichtung ist.

In einer Ausführungsform besteht das magnetische Material aus Edelstahl. Dieses Material ist sehr pflegeleicht und deshalb für einen Gebrauch im Haushalt geeignet ist.

In einer Variante weist die magnetische Abdeckung eine weg von der Hängevorrichtung weisende Vertiefung zur Aufnahme des an dem Boden der Hängevorrichtung befestigten ersten Magnetelementes auf, deren Tiefe annähernd einer Höhe des ersten Magnetelementes entspricht. Die Aufnahme für das erste Magnetelement bildet eine Justierhilfe bei der Befestigung der Beleuchtungseinrichtung an der Hängevorrichtung. Gleichzeitig führt dieser Abgleich zwischen Tiefe der Aufnahme und Höhe des ersten Magnetelementes zu einem planen, spaltfreien Abschluss zwischen Beleuchtungseinrichtung und Hängevorrichtung.

In einer Weiterbildung besteht die Abdeckung des Gehäuses aus einem unmagnetischen Material, wobei ein zweites Magnetelement unterhalb der Abdeckung und das erste Magnetelement dem zweiten Magnetelement gegenüberliegend an dem Boden der Hängevorrichtung befestigt ist. Dies hat den Vorteil, dass das frei bewegliche zweite Magnetelement beliebig unter der Abdeckung verschoben werden kann, bis eine magnetische Verbindung zu den an dem Boden der Hängevorrichtung befestigten ersten Magnetelement besteht, wodurch die Befestigung realisiert ist.

Vorteilhafterweise weist die Abdeckung zur Aufnahme mindestens eines zweiten Magnetelementes eine in Richtung der Hängevorrichtung weisende Auswölbung auf, wobei das zweite Magnetelement auf einer der Hängevorrichtung abgewandten Seite der Abdeckung in die Auswölbung eingelegt ist und mit dem ersten an dem Boden der Hängevorrichtung befestigten Magnetelement in Wirkverbindung steht. Die Auswölbung unterstützt die Positionierung des zweiten Magnetelementes und dient der Justierung der Beleuchtungseinrichtung.

In einer Ausgestaltung ist das an dem Boden der Hängevorrichtung befestigte erste Magnetelement mit dem Boden der Hängevorrichtung kraft- und oder stoffschlüssig verbunden. Mittels kraftschlüssigen Verbindungen, wie schrauben oder stoffschlüssigen Verbindungen wie kleben, lassen sich die Magnetelementen einfach und schnell an der Hängevorrichtung anbringen.

In einer besonders einfachen Ausführungsform ist das Magnetelement formschlüssig in die Vertiefung oder die Auswölbung eingesetzt. Damit wird ein Verrutschen der Magnetelemente zuverlässig verhindert.

Vorteilhafterweise sind das Magnetelement und die Vertiefung bzw. die Auswölbung rund oder eckig ausgebildet. Dies erlaubt eine besonders gute Passform bei der Montage der Beleuchtungseinrichtung.

Die Erfindung lässt zahlreiche Ausführungsbeispiele zu. Zwei davon sollen anhand der in der Zeichnung dargestellten Figuren näher erläutert werden.

Es zeigen:

1: ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Beleuchtungseinrichtung,

2: eine Schnittdarstellung der erfindungsgemäßen Beleuchtungseinrichtung nach 1,

3: ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Beleuchtungseinrichtung,

4: eine Schnittdarstellung der erfindungsgemäßen Beleuchtungseinrichtung nach 3,

5: ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Beleuchtungseinrichtung.

Gleiche Merkmale sind mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.

1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Beleuchtungseinrichtung 1 in einer Perspektivdarstellung. Die Beleuchtungseinrichtung 1 ist als Beleuchtungspaneel ausgebildet. Ein solches Beleuchtungspaneel ist insbesondere zur Montage an einem Hängeschrank einer Kücheneinrichtung vorgesehen, um die darunter liegende Fläche ausreichend auszuleuchten.

Die Beleuchtungseinrichtung 1 umfasst eine Vielzahl von Leuchtdioden 2, die in einem Gehäuse 3 positioniert sind, welches aus einem sich längs erstreckenden Rahmen 4 besteht, der auf beiden Seiten mit je einer Abdeckung 5, 6 versehen ist. Die erste der Hängevorrichtung 10 abgewandte Abdeckung 5 ist dabei lichtdurchlässig ausgebildet. Die der Hängevorrichtung 10 zugewandte aus einem magnetischen Material bestehende Abdeckung 6 ist als Edelstahlplatte ausgebildet, die am Rahmen 4 befestigt ist. In vorgegebenen Abständen weist die Abdeckung 6 drei Vertiefungen 7 auf, wobei in jede Vertiefung 7 ein erster Dauermagnet 8 eingesetzt ist. Die Vertiefung 7 weist eine Grundfläche 7a auf, an welche sich trichterförmig verlaufende Wände 7b anschließen.

Die drei ersten Dauermagneten 8 sind in den gleichen Abständen wie die Vertiefungen 7 an einem Boden 9 der Hängevorrichtung 10 befestigt. Die ersten Dauermagneten 8 werden mit je einer Senkkopfschraube mit dem Boden 9 verschraubt.

Im vorliegenden Fall sind sowohl die Vertiefungen 7 als auch die ersten Dauermagneten 8 kreisförmig ausgebildet, wobei deren Abmaße so gewählt sind, dass der erste Dauermagnet 8 formschlüssig in die Vertiefung 7 eingreift und auf der Grundfläche 7a aufliegen. Die trichterförmige Wandung 7b unterstützt das Einführen des Dauermagneten 8 in die jeweilige Vertiefung 7. Die Tiefe der Vertiefung 7 und die Höhe des Dauermagneten 8 stimmen dabei überein, so dass nach der magnetischen Befestigung der Beleuchtungseinrichtung 1 an den an dem Boden 9 des Hängevorrichtung 10 befestigten Dauermagneten 8 ein spaltfreier Abschluss zwischen der Beleuchtungseinrichtung 1 und dem Boden 9 der Hängeeinrichtung 10 besteht. Bei diesem spaltfreien Abschluss schließt die magnetische Abdeckung 6 direkt an dem Boden 9 der Hängevorrichtung 10 an (2).

In 3 ist ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Beleuchtungseinrichtung 11 dargestellt, welche sich von der Beleuchtungseinrichtung 1 dadurch unterscheidet, dass die zweite, der Hängevorrichtung 10 zugewandte Abdeckung 12 aus einem unmagnetischen Kunststoff ausgebildet ist. Diese Abdeckung 12 ist ebenfalls an dem Rahmen 4 der Beleuchtungseinrichtung 11 befestigt. Gegenüberliegend zur Abdeckung 12 ist die lichtdurchlässige Abdeckung 5 angeordnet, hinter welcher die Leuchtdioden 2 positioniert sind.

Die dem Boden 9 des Hängevorrichtung 10 zugewandte Abdeckung 12 weist entlang ihrer Längserstreckung zwei dem Boden 9 des Hängevorrichtung 10 zugewandte Auswölbungen 13 auf. In jede dieser Auswölbung 13 wird von der, dem Boden 9 abgewandten Seite ein zweiter Dauermagnet 14 eingelegt, welcher in eine übereinstimmende Position mit dem an Boden 9 der Hängevorrichtung 10 befestigten ersten Dauermagnet 8 gebracht wird, wodurch die magnetische Befestigung der Beleuchtungseinrichtung 11 mit dem Hängevorrichtung 10 realisiert wird.

Jede Auswölbung 13 weist eine Deckfläche 13a auf, von welcher eine trichterförmige Wandung 13b abgeht. Die trichterförmige Wandung 13b unterstützt die Einführung des zweiten Dauermagneten 14 in die Auswölbung. In diesem Fall ist der Rahmen 4 der Beleuchtungseinrichtung 11 soweit hochzogen, dass er eine Höhe aufweist, welche der Höhe der Auswölbung 13 plus der Höhe des darauf aufsitzenden ersten Dauermagneten 8 entspricht, wodurch ein spaltfreier Abschluss zwischen Beleuchtungseinrichtung 11 und Boden 9 des Hängevorrichtung 10 gegeben ist.

5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Beleuchtungseinrichtung. Dabei ist die Abdeckung 16 plan ausgebildet, so dass die an dem Boden 9 der Hängevorrichtung 10 befestigten Magneten an einer beliebigen Position der Abdeckung 16 ansetzen können. Der Rand 4 steht dabei soweit über die Abdeckung 16 über, dass dieser bündig mit den Magneten 8, die beliebig an dem Boden 9 der Hängevorrichtung befestigt werden können, anschließt.

Bezugszeichenliste

1
Beleuchtungseinrichtung
2
Leuchtdiode
3
Gehäuse
4
Rahmen
5
Abdeckung
6
Abdeckung
7
Vertiefung
7a
Grundfläche
7b
trichterförmige Wandung
8
Dauermagnet
9
Boden
10
Hängevorrichtung
11
Beleuchtungseinrichtung
12
Abdeckung
13
Auswölbung
13a
Deckfläche
13b
trichterförmige Wandung
14
Dauermagnet
15
Beleuchtungseinrichtung
16
Abdeckung