Title:
Schaberklingenvorrichtung mit einer Schaberklingeneinführhilfe
Kind Code:
U1


Abstract:

Schaberklingenvorrichtung, welche einen Schaberhalter aufweist, der eine Grundplatte und eine Deckplatte enthält, wobei an der Deckplatte Haltefinger befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass an der Deckplatte des Weiteren eine Schaberklingeneinführhilfe (6) befestigt ist.




Application Number:
DE202015009523U
Publication Date:
02/15/2018
Filing Date:
02/16/2015
Assignee:
Joh. Clouth GmbH & Co. KG, 42499 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE20012140U1N/A2000-12-07



Foreign References:
WO2013029989A12013-03-07
Attorney, Agent or Firm:
Zimmermann & Partner Patentanwälte mbB, 80331, München, DE
Claims:
1. Schaberklingenvorrichtung, welche einen Schaberhalter aufweist, der eine Grundplatte und eine Deckplatte enthält, wobei an der Deckplatte Haltefinger befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass an der Deckplatte des Weiteren eine Schaberklingeneinführhilfe (6) befestigt ist.

2. Schaberklingenvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaberklingeneinführhilfe (6) einen Schaberklingeneinführtrichter (7) aufweist.

3. Schaberklingenvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaberklingeneinführhilfe (6) einen in Einführrichtung (14) hinter dem Schaberklingeneinführtrichter (7) angeordneten, mit dem Schaberklingeneinführtrichter (7) einstückig ausgebildeten Befestigungsabschnitt (8) aufweist.

4. Schaberklingenvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (8) auf der Deckplatte (3) befestigt ist.

5. Schaberklingenvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (8) auf einer Verlängerungsplatte (9) befestigt ist und die Verlängerungsplatte (9) auf der Deckplatte (3) befestigt ist.

6. Schaberklingenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaberklingeneinführhilfe (6) eine Einführhilfsplatte (10) aufweist, welche am Maschinenrahmen (11) einer Produktionsmaschine befestigt ist.

7. Schaberklingenvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Einführhilfsplatte (10) und der Schaberklingeneinführtrichter (7) in Schaberklingeneinführrichtung (14) hintereinander und voneinander beabstandet angeordnet sind.

8. Schaberklingenvorrichtung nach einem der Ansprüche 5–7, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Verlängerungsplatte (9) ein Versteifungselement (12) vorgesehen ist.

9. Schaberklingenvorrichtung nach einem der Ansprüche 5–8, dadurch gekennzeichnet, dass an der Verlängerunsplatte (9) ein Schaberklingenführungsbauteil (13) befestigt ist.

10. Schaberklingenvorrichtung nach einem der Ansprüche 6–9, dadurch gekennzeichnet, dass an der Einführhilfsplatte (10) ein Schaberklingenführungsbauteil (13) befestigt ist.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Schaberklingenvorrichtung, welche eine Schaberklingeneinführhilfe aufweist.

Aus der WO 2013/029989 A1 ist eine Vorrichtung zum Halten von Schaberklingen bekannt. Diese weist eine Bodenplatte und eine Deckplatte auf, wobei die Bodenplatte und die Deckplatte über ein Schwenklager schwenkbar miteinander verbunden sind. Die Schaberklinge ist unter Verwendung von Haltefingern an der Deckplatte befestigt. Beidseits des Schwenklagers ist jeweils ein expandierbarer Druckluftschlauch zwischen der Bodenplatte und der Deckplatte vorgesehen. Das Schwenklager wird von einer radial abgestützen Lagerachse und einer Aufnahme für die Lagerachse gebildet. Die Lagerachse ist entweder an der Bodenplatte oder der Deckplatte und die Aufnahme entweder an der Deckplatte oder der Bodenplatte befestigt oder ausgebildet.

Schaberklingen werden beispielsweise in Papiermaschinen eingesetzt, um die sich im Betrieb drehenden Walzenoberflächen durch Andrücken der Schaberklingen zu reinigen und sauberzuhalten. Die jeweilige Schaberklinge ist dabei in einen Schaberhalter eingeschoben und zum Zwecke einer Fixierung in diesem Schaberhalter und zum Schutz gegen ein Herausfallen aus dem Schaberhalter auf ihrer Unterseite mit Formfedern oder Nieten versehen. Diese können beispielsweise in einem Abstand von 70 cm an der Schaberklinge angeordnet sein, wobei die Schaberklinge selbst eine Länge von beispielsweise 10 m und eine Breite von 3 cm aufweisen kann.

Schaberklingen können auch in anderen Produktionsmaschinen verwendet werden, in denen Walzen- oder Trommeloberflächen saubergehalten werden müssen.

Im Betrieb der jeweiligen Produktionsmaschine werden die Schaberklingen, die aus Kunststoffen, Metallen oder Verbundmaterialien bestehen, durch Abrieb verschlissen und durch den Belag, der sich auf den Walzenoberflächen ausbildet, mehr oder weniger stark verschmutzt. Durch derartige Schmutzablagerungen an den Schaberklingen kann es zu einem Abheben der Schaberklinge und damit zu einer Funktionseinschränkung oder gar einem Funktionsausfall der Schaberklingenvorrichtung kommen. Des Weiteren können Schmutzteilchen beispielsweise auf die laufende Papierbahn fallen und Störungen in Form eines Abrisses der Papierbahn verursachen. Um diese Nachteile zu vermeiden, ist es notwendig, eine verschmutzte Schaberklinge aus der jeweiligen Produktionsmaschine herauszunehmen, außerhalb der Produktionsmaschine zu reinigen und dann wieder in die jeweilige Produktionsmaschine einzusetzen oder durch eine neue Schaberklinge zu ersetzen.

Aus der DE 200 12 140 U1 ist eine Vorrichtung zum Herausziehen und Reinigen von Schaberklingen bekannt. Diese bekannte Vorrichtung weist mindestens eine Einzugsstation zum Erfassen und Bewegen der Schaberklinge, mindestens eine Reinigungsstation für die Schaberklinge und ein Klingenmagazin zum Zusammenrollen der Schaberklinge auf. Die Einzugsstation weist zwei sich gegenläufig drehende Räder auf, zwischen denen die Schaberklinge einklemmbar ist. Die sich gegenläufig drehenden Räder werden von einem Motor angetrieben. Durch eine Veränderung der Antriebsrichtung der sich gegenläufig drehenden Räder kann die bekannte Vorrichtung auch beim Einführen einer Schaberklinge in den Schaberhalter verwendet werden.

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Schaberklingenvorrichtung anzugeben, bei welcher das Einführen einer Schaberklinge in den Schaberhalter verbessert ist.

Diese Aufgabe wird gemäß dem Anspruch 1 durch eine Schaberklingenvorrichtung gelöst, welche einen Schaberhalter aufweist, der eine Grundplatte und eine Deckplatte enthält, wobei an der Deckplatte Haltefinger befestigt sind und wobei an der Deckplatte des Weiteren eine Schaberklingeneinführhilfe befestigt ist.

Die Vorteile einer derartigen Schaberklingenvorrichtung bestehen insbesondere darin, dass ein Einfädeln der Schaberklinge in den Zwischenraum zwischen der Deckplatte und den an der Deckplatte befestigten Haltefingern erleichtert ist.

Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand von in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt

1 Skizzen einer Schaberklingenvorrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel für die Erfindung,

2 eine Prinzipskizze zur Erläuterung der Arbeitsweise des in der 1 gezeigten ersten Ausführungsbeispiels für die Erfindung,

3 eine Prinzipskizze zur Erläuterung der Arbeitsweise eines zweiten Ausführungsbeispiels für die Erfindung,

4 eine Prinzipskizze zur Erläuterung der Arbeitsweise eines dritten Ausführungsbeispiels für die Erfindung,

5 eine Prinzipskizze zur Erläuterung der Arbeitsweise eines vierten Ausführungsbeispiels für die Erfindung,

6 eine Prinzipskizze zur Erläuterung der Arbeitsweise eines fünften Ausführungsbeispiels für die Erfindung und

7 eine Prinzipskizze zur Erläuterung der Arbeitsweise eines sechsten Ausführungsbeispiels für die Erfindung.

Die 1 zeigt Skizzen einer Schaberklingenvorrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel für die Erfindung.

Die in der oberen Skizze von 1 dargestellte Schaberklingenvorrichtung weist einen Schaberhalter 1 auf. Dieser enthält eine Grundplatte 2 und eine Deckplatte 3. Die Grundplatte 2 ist wannenförmig ausgebildet und enthält einen Wannenboden 2a, eine linke Wannenseitenwand 2b und eine rechte Wannenseitenwand 2c. An der Deckplatte 3 sind Haltefinger 4 befestigt, mit denen eine Schaberklinge 5 gehalten und im Betrieb auf die Oberfläche einer Walze einer Papiermaschine oder einer anderen Produktionsmaschine gedrückt werden kann, um diese Walzenoberfläche von Schmutzteilchen zu befreien. Die Längsrichtung der Schaberklinge 5 erstreckt sich in einer Richtung senkrecht zur Zeichenebene und stimmt mit der Einführrichtung 14 der Schaberklinge überein. Die Länge der Schaberklinge 5 stimmt in etwa mit der Länge des Schaberhalters 1 überein und beträgt beispielsweise 10 m. Die zur Aufnahme der Schaberklinge 5 vorgesehenen Haltefinger 4, die an der Unterseite der Deckplatte 3 befestigt sind, sind in Einführrichtung 14 der Schaberklinge 5 voneinander beabstandet und erstrecken sich im Wesentlichen über die gesamte Länge des Schaberhalters 1.

Durch den Wannenboden 2a sind Schrauben 20 geführt, mittels derer der Schaberhalter 1 und eine an der Unterseite des Wannenbodens 2a anliegende Adapterplatte 21 mit einem Schaberbalken 22 fest verbunden sind.

Die an der Unterseite der Deckplatte 3 vorgesehenen Haltefinger 4 erstrecken sich beim gezeigten Ausführungsbeispiel bis in den in der 1 linken Endbereich der Deckplatte 3 und sind an der Deckplatte 3 mittels Schrauben 18 und 19 befestigt. Der mittlere Bereich der Haltefinger 4 ist als Schwenklager 17 ausgebildet, um welches die Deckplatte 3 relativ zur Grundplatte 2 verschwenkbar ist. Das Verschwenken der Deckplatte 3 erfolgt unter Verwendung von zwei Druckluftschläuchen 15 und 16, die beidseits des Schwenklagers 17 zwischen den Haltefingern 4 und dem Wannenboden 2a der Grundplatte 2 positioniert sind. Die Druckluftschläuche sind je nach Bedarf mehr oder weniger mit Druckluft befüllbar, um die Deckplatte 3 in gewünschter Weise derart zu verschwenken, dass sie entweder an der Oberfläche der zu reinigenden Walze anliegt, um im Betrieb Rückstände von der Walzenoberfläche zu entfernen, oder dass sie von der Oberfläche der Walze abgehoben ist, beispielsweise zum Zwecke eines Herausziehens der Schaberklinge5 aus dem Schaberhalter 1.

Die Schraube 18, mittels derer der in der 1 gezeigte Haltefinger 4 an der Deckplatte 3 befestigt ist, dient beim gezeigten Ausführungsbeispiel zusammen mit einer weiteren Schraube 18, die in Einführrichtung 14 hinter der aus der 1 ersichtlichen Schraube 18 angeordnet und von dieser beabstandet ist, zur Befestigung einer Schaberklingeneinführhilfe 6 an der Deckplatte 3. Diese Schaberklingeneinführhilfe 6 ist an der Oberseite der Deckplatte 3 an dieser befestigt. Sie weist einen Schaberklingeneinführtrichter 7 und einen Befestigungsabschnitt 8 auf. Dieser ist in Einführrichtung 14 hinter dem Schaberklingeneinführtrichter 7 angeordnet und mit diesem einstückig ausgebildet.

Der Befestigungsabschnitt 8 weist Befestigungsöffnungen 8a auf, durch welche die genannten Schrauben 18 geführt sind, um die Schaberklingeneinführhilfe 6 an der Deckplatte 3 des Schaberhalters 1 zu befestigen.

Anstelle der Schrauben 18 können zur Befestigung der Schaberklingeneinführhilfe 6 an der Deckplatte 3 auch Nieten verwendet werden.

In der 1 rechts unten ist eine Skizze einer Draufsicht auf die Schaberklingeneinführhilfe 6 in Richtung des in der oberen Skizze von 1 dargestellten Pfeiles 23 gezeigt. Aus dieser Skizze sind der Schaberklingeneinführtrichter 7, der mit diesem einstückig ausgebildete Befestigungsabschnitt 8 und die im Befestigungsabschnitt 8 vorgesehenen Befestigungsöffnungen 8a ersichtlich. Des Weiteren ist in dieser Skizze auch die Einführrichtung 14 der Schaberklinge veranschaulicht.

Der Schaberklingeneinführtrichter 7 weist Schrägwände 7a und 7b auf. Diese haben im Eingangsbereich des Schaberklingeneinführtrichters 7 einen relativ großen Abstand voneinander und verlaufen in Einführrichtung 14 der Schaberklinge aufeinander zu. Aufgrund des großen Abstandes der Schrägwände 7a und 7b im Eingangsbereich des Schaberklingeneinführtrichters 7 wird ein Fangen des vorderen Endbereiches einer einzuführenden Schaberklinge erleichtert. In Einführrichtung 14 wird die Schaberklinge danach durch die Schrägwände 7a und 7b des Schaberklingeneinführtrichters 7 gezielt in eine vorgegebene Höhenposition geführt, in welcher der vordere Endbereich der in den Schaberhalter 1 einzuführenden Schaberklinge in den vorgesehenen Bereich zwischen den Haltefingern 4 und der Deckplatte 3 eingeführt bzw. eingeschoben werden kann.

Die Verwendung eines an der Deckplatte 3 des Schaberhalters 1 befestigten Schaberklingeneinführtrichters 7 als Schaberklingeneinführhilfe ist insbesondere deshalb von Vorteil, weil der Schaberhalter 1 und die von der Schaberklinge 5 zu reinigende Walze innerhalb der jeweiligen Produktionsmaschine angeordnet sind, lediglich durch ein Fenster, welches sich im Bereich der Vorderwand der Produktionsmaschine befindet, zugänglich sind und von diesem Fenster beabstandet sind. Der vordere Endbereich der einzuführenden Schaberklinge muss von einer Bedienperson in den schmalen Bereich zwischen den Haltefingern 4 und der Deckplatte 3 eingeführt werden, wobei die Bedienperson aus baulichen Gründen und aus Sicherheitsgründen einen Mindestabstand vom Schaberhalter einhalten muss. Folglich kann er die Schaberklinge beim Einführen derselben in den schmalen Bereich zwischen den Haltefingern und der Deckplatte nicht an deren vorderem Endbereich festhalten, so dass der vordere Endbereich der Schaberklinge während deren Transports in Richtung des genannten schmalen Bereiches zu Schwingungen neigt. Aufgrund der Verwendung des genannten, an der Deckplatte des Schaberhalters befestigten Schaberklingeneinführtrichters kann der vordere Endbereich der einzuführenden Schaberklinge vergleichsweise leicht in den genannten schmalen Bereich zwischen den Haltefingern und der Deckplatte geleitet werden.

Vorzugsweise kann der Schaberklingeneinführtrichter 7 in Einführrichtung 14 auf seiner linken und rechten Seite jeweils eine geschlossene Seitenwand aufweisen. Alternativ dazu kann er auch auf seiner in der 1 linken Seite mit einer geschlossenen Seitenwand und auf seiner in der 1 rechten Seite offen ausgebildet sein.

In beiden vorgenannten Fällen dient die in der 1 linke Seitenwand des Schaberklingeneinführtrichtes 7 beim Einführen der Schaberklinge als Führungsseitenwand, die ein Einführen des vorderen Endbereiches der Schaberklinge in den schmalen Bereich zwischen den Haltefingern 4 und der Deckplatte 3 weiter erleichtert.

Die 2 bis 7 zeigen Prinzipskizzen zur Erläuterung der Arbeitsweise mehrerer Ausführungsbeispiele für die Erfindung.

Zunächst ist in der 2 eine Prinzipskizze zur Erläuterung der Arbeitsweise des in der 1 gezeigten ersten Ausführungsbeispiels für die Erfindung gezeigt. Aus dieser Skizze ist ersichtlich, dass die Schaberklingeneinführhilfe 6 einen Schaberklingeneinführtrichter 7 und einen mit diesem einstückig ausgebildeten Befestigungsabschnitt 8 aufweist, wobei der Befestigungsabschnitt 8 direkt an der Deckplatte 3 des Schaberhalters befestigt ist. Die einzuführende Schaberklinge wird in Einführrichtung 14 durch den Schaberklingeneinführtrichter 7 in den genannten schmalen Bereich zwischen der Unterseite der Deckplatte 3 und den nicht gezeichneten, an der Deckplatte 3 befestigten Haltefingern geleitet und dann in Einführrichtung bis in den Endbereich des Schaberhalters geschoben, so dass die eingeführte Schaberklinge sich über den gesamten Längsbereich des Schaberhalters erstreckt und über ihre gesamte Länge an die zu reinigende Walze angelegt werden kann.

Die 3 zeigt eine Prinzipskizze zur Erläuterung der Arbeitsweise eines zweiten Ausführungsbeispiels für die Erfindung. Bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel weist die Schaberklingeneinführhilfe 6 einen mit einem Befestigungsabschnitt 8 versehenen Schaberklingeneinführtrichter 7 sowie eine Verlängerungsplatte 9 auf. Der Schaberklingeneinführtrichter 7 ist mittels durch die Befestigungsöffnungen des Befestigungsabschnittes 8 geführter Schrauben oder Nieten mit einem Endbereich der Verlängerungsplatte 9 fest verbunden. Der andere Endbereich der Verlängerungsplatte 9 weist ebenfalls Befestigungsöffnungen auf und ist mittels durch diese Befestigungsöffnungen geführter Befestigungsmittel an der Deckplatte 3 des Schaberhalters befestigt.

Bei dieser zweiten Ausführungsform kann die Verlängerungsplatte 9 auf ihrer Unterseite beispielsweise als Führungsschiene ausgebildete Führungsmittel 13 aufweisen, welche die durch den Schaberklingeneinführtrichter 7 geführte Schaberklinge mit hoher Genauigkeit in den oben genannten schmalen Bereich zwischen den Haltefingern und der Deckplatte leiten.

Der Vorteil dieser zweiten Ausführungsform besteht darin, dass auch beim Vorliegen einer etwas größeren Entfernung zwischen der Vorderwand der Produktionsmaschine und dem vorderen Endbereich des Schaberhalters bzw. der Deckplatte des Schaberhalters das Einführen der Schaberklinge in den genannten schmalen Bereich zwischen den Haltefingern und der Deckplatte erleichtert ist.

Die 4 zeigt eine Prinzipskizze zur Erläuterung der Arbeitsweise eines dritten Ausführungsbeispiels für die Erfindung. Bei diesem dritten Ausführungsbeispiel weist die Schaberklingeneinführhilfe einen mit einem Befestigungsabschnitt 8 versehenen Schaberklingeneinführtrichter 7 sowie eine Einführhilfsplatte 10 auf. Der Befestigungsabschnitt 8 ist mittels durch dessen Befestigungsöffnungen geführter Befestigungsmittel an der Deckplatte 3 befestigt. Die Einführhilfsplatte 10 ist am Rahmen der jeweiligen Produktionsmaschine befestigt und weist beim gezeigten Ausführungsbeispiel einen Abstand d vom Schaberklingeneinführtrichter 7 auf. Wie aus der 4 des Weiteren ersichtlich ist, sind die Einführhilfsplatte 10 und der an der Deckplatte 3 befestigte Schaberklingeneinführtrichter 7 in Einführrichtung 14 hintereinander angeordnet.

Vorzugsweise ist an der Unterseite der Einführhilfsplatte 10 ein Schaberklingenführungsbauteil 13 befestigt, beispielsweise eine Führungsschiene oder eine Führungsnut.

Dieses dritte Ausführungsbeispiel weist den Vorteil auf, dass beim Vorliegen einer etwas größeren Entfernung zwischen der Vorderwand der Produktionsmaschine und dem vorderen Endbereich des Schaberhalters bzw. der Deckplatte des Schaberhalters das Einführen der Schaberklinge in den genannten schmalen Bereich zwischen den Haltefingern und der Deckplatte erleichtert ist. Aufgrund der am Maschinenrahmen befestigten Einführhilfsplatte 10 liegt bereits im Eingangsbereich der Maschine eine Führung für die einzuführende Schaberklinge vor, die das Einführen der Schaberklinge in den schmalen Bereich zwischen der Deckplatte und den Haltefingern weiter erleichtert.

Die 5 zeigt eine Prinzipskizze zur Erläuterung der Arbeitsweise eines vierten Ausführungsbeispiels für die Erfindung. Bei diesem vierten Ausführungsbeispiel weist die Schaberklingeneinführhilfe 6 einen mit einem Befestigungsabschnitt 8 versehenen Schaberklingeneinführtricher 7, eine Verlängerungsplatte 9 und eine Einführhilfsplatte 10 auf. Der Schaberklingeneinführtrichter 7 ist mittels durch die Befestigungsöffnungen des Befestigungsabschnittes 8 geführter Befestigungsmittel mit einem Endbereich der Verlängerungsplatte 9 fest verbunden. Der andere Endbereich der Verlängerungsplatte 9 weist ebenfalls Befestigungsöffnungen auf und ist mittels durch diese Befestigungsöffnungen geführter Befestigungsmittel an der Deckplatte 3 des Schaberhalters 1 befestigt.

Die Verlängerungsplatte 9 weist in vorteilhafter Weise auf ihrer Oberseite ein Versteifungselement 12 und auf ihrer Unterseite ein Schaberklingenführungsbauteil 13 auf. Bei dem Versteifungselement 12 kann es sich um eine langgestreckte L-förmig ausgebildete Metallschiene handeln. Bei dem Schaberklingenführungsbauteil 13 kann es sich um eine Führungsschiene oder eine Führungsnut handeln.

Dieses vierte Ausführungsbeispiel weist den Vorteil auf, dass beim Vorliegen einer größeren Entfernung zwischen der Vorderwand der Produktionsmaschine und dem vorderen Endbereich des Schaberhalters bzw. der Deckplatte des Schaberhalters das Einführen der Schaberklinge in den genannten schmalen Bereich zwischen der Deckplatte und den Haltefingern erleichtert ist. Aufgrund der am Maschinenrahmen befestigten Einführhilfsplatte liegt bereits im Eingangsbereich der Maschine eine Führung für die einzuführende Schaberklinge vor, die das Einführen der Schaberklinge in den Schaberklingeneinführtrichter 7 erleichtert. Die durch den Schaberklingeneinführtrichter 7 geführte Schaberklinge wird aufgrund der durch die Verlängerungsplatte 9 bereitgestellten weiteren Führung gezielt in den schmalen Bereich zwischen der Deckplatte des Schaberhalters und den Haltefingern geführt.

Die 6 zeigt eine Prinzipskizze eines fünften Ausführungsbeispiels, bei welchem die Schaberklingeneinführhilfe 6 lediglich eine auf der Deckplatte 3 des Schaberhalters befestigte Verlängerungsplatte 9 aufweist, welche auf ihrer Oberseite mit einem Versteifungselement 12 und auf ihrer Unterseite mit einem Schaberklingenführungsbauteil 13 versehen ist.

Die 7 zeigt eine Prinzipskizze eines sechsten Ausführungsbeispiels, bei welchem die Schaberklingeneinführhilfe 6 eine auf der Deckplatte 3 des Schaberhalters befestigte Verlängerungsplatte 9 und eine von dieser beabstandete Einführhilfsplatte 10 aufweist. Die Einführhilfsplatte 10 und die Verlängerungsplatte 9 sind in Einführrichtung 14 hintereinander angeordnet. Die Verlängerungsplatte 9 ist auf ihrer Oberseite mit einem Versteifungselement 12 und auf ihrer Unterseite mit einem Schaberklingenführungsbauteil 13 versehen. Die Einführhilfsplatte 10 ist am Maschinenrahmen befestigt und weist auf ihrer Unterseite ebenfalls ein Schaberklingenführungsbauteil 13 auf.

Bezugszeichenliste

1
Schaberhalter
2
Grundplatte
2a
Wannenboden
2b
linke Wannenseitenwand
2c
rechte Wannenseitenwand
3
Deckplatte
4
Haltefinger
5
Schaberklinge
6
Schaberklingeneinführhilfe
7
Schaberklingeneinführtrichter
7a
Schrägwand des Schaberklingeneinführtrichters
7b
Schrägwand des Schaberklingeneinführtrichters
8
Befestigungsabschnitt
8a
Befestigungsöffnungen
9
Verlängerungsplatte
10
Einführhilfsplatte
11
Maschinenrahmen
12
Versteifungselement
13
Schaberklingenführungsbauteil
14
Einführrichtung der Schaberklinge
15
Druckluftschlauch
16
Druckluftschlauch
17
Schwenklager
18
Schraube
19
Schraube
20
Schraube
21
Adapterplatte
22
Schaberbalken
23
Richtung

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • WO 2013/029989 A1 [0002]
  • DE 20012140 U1 [0006]