Title:
Verlegung von flexibel ausgebildeten Leitungen in einem zwischen einer Rohdecke und einer daran aufgehängten Zwischendecke angeordneten Zwischenraum
Kind Code:
U1
Abstract:

Vorrichtung (11) zum Verlegen von flexibel ausgebildeten Leitungen in einem zwischen einer Rohdecke und einer daran aufgehängten, auf ihrer der Rohdecke zugewandten Oberseite (1) eine von der Oberseite (1) zumindest teilweise vorstehende Stützstruktur (9) aufweisenden Zwischendecke (2) angeordneten Zwischenraum, aufweisend
– wenigstens einen in den Zwischenraum einführbaren, rohrförmig ausgebildeten Führungskörper (12), der derart ausgebildet ist, dass durch ihn zumindest eine zu verlegende Leitung geführt werden kann, und
– wenigstens einen an einem Verbindungsabschnitt des Führungskörpers (12) angeordneten Gleitkörper (13), der derart dimensioniert ist, dass er um ein vorgegebenes Maß radial von dem Führungskörper (12) absteht,
– wobei der Führungskörper (12) wenigstens einen axial um ein vorgegebenes Maß von dem Verbindungsabschnitt vorstehenden freien Endabschnitt (14, 20) aufweist.



Application Number:
DE202015102222U
Publication Date:
09/01/2015
Filing Date:
05/01/2015
Assignee:
Wünsche, Stefan, 73252 (DE)
Attorney, Agent or Firm:
Stütz, Jan H., Dipl.-Ing., 10117, Berlin, DE
Claims:
1. Vorrichtung (11) zum Verlegen von flexibel ausgebildeten Leitungen in einem zwischen einer Rohdecke und einer daran aufgehängten, auf ihrer der Rohdecke zugewandten Oberseite (1) eine von der Oberseite (1) zumindest teilweise vorstehende Stützstruktur (9) aufweisenden Zwischendecke (2) angeordneten Zwischenraum, aufweisend
– wenigstens einen in den Zwischenraum einführbaren, rohrförmig ausgebildeten Führungskörper (12), der derart ausgebildet ist, dass durch ihn zumindest eine zu verlegende Leitung geführt werden kann, und
– wenigstens einen an einem Verbindungsabschnitt des Führungskörpers (12) angeordneten Gleitkörper (13), der derart dimensioniert ist, dass er um ein vorgegebenes Maß radial von dem Führungskörper (12) absteht,
– wobei der Führungskörper (12) wenigstens einen axial um ein vorgegebenes Maß von dem Verbindungsabschnitt vorstehenden freien Endabschnitt (14, 20) aufweist.

2. Vorrichtung (11) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Endabschnitt (14) des Führungskörpers (12) und/oder dem Gleitkörper (13) mindestens eine Lichtquelle (16) derart angeordnet ist, dass mit ihr ein vor dem Endabschnitt (14) liegender Raum zumindest teilweise ausleuchtbar ist.

3. Vorrichtung (11) nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch wenigstens drei umfänglich verteilt an dem Endabschnitt (14) des Führungskörpers (12) angeordnete Lichtquellen (16).

4. Vorrichtung (11) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Lichtquelle (16) als Leuchtdiode ausgebildet ist.

5. Vorrichtung (11) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, gekennzeichnet durch wenigstens einen mit wenigstens einer Lichtquelle (16) elektrisch verbundenen elektrischen Energiespeicher (17), mit dem die Lichtquelle (16) mit elektrischer Energie versorgbar ist.

6. Vorrichtung (11) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Energiespeicher (17) zumindest teilweise innerhalb des Gleitkörpers (13) angeordnet ist.

7. Vorrichtung (11) nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch wenigstens eine an dem Endabschnitt (14) des Führungskörpers (12) und/oder dem Gleitkörper (13) angeordnete Kamera, mit der ein vor dem Endabschnitt (14) liegender Raum zumindest teilweise einsehbar ist, und wenigstens einen kommunikationstechnisch mit der Kamera verbundenen Monitor.

8. Vorrichtung (11) nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch wenigstens eine an der Zwischendecke (2) befestigbare Halterung, an welcher der Führungskörper (12) geführt und/oder in einer Relativstellung zu der Zwischendecke (2) fixiert werden kann.

9. Vorrichtung (11) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung wenigstens eine Zwinge aufweist, über die die Halterung an der Zwischendecke (2) befestigbar ist.

10. Vorrichtung (11) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass an der Halterung wenigstens ein optisches Mittel angeordnet ist, über das der Endabschnitt (14) des Führungskörpers (12) und zumindest ein Teil des vor dem Endabschnitt (14) liegenden Raums von außerhalb des Zwischenraums beobachtbar sind.

11. Vorrichtung (11) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das optische Mittel wenigstens einen Spiegel und/oder wenigstens ein Prisma aufweist.

12. Vorrichtung (11) nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch wenigstens ein mit dem Führungskörper (12) verbindbares Verlängerungsstück (18).

13. Vorrichtung (11) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Verlängerungsstück (18) teleskopartig relativ zu dem Führungskörper (12) verlagerbar an dem Führungskörper (12) angeordnet ist.

14. Vorrichtung (11) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskörper (12) und/oder das Verlängerungsstück (18) auf ein Ende der in dem Zwischenraum zu verlegenden Leitung formschlüssig aufsteckbar ausgebildet ist.

15. Vorrichtung (11) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskörper (12), der Gleitkörper (13) und/oder das Verlängerungsstück (18) zumindest teilweise aus einem Kunststoff oder einem Faserverbundwerkstoff gebildet sind.

16. Verwendung der Vorrichtung (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 15 zum Verlegen von flexibel ausgebildeten Leitungen in einem zwischen einer Rohdecke und einer daran aufgehängten, auf ihrer der Rohdecke zugewandten Oberseite (1) eine von der Oberseite (1) zumindest teilweise vorstehende Stützstruktur (9) aufweisenden Zwischendecke (2) angeordneten Zwischenraum.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verlegen von flexibel ausgebildeten Leitungen in einem zwischen einer Rohdecke und einer daran aufgehängten, auf ihrer der Rohdecke zugewandten Oberseite eine von der Oberseite zumindest teilweise vorstehende Stützstruktur aufweisenden Zwischendecke angeordneten Zwischenraum.

Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Verlegen von flexibel ausgebildeten Leitungen in einem zwischen einer Rohdecke und einer daran aufgehängten, auf ihrer der Rohdecke zugewandten Oberseite eine von der Oberseite zumindest teilweise vorstehende Stützstruktur aufweisenden Zwischendecke angeordneten Zwischenraum unter Verwendung einer entsprechenden Vorrichtung.

Ferner betrifft die Erfindung eine Verwendung einer entsprechenden Vorrichtung zum Verlegen von flexibel ausgebildeten Leitungen in einem zwischen einer Rohdecke und einer daran aufgehängten, auf ihrer der Rohdecke zugewandten Oberseite eine von der Oberseite zumindest teilweise vorstehende Stützstruktur aufweisenden Zwischendecke angeordneten Zwischenraum.

Es ist bekannt, an einer Rohdecke eines Raums eine Zwischendecke aufzuhängen. Solche Zwischendecken werden auch als abgehängte Decken oder Leichtbaudecken bezeichnet und finden Verwendung im Trockenbau.

Herkömmliche Zwischendecken weisen auf ihrer der Rohdecke zugewandten Oberseite eine von der Oberseite zumindest teilweise vorstehende Stützstruktur auf, an der beispielsweise Deckenplatten, beispielsweise Gipskartonplatten, befestigt sind. Üblich ist hierbei die Verwendung von Profilen für die Ausbildung einer Stützstruktur, wobei die Profile sich gegenseitig kreuzend angeordnet und an den dadurch gebildeten Kreuzungsstellen mechanisch miteinander verbunden sein können.

Zwischen einer Rohdecke und einer daran aufgehängten Zwischendecke ist ein Zwischenraum vorhanden, in dem üblicherweise Leitungen zum Leiten von Luft, anderweitigen Fluiden, elektrischem Strom oder dergleichen verlegt werden, wodurch diese Leitungen optisch von der Zwischendecke verdeckt sind.

Bei der Verlegung von flexibel ausgebildeten Leitungen, beispielsweise Kabeln, ist problematisch, dass die flexibel ausgebildeten Leitungen bei ihrer Durchführung durch den Zwischenraum zwischen Rohdecke und Zwischendecke gegen Teile einer Stützstruktur der Zwischendecke stoßen und hierdurch aufgehalten werden können. Dies ist insbesondere bei einer Durchführung von flexibel ausgebildeten Leitungen über längere Distanzen in dem Zwischenraum gegeben, da sich eine flexibel ausgebildete Leitung aufgrund der auf sie einwirkenden Schwerkraft in Richtung der Zwischendecke verbiegt bzw. verformt, wodurch das vorausgehende Ende der flexibel ausgebildeten Leitung zwangsläufig auf die Stützstruktur der Zwischendecke trifft. Zudem kann durch eine Stützstruktur einer Zwischendecke die Sicht in Richtung einer Stelle verhindert sein, zu der eine flexibel ausgebildete Leitung durch den Zwischenraum geführt werden soll.

Um dieser Problematik zu begegnen, werden üblicherweise zwischen zwei durch Löcher in der Zwischendecke gebildeten Endpunkten, aus denen Abschnitte einer in dem Zwischenraum verlegten flexibel ausgebildeten Leitung aus dem Zwischenraum austreten sollen, an mehreren Stellen der Zwischendecke Hilfslöcher in die Zwischendecke gebohrt, um anschließend von einem Endpunkt über die Hilfslöcher bis zum anderen Endpunkt schrittweise eine Verbindung zwischen den Endpunkten herzustellen. An einem ersten Endpunkt kann ein Ende eines in der Regel flexibel ausgebildeten Hilfsmittels, beispielsweise einer Schnur oder eines Drahts, durch eine erste Person in den Zwischenraum eingeführt und in Richtung des zweiten Endpunktes bewegt werden. Eine zweite Person kann versuchen, durch die zu dem ersten Endpunkt nächstliegende Hilfsöffnung in der Zwischendecke das Hilfsmittel zu erreichen und das Hilfsmittel zu der nächstliegenden Hilfsöffnung weiter zu bewegen. Dieser Vorgang wird wiederholt, bis das Ende des Hilfsmittels durch den zweiten Endpunkt erreichbar ist. An einem Ende des Hilfsmittels kann dann ein Ende einer in dem Zwischenraum zu verlegenden flexibel ausgebildeten Leitung befestigt werden und durch den Zwischenraum bis zum jeweilig anderen Endpunkt durch den Zwischenraum gezogen werden. Jedoch kann auch hierbei das Ende der in dem Zwischenraum zu verlegenden flexibel ausgebildeten Leitung in Kontakt mit einem Teil der Stützstruktur der Zwischendecke kommen und dadurch aufgehalten werden. Zudem sind bei dieser Vorgehensweise im Anschluss die Hilfsöffnungen an der Zwischendecke zu verschließen, was insbesondere bei einem großen Abstand zwischen den beiden Endpunkten und einer entsprechend großen Anzahl an Hilfsöffnungen mit einem hohen Renovierungsbedarf sowie mit einem hohem Zeit- und Kostenaufwand verbunden ist.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verlegung von flexibel ausgebildeten Leitungen in einem zwischen einer Rohdecke und einer daran aufgehängten, auf ihrer der Rohdecke zugewandten Oberseite eine von der Oberseite zumindest teilweise vorstehende Stützstruktur aufweisenden Zwischendecke angeordneten Zwischenraum zu vereinfachen.

Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung gemäß Anspruch 1, ein Verfahren gemäß Anspruch 15 und eine Verwendung gemäß Anspruch 17 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben, welche jeweils für sich genommen oder in verschiedener Kombination miteinander einen Aspekt der Erfindung darstellen können.

Mit Anspruch 1 wird eine Vorrichtung zum Verlegen von flexibel ausgebildeten Leitungen in einem zwischen einer Rohdecke und einer daran aufgehängten, auf ihrer der Rohdecke zugewandten Oberseite eine von der Oberseite zumindest teilweise vorstehende Stützstruktur aufweisenden Zwischendecke angeordneten Zwischenraum vorgeschlagen, aufweisend

  • – wenigstens einen in den Zwischenraum einführbaren, rohrförmig ausgebildeten Führungskörper, der derart ausgebildet ist, dass durch ihn zumindest eine zu verlegende Leitung geführt werden kann, und
  • – wenigstens einen an einem Verbindungsabschnitt des Führungskörpers angeordneten Gleitkörper, der derart dimensioniert ist, dass er um ein vorgegebenes Maß radial von dem Führungskörper absteht,
  • – wobei der Führungskörper wenigstens einen axial um ein vorgegebenes Maß von dem Verbindungsabschnitt vorstehenden freien Endabschnitt aufweist.

Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann eine flexibel ausgebildete Leitung beispielsweise in dem Zwischenraum verlegt werden, indem

  • – die Vorrichtung über eine Einbringöffnung derart in der Zwischendecke in den Zwischenraum eingebracht wird, dass sich der Führungskörper über den Gleitkörper auf der Oberseite der Zwischendecke abstützt,
  • – die Vorrichtung in Richtung einer an der Zwischendecke ausgebildeten Austrittsöffnung, aus der ein Abschnitt einer in dem Zwischenraum verlegten Leitung austreten soll, vorgeschoben wird, bis der Gleitkörper auf einen Teil der Stützstruktur der Zwischendecke trifft,
  • – die Vorrichtung um die Längsachse des Führungskörpers gedreht wird, bis der Gleitkörper höher als das Teil der Stützstruktur der Zwischendecke angeordnet ist, wobei der freie Endabschnitt des Führungskörpers auf dem Teil der Stützstruktur aufliegt,
  • – die gedrehte Vorrichtung in Richtung der an der Zwischendecke ausgebildeten Austrittsöffnung vorgeschoben wird, bis der Gleitkörper das Teil der Stützstruktur der Zwischendecke überwunden hat,
  • – die Vorrichtung um die Längsachse des Führungskörpers gedreht wird, bis sich der Führungskörper wieder über den Gleitkörper auf der Oberseite der Zwischendecke abstützt, und
  • – die vier zuletzt genannten Schritte eventuell wiederholt werden.

Hierzu ist an der Zwischendecke eine passend dimensionierte Einbringöffnung auszubilden. Da der an dem Verbindungsabschnitt des Führungskörpers angeordnete Gleitkörper derart dimensioniert ist, dass er um ein vorgegebenes Maß radial von dem Führungskörper absteht, kann der Führungskörper in einem Abstand zu der Oberseite der Zwischendecke gehalten werden, welcher größer als das Ausmaß ist, um dass die Stützstruktur von der Oberseite der Zwischendecke vorsteht. Dies bewirkt, dass der Führungskörper, der sich über den Gleitkörper auf der Oberseite der Zwischendecke abstützt, oberhalb der Stützstruktur angeordnet ist. Hierdurch kann der Führungskörper bzw. sein axial um ein vorgegebenes Maß von dem Verbindungsabschnitt vorstehender freier Endabschnitt beim Vorschieben der Vorrichtung in Richtung der an der Zwischendecke ausgebildeten Austrittsöffnung über das Teil der Stützstruktur geschoben werden. Bei der anschließenden Drehung der Vorrichtung um die Längsachse des Führungskörpers liegt der freie Endabschnitt des Führungskörpers auf dem Teil der Stützstruktur auf, so dass ein Abstützen des Führungskörpers über den Gleitkörper auf der Oberseite der Zwischendecke nicht erforderlich ist und durch die Drehung der Vorrichtung aufgehoben werden kann. Während der weiteren Verschiebung der gedrehten Vorrichtung in Richtung der an der Zwischendecke ausgebildeten Austrittsöffnung stützt sich der Führungskörper somit direkt auf dem zu überwindenden Teil der Stützstruktur ab.

Der rohrförmig ausgebildete Führungskörper kann einen kreisrunden oder einen polygonalen Querschnitt aufweisen. Der Führungskörper kann auch derart ausgebildet sein, dass durch ihn zwei oder mehrere zu verlegende flexibel ausgebildete Leitungen gleichzeitig geführt werden können. Die Vorrichtung kann auch zwei oder mehrere mechanisch miteinander verbindbare Führungskörper mit daran angeordneten Gleitkörpern aufweisen, wodurch die Vorrichtung entsprechend dem jeweiligen Anwendungsfall verlängerbar ist.

Der Führungskörper kann einstückig mit dem Gleitkörper ausgebildet sein, beispielsweise unter Verwendung eines Spritzgussverfahrens. Alternativ können der Führungskörper und der Gleitkörper separat voneinander hergestellt und anschließend zur Ausbildung der Vorrichtung miteinander verbunden werden, wozu geeignete Verbindungsmittel vorhanden sein können. Bei dem Führungskörper kann es sich auch um ein herkömmlich verfügbares, nicht speziell hergestelltes Rohrstück handeln.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht ein einfaches Verlegen von flexibel ausgebildeten Leitungen in einem zwischen einer Rohdecke und einer daran aufgehängten, auf ihrer der Rohdecke zugewandten Oberseite eine von der Oberseite zumindest teilweise vorstehende Stützstruktur aufweisenden Zwischendecke angeordneten Zwischenraum. Hierdurch kann insbesondere der Zeit- und Arbeitsaufwand beim diesem Verlegen von flexibel ausgebildeten Leitungen gegenüber herkömmlichen Methoden auf ein Mindestmaß reduziert werden. Insbesondere muss keine Vielzahl an Hilfsöffnungen in die Zwischendecke eingebracht werden, welche nach einer Verlegung einer flexibel ausgebildeten Leitung in den Zwischenraum aufwändig ausgefüllt werden müssen, um den durch die Zwischendecke beim Betrachter hervorgerufenen optischen Eindruck nicht zu beeinträchtigen.

Nach Verlegung einer flexibel ausgebildeten Leitung in dem Zwischenraum kann die Vorrichtung wieder auf einfache Art und Weise aus dem Zwischenraum entfernt werden. Dies kann beispielsweise durch eine Umkehrung der oben genannten Schritte erfolgen, durch welche die Erfindung in den Zwischenraum eingebracht worden ist. Durch den Führungskörper der Vorrichtung kann auch ein Hilfsmittel, beispielsweise eine Schnur oder ein Draht, gezogen werden, um mit ihm eine flexibel ausgebildete Leitung durch den Führungskörper zu ziehen.

Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung ist an dem Endabschnitt des Führungskörpers und/oder dem Gleitkörper mindestens eine Lichtquelle derart angeordnet, dass mit ihr ein vor dem Endabschnitt liegender Raum zumindest teilweise ausleuchtbar ist. Hierdurch kann der Zwischenraum und die darin zumindest teilweise angeordnete Stützstruktur der Zwischendecke besser wahrgenommen werden, um die Vorrichtung gezielt in eine bestimmte Richtung innerhalb des Zwischenraums vorschieben zu können.

Vorteilhafterweise weist die Vorrichtung wenigstens drei umfänglich verteilt an dem Endabschnitt des Führungskörpers angeordnete Lichtquellen auf. Dies macht eine gleichmäßige und optimale Ausleuchtung des vor dem Endabschnitt des Führungskörpers liegenden Raums möglich.

Vorzugsweise ist wenigstens eine Lichtquelle als Leuchtdiode ausgebildet. Die Leuchtdiode kann beispielsweise als oberflächenmontiertes Bauteil („surface mounted device”, SMD) ausgebildet sein. Eine Leuchtdiode ist ein sehr robustes und energiesparendes Leuchtmittel.

Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung weist die Vorrichtung wenigstens einen mit wenigstens einer Lichtquelle elektrisch verbundenen elektrischen Energiespeicher auf, mit dem die Lichtquelle mit elektrischer Energie versorgbar ist. Der elektrische Energiespeicher kann als Sekundärbatterie ausgebildet sein.

Vorteilhafterweise ist der elektrische Energiespeicher zumindest teilweise innerhalb des Gleitkörpers angeordnet. Dies geht mit einer raumsparenden Ausgestaltung der Vorrichtung einher, wodurch deren Handhabung vereinfacht wird. Der elektrische Energiespeicher kann auch vollständig in dem Gleitkörper angeordnet sein.

Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung weist die Vorrichtung wenigstens eine an dem Endabschnitt des Führungskörpers und/oder dem Gleitkörper angeordnete Kamera, mit der ein vor dem Endabschnitt liegender Raum zumindest teilweise einsehbar ist, und wenigstens einen kommunikationstechnisch mit der Kamera verbundenen Monitor auf. Der Monitor ist vorzugsweise außerhalb des Zwischenraums angeordnet und kann ein Live-Bild des vor dem Endabschnitt des Führungskörpers liegenden Bereichs zeigen. Die Kamera kann kabelgebunden oder kabellos kommunikationstechnisch mit dem Monitor verbunden sein. Beispielsweise kann die Kamera per Funk mit dem Monitor verbunden sein. Alternativ kann zur Kommunikation zwischen der Kamera und dem Monitor eine Bluetooth-Verbindung oder eine kabellose LAN-Verbindung verwendet werden. Hierzu sind die Kamera mit einem geeigneten Sender und der Monitor mit einem geeigneten Empfänger zu kombinieren. Alternativ oder zusätzlich zu der Kamera kann eine Wärmebildkamera an dem Endabschnitt des Führungskörpers und/oder dem Gleitkörper angeordnet sein, mit der ein vor dem Endabschnitt liegender Raum zumindest teilweise einsehbar ist und die entsprechend kommunikationstechnisch mit dem Monitor oder einem weiteren Monitor verbunden ist. Bei Verwendung einer Wärmebildkamera kann eine Anordnung einer Lichtquelle an dem Endabschnitt des Führungskörpers und/oder dem Gleitkörper entfallen.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, dass die Vorrichtung wenigstens eine an der Zwischendecke befestigbare Halterung aufweist, an welcher der Führungskörper geführt und/oder in einer Relativstellung zu der Zwischendecke fixiert werden kann. Eine Führung des Führungskörpers mittels der Halterung ist vorteilhaft, da der Führungskörper so nicht in körperlichen Kontakt mit der Zwischendecke kommt, wodurch die Zwischendecke beschädigt werden könnte. Zur Führung des Führungskörpers kann beispielsweise durch eine U-förmig ausgebildete Führungseinheit, eine Führungsöse oder dergleichen an der Halterung ausgebildet sein. Eine Fixierung des Führungskörpers an der Zwischendecke ist insbesondere dann sinnvoll, wenn der Führungskörper seine zur Verlegung der flexibel ausgebildeten Leitung optimale Position eingenommen hat, so dass der Führungskörper bei der Durchführung der flexibel ausgebildeten Leitung durch den Führungskörper seine optimale Position beibehält.

Vorteilhafterweise weist ist die Halterung wenigstens eine Zwinge auf, über die die Halterung an der Zwischendecke befestigbar ist. Dies geht mit einer einfachen und flächigen Befestigung der Halterung einher, insbesondere um Schäden an der Zwischendecke durch eine punktuelle Krafteinleitung zu verhindern.

Vorzugsweise ist an der Halterung wenigstens ein optisches Mittel angeordnet, über das der Endabschnitt des Führungskörpers und zumindest ein Teil des vor dem Endabschnitt liegenden Raums von außerhalb des Zwischenraums beobachtbar sind. Dies macht eine Beobachtung des Endabschnitts des Führungskörpers von außerhalb des Zwischenraums möglich, was in Kombination mit an dem Endabschnitt und/oder dem Gleitkörper angeordneten Leuchtquellen eine optimale Handhabung und Führung der Vorrichtung ermöglicht.

Bevorzugt weist das optische Mittel wenigstens einen Spiegel und/oder wenigstens ein Prisma auf. Mit dem Spiegel bzw. dem Prisma kann ein optischer Pfad beispielsweise um 90° umgelenkt werden.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung weist die Vorrichtung wenigstens ein mit dem Führungskörper verbindbares Verlängerungsstück auf. Die Vorrichtung kann auch zwei oder mehrere Verlängerungsstücke aufweisen, wobei ein Verlängerungsstück im Wesentlichen fluchtend mit dem Führungskörper und die übrigen Verlängerungsstücke im Wesentlichen fluchtend miteinander und mit dem mit dem Führungskörper verbundenen Verlängerungsstück verbindbar sind. Die Verbindung zwischen dem Führungskörper und dem Verlängerungsstück bzw. zwischen Verlängerungsstücken kann beispielsweise über Schraubverbindungen, Bajonettverbindungen oder dergleichen erfolgen. Wenigstens ein Verlängerungsstück kann mit einem entsprechenden Gleitkörper versehen sein, um weitere Abstützpunkte auf der Oberseite der Zwischendecke zu realisieren.

Vorteilhafterweise ist das Verlängerungsstück teleskopartig relativ zu dem Führungskörper verlagerbar an dem Führungskörper angeordnet. Dies macht eine einfache Handhabung der Vorrichtung und eine einfache Anpassung der Vorrichtung an den jeweiligen Anwendungsfall möglich.

Vorzugsweise sind der Führungskörper und/oder das Verlängerungsstück auf ein Ende der in dem Zwischenraum zu verlegenden Leitung formschlüssig aufsteckbar ausgebildet. Durch die formschlüssige Verbindung zwischen dem Führungskörper und der flexibel ausgebildeten Leitung ist der Führungskörper derart an dem Ende der Leitung befestigbar, dass der Führungskörper zusammen mit der flexibel ausgebildeten Leitung und über diese innerhalb des Zwischenraums vorgeschoben werden kann.

Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung sind der Führungskörper, der Gleitkörper und/oder das Verlängerungsstück zumindest teilweise aus einem Kunststoff oder einem Faserverbundwerkstoff gebildet. Dies geht mit einer leichtgewichtigen Ausgestaltung der Vorrichtung einher, um die Zwischendecke während einer Verlegung einer flexibel ausgebildeten Leitung nicht mit einem unzulässigen und schädigenden Gewicht zu belasten.

Mit Anspruch 15 wird ein Verfahren zum Verlegen von flexibel ausgebildeten Leitungen in einem zwischen einer Rohdecke und einer daran aufgehängten, auf ihrer der Rohdecke zugewandten Oberseite eine von der Oberseite zumindest teilweise vorstehende Stützstruktur aufweisenden Zwischendecke angeordneten Zwischenraum unter Verwendung einer Vorrichtung nach einer der vorgenannten Ausgestaltungen oder einer beliebigen Kombination derselben vorgeschlagen, aufweisend die Schritte:

  • (A) Ausbilden einer Einbringöffnung an der Zwischendecke, über welche die Vorrichtung in den Zwischenraum einbringbar ist;
  • (B) Einbringen der Vorrichtung, derart, dass sich der Führungskörper über den Gleitkörper auf der Oberseite der Zwischendecke abstützt;
  • (C) Vorschieben der Vorrichtung in Richtung einer an der Zwischendecke ausgebildeten Austrittsöffnung, aus der ein Abschnitt einer in dem Zwischenraum verlegten Leitung austreten soll, bis der Gleitkörper auf einen Teil der Stützstruktur der Zwischendecke trifft;
  • (D) Drehen der Vorrichtung um die Längsachse des Führungskörpers bis der Gleitkörper höher als das Teil der Stützstruktur der Zwischendecke angeordnet ist, wobei der freie Endabschnitt des Führungskörpers auf dem Teil der Stützstruktur aufliegt;
  • (E) Vorschieben der gedrehten Vorrichtung in Richtung der an der Zwischendecke ausgebildeten Austrittsöffnung bis der Gleitkörper das Teil der Stützstruktur des Zwischendecke überwunden hat;
  • (F) Drehen der Vorrichtung um die Längsachse des Führungskörpers bis sich der Führungskörper wieder über den Gleitkörper auf der Oberseite der Zwischendecke abstützt; und
  • (G) eventuelles Wiederholen der Schritte (C) bis (F).

Mit diesem Verfahren sind die oben mit Bezug auf die Vorrichtung genannten Vorteile entsprechend verbunden. Der mit dem erfindungsgemäßen Verfahren verbundene Zeit- und Arbeitsaufwand ist gegenüber herkömmlichen Vorgehensweisen auf ein Mindestmaß reduziert. Müssen aufeinanderfolgend mehrere Teile der Stützstruktur entsprechend überwunden werden, ist es erforderlich, die Schritte (C) bis (F) zu wiederholen. Hierbei kann vorgesehen sein, dass an dem Führungskörper, wie oben beschrieben, wenigstens ein Verlängerungsstück befestigt wird.

Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung wird die Einbringöffnung an der Zwischendecke dadurch ausgebildet, dass ein Deckenabschnitt der Zwischendecke unter Belassung eines ein Gelenk ausbildenden, eine geringere Dicke als die Dicke der Zwischendecke aufweisenden Verbindungsabschnitts ausgeschnitten wird, wobei der Verbindungsabschnitt an die Oberseite der Zwischendecke angrenzt. Über den Verbindungsabschnitt kann der Deckenabschnitt zur Freigabe der Einbringöffnung in den Zwischenraum hochgeklappt werden. Nach erfolgter Verlegung einer flexibel ausgebildeten Leitung in dem Zwischenraum kann der Deckenabschnitt wieder in seine ursprüngliche, die Einbringöffnung verschießende Stellung heruntergeklappt werden. Verbleibende Spalte zwischen dem Deckenabschnitt und der übrigen Zwischendecke können anschließend beispielsweise mittels eines Montageklebers aufgefüllt und nach dessen Austrocknung mit Farbe ausgebessert werden.

Mit Anspruch 17 wird eine Verwendung der Vorrichtung nach einer der vorgenannten Ausgestaltungen oder einer beliebigen Kombination derselben zum Verlegen von flexibel ausgebildeten Leitungen in einem zwischen einer Rohdecke und einer daran aufgehängten, auf ihrer der Rohdecke zugewandten Oberseite eine von der Oberseite zumindest teilweise vorstehende Stützstruktur aufweisenden Zwischendecke angeordneten Zwischenraum vorgeschlagen. Mit dieser Verwendung sind die oben mit Bezug auf die Vorrichtung genannten Vorteile entsprechend verbunden.

Im Folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die anliegenden Figuren anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen exemplarisch erläutert, wobei die nachfolgend dargestellten Merkmale sowohl jeweils für sich genommen als auch in unterschiedlicher Kombination miteinander einen Aspekt der Erfindung darstellen können. Es zeigen

1: eine schematische Draufsicht auf eine Oberseite eines Ausführungsbeispiels für eine Zwischendecke nach Ausbildung einer Einbringöffnung an der Zwischendecke,

2: eine schematische Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels für eine erfindungsgemäße Vorrichtung,

3: eine schematische Seitenansicht der in 2 gezeigten Vorrichtung nach deren Drehung um die Längsachse des Führungskörpers um 90°,

4: eine schematische Darstellung der in 3 gezeigten Vorrichtung 11 nach deren Drehung um die Längsachse des Führungskörpers in entgegengesetzter Drehrichtung um 90°,

5: eine schematische Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels für eine erfindungsgemäße Vorrichtung, und

6: eine schematische Vorderansicht der in 5 gezeigten Vorrichtung.

1 zeigt eine schematische Draufsicht auf eine einer nicht gezeigten Rohdecke zugewandte Oberseite 1 eines Ausführungsbeispiels für eine Zwischendecke 2 nach Ausbildung einer Einbringöffnung 3 an der Zwischendecke 2. Die Einbringöffnung 3 ist dadurch an der Zwischendecke 2 ausgebildet worden, dass ein Deckenabschnitt 4 der Zwischendecke 2 unter Belassung eines ein Gelenk ausbildenden, eine geringere Dicke als die Dicke der Zwischendecke 2 aufweisenden Verbindungsabschnitts 5 ausgeschnitten worden ist, wobei der Verbindungsabschnitt 5 an die Oberseite 1 der Zwischendecke 2 angrenzt. Die Einbringöffnung 3 ist mittig zwischen zwei Öffnungen 6 und 7 in der Zwischendecke 2 angeordnet, durch die Abschnitte einer nicht gezeigten, in dem dem Betrachter zugewandten Zwischenraum zu verlegenden, flexibel ausgebildeten Leitung aus dem Zwischenraum heraustreten sollen. Zur Ausbildung der Einbringöffnung 3 ist die Zwischendecke 2 von der dem Betrachter abgewandten Unterseite der Zwischendecke 2 aus mit einem scharfen Messer eingeschnitten worden, wobei die Zwischendecke 2 eine hierzu geeignete Gipskartonplatte 8 aufweist, die an einer Stützstruktur 9 aus sich gegenseitig kreuzenden Profilen 10 der Zwischendecke 2 befestigt ist. Bei freigegebener Einbringöffnung 3 kann durch diese eine Vorrichtung 11 eingebracht werden, wie sie in den 2 bis 4 bzw. 5 und 6 dargestellt ist. Weist die Vorrichtung 11 eine nicht gezeigte Halterung auf, kann diese an der Gipskartonplatte 8, beispielsweise über eine Zwinge, befestigt werden, so dass die Vorrichtung 11 über die Halterung geführt in den Zwischenraum eingebracht werden kann, ohne in körperlichen Kontakt mit der Gipskartonplatte 8 zu kommen.

2 zeigt eine schematische Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels für eine erfindungsgemäße Vorrichtung 11 zum Verlegen von flexibel ausgebildeten Leitungen in einem zwischen einer nicht gezeigten Rohdecke und einer daran aufgehängten, auf ihrer der Rohdecke zugewandten Oberseite 1 eine von der Oberseite 1 vorstehende Stützstruktur 9 aufweisenden Zwischendecke 2 angeordneten Zwischenraum, wobei die Vorrichtung 11 in dem Zwischenraum angeordnet ist. Die Vorrichtung 11 umfasst einen in den Zwischenraum einführbaren, rohrförmig ausgebildeten Führungskörper 12, der derart ausgebildet ist, dass durch ihn zumindest eine zu verlegende flexibel ausgebildete Leitung geführt werden kann. Des Weiteren umfasst die Vorrichtung 11 einen an einem Verbindungsabschnitt des Führungskörpers 12 angeordneten Gleitkörper 13, der derart dimensioniert ist, dass er um ein vorgegebenes Maß radial von dem Führungskörper 12 absteht. Der Führungskörper 12 weist zwei axial um ein vorgegebenes Maß von dem Verbindungsabschnitt vorstehende freie Endabschnitte 14 und 20 auf. Der Führungskörper 12 und der Gleitkörper 13 sind unter Verwendung eines Spritzgussverfahrens aus einem Kunststoff gebildet. Der Führungskörper 12 stützt sich über den Gleitkörper 13 auf der Oberseite 1 der Zwischendecke 2 ab. Die Vorrichtung 11 wurde entsprechend dem Pfeil 15 von rechts nach links vorgeschoben, bis der Gleitkörper 13, wie gezeigt, in körperlichen Kontakt mit einem Profil 10 der Stützstruktur 9 der Zwischendecke 2 gekommen ist, was ein weiteres Vorschieben der Vorrichtung 11 in Richtung des Pfeils 15 verhindert.

3 zeigt die in 2 gezeigte Vorrichtung 11 nach einer Drehung der Vorrichtung 11 um die Längsachse L des Führungskörpers 12 um 90°. Der freie Endabschnitt 14 liegt auf dem Profil 10 auf, wohingegen der Gleitkörper 13 oberhalb des Profils 10 angeordnet ist. In dieser Stellung kann die Vorrichtung 11 weiter von rechts nach links in Richtung des Pfeils 15 vorgeschoben werden, bis der Gleitkörper 13 das Profil 10 überwunden hat.

4 zeigt die in 3 gezeigte Vorrichtung 11 nach einer Drehung der Vorrichtung 11 in entgegengesetzter Drehrichtung um die Längsachse L des Führungskörpers 12 um 90°. Der Führungskörper 12 stützt sich wieder über den Gleitkörper 13 auf der Oberseite 1 der Zwischendecke 2 ab.

Der beschriebene Vorgang kann von der Einbringöffnung 3 bis zu einem der Öffnungen 6 oder 7 vorgenommen und anschließend von der Einbringöffnung 3 zu der jeweilig anderen Öffnung 7 bzw. 6 erfolgen. Danach kann der Deckenabschnitt 4 wieder in seine die Einbringöffnung 3 verschließende Stellung geklappt werden. Anschließend kann der Spalt zwischen dem Deckenabschnitt 4 und der übrigen Gipskartonplatte 8 mit einem geeigneten Montagekleber aufgefüllt und nach dem Austrocken des Montageklebers mit ein wenig Farbe ausgebessert werden.

5 zeigt eine schematische Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels für eine erfindungsgemäße Vorrichtung 11. An dem Endabschnitt 14 des Führungskörpers 12 sind vier Lichtquellen 16 derart umfänglich verteilt angeordnet, dass mit ihnen ein vor dem Endabschnitt 14 liegender Raum zumindest teilweise ausleuchtbar ist. Die Lichtquellen 16 sind als Leuchtdioden ausgebildet. Die Vorrichtung 11 umfasst einen mit den Lichtquellen 16 elektrisch verbundenen elektrischen Energiespeicher 17, mit dem die Lichtquellen 16 mit elektrischer Energie versorgbar sind. Der elektrische Energiespeicher 17 ist vollständig innerhalb des Gleitkörpers 13 angeordnet. Ferner umfasst die Vorrichtung 11 ein mit dem Führungskörper 12 verbundenes Verlängerungsstück 18, das in Richtung des Pfeils 19 teleskopartig relativ zu dem Führungskörper 12 verlagerbar an dem Führungskörper 12 angeordnet ist.

6 zeigt eine schematische Vorderansicht der in 5 gezeigten Vorrichtung 11 in 5 von links gesehen.

Bezugszeichenliste

1
Oberseite
2
Zwischenwand
3
Einbringöffnung
4
Deckenabschnitt
5
Verbindungsabschnitt
6
Öffnung
7
Öffnung
8
Gipskartonplatte
9
Stützstruktur
10
Profil
11
Vorrichtung
12
Führungskörper
13
Gleitkörper
14
Endabschnitt
15
Pfeil
16
Lichtquelle
17
Energiespeicher
18
Verlängerungsstück
19
Pfeil
20
Endabschnitt