Title:
Lichtleiterfaserkabelanordnungen
Kind Code:
U1


Abstract:

Lichtleiterfaserkabelanordnung (10), die Folgendes umfasst:
ein Kabel (12), das Folgendes aufweist:
mehrere Lichtleiterfaseruntereinheiten (14), die jeweils mindestens eine Lichtleiterfaser (18) enthalten; und
eine Außenhülle (20), die die mehreren Lichtleiterfaseruntereinheiten (14) umgibt, wobei jede Lichtleiterfaseruntereinheit (14) gegenüberliegende erste und zweite Endabschnitte (24a, 24b), die sich vom ersten bzw. zweiten Ende (22a, 22b) der Außenhülle (20) erstrecken, enthält; und
mehrere optische Verbinder (16) die an den Lichtleiterfasern (18) der Lichtleiterfaseruntereinheiten (14) befestigt sind, um die mindestens eine Lichtleiterfaser (18) jeder Lichtleiterfaseruntereinheit (14) abzuschließen;
wobei die Außenhülle (20) des Kabels (12) einen ersten und einen zweiten Abschnitt (30, 32) und einen Zwischenabschnitt (34) zwischen dem ersten und dem zweiten Abschnitt (30, 32) enthält, wobei der erste und der zweite Abschnitt (30, 32) eine erste äußere Materialschicht aufweisen, die die Außenhülle (20) definiert, der Zwischenabschnitt (34) eine zweite äußere Materialschicht aufweist, die die Außenhülle (20) definiert, und die zweite äußere Materialschicht von der ersten äußeren Materialschicht verschieden ist;
dadurch gekennzeichnet, dass die erste äußere Materialschicht des ersten und des zweiten Abschnitts (30, 32) ein teilbares Maschenmaterial umfasst, die zweite äußere Materialschicht des Zwischenabschnitts (34) ein extrudiertes, feuerbeständiges Polymermaterial umfasst, und der Zwischenabschnitt (34) der Außenhülle (20) mindestens 50% einer Gesamtlänge der Außenhülle (20) definiert.




Application Number:
DE202015009397U
Publication Date:
06/12/2017
Filing Date:
06/15/2015
Assignee:
CCS Technology, Inc. (Del., Wilmington, US)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Quermann Sturm Weilnau Patentanwälte Partnerschaft mbB, 65195, Wiesbaden, DE
Claims:
1. Lichtleiterfaserkabelanordnung (10), die Folgendes umfasst:
ein Kabel (12), das Folgendes aufweist:
mehrere Lichtleiterfaseruntereinheiten (14), die jeweils mindestens eine Lichtleiterfaser (18) enthalten; und
eine Außenhülle (20), die die mehreren Lichtleiterfaseruntereinheiten (14) umgibt, wobei jede Lichtleiterfaseruntereinheit (14) gegenüberliegende erste und zweite Endabschnitte (24a, 24b), die sich vom ersten bzw. zweiten Ende (22a, 22b) der Außenhülle (20) erstrecken, enthält; und
mehrere optische Verbinder (16) die an den Lichtleiterfasern (18) der Lichtleiterfaseruntereinheiten (14) befestigt sind, um die mindestens eine Lichtleiterfaser (18) jeder Lichtleiterfaseruntereinheit (14) abzuschließen;
wobei die Außenhülle (20) des Kabels (12) einen ersten und einen zweiten Abschnitt (30, 32) und einen Zwischenabschnitt (34) zwischen dem ersten und dem zweiten Abschnitt (30, 32) enthält, wobei der erste und der zweite Abschnitt (30, 32) eine erste äußere Materialschicht aufweisen, die die Außenhülle (20) definiert, der Zwischenabschnitt (34) eine zweite äußere Materialschicht aufweist, die die Außenhülle (20) definiert, und die zweite äußere Materialschicht von der ersten äußeren Materialschicht verschieden ist;
dadurch gekennzeichnet, dass die erste äußere Materialschicht des ersten und des zweiten Abschnitts (30, 32) ein teilbares Maschenmaterial umfasst, die zweite äußere Materialschicht des Zwischenabschnitts (34) ein extrudiertes, feuerbeständiges Polymermaterial umfasst, und der Zwischenabschnitt (34) der Außenhülle (20) mindestens 50% einer Gesamtlänge der Außenhülle (20) definiert.

2. Lichtleiterfaserkabelanordnung nach Anspruch 1, wobei die zweite äußere Materialschicht derart konfiguriert ist, dass der Zwischenabschnitt der Außenhülle einen Außendurchmesser aufweist, der kleiner als ein Außendurchmesser des ersten und des zweiten Abschnitts der Außenhülle ist.

3. Lichtleiterfaserkabelanordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei sich der Zwischenabschnitt der Außenhülle vom ersten Abschnitt der Außenhülle zum zweiten Abschnitt der Außenhülle erstreckt, und wobei das Kabel ferner Wärmeschrumpfelemente, die die erste äußere Materialschicht dort, wo der Zwischenabschnitt auf den ersten und den zweiten Abschnitt trifft, an der zweiten äußeren Materialschicht befestigten, umfasst.

4. Lichtleiterfaserkabelanordnung nach einem der Ansprüche 1–3, wobei das Kabel keine Verzweigungsverschlussstücke enthält, die aus einem wärmegehärteten Klebstoff oder aus einem gießgeformten Material bestehen.

5. Lichtleiterfaserkabelanordnung nach einem der Ansprüche 1–4, wobei der Zwischenabschnitt der Außenhülle mindestens 50% einer Gesamtlänge der Außenhülle definiert.

6. Lichtleiterfaserkabelanordnung nach einem der Ansprüche 1–5, wobei der erste und der zweite Abschnitt der Außenhülle jeweils zwischen 1% und 25% einer Gesamtlänge der Außenhülle definieren.

7. Lichtleiterfaserkabelanordnung nach einem der Ansprüche 1–6, wobei die mehreren Lichtleiterfaseruntereinheiten im Zwischenabschnitt verdrillt sind, jedoch nicht im ersten und im zweiten Abschnitt.

8. Lichtleiterfaserkabelanordnung nach einem der Ansprüche 1–7, wobei der erste und der zweite Abschnitt der Außenhülle das jeweilige erste und zweite Ende der Außenhülle definieren.

Description:
Prioritätsanmeldung

Diese Patentanmeldung beansprucht den Nutzen der Priorität der vorläufigen US-Patentanmeldung, lfd. Nr. 62/171,433, eingereicht am 5. Juni 2015.

Hintergrund

Diese Offenbarung bezieht sich im Allgemeinen auf Lichtleiterfasern und genauer auf Lichtleiterfaserkabelanordnungen, die alleinstellende Kabelhüllenkonfigurationen aufweisen.

Lichtleiterfasern sind in einer großen Vielzahl von Anwendungen nützlich, einschließlich der Telekommunikationsindustrie für Sprach-, Video- und Datenübertragungen. Wegen der bedeutenden Bandbreite von Lichtleiterfasern können faseroptische Kabel viel kleiner und leichter hergestellt werden als Kupferkabel mit einer vergleichbaren (oder sogar niedrigeren) Bandbreitenkapazität. Dennoch besteht nach wie vor ein Bedarf, faseroptische Kabel sogar noch kleiner und leichter zu machen. Zum Beispiel ist es während der Installation häufig notwendig, faseroptische Kabel durch kleine Räume und um enge Ecken laufen zu lassen. Große und/oder schwere Kabel können dies erschweren. Außerdem wird in einigen Umgebungen, wie etwa Rechenzentren, eine große Anzahl faseroptischer Kabel verwendet, um Ausrüstungsgegenstände zu verbinden. Kabelkanäle oder andere Hardware können verwendet werden, um das Lenken der faseroptischen Kabel zu stützen und zu managen. Somit kann die Anzahl der faseroptischen Kabel, die verlegt werden können, durch die Raumbeschränkungen und durch die Gewichtskapazität der Hardware und der Ausrüstung des Rechenzentrums begrenzt sein.

Kurzfassung

Es werden Ausführungsformen einer Lichtleiterfaserkabelanordnung (die auch als eine „Anordnung faseroptischer Kabel” oder einfach als „Kabelanordnung” bezeichnet wird) offenbart. Gemäß einer Ausführungsform enthält die Lichtleiterfaserkabelanordnung ein Kabel, das mehrere Lichtleiterfaseruntereinheiten und eine Außenhülle, die die mehreren Lichtleiterfaseruntereinheiten umgibt, aufweist. Jede Lichtleiterfaseruntereinheit enthält mindestens eine Lichtleiterfaser und weist gegenüberliegende erste und zweite Endabschnitte auf, die sich vom jeweiligen ersten und zweiten Ende der Außenhülle erstrecken. Mehrere optische Verbinder sind an den Lichtleiterfasern der Lichtleiterfaseruntereinheiten befestigt, um die mindestens eine Lichtleiterfaser jeder Lichtleiterfaseruntereinheit abzuschließen. Außerdem weisen der erste und der zweite Abschnitt der Außenhülle eine erste äußere Materialschicht auf, die die Außenhülle definiert. Ein Zwischenabschnitt der Außenhülle, der zwischen dem ersten und dem zweiten Abschnitt liegt, weist eine zweite äußere Materialschicht auf, die die Außenhülle definiert. Die zweite äußere Materialschicht ist von der ersten äußeren Materialschicht verschieden. In einigen Ausführungsformen ist die zweite äußere Materialschicht derart konfiguriert, dass der Zwischenabschnitt der Außenhülle einen Außendurchmesser aufweist, der kleiner als der Außendurchmesser der gegenüberliegenden Endabschnitte der Außenhülle ist.

Zusätzliche Merkmale und Vorteile werden in der genauen Beschreibung dargelegt, die folgt, und werden dem Fachmann auf dem technischen Gebiet der optischen Kommunikation zum Teil leicht ersichtlich sein. Es versteht sich, dass die vorhergehende, allgemeine Beschreibung, die folgende, genaue Beschreibung und die begleitenden Zeichnungen lediglich beispielhaft sind und dafür gedacht sind, einen Überblick oder ein Gerüst bereitzustellen, um die Beschaffenheit und das Wesen der Patentansprüche zu verstehen.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

Die begleitenden Zeichnungen sind enthalten, um ein tieferes Verständnis zur Verfügung zu stellen und sind in diese Spezifikation aufgenommen und bilden einen Teil von ihr. Die Zeichnungen veranschaulichen eine oder mehrere Ausführungsform(en) und dienen zusammen mit der Beschreibung dazu, die Prinzipien und den Betrieb der diversen Ausführungsformen zu erklären. Merkmale und Eigenschaften, die beliebigen der gezeigten oder beschriebenen Ausführungsformen zugeordnet sind, können auf andere Ausführungsformen, die auf der Basis dieser Offenbarung gezeigt, beschrieben oder erkannt sind, angewendet werden.

1 ist eine perspektivische Ansicht eines Abschnitts einer Kabelanordnung gemäß einer Ausführungsform.

2 ist eine Querschnittsansicht einer Kabelanordnung gemäß einer weiteren Ausführungsform.

3 ist eine schematische Ansicht einer Kabelanordnung, die eine herkömmliche Konstruktion aufweist.

4 ist eine schematische Ansicht einer Kabelanordnung, wie etwa der Kabelanordnung aus 1, die eine Konstruktion gemäß einer Ausführungsform dieser Offenbarung aufweist.

5 ist eine perspektivische Ansicht der Kabelanordnung aus 4.

6 ist eine vergrößerte, perspektivische Ansicht eines Abschnitts der Kabelanordnung aus 5.

Genaue Beschreibung

Diverse Ausführungsformen werden durch die Beispiele in der unten stehenden Beschreibung weiter erklärt. Im Allgemeinen bezieht sich die Beschreibung auf Lichtleiterfaserkabelanordnungen und auf Verfahren zu ihrer Bildung. Die Lichtleiterfaserkabelanordnungen können Mehrfachleitungen oder Kabelstränge sein, die in Rechenzentrumsumgebungen verwendet werden, obwohl die vorliegende Offenbarung auf andere Kabelarten und Umgebungen oder Verwendungen zutreffen kann.

Unter Bezugnahme auf 1, ist ein Beispiel einer Lichtleiterfaserkabelanordnung 10 (hier nachstehend „Kabelanordnung 10”) teilweise gezeigt. Die Kabelanordnung 10 enthält ein faseroptisches Kabel 12, das aus diversen Lichtleiterfaseruntereinheiten 14 gebildet ist, die mit den optischen Verbindern 16 abgeschlossen sind. Genauer enthält jede Lichtleiterfaseruntereinheit 14 mindestens eine Lichtleiterfaser 18 (2), an der einer der optischen Verbinder 16 befestigt ist, und eine Untereinheitenhülle 28, die die Lichtleiterfaser(n) umgibt. Die Lichtleiterfaser(n) 18 können einen Kern, einen Mantel, der den Kern umgibt, eine oder mehrere Polymerbeschichtungen, die über dem Mantel aufgebracht sind und – in einigen Ausführungsformen – eine Pufferbeschichtung aus Polyvinylchlorid oder dergleichen, die die äußerste Polymerbeschichtung umgibt, enthalten. Die optischen Verbinder 16 können faseroptische Verbinder mit einer Einzelfaser oder faseroptische Verbinder mit einer Mehrfachfaser sein, abhängig von der Anzahl der Lichtleiterfasern in jeder Lichtleiterfaseruntereinheit 14. Die optischen Verbinder 16 können z. B. Verbinder vom Typ LC, SC oder MPO (wie etwa MTP®-Verbinder) sein.

Eine Außenhülle 20 umgibt die Lichtleiterfaseruntereinheiten 14. In der veranschaulichten Ausführungsform erstecken sich die Lichtleiterfaseruntereinheiten 14 von einem ersten Ende 22a der Außenhülle 20 derart, dass sie einen freiliegenden oder „freien” Endabschnitt 24a aufweisen. Eine beliebige Anzahl von Lichtleiterfaseruntereinheiten 14 kann vorgesehen sein. 2 veranschaulicht z. B. eine alternative Ausführungsform, in der die Kabelanordnung 10 sechzehn Lichtleiterfaseruntereinheiten 14 enthält, die durch die Außenhülle 20 umgeben sind, wobei jede Lichtleiterfaseruntereinheit 14 zwölf Lichtleiterfasern enthält. Die Außenhülle 20 in den Ausführungsformen aus 1 und 2 definiert eine Fläche 26 der Außenseite des Kabels 12 (d. h. eine Außenfläche der Außenhülle 20 ist die Fläche 26 der Außenseite des Kabels 12); es gibt keine zusätzliche äußere Umhüllung. Obwohl dies in keiner der Zeichnungen gezeigt ist, kann das Kabel 12 außerdem ein oder mehr Verstärkungselemente, wie etwa Stränge aus Aramidgarn, zwischen den Lichtleiterfaseruntereinheiten 14 enthalten. Wenn gewünscht, können sogar in den Lichtleiterfaseruntereinheiten 14 selbst ein oder mehrere Verstärkungselemente sein.

Unter erneuter Bezugnahme auf 1 ist lediglich ein Ende der Kabelanordnung 10 gezeigt. Die Kabelanordnung 10 kann ein gegenüberliegendes Ende aufweisen, das auf gleichartige Weise konstruiert ist. Somit kann die Außenhülle 20 gegenüberliegende erste und zweite Enden 22a, 22b (4 und 5) aufweisen, und die Lichtleiteruntereinheiten 14 können gegenüberliegende erste und zweite Endabschnitte 24a, 24b aufweisen, die sich vom jeweiligen ersten und zweiten Ende der Außenhülle erstrecken. In bestehenden Kabelanordnungskonstruktionen weist die Außenhülle 20 eine ununterbrochene Konstruktion auf, die sich zwischen ihrem ersten und ihrem zweiten Ende 22a, 22b erstreckt. 3 veranschaulicht schematisch eine derartige herkömmliche Konstruktion. In den Kabelanordnungen, die durch die vorliegende Offenbarung bereitgestellt sind, enthält die Außenhülle 20 Abschnitte, die in Längsrichtung der Außenhülle verschiedene Konstruktionen aufweisen. Dies kann unter Bezugnahme auf die schematischen und perspektivischen Ansichten aus 4 und 5 besser erkannt werden, die die gesamte Kabelanordnung 10 veranschaulichen.

Wie in 4 und 5 gezeigt ist, enthält die Außenhülle 20 einen ersten und einen zweiten Abschnitt 30, 32 und einen Zwischenabschnitt 34 zwischen dem ersten und dem zweiten Abschnitt. Der erste und der zweite Abschnitt 30, 32 stellen in dieser Ausführungsform die Endabschnitte der Außenhülle 20 dar, unter der Annahme, dass der erste und der zweite Abschnitt das jeweilige erste und zweite Ende 22a, 22b der Außenhülle enthalten. Eine erste äußere Materialschicht definiert die Außenhülle 20 im ersten und zweiten Abschnitt 30, 32, während eine zweite äußere Materialschicht die Außenhülle 20 im Zwischenabschnitt 34 definiert. Die zweite äußere Materialschicht ist von der ersten äußeren Materialschicht verschieden und in einigen Ausführungsformen (wie die gezeigten) derart konfiguriert, dass der Zwischenabschnitt 34 einen Außendurchmesser aufweist, der kleiner als ein Außendurchmesser des ersten und des zweiten Abschnitts 30, 32 ist.

Zum Beispiel kann die erste äußere Materialschicht ein Maschenmaterial (das wegen der Maschenkonfiguration auch als „Schlangenhaut” oder „Schlangenhülle” bezeichnet ist) sein. Das Maschenmaterial, das aus einem oder aus mehreren Polymeren konstruiert sein kann, kann geteilt werden (oder konfiguriert sein, geteilt zu werden), um das einfache Entnehmen einer oder mehrerer der Lichtleiterfaseruntereinheiten 14 aus dem Kabel 12 zu ermöglichen, wenn benötigt. Dies kann notwendig sein, wenn einer der freien Endabschnitte 24a, 24b einer der Lichtleiterfaseruntereinheiten 14 nicht lang genug ist, um einen beabsichtigten Kopplungsort auf einem Ausrüstungsgegenstand zu erreichen. Das Freilegen einer zusätzlichen Länge der fraglichen Lichtleiterfaseruntereinheit 14 von der Außenhülle 20 kann die Lichtleiterfaseruntereinheit 14 mit der nötigen Freiheit versehen, den beabsichtigen Kopplungsort zu erreichen.

Umgekehrt kann die zweite äußere Materialschicht besser konfiguriert sein, die Lichtleiterfaseruntereinheiten 14 in der Außenhülle 20 zusammengebündelt zu halten. Zum Beispiel kann die zweite äußere Materialschicht ein feuerbeständiges Polymermaterial sein, das über Abschnitte der Lichtleiterfaseruntereinheiten 14 extrudiert wurde, um den ersten und den zweiten Abschnitt 30, 32 der Außenhülle 20 zu bilden.

Wie oben erwähnt kann die zweite äußere Materialschicht in einigen Ausführungsformen derart konfiguriert sein, dass der Zwischenabschnitt 34 (4 und 5) einen Außendurchmesser aufweist, der kleiner als ein Außendurchmesser des ersten und des zweiten Abschnitts 30, 32 ist. Zum Beispiel können beide oben erwähnten Möglichkeiten für die zweite äußere Materialschicht – d. h. ein extrudiertes, feuerbeständiges Polymer oder schraubenlinienförmig gewundene, zugbelastbare Garne – konfiguriert sein, einen kleineren Außendurchmesser als die oben erwähnte Möglichkeit für die erste äußere Materialschicht – d. h. das teilbare Maschenmaterial – aufzuweisen. Andere Material-/Konstruktionskombinationen für die erste und die zweite äußere Materialschicht, die diese Beziehung bereitstellen, werden vom Fachmann auf dem Gebiet erkannt werden.

Weil der Außendurchmesser des Zwischenabschnitts 34 im Vergleich zum ersten und zweiten Abschnitt 30, 32 verringert ist, kann die Kabelanordnung 10 kleiner als herkömmliche Konstruktionen sein, die ein einziges Material/eine einzige Konstruktion für die Außenhülle 20 verwenden. Die Größenverringerung kann ermöglichen, dass Kabelkanäle und andere tragende Hardware (nicht gezeigt) eine größere Anzahl Kabelanordnungen aufnehmen können als andernfalls möglich wäre. Ferner ist die Größenverringerung üblicherweise von einer Gewichtverringerung begleitet, wodurch die Kabelanordnungen 10 leichter zu handhaben sind.

4 veranschaulicht schematisch die Wärmeschrumpfelemente 50, 52, die dort über einem Abschnitt der ersten äußeren Materialschicht (d. h. das teilbare Maschenmaterial im aktuell diskutierten Beispiel) und über einem Abschnitt der zweiten äußeren Materialschicht aufgebracht sind, wo der Zwischenabschnitt 34 mit dem ersten und dem zweiten Abschnitt 32, 34 verbunden ist, auf diese trifft oder auf andere Weise in diese übergeht. Die beiden Wärmeschrumpfelemente 50, 52 sind ebenfalls in 4 und 5 zu sehen, und eine Nahansicht des Wärmeschrumpfelements 54 ist in 6 zu sehen. Andere Arten der Befestigung der ersten äußeren Materialschicht an der zweiten äußeren Materialschicht an der Schnittstelle/dem Übergang zwischen dem Zwischenabschnitt 34 und dem ersten und dem zweiten Abschnitt 30, 32 werden von Fachmann auf dem Gebiet erkannt werden.

Wie ersichtlich ist, enthält die Kabelanordnung 10 in dem spezifischen Beispiel, das soeben beschrieben wurde, keine Verzweigungsverschlussstücke, die aus einem wärmegehärteten Klebstoff (z. B. Epoxidharz) oder aus einem gießgeformten Material gebildet sind. In dieser und in anderen Ausführungsformen kann die Kabelanordnung 10 auf eine schnelle und effiziente Weise aufgebaut werden. Außerdem ist das Fehlen von Verzweigungsverschlussstücken hilfreich, um den maximalen Außendurchmesser der Außenhülle 20 klein zu halten, was das Ziehen der Kabelanordnung 10 durch kleine Räume (mit einem Zuggriff; nicht gezeigt) erleichtern kann.

Die oben erwähnten Vorteile – sowohl die allen Ausführungsformen gemeinsamen als auch die für die beschriebenen Beispiele spezifischen – können besonders bedeutend sein, wenn die Kabelanordnung mit dem Zwischenabschnitt 34 konfiguriert ist, der einen Hauptteil der Gesamtlänge der Außenhülle 20 darstellt. Mit anderen Worten, der Zwischenabschnitt 34 kann mindestens 50% einer Gesamtlänge der Außenhülle 20 definieren. In einigen Ausführungsformen kann der Prozentsatz so hoch wie 80% oder sogar 90% sein. Umgekehrt stellen der erste und der zweite Abschnitt 30, 32 der Außenhülle 20 weniger als einen Hauptteil der Gesamtlänge dar. Jeder des ersten und des zweiten Abschnitts 30, 32 kann z. B. in einigen Ausführungsformen zwischen 1% und 25% der Gesamtlänge der Außenhülle 20 definieren.

Der Fachmann auf dem Gebiet der optischen Verbindung wird zusätzliche Variationen und Abänderungen der bereits beschriebenen Vorrichtungen und Verfahren erkennen. Zum Beispiel kann die Außenhülle 20 in alternativen Ausführungsformen auf jeder Seite des ersten und des zweiten Abschnitts 30, 32 zusätzliche Abschnitte enthalten, obwohl der erste und der zweite Abschnitt 30, 32 derart gezeigt und beschrieben sind, dass sie die Endabschnitte der Außenhülle 20 sind, wobei derartige zusätzliche Abschnitte eine vom ersten und zweiten Abschnitt und/oder vom Zwischenabschnitt 30, 32, 34 verschiedene Konstruktion aufweisen. Außerdem kann es in alternativen Ausführungsformen ein oder mehrere Verzweigungsverschlussstücke (z. B. auf den Innen- und/oder Außenenden des ersten und des zweiten und/oder des Zwischenabschnitts 30, 32, 34 der Außenhülle 20) geben, obwohl ein spezifisches Beispiel der Kabelanordnung 10 beschrieben ist, das keine Verzweigungsverschlussstücke (d. h. gehärtete Klebstoffstrukturen oder gießgeformte Strukturen, die die Lichtleiterfaseruntereinheiten 14 und die Außenhülle 20 befestigen) enthält.