Title:
Leucht-Bodenmatte mit drahtloser Leistungsübertragung
Kind Code:
U1
Abstract:

Beleuchtbare Matte, umfassend:
eine Matte mit einer Region, die beleuchtbar ist;
eine Lichtquelle, welche die Region beleuchtet; und
einen Empfänger, der so ausgelegt ist, dass er drahtlos Leistung empfängt, die der Lichtquelle zugeführt wird.



Application Number:
DE202014100822U
Publication Date:
05/13/2014
Filing Date:
02/24/2014
Assignee:
Ford Global Technologies, LLC (Mich., Dearborn, US)
International Classes:
Other References:
27. Oktober 2011 eingereichten US-Patentanmeldung Nr. 13/282,933 mit dem Titel "WIRELESS CHARGING SYSTEM HAVING SENSE SHUTDOWN AND METHOD THEREFOR" von Stuart C. Salter et al.
Attorney, Agent or Firm:
Dörfler, Thomas, Dr.-Ing., 50735, Köln, DE
Claims:
1. Beleuchtbare Matte, umfassend:
eine Matte mit einer Region, die beleuchtbar ist;
eine Lichtquelle, welche die Region beleuchtet; und
einen Empfänger, der so ausgelegt ist, dass er drahtlos Leistung empfängt, die der Lichtquelle zugeführt wird.

2. Beleuchtungssystem nach Anspruch 1, ferner umfassend einen Sender, der Teil einer Oberfläche ist, welche die Matte trägt, wobei der Sender Leistung drahtlos an den Empfänger überträgt.

3. Beleuchtungssystem nach Anspruch 2, wobei der Empfänger Teil der Matte ist und eine Empfangsspule umfasst, und der Sender eine Sendespule umfasst.

4. Beleuchtungssystem nach Anspruch 3, wobei die Sendespule so ausgelegt ist, dass sie Leistung in einem von einem fest gekoppelten System und einem lose gekoppelten System drahtlos an die Empfangsspule überträgt.

5. Beleuchtungssystem nach Anspruch 3, ferner umfassend eine Haltegarnitur, welche die Matte lösbar mit der Oberfläche koppelt und die Empfangsspule drahtlos mit der Sendespule koppelt, so dass induktive Leistungsübertragung stattfinden kann.

6. Beleuchtungssystem nach Anspruch 5, wobei die Haltegarnitur eine Klemme und ein Durchgangsloch umfasst, wobei die Klemme Teil der Oberfläche ist und das Durchgangsloch Teil der Matte ist.

7. Beleuchtungssystem nach Anspruch 6, wobei die Sendespule in die Klemme integriert ist.

8. Beleuchtungssystem nach Anspruch 5, wobei die Haltegarnitur ein erstes ferromagnetisches Element, das Teil der Matte ist, und ein zweites ferromagnetisches Element umfasst, das Teil der Oberfläche ist, wobei ferner das erste ferromagnetische Element zum zweiten ferromagnetischen Element angezogen wird.

9. Beleuchtungssystem nach Anspruch 3, ferner umfassend einen ersten Ausrichtungsmagneten, der Teil der Matte ist, und einen zweiten Ausrichtungsmagneten, der Teil der Oberfläche ist, wobei der erste Ausrichtungsmagnet zum zweiten Ausrichtungsmagneten angezogen wird, wobei ferner die Empfangsspule zur Verwendung mit dem ersten Ausrichtungsmagneten optimiert ist, und die Sendespule zur Verwendung mit dem zweiten Ausrichtungsmagneten optimiert ist, derart dass die ersten und zweiten Ausrichtungsmagneten die Empfangs- und Sendespulen in einem von einem fest gekoppelten System und einem lose gekoppelten System drahtlos koppeln, so dass drahtlose Leistungsübertragung stattfinden kann.

10. Beleuchtungssystem nach Anspruch 1, wobei die Region einen abgeschlossenen Raum definiert, worin ein dekoratives Bild ausgebildet ist und von der Lichtquelle beleuchtet wird.

11. Beleuchtungssystem nach Anspruch 3, ferner umfassend ein Abschirmelement zum Schutz gegen ein elektromagnetisches Feld, das durch mindestens eine von der Empfangsspule und der Sendespule erzeugt wird.

12. Beleuchtungssystem nach Anspruch 11, wobei das Abschirmelement eines von einer Metallabschirmung, die geerdet ist, und einem kapazitiven Sensorsystem ist.

13. Beleuchtungssystem für eine Matte, die auf einer Innenfläche eines Fahrzeugs angeordnet ist, umfassend:
eine beleuchtbare Region der Matte;
eine Lichtquelle, welche die Region beleuchtet;
einen Empfänger, welcher der Lichtquelle Leistung zuführt; und
einen Sender, der die Empfangsspule drahtlos speist.

14. Beleuchtungssystem nach Anspruch 13, wobei der Empfänger eine Empfangsspule umfasst, und der Sender eine Sendespule umfasst.

15. Beleuchtungssystem nach Anspruch 13, ferner umfassend eine Lichtsteuerung in elektrischer Kommunikation mit der Lichtquelle und dem Empfänger, wobei die Lichtsteuerung eine Ausgabe der Lichtquelle steuert.

16. Beleuchtungssystem nach Anspruch 14, wobei die Lichtsteuerung, die Lichtquelle und der Empfänger durch mindestens einen Verbindungstyp miteinander verbunden sind, der aus der Gruppe ausgewählt ist, die einen Draht-Stromkreis, einen flexiblen Stromkreis und einen Stromkreis leitfähiger Tinte umfasst.

17. Beleuchtungssystem nach Anspruch 13, wobei die Oberfläche in einem Fahrzeugfußraum vorgesehen ist.

18. Beleuchtungssystem nach Anspruch 13, ferner umfassend eine Steuerung in elektrischer Kommunikation mit dem Sender und einer Fahrzeugleistungsquelle.

19. Beleuchtungssystem nach Anspruch 18, wobei die Steuerung das Vorhandensein des Empfängers erkennt und die Leistungsquelle veranlasst, elektrische Leistung an den Sender zu liefern, wenn der Empfänger erkannt wird.

20. Beleuchtungssystem nach Anspruch 18, wobei die Steuerung die Leistungsquelle daran hindert, elektrische Leistung an den Sender zu liefern, wenn der Empfänger nicht mehr erkannt wird.

Description:

Die vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen eine beleuchtbare Matte und insbesondere eine beleuchtbare Matte, die drahtlos mit Leistung versorgt werden kann.

Bekannte Matten, die beleuchtet werden können, setzen typischerweise Drahtverbindungen ein, welche in bestimmten Umgebungen Nachteile haben. Zum Beispiel stellen in einer Fahrzeugumgebung Fahrzeuginsassen ihre Füße häufig auf die Bodenmatten, was zur Folge haben kann, dass die Matten von der Leistungsquelle getrennt werden, wodurch verhindert wird, dass die Fahrzeuginsassen in den Genuss der visuellen Vorteile kommen, die durch solche Matten bereitgestellt werden. Entsprechend entsteht ein Bedarf an einer Matte, die ohne die Nachteile beleuchtet werden kann, die mit Drahtverbindungen in Zusammenhang stehen.

Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine beleuchtbare Matte bereitgestellt, die eine beleuchtbare Region umfasst. Eine Lichtquelle ist vorgesehen, um die beleuchtbare Region zu beleuchten, und ein Empfänger ist so ausgelegt, dass er drahtlos Leistung empfängt, die der Lichtquelle zugeführt wird.

Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Beleuchtungssystem für eine Matte bereitgestellt, die auf einer Innenfläche eines Fahrzeugs angeordnet ist. Das System umfasst eine beleuchtbare Region der Matte und eine Lichtquelle zum Beleuchten der beleuchtbaren Region. Das System umfasst außerdem einen Empfänger, welcher der Lichtquelle Leistung zuführt, und einen Sender, der den Empfänger drahtlos speist.

Diese und andere Aspekte, Aufgaben und Merkmale der vorliegenden Erfindung sind für Fachleute bei Prüfung der vorliegenden Spezifikation, der Ansprüche und der beiliegenden Zeichnungen nachvollziehbar und ersichtlich.

In den Zeichnungen ist:

1 eine Draufsicht einer beleuchtbaren Matte gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

2 eine perspektivische Ansicht der beleuchtbaren Matte, die so dargestellt ist, dass sie teilweise vom Fahrzeugboden weg angehoben ist;

3 eine Seitenansicht einer Ausführungsform der beleuchtbaren Matte im Querschnitt durch die Linie III-III von 2, wobei eine Sendespule in einer ersten Konfiguration innerhalb einer Klemme vorgesehen und mit einer Empfangsspule in einer fest gekoppelten Anordnung ausgerichtet ist;

4 eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform der beleuchtbaren Matte im Querschnitt durch die Linie III-III von 2, wobei die Sendespule in einer zweiten Konfiguration innerhalb der Klemme vorgesehen und mit der Empfangsspule in einer fest gekoppelten Anordnung ausgerichtet ist;

5 eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform der beleuchtbaren Matte im Querschnitt durch die Linie III-III von 2, wobei die Sendespule in einer dritten Konfiguration innerhalb der Klemme vorgesehen und mit der Empfangsspule in einer fest gekoppelten Anordnung ausgerichtet ist;

6 eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform der beleuchtbaren Matte im Querschnitt durch die Linie III-III von 2, wobei die Sendespule in einer vierten Konfiguration innerhalb der Klemme vorgesehen und mit der Empfangsspule in einer lose gekoppelten Anordnung ausgerichtet ist;

7 eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform der beleuchtbaren Matte im Querschnitt durch die Linie III-III von 2, wobei Ausrichtungselemente verwendet werden, um die Empfangsspule mit der Sendespule in einer fest gekoppelten Anordnung auszurichten; und

8 eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform der beleuchtbaren Matte im Querschnitt durch die Linie III-III von 2, wobei Ausrichtungselemente verwendet werden, um die Empfangsspule mit der Sendespule in einer lose gekoppelten Anordnung auszurichten.

Wie erforderlich werden hierin genau beschriebene Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung offenbart. Es versteht sich jedoch von selbst, dass die offenbarten Ausführungsformen lediglich beispielhaft für die Erfindung sind, die in verschiedenen und alternativen Formen ausgeführt werden kann. Die Figuren sind nicht unbedingt ins Einzelne gehende Darstellungen, und einige schematische Darstellungen sind möglicherweise übertrieben oder minimiert, um eine Übersicht über die Funktionen bereitzustellen. Daher sind die hierin offenbarten spezifischen Struktur- und Funktionsdetails nicht als einschränkend, sondern lediglich als repräsentative Basis für die Belehrung von Fachleuten über verschiedene Einsatzmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung auszulegen.

Wie hierin verwendet, bedeutet der Begriff „und/oder“, wenn in einer Liste von zwei oder mehr Elementen verwendet, dass ein beliebiges der aufgelisteten Elemente selbst eingesetzt werden kann, oder eine beliebige Kombination von zwei oder mehreren der aufgelisteten Elemente eingesetzt werden kann. Wenn zum Beispiel eine Zusammensetzung so beschrieben ist, dass sie Komponenten A, B und/oder C enthält, kann die Zusammensetzung A alleine, B alleine, C alleine, A und B zusammen, A und C zusammen, B und C zusammen oder A, B und C zusammen enthalten.

Für ein besseres Verständnis der vorliegenden Erfindung sind die hierin beschriebenen Ausführungsformen zu Veranschaulichungszwecken auf eine Fahrzeugumgebung bezogen. Es versteht sich jedoch von selbst, dass die vorliegende Erfindung an eine Vielfalt von Umgebungen angepasst werden kann und entsprechend nicht nur auf die Verwendung in Fahrzeugen beschränkt ist.

Nunmehr unter Bezugnahme auf 1 ist eine beleuchtete Matte 2 auf einer lasttragenden Bodenfläche 4 in einem Fußraum 6 eines Fahrzeugs allgemein dargestellt. Die Matte 2 ist typischerweise flexibel und kann aus jedem herkömmlichen Material, wie beispielsweise Gummi oder Fasergewebe, hergestellt sein. Die Matte 2 kann außerdem eine Vielzahl von Formen und Größen annehmen, um sich an den Fußraum 6 und jegliche Strukturen in der Nähe anzupassen. Die Matte 2 umfasst einen ersten Abschnitt 8, der sichtbar ist, wenn die Matte 2 auf der Bodenfläche 4 positioniert ist, und mindestens eine beleuchtbare Region 10, die in den ersten Abschnitt 8 integriert ist. Gemäß der vorliegenden Ausführungsform definiert die beleuchtbare Region 10 einen abgeschlossenen Raum 11 und kann in einer Vielzahl von Bereichen auf dem ersten Abschnitt 8, wie beispielsweise einem im Wesentlichen mittleren Bereich 10A und/oder einem Randbereich 10B der Matte 2, angeordnet sein. Zum Beleuchten der beleuchtbaren Region 10 ist mindestens eine Lichtquelle 12 innerhalb der beleuchtbaren Region 10 vorgesehen. Die Lichtquelle(n) kann/können herkömmliche Beleuchtung, wie beispielsweise LEDs und Lichtleiter, umfassen. Außerdem kann ein dekoratives Bild 14 in der beleuchtbaren Region 10 vorgesehen sein und beleuchtet werden, um ein Logo, ein Symbol oder andere gewünschte Bilder anzuzeigen.

Da die Matte 2 mit Fremdkörpern in Kontakt kommen kann, ist es vorzuziehen, die beleuchtbare Region 10 aus einem haltbaren und flüssigkeitsbeständigen Material zu bilden, das außerdem durchsichtige oder durchscheinende Eigenschaften aufweist. Zum Beispiel umfasst ein geeignetes Material eine flexible Acrylfolie, welche die Lichtquelle 12 nicht nur gegen Kräfte von außen und ausgelaufene Flüssigkeiten schützt, sondern außerdem eine entsprechende Biegung der beleuchtbaren Region 10 ermöglicht, wenn die Matte 2 von der Bodenfläche 4 angehoben oder darauf angeordnet wird.

Die Matte 2 ist in 2 in einer teilweise angehobenen Position dargestellt, indem sie an der Vorderkante hoch- und von der Bodenfläche 4 weggezogen ist. Die Matte 2 umfasst einen zweiten Abschnitt 16, der mit einem ersten Gehäuse 18 gekoppelt ist. Das erste Gehäuse 18 umfasst eine Empfangsspule 20 oder einen anderen geeigneten Empfänger, der zum drahtlosen Empfangen von Leistung ausgelegt ist. Ein zweites Gehäuse 24 ist mit der Bodenfläche 4 gekoppelt und umfasst eine Sendespule 22 oder einen anderen geeigneten Sender, der zum drahtlosen Übertragen von Leistung ausgelegt ist. In der vorliegenden Ausführungsform können die ersten und zweiten Gehäuse 18, 24 jedes herkömmliche Gehäuse, wie beispielsweise Kunststoff, sein, und die Empfangs- und Sendespulen 20, 22 können beliebige der bekannten Spulen sein, die herkömmlicherweise in Anwendungen zur drahtlosen Leistungsübertragung verwendet werden.

Damit drahtlose Leistungsübertragung stattfindet, muss die Matte 2 auf der Bodenfläche 4 so genau positioniert sein, dass die Empfangsspule 20 und die Sendespule 22 positionell miteinander ausgerichtet sind. Sobald eine genaue Ausrichtung erkannt wird, kann die Sendespule 22 Leistung drahtlos an die Empfängerspule 20 übertragen, welche ihrerseits den Lichtquellen 12 Leistung zuführen kann, um die beleuchtbare Region 10 und/oder das dekorative Bild 14 zu beleuchten.

Die ersten und zweiten Gehäuse 18, 24 können mit der Matte 2 und der Bodenfläche 4 in einer Vielzahl von Positionen und Konfigurationen gekoppelt sein. Zum Beispiel kann das erste Gehäuse 18 auf dem ersten Abschnitt 8 der Matte 2, auf dem zweiten Abschnitt 16 der Matte 2 und/oder im Raum dazwischen vorgesehen sein, und das zweite Gehäuse 24 kann auf der Bodenfläche 4, unter der Fläche 4 und/oder im Raum dazwischen vorgesehen sein. Da jedoch induktive Speisung ein elektromagnetisches Feld (im Folgenden als „EMF“ bezeichnet) erzeugt, sollte der Positionierung der ersten und zweiten Gehäuse 18, 24 für den Fall, dass ein Lebewesen mit der Matte 2 in Kontakt kommt, während die Empfangsspule 20 gespeist wird, genau überlegt werden. In Bezug auf den Fußraum 6 des Fahrzeugs ist es am logischsten, die ersten und zweiten Gehäuse 18, 24 entfernt vom Mittelbereich der Matte 2 zu positionieren, auf den Fahrgäste ihre Füße zu stellen pflegen.

Um zu verhindern, dass sich die Matte 2 bewegt und möglicherweise eine Fehlausrichtung der Empfangs- und Sendespulen 20, 22 verursacht, koppelt eine Haltegarnitur 26 die Matte 2 mit der Bodenfläche 4 lösbar in der genauen Leistungsübertragungsposition. Die Haltegarnitur 26 ist in 2 in zwei beispielhaften Konfigurationen dargestellt. In der ersten Konfiguration umfasst die Bodenfläche 4 eine Klemme 28, und die Matte 2 umfasst ein komplementäres Durchgangsloch 30, das positionell mit der Klemme 28 so ausgerichtet ist, dass ein Einführen der Klemme 28 durch das Durchgangsloch die Matte 2 in der genauen Leistungsübertragungsposition hält. In der zweiten Konfiguration umfassen sowohl die Bodenfläche 4 als auch die Matte 2 ein ferromagnetisches Element 32, wobei jedes ferromagnetische Element 32 positionell ausgerichtet ist und zum anderen ferromagnetischen Element 32 angezogen wird, um die Matte 2 in der genauen Leistungsübertragungsposition zu halten. Obwohl in 2 beide Konfigurationen der Haltegarnitur 26 dargestellt sind, ist es auch denkbar, nur eine der Konfigurationen der Haltegarnitur 26 einzusetzen, und es ist ferner denkbar, mehr als eine jeder Konfiguration der Haltegarnitur 26 einzusetzen, um die Matte 2 mit zusätzlicher Positionierung und zusätzlichem Bewegungswiderstand zu versehen.

Unter Bezugnahme auf 3 bis 6 sind vier Ausführungsformen der Matte 2 und der drahtlosen Leistungsanordnung allgemein dargestellt. In jeder dieser Ausführungsformen ist das zweite Gehäuse 24 in die Klemme 28 integriert, um das erste Gehäuse 18 formschlüssig anzuordnen, wenn die Klemme 28 in der genauen Halteposition in Bezug auf das Durchgangsloch 30 ist. Wie bereits erwähnt, findet drahtlose Leistungsübertragung statt, wenn die Sendespule 22 genau mit der Empfangsspule 20 ausgerichtet ist. Da es Fälle geben kann, in welchen die Matte 2 nicht vorhanden oder ungenau ausgerichtet ist, ist es vorzuziehen, eine genaue Ausrichtung zwischen den Empfangs- und Sendespulen 20, 22 vor dem Einleiten einer Speisungssitzung zu überprüfen. Um zu überprüfen, ob diese Bedingung erfüllt wird, kann eine Steuerung 34, wie beispielsweise ein Hochfrequenz-Identifikationschip (RFID), zum Erkennen des Vorhandenseins des zweiten Gehäuses 24 und/oder der Empfangsspule 20 eingesetzt werden. Bei Erkennung kann die Steuerung 34 einer Leistungsquelle 36, wie beispielsweise der Fahrzeugleistungsquelle, signalisieren, elektrische Leistung an die Sendespule 22 zu liefern, um die Empfangsspule 20 drahtlos zu speisen. Die Empfangsspule 20 kann der/den Lichtquelle(n) 12 ihrerseits elektrische Energie direkt oder indirekt zuführen. In mindestens einer Ausführungsform kann die Empfangsspule 20 elektrisch mit einer Lichtsteuerung 38 gekoppelt sein, welche die Ausgabe der Lichtquelle(n) 12 steuert. In dieser Ausführungsform kann/können die Lichtquelle(n) 12 so ausgelegt sein, dass sie eine Vielzahl von Effekten und/oder Farben ausgibt/ausgeben. In mindestens einer Ausführungsform kann die Empfangsspule 20 elektrisch mit einem Batteriesystem (nicht dargestellt) gekoppelt sein, wobei das Batteriesystem durch die Empfangsspule 20 geladen werden kann, um Leistung an die Lichtquelle(n) 12 zu liefern, und so ausgelegt sein, dass sie mit der Steuerung 34 kommuniziert. In dieser Ausführungsform kann das Batteriesystem basierend auf dem Ladezustand der Batterie bestimmen, wann drahtlose Leistungsübertragung stattfindet. Die elektrischen Verbindungen zwischen der Empfangsspule 20, der Lichtsteuerung 38, der Lichtquelle 12 und/oder dem Batteriesystem können von jeglichem herkömmlichen Typ, wie beispielsweise verdrahtete Stromkreise, flexible Stromkreise und/oder leitfähige Tinte, sein. Da Flüssigkeiten mit der Matte 2 in Kontakt kommen können, kann außerdem ein herkömmliches Dichtmittel eingesetzt werden, um Flüssigkeitsbeständigkeit für den gewählten Verbindungstyp bereitzustellen.

Wie bereits erwähnt, kann es wünschenswert sein, die EMF-Effekte zu minimieren, die bei der Verwendung von drahtloser Leistungsübertragung erzeugt werden können. Im Falle eines Fahrzeugs ist es höchst wahrscheinlich, dass ein Fahrzeuginsasse seine Füße für längere Zeiträume auf die Matte 2 stellt. Zusätzlich zu der von den am häufigsten verwendeten Bereichen der Matte 2 entfernten Positionierung der Empfangs- und Sendespulen 20, 22 wird vorzugsweise ein Abschirmelement 40 bereitgestellt, wenn die vorliegende Ausführungsform in einer Fahrzeugumgebung verwendet wird, um Fahrzeuginsassen sowie andere Fahrzeugstrukturen und Systeme gegen EMF zu schützen. Außerdem kann die Matte 2 als eine weitere Vorsorgemaßnahme zur Minimierung der EMF-Effekte so ausgelegt sein, dass sie bei niedrigeren Spannungen funktioniert.

Es können verschiedene Abschirmlösungen eingesetzt werden. Zum Beispiel umfasst eine kostengünstige Abschirmlösung ein Verwenden einer Metallabschirmung, die geerdet ist. Alternativ kann ein kapazitives Sensorsystem (nicht dargestellt) zusätzlich zu der oder als Ersatz für die Metallabschirmung vorgesehen sein, das so funktioniert, dass es drahtlose Leistungsübertragung verhindert, wenn das kapazitive Sensorsystem die Gegenwart eines Fahrzeuginsassen erfasst. Ein geeignetes kapazitives Sensorsystem wird in der am 27. Oktober 2011 eingereichten US-Patentanmeldung Nr. 13/282,933 mit dem Titel „WIRELESS CHARGING SYSTEM HAVING SENSE SHUTDOWN AND METHOD THEREFOR“ von Stuart C. Salter et al. beschrieben, deren gesamte Offenbarung hierin durch Bezugnahme aufgenommen wird.

In Bezug auf die vorliegenden Ausführungsformen werden zwei induktive Kopplungssysteme in Erwägung gezogen. Wie in 3 bis 5 dargestellt, sind die Empfangs- und Sendespulen 20, 22 in einem fest gekoppelten induktiven System vorgesehen, wobei das erste Gehäuse 18 das zweite Gehäuse 24 im Wesentlichen berührt. Wie in 6 dargestellt, können die Empfangs- und Sendespulen 20, 22 alternativ auch in einem lose gekoppelten induktiven System vorgesehen sein, wobei das erste Gehäuse 18 vom zweiten Gehäuse 24 in einem Betriebsabstand D beabstandet ist. Im Allgemeinen stellt ein fest gekoppeltes induktives System eine bessere Leistungsübertragungsfähigkeit als ein lose gekoppeltes induktives System bereit. Es können jedoch bestimmte Maßnahmen getroffen werden, um Leistungsübertragung in lose gekoppelten Systemen zu optimieren, wie beispielsweise das Auswählen von Betriebsabständen D, welche die Lagegenauigkeit nicht opfern. In der Praxis haben sich lose gekoppelte Systeme, die zur Leistungsübertragung geeignet sind, bei Betriebsabständen D von bis zu 40 mm als funktionsfähig erwiesen, was mit herkömmlichen Matten, die gegenwärtig in Gebrauch sind, problemlos in Einklang zu bringen sein sollte. Ein noch größerer Abstand D kann durch herkömmliches Versehen eines lose gekoppelten Systems mit kapazitiver Kompensation erreicht werden.

Unter Bezugnahme auf 7 und 8 sind zwei zusätzliche Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung dargestellt, wobei die Empfangs- und Sendespulen 20, 22 jeweils zur Verwendung mit einem Ausrichtungsmagneten 42 optimiert sind, welcher die zuvor beschriebenen ferromagnetischen Elemente 32 umfassen kann. Bei dieser Konfiguration richten die Ausrichtungsmagneten 42 das erste Gehäuse 18 formschlüssig mit dem zweiten Gehäuse 24 aus, so dass drahtlose Leistungsübertragung in der Weise erfolgen kann, die in den vorstehenden Ausführungsformen beschrieben wurde. Genau wie die vorherigen Ausführungsformen können die Empfangs- und Sendespulen 20, 22 ähnlich als fest gekoppeltes System, wie in 7 dargestellt, oder als lose gekoppeltes System ausgelegt sein, wie in 8 dargestellt.

Aus den beschriebenen und in 3 bis 8 dargestellten Ausführungsformen ist ersichtlich, dass Lagegenauigkeit zwischen der Empfangs- und Sendespule 20, 22 erhöht wird, wenn ein geführtes Positionierungssystem eingesetzt wird, wie beispielsweise dasjenige, das durch die Klemme 28 und das Durchgangsloch 20 oder die Ausrichtungsmagnete 42 bereitgestellt wird. Es sollte jedoch außerdem zu erkennen sein, dass drahtlose Leistungsübertragung zwischen den Empfangs- und Sendespulen 20, 22 ohne die Verwendung solcher Systeme realisiert werden kann, was zu Lasten der Lagegenauigkeit gehen kann. Außerdem sollte zu erkennen sein, dass zahlreiche Änderungen eines fest gekoppelten oder lose gekoppelten induktiven Systems unter Verwendung der Prinzipien und Lehren der vorhergehenden Ausführungsformen erreicht werden können, und es ist ferner denkbar, andere drahtlose Leistungsübertragungssystem, wie beispielsweise kapazitive Kopplungssysteme, durch Übernehmen der hierin bereitgestellten Prinzipien und Lehren zu verwenden, um die Matte 2 zu beleuchten. Entsprechend dienen die hierin bereitgestellten Ausführungsformen lediglich zu Veranschaulichungszwecken und sollten nicht als einschränkend angesehen werden.

Demgemäß wurde eine Leuchtmatte 2 hierin vorteilhaft beschrieben. Die Matte 2 profitiert von drahtloser Leistungsübertragung und kann zur Verwendung in einer Vielfalt von Umgebungen angepasst werden, um Umgebungsbeleuchtung ohne Beeinträchtigung ihres Nutzzwecks bereitzustellen.

Es versteht sich von selbst, dass Änderungen und Modifikationen an der zuvor erwähnten Struktur vorgenommen werden können, ohne von den Konzepten der vorliegenden Erfindung abzuweichen, und es versteht sich ferner von selbst, dass beabsichtigt ist, dass solche Konzepte von den folgenden Ansprüchen erfasst werden, sofern durch den Wortlaut dieser Ansprüche nicht ausdrücklich anders angeben.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Nicht-Patentliteratur

  • 27. Oktober 2011 eingereichten US-Patentanmeldung Nr. 13/282,933 mit dem Titel „WIRELESS CHARGING SYSTEM HAVING SENSE SHUTDOWN AND METHOD THEREFOR“ von Stuart C. Salter et al. [0026]