Title:
Leuchte
Kind Code:
U1


Abstract:

Leuchte (1),
welche flexibel verformbar ausgestaltet ist
und wenigstens ein als LED (2) ausgestaltetes und das Licht zur Vorderseite der Leuchte (1) abgebendes Leuchtmittel aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leuchte (1) auf ihrer Rückseite magnetisch ausgestaltet ist, derart, dass sie auf einem ferromagnetischen Werkstoff mittels Magnetkraft haltend montierbar ist.




Application Number:
DE202014103263U
Publication Date:
08/25/2014
Filing Date:
07/16/2014
Assignee:
Kolaßa, Dietmar, 48493 (DE)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Habbel & Habbel, 48151, Münster, DE
Claims:
1. Leuchte (1),
welche flexibel verformbar ausgestaltet ist
und wenigstens ein als LED (2) ausgestaltetes und das Licht zur Vorderseite der Leuchte (1) abgebendes Leuchtmittel aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leuchte (1) auf ihrer Rückseite magnetisch ausgestaltet ist, derart, dass sie auf einem ferromagnetischen Werkstoff mittels Magnetkraft haltend montierbar ist.

2. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchte (1) mit einer kraftfahrzeugtypischen Niederspannung betreibbar ist.

3. Leuchte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Betriebsspannung 12, 24 oder 42 Volt beträgt.

4. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtmittel als OLED und das Licht über eine Fläche von mehreren cm2 abgebend ausgestaltet ist.

5. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtmittel als eine Vielzahl einzelner LEDs (2) ausgestaltet ist.

6. Leuchte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die LEDs (2) in einer Reihe angeordnet sind.

7. Leuchte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die LEDs (2) als Matrix über eine Fläche verteilt angeordnet sind.

8. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtmittel auf einem flexiblen Trägermaterial (3) angeordnet ist.

9. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtmittel in ein flexibles Trägermaterial (3) eingebettet ist.

10. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtmittel von einer lichtdurchlässigen Abdeckung abgedeckt ist.

11. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchte (1) eine Materialstärke von höchstens 6 mm aufweist.

Description:

Die Neuerung betrifft eine Leuchte nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Gattungsgemäße Leuchten sind aus der Praxis bekannt.

Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Leuchte dahingehend zu verbessern, dass diese für eine Vielzahl von Anwendungsfällen, insbesondere im Bereich der Kraftfahrzeugtechnik, benutzbar ist, und sowohl eine Anpassung an unterschiedliche Beleuchtungsbedürfnisse als auch eine schnelle Montage sowie rückstandsfreie Demontage ermöglicht.

Diese Aufgabe wird durch eine Leuchte mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Neuerung sind in den Unteransprüchen beschrieben.

Die Neuerung schlägt mit anderen Worten vor, die Leuchte mithilfe einer magnetisch ausgestalteten Rückseite zu befestigen. Dabei ist die Magnetkraft so bemessen, dass diese das Gewicht der Leuchte zu tragen im Stande ist, so dass die Leuchte mittels der Magnetkraft hält und nicht nur provisorisch hält, bis zu einer endgültigen Montage mit anderen Befestigungsmitteln, sondern dass die Montage der Leuchte ausschließlich mittels der Magnetkraft ermöglicht ist, und zwar auf einem ferromagnetischen Untergrund. Dieser ferromagnetische Werkstoff des Untergrundes kann in einem anderen, komplementären Magneten bestehen oder in einem Stahlblech.

Die vorschlagsgemäß ausgestaltete Leuchte lässt sich beispielsweise im Innenraum von Servicefahrzeugen montieren, beispielsweise an unverkleideten Karosserieabschnitten, wie Querträgern, Dachholmen o. dgl., so dass beispielsweise die in derartigen Servicefahrzeugen mitgeführten Werkzeuge und Geräte beleuchtet werden. Insbesondere wenn in den Servicefahrzeugen Regale eingebaut sind, mit Sortimentskästen für Kleinteile und ähnlichen Einbauten, kann eine optimale Ausleuchtung mithilfe der vorschlagsgemäß ausgestalteten Leuchte erzielt werden. Durch die Ausgestaltung des Leuchtmittels in Form einer oder mehrerer LEDs wird eine hohe Lichtausbeute ermöglicht, bei vergleichsweise geringer Stromaufnahme und somit einer vergleichsweise geringen Belastung der Fahrzeugbatterie.

Für den Anwendung im Kraftfahrzeugbereich kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Leuchte mit einer Kraftfahrzeug typischen Niederspannung betrieben werden kann, beispielsweise mit 12 V, wie dies für PKWs üblich ist oder mit 24 V, wie dies für LKWs üblich ist, oder ggf. zukünftig mit 42 V. Gegebenenfalls kann für Oldtimer auch eine Spannungsversorgung von 6 V vorgesehen sein, jedoch ist insbesondere die derzeit übliche Spannungsversorgung von 12 oder 24 V vorteilhaft, um gewerblich genutzte Fahrzeuge, wie beispielsweise die erwähnten Service-Fahrzeuge, und dort insbesondere die Laderäume, ausleuchten zu können.

Vorteilhaft kann in einer ersten Ausgestaltung der Leuchte das Leuchtmittel als organische LED, also als so genannte OLED ausgestaltet sein, welche ihr Licht über ihre gesamte Fläche abgibt, die mehrere Quadratzentimeter groß ist. Derartige Flächenleuchten, die beispielsweise DIN A5- oder DIN A4-groß sein können, können auf einfache Weise zugeschnitten und somit an Störkonturen angepasst werden, so dass sie trotz der vorhandenen Störkonturen dennoch dort platziert werden können, wo sie für eine optimale Ausleuchtung wünschenswert sind.

In einer vorteilhaften zweiten Ausgestaltung der Leuchte kann anstelle der Flächenleuchtmittel die Verwendung einer Vielzahl einzelner LEDs vorgesehen sein. Dabei können diese LEDs in eine Reihe angeordnet sein, so dass ein Leuchtstreifen geschaffen wird, der aufgrund seiner geringen Breite ebenfalls die problemlose Montage an vielen Stellen ermöglicht, wo die Leuchte zu Gunsten einer optimalen Wirkung vorteilhaft platziert werden kann.

Bei der Ausgestaltung des Leuchtmittels aus einer Vielzahl einzelner LEDs kann jedoch statt der streifenförmigen Ausgestaltung der Leuchte ebenfalls eine Leuchtwirkung in Art einer Flächenleuchte erzielt werden, wenn die LEDs als Matrix über eine größere Fläche verteilt angeordnet sind. Die rückseitige magnetische Ausgestaltung der Leuchte erlaubt es beispielsweise, eine solche großflächige Leuchte in Art eines U-förmigen Bogens um beispielsweise einen Dachholm oder eine Traverse im Fahrzeug zu legen und dort magnetisch zu halten. Aufgrund des U-förmig gebogenen Verlaufs wird eine sehr gleichmäßige Ausleuchtung des gesamten Laderaums des betreffenden Fahrzeugs ermöglicht.

Vorteilhaft kann das Leuchtmittel nicht nur selbst flexibel ausgestaltet sein, wie dies beispielsweise bei der OLED-Flächenleuchte möglich ist, sondern das Leuchtmittel kann vorteilhaft auf einem flexiblen Träger angeordnet sein, so dass hierdurch einerseits ein ohnehin flexibles flächiges Leuchtmittel stabilisiert und mechanisch höher belastbar ausgestaltet wird, und so dass beispielsweise eine Vielzahl einzelner, in sich jeweils nicht flexibler LEDs auf diesem flexiblen Träger insgesamt die gewünschte flexible Ausgestaltung der Leuchte ermöglichen.

Vorteilhaft kann vorgesehen sein, dass das Leuchtmittel in ein flexibles Trägermaterial regelrecht eingebettet ist. Da Luft einen hohen Isolationswert aufweist, kann die Einbettung des Leuchtmittels in ein flexibles Trägermaterial die Wärmeabfuhr des Leuchtmittels verbessern helfen, was beispielsweise der Lebensdauer der LEDs zugute kommt. Zudem kann durch diese Einbettung vorgesehen sein, dass das Leuchtmittel keinen störenden Überstand bildet, sondern aufgrund der Einbettung bündig innerhalb der Leuchte angeordnet ist und somit gegen versehentliche Beschädigungen besser geschützt ist.

Aus dem gleichen Grund kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Leuchtmittel von einer lichtdurchlässigen Abdeckung abgedeckt ist, so dass auch hierdurch ein Schutz gegen mechanische Beschädigungen und auch gegen beispielsweise Kurzschlüsse aufgrund eindringenden Wassers gegeben ist.

Vorteilhaft kann die Leuchte eine Materialstärke von höchstens 6 mm aufweisen. Diese flache Ausgestaltung der Leuchte verbessert einerseits die Möglichkeit, die Leuchte auch an Stellen montieren zu können, wo eine Beleuchtung zwar gewünscht ist, die Einbausituation aber eigentlich für die Leuchte ungünstig ist. Weiterhin bewirkt diese flache Ausgestaltung der Leuchte, dass beispielsweise Freiräume, die zur Bewegung von Schubladen oder ähnlichen Einbauten im Laderaum eines Kraftfahrzeugs vorgesehen sind, nicht beeinträchtigt werden und auch beispielsweise die Deckenhöhe in einem solch begrenzten Raum durch den Einbau der Leuchte so wenig wie möglich weiter verringert wird, so dass auch für das Personal, welches sich in diesem Raum bewegt, die Bewegungsfreiheit möglichst wenig eingeschränkt wird.

Die Neuerung wird anhand der rein schematischen Darstellungen nachfolgend näher erläutert. Dabei zeigen die

1 u. 2 zwei unterschiedliche Ausführungsbeispiele einer Leuchte.

In 1 ist eine Leuchte 1 dargestellt, bei der das Leuchtmittel aus einer Vielzahl einzelner LEDs 2 gebildet ist. Die LEDs 2 sind in Art einer Matrix über die gesamte Fläche der Leuchte 1 verteilt angeordnet, wobei aus Gründen der zeichnerischen Vereinfachung lediglich einige der LEDs 2 dargestellt sind.

Die LEDs 2 sind in ein flexibles Trägermaterial 3 eingebettet, wobei dieses flexible Trägermaterial 3 mehrschichtig aufgebaut ist, was ebenfalls aufgrund der zeichnerischen Vereinfachung in 1 nicht ersichtlich ist. Das Trägermaterial 3 weist eine unterste Tragschicht auf, auf welcher die LEDs 2 angeordnet sind. Weiterhin weist das Trägermaterial 3 eine mittlere Fixierschicht auf, welche um die LEDs 2 flächig herum verteilt ist, so dass auf diese Weise die LEDs eingebettet und an ihrer jeweiligen Stelle fixiert sind. Schließlich weist das Trägermaterial 3 eine oberste Schicht als lichtdurchlässige Abdeckung auf, so dass die LEDs 2 gegen Spritzwasser geschützt sind.

Auf der Unterseite der Leuchte 1 ist das Trägermaterial 3 mit zwei Magnetstreifen 4 versehen, die als selbstklebende Streifen ausgestaltet sind und mit dem Trägermaterial 3 verklebt sind.

Zur Energieversorgung der Leuchte 1 ist ein Kabel 5 vorgesehen, welches zweiadrig die Stromversorgung des Leuchtmittels mit Gleichstrom ermöglicht. Rein schematisch sind zwei jeweils isolierte Adern 6 dargestellt, die an zwei Anschlusspunkte 7 der Leuchte 1 angeschlossen sind. Die Leuchte 1 ist für die Anwendung in einem Kraftfahrzeug ausgelegt, so dass die Spannungsversorgung mit 12 V oder 24 V erfolgt. Die Ausgestaltung des Kabels 5 und der Anschlusspunkte 7 ist rein schematisch dargestellt, vorteilhaft können die Anschlusspunkte 7 auf der Rückseite der Leuchte 1 liegen und spritzwassergeschützt ausgestaltet sein.

2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel einer Leuchte 1, wobei das Leuchtmittel hier durch LEDs 2 gebildet wird, die nicht matrixartig, sondern linear hintereinander in einer Reihe angeordnet sind. Ein weiterer Unterschied zum Ausführungsbeispiel der 1 besteht darin, dass die LEDs 2 auf ein flexibles Trägermaterial 3 aufgebracht sind und über dieses Trägermaterial 3 hinaus zur Vorderseite der Leuchte 1 vorstehen. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Stromversorgung des Leuchtmittels mittels eines Kabels 5 vorgesehen, und auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass die Befestigung der Leuchte 1 mittels eines Magnetsreifens 4 erfolgt, der auf der Rückseite des Trägermaterials 3 angeordnet ist.

Die beiden dargestellten Leuchten 1 der beiden Ausführungsbeispiele sind für einen längerfristigen Betrieb und daher für eine vergleichsweise dauerhafte Montage vorgesehen. Abweichend von den dargestellten Ausführungsbeispielen kann vorgesehen sein, die Leuchte 1 nicht durch ein Kabel 5 an eine Stromversorgung anzuschließen, sondern die Stromversorgung durch einen an der Leuchte 1 vorgesehenen Energiespeicher zu ermöglichen, so dass die Leuchte 1 als autarke, betriebsbereite Einheit gehandhabt werden kann, um bei kurzfristigen Einsätzen die Ausleuchtung von sonst ungenügend beleuchteten Räumen zu ermöglichen.