Title:
Kit zur Gelenkverbindung zwischen Trennpaneelen in Ställen oder Schweineställen
Kind Code:
U1


Abstract:

Kit (1) zur Gelenkverbindung zwischen Trennpaneelen, von der Art, die in Ställen oder Schweineställen zum Begrenzen von Aufenthaltsorten eingesetzt wird, das ein erstes Paar von männlichen Teilen (2) mit einem Eingriffsvorsprung (3) und mindestens einem Seitenflügel (4), die eingerichtet sind, um auf verschiedenen Stufen mit der vertikalen Kante eines Paneels (10) gekoppelt zu werden; und ein zweites Paar von weiblichen Teilen (5) mit einem Eingriffsloch (6) und mindestens einem Seitenflügel (7), die eingerichtet sind, um auf denselben Stufen wie die männlichen Teile mit der vertikalen Kante eines anderen benachbarten Paneels (11) gekoppelt zu werden, umfasst, wobei die Eingriffsvorsprünge (3) und die Eingriffslöcher (6) derart ausgebildet sind, dass die Vorsprünge in der Lage sind, in die Löcher einzufassen, wenn eine gleichzeitige vertikale relative Bewegung zwischen dem ersten und dem zweiten Paar von männlichen und weiblichen Teilen (2 und 5) erfolgt, wenn sie zweckmäßig an den Paneelen befestigt sind, und so die jeweiligen Paneele gelenkig verbunden werden, wobei eines des ersten oder zweiten Paars von Teilen (2 oder 4) ferner mit einer Versenkung (14) ausgebildet ist, um in einer Nut (12), die in der Kante des entsprechenden Paneels eingebracht ist, zu passen, so dass der Eingriffsvorsprung oder gegebenenfalls das Eingriffsloch in der genannten Nut angeordnet wird, wobei das Kit dadurch gekennzeichnet ist, dass es ein Hilfsteil (8) umfasst, das mit einem Haltestift (13), der mit einem Handhebel (9) betätigt werden kann, und einem gekröpften Ende (13a) versehen ist, wobei der Stift in dem Hilfsteil geführt montiert ist, mit der Möglichkeit, sich der Länge nach zu verschieben und sich um seine Achse zu drehen, und wobei dieses Hilfsteil (8) eingerichtet ist, um an dem Seitenflügel (4 oder 7) eines beliebigen der männlichen Teile (2) befestigt zu werden, wobei der Stift parallel zu dem Seitenflügel ist und folglich außerhalb des Paneels liegt, jedoch das gekröpfte Halteende (13a) des Stifts durch den Handhebel gesteuert in der Lage ist, in mindestens zwei Positionen angeordnet zu werden: einer Freigabeposition (A), in welcher das gekröpfte Halteende kein Lösen aus der Fassung des ersten und zweiten Paars von Teilen (2, 5) verhindert; und einer Sperrposition (B), in welcher das gekröpfte Halteende (13) in der Versenkung (14) liegt und als mechanischer Anschlag wirkt, um zu verhindern, dass die relative vertikale Lösebewegung der Teile (2, 5) rückgängig gemacht wird.




Application Number:
DE202016004414U
Publication Date:
07/29/2016
Filing Date:
07/15/2016
Assignee:
ROTECNA, S.A. (Agramunt, ES)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Patentanwälte Samson & Partner, 80538, München, DE
Claims:
1. Kit (1) zur Gelenkverbindung zwischen Trennpaneelen, von der Art, die in Ställen oder Schweineställen zum Begrenzen von Aufenthaltsorten eingesetzt wird, das ein erstes Paar von männlichen Teilen (2) mit einem Eingriffsvorsprung (3) und mindestens einem Seitenflügel (4), die eingerichtet sind, um auf verschiedenen Stufen mit der vertikalen Kante eines Paneels (10) gekoppelt zu werden; und ein zweites Paar von weiblichen Teilen (5) mit einem Eingriffsloch (6) und mindestens einem Seitenflügel (7), die eingerichtet sind, um auf denselben Stufen wie die männlichen Teile mit der vertikalen Kante eines anderen benachbarten Paneels (11) gekoppelt zu werden, umfasst, wobei die Eingriffsvorsprünge (3) und die Eingriffslöcher (6) derart ausgebildet sind, dass die Vorsprünge in der Lage sind, in die Löcher einzufassen, wenn eine gleichzeitige vertikale relative Bewegung zwischen dem ersten und dem zweiten Paar von männlichen und weiblichen Teilen (2 und 5) erfolgt, wenn sie zweckmäßig an den Paneelen befestigt sind, und so die jeweiligen Paneele gelenkig verbunden werden, wobei eines des ersten oder zweiten Paars von Teilen (2 oder 4) ferner mit einer Versenkung (14) ausgebildet ist, um in einer Nut (12), die in der Kante des entsprechenden Paneels eingebracht ist, zu passen, so dass der Eingriffsvorsprung oder gegebenenfalls das Eingriffsloch in der genannten Nut angeordnet wird, wobei das Kit dadurch gekennzeichnet ist, dass es ein Hilfsteil (8) umfasst, das mit einem Haltestift (13), der mit einem Handhebel (9) betätigt werden kann, und einem gekröpften Ende (13a) versehen ist, wobei der Stift in dem Hilfsteil geführt montiert ist, mit der Möglichkeit, sich der Länge nach zu verschieben und sich um seine Achse zu drehen, und wobei dieses Hilfsteil (8) eingerichtet ist, um an dem Seitenflügel (4 oder 7) eines beliebigen der männlichen Teile (2) befestigt zu werden, wobei der Stift parallel zu dem Seitenflügel ist und folglich außerhalb des Paneels liegt, jedoch das gekröpfte Halteende (13a) des Stifts durch den Handhebel gesteuert in der Lage ist, in mindestens zwei Positionen angeordnet zu werden: einer Freigabeposition (A), in welcher das gekröpfte Halteende kein Lösen aus der Fassung des ersten und zweiten Paars von Teilen (2, 5) verhindert; und einer Sperrposition (B), in welcher das gekröpfte Halteende (13) in der Versenkung (14) liegt und als mechanischer Anschlag wirkt, um zu verhindern, dass die relative vertikale Lösebewegung der Teile (2, 5) rückgängig gemacht wird.

2. Kit (1) nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die männlichen Teile (2) allgemein eine „U”-Form mit einem Brückenabschnitt (2a), der dazu bestimmt ist, an der Kante eines Paneels platziert zu werden, und zwei Seitenflügeln (4), die dazu bestimmt sind, auf gegenüberliegenden Seiten des Paneels aufgebracht zu werden, haben, wobei sich ein Eingriffsvorsprung (3) von dem Brückenabschnitt (2a) in einer zu den Seitenflügeln (4) parallelen Richtung erstreckt, so dass eine Verdickung (3a) des Eingriffsvorsprungs (3) nach unten gerichtet ist; und dass die weiblichen Teile (5) allgemein eine „U”-Form aufweisen, in deren Brückenabschnitt (5a) die Versenkung (14) gebildet ist, die dazu bestimmt ist, in der Nut (12), die in der Kante eines anderen Paneels eingebracht ist, zu passen, wobei die Versenkung eine untere Wand (15), die mit einem Eingriffsloch (6) versehen ist, das geeignet ist, um von oben das Einführen der Verdickung (3a) eines Eingriffsvorsprungs (3) eines entsprechenden männlichen Teils (2) aufzunehmen, und eine obere auskragende Wand (16), die sich oberhalb des Eingriffslochs (6) erstreckt, bestimmt.

3. Kit (1) nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsteil (8) eingerichtet ist, um mit einem Seitenflügel (4) eines männlichen Teils (2) gekoppelt zu werden, und dass die Länge des Haltestifts (13) derart ist, dass sein gekröpftes Ende (13a) in dem Raum angeordnet werden kann, der zwischen der unteren und oberen Wand (15, 16) der Versenkung (14) des weiblichen Teils, in dessen Eingriffsloch (6) die Verdickung (3a) des Eingriffsvorsprungs (3) des männlichen Teils (2) eingefasst ist, eingeschlossen ist.

4. Kit (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingriffslöcher (6) länglich sind.

5. Kit (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingriffslöcher (6) Innenwände im Bereich ihrer Öffnung aufweisen, die geneigt sind, d. h. die Form einer Rampe (24) haben, um das Einführen eines entsprechenden Eingriffsvorsprungs (3) zu führen und zu erleichtern.

6. Kit (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Handhebel (9) mit dem Haltestift (13) derart verbunden ist, dass in der Sperrposition (B) der Handhebel vertikal nach unten ausgerichtet ist; und dass das Hilfsteil (8) eine Umhüllung (17) mit einer Führungsnut (18) aufweist, durch die der Betätigungsschaltgriff (9) nach außen vorsteht, wobei die Führungsnut (18) einen Endsicherheitsbereich (19) aufweist, der ausgebildet ist, um die Drehung des Handhebels (9) und daher des Haltestifts (13) in der Richtung, die das gekröpfte Ende (13a) aus der Nut (12) verdrängen würde, zu verhindern.

7. Kit (1) nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umhüllung (17) des Hilfsteils (8) mit keinem Boden versehen ist, wodurch sich kein Schmutz im Inneren davon ansammeln kann.

8. Kit (1) nach einem der vorherigen Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsnut (18) mindestens eine geneigte Wand (19a, 19b) aufweist, die nockenartig für die Drehung des Haltestifts (13) während des Verschiebens des Handhebels (9) entlang der Führungsnut (18) sorgt.

Description:
Technisches Gebiet der Erfindung

Die Erfindung bezieht sich auf ein Kit mit männlichen Teilen und weiblichen Teilen, die ineinander einfassen und an den vertikalen Kanten von benachbarten Paneelen montiert deren Gelenkverbindung ermöglichen.

Hintergrund der Erfindung

Auf dem Gebiet der Anlagen von Ställen und genauer von Schweineställen ist der Einsatz von Paneelen zum Begrenzen von Aufenthaltsorten üblich.

Zur Verbindung zwischen Paneelen werden Teile eingesetzt, die paarweise mit den Kanten der Paneele gekoppelt werden. Es gibt männliche Teile, die über Eingriffsvorsprünge verfügen, und weibliche Teile, die über Eingriffsöffnungen verfügen, so dass es durch ein geeignetes Koppeln dieser Teile an den benachbarten Kanten von zwei Paneelen möglich ist, die Eingriffsvorsprünge in den Eingriffsöffnungen einzufassen und so die Paneele gelenkig zu verbinden.

Das Einfassen erfolgt mit einer relativen Bewegung zwischen den Teilen, und da die Teile mit den Paneelen gekoppelt sind, ist es notwendig, eine relative Bewegung zwischen den Paneelen zu erzeugen.

Genauer sind die Teile angepasst, damit diese relative Bewegung in einer vertikalen Richtung erfolgt, wenn sie mit den Paneelen gekoppelt sind. Folglich ist es nötig, eines der beiden Paneele anzuheben, um die Teile einzufassen oder aus der Fassung zu lösen.

Es ist von Interesse, dass zum Verringern der Trennung zwischen den so verbundenen Paneelen die Eingriffsvorsprünge oder die Eingriffslöcher in Nuten liegen, die in der Kante der Paneele eingebracht sind.

Konkret ist eine Lösung bekannt, die zwei weibliche Teile, die mit der Kante eines Paneels gekoppelt werden können und von denen jedes mit einem Arm versehen ist, der sich von der Kante des Paneels mit einem Eingriffsloch an seinem Ende erstreckt; und zwei männliche Teile umfasst, die je mit einer Nut gekoppelt sind, die in der Kante eines anderen benachbarten Paneels eingebracht sind, und von denen jedes einen geraden Eingriffsvorsprung umfasst, der sich von der Unterseite der Nut nach oben erstreckt. Um die Paneele zu verbinden, ist es notwendig, das Paneel, das die weiblichen Teile aufweist, anzuheben, und es dem Paneel anzunähern, das die männlichen Teile aufweist, bis die Arme der weiblichen Teile, die in den Nuten des Paneels mit den männlichen Teilen gekoppelt sind, eingeführt werden, und ersteres fallen zu lassen, wenn die Eingriffslöcher axial mit den Eingriffsvorsprüngen ausgerichtet angeordnet sind. Um die Trennung zwischen Paneelen zu vermeiden, weisen die weiblichen Teile einen Haltestift auf, der durch einen Handhebel angetrieben von der Kante eines Paneels angeordnet werden kann und in die Nut des benachbarten Paneels eingeführt werden kann. Unter diesen Umständen kann das Paneel mit den weiblichen Teilen nicht angehoben werden, um die Haltevorsprünge der mit dem benachbarten Paneel durch einen mechanischen Anschlag dieses Haltestifts gegen die obere Wand der Nut gekoppelten Teile aus der Fassung zu lösen.

Ein mit dieser Lösung verbundener Nachteil ist, dass das Paneel, wo das weibliche Teil mit dem Stift gekoppelt wird, ausgehöhlt werden muss, um den Stift aufzunehmen, und insbesondere damit sich der Handhebel von dem Haltestift, der in der Ebene des Paneels liegt, bis nach Außen erstrecken kann.

Andererseits weisen die weiblichen Teile einen Hohlraum auf, der in die Aushöhlung des Paneels mit einer ausreichenden Größe passt, um zu ermöglichen, dass der Handhebel in der Längsverschiebungsrichtung des Haltestifts betätigt werden kann, jedoch auch gedreht werden kann, bis er eine horizontale Position einnimmt, so dass dieser gezogen werden kann, um das verbundene Paneel während den Einfass- und Lösehandgriffen anzuheben. Dieser Hohlraum ist nichtsdestotrotz eine unerwünschte Schmutzquelle, da sich in diesem Hohlraum Staub, Fett oder sonstiger Dreck ansammeln kann. Ferner muss der Installateur einen Aushöhl- oder Bohrvorgang an dem Paneel durchführen, um den Hohlraum des Teils zu erhalten, und dies kann eine unsachgemäße Installation des Kits hervorrufen.

Letztendlich ist es nicht einfach, die Eingriffslöcher in die Eingriffsvorsprünge der männlichen Teile, die mit dem benachbarten Paneel gekoppelt sind, einzupassen, wenn das Gewicht des Paneels mit den weiblichen Teilen getragen wird.

Ein Ziel der Erfindung ist ein Kit mit Teilen, das diese Nachteile überwindet.

Erläuterung der Erfindung

Das Kit der Erfindung ist zur Gelenkverbindung zwischen Paneelen jener Art, die in Ställen oder Schweineställen eingesetzt werden, um Aufenthaltsorte zu begrenzen, geeignet, und umfasst ein erstes Paar an männlichen Teilen mit einem Eingriffsvorsprung und mindestens einem Seitenflügel, die eingerichtet sind, um auf verschiedenen Stufen an der vertikalen Kante eines Paneels durch die Befestigung des Flügels mit dem Rand des Paneels gekoppelt zu werden, so dass der Eingriffsvorsprung in der Ebene des Paneels angeordnet ist; und ein zweites Paar mit weiblichen Teilen mit einem Eingriffsloch und mindestens einem Seitenflügel, die eingerichtet sind, um auf denselben Stufen wie das Paar an männlichen Teilen mit der vertikalen Kante eines anderen benachbarten Paneels durch die Befestigung des Flügels mit dem Rand des genannten anderen Paneels gekoppelt zu werden, so dass das Eingriffsloch horizontal und in der Ebene desselbigen ausgerichtet ist, wobei die Eingriffsvorsprünge und die Eingriffslöcher derart ausgebildet sind, dass die Vorsprünge in der Lage sind, in die Löcher einzufassen, wenn eine gleichzeitige vertikale relative Bewegung zwischen dem ersten und dem zweiten Paar an männlichen und weiblichen Teilen erfolgt, wenn sie zweckmäßig an den Paneelen befestigt sind, und so die jeweiligen Paneele gelenkig verbunden werden, wobei eines des ersten oder zweiten Paars an Teilen ferner eine Versenkung aufweist, die ausgebildet ist, um in eine Nut zu passen, die in der Kante des entsprechenden Paneels eingebracht ist, so dass der Eingriffsvorsprung oder gegebenenfalls das Eingriffsloch in der genannten Nut angeordnet wird.

Im Wesentlichen ist das Kit dadurch gekennzeichnet, dass es ein Hilfsteil umfasst, das mit einem Haltestift, der mit einem Schaltgrifft betätigt werden kann, und einem gekröpften Ende versehen ist, wobei der Stift geführt in dem Hilfsteil montiert ist mit der Möglichkeit, sich der Länge nach zu verschieben und sich um seine Achse zu drehen, und wobei dieses Hilfsteil eingerichtet ist, um an dem Seitenflügel eines beliebigen der männlichen Teile befestigt zu werden, wobei der Stift parallel zu dem Seitenflügel und folglich außerhalb des Paneels liegt, wobei jedoch das gekröpfte Halteende des Stifts durch den Handhebel gesteuert in der Lage ist, in mindestens zwei Position angeordnet zu werden: einer Freigabeposition (A), in welcher das gekröpfte Halteende kein Lösen aus der Fassung des ersten und zweiten Paars an Teilen verhindert; und einer Sperrposition (B), in welcher das gekröpfte Halteende in der Versenkung des weiblichen Teils liegt und als mechanischer Anschlag wirkt, um zu verhindern, dass die relative vertikale Lösungsbewegung der Teile aus der Fassung rückgängig gemacht wird.

In einer Variante haben die männlichen Teile allgemein eine „U”-Form mit einem Brückenabschnitt, der dazu bestimmt ist, an der Kante eines Paneels platziert zu werden, und zwei Seitenflügeln, die dazu bestimmt sind, an gegenüberliegenden Seiten des Paneels aufgebracht zu werden, wobei sich ein Eingriffsvorsprung des Brückenabschnitts in einer zu den Seitenflügeln parallelen Richtung erstreckt, so dass eine Verdickung des Eingriffsvorsprungs nach unten gerichtet ist; und haben die weiblichen Teile allgemein eine „U”-Form, an deren Brückenabschnitt die Versenkung gebildet ist, die dazu bestimmt ist, in die Nut, die in der Kante eines anderen Paneels eingebracht ist, zu passen, wobei die Versenkung eine untere Wand, die mit einem Eingriffsloch versehen ist, das geeignet ist, um von oben das Einführen der Verdickung eines Eingriffsvorsprungs eines entsprechenden männlichen Teils aufzunehmen, und eine obere auskragende Wand, die sich oberhalb des Eingriffslochs erstreckt, bestimmt.

Gemäß einer Ausführungsform ist das Hilfsteil eingerichtet, um mit einem Seitenflügel eines männlichen Teils gekoppelt zu werden, und die Länge des Haltestifts ist derart, dass sein gekröpftes Ende in dem Raum, der zwischen der unteren und der oberen Wand der Versenkung des weiblichen Teils eingeschlossen ist, angeordnet werden kann, in dessen Eingriffsloch die Verdickung des Eingriffsvorsprungs des männlichen Teils eingefasst ist.

Es ist von Interesse, dass die Eingriffslöcher länglich sind.

Es ist vorgesehen, dass die Eingriffslöcher Innenwände in dem Bereich ihrer Öffnung aufweisen, die geneigt sind, d. h. die Form einer Rampe haben, um das Einführen eines entsprechenden Eingriffsvorsprungs zu führen und zu erleichtern.

Gemäß eines anderen vorteilhaften Aspekts in einer Variante ist der Handhebel mit dem Haltestift verbunden, so dass in der Sperrposition (B) der Handhebel vertikal nach unten ausgerichtet ist; und weist das Hilfsteil eine Umhüllung mit einer Führungsnut auf, durch die der Betätigungshandhebel nach Außen ragt, wobei die Führungsnut einen Endsicherheitsbereich aufweist, der ausgebildet ist, um die Drehung des Handhebels und daher des Haltestifts in der Richtung, die das gekröpfte Ende der Nut verdrängen würde, zu verhindern.

Vorzugsweise verfügt die Umhüllung des Hilfsteils über keinen Boden, wodurch sich kein Schmutz im Inneren davon ansammeln kann.

Andererseits weist in einer Variante die Führungsnut mindestens eine geneigte Wand auf, die nockenartig für die Drehung des Haltestifts während des Verschiebens des Handhebels entlang der Führungsnut sorgt.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine schematische Ansicht eines männlichen Teils und eines weiblichen Teils, die mit den Kanten zweier benachbarter Paneele gemäß einer bekannten Alternative im Stand der Technik gekoppelt sind;

2 und 3 sind je eine schematische Ansicht eines männlichen Teils und eines weiblichen Teils, die mit den Kanten zweier benachbarter Paneele gemäß zwei Varianten der Erfindung gekoppelt sind;

4 ist eine perspektivische Ansicht eines männlichen Teils und eines weiblichen Teils eines Kits gemäß einer Variante der Erfindung;

5 und 6 sind je eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Kits, das ordnungsgemäß an zwei benachbarten Paneelen und jeweils in einer Sperrposition (B) und einer Freigabeposition (A) installiert ist; und

7 und 8 sind je eine vergrößerte Ansicht des oberen männlichen und weiblichen Teils des Kits der 5 und 6 in Kombination mit dem Hilfshalteteil, wobei der Haltestift jeweils eine Sperrposition (B) und eine Freigabeposition (A) einnimmt.

Ausführliche Beschreibung einer Ausführungsform

1 zeigt ein männliches Teil 2 und ein weibliches Teil 5 eines bekannten Kits, die mit der Kante je eines benachbarten Paneels 10, 11 in einer derartigen Position gekoppelt sind, dass ein Eingriffsvorsprung 3 des männlichen Teils 2 in ein Eingriffsloch 6 des weiblichen Teils 5 einfasst. Um das versehentliche Herausziehen oder Lösen aus der Fassung des männlichen und weiblichen Teils 2, 5 zu verhindern, weist das weibliche Teil einen Hohlraum 14' auf, der in eine Aushöhlung passt, die zuvor und ausdrücklich in dem Paneel 11 vorliegen musste, die zum Aufnehmen eines Haltestifts 13 dient, der sich in einer Längsrichtung geführt verschieben kann, bis sein distales Ende in der Nut 12 des Paneels 10 angeordnet ist, wo der Eingriffsvorsprung 3 des männlichen Teils 2 liegt. In dieser dargestellten Position ist es nicht möglich, das Paneel 11 anzuheben, um den Eingriffsvorsprung 3 aus dem Eingriffsloch 6 durch einen Anschlag des distalen Endes des Haltestifts 13 an der oberen Wand 16 der Nut 12 zu verdrängen.

Zu der Schwierigkeit, das Paneel 11 aushöhlen zu müssen, um den Hohlraum 14' des weiblichen Teils 5 aufzunehmen, kommt hinzu, dass der Hohlraum 14' Schmutz anzuhäufen kann; dass der Handhebel 9 versehentlich angehoben werden kann; und dass es kompliziert ist, den Eingriffsvorsprung 3 in das Eingriffsloch 6 einzupassen, wobei das Gewicht des gesamten Paneels 11 getragen wird.

2 und 3 veranschaulichen konzeptuell die Lösung, die das erfindungsgemäße Kit 1 verwendet. In diesem Fall ist vorgesehen, dass sich der Haltestift außerhalb der Ebene des Paneels 10 verschiebt, jedoch mit einem gekröpften Halteende 13a versehen ist, das mit einem Drehen des Stifts um seine Achse in der Nut 12 angeordnet werden und die Funktion des mechanischen Anschlags ausüben kann.

Wie weiter unten erläutert wird, sieht die Erfindung vorteilhafterweise vor, dass der Haltestift 13 in keinem des männlichen Teils 2 oder des weiblichen Teils 5, sondern in einem Hilfsteil 8 geführt ist, das eingerichtet ist, um an einem des männlichen Teils 2 oder weiblichen Teils 5 gemäß den Notwendigkeiten des Installateurs befestigt zu werden, selbst nachdem das genannte männliche Teil 2 oder weibliche Teil 5 bereits mit der Kante des entsprechenden Paneels gekoppelt sind. Der damit verbundene Vorteil ist, dass an keinem der Paneele ein Aushöhlvorgang durchgeführt werden muss, um den Haltestift aufzunehmen oder um Zugang zu dem entsprechenden Handhebel zu haben.

Tatsächlich zeigt 4 eine besonders interessante Ausführungsform der Erfindung für einen Satz aus einem männlichen Teil 2 und einem weiblichen Teil 5, der durch ein Hilfsteil 8 vervollständigt wird, das in einer korrelativen Kopplungsposition mit dem Flügel 4 des männlichen Teils 2 dargestellt ist. In einer Variante sind das männliche Teil 2, das weibliche Teil 5 und das Hilfsteil 8 aus einem metallischen Material.

4 zeigt, dass das männliche Teil 2 allgemein eine „U”-Form mit einem Brückenabschnitt 2a aufweist, der dazu bestimmt ist, an der Kante eines Paneels platziert zu werden, und zwei Seitenflügeln 4, die dazu bestimmt sind, an gegenüberliegenden Seiten des Paneels aufgebracht und verbunden zu werden. Dazu weisen die Seitenflügel 4 Löcher 22 für deren Verbindung zum Beispiel durch Verschrauben mit dem Paneel auf. Von dem Brückenabschnitt 2a erstreckt sich ein Eingriffsvorsprung 3 mit einer Verdickung 3a, die nach unten gerichtet ist.

Das weibliche Teil 5 hat wiederum auch allgemein eine „U”-Form, jedoch weist sein Brückenabschnitt 5a eine Versenkung 14 auf, die dazu bestimmt ist, in eine Nut zu passen, die in der Kante eines Paneels eingebracht ist, an dem das Teil an seinen Seitenflügeln 7 befestigt werden kann, die dazu bestimmt sind, auf gegenüberliegenden Seiten des Paneels aufgebracht zu werden. Dazu weisen die Seitenflügel 7 Löcher 23 zu deren Verbindung zum Beispiel durch Verschrauben mit dem Paneel auf.

Die Versenkung 14 bestimmt eine untere Wand 15, die mit einem Eingriffsloch 6 versehen ist, das geeignet ist, um von oben das Einführen der Verdickung 3a des Eingriffsvorsprungs 3 des männlichen Teils 2 aufzunehmen; und eine obere auskragende Wand 16, die sich oberhalb des Eingriffslochs 6 erstreckt. In dieser Ansicht ist schematisch dargestellt, dass das Eingriffsloch 6 Innenwände im Bereich seiner Öffnung aufweist, die geneigt sind, d. h. die Form einer Rampe 24 haben, um das Einführen der Verdickung 3a zu führen und zu erleichtern.

Der Satz wird durch ein Hilfsteil 8 vervollständigt, das durch Löcher 25 eingerichtet ist, um an einem Seitenflügel 4 des männlichen Teils 2 befestigt zu werden, wie in 4 veranschaulicht ist. Mit diesem Ziel sind die Löcher 25 und 22 ausdrücklich axial ausgerichtet, damit dieselben Schraubenelemente eingesetzt werden können, um gleichzeitig das Hilfsteil 8 an dem männlichen Teil 2 und den Verbund an dem entsprechenden Paneel wie ein Paket zu befestigen.

An dem Hilfsteil 8 ist ein Haltestift 13 montiert, der parallel zu dem Seitenflügel 4 des männlichen Teils orientiert ist und folglich außerhalb des Paneels liegt, mit dem der Verbund des männlichen Teils 2 und des Hilfsteils 8 gekoppelt ist, wenn das Hilfsteil 8 an dem männlichen Teil 2 befestigt ist.

Der Haltestift 13 kann mit einem Handhebel 9 gesteuert werden, der sich im Wesentlichen senkrecht zu dem Haltestift 13 erstreckt. Dieser Haltestift 13 weist ein gekröpftes Ende 13a auf, dessen Lage und Ausrichtung von dem Handgriff abhängt, der mit dem Handhebel 9 getätigt wird.

Um den Handgriff des Handhebels 9 zu führen, weist das Hilfsteil eine Umhüllung 17 mit einer Führungsnut 18 auf, durch die der Handhebel 9 nach außen ragt, wobei die Führungsnut 18 einen Endsicherheitsbereich 19 aufweist, der ausgebildet ist, um die Drehung des Handhebels 9 und daher des Haltestifts 13 zu verhindern, wenn dieser eine Sperrposition B einnimmt (die er in 4 einnimmt), deren Funktion weiter unten erläutert wird. Die Erfindung sieht vor, dass die Führung 18 geneigte Wände 19a und 19b aufweist, die nockenartig für die Drehung des Handhebels 9 und folglich des gekröpften Endes 13a sorgen, wenn der Haltestift 13 in der Richtung entlang der Führung 18 verschoben werden soll (siehe 7 und 8). Wie in 4 zu sehen ist, stellt in jedem Fall das Profil der Führung 18 sicher, dass in der Sperrposition B der Handhebel 9 im Wesentlichen vertikal ist, mit dem Ziel, die Tiere bei ihrem Durchgang durch den Stall oder Schweinestall nicht zu behindern oder zu verletzen.

An dem gegenüberliegenden Ende der Führung 18 kann der Handhebel eine im Wesentlichen horizontale Ausrichtung einnehmen, die in einer Drehrichtung nach oben durch einen Anschlag an dem Rahmen der Führung 18 selbst gesperrt ist, so dass in dieser Position der Handhebel eingesetzt werden kann, um das Paneel anzuheben, mit dem der Verbund des männlichen Teils 2 und des Hilfsteils 8 verbunden ist, wie in 8 veranschaulicht ist.

Es ist von Interesse, dass die Umhüllung 17 des Hilfsteils 8 über keinen Boden verfügt, wodurch sich kein Schmutz im Inneren davon ansammeln kann.

Die Installation des vollständigen Kits 1 wird in 5 und 6 veranschaulicht, in welchen der Handhebel 9 und der Haltestift 13 jeweils eine Freigabeposition A oder eine Sperrposition B einnehmen, die deutlicher in 7 und 8 veranschaulicht werden. Zur ordnungsgemäßen Gelenkverbindung zwischen den Paneelen 10 und 11 wird ein Paar an weiblichen Teilen 5, die auf verschiedenen Stufen an der Kante des Paneels 11 angeordnet sind; und ein Paar an männlichen Teilen 2, die an der Kante des Paneels 10 mit den weiblichen Teilen 2 korrespondierend angeordnet sind, eingesetzt.

In 5 sind die Eingriffsvorsprünge der männlichen Teile 2 gleichzeitig in den Eingriffslöchern der weiblichen Teile 5 eingefasst.

In 6 kann diese Verbindung, nachdem der Handhebel 9 betätigt wurde, durch Anheben des Paneels 10 bezüglich des Paneels 11 durch ein Ziehen des Handhebels 9 getrennt werden, wie der Pfeil dieser 6 zeigt.

Die Funktionsweise des Kits 1 wird im Folgenden mit Hilfe der 7 und 8 erläutert.

In 7 sind die Paneele 10 und 11 miteinander verbunden, indem die Verdickung 3a, die mit dem männlichen Teil 2 verknüpft ist, in dem Eingriffsloch 6 des weiblichen Teils 5 eingefasst ist.

Die Verbindung kann nicht getrennt werden, wenn sich der Haltestift 13 in der Sperrposition B befindet. In dieser Position ist das gekröpfte Ende 13a des Haltestifts 13 in der Versenkung 14 des weiblichen Teils 5 eingeführt und verhindert das Anheben des Paneels 10 und die notwendige relative Bewegung zum Einfassen der Verdickung 3a des Eingriffslochs 6.

Von dieser Situation ausgehend ist es notwendig, den Handhebel 9 zu betätigen, wobei er nach rechts verschoben wird, um die Verbindung zwischen den Paneelen 10 und 11 zu deaktivieren.

Indem diese Bewegung mit dem Handhebel 9 durchgeführt wird, zwingt das Profil der Führung 18, und insbesondere die geneigte Wand 19 der Führung 18, den Haltestift, sich um seine Achse zu drehen, bis die in 8 veranschaulichte Freigabeposition A erreicht ist. Indem sich der Haltestift 13 gedreht hat, wird dessen gekröpftes Ende 13a in dieser Position aus der Versenkung 14 des weiblichen Teils 5 entnommen und wirkt daher nicht mehr als mechanischer Anschlag zum Verhindern der relativen Bewegung zwischen den Paneelen 10 und 11 zum Einfassen der Verdickung 3a, die mit dem männlichen Teil 2 verknüpft ist, aus dem Eingriffsvorsprung 6 des weiblichen Teils 5. Der Handhebel 9 ist ferner im Wesentlichen horizontal und kann eingesetzt werden, um das Paneel 10 während dieses Lösehandgriffs zwischen Paneelen nach oben zu ziehen und so anzuheben.

Wenn beim Durchführen des umgekehrten Handgriffs zum Einfassen der Verdickung 3a der männlichen Teile 2 in den Eingriffslöchern 6 der weiblichen Teile 5 übergegangen wird, haben die in den genannten Eingriffslöchern 6 vorgesehenen Rampen 24 eine Autozentrierfunktion, so dass, wenn das Paneel 10 fallen gelassen wird, die Verdickungen 3a automatisch in die entsprechenden Eingriffslöcher 6 einfassen können, auch wenn anfangs erstere nicht perfekt mit dem Mittelpunkt der Eingriffslöcher ausgerichtet sind. Diese Tatsache erleichtert den Eingriffshandgriff zwischen Paneelen sehr.