Title:
Kerze versehen mit einer Abdeckung
Kind Code:
U1


Abstract:

Unangezündete Kerze umfassend einen Brennstoffkörper, einen Docht und eine Abdeckung, wobei die Abdeckung an den Brennstoffkörper durch Anhaften des Brennstoffs selbst an der Abdeckung angehaftet ist.




Application Number:
DE202014006874U
Publication Date:
09/26/2014
Filing Date:
08/22/2014
Assignee:
Dijk, Hendrikus Antonius van (Nijmegen, NL)
International Classes:



Foreign References:
WO2009011587A12009-01-22
FR2687408A11993-08-20
FR2687804A11993-08-27
Attorney, Agent or Firm:
Hermann, Bettina Celia, Dipl.-Biol. (Univ.) Dr. rer. nat., 80331, München, DE
Claims:
1. Unangezündete Kerze umfassend einen Brennstoffkörper, einen Docht und eine Abdeckung, wobei die Abdeckung an den Brennstoffkörper durch Anhaften des Brennstoffs selbst an der Abdeckung angehaftet ist.

2. Unangezündete Kerze nach Anspruch 1, wobei die Abdeckung an den Brennstoffkörper durch Anhaften von verflüssigtem Brennstoffs an der Abdeckung angehaftet ist, wobei der Brennstoff nach dem Anhaften erstarrt.

3. Unangezündete Kerze nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Abdeckung ausschließlich von dem Brennstoffkörper getragen wird.

4. Unangezündete Kerze nach einem der Ansprüche 1–3, ferner einen Halter einschließend, der den Brennstoffkörper hält.

5. Kerze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine Form und Größe der Abdeckung im Wesentlichen mit einer Form und Größe der Oberseite des zu verzehrenden Körpers übereinstimmen.

6. Kerze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Abdeckung dazu eingerichtet ist, auf dem Brennstoff zu schwimmen, wenn dieser sich in flüssiger Form befindet.

7. Kerze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Abdeckung nicht entflammbar ist.

8. Kerze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Abdeckung zumindest in unmittelbare Nähe des Dochtes nicht entflammbar ist.

9. Kerze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Abdeckung bedruckbar ist.

10. Kerze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Abdeckung in der Ebene, in der sich die Abdeckung erstreckt, im Wesentlichen nicht verformbar ist.

11. Kerze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Abdeckung eine Kunststofffolie oder Metallfolie umfasst.

12. Kerze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Docht sich durch eine Öffnung in der Abdeckung hindurch erstreckt.

13. Kerze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Oberseite im Wesentlichen kreisförmig ist.

14. Kerze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Abdeckung im Wesentlichen die ganze Oberseite um den Docht herum bedeckt.

15. Abdeckung eingerichtet, um an dem Brennstoffkörper einer Kerze mittels Anheftung des Brennstoffs selbst an die Abdeckung angeheftet zu werden.

16. Abdeckung nach Anspruch 15, versehen mit einem Loch, um den Docht hindurch zu führen.

17. Abdeckung nach Anspruch 15 oder 16, wobei eine Form und Größe der Abdeckung im Wesentlichen mit der Oberseite des zu verzehrenden Körpers übereinstimmen.

18. Anordnung einer unangezündeten Kerze gemäß einem der vorgehenden Ansprüche 1–17, und eine Verpackung für das Halten der unangezündeten Kerze in der Verpackung.

19. Anordnung einer Vielzahl von unangezündeten Kerzen nach einem der Ansprüche 1–17 und eine Verpackung zum Halten der unangezündeten Kerzen in der Verpackung.

20. Vorrichtung für die Herstellung einer unangezündeten Kerze umfassend einen Halter, einen Brennstoffkörper, einen Docht und eine Abdeckung, wobei die Abdeckung an den Brennstoffkörper durch Anhaften des Brennstoffs selber an der Abdeckung angehaftet ist, umfassend:
– eine Einheit zum Platzieren einer Abdeckung für das Anbringen der Abdeckung auf der Oberseite des Brennstoffkörpers.

21. Vorrichtung nach Anspruch 20, wobei die Einheit zum Platzieren einer Abdeckung einen Platzierungskopf umfasst, der dazu eingerichtet ist, die Abdeckung an einer ersten Stelle aufzunehmen und die Abdeckung an einer zweiten Stelle auf der Oberseite des zu verzehrenden Körpers anzubringen.

22. Vorrichtung nach Anspruch 21, wobei die Einheit zur Platzierung der Abdeckung mit Positionierungsmitteln für das Ausrichten der Kerze ohne Abdeckung in Relation zu den Platzierungskopf versehen ist.

23. Vorrichtung nach Anspruch 21 oder 22, wobei der Platzierungskopf einen Saugmund umfasst für die Aufnahme der Abdeckung.

24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20–23, wobei die Vorrichtung ferner mit Heizmitteln versehen ist für das Verflüssigen der Oberfläche des Brennstoffkörpers der Kerze.

25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20–24, weiter versehen mit einer Aufrichteinheit, um den Docht im Wesentlichen gerade zu platzieren.

26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20–25, weiter versehen mit Transportmitteln für die Hinführung der Kerze ohne Abdeckung zur Einheit zur Platzierung einer Abdeckung und/oder die Abführung der Kerze mit Abdeckung von der Einheit zur Platzierung einer Abdeckung.

Description:

Die Erfindung bezieht sich auf eine Kerze, versehen mit einem zu verzehrenden Körper, der einen Brennstoff wie Paraffin umfasst, und einen Docht, wobei der zu brennende Teil des Dochtes sich im Gebrauch an einer Oberseite des zu verzehrenden Körpers befindet.

Solche Kerzen sind als solche schon bekannt. Beispiele solcher Kerzen sind zum Beispiel Stumpenkerzen, Blockkerzen, Treibkerzen und Teelichter. Im Gegensatz zu Dinnerkerzen und gezogenen Kerzen, die beim zu brennenden Teil des Dochtes mit einem spitzen Ende versehen sind, haben die bekannten Stumpenkerzen, Blockkerzen, Treibkerzen und Teelichter usw. eine Oberseite, die zum Beispiel im Wesentlichen flach, geringfügig konvex oder geringfügig konkav ausgeführt ist.

Es ist bekannt, dass die Oberseite der bekannten Kerzen beim Brennen der Kerze teilweise oder ganz schmelzen kann, um die Flamme der Kerzen bei dem Docht mit Brennstoff, zum Beispiel in der Form von geschmolzenem Paraffin, zu versorgen. Insbesondere bei den bekannten Teelicht-Kerzen, auch oft als Teelichter bezeichnet, die mit einem meistens aus Aluminium bestehendem Halter für das Aufbewahren des zu verzehrenden Körpers aus Paraffin versehen sind, kann die gesamte Oberseite der Kerze im Gebrauch geschmolzen sein. Diese Tatsache hat dazu geführt, dass die Oberseite der bekannten Kerze in der Praxis ein die Vorstellungskraft wenig ansprechendes Aussehen aufweist. Meisten ist die Oberseite im Wesentlichen flach, geringfügig konvex oder geringfügig konkav ausgeführt, wobei der Brennstoff, z. B. das Paraffin, eventuell mit einer Farbe versehen ist, was eine monotone Oberseite bewirkt. Es sind auch Versuche bekannt, bei denen die Oberseite mit einem Hilfsdesign versehen ist, zum Beispiel einer Abbildung, damit die Oberseite weniger monoton erscheint. Es ist jedoch klar, dass, nachdem diese wenigstens teilweise geschmolzen ist,, die Oberseite der Originaloberseite verformt sein wird, woraufhin das Originalaussehen z. B. der Abbildung verformt sein wird. In WO2009/011587 wird eine Kerze offenbart, versehen mit einem zu verzehrenden Körper, umfassend Brennstoff, wie Paraffin, und einem Docht, wobei ein zu verbrennender Teil des Dochts sich im Gebrauch an der Oberseite des zu verzehrenden Körpers befindet, wobei die Kerze weiter mit einer Folie versehen ist, wobei die Folie als eine selbstklebende Folie ausgeführt ist und wenigstens teilweise an der Oberseite des zu verzehrenden Körpers anliegt, wobei die Folie dazu eingerichtet ist, ausschließlich von dem zu verzehrenden Körper getragen zu werden.

Somit kann diese Folie, indem sie wenigstens teilweise an der Oberseite anliegt, anfänglich, das heißt vor dem Anzünden der Kerze, an der Oberseite der Kerze ein gewünschtes Aussehen bewirken, zum Beispiel mittels der Präsenz eines Aufdrucks auf der Folie. Da die Folie so eingerichtet ist, dass sie ausschließlich von dem zu verzehrenden Körper getragen wird, wird die Folie beim Verzehr des zu verzehrenden Körpers einer sinkenden Ebene der Oberseite des zu verzehrenden Körpers folgen, ohne in diesem Folgen gehemmt zu werden. Die Folie wird, zum Beispiel als Ganzes, der Oberseite der Kerze folgen, zum Beispiel wenn diese sinkt wegen des Brennen des Brennstoffs. Denn die Folie wird ausschließlich von dem im Gebrauch schwindenden, zu verzehrenden Körper getragen und nicht von anderen Teilen der Kerze, wie dem Docht, die entweder nicht oder anders schwinden. Zu diesem Zweck kann die Folie zum Beispiel in einem Abstand zum Docht stehen. Demzufolge wird sich die Folie nicht, oder kaum, im Gebrauch verformen. Deshalb bleibt die ursprüngliche äußere Gestalt der Oberseite vor dem Verbrauch des zu verzehrenden Körpers während des Verbrauchs vollständig oder zumindest weitgehend erhalten.

Es wird anerkannt werden, dass es gewünscht sein kann, die Herstellungskosten von Kerzen so weit wie möglich zu reduzieren. Dennoch ist es auch gewünscht, die Kerze mit attraktivem Aussehen bereitzustellen.

Gemäß eines Aspektes kann die Kerze durch Bereitstellen eines Halters hergestellt werden. Ein Docht wird in dem Halter platziert. Ein bei Raumtemperatur fester Brennstoff wird in den Halter in verflüssigter Form gegossen. Eine Abdeckung, wie eine Folie oder Platte, wird auf dem flüssigen Brennstoff vor dem Erstarren positioniert. Dem Brennstoff wird ermöglicht, mit der Abdeckung obenauf zu erstarren. Optional kann die Abdeckung ein Loch zum Durchführen des Dochtes umfassen.

Gemäß eines Aspektes kann die Kerze durch Bereitstellen eines Halters hergestellt werden. Ein Docht wird in dem Halter platziert. Ein fester Brennstoffkörper wird in dem Halter platziert. Mindestens ein oberer Teil des Brennstoffkörpers ist verflüssigt, beispielsweise durch Erhitzen. Eine Abdeckung, wie eine Folie oder Platte, wird auf dem festen Brennstoffkörper positioniert. Dem Brennstoff wird ermöglicht, mit der Abdeckung obenauf zu erstarren. Optional kann die Abdeckung ein Loch zum Durchführen des Dochtes umfassen.

Gemäß eines Aspektes kann die Kerze durch Bereitstellen eines Halters hergestellt werden. Ein Docht wird in dem Halter platziert. Ein fester Brennstoffkörper wird in dem Halter platziert. Eine Abdeckung, wie eine Folie oder Platte, wird auf dem festen Brennstoffkörper positioniert. Mindestens ein oberer Teil des Brennstoffkörpers ist verflüssigt, beispielsweise durch Erhitzen. Dem Brennstoff wird ermöglicht, mit der Abdeckung obenauf zu erstarren.

Gemäß eines Aspektes wird eine unangezündete Kerze bereitgestellt. Die unangezündete Kerze umfasst einen Halter, einen Brennstoffkörper, einen Docht und eine Abdeckung, wobei die Abdeckung an dem Brennstoffkörper durch Anhaftung des verflüssigten Brennstoffs selbst anhaftet. Die Abdeckung kann an Brennstoffkörper anhaften durch Anhaftung von verflüssigtem Brennstoff an die Abdeckung, wobei dem Brennstoff ermöglicht wird, nach der Anhaftung zu erstarren.

Das Anhaften der Abdeckung an dem verflüssigten Brennstoff und das Ermöglichen des Brennstoffs, mit der Abdeckung obenauf zu erstarren, hat viele Vorteile. Die Abdeckung muss nicht an den Brennstoffkörper geklebt werden. Deshalb kann auf den Klebstoff verzichtet werden.

Ferner besteht keine Notwendigkeit, einen geeigneten Klebstoff zum Anheften der Abdeckung an den Brennstoffkörper zu finden. Es wir angemerkt, dass dies auch die Typen an Brennstoff erhöht, die für die Kerze verwendet werden können: für bestimmte Typen von Brennstoff ist es schwierig oder sogar unmöglich, einen geeigneten Klebstoff zu finden. Dies bietet auch den Vorteil, dass die Abdeckung an den Brennstoffkörper, der gemischten Brennstoff einschließt, anhaften kann, wobei solche Mischungen ein oder mehre von Paraffin, Palmöl, Stearin und recycelte Kerzen einschließen. Insbesondere mit gemischten Brennstoffen, preiswerten Brennstoffen und/oder recycelten Brennstoffen kann die Oberfläche des Brennstoffkörpers schmierig oder fettig und daher weniger geeignet für das Anhaften einer Abdeckung daran mittels eines Klebers sein. Anhaften der Abdeckung an den flüssigen Brennstoff und Ermöglichen des Brennstoffs, mit der Abdeckung obenauf zu erstarren, stellt sicher, dass auch solche Kerzen mit einer an dem Brennstoffkörper anhaftenden Abdeckung versehen werden können.

Die Abdeckung hilft in der Verteilung der Hitze innerhalb des verflüssigten Brennstoffs, so dass die Oberfläche des erstarrten Brennstoffs gleichmäßiger, z. B. flacher ist als ohne die Abdeckung. Der Brennstoff, der in den Halter gegossen wird, kann preiswerter sein als der Brennstoff, der als fester Körper bereitgestellt wird.

Vorzugsweise ist die Abdeckung so gestaltet, dass sie ausschließlich von dem Brennstoffgetragen wird.

Vorzugsweise liegt die Abdeckung ausschließlich an dem Brennstoffkörper an. Damit wird auf einfache Weise bewirkt, dass die Abdeckung ausschließlich von dem zu verzehrenden Körper getragen wird.

Vorzugsweise ist die Abdeckung ausschließlich mit dem Brennstoffkörper verbunden. So wird auf einfache Weise bewirkt, dass die Abdeckung ausschließlich von dem zu verzehrenden Körper getragen wird.

Vorzugsweise stimmen Form und Größe der Abdeckung Großteils überein mit Form und Größe der Oberseite des Brennstoffkörpers.

Vorzugsweise ist die Abdeckung so gestaltet, dass sie auf dem Brennstoff schwimmt, wenn dieser flüssig ist. Auf diese Weise kann die Abdeckung einfach auf dem verflüssigten Brennstoff platziert werden, ohne eine Notwendigkeit, dass die Abdeckung während des Erstarrens des Brennstoffs gestützt wird. Auf diese Weise kann die Abdeckung auch im Gebrauch, zum Beispiel bei einem geschmolzenen Brennstoffkörper, und sogar nach (partiellem) Verbrauch, zum Beispiel nach dem Wiedererstarren des Brennstoffkörpers nach dem Brennen der Kerze, der Oberseite das gewünschte Aussehen geben.

Es sei erwähnt, dass aus FR 2 687 408 eine Kerze bekannt ist, bei der eine Oberseite des zu verzehrenden Körpers aus Paraffine und ein oberer Rand des Halters, in dem der zu verzehrende Körper aufgenommen wird, mit einer Lackschicht Lack bedeckt ist, die auf dem geschmolzenen Paraffin schwimmen kann, damit bei geneigten Halter ein Herausfließen des geschmolzenen Paraffins verhindert werden kann. Es wird klar sein, dass die Schicht Lack bei der Kerze aus FR 2 687 408 stark verformt bei Benützung der Kerze, da die Lackschicht zugleich mit dem oberen Rand des Halters verbunden ist, so, dass das originäre Aussehen im Gebrauch verloren geht. Außerdem nimmt die Größe der Öffnung in der Lackschicht, durch die der Docht sich ausdehnt, bei der Kerze aus FR 2 687 804 zu, in dem Maße, wie die Kerze weiter brennt. Dies erlaubt, dass die in dem Paraffin anwesenden Inhaltsstoffe, wie Anti-Geruch oder Anti-Insekten-Bestandteilen in zunehmendem Maße durch die größer werdende Öffnung hindurch auf unerwünschten Zeitpunkten, an denen die Kerze nicht brennt, verdampfen.

Es wird klar sein, dass die Kerze, der Erfindung nach, gleichzeitig für dieses letzte Problem, eine Lösung bietet, wenn die Abdeckung ausschließlich von dem zu verzehrenden Körper getragen wird und also nicht oder zumindest kaum verformen wird, so, dass eine eventuelle Öffnung in der Abdeckung, durch die sich ein Docht erstreckt, nicht oder kaum verformen wird, und während der Benützung der Kerze nicht oder zumindest kaum verformen und während des Verbrauchs der Kerze kaum, wenn überhaupt in Größe zunehmen wird. Dies kann zu einer Verlängerung der Brenn-Zeit der Kerze beitragen, weil die Verdampfung des Brennstoffs von der Abdeckung kontrolliert wird.

Vorzugsweise ist die Abdeckung nicht entflammbar. Dies bietet den Vorteil, dass eine sichere Kerze bereitgestellt wird, bei der die äußere Gestalt der Oberseite nicht vom Brennen der Abdeckung verformt wird. Nicht entflammbar heißt hier die Tatsache, dass die Abdeckung im Wesentlichen in Verwendung nicht von der Hitze der Flamme vernichtet wird. Vorzugsweise ist die Abdeckung mindestens in der direkten Nähe des Dochtes nicht entflammbar, wo die Temperatur der Abdeckung als Folge der Hitze der Flamme sonst die Entflammtemperatur der Abdeckung übersteigen würde. Vorzugsweise ist die Abdeckung aus einem Material der UL 94 V-1 oder V-0 Flammklassifikation hergestellt. Vorzugsweise ist die Abdeckung aus einem Material hergestellt, das bei Entzündung die Flammen innerhalb von 60 Sekunden löscht, mehr bevorzugt innerhalb von 10 Sekunden.

Vorzugsweise ist die Abdeckung bedruckbar und/oder ist bedruckt worden. Dies bietet der Vorteil, dass die Oberseite der Kerze mit dem gewünschten Aussehen versehen werden kann, wie zum Beispiel einem gewünschten Bild.

Vorzugsweise ist die Abdeckung in der im Wesentlichen nicht verformbar, in der sich die Abdeckung erstreckt. Die Abdeckung kann zum Beispiel unelastisch sein. Dies bietet der Vorteil, dass das ursprüngliche Aussehen der Abdeckung, zum Beispiel das darauf angebrachte Bild, nicht in der Ebene der Abdeckung verformt wird, damit das ursprüngliche Aussehen erhalten bleibt. Die Abdeckung kann eventuell so beweglich sein, um die Verformung der Abdeckung quer zu der Ebene, wo die Abdeckung sich befindet, zu ermöglichen.

In einer Ausführung besteht die Abdeckung aus einer Schicht Tinte, Lack und/oder Toner. Somit können Tinte, Lack und/oder Toner auf dem Körper angebracht, getrocknet und/oder gehärtet werden, um eine Abdeckung zu bilden, vor, während und/oder nachdem der Brennstoff erstarrt. Somit kann auf einfache Weise die Abdeckung auf dem Körper bereitgestellt werden.

In einer Ausführung umfasst die Abdeckung eine Kunststofffolie oder Metallfolie. Eine solche Abdeckung kann mit wenig Kosten angefertigt werden und so kann die Oberseite mit gewünschten Effekte wie Metallglanz, Glitter, Farbe usw. Die Metallfolie, insbesondere Aluminiumfolie, hat zum Vorteil, dass diese gute Eigenschaften hat in Bezug auf Nichtentflammbarkeit und Bequemlichkeit der Verarbeitung, vor allem bei eine automatisierte Platzierung der Abdeckung auf dem zu verzehrenden Körper.

Vorzugsweise ist die Folie aus einem Material der UL 94 V-1 oder V-0 Flammklassifikation hergestellt. Vorzugsweise ist die Folie aus einem Material hergestellt, das bei Entzündung die Flammen innerhalb von 60 Sekunden löscht, bevorzugter innerhalb von 10 Sekunden.

In einer möglichen Ausführung wird die Abdeckung, wie beispielsweise die Aluminiumfolie, von einer Rolle von Ausgangsmaterial hergestellt. Daher kann die Abdeckung eine Tendenz zum Aufrollen gemäß der Form des Abdeckungsmaterials auf der Rolle haben. In einer Ausführungsform wird die Abdeckung auf den Brennstoff mit der konkaven Seite der Abdeckung in Richtung des Brennstoffs platziert. Dies kann verhindern, dass sich die Abdeckung von dem Brennstoff während des Erstarrens oder beim Wiederschmelzen während der Verwendung ablöst.

In einer Ausführung umfasst die Abdeckung eine poröse Abdeckung, wie Papier oder Stoff, durchtränkt mit einer, vorzugsweise nicht brennbaren, Substanz wie ein, vorzugsweise nicht brennbarem, Klebstoff und/oder einer, vorzugsweise nicht brennbarer, Lack. Damit wird auf einfache Weise die vorzugsweise nicht brennbare, Abdeckung bereitgestellt, wobei die durchlässige Abdeckung aus einem billigen Ausgangsmaterial gebildet werden kann. In einem Beispiel der Ausführung kann die poröse Abdeckung zum Beispiel erhalten werden aus einer, eventuell vorbedruckten, Serviette, das den Vorteil hat, dass solche Servietten kommerziell zu bekommen sind mit den verschiedensten Aufdrucken, die anschließend bei den Gelegenheiten wozu die Kerze mit Abdeckung beschaffen werden, Festlichkeiten wie Weihnachten, Ostern, Geburtstage usw. passen.

Wenn die Abdeckung eine gute Wärmeleitung hat, wie zum Beispiel bei Metallfolie oder Platte, kann die Abdeckung auch am Schmelzen des Brennstoffs während des Brennens der Kerze beitragen, so dass auf effiziente Weise Brennstoff zu dem Docht geführt werden kann.

Vorzugsweise erstreckt sich der Docht durch eine Öffnung der Abdeckung hindurch. So kann ein Gebiet um den Docht herum mit Abdeckung versehen werden, was zu einem attraktiven Aussehen der Oberseite beitragen kann. Die Abdeckung kann sich auch in diesem Fall in einem Abstand zum Docht befinden. So ist es zum Beispiel möglich, dass eine Größe, wie ein Durchmesser, der Öffnung größer ist als ein Querdurchschnitt, wie ein Durchmesser, des Dochts in einer Erstreckungsebene der Abdeckung. Der Durchmesser der Öffnung ist vorzugsweise größer als 0,1 und kleiner als 10 Millimeter, besonders bevorzugt etwa 4 Millimeter, größer als der Durchmesser des Querdurchmessers des Dochts. So kann die Abdeckung sich sehr gut frei bewegen in Bezug auf dem Docht, zum Beispiel in einer nach unten orientierten Richtung beim Brennen der Kerze. Vorzugsweise beträgt der Durchmesser der Öffnung zwischen 4 und 10 Millimeter, besonders bevorzugt etwa 8 Millimeter. Es hat sich ergeben, dass ein solcher Durchmesser einen bequemen Transport des geschmolzenen Brennstoffs über den Docht durch die Öffnung ermöglicht.

Praktisch ist es möglich, dass der Brennstoff, zum Beispiel geschmolzenes Paraffin, nach einiger Zeit durch die Öffnung hindurch bis auf die Oberseite der Abdeckung fließen kann und dort eine schmale Schicht des Brennstoffs bilden kann. Im Falle einer mehr brennbaren Abdeckung bewirkt dies einen effizienten Schutz gegen dem Verbrennen der Abdeckung. Weil hier nur eine schmale Schicht des Brennstoffs auf der Abdeckung gebildet wird, schwimmt die Abdeckung hauptsächlich auf dem Brennstoff.

In einer Ausführung ist die Oberseite im Wesentlichen kreisförmig, wie zum Beispiel bei kreisförmigen Stumpen-Kerzen, Schwimmkerzen oder Teelichtern.

Es ist möglich, dass die Abdeckung hauptsächlich die ganze Oberseite um den Docht herum bedeckt, zum Beispiel die ganze Oberseite um den Docht herum. So gibt es weniger Verdunstung des Brennstoffs, was die Lebensdauer vergrößert.

Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine Abdeckung, die so eingerichtet ist, dass sie an einer Oberseite einer Kerze, versehen mit einem zu verzehrenden Körper, befestigt werden kann, wobei der Körper beispielsweise einen Brennstoff, wie Paraffin, und einen Docht umfasst, wobei die Abdeckung versehen ist mit einem Loch durch das ein Docht geführt werden kann.

Die Erfindung bezieht sich weiter auf eine Anordnung von einer unangezündeten Kerze wie oben beschrieben, und eine Verpackung zum Halten der unangezündeten Kerze in der Verpackung. Auch bezieht sich die Erfindung auf eine Anordnung einer Vielzahl von unangezündeten Kerzen wie oben beschrieben und eine Verpackung zum Halten der unangezündeten Kerzen in der Verpackung. Die Verpackung kann z. B. eine Kiste oder ein Karton sein. Die Verpackung kann auch eine Folienhülle sein. In einer Ausführungsform ist die Verpackung mindestens teilweise transparent, um zu ermöglichen, die Folie(n) von außerhalb der Verpackung zu sehen. Die Verpackung hat den Vorteil, dass die unangezündeten Kerzen einfach gelagert und verkauft werden können. Die Verpackung kann eine beliebige Anzahl unangezündeter Kerzen enthalten, wie beispielsweise eine, zwei, drei, vier, sechs, acht oder zehn unangezündete Kerzen.

Weiterhin bezieht sich die Erfindung sich auf ein Verfahren zur Herstellung einer Kerze. Gemäß eines Aspektes wird ein Verfahren zum Herstellen einer Kerze bereitgestellt, umfassend das Bereitstellen eines Halters, und das Bereitstellen eines unangezündeten Dochtes und eines Brennstoffs, der bei Raumtemperatur fest in dem Halter ist. Eine Abdeckung, wie eine Folie oder Platte, wird auf dem Brennstoffpositioniert. Der Brennstoff wird verflüssigt, und es wird ihm ermöglicht, mit der Abdeckung obenauf zu erstarren. Optional wird die Abdeckung ausschließlich von dem erstarrten Brennstoff getragen. Vorzugsweise befindet sich in Verwendung ein Teil des Dochtes, welcher zum Brennen bestimmt ist, an der Oberseite des Brennstoffkörpers.

Daher wird ein Verfahren zum Herstellen einer unangezündeten Kerze gemäß der Erfindung bereitgestellt. Es wird offensichtlich, dass es möglich ist, dass die Abdeckung ausgelegt ist, auf dem Brennstoff zu schwimmen, wenn dieser in flüssiger Form vorliegt.

Vorzugsweise umfasst ein Anbringen der Abdeckung auf der Oberseite des Körpers ein Legen der Abdeckung ausschließlich auf den Brennstoff. Damit wird auf eine einfache Weise bewirkt, dass die Abdeckung ausschließlich von dem Brennstoff getragen wird.

In einer Ausführungsform umfasst das Anbringen der Abdeckung ein Anbringen einer Schicht Tinte, Lack und/oder Toner auf dem Körper und Trocknen und/oder Härten der Tinte, des Lacks und/oder Toners.

In einer Ausführungsform umfasst das Verfahren ferner das Bereitstellen der Abdeckung als eine fertig bearbeitete Abdeckung, bevor die Abdeckung auf dem Brennstoff angebracht wird. Daher kann die Abdeckung als ein halbfertiggestelltes Erzeugnis bereitgestellt werden und mit dem Brennstoff und dem unangezündeten Docht kombiniert werden, um eine Kerze gemäß der Erfindung zu bilden. Hierbei kann eine Größe und/oder Form der Abdeckung an eine Größe und/oder Form der Kerze angepasst werden, bevor die Abdeckung auf dem Körper angebracht wird. Demgemäß kann die Abdeckung beispielsweise geschnitten oder gestanzt werden, bevor die Abdeckung auf dem Brennstoff angebracht wird.

Vorzugsweise entspricht die Größe und/oder Form der Abdeckung im Wesentlichen der Größe und/oder Form der Oberseite des verzehrbaren Brennstoffkörpers. Daher kann im Wesentlichen die ganze Oberseite mit der Abdeckung abgedeckt sein.

Vorzugsweise umfasst das Verfahren ein Bereitstellen einer Öffnung in der Abdeckung zum Durchführen zumindest eines Teils des unangezündeten Dochtes.

Vorzugsweise umfasst das Verfahren Behandeln der Abdeckung mit einer Substanz, die die Abdeckung nicht entflammbar macht, zumindest den Teil der Abdeckung, der sich in Verwendung in unmittelbarer Nachbarschaft des Dochtes befindet.

Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine Vorrichtung zum Herstellen einer Kerze, versehen mit einem Halter, einem Brennstoff wie Paraffin, einem unangezündeten Docht, wobei ein Teil des unangezündeten Dochtes sich in Verwendung an einer Oberseite des Brennstoffkörpers befindet, und eine Abdeckung, die wenigstens teilweise gegen die Oberseite des Brennstoffkörpers anliegt, umfassend eine Einheit zum Platzieren einer Abdeckung zum Anbringen der Abdeckung auf der Oberseite des Brennstoffs. Damit kann die mit einer Abdeckung versehene Kerze auf automatisierte Weise hergestellt werden.

Vorzugsweise ist die Einheit zum Platzieren der Abdeckungs eingerichtet zum Schmelzen zumindest einer Oberseite des Brennstoffs. So kann auf einfache Weise die Abdeckung automatisiert an der geschmolzenen Oberfläche des Brennstoffs angebracht werden.

In einer Ausführungsform umfasst die Einheit zum Platzieren einer Abdeckung einen Platzierungskopf, der dazu eingerichtet ist, die Abdeckung an einer ersten Stelle aufzunehmen und an einer zweiten Stelle die Abdeckung auf der Oberseite des Brennstoffs zu befestigen. Vorzugsweise ist die Einheit zum Platzieren der Abdeckung versehen mit Positionierungsmitteln zum Ausrichten der Kerze ohne Abdeckung in Relation zum Platzierungskopf. Damit kann eine genaue Positionierung der Kerze ohne die Abdeckung in Relation zu dem Platzierungskopf erreicht werden, so dass die Abdeckung auf dem Brennstoff genau positioniert angebracht werden kann.

Vorzugsweise umfasst der Platzierungskopf Ausrichtungsmittel zur Ausrichtung der Abdeckung in Relation zu dem Platzierungskopf. So kann die Abdeckung genau positioniert werden in Relation zu dem Platzierungskopf, so dass die Abdeckung auf dem Brennstoff genau positioniert angebracht werden kann.

In einer Ausführungsform ist die Vorrichtung weiterhin mit einer Aufrichteinheit versehen zum im Wesentlichen vertikalen Aufstellen des Dochtes. Damit kann auf automatisierte Weise bewirkt werden, dass der Docht aufrecht steht, ehe die Abdeckung angebracht wird, so dass der Docht durch eine Öffnung in der Abdeckung geführt werden kann.

Die Erfindung wird jetzt in nicht beschränkender beispielhafter Weise weiter bezugnehmend auf eine Zeichnung erläutert werden.

Diese Zeichnung zeigt:

1a schematische Wiedergabe einer ersten Ausführungsform einer Kerzen der Erfindung;

1b eine Explosionsdarstellung der Kerze gezeigt in 1a;

1c einen Querdurchschnitt der Kerze gezeigt in 1a;

1d einen Querdurchschnitt einer Zusammenstellung der Kerze, gezeigt in 1a1c und einen Halter;

2a2f eine schematische Wiedergabe der zweiten bis siebten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kerze; und

3a und 3b eine schematische Wiedergabe einer erfindungsgemäßen Ausführungsform einer Vorrichtung für die Anfertigung der Kerze.

1a zeigt eine schematische Wiedergabe einer ersten Ausführungsform der Kerzen 1, der Erfindung nach.

1b zeigt eine explodierte Ansicht der Kerze 1 gezeigt in 1a. 1c zeigt einen Querdurchschnitt der Kerzen 1, gezeigt in 1a. Die Kerze 1 umfasst einen Körper 2 aus Brennstoff, welcher verbraucht wird beim Brennen der Kerze 1. In diesem Beispiel umfasst der Brennstoff Paraffin. In diesem Beispiel ist der Körper 2 aus Brennstoff aus Paraffin hergestellt. Die Kerze kann jedoch auch einen anderen Brennstoff umfassen, wie zum Beispiel Bienenwachs oder eine andere Art von Wachs oder ein Gel. Der Brennstoff ist in einem Halter 16 enthalten.

Kerze 1 umfasst weiterhin einen Docht 4. In diesem Beispiel ist Docht 4 jedoch als Lunte ausgeführt, zum Beispiel aus Baumwolle. In 1b kann gesehen werden, dass in diesem Beispiel der Docht 4 versehen ist mit einem Fuß 6, der den Docht aufrechterhalten kann. Der Fuß 6 kann aus Metall, wie Aluminium, angefertigt sein. In 1a sieht man, dass einen zu brennenden Teil des Dochtes 4 sich beim Gebrauch auf der Oberseite 8 des Körpers 2 befindet. In diesem Beispiel dehnt der Docht sich von außen aus, von Körper 2 heraus, ab der Oberseite 8. In diesem Beispiel befindet sich Docht 4 hauptsächlich auf der Herzlinie L der Kerzen 1. In diesem Beispiel ist die Oberseite 8 hauptsächlich kreisförmig.

In dem Beispiel 1a und 1b ist die Kerze 1 ferner mit einer Abdeckung 10 versehen. Die Abdeckung 10 ist auf der Oberseite 8 des Körpers 2 positioniert, so dass die Abdeckung 10 ausschließlich von dem zu verzehrenden Körper 2 getragen wird. Die Abdeckung 10 liegt hier gegen die Oberseite 8. In den Beispiele in 1a1c dehnt der Docht 4 sich aus durch eine Öffnung 12 in der Abdeckung 10 aus. In diesem Beispiel bedeckt die Abdeckung 10 die ganze Oberseite 8 um den Docht 4 herum.

In diesem Beispiel umfasst der Körper 2 Paraffin. Im Gebrauch wird der Dochte 4 erhitzt, zum Beispiel mit einem Streichholz, damit das Paraffine schmilzt. In der Nähe des Dochts 4 wird ein Teil des Körpers 2 schmelzen und von dem Docht abgezogen mittels Kapillarwirkung. So wird dem Docht Brennstoff hinzugefügt damit die Flamme genährt wird.

In diesem Beispiel ist die Abdeckung 10 nicht entflammbar, was bedeutet, dass die Abdeckung hitzebeständig ist im Hinblick auf der Hitze der Flamme der Kerze und deshalb im Wesentlichen nicht vernichtet wird. Es mag klar sein, dass im Allgemeinen gilt, dass die Abdeckung vorzugsweise wenigstens nicht entflammbar ist in der unmittelbaren Nähe des Dochts, wo die Temperatur der Abdeckung in Folge der Hitze sonst die Entflammtemperatur der Abdeckung überschreiten würde. Mit diesem Ziel vor Augen, kann die Abdeckung zum Beispiel ganz oder teilweise aus einem für dieses Ziel nicht entflammbaren Kunststoff oder Metall, wie Aluminium angefertigt werden. Während der Herstellung der unangezündeten Kerze wird die Abdeckung an dem Körper 2 aus Brennstoff mittels Anheftung des Brennstoffs selbst an der Abdeckung angebracht. Die Abdeckung kann an dem Brennstoffkörper mittels Anheftung des verflüssigten Brennstoffs an der Abdeckung angebracht werden, wobei der Brennstoff nach dem Anbringen erstarrt. Dazu wird der Brennstoffs, mindestens ein Teil der Oberseite des Brennstoffs, verflüssigt. Dies kann durch ein Gießen von flüssigem Brennstoff in den Halter 14 oder durch Schmelzen von festem Brennstoff geschehen.

In diesem Beispiel ist die Abdeckung 10 so eingerichtet, dass sie auf dem Brennstoff treibt, wenn dieser sich in flüssiger Form befindet. Damit wird die Abdeckung von der Oberseite 8 getragen werden, sowohl wenn diese flüssig ist, als auch wenn diese fest ist.

Die Abdeckung 10 kann zum Beispiel mit einem Bild bedruckt sein, damit die Oberseite 8 der Kerze 1 ein attraktives Aussehen haben wird. In diesem Fall wird das Bild sichtbar sein, wenn der Körper fest ist und wenn der Körper flüssig ist. Außerdem wird, wenn die Abdeckung nicht entflammbar ist, das Bild sichtbar bleiben, möglicherweise nicht deformiert, sogar bis die Kerze ganz verbraucht ist.

In diesem Beispiel ist die Abdeckung 10 im Wesentlichen nicht verformbar in der Ebene, in der sich die Abdeckung befindet. Die Abdeckung kann also zum Beispiel flexibel und unelastisch sein. So wird die Abdeckung 10, wenn sie in Gebrauch ist, gegen die Oberseite 8 liegen können und die Formen der Oberseite bis auf einer gewissen Ebene folgen können. Eine Größe der Öffnung 12 in der Abdeckung 10 wird jedoch hauptsächlich konstant bleiben, so, dass die Abdeckung in diesem Beispiel, die ganze Oberseite bedecken wird. Somit kann die äußere Erscheinung, die Oberseite hatte ehe Kerze 1 verwendet wurde, zum Beispiel ein eventuelles Bild auf der Abdeckung, hauptsächlich unverformt bleiben beim Verwenden der Kerze 1.

In diesem Beispiel ist der Halter 16 ausgeführt als eine dünnwandige Dose, zum Beispiel aus Metall, wie Aluminium. Damit kann die Kerze zum Beispiel als Teelicht ausgeführt sein In dem Beispiel gilt, dass die Abdeckung frei ist von der Verbindung mit Halter 16. Die Abdeckung 10 ist somit nicht fest verbunden mit Halter 16. Die Abdeckung wird also nicht getragen von Halter 16. Die Abdeckung ist in diesem Beispiel ebenso wenig verbunden mit Docht 4. Die Abdeckung wird also nicht getragen von Docht 4. Deshalb gilt in diesem Beispiel, dass die Abdeckung ausschließlich von dem Körper 2 der Kerze 1 getragen wird. Dies hat als Vorteil, dass wenn Kerze 1 verwendet wird, wobei die Höhe des Körpers, zum Beispiel eine Ebene an Brennstoff im Halter 16, abnimmt, die Abdeckung 10, treibend auf Oberseite 8 des in der Höherichtung schwindet, der Oberseite folgen kann und dabei in Richtung der Unterseite des Körpers bewegen kann – zum Beispiel entgegen dem Boden 24 des Halters 16. Als Ergebnis wird die Abdeckung 10 sich, bei Verwendung der Kerze 1, zum Beispiel in Halter 16, immer auf der Oberseite des Körpers 2 befinden, während der Körper abnimmt. Dabei kann, wie oben in Bezug auf 1a1c hingewiesen, die Abdeckung im Wesentlichen ohne Verformung der Oberseite liegen, so, z. B. dass irgendein Bild auf der Abdeckung im Wesentlichen während der ganzen Gebrauchszeit der Kerze 1, eventuell im Halter 16, unverformt wahrgenommen werden kann.

Vorzugsweise ist die Abdeckung 10 schon für die Kerze 1 vor dem Anbringen der Abdeckung an dem verflüssigten Brennstoff vorbereitet. In dieser Hinsicht kann eine Größe und/oder Form der Abdeckung 10 der Größe und/oder der Form der Kerze 1 nach angepasst werden, noch ehe die Abdeckung 10 auf dem Körper 2 angebracht wird. Es ist zum Beispiel möglich, dass die Größe und Form der Abdeckung im Wesentlichen mit der Größe und Form der Oberseite 8 der Kerze übereinstimmt. Damit ist die Abdeckung 10 dazu vorbereitet fast die ganze Oberseite 8 zu bedecken. Dabei kann eine Distanz von der Kante der Öffnung 12 zum Docht 4 und eine Distanz (oder ein Fehlen davon) von der äußeren Kante der Abdeckung 10 zu dem Halter 16 gewählt werden, um ein Brennen der Kerze zu optimieren, z. B. um die Brennzeit zu optimieren. Es wird anerkannt werden, dass diese Distanzen einfach durch Routineversuche bestimmt werden können.

Dabei ist vorzugsweise die Abdeckung 10 schon mit der Öffnung 12 versehen, damit wenigstens ein Teil des Dochts 4 hindurch geführt werden kann bevor die Abdeckung auf dem Brennstoff platziert wird. Abdeckung Es ist also möglich, dass die Abdeckung dazu eingerichtet wird, ihr Aussehen zu ändern während des Brennens der Kerze. Die Abdeckung kann zum Beispiel Farbstoff umfassen, der die Farbe ändert unter Einfluss der Temperatur. Die Abdeckung wird dann ein anderes Aussehen haben, abhängig davon ob die Kerze brennt oder nicht. Dabei ist es auch möglich, dass die Farben und die geänderte Farben so gewählt werden, dass das Bild auf der Abdeckung sich ändert mit der Änderung der Temperatur, zum Beispiel indem bestimmte Teilen des Bildes von Vordergrund zum Hintergrund werden und umgekehrt. Eine solche Änderung des Aussehens kann reversibel sein. Statt empfindlich zu sein der Temperatur der Flamme gegenüber, kann der änderbare Farbstoff für das Licht der Flamme empfindlich sein.

Die Änderung des Aussehens kann auch bewirkt werden indem die Abdeckung eine Vielfalt an Lackschichten umfasst, wobei wenigstens die äußere Schicht verdunstet oder auf eine andere Weise verschwindet oder transparent wird, beeinflusst von der Wärme (und/oder dem Licht) der Flamme der Kerze. Somit wird, zum Beispiel nachdem die Kerze einige Zeit gebrannt hat, eine Abbildung, gebildet von der äußerste Lackschicht, verschwunden sein und eine unter der äußere Lackschicht anwesende Abbildung wird sichtbar sein. Eine solche Änderung des Aussehens kann irreversibel sein. Sogar bewegende Bilder können auf der Abdeckung simuliert werden, indem man zum Beispiel eine Vielzahl solcher Lackschichten bereit stellt.

2a2f zeigen schematische Wiedergaben einer zweiten bis zum siebten Form der Ausführung der Kerze 1, gemäß der Erfindung.

In 2a ist die Öffnung 12 in der Abdeckung 10 ausgeführt wie eine Rinne die sich von Docht 4 so weit wie ein umlaufender Rand 28 der Abdeckung erstreckt. Diese Rinne hat den Vorteil, dass die Abdeckung einfach im Hinblick auf dem Docht positioniert werden kann bei der Platzierung der Abdeckung.

In 2b ist die Abdeckung als eine Anordnung einer ersten Teilabdeckung 10a und einer zweiten Teilabdeckung 10b ausgeführt. Die Teilabdeckungen 10a und 10b liegen in diesem Beispiel gleich neben einander den Linien 30a und 30b entlang. Damit bedecken die Teilabdeckungen 10a, 10b in diesem Beispiel im Wesentlichen die ganze Oberseite 8 und können die Teilabdeckungen 10a, 10b einfach platziert werden auf dem flüssigen Brennstoff, der den Docht umgibt.

In 2c ist die Abdeckung gleichfalls als eine Anordnung einer ersten Teilabdeckung 10a und einer zweiten Teilabdeckung 10b ausgeführt. In diesem Beispiel bedecken die Teilabdeckungen 10a, 10b gemeinsam nicht die gesamte Oberseite.

In 2d ist die Abdeckung gleichfalls als eine Anordnung der ersten Teilabdeckung 10a und einer zweiten Teilabdeckung 10b ausgeführt. In diesem Beispiel bedecken die Teilabdeckungen 10a, 10b gemeinsam nicht die gesamte Oberseite. In diesem Beispiel sind die Teilabdeckungen mit einer figurativen Form versehen, hier in der Form eines Herzens. Es mag klar sein, dass, indem in diesem Beispiel die Teilabdeckungen 10a, 10b sich auf relativ großen Abstand des Dochts befinden, es von weniger Wichtigkeit ist, dass die Teilabdeckungen 10a, 10b unbrennbar sind. Auch mag klar sein, dass die Teilabdeckungen 10a, 10b sich im Hinblick aufeinander bewegen können auf der Oberseite 8, indem wenigstens eine Teilabdeckung auf dem geschmolzenen Brennstoff treibt. In diesem Fall wird das ursprüngliche Aussehen der Oberseite 8, das vor dem Gebrauch der Kerze 1 sichtbar war, verloren gehen.

In 2f dehnt die Abdeckung 10 sich nicht über die ganze Oberseite 8 aus, sondern dehnt sich um Docht 4 herum aus.

3a und 3b zeigen eine schematische Wiedergabe der Form der Ausführung einer Vorrichtung 40 für die Anfertigung einer Kerze 1, der Erfindung nach. Die Vorrichtung 1 umfasst Transportmittel 42, in diesem Beispiel als bewegender Transportband. Mittels diesem Transportband 42 werden Kerzen 1, 1' in der Richtung der Pfeile D transportiert.

Die Vorrichtung 40 umfasst eine Einheit zum Platzieren der Abdeckungp 44 für die Positionierung der Abdeckung 10 auf der Oberseite 8 des verflüssigten Brennstoffs der Kerze 1. Der verflüssigte Brennstoff ist in dem Halter 20 enthalten. Die Einheit zum Platzieren der Abdeckung 44 umfasst in diesem Beispiel drei Platzierungsköpfe 58, zur Aufnahme der Abdeckung 10 ehe diese auf dem Brennstoff platziert ist, und die Abdeckung auf dem zu verzehrenden Körper 2 anzubringen.

In diesem Beispiel wird angenommen, dass der gesamte Brennstoffkörper in flüssiger Form vorliegt, d. h. gerade nach dem Befüllen des Halters 20 mit flüssigem Brennstoff. Es ist auch möglich, dass der Brennstoffkörper gerade vor dem Schritt des Platzierens der Abdeckung erstarrt, und dass die Oberfläche des Brennstoffs z. B. mittels eines Heizers 50 verflüssigt wird. Der Heizer kann z. B. eine Infrarotquelle oder eine über der Kerze 1 positionierte Flamme sein, z. B. gerade vor der Position, wo die Abdeckung platziert wird.

Die Einheit zur Platzierung der Abdeckung 44 umfasst in diesem Beispiel weiterhin ein Brems-Element 46. Dieses Element 46 befindet sich während des Transports der Kerze 1 auf eine solche Position, dass Transport der Kerze 1 nicht gehemmt wird. In diesem Beispiel wird dieses Brems-Element 46 so aufgehoben, dass die Kerze 1 unter diesem Element hindurch bewegen kann. Bei der Befestigung der Abdeckung 10 auf Kerze 1 ist dieses Element 46 so positioniert, dass die Kerze 1 aufgehalten wird. In diesem Beispiel bleibt Transportband 42 kontinuierlich in Bewegung, so, dass die Kerze über das Transportband gleitet, während die Abdeckung platziert wird. Es wird klar sein, dass eine weitere Kerze 1' sich einfach mit dem Transportband 42 bewegt während der Platzierung der Abdeckung 10 auf der erstgenannten Kerze 1. Das Bremse-Element 46 ist in diesem Beispiel so ausgeführt, dass die Kerze ausgerichtet wird im Hinblick auf Platzierungskopf 58. Zu diesem Zweck, kann das Bremse-Element, zum Beispiel in Oberansicht, eine V-Form haben, in der die, in diesem Beispiel runde, äußeren Umkreis der Kerze gefangen wird. Das Bremse-Element 46 fungiert deshalb als Positionierungsmittel für das Ausrichten der Kerze im Hinblick auf dem Platzierungskopf 58. Das Bremse-Element 46 fungiert deshalb als Positionierungsmittel 58.

Eine Vielzahl von Abdeckungen 10, 10', 10'', 10''', 10'''' wird in der Vorrichtung 40 in einen zylindrischen Container 48 platziert. Die Abdeckung wird mittels eines Saugmunds 52 des Platzierungskopfs 58 aufgenommen. Der Saugmund 52 hält Abdeckung 10 fest mittels Unterdrucks.

Wenn Abdeckung 10 auf dem Saugmund 52 bereitgestellt ist, wird die Platzierungseinheit 44 zur Positionierung des Platzierungskopfs 58 unterwärts rotiert, bis die Abdeckung 10 auf der Oberseite 8 der Kerze positioniert wird (siehe 3b).

Im Beispiel von 3a und 3b ist der Saugmund 52 mit einer Höhle versehen, damit Docht 4 der Kerze 1 aufgenommen werden kann. Damit kann Abdeckung 10 auf der verflüssigten Oberseite des zu verzehrenden Körpers 2 angebracht werden, während Docht 4 schon an dem zu verzehrenden Körper angebracht ist.

Bei Bedarf kann Vorrichtung 40 mit einer Erhebungseinheit 62 bereitgestellt werden, um den Docht 4 im Wesentlichen vertikal gerade zu stellt ehe, Kerze 1 mit der Abdeckung 10 versehen wird. In diesem Beispiel umfasst die Erhebungseinheit 62 zwei Keilen, die sich an beide Seiten des Dochts 4 befinden. Wenn der Docht nicht gerade steht, wird er gegen eine schräge Fläche von mindestens einem der zwei Keilen gestellt und gerade gestellt werden. Bei Bedarf kann Kerze 1' rotiert werden, wenn diese die Keilen passiert. Dazu kann zum Beispiel eine seitliche Reibungsfläche angeordnet werden, entlang derer der geradestehende umlaufende Rand des Halters der Kerze 1' reibt, um Kerze 1' eine axiale Rotation zu vermitteln. Das Rotieren der Kerze 1' fördert die Geradestellung des Dochts 4 und verringert die Möglichkeit, dass eine Kerze die Erhebungseinheit 62 passiert, wobei Docht 4 nicht geradegestellt wird. Es mag klar sein, dass die Geradestellung des Dochts 4 die Positionierung der Abdeckung 10 auf der Oberseite 8 der Kerze 1 leichter macht.

Im Beispiel von 3a und 3b ist die Vorrichtung 40 an sich wiedergegeben. Es ist möglich, dass die Vorrichtung 40 in einem System für die Produktion der Kerzen aufgenommen ist, wie zum Beispiel Teelichter. Die Kerze wird deshalb mit Abdeckung in Reihe versehen. Dabei kann das System weitere Vorrichtungen umfassen wie zum Beispiel eine Vorrichtung zum Befüllen des Halters mit flüssigem Brennstoff, eine Vorrichtung für das Positionieren des Dochts in dem zu verzehrenden Körper, eine Vorrichtung zum Versehen der der fertige Kerzen mit einer Umverpackung usw.

Im Allgemeinen ist eine Aluminiumabdeckung bevorzugt unter anderem wegen ihres Ausmaßes an Nichtentflammbarkeit. Vorzugsweise hat eine solche Aluminiumabdeckung 10 eine Stärke zwischen ungefähr 20 und 120 μm, vorzugsweise ungefähr 50 μm. Die Erfindung ist keineswegs beschränkt auf die hier beschriebenen Beispiele. So ist es zum Beispiel möglich, dass Halter 16 bereitgestellt wird in einer Farbe und/oder Muster, die zum Beispiel der Farbe und/oder Muster der Abdeckung entspricht. Der Halter, zum Beispiel die dünnwandige Aluminiumschale, kann zum Beispiel lackiert oder in Farbe anodisiert sein.

In den Beispielen ist der zu verzehrende Körper wiedergegeben als ein hauptsächlich Zylinder-förmiger Körper mit einer hauptsächlich flachen Oberseite. Es wird klar sein, dass auch andere Formen des Körpers möglich sein, wie zum Beispiel, aber nicht ausschließlich Würfel förmig.

In dem Beispiel der 33b wird die Abdeckung der 1a1d nach auf dem zu verzehrenden Körper gestellt. Es wird klar sein, dass die Vorrichtung 40 ebenso dazu geeignet ist, die Abdeckung nach 2a2f auf dem zu verzehrenden Körper anzubringen. In 3a und 3b ist der Docht bereits in dem Halter vorhanden, wenn die Abdeckung platziert wird. Es wird anerkannt werden, dass es auch möglich ist, die Abdeckung auf den Brennstoffkörper zu platzieren, ohne dass der Docht anwesend ist. Es ist beispielsweise möglich, den festen Brennstoffkörper ohne einen Docht und nicht im Halter enthalten zu präsentieren, die Oberseite des Brennstoffkörpers zu schmelzen, und die Abdeckung an dem verflüssigten Brennstoff anzubringen. Es ist möglich, dass in diesem Fall der Brennstoffkörper bereits ein Bohrloch zum Durchführen des Dochtes einschließt, oder dass das Bohrloch nach dem Anbringen der Abdeckung bereitgestellt wird.

Alle diese Varianten fallen in den Rahmen der Erfindung.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • WO 2009/011587 [0003]
  • FR 2687408 [0018, 0018]
  • FR 2687804 [0018]