Title:
Aufsatzprofil, Tragschienensystem
Kind Code:
U1


Abstract:

Aufsatzprofil mit einem, insbesondere C-förmig ausgebildeten Grundkörper (1) und einer im Grundkörper (1) vorgesehenen Montageeinrichtung,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Grundkörper (1) zwei Schenkel (20) an seinen Seiten aufweist, die sich von einem Schenkelansatz (34, 35) zu einem freien Schenkelende (36, 37) erstrecken und zum Umgreifen einer Tragschiene (32) dienen,
und dass als Montageeinrichtung im Inneren des Grundkörpers (1) neben jedem Schenkelansatz (34) ein Permanentmagnet (17, 19) vorgesehen ist, dessen Oberfläche als Anschlagfläche für die freien Enden der Schenkel (18) der Tragschiene (32) dient.




Application Number:
DE202015104041U
Publication Date:
08/17/2015
Filing Date:
08/03/2015
Assignee:
Dotlux GmbH, 91781 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE202013009661U1N/A2013-11-19
DE102006002433A1N/A2007-07-19



Foreign References:
BE1010396A31998-07-07
AT508337B12011-07-15
WO2012017376A12012-02-09
Attorney, Agent or Firm:
Stippl Patentanwälte, 90482, Nürnberg, DE
Claims:
1. Aufsatzprofil mit einem, insbesondere C-förmig ausgebildeten Grundkörper (1) und einer im Grundkörper (1) vorgesehenen Montageeinrichtung,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Grundkörper (1) zwei Schenkel (20) an seinen Seiten aufweist, die sich von einem Schenkelansatz (34, 35) zu einem freien Schenkelende (36, 37) erstrecken und zum Umgreifen einer Tragschiene (32) dienen,
und dass als Montageeinrichtung im Inneren des Grundkörpers (1) neben jedem Schenkelansatz (34) ein Permanentmagnet (17, 19) vorgesehen ist, dessen Oberfläche als Anschlagfläche für die freien Enden der Schenkel (18) der Tragschiene (32) dient.

2. Aufsatzprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Permanentmagnete (17, 19) eben ist und senkrecht zum Verlauf der Schenkel (20) orientiert ist.

3. Aufsatzprofil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Permanentmagnete (17, 19) derart dimensioniert ist, dass Tragschienen (32) mit in unterschiedlichem Abstand voneinander beabstandeten Schenkel mit dem Aufsatzprofil verbindbar sind.

4. Aufsatzprofil nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Permanentmagnete (17, 19) in Richtung senkrecht von den zugehörigen Schenkeln (20) weg eine Erstreckung (d) von zwischen 10% und 25% einer Gesamterstreckung (L) des Aufsatzprofils in diese Richtung aufweist und/oder von zwischen 10% und 25% einer Länge (l) des Schenkels (20) von seinem Schenkelansatz (34) zu seinem freien Ende (35) aufweist.

5. Aufsatzprofil nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Permanentmagnete (17, 19) in Richtung senkrecht von den zugehörigen Schenkeln (20) weg eine Erstreckung (d) von zwischen 1 cm und 10 cm, bevorzugt von zwischen 1,5 cm und 8 cm, besonders bevorzugt von zwischen 2 cm und 5 cm aufweist.

6. Aufsatzprofil nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Permanentmagnete (17, 19) auf Paaren von Stützstegen (22, 23; 24, 25) gehalten sind.

7. Aufsatzprofil nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der Stützstege (22, 23; 2425) an der Oberseite der Permanentmagneten (17, 19) angreifende Haltenasen (38, 39) vorgesehen sind.

8. Aufsatzprofil nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Stützsteg (22) sich quer am Schenkel (20) befindet und der andere Stützsteg (23) an einem am Boden des Grundkörpers (1) positioniert Wandteil sich befindet.

9. Aufsatzprofil nach den Ansprüchen 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützstege (22, 23; 24, 25) und/oder die Haltenasen (38, 39) integraler Bestandteil des Grundkörpers (1) sind.

10. Aufsatzprofil nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dieses aus Metall, vorzugsweise aus Aluminium besteht.

11. Leuchte nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Permanentmagnete aus einem Material ausgebildet sind, das Neodym umfasst.

12. Tragschienensystem umfassend eine Tragschiene (32) sowie ein Aufsatzprofil nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das freie Ende des jeweiligen Schenkels (18) der Tragschiene (32) einfach oder doppelt abgewinkelt oder mit einer Bördelung versehen ist.

13. Tragschienensystem umfassend eine Tragschiene (32) sowie ein Aufsatzprofil nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 11, insbesondere ein Tragschienensystem nach Anspruch 11, wobei Aufsatzprofile mit Tragschienen (32) mit unterschiedlichem Schenkelabstand über die Permanentmagnete (17, 19) verbindbar sind.

14. Tragschienensystem nach den Ansprüchen 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfläche des freien Schenkels (18) der Tragschiene (32) 2–10% der Breite der freien Oberfläche der Permanentmagnete (17, 19) bedeckt.

Description:

Die Erfindung betrifft ein Aufsatzprofil gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1. Ferner betrifft die vorliegende Erfindung ein Tragschienensystem.

Druckschriftlicher Stand der Technik

In der DE 10 2006 002 433 A1 ist ein flachbauendes Beleuchtungssystem beschrieben. Die Stromzufuhr des Beleuchtungssystems erfolgt über ferromagnetische Streifen, die gegeneinander beabstandet sind und aus einem kurzschlussfesten Transformator betrieben werden. Eine Niederspannungs-Kaltlicht-Stromsparlampe in einem flachzylindrischen Leuchtmittel-Gehäuse wird mittels rückwärtiger Magnet-Kontakte mechanisch und elektrisch an die ferromagnetischen Streifen angeschlossen, um eine Einspeisung zu erhalten. Bei diesen Beleuchtungssystemen müssen die ferromagnetischen Streifen und die Niederspannungs-Kaltlicht-Stromsparlampen passend zueinander ausgebildet sein. Häufig finden sich in Gebäuden jedoch bereits Tragschienen für eine Leuchte und deren Stromspeisung, die durch das Beleuchtungssystem aus der DE 10 2006 002 433 A1 nicht nutzbar sind.

Ein magnetisch gehaltenes Tragsystem einer Leuchte ist auch aus der DE 20 2013 009 661 U1 bekannt. Bei dieser Leuchte sind ein Magnet, der für einen Halt sorgt, sowie elektrische Kontakte voneinander getrennt, allerdings auf derselben Oberfläche nebeneinander angeordnet. Durch die Anordnung der elektrischen Kontakte kann die Leuchte nur an ganz bestimmten Einrichtungen kontaktiert werden.

Eine Trennung von der Funktion des Haltens durch einen Magneten und die der Stromführung findet sich auch in der Leuchte gemäß der BE 01010396 A3 wieder. Der Magnet füllt hierbei nahezu den gesamten Raum zwischen zwei Kontaktbügeln. Diese Anordnung ist für größere Leuchten nicht geeignet. Eine ähnliche Anordnung findet sich außerdem auch in der AT 508 337 B1 mit einem Magneten in einem Basisteil. Der Magnet muss hier sehr groß ausgestaltet sein.

Schließlich offenbart die WO 2012/017376 A1 eine elektrische Leuchte, die aus zwei Komponenten besteht, wobei die Komponente mit den Lampen in einem Ausführungsbeispiel durch Magnete gehalten ist.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Aufsatzprofil zur Verfügung zu stellen, welches einfach zu montieren ist. Insbesondere ist es wünschenswert, wenn das Aufsatzprofil an bereits vorhandene Tragschienen montierbar ist, bevorzugt an Tragschienen unterschiedlichen Typs.

Lösung der Aufgabe

Die vorstehende Aufgabe wird durch eine Leuchte mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Zweckmäßige Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Leuchte werden in den abhängigen Ansprüchen beansprucht.

Dadurch, dass der Grundkörper zwei Schenkel an seinen Seiten aufweist, die sich von einem Schenkelansatz zu einem freien Schenkelende erstrecken und zum Umgreifen einer Tragschiene dienen, und dass innen neben jedem Schenkelansatz ein jeweiliger Permanentmagnet angeordnet ist, können die Permanentmagnete für eine Befestigung der Leuchte an einer Unterseite einer Tragschiene sorgen und die Schenkel durch ihre zumindest teilweise Abdeckung der Tragschiene für einen angenehmen ästhetischen Effekt sorgen. Die Länge der Schenkel lässt sich so ausgestalten, dass bei mehreren Typen von Tragschienen für eine vollständige seitliche Abdeckung gesorgt ist. Die Permanentmagnete können eine ebene Oberfläche aufweisen, die senkrecht zu einer Erstreckungsrichtung der Schenkel steht. Auf diese Weise können sie gut an der Unterseite eines rechteckigen Profils bzw. an dort vorgesehenen Wülsten oder Anschlägen haften. Hierbei kommt es nicht darauf an, wo genau sich diese Anschläge oder Wülste der Tragschiene befinden. Mit anderen Worten kann durch die Ebenheit der Oberfläche der Permanentmagnete die Berührung aufgrund der Magnetkraft an unterschiedlichen Stellen der ebenen Oberfläche erfolgen.

Bei dem bevorzugten Aufsatzprofil weist insbesondere jeder der Permanentmagnete in Richtung senkrecht von dem zugehörigen Schenkel weg eine Erstreckung von zwischen 10% und 25% einer Gesamterstreckung der Leuchte in dieser Richtung auf. In diesem Fall erstrecken sich die beiden Permanentmagnete zusammen über zwischen 20% und 50% der Gesamtbreite der Leuchte, sodass eine hohe Flexibilität deswegen besteht, weil Tragschienen unterschiedlicher Breite einen Halt gewährleisten können. Die Erstreckung der Permanentmagnete lässt sich auch auf die Länge des Schenkels (gemessen vom Schenkelansatz zum freien Ende) beziehen und beträgt bevorzugt zwischen 10% und 25% dieser Länge.

In absoluten Werten ist bei dem bevorzugten Aufsatzprofil vorgesehen, dass jeder der Permanentmagnete in Richtung senkrecht von dem zugehörigen Schenkel weg eine Erstreckung zwischen 1 cm und 10 cm, bevorzugt von zwischen 1,5 cm und 8 cm, besonders bevorzugt von zwischen 2 cm und 5 cm aufweist. Solche Permanentmagnete sind noch nicht zu teuer und ermöglichen zugleich eine hohe Flexibilität bezüglich der Anbringung an unterschiedlichen Tragschienen.

Bei allen Ausführungsformen sind bevorzugt die Abmessungen beider Permanentmagnete gleich, da eine symmetrische Ausgestaltung der Leuchte für einen ausgeglichenen Halt sorgt. Es sind jedoch auch alternative Ausgestaltungen möglich, bei denen einer der Permanentmagnete weniger breit als der andere ist. Dies kann zum Beispiel bei der Montage hilfreich sein, wenn der breitere Permanentmagnet zuerst an eine Tragschiene zum Haften gebracht wird und sodann eine Feinjustierung bezüglich des zweiten Permanentmagneten erfolgt.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Aufsatzprofils sind die Permanentmagnete auf Paaren von Stützstegen gehalten. Dies bewirkt, dass ein leerer Raum (Hohlraum) unterhalb der Permanentmagnete vorgesehen ist, was für eine gute Belüftung der Leuchte als Ganzes gesehen zum Zwecke der Kühlung, insbesondere auch der zumindest einen Lampe, hilfreich sein kann.

Vorzugsweise sind oberhalb der Stützstege an der Oberseite der Permanentmagneten angreifende Haltenasen vorgesehen, sodass durch die Stützstege und die Haltenasen ein Aufnahmekanal entsteht. Die Permanentmagnete werden in diesen Aufnahmekanal seitlich nacheinander eingeschoben.

Zweckmäßigerweise besteht das Aufsatzprofil aus Metall, vorzugsweise aus Aluminium. Hierdurch können wärmeentwickelnde Bauteile, die in Kontakt mit dem Aufsatzprofil stehen, die Wärme an das Aufsatzprofil abgeben. Das Aufsatzprofil dient demzufolge gleichzeitig als Kühlelement.

Die vorliegende Erfindung betrifft darüber hinaus ein Tragschienensystem, welches eine Tragschiene sowie ein Aufsatzprofil nach mindestens einem der vorgehenden Ansprüche umfasst. Das freie Ende des jeweiligen Schenkels der Tragschiene ist einfach oder doppelt abgewinkelt oder mit einer Börderlung versehen. Die Schenkel von Tragschienen sind aus Gründen der Erhöhung der Festigkeit der Schiene, wie vorher beschrieben, ausgebildet. Das erfindungsgemäße Aufsatzprofil nutzt diese konstruktiven Gegebenheiten aus, indem sie die freien Enden der so ausgestalteten Schenkel der Tragschiene für einen Anschlag an den Permanentmagneten nutzt.

Das Tragschienensystem ermöglicht es, das Aufsatzprofile mit Tragschienen unterschiedlichen Schenkelabstands über die Kontaktfläche der Permanentmagnete in einfacher Weise verbindbar sind.

Zweckmäßigerweise beträgt die Kontaktfläche des freien Schenkels der Tragschiene ca. 2–10% der Breite der freien Oberfläche der Permanentmagnete.

Ein Material der Wahl für die Permanentmagnete ist Neodym.

Beschreibung der Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels

Die Erfindung ist anhand eines vorteilhaften Ausführungsbeispiels gemäß den Zeichnungsfiguren näher erläutert. Diese zeigen:

1 eine Schnittzeichnung durch ein an einer Tragschiene montiertes Aufsatzprofil gemäß einer ersten Ausführungsform; und

2 eine stark vereinfachte schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Aufsatzprofils mit unterschiedlich breiten Tragschienen.

Das Aufsatzprofil umfasst gemäß 1 einen C-förmigen Grundkörper 1, der vorliegend an einer Tragschiene 32 befestigt ist. Das Aufsatzprofil kann ferner eine an dem Grundkörper 1 gehaltene Leiterplatte 2 mit einer Mehrzahl von Leuchtdioden 3.

An dem Grundkörper 1 ist ein Abdeckprofil 4 gehalten, welches seinerseits mit einem Paar von Stegen 5 die Leiterplatte 2 abstützt und dadurch die Leiterplatte 2 stabil, wenn auch lose, hält. Die Leiterplatte 2 mit den Leuchtdioden 3 befindet sich somit in einem Aufnahmeraum 6, der durch das Abdeckprofil 4 und den Grundkörper 1 gebildet ist.

Der Grundkörper 1 besteht aus Metall, vorzugsweise aus Aluminium. Er ist daher in der Lage, im Bereich der Leiterplatte 2 bzw. der Leuchtdiode 3 entstehende Wärme abzuleiten.

Bei der Tragschiene 32 handelt es sich um eine herkömmliche, im Wesentlichen C-förmige Schiene, die in vielfältigen Breiten im Rahmen unterschiedlicher Systeme in der Vergangenheit zum Einsatz kam. Derartige Tragschienen 32 besitzen beispielsweise an der Oberseite eine Kabelhalterung 33. In der Kabelhalterung 33 verlaufen eine Mehrzahl von elektrischen Kabeln. Derartige Tragschienen sind entweder unmittelbar an der Decke befestigt oder aber über geeignete Halteeinrichtungen, wie zum Beispiel Ketten oder dergleichen, von der Decke hängend befestigt.

Zum Abdecken der Tragschiene 32 ist gemäß der vorliegenden Erfindung ein besonders konstruiertes Aufsatzprofil vorgesehen. Das Aufsatzprofil ist beispielsweise C-förmig ausgebildet und umfasst einen Grundkörper 1 mit zwei seitlichen Schenkeln 20. Ferner sind im Bereich der beiden Schenkel 20 zwei gegenüberliegende Permanentmagnete 17, 19 quer zum Verlauf des jeweiligen Schenkels 20 positioniert angeordnet. Die Oberfläche der Permanentmagnete 17, 19 dient als Anschlag- und Kontaktfläche für das freie Ende des freie Ende des jeweiligen Schenkels 18 der Tragschiene 32. Hierdurch wird das Aufsatzprofil mittels mechanischer Kraft an der Tragschiene 32 fixiert.

Die Permanentmagnete 17, 19 sind auf jeweiligen Paaren von Stützstegen 22, 23 sowie 24, 25 gehalten und zwar in einem ausreichenden Abstand zum Grundkörper 1, um eine Beeinträchtigung der ggf. an der Unterseite des Grundkörpers 1 befindlichen Elektronik zu vermeiden. Oberhalb des jeweiligen Permanentmagneten 17, 19 greift eine Haltenase 38, 39 an und hält den jeweiligen Permanentmagneten 17, 19 mit geringfügigem Übergriff in der mit den Stützstegen 22, 23 bzw. 24, 25 gebildeten Aufnahmenut. Die Permanentmagnete 17, 19 werden hierbei von der Seite in die Aufnahmenut eingeschoben. Unterhalb der Permanentmagnete 17, 19 befinden sich jeweils ein Hohlraum 26, 27. Die Stützstege 22, 25 bzw. Haltenasen 38, 40 sind jeweils in den Schenkel 20 integral eingeformt. Die weiteren Stützstege 23, 24 bzw. Haltenasen 39, 41 sind Bestandteil einer vom Grundkörper 1 emporragenden Wand.

Der Grundkörper 1 trägt zwei gegenüberliegende Haltemagnete 17 und 19, die insbesondere als Permanentmagnete aus Neodym ausgebildet sind. Die Tragschiene 32 ist aus Stahl oder einem sonstigen ferromagnetischen Metall gebildet. Der Grundkörper 1 umfasst mit zwei Schenkeln 20 die Tragschiene 32, und die Magnete 17 und 19 ziehen den Grundkörper 1 durch Magnetkraft an die Tragschiene 32, wobei insbesondere Anschläge 30 und 31 vorgesehen sind, auf die die Magnete 17 und 19 treffen. Die Magnete 17 und 19 sind auf jeweiligen Paaren von Stützstegen 22, 23 und 24, 25 gehalten, wodurch sich unterhalb der Magnete 17 und 19 ein Hohlraum 26 und 27 ergibt. Dadurch sind die Magnete 17 und 19 von der Leiterplatte 2 ausreichend beabstandet, um diese elektrisch nicht zu stören. Ferner sind an dem Grundkörper 1 Aufnahmen 28 und 29 für eine Verkabelung vorgesehen, die auf Höhe der Hohlräume 26 und 27 liegt und daher ebenfalls kaum durch die Magnete 17 und 19 negativ beeinflusst wird.

Die beiden Schenkel 20 des Aufsatzprofils erstrecken sich von einem jeweiligen Schenkelansatz 34 bzw. 35 zu einem freien Schenkelende 36 bzw. 37. Die Länge l der Schenkel ist an eine Mehrzahl von Typen von Tragschienen 32 angepasst und soll ausreichend groß sein, dass die Schenkel 18 der Tragschienen 32 durch die Schenkel 20 seitlich vollständig abgedeckt sind, wodurch sich ein ansprechender ästhetischer Eindruck ergibt. Die Breite d der Permanentmagnete 17 und 19 (1) beträgt bevorzugt zwischen 10% und 25% der Länge l oder auch der Gesamtbreite L des Grundkörpers 1 und damit des Aufsatzprofils. Durch Einhaltung dieser Maßangaben ist gewährleistet, dass das Aufsatzprofil auch an einer Tragschiene 32 angebracht werden kann, deren Schenkel 18 (gestrichelt gezeichnet) enger zueinander verlaufen, wie dies in 2 schematisch wiedergegeben ist. Die Anschläge 30 und 31 können weiter Innen anliegen, ohne dass der Halt des Grundkörpers 1 ausgeschlossen wäre.

Die Tragschiene 32 kann mit ihrem flachen Endabschnitt 32 unmittelbar an einer (nicht gezeigten) Zimmerdecke angeordnet.

Der Grundkörper 1 besitzt in seinem inneren Bereich einen Vorsprung mit Aufnahmen 28, 29, die dazu vorgesehen sind, stirnseitig einen (nicht dargestellten) Deckel auf das Aufsatzprofil mittels Schrauben, die in die Aufnahmen 28, 29 eingreifen, zu befestigen.

Darüber hinaus kann sich im Inneren des Abdeckprofils ein Vorschaltgerät 42 befinden, welches mittels einer Schraube 43, die in eine Nut am Grundkörper 1 eingreift, innenseitig befestigt sein. Das Vorschaltgerät 42 dient dazu, die bauseits vorhandene Verkabelung in der Kabelhalterung 33 zu kontaktieren und einen Betrieb der Leuchtdiode 3 auf der Leiterplatte 2 zu ermöglichen.

Bezugszeichenliste

1
Grundkörper
2
Leiterplatte
3
Leuchtdiode
4
Abdeckprofil
5
Steg
6
Aufnahmeraum
7
Stegteil
8
Stegteil
9
Stützfläche
10
Vertiefung
11
Halteabschnitt
12
Halteabschnitt
13
Haltesteg
14
Haltesteg
15
Raststeg
16
Raststeg
17
Permanentmagnet
18
Schenkel der Tragschiene
19
Permanentmagnet
20
Schenkel
21
U-förmiges Teil
22
Stützsteg
23
Stützsteg
24
Stützsteg
25
Stützsteg
26
Hohlraum
27
Hohlraum
28
Aufnahme
29
Aufnahme
30
Anschlag
31
Anschlag
32
Tragschiene
33
Kabelhalterung
34
Schenkelansatz
35
Schenkelansatz
36
freies Ende des Schenkels
37
freies Ende des Schenkels
L
Breite des Grundkörpers 1
S
Symmetrieebene
d
Breite des Permanentmagneten 17, 19
l
Länge des Schenkels 20

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • DE 202013009661 U1 [0003]
  • BE 01010396 A3 [0004]
  • AT 508337 B1 [0004]
  • WO 2012/017376 A1 [0005]