Title:
Gelenkleitung
Kind Code:
U1


Abstract:

Gelenkleitung für, insbesondere unter Druck stehende, Fluide, mit wenigstens zwei gelenkig miteinander verbundenen Leitungsabschnitten (1, 5), welche unter einem gewünschten Winkel zueinander fixierbar sind, umfassend:
(a) wenigstens einen ersten Leitungsabschnitt (1) mit einem am Außenumfang seines einen Endes angeordneten kreistonnenförmigen Abschnitt (3);
(b) wenigstens einen zweiten Leitungsabschnitt (5) mit
– einer am Innenumfang seines einen Endes angeordneten Ringfläche (7), welche zumindest abschnittsweise komplementär zu dem kreistonnenförmigen Abschnitt (3) des ersten Leitungsabschnittes (1) ist und deren Durchmesser sich zumindest abschnittsweise von außen nach innen verjüngt, um als Dichtfläche gegen die Außenseite des kreistonnenförmigen Abschnittes (3) des ersten Leitungsabschnittes (1) zu dienen, und
– einem am Außenumfang seines einen, mit der innenseitigen Ringfläche (7) versehenen Endes angeordneten Außengewinde (8); sowie
(c) wenigstens eine Mutter (11) zum Festlegen des zweiten Leitungsabschnittes (5) an dem ersten Leitungsabschnitt (1), mit
– einem am Innenumfang ihres einen, dem zweiten Leitungsabschnitt (5) abgewandten Endes angeordneten, radial nach innen vorstehenden Vorsprung (12), dessen Innenumfang zumindest geringfügig kleiner ist als der Außenumfang des zweiten Leitungsabschnittes (5) an dessen mit der Ringfläche (7) versehenem, der Mutter (11) zugewandtem Ende, um gegen den zweiten Leitungsabschnitt (5) und/oder gegen den kreistonnenförmigen Abschnitt (3) des ersten Leitungsabschnittes (1) in Anlage zu gelangen, und
– einem am Innenumfang ihres anderen, dem mit der innenseitigen Ringfläche (12) versehenen Ende entgegengesetzten Endes angeordneten Innengewinde (13), welches zu dem Außengewinde (8) des zweiten Leitungsabschnittes (5) komplementär ist,
so dass der erste Leitungsabschnitt (1) und der zweite Leitungsabschnitt (5) durch Anziehen der Mutter (11) gegen den zweiten Leitungsabschnitt (5) und unter Zwischenanordnung des gegen die Ringfläche (7) des zweiten Leitungsabschnittes (5) anliegenden kreistonnenförmigen Abschnittes (3) des ersten Leitungsabschnittes (1) unter einem gewünschten Winkel zueinander fixierbar sind, gekennzeichnet durch einen wenigstens zweiteilig ausgestalteten zweiten Leitungsabschnitt (5), umfassend
– ein äußeres Teil (5a) aus einem im Wesentlichen starren Material, an dessen Außenumfang das Außengewinde (8) angeordnet ist und welches an seinem mit dem Außengewinde (8) versehenen Ende eine axiale Bohrung (15) aufweist, und
– ein inneres Teil (5b) aus einem gegenüber dem Material des äußeren Teils (5a) weicheren, elastisch nachgiebigeren Material, welches in der Bohrung (15) des äußeren Teils (5a) aufgenommen ist und an seinem Innenumfang die Ringfläche (7) aufweist, wobei der maximale Innendurchmesser (D) dieser Ringfläche (7) zumindest dem maximalen Außendurchmesser des kreistonnenförmigen Abschnittes (3) des ersten Leitungsabschnittes (1) entspricht und an dem freien, dem ersten Leitungsabschnitt (1) zugewandten Ende des inneren Teils (5b) wenigstens ein radial nach innen vorstehender Vorsprung (17) angeordnet ist, dessen Innenumfang zumindest geringfügig kleiner ist als der maximale Außendurchmesser des kreistonnenförmigen Abschnittes (3) des ersten Leitungsabschnittes (1), um letzteren im Bereich seines Mittelabschnittes ...




Application Number:
DE202016005439U
Publication Date:
09/08/2017
Filing Date:
09/07/2016
Assignee:
Stängle, Bernd, 75335 (DE)
Domestic Patent References:
DE202012002798U1N/A2013-03-21
DE202012002799U1N/A2013-03-21
DE102010004918A1N/A2010-08-05
DE1034432BN/A1958-07-17



Foreign References:
CH676357A51991-01-15
FR1346941A1963-12-20
GB469840A1937-08-04
GB1072466A1967-06-14
GB1202527A1970-08-19
200402457772004-12-09
Attorney, Agent or Firm:
LICHTI · Patentanwälte Partnerschaft mbB, 76227, Karlsruhe, DE
Claims:
1. Gelenkleitung für, insbesondere unter Druck stehende, Fluide, mit wenigstens zwei gelenkig miteinander verbundenen Leitungsabschnitten (1, 5), welche unter einem gewünschten Winkel zueinander fixierbar sind, umfassend:
(a) wenigstens einen ersten Leitungsabschnitt (1) mit einem am Außenumfang seines einen Endes angeordneten kreistonnenförmigen Abschnitt (3);
(b) wenigstens einen zweiten Leitungsabschnitt (5) mit
– einer am Innenumfang seines einen Endes angeordneten Ringfläche (7), welche zumindest abschnittsweise komplementär zu dem kreistonnenförmigen Abschnitt (3) des ersten Leitungsabschnittes (1) ist und deren Durchmesser sich zumindest abschnittsweise von außen nach innen verjüngt, um als Dichtfläche gegen die Außenseite des kreistonnenförmigen Abschnittes (3) des ersten Leitungsabschnittes (1) zu dienen, und
– einem am Außenumfang seines einen, mit der innenseitigen Ringfläche (7) versehenen Endes angeordneten Außengewinde (8); sowie
(c) wenigstens eine Mutter (11) zum Festlegen des zweiten Leitungsabschnittes (5) an dem ersten Leitungsabschnitt (1), mit
– einem am Innenumfang ihres einen, dem zweiten Leitungsabschnitt (5) abgewandten Endes angeordneten, radial nach innen vorstehenden Vorsprung (12), dessen Innenumfang zumindest geringfügig kleiner ist als der Außenumfang des zweiten Leitungsabschnittes (5) an dessen mit der Ringfläche (7) versehenem, der Mutter (11) zugewandtem Ende, um gegen den zweiten Leitungsabschnitt (5) und/oder gegen den kreistonnenförmigen Abschnitt (3) des ersten Leitungsabschnittes (1) in Anlage zu gelangen, und
– einem am Innenumfang ihres anderen, dem mit der innenseitigen Ringfläche (12) versehenen Ende entgegengesetzten Endes angeordneten Innengewinde (13), welches zu dem Außengewinde (8) des zweiten Leitungsabschnittes (5) komplementär ist,
so dass der erste Leitungsabschnitt (1) und der zweite Leitungsabschnitt (5) durch Anziehen der Mutter (11) gegen den zweiten Leitungsabschnitt (5) und unter Zwischenanordnung des gegen die Ringfläche (7) des zweiten Leitungsabschnittes (5) anliegenden kreistonnenförmigen Abschnittes (3) des ersten Leitungsabschnittes (1) unter einem gewünschten Winkel zueinander fixierbar sind, gekennzeichnet durch einen wenigstens zweiteilig ausgestalteten zweiten Leitungsabschnitt (5), umfassend
– ein äußeres Teil (5a) aus einem im Wesentlichen starren Material, an dessen Außenumfang das Außengewinde (8) angeordnet ist und welches an seinem mit dem Außengewinde (8) versehenen Ende eine axiale Bohrung (15) aufweist, und
– ein inneres Teil (5b) aus einem gegenüber dem Material des äußeren Teils (5a) weicheren, elastisch nachgiebigeren Material, welches in der Bohrung (15) des äußeren Teils (5a) aufgenommen ist und an seinem Innenumfang die Ringfläche (7) aufweist, wobei der maximale Innendurchmesser (D) dieser Ringfläche (7) zumindest dem maximalen Außendurchmesser des kreistonnenförmigen Abschnittes (3) des ersten Leitungsabschnittes (1) entspricht und an dem freien, dem ersten Leitungsabschnitt (1) zugewandten Ende des inneren Teils (5b) wenigstens ein radial nach innen vorstehender Vorsprung (17) angeordnet ist, dessen Innenumfang zumindest geringfügig kleiner ist als der maximale Außendurchmesser des kreistonnenförmigen Abschnittes (3) des ersten Leitungsabschnittes (1), um letzteren im Bereich seines Mittelabschnittes mit maximalem Außendurchmesser zwischen dem wenigstens einen, nach innen vorstehenden Vorsprung (17) und der Ringfläche (7) des inneren Teils (5b) des zweiten Leitungsabschnittes (5) aufzunehmen.

2. Gelenkleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die radiale Länge des wenigstens einen radial nach innen vorstehenden Vorsprungs (17) des inneren Teils (5b) des zweiten Leitungsabschnittes (5) derart dimensioniert ist, dass der Vorsprung (17) am Außenumfang des kreistonnenförmigen Abschnittes (3) des ersten Leitungsabschnittes (1) zur Anlage gelangt, wenn der kreistonnenförmige Abschnitt (3) gegen die Ringfläche (7) des inneren Teils (5b) des zweiten Leitungsabschnittes (5) anliegt.

3. Gelenkleitung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Teil (5b) formschlüssig in der axialen Bohrung (15) des äußeren Teils (5a) des zweiten Leitungsabschnittes (5) festgelegt ist, wobei es insbesondere wenigstens einen außenumfänglichen Rastvorsprung (16) aufweist, welcher mit wenigstens einer hierzu komplementären, innenumfänglichen Rastnut (15a) in der axialen Bohrung (15) des äußeren Teils (5a) in Eingriff bringbar ist.

4. Gelenkleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Teil (5b) kraftschlüssig in der axialen Bohrung (15) des äußeren Teils (5a) des zweiten Leitungsabschnittes (5) festgelegt ist, wobei es insbesondere in die Bohrung (15) eingepresst oder eingeschrumpft ist.

5. Gelenkleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Teil (5b) in der axialen Bohrung (15) des äußeren Teils (5a) des zweiten Leitungsabschnittes (5) verklebt ist.

6. Gelenkleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das mit dem wenigstens einen radial nach innen vorstehenden Vorsprung (17) versehene Ende des inneren Teils (5b) des zweiten Leitungsabschnittes (5) außerhalb der axialen Bohrung (15) des äußeren Teils (5a) des zweiten Leitungsabschnittes (5) angeordnet ist und axial von dessen mit der Bohrung (15) versehenem Ende vorsteht.

7. Gelenkleitung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das mit dem wenigstens einen radial nach innen vorstehenden Vorsprung (17) versehene Ende des inneren Teils (5b) des zweiten Leitungsabschnittes (5) einen, insbesondere demgegenüber in Axialrichtung breiteren, äußeren Bund (18) aufweist, welcher an seinem dem freien Ende des inneren Teils (5b) abgewandten Ende gegen die Stirnseite des mit der axialen Bohrung (15) versehenen Endes des äußeren Teils (5a) des zweiten Leitungsabschnittes (5) zur Anlage gelangt.

8. Gelenkleitung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das mit dem wenigstens einen radial nach innen vorstehenden Vorsprung (17) versehene und in Bezug auf das äußere Teil (5a) axial vorstehende Ende des inneren Teils (5b) des zweiten Leitungsabschnittes (5), insbesondere mittels einer umfänglichen Schwächungslinie, gelenkig mit dem mit der Ringfläche (7) versehenen Abschnitt des inneren Teils (5b) verbunden ist.

9. Gelenkleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine radial nach innen vorstehende Vorsprung (17) des inneren Teils (5b) des zweiten Leitungsabschnittes (5)
– am freien Ende einer im Wesentlichen zylindrischen Innenumfangsfläche des inneren Teils (5b) angeordnet ist, an welche sich an ihrer dem Vorsprung (17) abgewandten Seite die Ringfläche (7) anschließt; oder
– von dem freien Ende der Ringfläche (7) des inneren Teils (5b) gebildet ist, welche sich in Axialrichtung nach außen von ihrem maximalen Innendurchmesser (D) verjüngt.

10. Gelenkleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der radial nach innen vorstehenden Vorsprung (12) der Mutter (11) gegen das innere Teil (5b) des zweiten Leitungsabschnittes (5), insbesondere gegen dessen axial von dem mit der Bohrung (15) versehenen Ende des äußeren Teils (5a) vorstehenden Abschnitt, anliegt.

11. Gelenkleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Durchmesser des radial nach innen vorstehenden Vorsprungs (12) der Mutter (11) von ihrem freien Ende nach innen verbreitert, um beim Anziehen der Mutter (11) eine sowohl axial als auch radial nach innen wirksame Haltekraft gegen den zweiten Leitungsabschnitt (5), insbesondere gegen dessen inneres Teil (5b), auszuüben, gegen dessen Ringfläche (7) der kreistonnenförmige Abschnitt (3) des ersten Leitungsabschnittes (1) anliegt.

12. Gelenkleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Teil (5b) des zweiten Leitungsabschnittes (5) aus einem, insbesondere verschleißfesten und chemisch resistenten, Kunststoff gefertigt ist.

13. Gelenkleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das äußere Teil (5a) des zweiten Leitungsabschnittes (5) aus Metall oder dessen Legierungen, insbesondere aus der Gruppe der Stähle einschließlich Edelstahl, Aluminium, Kupfer und deren Legierungen, wie Messing oder dergleichen, gefertigt ist.

14. Gelenkleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Leitungsabschnitt (1) und/oder die Mutter (11) aus Metall oder dessen Legierungen, insbesondere aus der Gruppe der Stähle einschließlich Edelstahl, Aluminium, Kupfer und deren Legierungen, wie Messing oder dergleichen, gefertigt ist bzw. sind.

15. Gelenkleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das äußere Teil (5a) des zweiten Leitungsabschnittes (5) als auch die Mutter (11) an ihrem Außenumfang zumindest abschnittsweise mit einem Mehrkantprofil (10, 14), insbesondere mit einem Sechskantprofil, versehen sind.

16. Gelenkleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Leitungsabschnitt (1) an seinem anderen, dem mit dem am Außenumfang angeordneten kreistonnenförmigen Abschnitt (3) versehenen Ende entgegengesetzten, Ende mit einem Befestigungsabschnitt (19) zum Festlegen eines weiteren Leitungsabschnittes versehen ist.

17. Gelenkleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das äußere Teil (5a) des zweiten Leitungsabschnittes (5) an seinem anderen, dem mit der axialen Bohrung (15) zur Aufnahme des inneren Teils (5b) versehenen Ende entgegengesetzten, Ende mit einem Befestigungsabschnitt (20) zum Festlegen eines weiteren Leitungsabschnittes versehen ist.

18. Gelenkleitung nach Anspruch 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass
– an dem Befestigungsabschnitt (19) wenigstens eines ersten Leitungsabschnittes (1) ein Befestigungsabschnitt (20) eines äußeren Teils (5a) wenigstens eines weiteren zweiten Leitungsabschnittes (5) und/oder
– an dem Befestigungsabschnitt (20) eines äußeren Teils (5a) wenigstens eines zweiten Leitungsabschnittes (5) ein Befestigungsabschnitt (19) wenigstens eines weiteren, ersten Leitungsabschnittes (1) festgelegt ist.

19. Gelenkleitung nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass
– der Befestigungsabschnitt (19) des ersten Leitungsabschnittes (1) ein Gewinde (21), insbesondere ein Innengewinde, und der Befestigungsabschnitt (20) des äußeren Teils (5a) des weiteren, zweiten Leitungsabschnittes (5) ein Gewinde (22), insbesondere ein Außengewinde, aufweist, um den ersten Leitungsabschnitt (1) mit dem äußeren Teil (5a) des weiteren, zweiten Leitungsabschnitt (5) zu verschrauben; oder
– sowohl der Befestigungsabschnitt (19) des ersten Leitungsabschnittes (1) als auch der Befestigungsabschnitt (20) des äußeren Teils (5a) des weiteren, zweiten Leitungsabschnittes (5) je einen Zylinderabschnitt aufweist, welche miteinander verpresst sind.

20. Gelenkleitung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die miteinander verschraubten oder verpressten Befestigungsabschnitte (19, 20) des ersten (1) und zweiten Leitungsabschnittes (5) ferner miteinander verklebt sind.

21. Gelenkleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Mehrzahl an ersten (1) und zweiten Leitungsabschnitten (5) aufweist, welche an ihren einen Enden einerseits mittels je einer Mutter (11) miteinander verbunden sind, während sie andererseits an ihren anderen, entgegengesetzten Enden, gegebenenfalls unter zusätzlichem Einsatz von Klebern, miteinander verschraubt oder verpresst sind.

22. Gelenkleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Druckfestigkeit von wenigstens 100 bar, insbesondere von wenigstens 150 bar, aufweist.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Gelenkleitung für, insbesondere unter Druck stehende, Fluide, mit wenigstens zwei gelenkig miteinander verbundenen Leitungsabschnitten, welche unter einem gewünschten Winkel zueinander fixierbar sind, umfassend:

  • (a) wenigstens einen ersten Leitungsabschnitt mit einem am Außenumfang seines einen Endes angeordneten kreistonnenförmigen Abschnitt;
  • (b) wenigstens einen zweiten Leitungsabschnitt mit
  • – einer am Innenumfang seines einen Endes angeordneten Ringfläche, welche zumindest abschnittsweise komplementär zu dem kreistonnenförmigen Abschnitt des ersten Leitungsabschnittes ist und deren Durchmesser sich zumindest abschnittsweise von außen nach innen verjüngt, um als Dichtfläche gegen die Außenseite des kreistonnenförmigen Abschnittes des ersten Leitungsabschnittes zu dienen, und
  • – einem am Außenumfang seines einen, mit der innenseitigen Ringfläche versehenen Endes angeordneten Außengewinde; sowie
  • (c) wenigstens eine Mutter zum Festlegen des zweiten Leitungsabschnittes an dem ersten Leitungsabschnitt, mit
  • – einem am Innenumfang ihres einen, dem zweiten Leitungsabschnitt abgewandten Endes angeordneten, radial nach innen vorstehenden Vorsprung, dessen Innenumfang zumindest geringfügig kleiner ist als der Außenumfang des zweiten Leitungsabschnittes an dessen mit der Ringfläche versehenem, der Mutter zugewandtem Ende, um gegen den zweiten Leitungsabschnitt und/oder gegen den kreistonnenförmigen Abschnitt des ersten Leitungsabschnittes in Anlage zu gelangen, und
  • – einem am Innenumfang ihres anderen, dem mit der innenseitigen Ringfläche versehenen Ende entgegengesetzten Endes angeordneten Innengewinde, welches zu dem Außengewinde des zweiten Leitungsabschnittes komplementär ist,
so dass der erste Leitungsabschnitt und der zweite Leitungsabschnitt durch Anziehen der Mutter gegen den zweiten Leitungsabschnitt und unter Zwischenanordnung des gegen die Ringfläche des zweiten Leitungsabschnittes anliegenden kreistonnenförmigen Abschnittes des ersten Leitungsabschnittes unter einem gewünschten Winkel zueinander fixierbar sind.

Derartige Gelenkleitungen sind bekannt und finden vornehmlich in Leitungssystemen von Kühl- und/oder Schmiermitteln, beispielsweise von Werkzeugmaschinen, Verwendung. Sie sind üblicherweise aus rostfreiem Stahl gefertigt und umfassen eine Mehrzahl an ersten und zweiten Leitungsabschnitten, welche an ihren jeweiligen einen Enden einerseits über die an dem kreistonnenförmigen Abschnitt des ersten Leitungsabschnittes anliegende, innere Ringfläche des zweiten Leitungsabschnittes miteinander verbunden sind, wobei der kreistonnenförmige Abschnitt des ersten Leitungsabschnittes dadurch gegen die innere Ringfläche des zweiten Leitungsabschnittes fixiert ist, dass die mit dem zweiten Leitungsabschnitt verschraubte Mutter den kreistonnenförmigen Abschnitt des ersten Leitungsabschnittes mittels ihres innenseitigen, radial nach innen vorstehenden Vorsprungs gegen die innenseitige Ringfläche des zweiten Leitungsabschnittes presst, wobei die Dichtigkeit dieser Verbindung durch die an den kreistonnenförmigen Abschnitt des ersten Leitungsabschnittes anliegende, innere Ringfläche des zweiten Leitungsabschnittes sowie gegebenenfalls durch eine entsprechende innere Ringfläche der Mutter, welche deren radial nach innen vorstehenden Vorsprung bildet, gewährleistet ist. Der bzw. die Ringfläche(n) des zweiten Leitungsabschnittes und gegebenenfalls der Mutter sind dabei zu dem kreistonnenförmigen Abschnitt des ersten Leitungsabschnittes komplementär, d. h. die Innenkontor dieser Ringfläche(n) ist zumindest an einem Umfangsbereich derselben komplementär zur Außenkontur des kreistonnenförmigen Abschnittes. Andererseits können die ersten bzw. zweiten Leitungsabschnitte an ihren jeweils entgegengesetzten Enden (d. h. an ihren dem kreistonnenförmigen Abschnitt bzw. der inneren Ringfläche entgegengesetzten Enden) mit jeweils einem weiteren zweiten bzw. ersten Leitungsabschnitt verbunden sein, was gemäß dem Stand der Technik üblicherweise mittels einer Schraubverbindung geschieht.

Der Vorteil solcher Gelenkleitungen besteht insbesondere in ihrer hohen Flexibilität hinsichtlich eines praktisch frei wählbaren Leitungsverlaufes, indem ein jeweiliger zweiter Leitungsabschnitt mit seiner inneren Ringfläche unter einem individuell gewünschten Winkel in Bezug auf einen jeweiligen ersten Leitungsabschnitt an dessen äußerem kreistonnenförmigen Abschnitt ausgerichtet und nach Ausrichten durch Anziehen der Mutter an diesem fixiert werden kann.

Von vorrangigem Interesse bei derartigen Gelenkleitungen ist häufig eine hohe Druckfestigkeit gegenüber im Innern der Gelenkleitung geführter Fluide, um der Gelenkleitung vielseitige Einsatzgebiete zu erschließen. Zu diesem Zweck sollten die ersten und zweiten Leitungsabschnitte aus im Wesentlichen starren Materialien, in der Regel aus Metall, gefertigt sein, so dass sie einem hohen Innendruck standzuhalten vermögen. Indes ergeben sich bei solchen, vornehmlich starren Materialien Dichtigkeitsprobleme zwischen dem kreistonnenförmigen Abschnitt des ersten Leitungsabschnittes und der hierzu komplementären Ringfläche des zweiten Leitungsabschnittes, welche nur unter Einhaltung sehr geringer Toleranzen flächig aneinander in Anlage gebracht werden können und aufgrund ihrer üblicherweise hohen Härte nicht einwandfrei gegeneinander abdichten können.

Die DE 20 2012 002 798 U1 beschreibt eine gattungsgemäße Gelenkleitung, welche dem vorgenannten Problem von Undichtigkeiten zwischen dem kreistonnenförmigen Abschnitt des ersten Leitungsabschnittes und der hierzu komplementären Ringfläche des zweiten Leitungsabschnittes mittels Dichtringen begegnet, welche zwischen dem kreistonnenförmigen Abschnitt des ersten Leitungsabschnittes und der hierzu komplementären Ringfläche des zweiten Leitungsabschnittes sowie gegebenenfalls dem gleichfalls als derartige Ringfläche ausgestalteten, radial nach innen vorstehenden Vorsprung der Mutter wirksam und in entsprechende Umfangsnuten eingelegt sind. Eine ähnliche Dichtungsanordnung einer Gelenkleitung ist beispielsweise aus den DE 1 034 432 A und GB 1 202 527 A bekannt.

Der DE 20 2012 002 799 U1 ist eine weitere gattungsgemäße Gelenkleitung zu entnehmen, welche zur Lösung des vorgenannten Problems von Undichtigkeiten zwischen dem kreistonnenförmigen Abschnitt des ersten Leitungsabschnittes und der hierzu komplementären Ringfläche des zweiten Leitungsabschnittes Materialien mit verschiedener Härte einerseits für den kreistonnenförmigen Abschnitt, andererseits für die hierzu komplementäre(n) Ringfläche(n) vorschlägt, wobei die genannten Materialien eine um wenigstens 10 HV verschiedene Vickers-Härte besitzen. Eine ähnliche Gelenkleitung mit unterschiedlichen Materialien der das Gelenk bildenden, vorgenannten Komponenten ist beispielsweise aus der CH 676 357 A5 bekannt.

Während die bekannten Gelenkleitungen Undichtigkeiten zwischen dem kreistonnenförmigen Abschnitt des ersten Leitungsabschnittes und der hierzu komplementären Ringfläche des zweiten Leitungsabschnittes auch bei hohen Drücken im Bereich von 100 bar oder mehr zuverlässig zu verhindern vermögen, besteht ein Nachteil insbesondere in der relativ aufwändigen Montage unter Ausrichtung der ersten und zweiten Leitungsabschnitte unter dem gewünschten Winkel zueinander, wobei der kreistonnenförmige Abschnitt des ersten Leitungsabschnittes unter dem gewünschten Winkel gegen die hierzu komplementäre Ringfläche des zweiten Leitungsabschnittes angelegt, in dieser Winkelposition unter Andruck aneinander festgehalten und währenddessen die Mutter gegen den zweiten Leitungsabschnitt angezogen werden muss, um die Leitungsabschnitte in dieser Winkelposition dicht aneinander zu fixieren. Hierbei kann es leicht geschehen, dass die Winkelposition versehentlich verändert und die Mutter folglich wieder gelöst und – nach Nachjustieren der Leitungsabschnitte unter dem gewünschten Winkel – erneut angezogen werden muss, oder dass gar zumindest einer der beiden in der Regel manuell gehaltenen Leitungsabschnitt herunterfällt, wonach erneut der gewünschte Winkel eingestellt werden muss und zudem die Gefahr besteht, dass insbesondere der nach außen freiliegende kreistonnenförmige Abschnitt des ersten Leitungsabschnittes beschädigt wird, so dass er seiner Dichtungsfunktion nicht mehr nachkommen kann.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Gelenkleitung der eingangs genannten Art auf einfache und kostengünstige Weise dahingehend weiterzubilden, dass unter Gewährleistung einer sehr hohen Druckfestigkeit eine gegenüber dem Stand der Technik einfachere und bequemere Montage möglich wird.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mittels einer Gelenkleitung der eingangs genannten Art gelöst, welche durch einen wenigstens zweiteilig ausgestalteten zweiten Leitungsabschnitt gekennzeichnet ist, umfassend

  • – ein äußeres Teil aus einem im Wesentlichen starren Material, an dessen Außenumfang das Außengewinde angeordnet ist und welches an seinem mit dem Außengewinde versehenen Ende eine axiale Bohrung aufweist, und
  • – ein inneres Teil aus einem gegenüber dem Material des äußeren Teils weicheren, elastisch nachgiebigeren Material, welches in der Bohrung des äußeren Teils aufgenommen ist und an seinem Innenumfang die Ringfläche aufweist, wobei der maximale Innendurchmesser dieser Ringfläche zumindest dem maximalen Außendurchmesser des kreistonnenförmigen Abschnittes des ersten Leitungsabschnittes entspricht und an dem freien, dem ersten Leitungsabschnitt zugewandten Ende des inneren Teils wenigstens ein radial nach innen vorstehender Vorsprung angeordnet ist, dessen Innenumfang zumindest geringfügig kleiner ist als der maximale Außendurchmesser des kreistonnenförmigen Abschnittes des ersten Leitungsabschnittes, um letzteren im Bereich seines Mittelabschnittes mit maximalem Außendurchmesser zwischen dem wenigstens einen, nach innen vorstehenden Vorsprung und der Ringfläche des inneren Teils des zweiten Leitungsabschnittes aufzunehmen.

Aufgrund der unterschiedlichen Materialien einerseits des äußeren Teils des zweiten Leitungsabschnittes aus einem im Wesentlichen starren, druckfesten Material, andererseits des inneren Teils des zweiten Leitungsabschnittes aus einem demgegenüber weicheren, elastisch nachgiebigeren Material ist eine außerordentlich hohe Druckfestigkeit der erfindungsgemäßen Gelenkleitung sichergestellt, indem das starre Material des äußeren Teils die von einem in der Gelenkleitung geführten Druckfluid bewirkten Druckkräfte zuverlässig aufzunehmen vermag, während das demgegenüber weichere und nachgiebigere Material des inneren Teils für eine sehr hohe Dichtigkeit gegenüber dem kreistonnenförmigen Abschnitt des ersten Gelenkteils sorgt, welches seinerseits aus einem starren, druckfesten Material gefertigt sein kann. Das weichere Material des inneren Teils des zweiten Leitungsabschnittes kann dabei beispielsweise bei der Montage der Gelenkleitung mittels der Mutter sehr fest gegen den kreistonnenförmigen Abschnitt des zweiten Leitungsabschnittes anzuziehen, bis das weichere Material seine plastische Verformungsgrenze erreicht hat oder diese gar zumindest geringfügig übertrifft. Der Gelenkleitung erschließen sich auf diese Weise zusätzlich zu ihrem bekannten Einsatz in Kühl- und/oder Schmiermittelleitungssystemen beliebige weitere Verwendungsmöglichkeiten überall dort, wo unter einem sehr hohen Druck stehende Fluide entlang individueller Leitungsverläufe transportiert werden müssen.

Die erfindungsgemäße Ausgestaltung ermöglicht indes aufgrund dessen, dass einerseits der maximale Innendurchmesser der Ringfläche des inneren Teils des zweiten Leitungsabschnittes zumindest dem maximalen Außendurchmesser des kreistonnenförmigen Abschnittes des ersten Leitungsabschnittes entspricht und andererseits an dem freien, dem ersten Leitungsabschnitt zugewandten Ende des inneren Teils wenigstens ein radial nach innen vorstehender Vorsprung angeordnet ist, dessen Innenumfang zumindest geringfügig kleiner ist als der maximale Außendurchmesser des kreistonnenförmigen Abschnittes des ersten Leitungsabschnittes, eine sehr einfache und bequeme Montage bzw. Vormontage der Gelenkleitung, indem der kreistonnenförmige Abschnitt des ersten Leitungsabschnittes, wenn dieser an die hiermit zumindest abschnittsweise komplementäre Ringfläche des inneren Teils des zweiten Leitungsabschnittes angedrückt wird, von dem wenigstens einen endständigen Vorsprung des inneren Teils des zweiten Leitungsabschnittes umgriffen und folglich unverlierbar gehalten wird, indem sein Mittelabschnitt mit maximalem Außendurchmesser zwischen dem wenigstens einen, nach innen vorstehenden Vorsprung und der Ringfläche des inneren Teils des zweiten Leitungsabschnittes aufgenommen wird. Es kann dann folglich der gewünschte Winkel zwischen den beiden Leitungsabschnitten eingestellt und der erste Leitungsabschnitt durch Festziehen der Mutter gegen den zweiten Leitungsabschnitt fixiert werden, ohne dass einer der beiden manuell oder auch mittels eines Handhabungsgerätes ergriffenen Leitungsabschnitte sich von dem jeweils anderen lösen und herunterfallen kann und ohne dass der erste Leitungsabschnitt fortwährend mit seinem kreistonnenförmigen Abschnitt gegen die Ringfläche des zweiten Leitungsabschnittes angepresst werden muss. Das gegenüber dem äußeren Teil des zweiten Leitungsabschnittes weichere, elastisch nachgiebigere Material seines inneren Teils macht es hierbei möglich, dass der radial nach innen vorstehende Vorsprung beim Einführen des kreistonnenförmigen Abschnittes des ersten Leitungsabschnittes gegen die Ringfläche des inneren Teils des zweiten Leitungsabschnittes radial nach außen zurückweicht und, nachdem der Mittelabschnitt des kreistonnenförmigen Abschnittes des ersten Leitungsabschnittes mit maximalem Außendurchmesser den Vorsprung passiert hat, wieder elastisch nachgiebig radial nach innen zurückfedert, um den Mittelabschnitt des kreistonnenförmigen Abschnittes des ersten Leitungsabschnittes zwischen der Ringfläche und dem Vorsprung aufzunehmen. Letzterer kann sich im Übrigen vorzugsweise um den gesamten Innenumfang im Bereich des freien Endes des inneren Teils des zweiten Leitungsabschnittes erstrecken, um den kreistonnenförmigen Abschnitt des ersten Leitungsabschnittes vollumfänglich zwischen sich und der Ringfläche des inneren Teils des zweiten Leitungsabschnittes aufzunehmen.

In vorteilhafter Ausgestaltung kann in diesem Zusammenhang vorgesehen sein, dass die radiale Länge des wenigstens einen radial nach innen vorstehenden Vorsprungs des inneren Teils des zweiten Leitungsabschnittes derart dimensioniert ist, dass der Vorsprung am Außenumfang des kreistonnenförmigen Abschnittes des ersten Leitungsabschnittes zur Anlage gelangt, wenn der kreistonnenförmige Abschnitt gegen die Ringfläche des inneren Teils des zweiten Leitungsabschnittes anliegt. In einem solchen vormontierten Zustand der Gelenkleitung, bei welchem der kreistonnenförmigen Abschnitt des ersten Leitungsabschnittes bzw. dessen Mittelabschnitt zwischen dem radial nach innen vorstehenden Vorsprung und der Ringfläche des inneren Teils des zweiten Leitungsabschnittes aufgenommen ist, aber die beiden Leitungsabschnitte noch nicht durch Anziehen der Mutter in dem gewünschten Winkel zueinander fixiert worden sind, wird der kreistonnenförmige Abschnitt des ersten Leitungsabschnittes infolge seiner Anlage gegen den radial nach innen vorstehenden, insbesondere vollumfänglichen Vorsprung des inneren Teils des zweiten Leitungsabschnittes nach Art einer Rastverbindung kraftschlüssig in der gewünschten Winkelposition in Bezug auf den zweiten Leitungsabschnitt gehalten, so dass eine besonders einfache Vormontage der beiden Leitungsabschnitte aneinander gewährleistet ist, indem die beiden Leitungsabschnitte in dem gewünschten Winkel zueinander kraftschlüssig aneinander festgelegt werden und zur endgültigen, druckfesten Fixierung die Mutter angezogen werden kann, ohne dass die Winkelstellung wieder verändert wird und ohne dass diese Winkelstellung manuell oder automatisiert justiert werden muss. Die radiale Länge des wenigstens einen radial nach innen vorstehenden Vorsprungs des inneren Teils des zweiten Leitungsabschnittes kann dabei insbesondere derart dimensioniert sein, dass der Vorsprung nicht nur mehr oder minder kraftfrei am Außenumfang des kreistonnenförmigen Abschnittes des ersten Leitungsabschnittes anliegt, wenn der kreistonnenförmige Abschnitt gegen die Ringfläche des inneren Teils des zweiten Leitungsabschnittes anstößt, sondern aufgrund eines demgegenüber zumindest geringfügigen Übermaßes zumindest geringfügig elastisch radial nach außen verformt bleibt, um für einen noch wirksameren Kraftschluss nach Art einer Rastverbindung zu sorgen, welche den ersten Leitungsabschnitt zuverlässig unter dem gewünschten Winkel bezüglich des zweiten Leitungsabschnittes hält, aber gleichwohl freilich eine Änderung dieses Winkels zulässt, indem der kreistonnenförmige Abschnitt des ersten Leitungsabschnittes in der Ringfläche des inneren Teils des zweiten Leitungsabschnittes verdreht wird.

In Bezug auf die Befestigung des sowohl mit der Ringfläche als auch mit dem radial nach innen vorstehenden Vorsprung versehenen inneren Teils in der axialen Bohrung des äußeren Teils des zweiten Leitungsabschnittes kann in vorteilhafter Ausgestaltung vorgesehen sein, dass das innere Teil formschlüssig in der axialen Bohrung des äußeren Teils des zweiten Leitungsabschnittes festgelegt ist, wobei es insbesondere wenigstens einen außenumfänglichen Rastvorsprung aufweist, welcher mit wenigstens einer hierzu komplementären, innenumfänglichen Rastnut in der axialen Bohrung des äußeren Teils in Eingriff bringbar ist. Auf diese Weise ist einerseits eine sehr einfache Montage des zweiten Leitungsabschnittes sichergestellt, indem sein inneres Teil lediglich in die axiale Bohrung seines äußeren Teils eingeführt werden muss, bis der Rastvorsprung mit der Rastnut in Eingriff gelangt, andererseits sorgt ein solcher Formschluss für eine zuverlässige und dauerhafte, axialfeste Verbindung zwischen dem inneren und dem äußeren Teil, welche auch hohen Druckkräften im Innern der Gelenkleitung problemlos standzuhalten vermag.

Alternativ oder zusätzlich ist es beispielsweise auch denkbar, dass das innere Teil kraftschlüssig in der axialen Bohrung des äußeren Teils des zweiten Leitungsabschnittes festgelegt ist, wobei es insbesondere in die Bohrung eingepresst oder eingeschrumpft sein kann. Überdies ist es – wiederum alternativ oder zusätzlich – freilich möglich, dass das innere Teil in der axialen Bohrung des äußeren Teils des zweiten Leitungsabschnittes verklebt ist.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Gelenkleitung kann vorgesehen sein, dass das mit dem wenigstens einen radial nach innen vorstehenden Vorsprung versehene Ende des inneren Teils des zweiten Leitungsabschnittes außerhalb der axialen Bohrung des äußeren Teils des zweiten Leitungsabschnittes angeordnet ist und axial von dessen mit der Bohrung versehenem Ende vorsteht. Auf diese Weise lässt sich die elastische Nachgiebigkeit des mit dem radial nach innen vorstehenden Vorsprung ausgestatteten Endes des inneren teils des zweiten Leitungsabschnittes noch vergrößern, indem es beim Einführen des kreistonnenförmigen Abschnittes des ersten Leitungsabschnittes gegen die Ringfläche des äußeren Teils des zweiten Leitungsabschnittes zwischen dieselbe und dessen Vorsprung leichter radial nach außen zurückweichen kann, ohne von dem starreren äußeren Teil des zweiten Leitungsabschnittes hieran gehindert zu werden.

Das mit dem wenigstens einen radial nach innen vorstehenden Vorsprung versehene Ende des inneren Teils des zweiten Leitungsabschnittes kann dabei vorzugsweise einen, insbesondere demgegenüber in Axialrichtung breiteren, äußeren Bund aufweisen, welcher an seinem dem freien Ende des inneren Teils abgewandten Ende gegen die Stirnseite des mit der axialen Bohrung versehenen Endes des äußeren Teils des zweiten Leitungsabschnittes zur Anlage gelangt, wenn das innere Teil in der axialen Bohrung des äußeren Teils des zweiten Leitungsabschnittes festgelegt worden ist. Hierdurch kann zum Einen Die Stabilität des inneren Teils erhöht werden; andererseits vermag der äußere Bund des inneren Teils, welcher sich gegen die Stirnseite des äußeren Teils des zweiten Leitungsabschnittes abstützt, für eine stärkere elastische Belastung des radial nach innen vorstehenden Vorsprungs des inneren Teils nach innen zu sorgen, um den kreistonnenförmigen Abschnitt anlässlich seiner Vormontage noch sicherer nach Art einer Rastverbindung zwischen dem Vorsprung und der Ringfläche zu ”verklemmen”.

Bei einer solchen Ausgestaltung kann es ferner von Vorteil sein, wenn das mit dem wenigstens einen radial nach innen vorstehenden Vorsprung versehene und in Bezug auf das äußere Teil axial vorstehende Ende des inneren Teils des zweiten Leitungsabschnittes, insbesondere mittels einer umfänglichen Schwächungslinie, gelenkig mit dem mit der Ringfläche versehenen Abschnitt des inneren Teils verbunden ist, so dass es beim Einführung des kreistonnenförmigen Abschnittes des ersten Leitungsabschnittes gegen die Ringfläche des inneren Teils des zweiten Leitungsabschnittes leicht radial nach außen zurückweichen kann, um den kreistonnenförmigen Abschnitt zwischen dem Vorsprung und der Ringfläche aufzunehmen, aber sich gleichwohl wieder elastisch radial nach innen zurückstellt, um den kreistonnenförmigen Abschnitt des ersten Leitungsabschnittes unter dem gewünschten Winkel in Bezug auf den zweiten Leitungsabschnitt kraftschlüssig zu halten, bevor der ersten Leitungsabschnitt durch Festziehen der Mutter endgültig an dem zweiten Leitungsabschnitt – oder genauer: an dessen äußeren Teil – fixiert wird.

In Bezug auf die konstruktive Ausgestaltung des wenigstens einen radial nach innen vorstehende Vorsprungs des inneren Teils des zweiten Leitungsabschnittes kann beispielsweise vorgesehen sein, dass dieser

  • – am freien Ende einer im Wesentlichen zylindrischen Innenumfangsfläche des inneren Teils angeordnet ist, an welche sich an ihrer dem Vorsprung abgewandten Seite die Ringfläche anschließt (die Ringfläche des inneren Teils des zweiten Leitungsabschnittes erstreckt sich folglich z. B. in Axialrichtung bis zu ihrem maximalen Innendurchmesser, welcher etwa dem maximalen Außendurchmesser des kreistonnenförmigen Abschnittes des ersten Leitungsabschnittes entspricht, woraufhin sich axial nach außen die zylindrische Innenumfangsfläche bis zu dem radial nach innen gerichteten Vorsprung anschließt); oder
  • – von dem freien Ende der Ringfläche des inneren Teils gebildet ist, welche sich in Axialrichtung nach außen von ihrem maximalen Innendurchmesser verjüngt (die Ringfläche des inneren Teils des zweiten Leitungsabschnittes erstreckt sich folglich z. B. in Axialrichtung über ihren maximalen Innendurchmesser hinaus bis zu dem radial nach innen gerichteten Vorsprung, so dass sie den kreistonnenförmigen Abschnitt des ersten Leitungsabschnittes über dessen Mittelabschnitt mit maximalem Außendurchmesser hinaus umschließt).

Um im fertig montierten Zustand der Gelenkleitung, nachdem der erste Leitungsabschnitt durch Anziehen der Mutter unter dem gewünschten Winkel an dem zweiten Leitungsabschnitt fixiert worden ist, für eine sehr hohe, zuverlässige und dauerhafte Dichtigkeit zu sorgen, sollte der radial nach innen vorstehenden Vorsprung der Mutter vorzugsweise gegen das innere Teil des zweiten Leitungsabschnittes, insbesondere gegen dessen axial von dem mit der Bohrung versehenen Ende des äußeren Teils vorstehenden Abschnitt, anliegen, so dass der kreistonnenförmige Abschnitt des ersten Leitungsabschnittes dichtend gegen die Ringfläche des inneren Teils des zweiten Leitungsabschnittes und letzteres gegen dessen äußeres Teil verpresst wird. Die Mutter muss dabei nicht notwendigerweise, wie dies beim Stand der Technik der Fall ist, auch dichtend gegen den kreistonnenförmigen Abschnitt des ersten Leitungsabschnittes anstoßen, wobei dies selbstverständlich gleichwohl möglich ist.

Der Durchmesser des radial nach innen vorstehenden Vorsprungs der Mutter kann sich vorzugsweise von ihrem freien Ende nach innen verbreitern, so dass eine schräge Andruckfläche mit sowohl axialer als auch radialer Erstreckungsrichtungskomponente gebildet ist, um beim Anziehen der Mutter eine sowohl axial als auch radial nach innen wirksame Haltekraft gegen den zweiten Leitungsabschnitt, insbesondere gegen dessen inneres Teil, auszuüben, gegen dessen Ringfläche der kreistonnenförmige Abschnitt des ersten Leitungsabschnittes anliegt.

Das innere Teil des zweiten Leitungsabschnittes ist in vorteilhafter Ausgestaltung aus einem, insbesondere verschleißfesten und chemisch resistenten, Kunststoff gefertigt ist, wobei er beispielsweise aus der Gruppe der Polyamide (PA), Polyurethane (PUR), Polyetheretherketone (PEEK), Polyoxyalkylene, Polyolefine, z. B. Polypropylen (PP), Polyethylen (PE), insbesondere HDPE) und dergleichen, gefertigt sein kann.

Das demgegenüber starrere äußere Teil des zweiten Leitungsabschnittes kann zweckmäßigerweise aus Metall oder dessen Legierungen, insbesondere aus der Gruppe der Stähle einschließlich Edelstahl, Aluminium, Kupfer und deren Legierungen, wie Messing oder dergleichen, gefertigt sein. Entsprechendes gilt für den ersten Leitungsabschnitt und/oder die Mutter, wobei insbesondere der kreistonnenförmige Abschnitt des ersten Leitungsabschnittes aus einem gegenüber dem relativ weichen, elastisch nachgiebigeren Material des inneren Teils des zweiten Leitungsabschnittes starreren und härteren Material gebildet sein sollte, um mit diesem für eine hohe Dichtigkeit der Gelenkverbindung zu sorgen.

Hinsichtlich einer einfachen Montage der erfindungsgemäßen Gelenkleitung kann zweckmäßigerweise ferner vorgesehen sein, dass sowohl das äußere Teil des zweiten Leitungsabschnittes als auch die Mutter an ihrem Außenumfang zumindest abschnittsweise mit einem Mehrkantprofil, insbesondere mit einem Sechskantprofil, versehen sind.

Wie bereits angedeutet, kann die erfindungsgemäße Gelenkleitung vorzugsweise eine Mehrzahl an ersten und zweiten Leitungsabschnitten umfassen, welche je nach gewünschtem Leitungsverlauf dieselbe oder auch unterschiedliche Längen aufweisen können. Eine vorteilhafte Ausgestaltung sieht in diesem Zusammenhang vor, dass der erste Leitungsabschnitt an seinem anderen, dem mit dem am Außenumfang angeordneten kreistonnenförmigen Abschnitt versehenen Ende entgegengesetzten Ende mit einem Befestigungsabschnitt zum Festlegen eines weiteren Leitungsabschnittes versehen ist. Dementsprechend sieht eine vorteilhafte Ausgestaltung des Weiteren vor, dass das äußere Teil des zweiten Leitungsabschnittes an seinem anderen, dem mit der am Innenumfang angeordneten Ringfläche versehenen Ende entgegengesetzten Ende mit einem Befestigungsabschnitt zum Festlegen eines weiteren Leitungsabschnittes versehen ist. Folglich lässt sich sowohl der erste als auch der zweite Leitungsabschnitt an seinem jeweiligen zweiten Ende (d. h. demjenigen Ende, welches entgegengesetzt der gelenkigen Verbindung zwischen dem ersten und zweiten Leitungsabschnitt angeordnet ist) mit einem weiteren Leitungsabschnitt oder auch beispielsweise anderen Elementen, wie einer Düse, einem Arbeitsgerät etc., z. B. starr, verbinden.

Im Falle einer Gelenkleitung mit mehreren gelenkig miteinander verbundenen ersten und zweiten Leitungsabschnitten, d. h. mit mehreren ”Gelenken”, kann in bevorzugter Ausführung vorgesehen sein, dass

  • – an dem Befestigungsabschnitt wenigstens eines ersten Leitungsabschnittes ein Befestigungsabschnitt eines äußeren Teils wenigstens eines weiteren, zweiten Leitungsabschnittes und/oder
  • – an dem Befestigungsabschnitt eines äußeren Teils wenigstens eines zweiten Leitungsabschnittes ein Befestigungsabschnitt wenigstens eines weiteren, ersten Leitungsabschnittes
festgelegt ist. Folglich können die jeweiligen ersten und zweiten Leitungsabschnitte an ihren jeweiligen zweiten Enden (d. h. an denjenigen Enden, welche entgegengesetzt der gelenkigen Verbindung zwischen dem ersten und zweiten Leitungsabschnitt angeordnet sind) wiederum mit einem zweiten bzw. einem ersten Leitungsabschnitt verbunden sein, an deren den Befestigungsabschnitten entgegengesetzten Enden folglich wiederum eine innere Ringfläche bzw. ein äußerer kreistonnenförmiger Abschnitt angeordnet ist, über welche sie in der vorstehend erläuterten Weise mit je einem zusätzlichen weiteren ersten bzw. zweiten Leitungsabschnitt mithilfe der Mutter gelenkig verbunden sein können usw.

Bei einer solchen Ausgestaltung kann der Befestigungsabschnitt des ersten Leitungsabschnittes beispielsweise ein Gewinde, insbesondere ein Innengewinde, und der Befestigungsabschnitt des äußeren Teils des weiteren, zweiten Leitungsabschnittes ebenfalls ein Gewinde, insbesondere ein Außengewinde, aufweisen, um den ersten Leitungsabschnitt mit dem äußeren Teil des weiteren, zweiten Leitungsabschnitt (bzw. das äußere Teil des zweiten Leitungsabschnittes mit dem weiteren, ersten Leitungsabschnitt) zu verschrauben. Stattdessen ist es auch möglich, dass sowohl der Befestigungsabschnitt des ersten Leitungsabschnittes als auch der des äußeren Teils des weiteren, zweiten Leitungsabschnittes (bzw. des äußeren Teils des zweiten Leitungsabschnittes und des weiteren, ersten Leitungsabschnittes) je einen Zylinderabschnitt aufweist, welche miteinander verpresst sind. Wenigstens eine oder insbesondere beide der im verpressten Montagezustand einander anliegenden Mantelflächen solcher Zylinderabschnitte können dabei mit geeigneten Oberflächenkonturen, wie Vorsprüngen, Vertiefungen etc., versehen sein, um im verpressten Zustand dauerhaften einem hohen Innendruck standhalten zu können.

Um für eine größtmögliche Dichtigkeit zu sorgen, ist es überdies möglich, dass die miteinander verschraubten oder verpressten Befestigungsabschnitte des ersten Leitungsabschnittes und des weiteren, zweiten Leitungsabschnittes (bzw. des zweiten Leitungsabschnittes und des weiteren, ersten Leitungsabschnittes) ferner miteinander verklebt sind, was durch Auftragen eines Klebers vor dem Verschrauben bzw. Verpressen der beiden Befestigungsabschnitte aneinander und anschließendes Aushärten des Klebers geschehen kann. Im Falle einer solchen Einsatzes von Klebern kann es zweckmäßig sein, wenn zumindest einer der Befestigungsabschnitte des ersten bzw. zweiten Leitungsabschnittes eine oder mehrere Umfangsnut(en) aufweist, welche zur Aufnahme eines Klebers dient bzw. dienen, bevor die beiden Befestigungsabschnitte aneinander verschraubt oder miteinander verpresst werden.

Wie bereits erwähnt, kann eine erfindungsgemäße Gelenkleitung nur ein, aber insbesondere auch mehrere ”Gelenke” umfassen, wobei sie im letztgenannten Fall insbesondere eine Mehrzahl an ersten und zweiten Leitungsabschnitten aufweist, welche an ihren einen Enden (d. h. an ihren mit dem äußeren kreistonnenförmigen Abschnitt bzw. mit der inneren Ringfläche versehenen Enden) einerseits mittels je einer Mutter miteinander verbunden sind, während die andererseits an ihren anderen, entgegengesetzten Enden, gegebenenfalls unter zusätzlichem Einsatz von Klebern, miteinander verschraubt oder verpresst sind.

Die erfindungsgemäße Gelenkleitung weist in jedem Fall vorteilhafter weise eine hohe Druckfestigkeit auf, welche vorzugsweise wenigstens etwa 100 bar, insbesondere wenigstens etwa 150 bar, betragen kann.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen. Dabei zeigen:

1 eine geschnitten dargestellte, schematische Seitenansicht eines mittels einer Mutter an dem kreistonnenförmigen Abschnitt eines ersten Leitungsabschnittes verspannten zweiten Leitungsabschnitt einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Gelenkleitung, wobei an dem dem kreistonnenförmigen Abschnitt entgegengesetzten Ende des ersten Leitungsabschnittes ein weiterer zweiter Leitungsabschnitt mit dessen seiner inneren Ringfläche entgegengesetztem Ende starr festgelegt ist, in Explosionsdarstellung;

2 eine der 1 entsprechende schematische Schnittansicht der Gelenkleitung im montierten Zustand der Leitungsabschnitte und der Mutter;

3 eine geschnitten dargestellte, schematische Detailansicht des äußeren Teils des zweiten Leitungsabschnittes der Gelenkleitung gemäß 1 und 2;

4 eine schematische Detailansicht des inneren Teils des zweiten Leitungsabschnittes der Gelenkleitung gemäß 1 und 2; und

5 eine der 4 entsprechende Detailansicht des inneren Teils des zweiten Leitungsabschnittes der Gelenkleitung gemäß 1 und 2 in geschnittener Darstellung.

In der 1 ist ein Abschnitt einer im Übrigen nicht gänzlich dargestellten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Gelenkleitung in geschnitten dargestellter Seitenansicht in Explosionsdarstellung wiedergegeben. Wie hieraus ersichtlich, umfasst die Gelenkleitung einen (bzw. insbesondere mehrere) erste(n) Leitungsabschnitt(e) (1), welche(r) mit einer axialen Durchgangsbohrung (2) zum Durchfluss eines Druckfluides versehen ist bzw. sind. Der erste Leitungsabschnitt 1 weist am Außenumfang seines einen, in der 1 rechten Endes einen kreistonnenförmigen Abschnitt 3 auf, dessen Symmetrieachse mit seiner Längsmittelachse zusammenfällt. An seinem anderen, dem kreistonnenförmige Abschnitt 3 entgegengesetzten, in der 1 linken Ende besitzt der erste Leitungsabschnitt 1 einen Leitungsstutzen 4, welcher beim vorliegenden Ausführungsbeispiel eine im Wesentlichen kreiszylindrische Form aufweist und sich unmittelbar an den kreistonnenförmigen Abschnitt 3 anschließt.

Der kreistonnenförmigen Abschnitt 1 des ersten Leitungsabschnittes 1 bildet die ”Gelenkkugel” einer gelenkigen Verbindung desselben mit einem zweiten Leitungsabschnitt 5, welcher seinerseits mit einer axialen Durchgangsbohrung 6 versehen ist, welche mit derjenigen 2 des ersten Leitungsabschnittes 1 fluchtet und sich in Richtung seines einen, dem ersten Leitungsabschnitt 1 zugewandten, in der 1 linken Endes radial aufweitet. Der zweite Leitungsabschnitt 5 weist am Innenumfang seines einen (linken) Endes, d. h. im Bereich des äußeren Endes der radial aufgeweiteten Durchgangsbohrung 6, eine Ringfläche 7 auf, welche etwa komplementär zu dem kreistonnenförmigen Abschnitt 3 des ersten Leitungsabschnittes 1 ausgestaltet ist und deren Innendurchmesser sich von außen nach innen verjüngt. Der Krümmungsradius der konvexen Außenfläche des kreistonnenförmigen Abschnittes 3 entspricht folglich im Wesentlichen dem Krümmungsradius der inneren Ringfläche 7, so dass die Ringfläche 7 auf diese Weise als Dichtfläche gegen die Außenseite des kreistonnenförmigen Abschnittes 3 zu wirken vermag, wenn sie gegen den kreistonnenförmigen Abschnitt 3 des ersten Leitungsabschnittes 1 angedrückt wird. An seinem einen, mit der innenseitigen Ringfläche 7 versehenen (linken) Ende ist der zweite Leitungsabschnitt 5 ferner mit einem Außengewinde 8 ausgestattet, welches, wie weiter unten noch näher erläutert, zum Festlegen desselben an dem kreistonnenförmigen Abschnitt 3 des ersten Leitungsabschnittes 1 mittels einer Mutter 11 dient. An seinem anderen, der innenseitigen Ringfläche 7 entgegengesetzten, in der 1 rechten Ende besitzt der zweite Leitungsabschnitt 5 einen Leitungsstutzen 9, welcher beim vorliegenden Ausführungsbeispiel wiederum eine im Wesentlichen kreiszylindrische Form aufweist und zumindest an einem Abschnitt desselben – hier an seinem Mittelabschnitt – mit einem äußeren Mehrkantprofil 10, beispielsweise einem Sechskantprofil, ausgestattet ist, um den Angriff von Werkzeugen, wie Schraubenschlüsseln, zu ermöglichen und den zweiten Leitungsabschnitt 5 mittels der Mutter 11 an dem kreistonnenförmigen Abschnitt 3 des ersten Leitungsabschnittes 1 zu verspannen.

Wie bereits angedeutet, umfasst die Gelenkleitung ferner eine Mutter 11, welche zum Festlegen des zweiten Leitungsabschnittes 5 an dem ersten Leitungsabschnitt 1 dient. Die Mutter 11 besitzt eine am Innenumfang ihres einen, dem zweiten Leitungsabschnitt 5 abgewandten, in der 1 linken Endes einen radial nach innen vorstehenden Vorsprung 12, dessen Innenumfang zumindest geringfügig kleiner ist als der Außenumfang des zweiten Leitungsabschnittes 5 an dessen mit der Ringfläche 7 versehenem, der Mutter 11 zugewandten Ende, um im montierten Zustand (2) gegen den zweiten Leitungsabschnitt 5 in Anlage zu gelangen. Der Vorsprung 12 kann ferner – ähnlich wie die innere Ringfläche 7 des zweiten Leitungsabschnittes 5 – im Wesentlichen komplementär zu dem kreistonnenförmigen Abschnitt 3 des ersten Leitungsabschnittes 1 ausgebildet sein (nicht gezeigt), um im montierten Zustand eine zusätzliche Dichtfläche gegen die Außenseite des kreistonnenförmigen Abschnittes 3 des ersten Leitungsabschnittes 1 zu bilden. Am Innenumfang ihres anderen, dem mit dem innenseitigen Vorsprung 12 versehenen Ende entgegengesetzten, in der 1 rechten Endes weist die Mutter 11 ein Innengewinde 13 auf, welches zu dem Außengewinde 8 des zweiten Leitungsabschnittes 5 komplementär ist, um die Mutter 11 mit dem zweiten Leitungsabschnitt 2 verschrauben zu können. Der Außenumfang der Mutter 11 ist zu diesem Zweck seinerseits mit einem Mehrkantprofil 14, wie beispielsweise einem Sechskantprofil versehen.

Wie insbesondere den 3 bis 5 zu entnehmen ist, ist der zweite Leitungsabschnitt 5 zweiteilig ausgebildet und umfasst einerseits ein äußeres Teil 5a (3), andererseits ein inneren Teil (4 und 5). Während das äußere Teil 5a aus einem im Wesentlichen starren Material, insbesondere aus Metall, z. B. aus Aluminium, gefertigt ist, ist das innere Teil 5b aus einem demgegenüber weicheren, elastisch nachgiebigeren Material, insbesondere aus Kunststoff, z. B. aus Polyoxymethylen (Handelsname ”Delrin” der Firma DuPont), gefertigt. Das äußere Teil 5a, welches den Leitungsstutzen 9 mit dem Außengewinde 8 umfasst, ist an seiner in der 3 linken, mit dem Außengewinde 8 versehenen Seite mit einer axialen Bohrung 15 ausgestattet, welche sich koaxial zu dem Durchgangskanal 6 erstreckt und beim vorliegenden Ausführungsbeispiel mit einer innenumfänglichen Rastnut 15a ausgestattet ist, welche zum formschlüssigen Festlegen des inneren Teils 5b des zweiten Leitungsabschnittes 5 im Innern der Bohrung 15 dient. Das innere Teil 5b weist zu diesem Zweck einen im Wesentlichen zu dem Innenquerschnitt der Bohrung 15 des äußeren Teils 5a komplementären, z. B. kreiszylindrischen, Außenquerschnitt mit einer einem zu der Rastnut 15a gleichfalls im Wesentlichen komplementären, außenumfänglichen Rastvorsprung 16 auf, so dass das innere Teil 5b, wenn es in die Bohrung 15 des äußeren Teils 5a eingeführt worden ist, unter Eingriff seines Rastvorsprungs 16 in die Rastnut 15a formschlüssig und axialfest in der Bohrung 15 gehalten ist, wobei es mit seiner inneren, in den 4 und 5 rechten Stirnseite insbesondere gegen den Grund der Bohrung 15 anstößt, um für eine einwandfreie Abdichtung des Durchgangskanals 6 zu sorgen. Darüber hinaus kann das inneren Teil 5b beispielsweise auch, z. B. mittels eines entsprechenden Übermaßes, in die Bohrung 15 eingepresst und/oder hierin verklebt sein.

Wie des Weiteren insbesondere aus den 4 und 5 ersichtlich, ist das innere Teil 5b an seinem Innenumfang mit der zumindest abschnittsweise zu dem kreistonnenförmigen Abschnitt 3 des ersten Leitungsabschnittes 1 komplementären Ringfläche 7 des zweiten Leitungsabschnittes 5 versehen, wobei der maximale Innendurchmesser D dieser Ringfläche 7 etwa dem maximalen Außendurchmesser des kreistonnenförmigen Abschnittes 3 des ersten Leitungsabschnittes 1 entspricht. An diesem maximalen Innendurchmesser D der Ringfläche 7 des inneren Teils 5b schließt sich von innen nach außen – d. h. in der 5 von rechts nach links – eine im Wesentliche zylindrische Innenumfangsfläche an, an deren freiem, in 5 linken Ende ein radial nach innen vorstehende Vorsprung 17 angeordnet ist, welcher sich insbesondere um den gesamten Innenumfang des inneren Teils 5b erstreckt. Der Innenumfang dieses Vorsprungs 17 ist zumindest geringfügig kleiner als der maximale Innendurchmesser D der Ringfläche 7 bzw. als der maximalen Außendurchmesser des kreistonnenförmigen Abschnittes 3 des ersten Leitungsabschnittes 5a, so dass letzterer im Bereich seines Mittelabschnittes mit maximalem Außendurchmesser – in Axialrichtung betrachtet – zwischen dem Vorsprung 17 und der Ringfläche 7 des inneren Teils 5b des zweiten Leitungsabschnittes 5b aufgenommen ist (vgl. hierzu auch die 2). Ist der zweite Leitungsabschnitt 5 folglich durch Einstecken seines inneren Teils 5b in die axiale Bohrung 15 seines äußeren Teils 5a zusammengesetzt worden, so gestaltet sich die Vormontage der Gelenkleitung als sehr einfache und bequem. weil der kreistonnenförmige Abschnitt 3 des ersten Leitungsabschnittes 1 mittels des Vorsprungs 17 unverlierbar an der Ringfläche 7 gehalten ist, um die Leitungsabschnitte 1, 5 durch Anziehen der Mutter 11 unter einem gewünschten Winkel aneinander zu fixieren, ohne die beiden Leitungsabschnitte 1, 5 fortwährend festhalten zu müssen. Um hierbei auch die einmal eingestellte Winkelposition aufrechterhalten zu können, ist die radiale Länge des Vorsprungs 17 des inneren Teils 5b des zweiten Leitungsabschnittes 5 im vorliegenden Fall derart dimensioniert, dass er, vorzugsweise unter zumindest geringfügiger elastischer Verformung radial nach außen, gegen den Außenumfang des kreistonnenförmigen Abschnittes 3 des ersten Leitungsabschnittes 1 anliegt, wenn der kreistonnenförmige Abschnitt 3 gegen die Ringfläche 7 des inneren Teils 5b in Anlage gebracht worden ist. Der kreistonnenförmige Abschnitt 3 des ersten Leitungsabschnittes 1 lässt sich anlässlich der Vormontage der Gelenkleitung folglich nach Art einer Rastverbindung zwischen der Ringfläche 7 und dem Vorsprung 17 des inneren Teils 5b des zweiten Leitungsabschnittes 5 ”verrasten”, so dass zur Veränderung der Winkelposition des ersten Leitungsabschnittes 1 in Bezug auf den zweiten Leitungsabschnitt 5 das Aufbringen einer gewissen Kraft erforderlich ist, welche jedenfalls ausreicht, um die beiden Leitungsabschnitte 1, 5 in ihrer gewünschten Relativposition zu halten und zu ihrer endgültigen Fixierung die Mutter 11 anziehen zu können, ohne diese Relativposition fortwährend manuell aufrechtzuerhalten.

Um die elastisch nachgiebigen Eigenschaften des mit dem radial nach innen vorstehenden Vorsprung 17 ausgestatteten Endes des inneren Teils 5b des zweiten Leitungsabschnittes 5 noch zu verbessern, ist dieses, in 4 und 5 linke Ende im montierten Zustand des zweiten Leitungsabschnittes 5 insbesondere außerhalb der Bohrung 15 des äußeren Teils 5a angeordnet, d. h. es steht axial von dem mit der Bohrung 15 versehenen Ende des äußeren Teils 5a vor (vgl. auch die 2). Um gleichwohl für eine hohe Stabilität des inneren Teils 5b zu sorgen, weist das mit dem radial nach innen vorstehenden Vorsprung 17 versehene Ende des inneren Teils 5b des zweiten Leitungsabschnittes 5 einen äußeren Bund 18 auf, welcher – in Axialrichtung betrachtet – eine größere Breite besitzt als der Vorsprung 17 und welcher an seinem dem freien (in 4 und 5 linken) Ende des inneren Teils 5b abgewandten Ende mit einer, sich z. B. im Wesentlichen in Radialrichtung erstreckenden, Schulter 18a ausgestattet ist, welche gegen die Stirnseite des mit der axialen Bohrung 15 versehenen (in 3 linken) Endes des äußeren Teils 5a des zweiten Leitungsabschnittes 5 zur Anlage gelangt und sich hieran abstützt, wenn das innere Teil 5b in das äußere Teil 5a eingesteckt worden ist (vgl. die 2). Das mit dem radial nach innen vorstehenden Vorsprung 17 versehene und in Bezug auf das äußere Teil 5a axial vorstehende Ende des inneren Teils 5b des zweiten Leitungsabschnittes 5 kann dabei, z. B. mittels einer umfänglichen Schwächungslinie im Bereich an oder zwischen der Schulter 18a des Bundes 18 und dem Abschnitt der Ringfläche 7 mit maximalem Innendurchmesser D, gelenkig mit dem mit der Ringfläche 7 versehenen Abschnitt des inneren Teils 5b verbunden sein.

Wie insbesondere aus der 2 hervorgeht, sind der erste Leitungsabschnitt 1 und der zweite Leitungsabschnitt 5 durch Anziehen der Mutter 8 gegen den zweiten Leitungsabschnitt 5, d. h. durch Verschrauben des Innengewindes 13 der Mutter 11 mit dem Außengewinde 8 des äußeren Teils 5a des zweiten Leitungsabschnittes 5, unter Zwischenanordnung des gegen die Ringfläche 7 des inneren Teils 5b des zweiten Leitungsabschnittes 5 anliegenden kreistonnenförmigen Abschnittes 3 des ersten Leitungsabschnittes 1, unter einem gewünschten Winkel zueinander fixierbar. Zu diesem Zweck wird zunächst der zweite Leitungsabschnitt 5 montiert, indem sein inneres Teil 5b in die Bohrung 15 seines äußeren Teils 5a eingeführt und dort mittels des in die Rastnut 15a eingreifenden Rastvorsprungs 16 formschlüssig festgelegt wird, so dass das innenseitige Ende des inneren Teils 5b gegen den Grund der Bohrung 15 des äußeren Teils 5a und die Schulter 18a des Bundes 18 des inneren Teils 5b gegen die mit der Bohrung 15 versehene Stirnseite des äußeren Teils 5a anstößt. Sodann kann die Längsmittelachse des zweiten Leitungsabschnittes 5 unter dem gewünschten Winkel in Bezug auf die Längsmittelachse des ersten Leitungsabschnittes 1 angeordnet werden, indem der kreistonnenförmige Abschnitt 3 des ersten Leitungsabschnittes 1 gegen die Ringfläche 7 des inneren Teils 5b des zweiten Leitungsabschnittes 5 angedrückt wird, bis er zwischen dem radial nach innen vorstehenden Vorsprung 17 und der Ringfläche 7 ”verrastet”. Der kreistonnenförmige Abschnitt 3 des ersten Leitungsabschnittes 1 kann nun unter Aufbringen einer gewissen Kraft so lange entlang der Ringfläche 7 verschwenkt werden, bis der gewünschte Winkel erreicht worden ist, wobei der eingestellte Winkel infolge der elastisch nachgiebigen Aufnahme des Mittelabschnittes des kreistonnenförmigen Abschnittes 3 zwischen der Ringfläche 7 und dem Vorsprung 17 des inneren Teils 5b des zweiten Leitungsabschnittes 5 erhalten bleibt, ohne die Leitungsabschnitte 1, 5 fortwährend unter diesem Winkel festhalten zu müssen. Ist der gewünschte Winkel erreicht (in den 1 und 2 ist lediglich ein Winkel von 0° dargestellt, d. h. die Längsmittelachse des ersten Leitungsabschnittes 1 fluchtet mit jener des zweiten Leitungsabschnittes 5 und der Mutter 11), wird die Mutter 11 gegen das äußere Teil 5a des zweiten Leitungsabschnittes 5 angezogen, so dass der radial nach innen vorstehende Vorsprung 12 der Mutter 11 gegen das axial aus der Bohrung 15 des äußeren Teils 5a herausragende und mit dem Vorsprung 17 versehene Ende des inneren Teils 5b des zweiten Leitungsabschnittes 5 anstößt und letzteres gegen den kreistonnenförmigen Abschnitt 3 des ersten Leitungsabschnittes 1, welcher im Übrigen ebenso wie die Mutter gleichfalls aus Metall, z. B. aus Aluminium, gefertigt sein kann, abdichtend verpresst. Der radial nach innen vorstehende Vorsprung 12 der Mutter 11 kann zu diesem Zweck vorzugsweise einen sich in Axialrichtung verändernden (Innen)durchmesser besitzen, welcher sich von dem freien, in 1 und 2 linken Ende nach innen verbreitert, so dass beim Anziehen der Mutter 11 eine sowohl in Axial- als auch in Radialrichtung wirksame Halte- bzw. Anpresskraft gegen das innere Teil 5b des zweiten Leitungsabschnittes 5 bewirkt wird, um den kreistonnenförmigen Abschnitt 3 des ersten Leitungsabschnittes 1 gegen die Ringfläche 7 anzupressen.

Die Gelenkleitung, welche – wie weiter oben erwähnt – in ihrer Gesamtheit nicht zeichnerisch wiedergegeben ist – kann selbstverständlich eine Mehrzahl an ersten 1 und zweiten Leitungsabschnitten 5 aufweisen, welche an ihren einen Enden jeweils mittels je einer Mutter 11 auf die vorstehend beschriebene Weise unter einem gewünschten Winkel miteinander verbunden sind. Dabei können die ersten 1 und zweiten Leitungsabschnittes 5 je nach gewünschtem Leitungsverlauf von identischem oder auch verschiedenem Aufbau sein, wobei sie in letzterem Fall insbesondere eine unterschiedliche axiale Länge aufweisen können, indem beispielsweise ihr Leitungsstutzen 4, 9 unterschiedlich lang ausgebildet sein kann.

Wie wiederum aus den 1 und 2 ersichtlich, kann bei einer solchen Gelenkleitung vorteilhafterweise vorgesehen sein, dass der erste Leitungsabschnitt 1 an seinem anderen (dem kreistonnenförmigen Abschnitt 3 entgegengesetzten, in den 1 und 2 linken) Ende mit einem Befestigungsabschnitt 19 zum Festlegen eines weiteren Leitungsabschnittes versehen ist, während das äußere Teil 5a des zweiten Leitungsabschnittes 5 an seinem anderen (dem seiner in der Bohrung 15 aufgenommenen inneren Teil 5b entgegengesetzten, in den 1 und 2 rechten) Ende seinerseits mit einem Befestigungsabschnitt 20 zum Festlegen eines weiteren Leitungsabschnittes versehen ist. In den 1 und 2 ist dies exemplarisch anhand des ganz links gezeigten äußeren Teils 5a eines weiteren zweiten Leitungsabschnittes 5 gezeigt, welcher im vorliegenden Fall dem in 1 und 2 rechts gezeigten äußeren Teil 5a des zweiten Leitungsabschnittes 5 identisch entspricht und an seinem an dem Leitungsstutzen 9 angeordneten Befestigungsabschnitt 20 starr mit dem an dem Leitungsstutzen 9 des ersten Leitungsabschnittes 1 angeordneten Befestigungsabschnitt 19 verbunden werden kann. Während der Befestigungsabschnitt 19 des ersten Leitungsabschnittes 1 beim vorliegenden Ausführungsbeispiel ein Innengewinde 21 aufweist, weist der Befestigungsabschnitt 20 des äußeren Teils 5a des weiteren zweiten Leitungsabschnittes 5 ein hierzu komplementäres Außengewinde 22 auf, um den ersten 1 mit dem weiteren zweiten Leitungsabschnitt 5 zu verschrauben. Beim Verschrauben sollte freilich darauf geachtet werden, dass die Mutter 11 von der vorgenannten Schraubverbindung 21, 22 durchgriffen wird, so dass sie unverlierbar zwischen dem ersten 1 und dem (in den 1 und 2 ganz linken) weiteren zweiten Leitungsabschnitt 5 gehalten ist, um sie hernach gegen den (in den 1 und 2 rechten) zweiten Leitungsabschnitt 5 verschrauben zu können. Um für eine größtmögliche Dichtigkeit der Schraubverbindung 21, 22 des ersten 1 mit dem äußeren Teil 5a des weiteren zweiten Leitungsabschnittes 5 an ihren Befestigungsabschnitten 19, 20 zu sorgen, kann diese zusätzlich verklebt sein, was mittels Aufbringen eines geeigneten Klebers auf wenigstens eines der Gewinde 21, 22 vor dem Verschrauben geschehen kann. Derartige, zum dauerhaften Sichern und Abdichten von Schraubverbindungen geeignete Kleber sind bekannt, wobei beispielhaft auf einen unter dem Handelsnamen ”LOCTITE®” (Henkel KGaA) kommerziell erhältlichen Kleber verwiesen sei.

Das in den 1 und 2 links gezeigte äußere Teil 5a des weitere zweite Leitungsabschnittes 5 kann, nachdem seine Bohrung 15 mit einem entsprechenden inneren Teil 5b bestückt worden ist, an seinem linken Ende wiederum auf die weiter oben erläuterte Weise gelenkig mit einem weiteren ersten Leitungsabschnitt 1 (nicht gezeigt) verbunden sein usw. Entsprechend kann der in den 1 und 2 rechte zweite Leitungsabschnitt 5 an seinem rechten Ende wiederum starr mit einem weiteren ersten Leitungsabschnitt 1 (ebenfalls nicht gezeigt) verbunden sein usw., je nach dem, wie viele erste 1 und zweite Leitungsabschnitte 5 die Gelenkleitung umfassen soll.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • DE 202012002798 U1 [0005]
  • DE 1034432 A [0005]
  • GB 1202527 A [0005]
  • DE 202012002799 U1 [0006]
  • CH 676357 A5 [0006]