Title:
Lampentasche, wie beispielsweise ein Lampenholster für eine Knickkopfhandlampe
Kind Code:
U1
Abstract:

Lampentasche, wie beispielsweise ein Lampenholster (1) für eine Knickkopfhandlampe (2) umfassend ein taschenförmiges Behältnis (3) zur Aufnahme des Lampengehäuses, an dessen Rückseite (4) Befestigungsschlaufen (5) und (6) für eine Gurtbefestigung vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Behältnis (3) zur Einbindung des Lampengehäuses oberhalb der Einstecköffnung (7) einen Sicherungsverschluss (8) aufweist, der das Gehäuse im eingesetzten Zustand teilweise übergreift.



Application Number:
DE202015103182
Publication Date:
06/20/2016
Filing Date:
06/17/2015
Assignee:
Läer, Christof, 33330 (DE)
International Classes:
Attorney, Agent or Firm:
Patentanwälte Meldau - Strauß - Flötotto, 33332, Gütersloh, DE
Claims:
1. Lampentasche, wie beispielsweise ein Lampenholster (1) für eine Knickkopfhandlampe (2) umfassend ein taschenförmiges Behältnis (3) zur Aufnahme des Lampengehäuses, an dessen Rückseite (4) Befestigungsschlaufen (5) und (6) für eine Gurtbefestigung vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Behältnis (3) zur Einbindung des Lampengehäuses oberhalb der Einstecköffnung (7) einen Sicherungsverschluss (8) aufweist, der das Gehäuse im eingesetzten Zustand teilweise übergreift.

2. Lampentasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsverschluss (8) aus zwei an der Front- und/oder Rückseite (4) befestigen Laschen (10) und (11) besteht.

3. Lampentasche nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Laschen (10) und (11) im oberen Bereich über einen Kragenansatz (12) miteinander verbunden sind, der sich im geschlossenen Zustand der Laschen (10) und (11) bereichsweise an bzw. über das Gehäuse anlegt.

4. Lampentasche nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Laschen (10) und (11) über einen Druckknopfverschluss (13) verfügen.

5. Lampentasche nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in wenigstens einer der Laschen (10, 11) eine Aussparung (19) vorgesehen ist.

6. Lampentasche nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass seitlich an dem Behältnis (2) Halterungen (14) für Keile vorgesehen sind.

7. Lampentasche nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelne Halterung (14) aus einem Einsteckfach (15) zur Aufnahme des Keils besteht.

8. Lampentasche nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsteckfach (15) mittels eines Druckknopfverschlusses (16) verschließbar ausgebildet ist.

9. Lampentasche nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an der Rückseite (4) Befestigungsschlaufen (5) und (6) vorgesehen sind, zwischen denen eine Gürtelschlaufe (17) und/oder ein Gürtelclip angeordnet ist.

10. Lampentasche nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Vorderseite des Behältnisses (3) ein reflektierendes Band (18) angeordnet ist.

Description:
Technisches Umfeld

Die Erfindung betrifft eine Lampentasche, wie beispielsweise ein Lampenholster für eine Winkel- und Knickkopfhandlampe, umfassend ein taschenförmiges Behältnis zur Aufnahme des Lampengehäuses an dessen Rückseite Befestigungsschlaufen für eine Gurtbefestigung vorgesehen sind.

Stand der Technik

Aus dem Stand der Technik sind Lampentaschen wie Lampenholster und hier insbesondere für Knickkopflampen bekannt, in dessen Lampengehäuse ein Akku untergebracht ist. Der Lampenholster wird von der Feuerwehr aber auch von Rettungsdiensten verwendet. Der Lampenholster verfügt hierbei über ein Behältnis, in das das Lampengehäuse der Knickkopfhandlampe eingesetzt wird, wobei der an dem Gehäuse verschwenkbar gehaltene Lampenschirm angeordnet ist. So kann die Lampe im eingesteckten Zustand des Gehäuses mit der Hand entsprechend verschwenkt werden, so dass der Lichtstrahl ausgerichtet werden kann, wenn der Feuerwehrmann in dunklen Räumen agieren muss.

Der nach dem Stand der Technik bekannte Lampenholster wird mittels an der Rückseite befestigter Schlaufen entweder am Anzug oder aber auch an Tragegurten von Atemschutzgeräten befestigt.

Als nachteilig bei diesen nach dem Stand der Technik bekannten Lampenholstern wird es angesehen, dass dieser meist immer in der senkrechten Lage an dem Feuerwehranzug angebracht werden muss, weil sonst keine sichere Halterung der Lampe in dem Behältnis gegeben ist. Auf Grund des schweren Lampengehäuses kommt es daher vor, dass sich das Lampengehäuse aus dem Behältnis löst, wenn keine aufrechte Haltung gegeben ist, so dass die Lampe aus der Tasche fällt.

Eine andere nachteilige Situation ergibt sich bei dem bekannten Lampenholster, wenn dieser beispielsweise auf der Schulter befestigt wird, wobei dann, bei gebückter Haltung des Feuermannes, ein sich Lösen des Lampengehäuses aus dem Behältnis gegeben ist, trotz einer Sicherung mittels eines Bandes oder Riemens.

Aufgabe

Der Erfindung stellt sich somit das Problem eine Lampentasche, wie beispielsweise ein Lampenholster für eine Knickkopfhandlampe derart weiter zu bilden, welche die geschilderten Nachteile überwindet, wobei das Lampenholster eine sichere Halterung in jeder Befestigungslage am Körper bzw. an der Kleidung für die Knickkopfhandlampe in dem aufnehmenden Behältnis gewährleisten soll.

Lösung

Erfindungsgemäß wird dieses Problem mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst, vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Die mit der Erfindung erreichten Vorteile bestehen nun darin, dass auf Grund der Ausbildung des Lampenholsters in der Ausgestaltung der Einstecköffnung zur Einbindung des Lampengehäuses oberhalb des Behältnisses für das Lampengehäuse ein Sicherungsverschluss bereitgestellt wird. Im eingesetzten Zustand des Gehäuses wird dieses teilweise von dem Kragenrand übergriffen. Auf Grund dieser Ausbildung wird erreicht, dass ein sicherer Halt insbesondere des Gehäuses in dem Behältnis gewährleistet wird, wobei die Schwenkbarkeit der Knickkopflampe nicht beeinträchtigt wird, weil das Gehäuse hierbei nur bereichsweise übergriffen wird. Somit ergibt sich insbesondere eine nach oben hin halbgeschlossene Tasche, die letztendlich nur noch eine Öffnung für das Knickgelenk der Knickkopflampe bereitstellt.

Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung besteht der Scherungsverschluss aus zwei an der Rückseite befestigten Laschen, die im oberen Bereich über einen Kragenansatz miteinander verbunden sind. Im geschlossenen Zustand der Laschen, im vorderen Bereich, legt sich der Kragenrand bereichsweise an bzw. über das Gehäuse an. Die Laschen verfügen hierbei über einen Druckknopfverschluss, der beim Übereinanderlegen der Laschen im vorderen Bereich bzw. hier vor dem Akkugehäuse mit den Druckknöpfen verschlossen werden kann.

Nach einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist wenigstens einer der Laschen mit einer Aussparung versehen, wobei diese insbesondere ermöglicht, dass Bereiche des Lampengehäuses hier übergriffen werden können, die dann innerhalb der ausgesparten Öffnung eingebunden werden.

In Weiterbildung der Erfindung sind seitlich an dem Behältnis Halterungen für Keile vorgesehen, welche als Türstopper im Notfall oder Brandfall zum Einsatz kommen können. Dabei besteht die einzelne Halterung aus einem Einsteckfach zur Aufnahme des Keils. Das Einsteckfach wird hierbei ebenfalls mittels eines Druckknopfverschlusses nach unten hin verschlossen, so dass, bei Lösen des Druckknopfverschlusses der Keil leicht aus der unteren Öffnung entnommen werden kann.

Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind an der Rückseite Befestigungsschlaufen vorgesehen, zwischen denen optional eine Gürtelschlaufe und/oder ein Gürtelclip vorgesehen sein können.

Beschreibung der Zeichnungen

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt:

1 eine Frontansicht eines Lampenholsters ohne Gegenstände gemäß der Erfindung im geöffneten Zustand der Laschen;

2 eine perspektivische Darstellung des Lampenholsters in Rücksicht;

3 eine weitere perspektivische Darstellung des Lampenholsters ohne Gegenstände im geschlossenen Zustand der Laschen; und

4 eine Seitenansicht des Lampenholsters mit eingesetzter Knickkopfhandlampe.

Ausführungsbeispiele

Die 1, 2, 3 und 4 zeigen eine Lampentasche 1, wie beispielsweise ein Lampenholster für eine Knickkopfhandlampe 2, wie diese im eingesetzten Zustand in der 4 näher dargestellt ist. Das Lampenholster 1 umfasst hierbei ein taschenförmiges Behältnis 3 zur Aufnahme des Lampengehäuses. An der Rückseite 4 des Lampenholsters 1 sind Befestigungsschlaufen 5 und 6 für eine Gurtbefestigung vorgesehen, wie diese insbesondere in der 2 dargestellt sind.

Wie insbesondere aus der Zusammenschau der 1 und 3 bzw. auch 4 zu erkennen ist, weist das Behältnis 3 zur Einbindung des Lampengehäuses oberhalb der Einstecköffnung 7 des Behältnisses 3 einen Sicherungsverschluss 8 auf, der das Gehäuse im eingesetzten Zustand, wie dies insbesondere in der 4 deutlich dargestellt ist, teilweise hinter dem Lampenschirm 9 übergreift. Der Sicherungsverschluss 8 besteht hierbei aus an der Rückseite 4 befestigten Laschen 10 und 11, die im oberen Bereich über einen Kragenansatz 12 miteinander verbunden sind, wie dies insbesondere in der 1, aber auch in der 3 in der Perspektive deutlich zu erkennen ist. Der Kragenansatz 12 legt sich hierbei im geschlossen verbundenen Zustand der Laschen 10 und 11, wie dies in der 3 dargestellt ist, bereichsweise an das Gehäuse an, wie dies deutlich aus der 4 in der Seitenansicht zu erkennen ist. Die Laschen 10, 11 verfügen hierbei über einen Druckknopfverschluss 13, wie dieser in den Figuren gezeigt wird. Wenigstens eine der Laschen 10, 11 verfügt hierbei über eine Aussparung 19, wie sie in den 1, 3, und 4 zu erkennen ist. Der Öffnungsbereich der Aussparung 19 schließt hierbei Gehäuseteile ein.

Wie insbesondere aus der 1, aber auch aus der 3, zu erkennen ist, sind seitlich an dem Behältnis 3 Halterungen 14 für nicht näher dargestellte Keile vorgesehen, wobei die einzelne Halterung 14 aus einem Einsteckfach 15 zur Aufnahme eines nicht näher dargestellten Keils besteht. Das Einsteckfach 15 weist hierbei eine nach unten geöffnete Öffnung auf, so dass der Keil von unten her eingeschoben bzw. herausgezogen werden kann. Das Einsteckfach 15 ist hierbei ebenfalls mittels eines Druckknopfverschlusses 16 verschließbar, so dass ein sich Selbstlösen des Keils aus dem Einsteckfach 15 unterbunden wird.

Insbesondere noch in der 2 ist zu erkennen, dass an der Rückseite 4 zwischen den Befestigungsschlaufen 5 und 6 eine Gürtelschlaufe und/ein Gürtelclip 17 angeordnet sein kann. In dem dargestellten Beispiel ist insbesondere eine Gürtelschlaufe 17 an der Rückseite 4 vorgesehen. Auf der Vorderseite zwischen den Halterungen 14 ist noch ein reflektierendes Band 18 auf dem Behältnis 3 angebracht.

Bezugszeichenliste

1
Lampentasche
2
Knickkopfhandlampe
3
Behältnis
4
Rückseite
5
Befestigungsschlaufe
6
Befestigungsschlaufe
7
Einstecköffnung
8
Sicherungsverschluss
9
Lampenschirm
10
Lasche
11
Lasche
12
Kragenansatz
13
Druckknopfverschluss
14
Halterungen
15
Einsteckfach
16
Druckknopfverschlusses
17
Gürtelschlaufe/Gürtelclip
18
Reflektierendes Band
19
Aussparung