Title:
Aufladbare Lampe
Kind Code:
U1


Abstract:

Aufladbare Lampe, aufweisend:
eine USB-Eingabeeinheit (10), die einen Gleichstrom abgibt;
einen Aufwärtswandler (20), der elektrisch an die USB-Eingabeeinheit (10) angeschlossen ist und die Spannung des eingegangenen Stroms auf 6,5V erhöht;
einen Regler (30), der elektrisch an den Aufwärtswandler (20) angeschlossen ist;
einen Akku-Satz (40), der aus mehreren Akkus (41) besteht und elektrisch an den Regler (30) angeschlossen ist; und
eine Beleuchtungseinheit (50), die elektrisch an den Akku-Satz (40) angeschlossen und somit durch den Akku-Satz (40) gespeist wird, indem der Akku-Satz (40) zum Aufladen mit dem Gleichstrom, dessen Spannung durch den Regler (30) erhöht worden ist, versorgt wird.




Application Number:
DE202015100077U
Publication Date:
02/19/2015
Filing Date:
01/09/2015
Assignee:
Shou Meng Enterprise Co., Ltd. (Chang Hua, TW)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Viering, Jentschura & Partner Patent- und Rechtsanwälte, 81675, München, DE
Claims:
1. Aufladbare Lampe, aufweisend:
eine USB-Eingabeeinheit (10), die einen Gleichstrom abgibt;
einen Aufwärtswandler (20), der elektrisch an die USB-Eingabeeinheit (10) angeschlossen ist und die Spannung des eingegangenen Stroms auf 6,5V erhöht;
einen Regler (30), der elektrisch an den Aufwärtswandler (20) angeschlossen ist;
einen Akku-Satz (40), der aus mehreren Akkus (41) besteht und elektrisch an den Regler (30) angeschlossen ist; und
eine Beleuchtungseinheit (50), die elektrisch an den Akku-Satz (40) angeschlossen und somit durch den Akku-Satz (40) gespeist wird, indem der Akku-Satz (40) zum Aufladen mit dem Gleichstrom, dessen Spannung durch den Regler (30) erhöht worden ist, versorgt wird.

2. Aufladbare Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingangsleistung der USB-Eingabeeinheit (10) bei 5V/500mah liegt.

3. Aufladbare Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Regler (30) dafür sorgt, dass der Akku-Satz (40) beim Erreichen von 350mah in einen langsamen Lademodus überführt ist.

4. Aufladbare Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Regler (30) dafür sorgt, dass der Akku-Satz (40) beim Erreichen von 5V bis 5,6V nicht weiter aufladbar ist.

5. Aufladbare Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, wobei der Regler (30) dafür sorgt, dass der Akku-Satz (40) bei einer Spannung von weniger als 3,3V der Beleuchtungseinheit (50) keine elektrische Energie zur Verfügung stellt.

6. Aufladbare Lampe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, ferner mit einer LED-Anzeigeeinheit (60), die elektrisch an den Regler (30) angeschlossen ist und während des Aufladens des Akku-Satzes (40) aufleuchtet.

7. Aufladbare Lampe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Akku-Satz (40) vier Akkus (41) aufweist.

8. Aufladbare Lampe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den Akkus (41) um NiMH-Akkus handelt.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Lampe, insbesondere eine aufladbare Lampe.

Zur Stromversorgung einer herkömmlichen tragbaren Lampe werden meistens Einweg-Batterien eingesetzt, die nicht aufgeladen und daher nicht wieder verwendet werden können. Das heißt, dass die Einweg-Batterien nach der Verwendung weggeschmissen werden müssen, was schließlich zu Verschwendungen und Umweltverschmutzungen führen kann.

Handelsüblich sind auch derartige Lampen, die mit Hilfe eines Akkus gespeist werden können. Hierzu wird ein Transformator eingesetzt, um einen externen Wechselstrom in einen Gleichstrom umzuwandeln und somit den Akku der Lampe mit Strom zu versorgen. Solche Transformatoren sind kostenintensiv und lassen sich nicht leicht mitnehmen.

Alternativ kann der Akku einer Lampe ebenfalls mit Hilfe eines USB-Anschlusses mit Strom versorgt werden, indem der USB-Anschluss an eine externe Stromquelle angeschlossen wird. Jedoch kann lediglich eine Spannung von 5V durch den USB-Anschluss abgegeben werden. Mit Hilfe dieser Spannung können höchstens drei Akkus mit einer Spannung von 1,4V gespeist werden. Auf Grund des Energieverlustes ist in diesem Fall dennoch nicht zu gewähren, dass die drei Akkus voll aufgeladen werden können. Aus diesen Gründen können die Anforderungen von Verbrauchern nicht durch herkömmliche Lampen erfüllt werden.

Durch die Erfindung wird eine aufladbare Lampe geschaffen, mit der die vorstehend angegebenen Nachteile beheben sind, wobei die eingegangene Gleichspannung mit Hilfe eines Aufwärtswandlers auf 6,5V erhöht wird, um einen Akku-Satz voll aufzuladen und der entsprechenden Beleuchtungseinheit einen nötigen Strom zu Verfügung stellen zu können.

Die Erfindung weist insbesondere die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale auf. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

Gemäß der Erfindung wird eine aufladbare Lampe bereitgestellt, die Folgendes aufweist:
eine USB-Eingabeeinheit, die einen Gleichstrom abgibt;
einen Aufwärtswandler, der elektrisch an die USB-Eingabeeinheit angeschlossen ist und die Spannung des eingegangenen Stroms auf 6,5V erhöht;
einen Regler, der elektrisch an den Aufwärtswandler angeschlossen ist;
einen Akku-Satz, der aus mehreren Akkus besteht und elektrisch an den Regler angeschlossen ist;
und
eine Beleuchtungseinheit, die elektrisch an den Akku-Satz angeschlossen und somit durch den Akku-Satz gespeist wird, indem der Akku-Satz zum Aufladen mit dem Gleichstrom, dessen Spannung durch den Regler erhöht worden ist, versorgt wird.

Gemäß der Erfindung liegt die Eingangsleistung der USB-Eingabeeinheit bei 5V/500mah.

Gemäß der Erfindung sorgt der Regler dafür, dass der Akku-Satz beim Erreichen von 350mah in einen langsamen Lademodus überführt ist.

Gemäß der Erfindung sorgt der Regler dafür, dass der Akku-Satz beim Erreichen von 5V bis 5,6V nicht weiter aufladbar ist.

Gemäß der Erfindung sorgt der Regler dafür, dass der Akku-Satz bei einer Spannung von weniger als 3,3V der Beleuchtungseinheit keine elektrische Energie zur Verfügung stellt.

Gemäß der Erfindung ist ferner eine LED-Anzeigeeinheit vorgesehen, die elektrisch an den Regler angeschlossen ist und während des Aufladens des Akku-Satzes aufleuchtet.

Gemäß der Erfindung weist der Akku-Satz vier Akkus auf.

Gemäß der Erfindung handelt es sich bei den Akkus um NiMH-Akkus.

Im Folgenden werden die Erfindung und ihre Ausgestaltungen anhand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt:

1 ein Blockdiagramm des Aufbaus einer erfindungsgemäßen aufladbaren Lampe; und

2 ein Blockdiagramm des erfindungsgemäßen Akku-Satzes. Zur Erläuterung des Grundprinzips der Erfindung sind Ausführungsbeispiele dargestellt. Anzumerken ist, dass das Verhältnis der erfindungsgemäßen Bauteile deutlichkeitshalber der Realität nicht entspricht.

Bezug nehmend auf 1 weist die erfindungsgemäße aufladbare Lampe 100 eine USB-Eingabeeinheit 10, einen Aufwärtswandler 20, einen Regler 30, einen Akku-Satz 40 und eine Beleuchtungseinheit 50 auf, die im Folgenden näher zu erläutern sind.

Die USB-Eingabeeinheit 10 kann als USB-Anschluss ausgeführt sein, der elektrisch an eine externe Stromquelle 200 mit einem USB-Anschluss wie z. B. einen Computer angeschlossen ist, um der USB-Eingabeeinheit 10 einen Gleichstrom zuzuführen. Die Eingangsleistung der USB-Eingabeeinheit 10 beträgt 5V/500mah.

Der Aufwärtswandler 20 ist elektrisch an die USB-Eingabeeinheit 10 angeschlossen, um die Spannung des eingegangenen Gleichstroms zu erhöhen und diese auf eine Festspannung zu stabilisieren. Der Erfindung gemäß liegt die Festspannung bei 6,5V.

Der Regler 30 ist elektrisch an den Aufwärtswandler 20 und den Akku-Satz 40 angeschlossen, um die von dem Aufwärtswandler 20 ausgegebene Festspannung zu regulieren und folglich den Akku-Satz 40 aufzuladen. Der Erfindung gemäß besteht der Akku-Satz 40 aus mehreren Akkus 41, vorzugsweise aus vier NiMH-Akkus.

Die Beleuchtungseinheit 50 ist zur Stromversorgung elektrisch an den Akku-Satz 40 angeschlossen und wird somit in Gang gesetzt.

Wie vorstehend, kann durch den Regler 30 reguliert werden, dass der Akku-Satz 40 beim Erreichen von 350mah in einen langsamen Lademodus überführt und beim Erreichen einer Spannung von 5V bis 5,6V nicht weiter aufgeladen wird, um Überladung zu vermeiden. Zugleich reguliert der Regler 30, dass der Akku-Satz 40 bei einer Spannung von weniger als 3,3V die Beleuchtungseinheit 50 nicht mehr mit Strom versorgt.

Der Erfindung gemäß ist weiterhin eine LED-Anzeigeeinheit 60 angeordnet, die elektrisch an den Regler 30 angeschlossen ist. Während des Aufladens des Akku-Satzes 40 leuchtet die LED-Anzeigeeinheit 60.

Indem die USB-Eingabeeinheit 10 elektrisch an eine externe Stromquelle 200 angeschlossen ist, kann der Akku-Satz 40 der Erfindung gemäß in einem Gleichstrom-zu-Gleichstrom-Modus aufgeladen werden. Dadurch erübrigt sich der Transformator, der laut dem Stand der Technik zum Aufladen des Akku-Satzes 40 eingesetzt werden muss. Von daher ist die Erfindung durch eine erhöhte praktische Tauglichkeit ausgezeichnet.

Darüber hinaus liegt die Spannung des Akkus 41 bei 1,4V. Die USB-Eingabeeinheit 10 gibt einen Gleichstrom ab, dessen Spannung mit Hilfe des Aufwärtswandlers 20 auf eine Festspannung von 6,5V erhöht und somit stabilisiert wird, um vier Akkus 41 voll aufzuladen. Im Vergleich zu herkömmlicher Technik, bei der lediglich drei Akkus aufgeladen werden können, ist der erfindungsgemäße Aufbau praktisch tauglicher und wirkungsvoller.