Title:
Malset
Kind Code:
U1
Abstract:

Malset, umfassend einen Träger (2, 22, 32) mit einer phosphoreszierenden Malschicht (3, 23, 24, 33) und mindestens einen Lichtstift (4, 11, 12, 13) mit einer Leuchtquelle (5, 51, 52, 53) zur teilweisen Anregung der phosphoreszierenden Malschicht (3, 23, 24, 33).



Application Number:
DE202015007208U
Publication Date:
10/28/2015
Filing Date:
10/16/2015
Assignee:
Woidschützke, Christian, 71394 (DE)
Attorney, Agent or Firm:
Patentanwälte Dipl.-Ing. Walter Jackisch & Partner mbB, 70192, Stuttgart, DE
Claims:
1. Malset, umfassend einen Tr?ger (2, 22, 32) mit einer phosphoreszierenden Malschicht (3, 23, 24, 33) und mindestens einen Lichtstift (4, 11, 12, 13) mit einer Leuchtquelle (5, 51, 52, 53) zur teilweisen Anregung der phosphoreszierenden Malschicht (3, 23, 24, 33).

2. Malset nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtstift (4, 11, 12, 13) eine Lichtaustritts?ffnung (6, 41, 42, 43) mit einer Querschnittsfl?che (AL1, AL2, AL3) besitzt, dass die phosphoreszierende Malschicht (3, 23, 24, 33) eine Fl?che (AM) des Tr?gers (2) bedeckt, und dass die Querschnittsfl?che (AL1, AL2, AL3) mindestens um einen Faktor 100 kleiner ist als die Fl?che (AM).

3. Malset nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtquelle (5, 52) des Lichtstifts (4, 12) eine vorgegebene Energiemenge pro Zeiteinheit in Form von Licht abgibt, dass die Energiemenge pro Zeiteinheit und die phosphoreszierende Malschicht (3, 23, 24, 33) derart aufeinander abgestimmt sind, dass sich bei einer Beleuchtungsdauer von drei Sekunden an einer beliebigen Stelle (17) der Malschicht (3, 23, 24, 33) mit dem Lichtstift (4, 12) eine Nachleuchtdauer der beleuchteten Stelle (17) der phosphoreszierenden Malschicht (3, 23, 24, 33) von mindestens 30 Sekunden ergibt.

4. Malset nach einem der Anspr?che 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Malset (21) mehrere Lichtstifte (4, 11, 12, 13) umfasst, und die Lichtstifte (4, 11, 12, 13) unterschiedlich ausgebildete Leuchtquellen (5, 51, 52, 53) aufweisen.

5. Malset nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtquellen (5, 51, 52, 53) sich in der Energiemenge pro Zeiteinheit und/oder im Lichtspektrum unterscheiden.

6. Malset nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich die mehreren Lichtstifte (4, 11, 12, 13) in ihrer Querschnittsfl?che (AL1, AL2, AL3) unterscheiden.

7. Malset nach einem der Anspr?che 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtquelle (5, 51, 52, 53) des Lichtstifts (4, 11, 12, 13) ?ber einen Federmechanismus (8) ein- und ausschaltbar ist.

8. Malset nach einem der Anspr?che 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtquelle (5) eine LED mit einer Lichtemission in einem Wellenl?ngenbereich von 395 nm bis 400 nm, und mit einer Lichtst?rke von 1800 mcd bis 2200 mcd ist.

9. Malset nach einem der Anspr?che 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die phosphoreszierenden Malschicht (3, 23, 24, 33) verschiedene phosphoreszierende Stoffe umfasst, und dass sich die phosphoreszierenden Stoffe durch die Farbe oder die Farben ihrer Phosphoreszenzstrahlung unterscheiden.

10. Malset nach einem der Anspr?che 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Tr?ger (22) mehrere Seiten (9, 10) aufweist, und dass auf mehr als einer Seite (9, 10) des Tr?gers (2) phosphoreszierende Malschichten (23, 24) aufgebracht sind.

11. Malset nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die phosphoreszierenden Malschichten (23, 24) jeweils verschiedene phosphoreszierende Stoffe umfassen.

12. Malset nach einem der Anspr?che 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die phosphoreszierende Malschicht (3, 23, 24, 33) des Tr?gers (2) von einer lichtdurchl?ssigen Abdeckung (14) gesch?tzt ist.

13. Malset nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (14) aus Plexiglas ist.

14. Malset nach einem der Anspr?che 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Tr?ger (2, 22) aus einem lichtdurchl?ssigen Material ist.

15. Malset nach einem der Anspr?che 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Tr?ger (2, 22) in einen starren Rahmen (15) gefasst ist.

16. Malset nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (15) aus Holz ist.

17. Malset nach einem der Anspr?che 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Tr?ger (2, 22) aus einem starren Material ist.

18. Malset nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Tr?ger (2, 22) eine rechteckige Platte ist.

19. Malset nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Tr?ger (2, 22) aus Plexiglas ist.

Description:

Die Erfindung betrifft ein Malset.

Bekannte Malsets umfassen zumindest einen Stift und zumindest ein Papier. Das Papier kann nur einmal bemalt werden. Hierbei steht dem Benutzer eine beliebige Zeit zur Verf?gung.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Malset zu schaffen, mit dem die Zeichengeschwindigkeit beliebig oft trainiert werden kann.

Diese Aufgabe wird durch ein Malset mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gel?st.

Mit dem mindestens einen Lichtstift kann auf der phosphoreszierenden Malschicht gemalt werden. Hierbei wird die phosphoreszierende Malschicht bereichsweise mit der Leuchtquelle des Lichtstifts zu Phosphoreszenz angeregt. Die zu Phosphoreszenz angeregten Bereiche leuchten und sind als Zeichnung erkennbar. Die in der Malschicht angeregte Phosphoreszenz klingt nach einer bestimmten Zeit wieder ab. Die direkt nach der Anregung durch den Lichtstift auf der Malschicht entstandene Zeichnung verschwindet nach einer bestimmten Zeit, und das Malset kann zur Erstellung einer neuen Zeichnung genutzt werden. Das erfindungsgem??e Malset kann beliebig oft wiederverwendet werden.

Die Zeichnung ist nicht beliebig lang sichtbar. Der Benutzer des erfindungsgem??en Malsets sollte die gesamte Zeichnung fertig gestellt haben, bevor ganze Teile der Zeichnung wieder zu verschwinden beginnen. Auf diese Weise wird der Benutzer eines erfindungsgem??en Malsets trainiert, schnell zu zeichnen.

Eine mit dem erfindungsgem??en Malset erstellte Zeichnung ist auch im Dunkeln zu erkennen. Das erfindungsgem??e Malset kann auch im Dunkeln eingesetzt werden.

Mit dem erfindungsgem??en Malset kann eine Zeichnung ohne direkten Kontakt zwischen dem Lichtstift und der Malschicht erstellt werden.

Vorteilhaft besitzt der Lichtstift des erfindungsgem??en Malsets eine Lichtaustritts?ffnung mit einer Querschnittsfl?che. Die phosphoreszierende Malschicht bedeckt eine vorgegebene Fl?che des Tr?gers. Vorteilhaft ist die Querschnittsfl?che der Lichtaustritts?ffnung mindestens um einen Faktor 100 kleiner als die Fl?che der phosphoreszierenden Malschicht. Insbesondere bei direktem Kontakt zwischen dem Lichtstift und der phosphoreszierenden Malschicht ist es m?glich, dass eine mit dem Lichtstift gezeichnete Linie sehr gut als solche auf der Fl?che der phosphoreszierenden Malschicht zu erkennen ist. Auf diese Weise ist die Erstellung von Zeichnungen auf der Malschicht mit dem Lichtstift einfach m?glich.

Vorteilhaft gibt die Leuchtquelle des Lichtstifts eine vorgegebene Energiemenge pro Zeiteinheit in Form von Licht ab. Die phosphoreszierende Malschicht besteht insbesondere aus einem phosphoreszierenden Stoff. Die pro Zeiteinheit abgegebene Energiemenge und der phosphoreszierende Stoff der phosphoreszierenden Malschicht sind derart aufeinander abgestimmt, dass sich bei einer Beleuchtungsdauer von drei Sekunden an einer beliebigen Stelle der Malschicht mit dem Lichtstift eine Nachleuchtdauer der beleuchteten Stelle der phosphoreszierenden Malschicht von mindestens 30 Sekunden ergibt. Dadurch stehen zur Erstellung einer Zeichnung ungef?hr 30 Sekunden zur Verf?gung. Auf diese Weise ist der Benutzer des Malsets dazu angehalten, seine Zeichnung schnell zu erstellen. Bei der drei Sekunden dauernden Beleuchtung mit dem Lichtstift ist der Lichtstift ohne Abstand auf die Malschicht aufgesetzt.

Die Zeichnung kann an Stellen, die vor mehr als 30 Sekunden gezeichnet wurden, korrigiert werden.

Vorteilhaft umfasst das Malset mehrere Lichtstifte, die unterschiedlich ausgebildete Leuchtquellen aufweisen. Die Leuchtquellen k?nnen sich hinsichtlich der Energiemenge pro Zeiteinheit und/oder des Lichtspektrums des von ihnen aussendbaren Lichts unterscheiden. Durch die unterschiedliche Energiemenge pro Zeiteinheit, mit der die phosphoreszierende Malschicht beim Einsatz der Lichtstifte angeregt wird, ist die Lichtintensit?t der dabei generierten Phosphoreszenzstrahlung unterschiedlich stark. Eine gr??ere vom Licht eines Lichtstifts transportierte Energiemenge pro Zeiteinheit bewirkt in der phosphoreszierenden Malschicht eine l?nger anhaltende Phosphoreszenzstrahlung. Eine mit Lichtstiften mit Lichtquellen unterschiedlicher Energiemenge pro Zeiteinheit unter sonst gleichen Bedingungen erstellte Zeichnung ist f?r den Lichtstift mit der gr??eren Energiemenge pro Zeiteinheit l?nger sichtbar. Das Lichtspektrum der Leuchtquelle selbst hat ebenso einen Einfluss auf die vom Licht der Leuchtquelle transportierte Energiemenge pro Zeiteinheit. So k?nnen durch die Wahl eines entsprechenden Lichtspektrums ?hnliche Effekte bewirkt werden wie durch die Erh?hung der Lichtintensit?t einer Leuchtquelle bei gleichbleibendem Lichtspektrum.

Vorteilhaft unterscheiden sich die mehreren Lichtstifte in der Querschnittsfl?che ihrer Lichtaustritts?ffnung. Dadurch k?nnen unterschiedlich starke Linien auf der phosphoreszierenden Malschicht gezeichnet werden.

Vorteilhaft ist die Leuchtquelle des Lichtstifts ?ber einen Federmechanismus ein- und ausschaltbar. Auf diese Weise kann die Leuchtquelle des Lichtstifts auf einfache Weise ein- und ausgeschaltet werden. Ein Lichtstift kann ?hnlich wie ein Kugelschreiber gestaltet sein. Typischerweise wird die Mine eines Kugelschreibers ?ber einen Federmechanismus in eine Stellung gebracht, in der das Zeichnen mit dem Kugelschreiber m?glich ist. Durch den Federmechanismus kann auch ein Lichtstift so ausgelegt sein, dass das Zeichnen auf der phosphoreszierenden Malschicht ?ber den Federmechanismus m?glich wird. Dadurch muss sich ein Benutzer nicht umstellen und kann die von einem Kugelschreiber bekannten Bedienmuster auf den Lichtstift ?bertragen.

Vorteilhaft ist die Leuchtquelle des Lichtstifts eine LED mit einer Lichtemission in einem Wellenl?ngenbereich von 395 nm bis 400 nm. Die Lichtst?rke betr?gt zweckm??ig 1800 mcd bis 2200 mcd.

Vorteilhaft umfasst die phosphoreszierende Malschicht verschiedene phosphoreszierende Stoffe, die sich durch die Farbe oder die Farben ihrer Phosphoreszenzstrahlung unterscheiden. Dadurch ist es m?glich, mit unterschiedlichen Lichtstiften unterschiedliche Farben auf der phosphoreszierenden Malschicht hervorzurufen. Dar?ber hinaus ist es m?glich, dass eine gezeichnete Linie nach einer bestimmten Zeit ihre Farbe wechselt, weil die Phosphoreszenzstrahlung eines bestimmten phosphoreszierenden Stoffes bereits abgeklungen ist, wohingegen die Phosphoreszenzstrahlung eines anderen Stoffes noch anh?lt.

Vorteilhaft weist der Tr?ger mehrere Seiten auf. Zweckm??ig sind auf mehr als einer Seite des Tr?gers phosphoreszierende Malschichten aufgebracht. Auf diese Weise k?nnen mit dem Malset mehrere Zeichnungen direkt hintereinander angefertigt werden, ohne dass gewartet werden muss, bis die Phosphoreszenzstrahlung einer ersten Zeichnung verschwunden ist. Vorteilhaft umfassen die verschiedenen phosphoreszierenden Malschichten jeweils verschiedene phosphoreszierende Stoffe. So kann beispielsweise vorgesehen sein, dass sich die phosphoreszierenden Stoffe insbesondere in der Farbe der von ihnen ausgesandten Phosphoreszenzstrahlung unterscheiden.

Es kann auch vorgesehen sein, dass sich die Nachleuchtdauer der verschiedenen phosphoreszierenden Malschichten unterscheidet. Auf diese Weise k?nnen mehrere verschiedene Zeichnungen auf den verschiedenen Malschichten erstellt werden, die alle zur selben Zeit noch sichtbar sind. Die erste Zeichnung wird hierbei auf einer Malschicht mit einer gro?en Nachleuchtdauer erstellt. Die nachfolgenden Zeichnungen auf Malschichten mit kleineren Nachleuchtdauern. Auf diese Weise ist es m?glich, dass alle nacheinander erstellten Zeichnungen beinahe zur gleichen Zeit verschwinden.

Vorteilhaft ist die phosphoreszierende Malschicht des Tr?gers von einer lichtdurchl?ssigen Abdeckung gesch?tzt. Dadurch wird verhindert, dass die Malschicht beim Zeichnen mit dem Lichtstift besch?digt wird. Gleichzeitig kann sie mit dem Lichtstift zu Phosphoreszenzstrahlung angeregt werden. Vorteilhaft ist die Abdeckung aus Plexiglas.

Vorteilhaft ist der Tr?ger aus einem lichtdurchl?ssigen Material. Dadurch kann die phosphoreszierende Malschicht auch von der Seite des Tr?gers, auf dem sich keine phosphoreszierende Malschicht befindet, mit einem Lichtstift angeregt werden.

Der Tr?ger ist insbesondere in einen starren Rahmen gefasst. Dadurch ist die phosphoreszierende Malschicht innerhalb des starren Rahmens aufgespannt. Dies erleichtert ein Zeichnen auf der phosphoreszierenden Malschicht. Vorteilhaft ist der Rahmen aus Holz. Dadurch ergibt sich ein ansprechendes ?u?eres des Malsets.

Der Tr?ger kann aus einem starren Material bestehen. Dadurch ergibt sich eine stabile Fl?che, auf die die phosphoreszierende Malschicht aufgebracht ist. Dies erleichtert ein Malen auf der phosphoreszierenden Malschicht mit einem Lichtstift.

In einer Ausgestaltung der Erfindung ist der Tr?ger als rechteckige Platte vorgesehen. Vorteilhaft ist der Tr?ger aus Plexiglas. Dadurch ist der Tr?ger stabil und gleichzeitig lichtdurchl?ssig.

Ausf?hrungsbeispiele der Erfindung sind nachstehend anhand der Zeichnung n?her erl?utert. Es zeigen:

1 eine schematische Darstellung eines erfindungsgem??en Malsets,

2 eine Schnittdarstellung entlang des in 1 mit II bezeichneten Schnitts durch die Malunterlage des Malsets aus 1,

3 eine schematische Darstellung der Gr??enverh?ltnisse der Malfl?che eines Malsets zu Lichtaustritts?ffnungen verschiedener Lichtstifte eines Malsets,

4 eine schematische Darstellung eines Malsets,

5 eine schematische Schnittdarstellung eines Malsets,

6 eine schematische Darstellung eines Malsets mit verschiedenen Lichtstiften.

1 zeigt ein Malset 1 bestehend aus einer Malunterlage 20 und einem Lichtstift 4. Die Malunterlage 20 umfasst einen Tr?ger 2, auf dem sich eine phosphoreszierende Malschicht 3 befindet. Der Tr?ger 2 ist in einem starren Rahmen 15 gefasst. Der Rahmen 15 ist aus Holz. Der Tr?ger 2 ist aus einem lichtdurchl?ssigen, starren Material. Der Tr?ger 2 ist aus Plexiglas. Der Tr?ger 2 ist eine rechteckige Platte. Die phosphoreszierende Malschicht 3 erstreckt sich ?ber eine Fl?che AM. Die Fl?che AM wird vom Rahmen 15 begrenzt.

Die phosphoreszierende Malschicht 3 ist mittels des Lichtstifts 4 zu Phosphoreszenzstrahlung anregbar. Der Lichtstift 4 ist mit der Hand f?hrbar. Der Lichtstift 4 besitzt eine Leuchtquelle 5. Die Leuchtquelle 5 erzeugt Licht, das durch eine Lichtaustritts?ffnung 6 aus dem Lichtstift 4 austritt. Die Leuchtquelle 5 l?sst sich ?ber einen Federmechanismus 8 ein- und ausschalten. Die Leuchtquelle 5 ist eine LED mit einer Lichtemission in einem Wellenl?ngenbereich von 395 nm bis 400 nm und mit einer Lichtst?rke von 1800 mcd bis 2200 mcd. Es kann auch vorgesehen sein, dass als Lichtstift eine Taschenlampe oder ein Pinsel mit mehreren an den Borsten des Pinsels befestigten Leuchtquellen verwendet wird.

Es kann auch vorgesehen sein, dass der Lichtstift eine station?re Leuchtquelle ist und nicht mit der Hand f?hrbar ist. Die station?re Leuchtquelle beleuchtet vorteilhaft die gesamte Malunterlage 20. Als weiteres Element des Malsets ist vorteilhaft eine Schablone vorgesehen. Die Schablone kann zwischen dem Lichtstift und der Malunterlage 20 angeordnet werden und deckt die Malschicht 3 partiell ab. Bei Beleuchtung der mit der Schablone abgedeckten Malunterlage 20 entsteht auf der Malschicht 3 ein phosphoreszierendes Bild. Ein solches Bild kann als Vorlage f?r eine Zeichnung dienen. Es ist auch m?glich, die Schablone mit dem mit der Hand f?hrbaren Lichtstift 4 nachzufahren, und so das Zeichnen zu ?ben.

Die 2 zeigt einen Schnitt durch die Malunterlage 20 aus der 1 entlang der in 1 mit II bezeichneten Schnittlinie. Der Tr?ger 2 ist vom Rahmen 15 eingefasst. Auf dem Tr?ger 2 befindet sich die phosphoreszierende Malschicht 3. Die phosphoreszierende Malschicht 3 umfasst verschiedene phosphoreszierende Stoffe. Die phosphoreszierenden Stoffe unterscheiden sich durch die Farben ihrer Phosphoreszenzstrahlung. Die phosphoreszierende Malschicht 3 ist von einer lichtdurchl?ssigen Abdeckung 14 gesch?tzt. Die lichtdurchl?ssige Abdeckung 14 ist aus Plexiglas.

3 zeigt die Gr??enverh?ltnisse zwischen der Fl?che AM der phosphoreszierenden Malschicht 3 aus 1 und den Querschnittsfl?chen AL1, AL2, AL3 von in 6 gezeigten Lichtaustritts?ffnungen 41, 42, 43 eines ersten Lichtstifts 11, eines zweiten Lichtstifts 12 und eines dritten Lichtstifts 13. Der erste Lichtstift 11, der zweite Lichtstift 12 und der dritte Lichtstift 13 sind in 6 dargestellt. Die Querschnittsfl?che AL1 ist dem ersten Lichtstift 11, die Querschnittsfl?che AL2 dem zweiten Lichtstift 12 und die Querschnittsfl?che AL3 dem dritten Lichtstift 13 zugeordnet. Die in 3 gezeigte Fl?che AM der phosphoreszierenden Malschicht 3 ist mindestens 100-mal gr??er als jede der drei Querschnittsfl?chen AL1, AL2, AL3. Die Form der Querschnittsfl?chen AL1, AL2, AL3 der verschiedenen Lichtaustritts?ffnungen 41, 42, 43 ist im Ausf?hrungsbeispiel kreisf?rmig. Es kann aber auch eine Lichtaustritts?ffnung mit einer beliebig geformten, insbesondere mit einer ovalen, mit einer rechteckigen oder einer sternf?rmigen Querschnittsfl?che vorgesehen sein.

4 zeigt eine alternative Ausf?hrungsform einer Malunterlage 30. Die Malunterlage 30 besteht aus einer Rolle 45 mit einem ?ffnungsschlitz 36. An einem Ausziehstab 37 ist ein flexibler Tr?ger 32 festgelegt. Der flexible Tr?ger 32 l?sst sich auf die Rolle 35 aufrollen und mittels des Ausziehstabs 37 durch den ?ffnungsschlitz 36 ausziehen. Auf dem flexiblen Tr?ger 32 befindet sich eine phosphoreszierende Malschicht 33. Die Malunterlage 30 ist in eingerolltem Zustand kompakt und leicht zu transportieren.

5 zeigt in einer schematischen Seitenansicht eine alternative Ausf?hrungsform einer Malunterlage 40. Die Malunterlage 40 umfasst einen Tr?ger 22. Der Tr?ger 22 weist mehrere Seiten 9, 10 auf, n?mlich eine Ober- und eine Unterseite. Auf beiden Seiten 9, 10 des Tr?gers 22 sind phosphoreszierende Malschichten, 23, 24 aufgebracht. Die beiden phosphoreszierenden Malschichten 23, 24 umfassen jeweils verschiedene phosphoreszierende Stoffe. Der Tr?ger 22 ist in einem Rahmen 15 gefasst.

6 zeigt in einer perspektivischen schematischen Darstellung eine alternative Ausf?hrungsform eines Malsets 21. Das Malset 21 umfasst die Malunterlage 20 aus der 1 und drei verschiedene Lichtstifte 11, 12, 13. Der erste Lichtstift 11 weist eine Lichtaustritts?ffnung 41 auf. Der zweite Lichtstift 12 weist eine Lichtaustritts?ffnung 42 auf. Der dritte Lichtstift 13 weist eine Lichtaustritts?ffnung 43 auf. Die drei Lichtaustritts?ffnungen 41, 42, 42 unterscheiden sich in ihrer Querschnittsfl?che. Die Querschnittsfl?chen AL1, AL2, AL3 der drei Lichtstifte 11, 12, 13 sind in 3 gezeigt. Wie in 6 beispielhaft schematisch dargestellt, trifft das aus den drei Lichtstiften 11, 12, 13 durch die Lichtaustritts?ffnungen 41, 42, 43 austretende Licht an drei beliebigen Stellen 7, 17, 27 auf die phosphoreszierende Malschicht 3.

Der zweite Lichtstift 12 besitzt eine Leuchtquelle 52. Die Leuchtquelle 52 des Lichtstifts 12 gibt eine vorgegebene Energiemenge pro Zeiteinheit in Form von Licht ab. Die vorgegebene Energiemenge pro Zeiteinheit und die phosphoreszierende Malschicht 3 sind derart aufeinander abgestimmt, dass sich bei einer Beleuchtungsdauer von drei Sekunden an einer beliebigen Stelle 17 der Malschicht 3 mit dem Lichtstift 12 eine Nachleuchtdauer der beleuchteten Stelle 17 der phosphoreszierenden Malschicht 3 von mindestens 30 Sekunden ergibt.

Der erste Lichtstift 11 besitzt eine Leuchtquelle 51 und der dritte Lichtstift 13 besitzt eine Leuchtquelle 53. Die drei Lichtstifte 11, 12, 13 weisen unterschiedlich ausgebildete Leuchtquellen 51, 52, 53 auf. Die Leuchtquellen 51, 52, 53 unterscheiden sich im von ihnen aussendbaren Licht hinsichtlich der vom Licht transportierten Energiemenge pro Zeiteinheit und/oder hinsichtlich des Lichtspektrums. Die von der Leuchtquelle 51 aussendbare Energiemenge pro Zeiteinheit und der phosphoreszierende Stoff der Malschicht 3 sind derart aufeinander abgestimmt, dass sich bei einer Beleuchtungsdauer von drei Sekunden an einer beliebigen Stelle 7 der Malschicht 3 mit dem ersten Lichtstift 11 eine Nachleuchtdauer der beleuchteten Stelle 7 der phosphoreszierenden Malschicht 3 von mindestens 10 Sekunden ergibt. Die von der Leuchtquelle 53 aussendbare Energiemenge pro Zeiteinheit und der phosphoreszierende Stoff der Malschicht 3 sind derart aufeinander abgestimmt, dass sich bei einer Beleuchtungsdauer von drei Sekunden an einer beliebigen Stelle 27 der Malschicht mit dem dritten Lichtstift 13 eine Nachleuchtdauer der beleuchteten Stelle 27 der phosphoreszierenden Malschicht von mindestens 60 Sekunden ergibt.

Es kann vorgesehen sein, dass der Lichtstift 4 aus 1 eine im Wesentlichen kegelf?rmige Lichtaustritts?ffnung besitzt. Dadurch ist die Fl?che der in 6 gezeigten beleuchteten Stellen auf der phosphoreszierenden Malschicht 3 in hohem Ma?e vom Abstand der Lichtaustritts?ffnung zur Malschicht abh?ngig. Durch Ver?nderung dieses Abstands kann somit die Linienbreite einer mit dem Lichtstift erzeugten Linie oder der Durchmesser eines damit erzeugten Punkts auf der Malschicht ver?ndert werden. Es kann auch vorgesehen sein, dass die mehreren Lichtstifte im Wesentlichen kegelf?rmige Lichtaustritts?ffnungen mit verschiedenen Kegel?ffnungswinkeln aufweisen. Von diesen Lichtstiften werden im gleichen Abstand zur Malschicht Linien unterschiedlicher Breite erzeugt.