Title:
Leuchte
Kind Code:
U1


Abstract:

Leuchte, eine Halterung mit einer elektrischen Kontaktierung, einen Schalter und ein Gehäuse umfassend, wobei das Gehäuse zumindest zwei miteinander verbundene Hohlkörper aus elektrisch leitendem Material umfasst, die zur Leitung elektrischen Stroms ausgelegt sind, derart, dass ein Stromkreis von einem innen im Hohlkörper befindlichen Leiter, der von dem Strom, der entlang der Außenwand des Hohlkörpers fließt, elektrisch isoliert ist, zu einem Leuchtmittel hin und außen am Hohlkörper zurück zur Kontaktierung geschlossen werden kann, wobei zumindest ein erster Hohlkörper vorgesehen ist, der mit der Halterung und dem Schalter verbunden ist und zumindest ein zweiter Hohlkörper vorgesehen ist, der zumindest ein Leuchtmittel umfasst.




Application Number:
DE202016001095U
Publication Date:
03/16/2016
Filing Date:
02/22/2016
Assignee:
Spannagel, Joseph, 83098 (DE)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Freiesleben, Doris, Dipl.-Chem. (Univ.) Dr. rer. nat., 84561, Mehring, DE
Claims:
1. Leuchte, eine Halterung mit einer elektrischen Kontaktierung, einen Schalter und ein Gehäuse umfassend, wobei das Gehäuse zumindest zwei miteinander verbundene Hohlkörper aus elektrisch leitendem Material umfasst, die zur Leitung elektrischen Stroms ausgelegt sind, derart, dass ein Stromkreis von einem innen im Hohlkörper befindlichen Leiter, der von dem Strom, der entlang der Außenwand des Hohlkörpers fließt, elektrisch isoliert ist, zu einem Leuchtmittel hin und außen am Hohlkörper zurück zur Kontaktierung geschlossen werden kann, wobei zumindest ein erster Hohlkörper vorgesehen ist, der mit der Halterung und dem Schalter verbunden ist und zumindest ein zweiter Hohlkörper vorgesehen ist, der zumindest ein Leuchtmittel umfasst.

2. Leuchte nach Anspruch 1, wobei zumindest einer der Hohlkörper ein Zylinder, insbesondere ein stabförmiger zylindrische Hohlkörper ist.

3. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei mehrere stabförmige Hohlkörper zusammen das Gehäuse ergeben.

4. Leuchte nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei drei zylindrische hohle Stäbe, die untereinander verschiebbar verbunden sind, zusammen das Gehäuse ergeben.

5. Leuchte nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei zumindest einer der stromführenden Hohlkörper in zwei Teile geteilt ist, die voneinander elektrisch isoliert sind.

6. Leuchte nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei Leuchtmittel an einem oder mehreren Hohlkörpern, die das Gehäuse ergeben, angeordnet sind.

7. Leuchte nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Hohlkörper untereinander über Magnete verbunden sind.

8. Leuchte nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der innen im Hohlkörper befindliche Leiter ein Kabel ist.

9. Leuchte nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Hohlkörper untereinander ausschließlich durch innen- und/oder außen angeordnete Magnete verbunden sind.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Stand-, Wand- oder Tischleuchte, insbesondere eine, deren Leuchtmittel durch mechanische Bewegung des Gehäuses eine Vielzahl von Einstellungen einnehmen kann.

Es gibt eine Reihe von verstellbaren Leuchten, deren Leuchtmittel, also beispielsweise die Glühbirne, der Halogenstrahler und/oder die Leuchtdiode bewegbar gelagert sind. Beispielsweise gibt es Tischleuchten, bei denen ein Leuchtarm und ein entsprechendes Gegengewicht sich über einen fixen Drehpunkt die Waage halten. Andererseits sind auch Leuchten bekannt, deren Leuchtmittel an einem Leuchtarm, der über eine Feder mit einem Standfuß verbunden ist und über die Feder auch in verschiedenen Positionen fixierbar ist.

Es besteht dennoch der Bedarf, neue Funktionsmodelle an Leuchten deren Leuchtarm beweglich ist, zur Verfügung zu stellen.

Lösung der Aufgabe und Gegenstand der Erfindung ist daher eine Leuchte, eine Halterung mit einer elektrischen Kontaktierung, einen Schalter und ein Gehäuse umfassend, wobei das Gehäuse zumindest zwei miteinander verbundene Hohlkörper aus elektrisch leitendem Material umfasst, die zur Leitung elektrischen Stroms ausgelegt sind, derart, dass ein Stromkreis von einem innen im Hohlkörper befindlichen Leiter, der von dem Strom, der entlang der Außenwand des Hohlkörpers fließt, elektrisch isoliert ist, zu einem Leuchtmittel hin und außen am Hohlkörper zurück zur Kontaktierung geschlossen werden kann, wobei zumindest ein erster Hohlkörper vorgesehen ist, der mit der Halterung und dem Schalter verbunden ist und zumindest ein zweiter Hohlkörper vorgesehen ist, der zumindest ein Leuchtmittel umfasst.

Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist zumindest einer der Hohlkörper ein Zylinder. Insbesondere stabförmige zylindrische Hohlkörper eignen sich.

Nach einer vorteilhaften Ausführungsform ergeben mehrere Hohlkörper zusammen das Gehäuse.

Nach einer vorteilhaften Ausführungsform sind alle Hohlkörper, die zusammen das Gehäuse des Leuchtmittels ergeben, zylindrisch, insbesondere hohle Stäbe.

Beispielsweise setzt sich die Leuchte aus drei zylindrischen hohlen Stäben zusammen, die untereinander verschiebbar verbunden sind, wobei zumindest einer der hohlen Stäbe ein Leuchtmittel hat und ein weiterer mit der Halterung, also beispielsweise einem Standfuß verbunden ist.

Nach einer vorteilhaften Ausführungsform ist, zumindest einer der stromführenden Hohlkörper in zwei Teile geteilt, wobei die elektrische Leitung in einem Teil über ein Kabel, das Innen im Hohlkörper angeordnet ist, verläuft und in einem weiteren Teil außen an der Außenwand des Hohlkörpers.

Das Leuchtmittel ist am Hohlkörper in der elektrischen Leitung als Widerstand angeordnet. Es können auch mehrere Leuchtmittel an einem oder auch an mehreren Hohlkörpern vorgesehen sein.

An den Stellen, an denen die Hohlkörper miteinander verbunden sind, liegt auf der Außenwand der Hohlkörper immer die gleiche Spannung an.

Die Teilung des Zylinders in zwei galvanisch voneinander getrennte Teile erfolgt beispielsweise über einen isolierenden Ring, der zwischen den beiden Teilen des Hohlkörpers vorgesehen ist.

Nach einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das Gehäuse drei Hohlkörper, wobei ein Hohlkörper an der Halterung fixiert ist, ein weiterer Hohlkörper das Leuchtmittel trägt und schließlich der dritte Hohlkörper zur Verbindung und Positionsstabilisierung der beiden ersten Hohlkörper dient.

Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung werden die Hohlkörper untereinander durch Magnete zusammengehalten. Dabei sind die Hohlkörper in Ihrer Stellung zueinander durch Bewegen der Magnete beliebig verschiebbar. Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung befindet sich in jedem Hohlkörper ein Magnet, der durch die Anziehung eines anderen Magnets im Hohlkörper fixierbar ist.

Andere Formen der Verbindung der Hohlkörper untereinander, wie beispielsweise Schienen, Klemmen, Scharniere, Lager, etc. sind auch von der Erfindung mit umfasst.

Nach einer vorteilhaften Ausführungsform ist in der Leuchte eine Leuchtdiode, die beispielsweise im Bereich von 7,5 V bis 9 V betreibbar ist, als Leuchtmittel vorgesehen. Dabei wird die Leuchte, insbesondere mit Gleichstrom betrieben.

Nach einer weiteren Ausführungsform sind in der Leuchte mehrere Leuchtmittel vorgesehen.

Die Halterung kann beispielsweise als Standfuß ausgestaltet sein. Beispielsweise befindet sich auf dem Standfuß ein Kugellager und als erster Hohlkörper ein Standrohr aus elektrisch leitfähigem Material, wie beispielsweise Metall oder einer Metalllegierung. An der Halterung befinden sich dann zwei elektrische Kontaktierungen, eine zur Kontaktierung des im Hohlkörper befindlichen Kabels und eine zur Kontaktierung der Außenwand des Hohlkörpers.

Das Material des Hohlkörpers ist leitend, damit der Stromkreis geschlossen werden kann. Bevorzugt hat es, da es das Gehäuse einer Leuchte bildet, eine gute Optik und gewisse Kratzfestigkeit und Stabilität gegenüber Umwelteinflüssen wie Feuchte und Sauerstoff.

Bei der Ausführungsform, bei der die Verbindung der Hohlkörper miteinander über – beispielsweise innen liegende – Magnete erfolgt, ist es Bedingung, dass das Material selbst nicht magnetisch ist, damit die Magnete innerhalb des Hohlkörpers beweglich bleiben.

Andererseits werden auch Magnete zur Verbindung der Hohlkörper untereinander eingesetzt, die außen an den Hohlkörpern angebracht sind.

Es können verschiedene Magnete hier eingesetzt werden, beispielsweise sind für die Anwendung in zylindrischen Stäben als Hohlkörper kugelförmige Magnete geeignet.

Andererseits sind diametral magnetisierte Permanentmagnete, wie beispielsweise Magnete aus einer Neodym-Eisen-Bor-Legierung, insbesondere in Kombination mit einem Hohlkörper aus Titan erfolgreich getestet worden.

Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Hohlkörper aus Titan, titanhaltigen Legierung, weil Titan sich für das erforderliche Eigenschaftsprofil, also leitend, leicht, korrosionsbeständig, nicht magnetisch aufladbar und hohe Festigkeit als besonders geeignet erwiesen hat.

Andererseits kann der Hohlkörper auch aus legiertem Stahl sein.

Als isolierende Ringe oder Endkappen kann ein anderes Material, je nach optischen Anforderungen, gewählt werden. Beispielsweise werden Kappen aus verzundertem Stahl, wobei insbesondere vorteilhaft ist, wenn die blanken Flächen durch Brünieren künstlich oxidiert werden und/oder zum Korrosionsschutz geölt.

Als Wand- oder Standhalterung wir beispielsweise ein einfacher Sockel vorgeschlagen, der unten die Anschlüsse hat.

Beispielsweise ist der erste zylindrische Hohlkörper, der mit der Halterung verbunden ist, in einem gewissen Winkel fixiert, so dass ein bestimmter Design-Effekt erzielbar ist.

Der Winkel, in dem der erste Hohlkörper mit der Halterung verbunden ist, ist natürlich auch variierbar und eventuell auch verstellbar, je nach Ausführungsform der Erfindung.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer Figur, die eine Ausführungsform der Erfindung schematisch darstellt, näher beschrieben:
Zu erkennen ist die Ausführungsform mit drei Hohlkörpern, wobei Hohlkörper 1 beispielsweise auf dem Standfuß (nicht gezeigt) steht und mit der elektrischen Kontaktierung 3 verbunden ist. Im Betrieb fließt der Strom wie durch die Pfeile 4 dargestellt. Der Hohlkörper 2 umfasst einen Widerstand, beispielsweise ein Leuchtmittel 5.

Die beiden zylindrischen stabförmigen Hohlkörper 1 und 2 sind jeweils zweigeteilt, wobei die beiden Teile galvanisch voneinander isoliert sind, weil im einen Teil die Ladung auf der Außenwand des Stabs entgegengesetzt zu der Ladung auf dem anderen Teil ist und ohne Isolierung 6 dazwischen ein Kurzschluss entstünde. So weist jeder Hohlkörper eine Schnittstelle auf, die die beiden Teile des Hohlkörpers voneinander isoliert. Beispielsweise ist die Schnittstelle 6 ein isolierender Ring.

Die außen geführte Leitung geht dann jeweils an der Isolierung in eine innenliegende Leitung über, wie durch die Pfeile 4 schematisch dargestellt.

Die innenliegende Leitung ist von der leitenden Außenwand des Hohlkörpers durch eine Isolierung getrennt, damit kein Kurzschluss entsteht. Im einfachsten Fall ist die Isolierung eine Kabelummantelung, dabei ist die Isolierung näher an der innen liegenden Leitung als an der außen anliegenden.

Allerdings kann andererseits auch die Innenseite der leitenden Hohlköperaußenwand isolierend beschichtet sein, so dass die Isolierung näher an der außen verlaufenden Leitung ist als an der innen im Hohlkörper verlaufenden.

Schließlich kann sich die Isolierung auch genau zwischen den beiden innen und außen verlaufenden Leitungen befinden.

Der zylindrische stabförmige Hohlkörper 7 leitet lediglich an der Außenwand und hat keinen Teil mit innenliegendem Kabel.

Durch Mittel zur Verbindung, wie beispielsweise innen in den Hohlkörpern 1, 2 und 7 frei bewegliche Magnete, sind die drei Hohlkörper gegeneinander beliebig verschiebbar und das Leuchtmittel 5 kann extrem viele verschiedene Positionen einnehmen.

Das Material für die Hohlkörper ist beispielsweise Titan.

Nach einer vorteilhaften Ausführungsform ist der erste Hohlkörper, der mit der Halterung, die ein Standfuß oder aber auch eine Wandplatte sein kann, verbunden ist, nicht an dieser fixiert, sondern beispielsweise beweglich über ein Gelenk oder eine Stellschraube dreh- und/oder schwenkbar verbunden.

Nach einer vorteilhaften Ausführungsform ist das Leuchtmittel eine Leuchtdiode, die in einem stabförmigen Leuchtkegel emittiert.