Title:
Vorrichtung zum automatischen Zylinderwechsel eines rotations- Stanz- oder Druckwerkes
Kind Code:
U1


Abstract:

Vorrichtung zum Verstellen eines UV-Trockner (2) dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Bearbeitungszylinder (2) radial um einen Drehpunkt (5) drehbar gelagert sind und in der Winkellage zu einem weiteren Zylinder (1) relativ um den Punkt (5) gedreht werden können.




Application Number:
DE202014008836U
Publication Date:
12/08/2014
Filing Date:
11/07/2014
Assignee:
ROSAS WOLF DAVID (DE)
International Classes:



Claims:
1. Vorrichtung zum Verstellen eines UV-Trockner (2) dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Bearbeitungszylinder (2) radial um einen Drehpunkt (5) drehbar gelagert sind und in der Winkellage zu einem weiteren Zylinder (1) relativ um den Punkt (5) gedreht werden können.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass ein Servomotor (8) das Karussell positioniert.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Stellmotor das Karussell über Stirnradgetriebe treibt.

4. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Stellmotor das Karussell über einen Zahnriemen treibt.

5. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die im Karussell gefassten Zylinder über Kulissensteine geführt und austauschbar sind.

Description:

Bei herkömmlich rotativ arbeitenden Stanz und Drucksystemen ist es unabdingbar, dass die Bearbeitungszylinder (2) getauscht werden müssen. Im Etikettendruck ist man aufgrund der hohen Materialkosten bestrebt den Zwischenraum zwischen den Selbstklebeetiketten möglichst klein zu halten um das Substart bestmöglich auszunutzen. In Abhängigkeit der zu erzeugenden Etikettengröße variieren somit die Zylinderumfänge. Der ständige Zylinderwechsel erzeugt hohen Rüstaufwand. So muss der Zylinder ausgebaut ein neuer eingebaut und ein neues Stanzwerkzeug (meist ein Folienmesser) aufgebracht werden. Dies alles findet im Maschinenstillstand statt und kann 30–60 min Zeitaufwand nach sich ziehen.

Funktion:

Vorliegende Neuerung löst dieses Problem indem eine Vorrichtung in Karussellanordnung (4) mehrere verschieden große Bearbeitungszylinder (2, 3, usw) aufnimmt. Nur jeweils ein Zylinder (2) ist im Betrieb und mit dem Gegendruckzylinder (1) über Stirnräder (7 & 9) im Eingriff. Während die Maschine produziert können die anderen Zylinder (3, ...) zum Werkzeugwechsel frei gedreht und vorbereitet werden. Ebenso können diese auch über einschiebbare Kusissensteine getauscht werden. Das Karussell (4) wird vorzugsweise über einen Servomotor (8) auf die jeweilige Position Lagegenau positioniert und dort fixiert. Der Servomotor treibt das Karussell über Stirnräder (6 & 10) kraftschlüssig uns spielreduziert an. Durch die Neuerung kann das Rüsten während der Produktionszeit erfolgen, die Umstellung auf einen neuen Bearbeitungszylinder erfolgt in wenigen Sekunden und kann während des Betriebes durchgeführt werden.