Title:
Strahlergehäuse mit Unterteil
Kind Code:
U1


Abstract:

Strahlergehäuse mit Unterteil, insbesondere Gehäuse mit Unterteil, im Bereich Infrarotstrahler, dadurch gekennzeichnet, dass mittels Anbringung vorteilhafter Magnetisierter Elemente im Bereich des Außenmantels eines Strahlergehäuses (1), eine wieder abnehmbare Koppelung mit einem Unterteil mittels deren vorteilhaft an- oder aufgebrachter Magnetisierter Elemente erfolgen kann, und das Strahlergehäuse (1) vorteilhaft eine Infrarotlampe (9) trägt.




Application Number:
DE202014009433U
Publication Date:
03/30/2015
Filing Date:
11/27/2014
Assignee:
Schroll, Stefan, Dipl.-Ing. (FH), 86825 (DE)
International Classes:



Claims:
1. Strahlergehäuse mit Unterteil, insbesondere Gehäuse mit Unterteil, im Bereich Infrarotstrahler, dadurch gekennzeichnet, dass mittels Anbringung vorteilhafter Magnetisierter Elemente im Bereich des Außenmantels eines Strahlergehäuses (1), eine wieder abnehmbare Koppelung mit einem Unterteil mittels deren vorteilhaft an- oder aufgebrachter Magnetisierter Elemente erfolgen kann, und das Strahlergehäuse (1) vorteilhaft eine Infrarotlampe (9) trägt.

2. Strahlergehäuse mit Unterteil, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens an einer vorteilhaften Seitenfläche des Strahlergehäuses (1) eine mit dem nahezu Kugelradius (KR) nach innen hohl gewölbte Kugelsegmentähnliche Lagerschale (55), ein-, oder alternativ und zusätzlich aufgesetzt ist, und ein Unterteil in der Gestalt einer Haube (4), ein-, oder alternativ und zusätzlich an deren Ober- und oder Seitenfläche, eine mit dem nahezu Kugelradius (KR) nach außen gewölbte Kugelsegmentähnliche Gleitschale (5) ein- oder alternativ und zusätzlich aufgesetzt hat, und infolge Kombination des Strahlergehäuses (1) mittels aufsetzen auf das Unterteil, ein Anstrahlwinkel (AW) um 360° drehbar, in einem umlaufend auslenkenden Raumwinkel (RW) wieder abnehmbar, fixierbar ist, und die Gleitschale (5) und die Lagerschale (55) zum größten Teil ihrer Anlageflächen Magnetische Eigenschaften aufweisen, und oder alternativ und wahlweise die Gleitschale (5), sowie die Lagerschale (55) mit vorteilhaft verteilt angeordneten Magnetelementen (8) bestückt sind, und die Haube (4) sich nach oben verjüngend, eine ausreichende Höhe und Bodenauflagefläche bietet.

3. Strahlergehäuse mit Unterteil, nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Strahlergehäuse (1) in einem Anstrahlwinkel (AW), mittels wahlweise zweier aneinander liegender Seitenflächen an ein Unterteil, in der Gestalt eines Tragegestelles (6) angekoppelt werden kann, und das Tragegestell (6) wesentlich zusammengesetzt ist, aus der Grundplatte (61), dem aufgesetzten Führungsrohr (62) und der darin um die Verstellhöhe (VH), mittels eines vorteilhaften Magnetstiftes (65), verstell- und fixierbar geführten Lagerstange (63), und die Lagerstange (63) ein Magnetelement (8) nahezu waagerecht, oder alternativ nahezu senkrecht aufgesetzt hat.

4. Strahlergehäuse mit Unterteil, nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass je der größte Teil der Außenfläche, bzw. Innenfläche der Magnetstifte (84) und Magnethülsen (85) Magnetische Eigenschaften aufweist, und der Magnetstift (84) zu einem Teil herausragend in die Magnethülse (85) eingeschoben ist, und somit dieses einzeln zusammengefügte Paar in einer wahlweise Anzahl übereinander gesteckt werden kann, und somit ein alternatives Tragegestell (6) mit einer gewünschten Höhe, mit einem letztlich aufgesetzten Magnetelement (8) entsteht.

5. Strahlergehäuse mit Unterteil, nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Strahlergehäuse (1) mit entsprechender äußeren Wölbung vorliegt, dessen untere Wand (11) entsprechend nach innen gezogen ist, und im vorderen Drehpunkt (10) in einem alternativ angesetzten Lagerbock (12), die Deckelschale (2) im Bereich des Anstrahlwinkels (AW) schwenk- und fixierbar gelagert, bzw. gehaltert ist, und die innen zum größten Teil hohl ausgestaltete Deckelschale (2) in nahezu dem Wölbungsverlauf folgt, und die Deckelschale (2) rückseitig die Auflagespange (3) angesetzt hat, und die Auflagespange (3) in einem lichten Abstand (1) zueinander die beiden nach oben abgebogenen Wickelstege (31) abstehen hat, sodass ein Netzkabel (90) zum größten Teil seiner Länge bei eingeschwenkter Deckelschale (2) um diese und der Wickelstege (31) gewickelt werden kann, und mittels nach unten abschwenken der Deckelschale (2), die Auflagespange (3) auf einer Unterlage, wie z. B. Tisch aufliegt, und somit das Strahlergehäuse (1) unter einem Anstrahlwinkel (AW) gestellt ist.

6. Strahlergehäuse mit Unterteil, nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass alternativ eine Auflagespange (35) bestehend aus einem Teil, mittels eines aufgesetzten Lagerringes (350) vorliegt, und der Lagerring (350) zu einem Teil Magnetische Eigenschaften aufweist, und der Lagering (350) vorteilhaft im Bereich des Lagerbockes (12) geführt, gelagert, gehaltert ist.

7. Strahlergehäuse mit Unterteil, nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetelemente (8) unterschiedlicher Kontur, nahezu rund, alternativ nahezu rechteckig, alternativ nahezu dreieckig, alternativ vieleckig, vorliegen, und die Magnetelemente (8) wahlweise mit Bohrungen und oder mit herausragenden Zapfen ausgestattet sind, und somit die entsprechend zugeordneten Magnetelemente (8) eine Lage- bzw. Positionszuordnung erhalten, und die am Strahlergehäuse (1) und Unterteil, in- an- und aufbringbaren Magnetelemente (8) zum größten Teil ihrer Anlage- und Auflagefläche Magnetische Eigenschaften aufweisen.

8. Strahlergehäuse mit Unterteil, nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass vorteilhafte Unterteile aus einem nahezu vollwandigen Teil, oder alternativ aus einem Drahtgitter hergestellt sind.

9. Strahlergehäuse mit Unterteil, nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass vorteilhafte Teile und Elemente der Kombination Strahlergehäuse und Unterteile, aus Metall, und oder alternativ und teilweise aus einem Thermoplastischen Kunststoff, einem Kohlefaser (Carbon) Verbund Werkstoff, einem Elastomer Kunststoff hergestellt sind.

Description:

Die Neuerung beschreibt ein Strahlergehäuse, insbesondere für herkömmliche Infrarotstrahler, wobei das Strahlergehäuse eine Infrarotlampe trägt. Das Strahlergehäuse ist in herkömmlicher Weise auf einem Unterteil, Standfuß, um einen beidseitig auslenkenden dreh- und fixierbar gelagert.

Die wesentliche Neuerung besteht darin, dass die Neigungslagerung des Strahlergehäuses auf dem Unterteil, mittels beidseitig, vorteilhaft angebrachter Magnetelemente erfolgt. Die Entkoppelung der beiden Teile, Strahlergehäuse und Unterteil erfolgt in einfacher Handhabung.

Herkömmliche Gelenklagerungen sind lediglich nur teilweise eingebracht. Dabei können die Magnetelemente fest, oder drehbar am Strahlergehäuse und am Unterteil, angebracht sein.

Das Unterteil kann alternativ auch ähnlich aus einem Drahtgitter hergestellt sein.

Die Magnetelemente sind jeweils vorteilhaft, überwiegend im unteren Bereich des Strahlergehäuses, sowie am oberen Bereich des Unterteiles, angebracht.

Somit kann infolge der technischen Ausgestaltung, das Strahlergehäuse auf das Unterteil wieder abnehmbar unter wahlweise Neigungswinkel aufgesetzt werden, oder alternativ an Gelenkähnlichen Konstruktionen gelagert und fixiert sein.

Folgend soll nun die Neuerung anhand von vorteilhaften Ausführungsbeispielen in den beiliegenden Skizzen näher beschreiben werden.

1a zeigt das Strahlergehäuse 1 eines Infrarotstrahlers, in perspektivischer Darstellung. Aufgrund einer technisch vorteilhaften Ausgestaltung des Strahlergehäuses 1, ist dieses an der Unterseite entsprechend eingezogen, sodass die weitere Wölbung mittels einer, im Drehpunkt 10, gelagerten und anliegenden Deckelschale 2 weitergeführt wird.

Die Deckelschale 2 dient hier als Unterteil. Die Deckelschale 2 kann von hinten nach unten in einem Winkel, dieser entsprechend dem Anstrahlwinkel AW der Infrarotlampe 9, gestellt und fixiert werden (1b).

Dargestellt ist hier weiter, die am Strahlergehäuse 1 anliegende Deckelschale 2, die Auflagespange 3, mit ihren nach oben abgebogenen Wickelstegen 31, welche der Aufwickelung eines Netzkabels 90, mit der Deckelschale 2 dient.

1b zeigt einen Längsteilschnitt durch das Strahlergehäuse 1, welches in ihrem Inneren wesentlich die Infrarotlampe 9 trägt. In dieser Darstellung dient die nach unten geschwenkte Deckelschale 2 als Unterteil.

Das Unterteil, somit die Deckelschale 2 und das Strahlergehäuse 1, nehmen einen Anstrahlwinkel AW der Infrarotlampe 9, zueinander ein. Die Auflagespange 3 in vorteilhafter Weise, einem nahezu, in U-Form gebrachten Drahtbügel, dient der Auflage auf einer Unterlage, wie z. B. einem Tisch, sodass eine Person sich heilend bestrahlen lassen kann. Die Deckelschale 2 kann im Drehpunkt 10 dreh- und fixierbar gelagert sein, oder alternativ und zusätzlich mittels eines, oben angelegten Magnetelementes 8, an der Unterseite des Strahlergehäuses 1 wieder abnehmbar angesetzt sein.

Links abgesetzt ist schematisch ein Magnetelement 8, ausgebildet mit einem inneren nahezu Kugelradius KR, wobei diese in die untere Wand 11 des Strahlergehäuses 1 eingesetzt ist.

1c zeigt die Deckelschale 2, mit der angesetzten Auflagespange 3, in perspektivischer Darstellung. Die Deckelschale 2 hat seitlich und umlaufend, an der Unterseite die Rillen 21 eingebracht, in welche das aufgewickelte Netzkabel 90 eingelegt ist, sodass dieses weiter und zusätzlich um die, nach oben der Auflagespange 3, abstehenden Wickelstege 31 gewickelt werden kann. Die Wickelstege 31 weisen einen lichten Abstand 1 zueinander auf, sodass aufgrund schwenken der Deckelschale 2 das abhängende Netzkabel 90 ungehindert Platz findet. Die Deckelschale 2 ist mindestens mit einem Magnetelement 8 bestückt, zumindest an der Oberseite, für die Ankoppelung an das Strahlergehäuse 1.

Links abgesetzt ist schematisch die Deckelschale 2, welche mit einer alternativen Auflagespange 35 mit den Wickelstegen 31 bestückt ist, wobei diese bestehend aus einem Teil, an der Oberseite den Lagerring 350 aufgesetzt hat, welcher vorteilhaft im Drehpunkt 10 des unteren Lagerbockes 12 des Strahlergehäuses 1 dreh- und fixierbar gelagert ist. Weiter kann zusätzlich der Lagerring 350 Magnetische Eigenschaften ausweisen.

1d zeigt die Haube 4, als Unterteil, in perspektivischer Darstellung. Diese weist in vorteilhafter Weise eine nahezu runde, oder alternativ eine nahezu rechteckige Auflagekontur auf. Die Oberseite der Haube 4 ist mit einer Gleitschale 5 bestückt, welche mit verteilt angebrachten Magnetelementen 8 bestückt ist und aus einem geeigneten Kunststoff oder Metall geformt ist. Die nach oben abgesetzt dargestellte, Lagerschale 55 ist aus einem Metall geformt und Magnetisiert, oder alternativ aus einem Kunststoff mit magnetischem Überzug.

Die, auf die Gleitschale 5 aufgesetzte Lagerschale 55 ist um 360° drehbar, in einem umlaufend auslenkenden Raumwinkel RW auf dem Unterteil fixierbar gelagert und gehaltert. Die Lagerschale 55 ist am Strahlergehäuse 1 eingesetzt.

Die Haube 4, als solche kann aus einem vollwandigen, z. B. Kunststoff, oder Metall geformt sein. Alternativ kann auch die Haube 4 aus einem vorteilhaften Drahtgitter, mit der aufgesetzten Gleitschale 5 hergestellt sein.

1e zeigt die Unterseite des Strahlergehäuses 1, in perspektivischer Darstellung. Bekannt ist eine ähnliche Ausformung, wobei jedoch hier im Radiusbereich 13 ein Magnetelement 8 eingesetzt ist, sodass in diesem Bereich ein Unterteil angesetzt werden kann.

2a zeigt die schematische Längsdarstellung des Strahlergehäuses 1, wobei dessen Unterseite, die wand 11, nach außen, konvex ausgerichtet ist und einen nahezu Radius R aufweist. Die Achsen 130 geben schematisch die Richtung der eingesetzten Magnetelemente 8 wieder, an welche für die Lagerung und Halterung eines Unterteiles, angedockt werden kann.

2b zeigt die schematische Längsdarstellung des Strahlergehäuses 1, wobei dessen Unterseite, die Wand 11, mindestens zwei abgewinkelte Auflageflächen 14 und 15 aufweist, welche unter einem Auflagewinkel AW1 und AW2 zueinander liegen. Die Achsen 140 und 150 geben schematisch die Richtung der eingesetzten Magnetelemente 8 wieder, welche ebenfalls der Andockung dienen.

2c zeigt den schematischen Längsteilschnitt, der unteren Wand 11 des Strahlers 1. Dargestellt sind wesentlich, die eingesetzten Magnetelemente 8. Diese können runder, oder nahezu rechteckiger Kontur sein und mit Bohrung 810 und oder alternativ mit Zapfen 830 bestückt sein, sodass zwei aneinander liegende Magnetelemente 8 in sich, auf einer gemeinsamen Lagerachse, geführt sind.

2d zeigt die schematische Darstellung des Tragegestelles 6, als Unterteil, bzw. als Standfuß. Dieses ist wesentlich zusammengesetzt aus, einer Grundplatte 61, mit aufgesetztem Führungsrohr 62, sowie einer darin, in der Verstellhöhe VH verstell- und fixierbar geführten Lagerstange 63, auf welche wiederum ein Magnetelement 8 aufgesetzt ist, welches mit dem Strahlergehäuse 1 in Kontakt kommt. Ein seitlicher Magnetstift 65 sichert die Verstellhöhe VH des Tragegestelles 6. Somit kann das Strahlergehäuse 1 zusätzlich zum Anstrahlwinkel AW, in der Verstellhöhe VH verstellt werden.

2e zeigt Magnetelemente 8, unterschiedlicher Kontur und Ausgestaltung, nahezu rund, alternativ nahezu rechteckig, alternativ nahezu dreieckig, alternativ nahezu vieleckig.

Einzeln dargestellt, die Magnetplatte 81 mit der Bohrung 810, die Magnetscheibe 82 mit Bohrung 820, die Magnetscheibe, bzw. Magnetplatte 83 mit Zapfen 830, dieser eingeführt in die Bohrung 810/820, den Magnetstift 84, die Magnethülse 85, den Magnetkranz 86, mit Rastkerben 860, wobei der Magnetkranz 86 im Gegenstück, z. B. dem Lagerbock 12 gelagert und fixiert sein kann.

2f zeigt die Teilansicht rückseitig des Strahlergehäuses 1, wobei dieses mit ihrer unteren Wand 11, seitlich und somit um nahezu 90° gedreht, gestellt ist. Demzufolge kann in vorteilhafter Weise das Tragegestell 6 angekoppelt werden. Das Tragegestell 6 hat seitlich ein Magnetelement 8 angesetzt, welches gekoppelt wird mit dem Magnetelement 8 des Strahlergehäuses 1. Das seitlich, an das Tragegestell 6, angekoppelte Strahlergehäuse 1, ist in der Anstrahlhöhe AH, sowie im Anstrahlwinkel AW verstell- und fixierbar gelagert und gehaltert.