Title:
Bandaufnahmeelement
Kind Code:
U1


Abstract:

Bandaufnahmeelement zur Aufnahme eines Türbandes (3) mit einer Grundplatte (1) und einer Deckplatte (2), wobei zwischen der Grundplatte (1) und der Deckplatte (2) ein mittels Verstellspindeln (6, 7) verstellbarer Klemmblock mit einer Trägerplatte (4) und zumindest einer Klemmplatte (5) zur Aufnahme des Türbandes (3) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere in Durchgangsgewinde in der Klemmplatte (5) eingeschraubte Rastschraube/n (13, 14) angeordnet ist/sind, die materialverdrängend in das Türband (3) eingeschraubt werden, sodass ein Formschluss zwischen der/den Rastschraube/n (13, 14) und dem Türband (3) erzeugt wird.




Application Number:
DE202014005734U
Publication Date:
09/01/2014
Filing Date:
03/24/2014
Assignee:
GUSTAV KAULS GmbH & Co. KG, 42579 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE202004021778U1N/A2010-12-16
DE102004016769A1N/A2005-10-20
DE19930448C2N/A2002-07-18
DE19624558C1N/A1997-07-31
DE3932733C2N/A1997-04-30
DE3900608C1N/A1990-07-19



Other References:
DIN 7965
Attorney, Agent or Firm:
Methling, Frank-Oliver, Dipl.-Ing. Dr.-Ing., 45239, Essen, DE
Claims:
1. Bandaufnahmeelement zur Aufnahme eines Türbandes (3) mit einer Grundplatte (1) und einer Deckplatte (2), wobei zwischen der Grundplatte (1) und der Deckplatte (2) ein mittels Verstellspindeln (6, 7) verstellbarer Klemmblock mit einer Trägerplatte (4) und zumindest einer Klemmplatte (5) zur Aufnahme des Türbandes (3) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere in Durchgangsgewinde in der Klemmplatte (5) eingeschraubte Rastschraube/n (13, 14) angeordnet ist/sind, die materialverdrängend in das Türband (3) eingeschraubt werden, sodass ein Formschluss zwischen der/den Rastschraube/n (13, 14) und dem Türband (3) erzeugt wird.

2. Bandaufnahmeelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Rastschrauben (13, 14) symmetrisch zur parallel zur Bandlappeneinschubrichtung verlaufenden Mittelachse des Bandaufnahmeelementes angeordnet sind.

3. Bandaufnahmeelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den Rastschrauben (13, 14) um Gewindestifte mit einer Spitze, insbesondere einer gehärteten Spitze, oder um Gewindestifte mit einer Ringschneide handelt, die materialverdrängend in das Material des Türbandes (3) eingeschraubt sind.

4. Bandaufnahmeelement nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckplatte (2) Bohrungen aufweist, durch die die Rastschrauben (13, 14) mittels eines die Bohrungen durchgreifenden Schlüssels greifbar sind.

5. Bandaufnahmeelement nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Spannmittel (8, 9) angeordnet ist, mittels dessen der Klemmblock in der gewünschten Position relativ zu der Grundplatte (1) und der Deckplatte (2) gegen die Grundplatte (1) und/oder gegen die Deckplatte (2) verspannt wird, insbesondere dass ein oder mehrere Spannmittel (8, 9) symmetrisch zur parallel zur Bandlappeneinschubrichtung verlaufenden Mittelachse des Bandaufnahmeelementes angeordnet sind.

6. Bandaufnahmeelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das/die Spannmittel (8, 9) durch Schrauben oder Gewindebolzen gebildet ist/sind, die Durchgangsgewinde in der Trägerplatte (4) des Klemmblockes durchgreifen und sich gegen die Grundplatte (1) oder gegen die Deckplatte (2) abstützen und/oder durch Schrauben oder Gewindebolzen gebildet ist/sind, die Durchgangsgewinde in der Deckplatte (1) oder der Grundplatte (2) durchgreifen und sich gegen den Klemmblock abstützen.

7. Bandaufnahmeelement nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckplatte (2) Bohrungen aufweist, durch die die Spannmittel (8, 9) mittels eines die Bohrungen durchgreifenden Schlüssels verstellbar und spannbar sind.

8. Bandaufnahmeelement nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Ende des Klemmblockes jeweils eine Schraube (8, 9) oder Gewindebolzen als Spannmittel angeordnet ist-

9. Bandaufnahmeelement nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckplatte (2) als Winkel ausgebildet ist, der einen vorderen Schenkel (12) aufweist, wobei der vordere Schenkel (12) insbesondere einen Schlitz aufweist, durch den das Türband (3) einsteckbar ist.

10. Bandaufnahmeelement nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmblock aus einer Trägerplatte (4) und einer Klemmplatte (5) gebildet ist, wobei zwischen Trägerplatte (4) und Klemmplatte (5) das Türband (3) einsteckbar ist und die Klemmplatte (5) mittels Schrauben oder Gewindebolzen gegen die Trägerplatte (4) klemmend fixierbar ist.

11. Bandaufnahmeelement nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Klemmplatte (5) und der Trägerplatte (4) ein Abstandhalter angeordnet ist, sodass das Türband (3) in den Spalt zwischen der Klemmplatte (5) und der Trägerplatte (4) einschiebbar ist.

12. Bandaufnahmeelement nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte (4) des Klemmblockes im Bereich von Durchgangsgewinden zur Aufnahme der Verstellspindeln (6, 7) Materialaufdickungen aufweist, insbesondere dass Bleche auf diese Bereiche der Trägerplatte (4) aufgeschweißt sind, um die tragende Höhe der Durchgangsgewinde für die Verstellspindeln (6, 7) zu vergrößern.

13. Bandaufnahmeelement nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte (4) des Klemmblockes im Bereich von Durchgangsgewinden zur Aufnahme von Verstellspindeln (6, 7) Materialaufdickungen aufweist, um die tragende Höhe der Durchgangsgewinde für die Verstellspindeln (6, 7) zu vergrößern, wobei die Trägerplatte (4) derart gekröpft ist, dass die Unterseite der Trägerplatte (4) zwischen den Verstellspindeln (6, 7) mit der Unterseite im aufgedickten Bereich der Durchgangsgewinde fluchtet.

14. Bandaufnahmeelement nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckplatte (2) und die Grundplatte (1) miteinander verbunden sind, insbesondere mittels Schraubbolzen oder Nietbolzen.

15. Bandaufnahmeelement nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (1) einen oder mehrere nach unten gerichtete Bolzen aufweist, die in entsprechende Ausnehmungen in der Zarge eingreifen.

Description:

Die Erfindung betrifft ein Bandaufnahmeelement zur Aufnahme eines Türbandes mit einer Grundplatte und einer Deckplatte, wobei zwischen der Grundplatte und der Deckplatte ein mittels Verstellspindeln verstellbarer Klemmblock mit einer Trägerplatte und zumindest einer Klemmplatte zur Aufnahme des Türbandes angeordnet ist

Derartige Bandaufnahmeelemente sind bekannt aus der DE 39 00 608 C1, DE 39 32 733 C2 und der DE 10 2004 016 769 A1.

Aus der DE 196 24 558 C1 ist ein Bandaufnahmeelement zur Befestigung von Bandlappen von Scharnieren an Stahlzargen bekannt, wobei die Klemmplatte gegenüber der Trägerplatte durch Abstandhalter beabstandet ist, um das Einführen des Bandlappens in den Zwischenraum zwischen Trägerplatte und Klemmplatte des Klemmblockes zu erleichtern.

Aus der DE 199 30 448 C2 ist ein Bandaufnahmeelement bekannt, bei dem bei dem Klemmblock zur Aufnahme des Bandlappens die Klemmplatte mittels Widerlagern ortsfest gegenüber der Trägerplatte des Klemmblockes angeordnet ist und mittels der Schraubverbindungen in Richtung auf die Trägerplatte verbiegbar ist, um den Bandlappen einzuklemmen und am Klemmblock festzulegen.

Ferner ist es bekannt, an der Unterseite der Grundplatte eines solchen Bandaufnahmeelementes zusätzliche Bolzen anzuordnen, die in korrespondierende Bohrungen in der Zarge im Kraftschluss oder mit Spiel eingreifen, um die Tragfähigkeit der gesamten Anordnung zu erhöhen. Diese Bolzen können in bzw. an die Grundplatte geschraubt, geschweißt oder eingepresst sein.

Allen vorgenannten Bandaufnahmeelementen ist gemein, dass der zwischen Grundplatte und Deckplatte verstellbare Klemmblock mittels die Trägerplatte des Klemmblockes durchgreifender Verstellspindeln verstellbar ist. Hierzu sind die in der Grundplatte und der Deckplatte des Bandaufnahmelementes drehbar gelagerten Verstellspindeln mittels entsprechender Schlüssel durch Bohrungen der Deckplatte hindurch ergreifbar und verdrehbar, um somit den Klemmblock in der Richtung senkrecht zu der Grundplatte zwischen der Grundplatte und der Deckplatte verstellen und in seiner Lage verändern zu können.

Nach Ausrichtung des Klemmblockes in der gewünschten Position kann der Bandlappen in den Zwischenraum zwischen Klemmplatte und Trägerplatte des Klemmblockes eingeschoben und mittels entsprechender Schrauben festgelegt werden, indem der Bandlappen in dem Klemmblock zwischen Trägerplatte und Klemmplatte eingeklemmt wird.

Nachteilig bei diesen Bandaufnahmeelementen ist es, dass das Türband lediglich kraftschlüssig in dem Klemmblock gehalten wird, sodass die Gefahr besteht, dass das Türband und damit die gesamte Tür unter Überlast verrutschen und im schlimmsten Fall sogar vollständig aus dem Klemmblock und damit aus dem Bandaufnahmeelement heraus rutschen kann.

Die Aufgabe der Erfindung ist es, ein Bandaufnahmeelement der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass das Bandaufnahmeelement nach Ausrichtung des Klemmblockes und Festlegung des Bandlappens in dem Klemmblock festlegbar ist und einen sicheren Halt des eingesteckten Bandlappens an der gewünschten Position gestattet und einem Verrutschen des Türbandes in dem Klemmblock des Bandaufnahmeelementes mit möglichst einfachen Mittels wirksam entgegen gewirkt wird.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Bandaufnahmeelement gemäß Anspruch 1 gelöst.

Besonders vorteilhaft bei dem erfindungsgemäßen Bandaufnahmeelement zur Aufnahme eines Türbandes mit einer Grundplatte und einer Deckplatte, wobei zwischen der Grundplatte und der Deckplatte ein mittels Verstellspindeln verstellbarer Klemmblock mit einer Trägerplatte und zumindest einer Klemmplatte zur Aufnahme des Türbandes angeordnet ist, ist es, dass eine oder mehrere in Durchgangsgewinde in der Klemmplatte eingeschraubte Rastschraube/n angeordnet ist/sind, die materialverdrängend in das Türband eingeschraubt werden, sodass ein Formschluss zwischen der/den Rastschraube/n und dem Türband erzeugt wird und/oder dass das Bandaufnahmeelement Sicherungsmittel und/oder Bauteilverspannungsmittel aufweist, mittels derer nach der Montage des Türbandes die Grundplatte und/oder die Deckplatte gegeneinander und/oder gegen ein Bauteil verspannt werden, sodass die Verstellspindeln aufgrund der Verformung von Grundplatte und/oder Deckplatte kraftschlüssig festgelegt werden.

Nach der Ausrichtung des Türbandes in dem Bandaufnahmeelement und der Fixierung durch das Anziehen der Klemmschrauben des Klemmblockes werden die Rastschrauben soweit angezogen, dass diese materialverdrängend in das Türband eingeschraubt werden, sodass sich durch die Materialverdrängung ein Formschluss zwischen den Rastschrauben und dem Türband ergibt, wodurch das Türband in dem Bandaufnahmeelement zusätzlich gegen ein Verrutschen gesichert wird.

Alternativ oder kumulativ können bei dem Bandaufnahmeelement Sicherungsmittel insbesondere in Form von Sicherungsschrauben vorgesehen sein, mittels derer nach der Montage des Türbandes die Grundplatte und die Deckplatte gegeneinander verspannt werden, sodass die Verstellspindeln aufgrund der Verformung von Grundplatte und/oder Deckplatte kraftschlüssig festgelegt werden. Dies bedeutet, dass zunächst das Türband montiert, d. h. eingesetzt, ausgerichtet und in dem Klemmblock kraftschlüssig festgelegt wird, und sodann mittels der Sicherungsmittel die Deckplatte und die Grundplatte gegeneinander verspannt werden. Durch dieses Verspannen wird eine minimale Verformung von Grundplatte und/oder Deckplatte herbeigeführt, wodurch die an sich drehbar gelagerten Verstellspindeln durch die Verformung von Grundplatte und/oder Deckplatte eingeklemmt, d. h. kraftschlüssig festgelegt wird. Hierdurch wird das minimale Spiel der Verstellspindel in dem Bandaufnahmeelement eliminiert und es wird Relativbewegungen, wie sie bei besonders schweren Lasten auftreten können, wirksam entgegengewirkt. Es hatte sich gezeigt, dass besonders schwere Lasten wie beispielsweise Türen von über 400 kg dazu führen können, dass es zu minimalen Relativbewegungen und zu einem Abrieb innerhalb des Bandaufnahmeelementes kommen kann. Dieser Effekt wird durch die Sicherungsmittel unterbunden.

Es ist möglich, die Deckplatte gegen die Grundplatte mittels einem oder mehreren zusätzlichen Sicherungsmittel/n zu verspannen. Vorzugsweise sind die Sicherungsmittel als Schrauben oder Gewindebolzen ausgebildet. Sind die Sicherungsmittel als Schrauben ausgebildet, kann es sich bei diesen Sicherungsschrauben um Senkkopf- oder Zylinderkopfschrauben handeln.

Eine Sicherungsschraube oder ein Gewindebolzen stützt sich dabei gegen die Deckplatte ab und durchdringt Durchgangslöcher im Klemmblock und dabei insbesondere Durchgangslöcher in der Klemmplatte und/oder Trägerplatte und greift endseitig in ein Gewinde in der Grundplatte ein bzw. durchdgreift dieses.

Verfügt die Trägerplatte über Aufdickungen im Bereich der Gewinde für die Gewindespindeln, können die Durchgangslöcher im Bereich der Aufdickung oder auch außerhalb dieses Bereichs angeordnet sein.

Handelt bei dem Sicherungsmittel um eine Sicherungsschraube, ist es besonders vorteilhaft, diese als Senkkopfschraube auszubilden, die in etwa bündig zur Außenseite der Deckplatte in einem korrespondierenden Senkloch in der Deckplatte einliegt. Die Länge der Senkkopfschraube ist dabei so dimensioniert, dass diese in etwa dem Abstand zwischen der nach außen gerichteten Seite der Deckplatte und der dazu parallelen nach außen gerichteten Seite der Grundplatte, also dem Maß über alles des Bandaufnahmeelements gemessen in Richtung der Mittelachsen der Klemmschrauben entspricht. Es ist selbstverständlich, dass das Senkloch in der Deckplatte, die Durchgangslöcher im Klemmblock und das Gewindeloch in der Grundplatte zueinander in etwa fluchten.

Alternativ oder kumulativ ist auch der Fall möglich, die Grundplatte gegen die Deckplatte mittels einem oder mehreren zusätzlichen Sicherungsmittel/n zu verspannen. Vorzugsweise sind die Sicherungsmittel als Schrauben oder Gewindebolzen ausgebildet. Sind die Sicherungsmittel als Schrauben ausgebildet, kann es sich bei diesen Sicherungsschrauben um Senkkopf- oder Zylinderkopfschrauben handeln.

Eine Sicherungsschraube oder ein Gewindebolzen stützt sich dabei gegen die Grundplatte ab und durchdringt Durchgangslöcher im Klemmblock und dabei insbesondere Durchgangslöcher in der Klemmplatte und/oder Trägerplatte und greift endseitig in ein Gewinde in der Deckplatte ein bzw. durchdgreift dieses.

Verfügt die Trägerplatte über Aufdickungen im Bereich der Gewinde für die Gewindespindeln, können die Durchgangslöcher im Bereich der Aufdickung oder auch außerhalb dieses Bereichs angeordnet sein.

Handelt bei dem Sicherungsmittel um eine Sicherungsschraube, ist es besonders vorteilhaft, diese als Senkkopfschraube auszubilden, die in etwa bündig zur Außenseite der Grundplatte in einem korrespondierenden Senkloch in der Grundplatte einliegt. Die Länge der Senkkopfschraube ist dabei so dimensioniert, dass diese in etwa dem Abstand zwischen der nach außen gerichteten Seite der Grundplatte und der dazu parallelen nach außen gerichteten Seite der Deckplatte, also dem Maß über alles des Bandaufnahmeelements gemessen in Richtung der Mittelachsen der Klemmschrauben entspricht. Es ist selbstverständlich, dass das Senkloch in der Grundplatte, die Durchgangslöcher im Klemmblock und das Gewindeloch in der Deckplatte zueinander in etwa fluchten.

Endseitig, also an dem Ende, das dem Schraubenkopf gegenüber liegt, kann eine Sicherungsschraube stirnseitig eine Werkzeugaufnahme, also z. B. einen Schlitz, einen Kreuzschlitz oder eine Aufnahme für einen Inbus- oder TORX-Schlüssel etc. besitzen. Hierdurch ist es insbesondere für den Fall, dass die Sicherungsschraube in einem Senkloch in der Grundplatte einliegt und endseitig in die Deckplatte geschraubt ist, möglich, die Sicherungsschraube etwas zu lösen und wieder anzuziehen, wenn das Bandaufnahmeelement bereits in der Tür oder Zarge eingebaut ist. Ein Lösen kann erforderlich sein, um ein leichteres Einstellen der Verstellspindeln zu gewährleisten.

Es ist möglich ein, zwei oder mehrere Sicherungsmittel einzusetzen. Besonders vorteilhaft ist es, zwei Sicherungsmittel einzusetzen, die symmetrisch zur Mittelachse des Bandaufnahmeelements in Einschubrichtung des Bandlappens angeordnet sind und die mit Ihren Mittelpunkten auf der Verbindungslinie zwischen den Mittelpunkten der beiden Verstellspindeln zwischen den beiden Verstellspindeln möglichst nah an der jeweiligen Verstellspindel liegen.

Es sind aber auch andere Anordnungen der Sicherungsmittel möglich. Insbesondere können die Sicherungsmittel auch unsymmetrisch zur Mittelachse des Bandaufnahmeelements in Einschubrichtung des Bandlappens angeordnet sein und/oder mit Ihren Mittelpunkten nicht auf der Verbindungslinie zwischen den Mittelpunkten der beiden Verstellspindeln liegen und/oder außerhalb des Bereichs zwischen den beiden Verstellspindeln liegen und/oder nicht möglichst nah an der jeweiligen Verstellspindel liegen.

Darüber hinaus sind noch weitere alternative oder ergänzende Anordnungen denkbar. So können beispielsweise die Sicherungsmittel mit ihren Mittelpunkten auf einer Linie liegen, die parallel zur Verbindungslinie der Mittelpunkte der beiden Verstellspindel verläuft. Auch ist es möglich, dass ein oder mehrere Sicherungsmittel innerhalb des Bereichs zwischen den beiden Verstellspindeln liegen und gleichzeitig ein oder mehrere Sicherungsmittel außerhalb dieses Bereichs angeordnet sind.

Alternativ oder kumulativ ist es auch möglich, die Deckplatte direkt gegen das Bauteil mittels eines Bauteilverspannungsmittels zu verspannen, in welches das Bandaufnahmeelement eingesetzt wird (z. B. Tür oder Zarge) oder auf welches das Bandaufnahmeelement aufgesetzt wird (z. B. Aufschraubplatte).

Vorzugsweise sind die Bauteilverspannungsmittel als Schrauben oder Gewindebolzen ausgebildet. Sind die Bauteilverspannungsmittel als Schrauben ausgebildet, kann es sich bei diesen Schrauben der Bauteilverspannung um Senkkopf- oder Zylinderkopfschrauben handeln. Eine Schraube oder ein Gewindebolzen stützt sich dabei gegen die Deckplatte ab und durchdringt Durchgangslöcher im Klemmblock – und dabei insbesondere Durchgangslöcher in der Klemmplatte und/oder Trägerplatte – und in der Grundplatte und greift endseitig in ein Gewinde in dem Bauteil ein, in das es eingesetzt bzw. auf das es aufgesetzt wird. Ein bevorzugter Fall liegt vor, dass das Bandaufnahmeelement in eine korrespondierende Ausfräsung in einer Holzzarge eingesetzt wird. Dabei kann die Grundplatte unmittelbar im Grund der Ausfräsung aufliegen oder zwischen Grund der Ausfräsung und Grundplatte bleibt ein kleiner Spalt. Als Bauteilverspannungsmittel kommt in diesem Fall eine Holzschraube zum Einsatz.

Es ist selbstverständlich, dass das Senkloch in der Deckplatte, die Durchgangslöcher im Klemmblock und in der Grundplatte sowie Gewindeloch in dem Bauteil, in das das Bandaufnahmeelement eingesetzt bzw. auf das es aufgesetzt wird, zueinander in etwa fluchten.

Sämtliche weiteren Ausgestaltungen beispielsweise in Bezug auf Anzahl, Art, Anordnung der Bauteilverspannungsmittel etc., die zuvor für den Fall beschrieben wurden, dass die Deckplatte mittels Sicherungsmitteln gegen die Grundplatte verspannt wird, gelten auch für den Fall, dass die Deckplatte mittels Bauteilverspannungsmitteln alternativ oder kumulativ direkt gegen das Bauteil verspannt wird, in das es eingesetzt (z. B. Tür oder Zarge) bzw. auf das es aufgesetzt (z. B. Aufschraubplatte) wird. Dabei ist natürlich zu beachten, dass die Senkkopfschrauben in Bezug auf ihre Länge so dimensioniert sind, dass diese deutlich länger sind als der Abstand zwischen der nach außen gerichteten Seite der Deckplatte und der dazu parallelen nach außen gerichteten Seite der Grundplatte. Nur bei einer derartigen Längendimensionierung ist sichergestellt, dass die Bauteilverspannungsmittel endseitig mit mindestens mehreren Gewindegängen in das Bauteil, in das das Bandaufnahmeelement eingesetzt wird bzw. auf das es aufgesetzt wird, eingreifen.

Besonders vorteilhaft ist dabei, dass der in das Bandaufnahmeelement eingesetzte Teil des Türbandes konstruktiv nicht verändert werden muss, sondern die bekannten Türbänder zum Einsatz kommen können. Es können dabei die Standardtürbänder, die für eine dreidimensionale Verstellbarkeit geeignet sind, eingesetzt werden. Der Formschluss wird unter der Anzugskraft der Rastschrauben durch ein Fließen des Materials des Türbandes erzeugt, d. h. dass das Material des Türbandes plastisch verformt wird. Die Klemmplatte kann dabei beispielsweise bis zu 4 mm dick sein, sodass sich eine tragende Höhe von ca. 3 mm des Durchgangsgewindes, in welches die Rastschraube eingeschraubt ist, ergibt.

Verwendet werden können dabei sowohl Türbänder mit offenen sowie mit geschlossenen Aufnahmebereichen zur Montage in dem Klemmblock des Bandaufnahmeelementes.

Die Rastschrauben sind dabei derartig positioniert, dass diese stets in das volle Material des Türbandes einschneiden und nicht in einem Kantenbereich des Türbandes oder im Bereich einer Ausnehmung in dem Türband angeordnet sind, sodass stets ein fester Sitz der Rastschrauben an dem Türband gewährleistet ist.

Bevorzugt sind mehrere Rastschrauben symmetrisch zur parallel zur Einschubrichtung des Bandlappens verlaufenden Mittelachse des Bandaufnahmeelementes angeordnet. Durch einen derartigen vollkommen symmetrischen Aufbau des Bandaufnahmeelementes wird einerseits das Türband gleichmäßig kraftschlüssig und formschlüssig in dem Klemmblock gehalten und es wird durch die symmetrische Anordnung gewährleistet, dass sich das Türband nicht verkantet oder verzieht.

Besonders bevorzugt handelt es sich bei den Rastschrauben um Gewindestifte mit einer Spitze, insbesondere einer gehärteten Spitze, oder um Gewindestifte mit einer Ringschneide, die materialverdrängend in das Material des Türbandes eingeschraubt sind. Besonders vorteilhaft sind dabei Gewindestifte mit einer Ringschneide, da durch eine derartige Ringschneide gewährleistet ist, dass nach eine Demontage und Neumontage des Türbandes in dem Bandaufnahmeelement durch die Ringschneide ein erneuter Schneidvorgang erfolgt, selbst in dem Fall, dass die ringförmige Kontaktfläche zum dem Türband eine frühere Kontaktfläche überschneidet. Es wird somit durch solche Gewindestifte mit einer Ringschneide, die als Rastschrauben eingesetzt werden, verhindert, dass das Türband nach seiner Ausrichtung und Montage wieder in eine frühere Rastposition zurück rutscht.

Die Rastschraube kann einteilig oder zweiteilig ausgebildet sein. Die zweiteilige Ausführung bietet sich insbesondere dann an, wenn eine gehärtete Spitze verwendet werden soll. In diesem Fall verfügt die Spitze im Bereich der der eigentlichen, insbesondere gehärteten Spitze gegenüber liegenden Seite über einen zentrisch an die eigentliche Spitze einteilig angeformten zylinderförmigen Endabschnitt, der im Kraftschluss (Klemm- bzw. Presssitz) in einer korrespondierenden Sacklochbohrung in der eigentlichen Rastschaube einliegt. Zur Erzielung dieses Kraftschlusses verfügen sowohl das Sackloch als auch das zylinderförmige Ende über entsprechend tolerierte Innen- bzw. Außendurchmesser.

Vorzugsweise weist die Deckplatte Bohrungen auf, durch die die Rastschrauben mittels eines die Bohrungen durchgreifenden Schlüssels greifbar sind.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist zumindest ein Spannmittel angeordnet, mittels dessen der Klemmblock in der gewünschten Position relativ zu der Grundplatte und der Deckplatte gegen die Grundplatte und/oder gegen die Deckplatte verspannt wird.

Durch die Anordnung eines solchen Spannmittels kann der Klemmblock, nachdem er in seiner Einbausituation in der Zarge gegenüber der Grundplatte und der Deckplatte des Bandaufnahmeelementes ausgerichtet ist, gegenüber dem Bandaufnahmeelement verspannt werden. Durch diese Verspannung wird das in den Gewinden der Verstellspindeln vorhandene Spiel überwunden und der Klemmblock gegenüber der Grundplatte und/oder gegenüber der Deckplatte des Bandaufnahmeelementes verspannt und spielfrei festgelegt.

Bei derartigen Bandaufnahmeelementen sind die Deckplatte und die Grundplatte über zwei auf der Grundplatte und/oder Deckplatte endseitig angeordnete Verbindungsbolzen miteinander verbunden. Diese Verbindungsbolzen können oben und unten an der Grundplatte und der Deckplatte verschraubt sein.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn dieser Verbindungsbolzen auf der Innenseite, d. h. in Richtung auf den zwischen den Verbindungsbolzen angeordneten Klemmblock eine glatte Oberfläche, d. h. eine plane Fläche, aufweist, wobei die nach außen hin orientierte Seite rund ausbildet ist. Sofern eine Aufschraubplatte zur Befestigung des Bandaufnahmelementes an einer Zarge vorgesehen ist, kann die Aufschraubplatte an die außenseitig angeordnete Rundung des Verbindungsbolzens in ihrer Kontur angepasst sein und sich gegen den Bolzen abstützen, um zu einer zusätzlichen Stabilisierung beizutragen.

Gegen die nach innen orientierte glatte Seite des Verbindungsbolzens kann sich der Klemmblock stirnseitig abstützen. Insbesondere kann sich die Trägerplatte strinseitig gegen die glatte Seite abstützen. Es ist auch möglich, dass sich der Klemmblock und insbesondere die Trägerplatte stirnseitig nicht gegen die glatte Seite des Verbindungsbolzens abstützen, d. h. es befindet sich ein Spalt zwischen der glatten Seite des Verbindungsbolzens und der Stirnseite des Klemmblocks und insbesondere der Stirnseite der Trägerplatte.

Sofern das Bandaufnahmeelement direkt in einer Zarge, insbesondere Holzzarge, montiert wird, kann die Ausfräsung in der Zarge an die außenseitig angeordnete Rundung des Verbindungsbolzens angepasst sein und sich gegen den Bolzen abstützen, um zu einer zusätzlichen Stabilisierung beizutragen.

Der Verbindungsbolzen kann somit von oben betrachtet einen halbkreisförmigen oder kreissegmentförmigen Querschnitt aufweisen.

Der Verbindungsbolzen kann alternativ auch über einen kreisförmigen, rechtwinkligen, quadratischen oder elliptischen Querschnitt verfügen.

Die Verbindungsbolzen mittels derer die Deckplatte und Grundplatte miteinander verbunden sind und die an beiden Endseiten des Bandaufnahmeelementes und/oder der Grundplatte und/oder der Deckplatte angeordnet sind, können an der Ober- und Unterseite verschraubt sein. Es sind jedoch auch alternative Befestigungsmöglichkeiten, wie beispielsweise Nieten oder dergleichen denkbar. So können beide Seiten genietet oder alternativ eine Seite genietet und eine Seite verschraubt sein.

Auch ist es möglich, dass die Deckplatte über eine Durchgangsbohrung sowie der Verbindungsbolzen jeweils über eine Durchgangsbohrung verfügen, durch die eine Schraube in ein Gewindeloch, welches in die Grundplatte eingebracht ist, geschraubt werden. Auf diese Weise lassen sich Deckplatte, Verbindungsbolzen und Grundpaltte auch fest miteinander verbinden.

Eine bevorzugte Ausführungsform des Bandaufnahmeelements besteht darin, dass die Verbindungsbolzen endseitig auf der Grundplatte angeordnet sind und die Deckplatte die Grundplatte in Längsrichtung, also in der Flucht der Verbindungslinie, die entsteht, wenn man die Köpfe der Klemmschrauben miteinander verbindet, überragt. In diese überstehenden Teile kann/können jeweils ein Senkloch oder mehrere Senklöcher eingebracht sein. Durch die Senklöcher können Senkkopfschrauben gesteckt und in die Zarge oder die Aufschraubplatte eingeschraubt werden.

Zum Einbau des Bandaufnahmeelementes in einer Zarge kann die Deckplatte verbreitert ausgeführt sein, um eine Mehrzahl von Schrauben zur Befestigung an der Zarge oder Aufschraubplatte vorsehen zu können. Hierfür weist die Deckplatte eine entsprechende Anzahl von Bohrungen bzw. Senklöchern auf, die von den Befestigungsschrauben durchgriffen werden können.

Ferner sind in der Deckplatte weitere Bohrungen vorgesehen, um mit entsprechenden Werkzeugen die Verstellspindeln ergreifen zu können und ferner die Klemmschrauben am Klemmblock betätigen zu können, um den Bandlappen in dem Klemmblock einzuklemmen. Ferner sind Bohrungen vorgesehen, um die Rastschrauben betätigen zu können.

Die Deckplatte und/oder die Grundplatte und/oder die Trägerplatte können an ihren jeweiligen vier Außenecken abgerundet oder rechtwinkelig sein.

Zum Einbau des Bandaufnahmeelements in eine Futterzarge, in eine Blockzarge oder in einen Blendrahmen kann das Bandaufnahmeelement mit einer Aufschraubplatte versehen sein.

Die Aufschraubplatte wird dabei an entsprechender Stelle von hinten auf die Zarge – d. h. auf die wandseitige Fläche der Zarge bzw. des für die Befestigung relevanten Teils der Zarge – mit Hilfe von Befestigungsschrauben, die als Senkkopfschrauben ausgeprägt sein können, geschraubt. Die Befestigungsschrauben durchgreifen dabei von der Wandseite aus die korrespondierenden Bohrungen in der Aufschraubplatte, die als Senklöcher ausgeprägt sein können. Die Aufschraubplatte kann dabei direkt, d. h. ohne dass im Bereich der Auflagefläche Aufschraubplatte/Zarge etwas an der Zarge weggefräst wird, auf der Zarge aufliegen. Möglich ist aber auch, dass die Aufschraubplatte in einer korrespondierenden Ausfräsung in der Zarge einliegt. Die Aufschraubplatte kann dabei so einliegen, dass die wandseitige Fläche der Aufschraubplatte bündig mit der wandseitigen Fläche der Zarge abschließt, oder dass die wandseitige Fläche der Aufschraubplatte hinein- oder herausragt.

Auf die Aufschraubplatte wird das Bandaufnahmeelement aufgeschraubt, indem Befestigungsschrauben, die als Senkschrauben ausgeprägt sein können, durch die entsprechenden Bohrungen in der Deckplatte und/oder Grundplatte des Bandaufnahmeelements, die als Senklöcher ausgebildet sein können, hindurch gesteckt und in die korrespondierenden Gewindelöcher in der Aufschraubplatte eingeschraubt werden.

Dadurch, dass der Aufnahmeblock des Bandaufnahmeelements bestehend aus Grundplatte, an der Grundplatte befestigten Verbindungsbolzen, Verstellspindeln und Klemmblock (mit Trägerplatte und Klemmplatte) konturgenau in einer Aussparung in der Aufschraubplatte einliegen kann, ist das Realisieren einer sehr hohen Stabilität möglich.

Um unterschiedliche Zargenstärken ausgleichen zu können, ist es möglich, zwischen der Deckplatte und/oder Grundplatte des Bandaufnahmeelements und der Aufschraubplatte Abstandshalter zu positionieren, wobei diese Abstandshalter unverlierbar am Bandaufnahmeelement vormontiert sein können. Die Abstandshalter können dabei eine zylindrische Form und eine zentrische Durchgangsbohrung aufweisen.

Die Abstandshalter können einteilig oder mehrteilig ausgeführt sein.

Bevorzugt verfügt die Durchgangsbohrung in axialer Richtung über eine Stufe, d. h. in dieser bevorzugten Ausführung verfügt die Durchgangsbohrung über einen Bereich mit einem kleineren Durchmesser und über einen Bereich mit einem größeren Durchmesser.

In den Bereich der Durchgangsbohrung, der über den größeren Innendurchmesser verfügt, kann eine elastische Kunststoffbuchse mit zylindrischer Form und einer zentrischen Durchgangsbohrung gepresst werden. Derjenige Teil des Innendurchmessers, in den nicht die Kunststoffbuchse eingepresst wird, ist dabei so dimensioniert, dass eine korrespondierende Befestigungsschraube mit etwas Spiel durch diesen Teil der Durchgangsbohrung des Abstandshalters gesteckt werden kann.

Dabei ist der Innendurchmesser der Kunststoffbuchse so dimensioniert, dass dieser nach dem Einpressen soweit verringert ist, dass sich eine korrespondierende Befestigungsschraube nur noch unter erhöhtem Kraftaufwand durch die eingepresste Kunststoffbuchse schieben lässt. Beim Hindurchschieben der Befestigungsschraube durch die eingepresste Kunststoffbuchse verformt sich die Kunststoffbuchse elastisch, so dass im Ergebnis, die Kunststoffbuchse mit dem auf die Kunststoffbuchse aufgepressten Abstandshalter auf der Befestigungsschraube klemmt. Da die Befestigungsschraube, bevor sie durch die eingepresste Kunststoffbuchse geschoben wird, zunächst durch eine korrespondierende Bohrung in der Deckplatte und/oder Grundplatte gesteckt wird, ergibt sich die unverlierbare Anordnung zwischen Aufnahmeelement, Abstandshalter und Befestigungsschraube. Dabei ist es möglich, dass die Befestigungsschraube als Senkkopfschraube und die korrespondierende Bohrung als Senkloch ausgebildet ist, wobei der Senkkopf in dem Senkloch einliegt.

Um den gewünschten Abstand zwischen Bandaufnahmeelement und Aufschraubplatte zu erzielen, ist es also möglich, die zuvor beschriebenen unverlierbaren Abstandhalter zu verwenden, wobei für jedes Abstandsmaß, welches überbrückt werden soll, separate Abstandshalter, die über das entsprechende Längenmaß verfügen, verwendet werden müssen.

Es ist auch möglich, dass die Grundplatte des Aufnahmeelements auf der Aufschraubplatte plan aufliegt, d. h. der Aufnahmeblock liegt nicht konturgenau in einer Aussparung der Aufschraubplatte ein, sondern die Aufschraubplatte verfügt über keine Aussparung, so dass die Grundplatte des Bandaufnahmeelements auf der Aufschraubplatte bündig und eben aufliegt. In diesem Fall kann direkt eine Senkkopfschraube durch das entsprechende Senkloch in der Deckplatte gesteckt und in das korrespondierende Gewindeloch in der Aufschraubplatte geschraubt werden. Auf zusätzliche Abstandshalter kann in diesem Fall verzichtet werden. Es ist aber auch in diesem Fall möglich, Abstandshalter zu verwenden, die genau den Abstand zwischen Anschraubplatte und Deckplatte überbrücken.

Soll das Bandaufnahmeelement in einer Holzzarge, also insbesondere in einer Blockzarge oder einem Blendrahmen befestigt werden, ist es auch möglich, dass das Bandaufnahmeelement in einer konturgenauen Einfräsung in der Holzzarge einliegt, wobei die Deckplatte und der mögliche vordere Schenkel in etwa flächenbündig zu den korrespondierenden zargenseitigen Flächen der Zarge sind. Zur Befestigung des Bandaufnahmelements in der Zarge werden Senkkopfschrauben in die entsprechenden Senklöcher in der Deckplatte eingesteckt. Diese Senkkopfschrauben durchdringen die entsprechenden Senklöcher in der Deckplatte sowie Durchgangslöcher in der Holzzarge und greifen endseitig in Gewinde in einer Aufschraubplatte ein bzw. durchgreifen diese. Die Senkkopfschrauben liegen in etwa bündig in der Deckplatte ein. Hierdurch wird eine sehr hohe Belastbarkeit des Bandaufnahmeelements erreicht.

Um den gewünschten Abstand zwischen Bandaufnahmeelement und Aufschraubplatte zu erzielen, ist es gemäß DE 202004021778 U1 auch möglich,

  • – zwischen Bandaufnahmeelement und Aufschraubplatte an beiden Enden des Bandaufnahmeelements zumindest je ein variables verstellbares Abstandsmittel vorzusehen, mittels dessen der Abstand zwischen dem Bandaufnahmeelement und der Aufschraubplatte einstellbar ist,
  • – wobei die Abstandsmittel durch die Aufschraubplatte durchgreifende, ein Gewinde aufweisende Bolzen und/oder durch die Aufschraubplatte durchgreifende Schrauben sind und
  • – wobei die Abstandsmittel so angeordnet sind, dass die Deckplatte auf den Abstandsmitteln aufliegt und wobei an jedem Ende des Bandaufnahmeelements zwei Abstandsmittel vorgesehen sind und
  • – wobei die Deckplatte Bohrungen aufweist, durch die die Abstandsmittel mittels eines die Bohrungen durchgreifender Schlüssels ergreifbar und verstellbar sind und
  • – wobei die die Aufschraubplatte Gewindebohrungen aufweist, in die Befestigungsschrauben zur Befestigung des Bandaufnahmeelements einschraubbar sind, wobei die Befestigungsschrauben als Senkkopfschrauben und die korrespondierenden Bohrungen in der Deckplatte des Bandaufnahmeelements als Senklöcher ausgeprägt sein können, in denen die Senkköpfe der Senkkopfschrauben einliegen.

Das Bandaufnahmeelement kann mit Buchsen als Abstandhalter für Blendrahmen ausgerüstet sein. Dabei sind Befestigungsschrauben und Abstandsbuchsen vorzugsweise am Aufnahmeelement unverlierbar vormontiert und gerichtet zur Befestigung an einer am Blendrahmen angeschraubten Aufschraubplatte. Hieraus resultiert eine sehr hohe Stabilität durch konturgenaues Einliegen des Aufnahmeblocks in der Aussparung der Aufschraubplatte.

Die Buchsen können dabei mit verquetschten Kunststoffringen unverlierbar auf einer Schraube vormontiert sein, um die Montage des Bandaufnahmeelementes auf der Aufschraubplatte zu erleichtern.

Der Klemmblock ist mittels einer auf jeder Seite zwischen der Grundplatte und der Deckplatte angeordneten Verstellspindel zwischen der Grundplatte und der Deckplatte verstellbar. Die Verstellspindeln weisen ein Außengewinde auf und sind zwischen der Grundplatte und der Deckplatte drehbar gelagert. Der Klemmblock wird vorzugsweise gebildet aus einer Trägerplatte und einer Klemmplatte, wobei zwischen Trägerplatte und Klemmplatte das Türband einsteckbar ist und die Klemmplatte mittels Schrauben gegen die Trägerplatte fixierbar ist. Durch Anziehen der im Gewinde der Trägerplatte eingeschraubten Schrauben wird somit die Klemmplatte mit samt dem zwischen Trägerplatte und Klemmplatte eingeschobenen Bandlappen verspannt und klemmt den Bandlappen somit in dem Klemmblock ein.

Die Trägerplatte des Klemmblockes, die plan oder gekröpft sein kann, weist an ihren Enden entsprechende Gewindebohrungen auf, die von den Verstellspindeln durchgriffen werden, so dass durch die Betätigung der Verstellspindeln die relative Lage der Trägerplatte und damit des gesamten Klemmblockes zwischen der Grundplatte und der Deckplatte variabel einstellbar ist. Die Deckplatte weist hierzu entsprechende Bohrungen auf, durch die Schlüssel führbar sind, um die Verstellspindeln zu betätigen sowie um die Klemmplatte mittels Schrauben gegen die Trägerplatte zu fixieren.

Die endseitig angeordneten Verstellspindeln können dabei in entsprechenden Bohrungen der Deckplatte eine Spielpassung aufweisen und lediglich mit einem zylinderförmigen Stumpf in eine entsprechende Bohrung der Deckplatte eingreifen.

Die endseitig angeordneten Verstellspindeln können alternativ oder kumulativ in entsprechenden Bohrungen der Grundplatte eine Spielpassung aufweisen und lediglich mit einem zylinderförmigen Stumpf in eine entsprechende Bohrung der Grundplatte eingreifen.

Alternativ können die Verstellspindeln drehbar um ihre senkrechte Mittelachse in der Grundplatte gelagert und unverlierbar an der Grundplatte angeordnet sein. Dies kann erzeugt werden durch ein Vernieten oder Vertaumeln oder dergleichen. Insbesondere kann die Grundplatte hierzu entsprechende Senkungen der Durchgangsbohrung aufweisen, die von entsprechenden kragenförmigen Verbreiterungen des Verstellspindelendes hintergriffen werden.

Alternativ kann auch ein Einclipsen der Verstellspindeln in den Bohrungen der Grundplatte erfolgen, indem die Grundplatte von einer oder beiden Seite(n) mittels eines Spitzbohrers angebohrt wird, so dass in der Bohrung mittig oder außenseitig umlaufend ein Vorsprung stehen bleibt, über den die Verstellspindel mit umlaufender Nut geschoben wird, so dass der in der Bohrung stehende umlaufende Vorsprung in die Nut eingreift und die Verstellspindel unverlierbar an der Grundplatte festlegt, wobei diese weiterhin um ihre senkrechte Achse drehbar ist.

Die in der Deckplatte des Bandaufnahmeelementes angeordneten Durchgangsbohrungen zur Durchführung eines Werkzeugs zur Betätigung der Klemmplattenschrauben sind entweder derartig dimensioniert, dass der Schlüssel, wie beispielsweise ein Kreuzschlitzschlüssel, Inbusschlüssel oder Torxschlüssel hindurchgeführt werden kann, aber der Schraubenkopf der Klemmschrauben nicht durch die Bohrung hindurchpasst, so dass die Schraube unverlierbar an dem Bandaufnahmeelement festgelegt ist.

Alternativ können die Durchgangsbohrungen jedoch derartig dimensioniert sein, dass die Klemmschraube samt Schraubenkopf entnommen werden kann. Dies hat den Vorteil, dass zur Montage des Bandaufnahmeelementes die Klemmschrauben komplett entnommen werden können, um geschlossene Sicherheitszargenlappen zur Realisierung einbruchhemmender Tür-/Zargenkonstruktionen zu montieren. Die Einbruchhemmung ergibt sich dadurch, dass die Bandlappen nicht aus dem Bandaufnahmeelement herausziehbar sind. Übliche Bandlappen haben nach vorne geöffnete Einsteckbereiche, die jedoch ggf. gewaltsam aus Bandaufnahmeelement herausgerissen werden können.

Die Klemmschrauben können als Zylinder-, Senk- oder Linsenkopfschrauben ausgeprägt sein. Die Durchgangslöcher der Klemmplatte können als Senklöcher ausgeprägt sein.

Die Grundplatte des Bandaufnahmeelementes kann Bohrungen und/oder Senkungen und/oder Ausbeulungen in der Flucht der Klemmschrauben des Klemmblockes aufweisen, um diese bei entsprechenden Toleranzen oder wenn die Schrauben unterseitig in Richtung auf die Grundplatte über die Trägerplatte des Klemmblockes hinaus stehen, aufnehmen zu können. Dies dient der maximalen Verstellbarkeit des Klemmblockes innerhalb des Zwischenraumes zwischen Grundplatte und Deckplatte, in dem die Klemmschrauben in entsprechende Bohrungen oder Senkungen in der Grundplatte eingreifen können.

Vorzugsweise ist das Bandaufnahmeelement mit fluchtenden Bohrungen durch sämtliche Teile und Platten des Bandaufnahmeelementes versehen, um Schrauben in der Grundplatte unter dem Klemmblock in insbesondere gesenkten Bohrungen in der Zarge zu verschrauben, um dem Bandaufnahmeelement insgesamt in der Zarge eine höhere Stabilität zu geben.

Vorzugsweise ist die Deckplatte als Winkel ausgebildet, so dass diese Deckplatte gleichzeitig den oberen und vorderen optischen Abschluss des Bandaufnahmeelementes bildet. Dieser Winkel weist einen vorderen Schenkel auf, wobei der vordere Schenkel einen Schlitz aufweist, durch den das Türband einsteckbar ist.

Die Deckplatte des Bandaufnahmeelementes kann als Winkel ausgebildet sein, wobei der vordere Schenkel des Winkels eine Einstecköffnung aufweist, um den Bandlappen durch die Einstecköffnung in den Klemmblock einzuschieben. Der vordere Schenkel kann an seinem freien Ende kantige oder abgerundete Ecken aufweisen.

Der Übergang zwischen vorderem Schenkel und eigentlicher Deckplatte, also der Winkel im engeren Sinne, kann kantig, also rechtwinklig, oder abgerundet ausgeprägt sein. Insbesondere kann es sich um ein gebogenes Teil mit einem entsprechenden Radius handeln. Dabei kann der Radius auch einen Wert von nahezu 0° annehmen und damit nahezu rechtwinklig sein.

Der Winkel kann jedoch auch geschweißt sein, indem aus zwei einzelnen Blechteilen auf der Rückseite mehrere Schweißpunkte angeordnet werden. Vorzugsweise wird dabei die Oberseite mittels eines Lasers verschweißt und sodann geschliffen und/oder poliert und/oder gebürstet, um einen scharfkantigen Winkel zu erzeugen, wenn dies aus Designgründen gewünscht ist.

Sofern der Abdeckwinkel als Schweißkonstruktion aus zwei Blechen ausgeführt ist, sind auch Anordnungen unterschiedlicher Materialstärken möglich. Dabei kann beispielsweise eine Deckplatte mit einer Materialdicke von 4 mm zum Einsatz kommen, um dem Bandaufnahmeelement insgesamt eine sehr hohe Tragfähigkeit zu verleihen, wobei der vordere Schenkel mit dem Einsteckschlitz aus einer dünneren Materialstärke bestehen kann, wie beispielsweise 3 mm, da dieser lediglich dem vorderen optischen Abschluss dient.

Die Deckplatte kann somit mit oder ohne vorderem Schenkel ausgeführt sein. In der Draufsicht von oben auf die Deckplatte kann die Deckplatte eine vordere glatte Kante aufweisen oder einen Vorsprung oder einen Rücksprung, wie einen Einschnitt oder eine Ausfräsung aufweisen, um das Bandaufnahmeelement der jeweiligen Einbausituation anpassen zu können.

Sofern die Deckplatte ohne vorderen Schenkel ausgeprägt ist und die Deckplatte einen Rücksprung aufweist, kann die Klemmplatte ebenfalls einen mit der Deckplatte deckungsgleichen Rücksprung aufweisen. Auf diese Weise lassen sich vorteilhafte Tür-/Zargenkonstruktionen realisieren.

Um einen optisch ansprechenden Abschluss zu erzielen, kann auf die Deckplatte, die über eine Reihe von Durchgangsbohrungen und Senklöcher, durch die die Befestigungsschrauben gesteckt werden, verfügt, eine Blende, die über die gleiche Außenkontur und die gleichen Außenmaße wie die Deckplatte verfügt, geschraubt werden. Die Außenkanten von Deckplatte und Blende stimmen dabei nahezu überein. Die Blende verfügt lediglich über zwei kleine Senklöcher, in denen Senkkopfschrauben einliegen, die in korrespondierende Gewinde in der Deckplatte eingeschraubt sind und die die Blende auf der Deckplatte halten.

Zur Erhöhung der Belastbarkeit des Aufnahmeelements kann zwischen Deckplatte und Verbindungsbolzen und/oder Verstellspindeln zusätzlich eine Stabilisatorplatte beliebiger Außenkontur und/oder Dicke angeordnet sein. In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Stumpf der Verstellspindeln drehbar in entsprechenden Bohrungen in der Stabilisatorplatte gelagert und reicht bis in die korrespondierende Bohrung der Deckplatte, in der er ebenfalls drehbar gelagert ist.

Bevorzugt stimmt die Außenkontur der Stabilisatorplatte mit der Außenkontur der Deckplatte nahezu überein, so dass die Außenkontur der Stabilisatorplatte nahezu bündig zur Außenkontur der Deckplatte ist bzw. die Außenkontur der Deckplatte die Außenkontur der Stabilisatorplatte geringfügig in der Richtung überragt, die senkrecht zur Fläche der Sabilisator- bzw. Deckplatte steht.

Diese Platte kann ein- oder mehrteilig ausgebildet sein und über die gleichen Durchgangsbohrungen wie die Deckplatte verfügen. Insbesondere kann sie derart zweigeteilt sein, dass sich zwischen den beiden Teilen der Stabilisatorplatte ein Zwischenraum ergibt, in den genau die Klemmplatte passt. Hierdurch ist es möglich, bei einer höheren Stabilität den gleichen Verstellbereich des Aufnahmeelements zu realisieren.

Alternativ oder ergänzend ist es auch möglich, den Zwischenraum zwischen der zuvor beschriebenen zweigeteilten Stabilisatorplatte derart auszuprägen, dass die sich gegenüberliegenden Enden der beiden Stabilisatorplattenteile jeweils über eine Kontur verfügen, die jeweils nahezu passgenau an die korrespondierende Außenkontur des jeweiligen Verbindungsbolzens angrenzt. Die beiden Stabilisatorplattenteile stoßen also von der Mitte des zuvor beschriebenen Zwischenraums aus gesehen jeweils von außen gegen die Verbindungsbolzen. Um ein Herabfallen dieser so gestalteten Stabilisatorplattenteile zu verhindern, kann jedes Teil an die Deckplatte und/oder den Verbindungsbolzen geschweißt, geschraubt, genietet, angequetscht oder geklebt sein. Auch kann je ein Stabilisatorplattenteil mit dem korrespondierenden Verbindungsbolzen einteilig ausgebildet sein. Auch ist denkbar, jeden Teil der Stabilisatorplatte an der Deckplatte mit jeweils einem oder mehreren Passstift(en) zu befestigen, wobei jeder Passstift jeweils in fluchtenden Bohrungen in Deckplatte und Stabilisatorplatte im Presssitz sitzt. Die Passstifte schließen jeweils bündig mit den außen liegenden Seiten von Deckplatte und Stabilisatorplattenteil ab.

Zwischen der Trägerplatte und der Klemmplatte des Klemmblockes können elastische Abstandshalter angeordnet sein, wie beispielsweise ein oder mehrere Kunststoffringe um ein oder mehrere Klemmschrauben.

Bevorzugt haben die elastischen Abstandshalter die Form von Rohrabschnitten beispielsweise aus elastischem Kunststoff und werden von den Klemmschrauben durchgriffen.

Kommt eine ungerade Anzahl von Klemmschrauben zum Einsatz, wird bevorzugt nur um die mittlere Klemmschraube ein elastischer Abstandshalter angeordnet.

Alternativ oder kumulativ kann die Klemmplatte an ihren Enden abgewinkelte Vorsprünge aufweisen, um zu verhindern, dass die Klemmplatte auf die Trägerplatte fällt und das Einführen eines Bandlappens unmöglich wird.

Alternativ oder kumulativ kann die Klemmplatte in Richtung nach vorne ein leichtes Übermaß gegenüber der Trägerplatte des Klemmblockes aufweisen und/oder Klemmplatte und/oder Trägerplatte sind angefast, um das Einführen des Bandlappens zu erleichtern.

Mittels der gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung vorgesehenen Spannmittel kann der Klemmblock in der gewünschten Position nach seiner Ausrichtung gegenüber der Grundplatte und der Deckplatte des Bandaufnahmeelementes verspannt und somit fixiert werden, um das Spiel der Verstellspindelgewinde zu überwinden.

Vorzugsweise sind ein oder mehrere Spannmittel symmetrisch zur Mittelachse des Bandaufnahmeelementes, die parallel zur Einschubrichtung des Bandlappens verläuft, angeordnet.

Es ist auch möglich, dass die Spannschrauben unsymmetrisch angeordnet sind.

Durch einen symmetrischen Aufbau des Bandaufnahmeelementes mit einerseits den beiden Verstellspindeln an den Enden des Klemmblockes sowie ferner symmetrisch zur parallel zur Einschubrichtung des Bandlappens verlaufenden Mittelachse angeordneten Spannmitteln wird eine optimale Ausrichtung und Krafteinleitung ermöglicht und einem Verkanten wirksam vorgebeugt.

Vorzugsweise sind die Spannmittel durch Schrauben oder Gewindebolzen gebildet, die Durchgangsgewinde in der Trägerplatte des Klemmblockes durchgreifen und sich gegen die Grundplatte oder gegen die Deckplatte abstützen.

Alternativ oder kumulativ sind die Spannmittel durch Schrauben oder Gewindebolzen gebildet, die Durchgangsgewinde in der Deckplatte oder der Grundplatte durchgreifen und sich gegen den Klemmblock abstützen, insbesondere gegen die Trägerplatte des Klemmblocks.

Nach der Montage des Bandlappens und Ausrichtung sowie Spannung der Klemmplatte gegen die Trägerplatte, kann somit die Trägerplatte mittels Schrauben gegen Grundplatte und/oder Deckplatte des Bandaufnahmeelementes verspannt werden und spielfrei festgelegt werden. Hierdurch wird die Stabilität des Bandaufnahmeelementes sehr effektiv gesteigert und eine spielfreie Festlegung des Bandlappens gewährleistet.

Vorzugsweise ist das Spannmittel derart angeordnet, dass der Klemmblock, insbesondere die Trägerplatte des Klemmblocks, Durchgangsbohrungen mit einer Fase bzw. Senkung aufweist, in die Senkkopfschrauben als Spannschrauben von oben eingesteckt werden. Diese Senkkopfschrauben durchgreifen Durchgangsgewinde in der Grundplatte und können aus der Grundplatte heraus ragen. Das Maß, um das die Schraube über der Grundplatte heraus ragt, ist abhängig von der über die Verstellspindeln eingestellte Position des Klemmblocks im Bandaufnahmeelement. Besonders vorteilhaft verfügt das Bauteil, in welches das Bandaufnahmeelement eingesetzt oder auf das es aufgesetzt wird (z. B. Zarge und/oder Aufschraubplatte), in der Flucht der Spannschrauben über entsprechende Aufnahmebohrungen, in welche der überstehenden Teil der Spannschrauben hineinragen kann. Vorteilhaft dabei ist, wenn im Überlappungsbereich Spannschraube/Bauteil zwischen Spannschraube und Bauteil ein ausreichend großer Luftspalt vorgesehen wird, so dass sich beide nicht berühren können.

Vorzugsweise weist die Deckplatte Bohrungen auf, durch die die Spannmittel mittels eines die Bohrungen durchgreifenden Schlüssels verstellbar und spannbar sind.

Besonders bevorzugt ist an jedem Ende bzw. in jedem Endbereich des Klemmblockes jeweils eine Schraube als Spannmittel angeordnet.

Insbesondere können die Spannmittel zwischen den Verbindungsbolzen und der Verstellspindel angeordnet sein.

Hierdurch wird eine symmetrische Anordnung zur Mittelachse, die parallel zur Einschubrichtung des Bandlappens verläuft, realisiert und einem Verkanten wirksam vorgebeugt.

Besonders bevorzugt ist das Spannmittel derart angeordnet, dass die Deckplatte Durchgangsbohrungen mit einer Fase bzw. Senkung aufweist, in die Senkkopfschrauben von oben eingesteckt werden. Diese Senkkopfschrauben greifen in Durchgangsgewinde in der Trägerplatte des Klemmblockes ein, wobei die Spannmittel, d. h. die Schrauben zwischen den Verbindungsbolzen und den Verstellspindeln angeordnet sind. In der Flucht der Spannschraube befindet sich eine Durchgangsbohrung in der Grundplatte des Bandaufnahmeelementes.

Zur Montage des Bandaufnahmeelementes und des Bandlappens können die Spannschrauben vollständig gelöst werden, so dass der Klemmblock innerhalb seines Verstellbereiches zwischen der Grundplatte und der Deckplatte mittels der Verstellspindeln frei bewegbar ist. Nach erfolgter Ausrichtung wird die Spannschraube an jedem Ende des Klemmblockes angezogen und somit die Trägerplatte des Klemmblockes gegen die Deckplatte des Bandaufnahmeelementes verspannt.

Es ist auch möglich, dass die Spannmittel beispielsweise zwischen Verstellspindel und äußerer Klemmschraube angeordnet sind, wobei die Deckplatte Durchgangsbohrungen aufweist, in die Senkkopfschrauben als Spannmittel von oben eingesteckt werden, wobei diese Senkkopfschrauben in Durchgangsgewinde in der Trägerplatte des Klemmblocks eingreifen.

Unabhängig von der konkreten Position dieser Senkkopfschrauben als Spannmittel kann für den Fall, dass eine Senkkopfschraube in ein Gewinde in der Trägerplatte eingreift, in der Flucht dieser Schraube eine Durchgangsbohrung in der Grundplatte vorgesehen sein. In diese Durchgangsbohrung kann die Schraube hinein ragen, sofern diese in das Gewinde in der Trägerplatte nicht nur eingreift, sondern dieses durchgreift.

Es ist auch möglich, weitere Spannmittel zur Fixierung des Klemmblocks gegenüber Grundplatte und/oder Deckplatte zu verwenden. Bevorzugt werden zwei zusätzliche Spannmittel verwendet, wobei die zur parallel zur in Bandlappeneinschubrichtung verlaufende Mittelachse symmetrische Anordnung der Spannmittel erhalten bleibt. So ist beispielsweise denkbar, dass je ein zusätzliches Spannmittel zwischen Verstellspindel und äußerer Klemmschraube (Schraube, die zum Verspannen eines zwischen Klemmplatte und Trägerplatte eingesteckten Bandlappens dient) angeordnet wird. Es ist auch möglich, dass diese zusätzlichen Spannmittel auch ausschließlich alternativ zu den beiden Spannmitteln eingesetzt werden, die jeweils zwischen Verbindungsbolzen und Verstellspindel angeordnet sind.

Die Mittelpunkte der Spannmittel können in Flucht der Verbindungslinie zwischen den Mittelpunkten der beiden Verstellspindeln angeordnet sein oder auch außerhalb der Flucht.

Liegen die Mittelpunkte der Spannmittel außerhalb der Flucht der Verbindungslinie zwischen den beiden Verstellspindeln und/oder nicht auf dieser Verbindungslinie, können die Spannmittel auch in einer Flucht liegen, die parallel oder nicht parallel zu dieser Verbindungslinie verläuft. Mindestens je zwei Spannmittel können auch auf zueinander parallelen liegenden Linien liegen, wobei eine dieser Linien in der Flucht der Verbindungslinie zwischen den beiden Verstellspindeln und eine oder mehrere weitere dieser Linien außerhalb der Flucht der Verbindungslinie zwischen den beiden Verstellspindeln liegen kann bzw. können, alternativ können auch alle dieser parallelen Linien, auf denen die Mittelpunkte der Spannmittel liegen, außerhalb der Flucht der Verbindungslinie zwischen den beiden Verstellspindeln liegen. Eine besonders vorteilhafte Gestaltung ergibt sich, wenn das Bandaufnahmeelement insgesamt symmetrisch ausgestaltet ist. Hieraus resultiert insbesondere eine optimale Krafteinleitung in die verschiedenen Bauteile des Bandaufnahmeelementes.

Die zuvor erläuterten Anordnungen und Positionierungen von Spannmitteln können dabei einzeln als auch in beliebiger Kombination eingesetzt werden.

Vorzugsweise ist die Deckplatte des Bandaufnahmeelementes als Winkel ausgebildet, der einen vorderen Schenkel aufweist, wobei der vordere Schenkel insbesondere einen Schlitz aufweist, durch den das Türband einsteckbar ist.

Hierdurch wird ein vorteilhafter vorderer und oberer optischer Abschluss durch die als Winkel ausgebildete Deckplatte realisiert.

Der Klemmblock ist bevorzugt aus einer Trägerplatte und einer Klemmplatte gebildet, wobei zwischen Trägerplatte und Klemmplatte das Türband einsteckbar ist und die Klemmplatte mittels Schrauben gegen die Trägerplatte fixierbar und verspannbar ist.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Trägerplatte des Klemmblockes im Bereich der Durchgangsgewinde zur Aufnahme der Verstellspindeln Materialaufdickungen aufweist, um die tragende Höhe der Durchgangsgewinde für die Verstellspindeln zu vergrößern. Insbesondere können Bleche auf diese Bereiche der Trägerplatte aufgeschweißt sein.

Es ist auch möglich, dass die Materialaufdickungen und die Trägerplatte einteilig ausgeführt sind.

Bei Verwendung desselben Blechmateriales wie für die Trägerplatte können somit die tragenden Höhen der Durchgangsgewinde für die Verstellspindeln gegenüber dem Grundmaß verdoppelt werden, um eine deutliche Erhöhung der Stabilität herbeizuführen.

Vorzugsweise sind endseitig an der Trägerplatte zwischen den Verstellspindeln und den Enden, die in Richtung Verbindungsbolzen weisen, noch Durchgangsgewinde und/oder Durchgangslöcher und/oder Senklöcher für Spannschrauben angeordnet. Auch dieser Bereich, der von den Spannschrauben durchgriffen bzw. durchragt wird, weist vorzugsweise dieselbe Materialaufdickung auf, wie der Bereich der Verstellspindelgewinde in den Trägerplatten.

Vorzugsweise sind zwischen den Verstellspindeln und den äußeren Klemmschrauben nah an den Verstellspindeln in der Trägerplatte noch Durchgangsgewinde und/oder Durchgangslöcher für Spannschrauben angeordnet. Auch dieser Bereich, der von den Spannschrauben durchgriffen bzw. durchragt wird, weist vorzugsweise dieselbe Materialaufdickung auf wie der der Bereich der Verstellspindeln in den Trägerplatten.

Sind im Bereich der Materialaufdickungen auf der Trägerplatte Senklöcher angeordnet, so können die entsprechenden Senkungen außenseitig auf der Materialaufdickung oder außenseitig auf der eigentlichen Trägerplatte angeordnet sein.

Dabei ist vorzugsweise die Trägerplatte derart gekröpft, dass die Unterseite der Trägerplatte zwischen den Verstellspindeln mit der Unterseite im aufgedickten Bereich der Durchgangsgewinde fluchtet, um den Klemmblock insgesamt in Richtung auf die Grundplatte des Bandaufnahmeelementes im Maximalbereich verstellen und verfahren zu können.

Besonders vorteilhaft bei der Kröpfung in dieser beschriebenen Weise ist, dass die Lastrichtung der Tür gegen die Kröpfung gerichtet ist, so dass sich insgesamt eine größere Festigkeit und Tragfähigkeit des Bandaufnahmeelementes ergibt.

Gleichzeitig kann die Kröpfung – unabhängig davon, ob die Trägerplatte an Ihren Enden Materialaufdickungen aufweist oder nicht – als Widerlager für die Klemmplatte des Klemmblockes als Abstandhalter dienen, um zu verhindern, dass die Klemmplatte bündig auf der Trägerplatte aufliegt, was das Einschieben eines Bandlappens erschweren würde.

Die Materialaufdickungen im Bereich der Durchgangsgewinde für die Verstellspindel und/oder die Spannschrauben können auch dergestalt ausgebildet sein, dass die Trägerplatte des Klemmblockes in diesem Bereich gestaucht wird und/oder um 180° gebogen und flach verpresst wird, um die Materialaufdickung im Endbereich der Trägerplatte zu erzeugen. Auch ist es möglich, als Materialaufdickung der Trägerplatte im Bereich der Durchgangsgewinde für die Verstellspindeln in Richtung der Gewindeachse einteilig einen zylinderförmigen Abschnitt anzuformen. Dabei kann dieser zylinderförmige Abschnitt in Richtung Gewindeachse nur auf einer Seite der Trägerplatte angeordnet sein oder auch auf beiden Seiten.

Die Materialaufdickung im Bereich der Durchgangsgewinde können als Widerlager für die Klemmplatte des Klemmblockes als Abstandhalter dienen, um zu verhindern, dass die Klemmplatte bündig auf der Trägerplatte aufliegt, was das Einschieben eines Bandlappens erschweren würde.

Deckplatte und Grundplatte sind vorzugsweise miteinander verbunden, insbesondere mittels Schraubbolzen oder Nietbolzen.

Um dem Bandaufnahmeelement die entsprechende Stabilität zu verleihen, sind derartige Verbindungsbolzen außenseitig symmetrisch zur parallel zur Bandlappeneinschubrichtung verlaufenden Mittelachse des Bandaufnahmeelementes angeordnet und zwischen den beiden endseitig angeordneten Verbindungsbolzen ist der verstellbare Klemmblock angeordnet.

Anstelle derartiger Verbindungsbolzen, die verschraubt oder vernietet sein können, kann auch ein Paket von übereinander angeordneten Platten mit Durchgangsschraube angeordnet sein, die in einem Gewinde der Grundplatte verschraubt ist, um somit das aus mehreren Platten geschaffene Paket zu verspannen.

Ferner kann außenseitig neben den Verbindungsbolzen eine Durchgangshülse verlierbar oder unverlierbar angeordnet sein, die zwischen Deckplatte und Grundplatte angeordnet ist und durch die eine Befestigungsschraube in die Zarge hineinführbar ist.

Die Unverlierbarkeit kann beispielsweise dadurch erzeugt werden, dass die Wandung der Durchgangshülse an einer Stirnseite eine sehr starke Verjüngung aufweist. Dieser so entstandene zylinderförmige Hohlstumpf wird in die korrespondierende Bohrung, die auf der dem Verbindungsbolzen abgewandten Seite über eine Senkung verfügt, in Grundplatte oder Deckplatte gesteckt und dann wird die sehr dünne Wandung des Hohlstumpfes mittels eines kegelförmigen Keils etc. so aufgeweitet, dass sich die Wandung des Hohlstumpfes an die Senkung anlegt. Dabei ist es möglich, dass die Wandung reißt, was aber keinen Einfluss auf die Unverlierbarkeit hat.

Ferner ist es möglich, den Verbindungsbolzen und die Durchgangshülse einteilig auszubilden. Das so entstandene Bauteil kann die Form eines Quaders mit zwei parallel angeordneten Durchgangsbohrungen haben. Ferner ist es möglich, eine oder beide Durchgangsbohrungen mit einem Durchgangsgewinde zu versehen. Auch kann ein solcher Quader, sofern er über zwei Durchgangsbohrungen ohne Durchgangsgewinde verfügt, aus einzelnen gleich oder unterschiedlich dicken Platten gebildet werden.

Bevorzugt weist der (nahezu) quaderförmig ausgebildete Verbindungsbolzen eine Durchgangsbohrung ohne Gewinde und eine Durchgangsbohrung mit Innengewinde auf. Zur Verwendung solcher Verbindungsbolzen ist es notwendig, dass, entgegen des Standards, Deckplatte und Grundpatte (nahezu) gleiche Außenmaße aufweisen und die Deckplatte nicht über einen vorderen (abgewinkelten) Schenkel verfügt. Es wird je ein Verbindungsbolzen so an die Endseiten zwischen Deck- und Grundplatte positioniert, dass drei Außenseiten des Verbindungsbolzen bündig mit den korrespondierenden Außenseiten von Grund- und Deckplatte abschließen bzw. eine oder mehrere Außenseiten des Verbindungsbolzen in Bezug auf die korrespondierenden Außenseiten von Grund- und Deckplatte nach innen zurückspringen.

Bevorzugt liegen die Löcher ohne Innengewinde jeweils außenseitig. Die innen liegenden Durchgangslöcher mit Innengewinde dienen dazu, den Klemmblock mit den eingeschraubten Verstellspinden, die an ihren Stirnseiten über zylinderförmige Stümpfe verfügen, die in korrespondierende Durchgangsbohrungen in Grund- Deckplatte drehbar eingreifen, zwischen Grund- und Deckplatte zu befestigen. Hierzu werden Senkkopfschrauben durch die korrespondierenden Senklöcher in Grund- bzw. Deckplatte in die entsprechdnden Gewinde in den Verbindungsbolzen eingeschraubt.

Durch die außen liegenden Durchgangsbohrungen werden die Schrauben zur Befestigung des Bandaufnahmeelements in der Zarge gesteckt.

Es ist auch möglich, dass beide Durchgangslöcher des Verbindungsbolzens über keine Gewinde verfügen. In diesem Fall kann eine Befestigungsschraube (z. B. Senkkopfschraube) durch die korrespondierende Bohrung (z. B. Senkloch) in der Deckplatte und durch die Korrespondierende Bohrung im Verbindungsbolzen gesteckt und in ein entsprechendes Gewindeloch in der Grundplatte eingeschraubt werden. Bevorzugt schließt diese Befestigungsschraube bündig mit der Grundplatte ab, d. h. sie steht nicht aus der Grundplatte heraus.

In der Regel stellt sich die Einbausituation des Aufnahmeelements in der Zarge so dar, dass die dem Klemmblock abgewandte Seite der Deckplatte bündig mit dem Teil des Falzes in der Zarge abschließt, der bei geschlossener Tür senkrecht zum Türblatt liegt. Verfügt die Deckplatte über einen abgewinkelten vorderen Schenkel, schließt dieser ebenfalls bündig mit dem Teil der Zarge, der bei geschlossener Tür parallel zum Türblatt steht, ab. Sofern die Deckplatte keinen vorderen Schenkel aufweist, ist der Schlitz, der bei Vorhandensein eines vorderen Schenkels in diesen Schenkel integriert ist, direkt in die Zarge eingefräst. Insgesamt ergibt sich also in diesen Fällen durchweg ein optisch ansprechender Abschluss, insbesondere, wenn die Deckplatte einschließlich des möglichen vorderen Schenkels zusätzlich oberflächenbehandelt ist.

Verlangt aber die Einbausituation, dass das Aufnahmeelement sehr weit zur Wand hin in der Zarge einliegen muss, ist es nicht mehr möglich, dass die Deckplatte bündig mit dem Zargenfalz abschließt. Auch kann die Hauptfräsung für das Aufnahmeelement, also die Fräsung, die mit dem Teil des Bandaufnahmeelements korrespondiert, in das der Bandlappen gesteckt wird, nicht mehr senkrecht zur Durchgangsöffnung der Tür erfolgen. Die Fräsung muss dagegen parallel zur Durchtrittsrichtung der Tür weit zur Wand hin in der Zarge erfolgen, wobei senkrecht zur Durchtrittsrichtung an den entsprechenden Stellen Bohrungen einzubringen sind, durch die die verschiedenen Schrauben zur Bedienung des Aufnahmeelements mit dem entsprechenden Werkzeugen erreicht werden können. Die Durchmesser dieser Bohrungen sind dabei so zu dimensionieren, dass die entsprechenden Schrauben und/oder Werkzeuge auch hindurch gesteckt werden können.

Dies alles hat zur Folge, dass das Aufnahmeelement zur Erzielung eines optisch ansprechenden Abschlusses verblendet werden muss. Hierbei bietet es sich an, das Aufnahmeelement so einzufräsen, dass eine Blende, die über einen Schlitz durch den das Zargenteil des Türbandes einsteckbar ist, mit einer Materialstärke von beispielsweise 6 mm so passgenau eingesetzt werden kann, dass die dem Aufnahmeelement abgewandte Seite bündig mit der Zarge abschließt. Dabei kann die Blende an ihren äußeren Enden jeweils über ein Senkloch verfügen, durch das eine Senkkopfschraube in die Zarge eingeschraubt werden kann. Hierdurch ergibt sich nicht nur ein optisch ansprechender Abschluss, sondern diese zusätzliche Blende trägt auch zu einer höheren Stabilität des Aufnahmeelements bei.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Blende so dimensioniert, dass sie größer ist als die korrespondierende Kontur des Aufnahmeelements. Dabei ist in der Zarge die Fräsung für die Blende in Bezug auf die Fräsung für das Aufnahmeelement so anzuordnen, dass die Blende das Aufnahmeelement an allen Seiten signifikant überdeckt.

Bevorzugt wird die Blende aus zwei Blechen gebildet, wobei jedes Blech über eine Materialstärke von beispielsweise 3 mm verfügt. Die erste Blende wird wie zuvor beschrieben passgenau in der Zarge befestigt, wobei diese erste Blende 3 mm in der Zarge einliegt. Um eine Montage des Aufnahmeelements und der Blende zu erleichtern, kann die Blende auf dem Aufnahmeelement an der richtigen Stelle unverlierbar befestigt sein. Diese Unverlierbarkeit kann dadurch erreicht werden, dass diese Blende, die die Funktion einer Halteplatte hat, im Bereich der Verbindungsbolzen mit je einem Senkloch versehen wird. Durch jedes Senkloch wird eine Senkkopfschraube in ein Gewindeloch geschraubt, welches in den jeweiligen Verbindungsbolzen eingebracht ist.

Die zweite Blende wird ebenfalls in die Ausfräsung eingelegt, wobei die der ersten Blende abgewandte Außenseite mit der Zargenaußenseite nahezu bündig abschließt. Zur Befestigung dieser zweiten Blende auf der ersten Blende wird diese zweite Blende mit zwei Senklöchern versehen, durch die Senkkopfschrauben in korrespondierende Gewindelöcher, die in die erste Blende eingebracht werden, eingeschraubt werden. Diese Schrauben werden dabei so platziert, dass diese möglichst stark von der Bandrolle des Türbandes verdeckt werden, nachdem das Zargenteil des Türbandes durch den Schlitz in den Blenden in den Klemmblock des Aufnahmeelements gesteckt wurde.

Die Blenden können oberflächenbehandelt, also beispielsweise geschliffen und/oder gebürstet und/oder poliert sein.

Die Halteplatte sowie die Blende können an ihren jeweiligen vier Außenecken rechtwinklig oder abgerundet sein. Auch können die Rundungen jeweils so groß sein, dass je zwei Rundungen an den beiden Enden von Halteplatte und Blende zu einem Halbkreis verschmelzen.

Bei Bandaufnahmeelementen für Stahlzargen war es bislang üblich, dass das Gehäuse gebogen und verschweißt wird. Dabei ist es auch möglich, das Gehäuse zu biegen, um eine sogenannte mörteldichte Anordnung zu schaffen und dabei die Deckplatte gegen die Grundplatte zu verschrauben. Ein solcher geschlossener Kasten für Stahlzargen wird mörteldicht ausgeführt, da nach dem Einbau in die Stahlzargen die Zwischenräume häufig mit Beton oder dergleichen vergossen werden.

Es ist auch möglich, Deckplatte und Grundplatte einteilig auszubilden. In diesem Fall sind Deckplatte und Grundplatte, die über die gleiche Länge verfügen, durch eine senkrecht zu beiden stehende Rückplatte einteilig miteinander verbunden. Es ergibt sich also ein gebogenes Gehäuse, welches zu drei Seiten offen ist. Die beiden Seiten, die in der Flucht der Verbindungslinie liegen, die entsteht, wenn man die Köpfe der Klemmschrauben miteinander verbindet, können durch Verbindungsbolzen geschlossen werden.

In einer bevorzugten Ausführungsform sind keine Verbindungsbolzen erforderlich, sondern es überragt die Rückplatte die Grundplatte an ihren beiden freien Enden jeweils in etwa um das Maß, welches der Breite der Grundplatte entspricht. Diese so ausgeprägten Laschen können um 90° so gebogen werden, dass das Gehäuse nur noch über eine Öffnung nach vorne verfügt, durch die der Bandlappen gesteckt werden kann. Bevorzugt entspricht die Breite der Laschen in etwa dem Abstand zwischen Grund- und Deckplatte. Werden die Laschen so gebogen, dass vom inneren des Gehäuse betrachtet die Außenflächen der Laschen bündig mit den korrespondierenden Kanten von Grund- und Deckplatte abschließen, ist es möglich, jeweils zwischen Gewindespindel und Lasche durch ein Senkloch in der Deckplatte eine Senkschraube zu stecken und diese in ein korrespondierendes Gewinde in der Grundplatte einzuschrauben und die Grundplatte gegen die Deckplatte zu verspannen, wobei die gebogene Lasche als Abstandsmittel den Abstand zwischen beiden sicher stellt.

Es ist auch möglich, dass die Senkschraube zunächst durch ein korrespondierendes Senkloch in der Zarge gesteckt wird, dann durch das Senkloch oder Durchgangsloch in der Deckplatte und dann in das korrespondierende Gewinde in der Grundplatte eingeschraubt wird. Auf diese Weise lässt sich das Aufnahmeelement an der Zarge befestigen.

Alternativ oder ergänzend ist es auch möglich, das einteilige Gehäuse an der Zarge anzuschweißen. Hierbei ist besonders vorteilhaft, wenn die Deckplatte in Flucht der Verbindungslinie, die entsteht, wenn man die Köpfe der Klemmschrauben miteinander verbindet, die Grundplatte in ihrer axialen Länge an beiden Seiten überragt. An diesen einteilig an die Deckplatte angeformten Laschen lässt sich das Gehäuse an die Zarge anschweißen. Ebenso lässt sich das Gehäuse an diesen Laschen an der Zarge anschrauben.

Zusätzlich lässt sich das Gehäuse noch an weiteren Stellen an die Zarge anschweißen.

Die Möglichkeit, das Bandaufnahmeelement mittels einer Schweißverbindung und/oder Schraubverbindung an einer Zarge zu montieren, besteht selbstverständlich auch bei Bandaufnahmeelementen mit mehrteiligem, insbesondere geschraubtem Gehäuse.

Die Deckplatte kann zweigeteilt sein, wobei ein Zwischenraum zwischen beiden Teilen vorgesehen sein kann, der so bereit ist, dass die Klemmplatte zwischen beide Teile der Deckplatte passt.

Um eine hohe Stabilität des Gehäuses zu erzielen, können zusätzlich oder ergänzend die Stoßkanten, also diejenigen Bereiche, in denen nach dem Biegen Blechteile aufeinander stoßen, verschweißt werden.

Ein Bandaufnahmeelement, welches ein einteiliges Gehäuse umfasst, wird in der Regel in Aluminium- oder Stahlzargen eingesetzt. Um ein solches Bandaufnahmeelement bedienen zu können, sind in der Zarge die entsprechenden Bohrungen vorzusehen, durch die die Verstellwerkzeuge hindurch gesteckt werden können. Bei der Dimensionierung der Bohrungsdurchmesser ist ferner zu beachten, dass diejenigen Bohrungen, durch die die Verstellspindeln verstellt werden sollen, lediglich so groß sein dürfen, dass das Verstellwerkzeug gerade hindurchpasst, die der Zarge zugewandten Seiten der Verstellspindeln sich aber noch gegen die Zarge abstützen können. Dies ist insbesondere dann für die Funktion des Bandaufnahmeelements notwendige Voraussetzung, wenn die Verstellspindeln von außen durch die Deckplatte hindurch gesteckt werden und nur einseitig über einen Stumpf verfügen, der in einer entsprechenden Bohrung in der Grundplatte drehbar gelagert ist. In diesem Fall ist es von besonderem Vorteil, wenn die Gewindespindel an Ihrer der Deckplatte zugewandeten Seite einen Außendurchmesser ohne Gewinde besitzt, der dem Durchmesser der Aufnahmebohrung in der Deckplatte entspricht, wobei die Spindel drehbar in dieser Bohrung gelagert ist.

In einer bevorzugten Ausführungsform schließt sich außenseitig in axialer Richtung an den Teil der Gewindespindel, der drehbar in der Deckplatte gelagert ist, ein Stumpf an, der dessen Länge in etwa der Zargendicke entspricht und der drehbar mit einer Spielpassung in der entsprechenden Bohrung in der Zarge gelagert ist.

Es ist auch möglich, dass die Deckplatte und/oder die Rückplatte und/oder die Grundplatte zweigeteilt sind, wobei jeweils zwischen den beiden Teilen ein Zwischenraum vorgesehen sein kann. Es entstehen somit zwei Blöcke, die über die Trägerplatte, in die die Gewindespindeln eingeschraubt sind, verbunden sind.

Bei Verwendung des Bandaufnahmeelementes zum Einbau in Aluminiumzargen können die Schrauben durch den seitlichen Block, d. h. durch die Verbindungsbolzen oder durch die Durchgangshülsen gleichzeitig als Befestigungsschrauben zur Befestigung des Bandaufnahmeelementes an der Aluminiumzarge dienen und können von außen durch die Zarge in der Grundplatte des Bandaufnahmeelementes verschraubt werden.

Immer dann, wenn eine Senkkopfschraube in einem Senkloch einliegt, ist es möglich, dass die Senkkopfschraube bündig mit der korrespondierenden Fläche abschließt oder dass der Kopf aus dieser Fläche heraus oder in diese hinein ragt.

Sämtliche Kanten aller Bauteile können angefast sein. Alternativ oder kumulativ können sämtliche Kanten aller Bauteile entgratet sein.

Es können in Bezug auf alle Bauteile verschiedene Materialien, insbesondere Stahl, Edelstahl, Messing, Kunststoff etc. zum Einsatz kommen. Auch ist es möglich, dass diese Materialien gehärtet sind und/oder einer Oberflächenbehandlung unterzogen werden (z. B. Lackierung und/oder Galvanik).

Sämtliche Bauteile können alternativ oder kumulativ jeweils ganz oder nur teilweise geschliffen und/oder poliert und/oder gebürstet sein.

Sämtliche Bauteile des Bandaufnahmeelements können alternativ oder kumulativ jeweils ganz oder in Teilen mit einem Gleitfilm und/oder Gleitlack oder dergleichen beschichtet und/oder mit einem Fettfilm und/oder Ölfilm versehen sein.

Die Schrauben können ein Gewinde bis zum Ansatz des Schraubenkopfes haben. Alternativ ist es möglich, dass das Gewinde nicht bis zum Ansatz des Schraubenkopfes reichen, sondern dass sich zwischen dem Gewindeende und dem Schraubenkopfansatz ein zylindrischer Teil befindet. In ein und demselben Bandaufaufnahmeelement können beide Arten von Schrauben zum Einsatz kommen.

Es können Schrauben mit unterschiedlichen Festigkeiten zum Einsatz kommen. Insbesondere können hochfeste Schrauben verwendet werden.

Vorwiegend wird das Bandaufnahmeelement an/in der Zarge und das Scharnierband an der Tür montiert. Es ist aber auch denkbar, dass das Bandaufnahmeelement an der Tür und das Scharnierband an der Zarge befestigt werden. Um optisch vorteilhafte Abschlüsse zu erzielen, können die entsprechenden Lappen des Scharnierbandes nahezu Flächenbündig an den entsprechenden Stellen an der Tür/Zarge einliegen. Ebenso können die Deckplatte, und/oder die äußere Blende und/oder der vordere Schenkel des Winkels des Wandaufnahmeelements an den entsprechenden Stellen nahezu flächenbündig in Tür/Zarge einliegen.

Es ist möglich, dass alle Bestandteile des Bandaufnahmeelements, wie Grundplatte, Deckplatte, Vebindungsbolzen, Trägerplatte, Blende, Aufschraubplatte etc.) passgenau in der Zarge bzw. in der Tür einliegen.

Insbesondere kann zur Erhöhung der Tragfähigkeit vorgesehen sein, dass die Grundplatte einen oder mehrere nach unten gerichtete Bolzen oder dergleichen aufweist, die in entsprechende Ausnehmungen in der Zarge im Kraftschluss oder mit Spiel eingreifen. Vorzugsweise sind diese Bolzen mittels Schrauben an der Grundplatte befestigt. Diese Bolzen können in bzw. an die Grundplatte geschraubt, geschweißt oder eingepresst sein. Durch Anordnung korrespondierender Bohrungen in der Zarge, in welche die Bolzen nach erfolgter Montage des Bandaufnahmeelementes in der Zarge eingreifen, wird die Tragfähigkeit der Gesamtanordnung deutlich gesteigert.

Wie erläutert erfolgt üblicherweise eine Montage eines derartigen Bandaufnahmeelementes in entsprechenden Ausnehmungen oder Ausfräsungen in der Zarge oder in der Tür. Zur Erhöhung der Tragfähigkeit und der Haltbarkeit können dabei anstelle von direkt in die Holzzarge oder die Holztür eingreifender Holzschrauben auch Einschraubhülsen, insbesondere gemäß DIN 7965 zum Einsatz kommen, die in die Holzzarge oder die Holztür eingeschraubt werden und in welche dann wiederum entsprechende Maschinenschrauben, insbesondere hochfeste Schrauben zur Befestigung des Bandaufnahmeelementes eingeschraubt werden.

Es können zur Montage eines derartigen Bandaufnahmeelementes in entsprechenden Ausnehmungen oder Ausfräsungen in der Zarge oder in der Tür auch sowohl direkt in die Holzzarge oder die Holztür eingreifende Holzschrauben als auch an ausgewählten Positionen zusätzlich Einschraubhülsen, insbesondere gemäß DIN 7965 zum Einsatz kommen, die in die Holzzarge oder die Holztür eingeschraubt werden und in welche dann wiederum entsprechende Maschinenschrauben, insbesondere hochfeste Schrauben zur Befestigung des Bandaufnahmeelementes eingeschraubt werden, d. h. dass direkt in die Holzzarge oder die Holztür eingreifende Holzschrauben auch mit Einschraubhülsen in Kombination zum Einsatz kommen können.

Zur Befestigung eines Bandaufnahmeelementes kann dabei insbesondere eine diagonal versetzte Anordnung mehrerer das Bandaufnahmeelement durchgreifender in das Holz der Zarge oder der Tür eingreifender Holzschrauben vorgesehen sein, wodurch die Tragfähigkeit der Gesamtanordnung gesteigert wird. Alternativ oder kumulativ können hochfeste Maschinenschrauben in diagonal versetzter Anordnung in entsprechende Einschraubhülsen in dem Holz der Zarge oder der Tür eingeschraubt werden.

Um zu vermeiden, dass die Schraubenköpfe der Klemmschrauben je nach Einstellung des Klemmblocks die Deckplatte überragen, beispielsweise dass die Schraubenköpfe eine Höhe von 6 mm gegenüber einer Dicke der Deckplatte von 5 mm aufweisen und somit bei einem maximalen Verfahren des Klemmblockes nach oben über die Deckplatte herausstehen würden, kann eine Prallplatte vorgesehen sein, gegen die der Klemmblock bei einer Verstellung nach oben fährt und die den Verstellweg des Klemmblockes soweit einschränkt, dass es gewährleistet ist, dass die Schraubenköpfe der Klemmschrauben in keinem Fall die Deckplatte überragen. Eine solche Prallplatte wirkt somit wie ein Abstandhalter zwischen Klemmblock und Deckplatte. Insbesondere kann die Prallplatte mit der Deckplatte verschraubt sein.

Die Befestigung eines derartigen Bandaufnahmeelementes kann auch mittels eines entsprechend ausgestalteten Befestigungsadapters erfolgen. Dabei wird ein Befestigungsadapter vorgesehen, der in seiner geometrischen Gestaltung derart ausgestaltet ist, ein Bandaufnahmeelement aufzunehmen. Der Befestigungsadapter seinerseits kann an oder in einer Zarge oder Tür oder an einem Ständerwerk, welches der Aufnahme der Last dient, angeordnet sein. Das Bandaufnahmeelement wird dann an der Befestigungsadapter montiert und an diesem mittels einer Verschraubung festgelegt.

Ein derartiger Befestigungsadapter kann derart ausgebildet sein, dass eine Befestigung des Befestigungsadapters mittels einer Verschraubung und/oder durch eine Schweißverbindung an einem Ständerwerk oder an einer Zarge oder in einer Tür erfolgt. Die Verwendung solcher Befestigungsadapter ist insbesondere zur Montage schwerer Lasten wie beispielsweise von Glastüren vorteilhaft.

Solche Befestigungsadapter können einstückig oder mehrteilig insbesondere aus mehreren Platten bestehend ausgebildet sein. Vorzugsweise weisen die Befestigungsadapter eine entsprechende Aufnahmekontur zur Aufnahme eines Bandaufnahmeelementes auf.

Die Befestigung eines derartigen Bandaufnahmeelementes kann auch unmittelbar an einem die Last aufnehmenden Ständerwerk erfolgen. Ein solches Ständerwerk kann unmittelbar am Boden und/oder der Decke und/oder einer Wand befestigt, beispielsweise mittels Dübeln befestigt sein und dient der Aufnahme und Ableitung der Last, insbesondere bei Schwerlasttüren. An einem solchen Ständerwerk kann das Bandaufnahmeelement mittels hochfester und besonders tragfähiger Schrauben befestigt werden und sehr hohe Lasten, wie beispielsweise Schwerlasttüren, aufnehmen. Eine Stahlzarge oder Aluminiumzarge dient in diesem Fall der mittelbaren oder unmittelbaren Montage des Bandaufnahmeelementes an einem Ständerwerk nicht der Aufnahme der Last, sondern lediglich als optischer Abschluss, d. h. als Verkleidung.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Figur dargestellt und wird nachfolgend näher erläutert. Es zeigt:

1: eine teilweise geschnittene Vorderansicht eines Bandaufnahmeelementes.

1 zeigt ein erfindungsgemäßes Bandaufnahmeelement zur Aufnahme eines Türbandes in teilweise geschnittener Darstellung in der Vorderansicht. Das Bandaufnahmeelement wird gebildet durch eine Grundplatte 1 und eine Deckplatte 2. Zwischen der Grundplatte 1 und der Deckplatte 2 ist ein Klemmblock zur Aufnahme des Türbandes 3 angeordnet.

Der zwischen der Grundplatte 1 und der Deckplatte 2 angeordnete Klemmblock wird durch eine Trägerplatte 4 und die Klemmplatte 5 gebildet. Im montierten Zustand ist die Klemmplatte 5 mittels in dieser Ansicht nicht sichtbarer Klemmschrauben gegen die Trägerplatte 4 des Klemmblockes verspannt und klemmt den Bandlappen 3 in dem Klemmblock ein, so dass das Türband 3 durch die Klemmwirkung in dem Klemmblock fixiert ist.

Der Klemmblock ist mittels Verstellspindeln 6, 7 vertikal zwischen Grundplatte 1 und Deckplatte 2 verstellbar. Hierzu durchgreifen die Verstellspindeln 6, 7 entsprechende Durchgangsbohrungen in der Trägerplatte 4 des Klemmblockes, die jeweils ein entsprechendes Durchgangsgewinde aufweisen.

Die Verstellspindeln 6, 7 sind drehbar um ihre senkrechte Achse zwischen der Grundplatte 1 und der Deckplatte 2 in Spielpassungen gelagert.

Nach Ausrichtung des Klemmblockes durch Betätigung der Verstellspindeln 6, 7 und Montage des Bandlappens 3 durch Verspannen der Klemmplatte 5 gegen die Trägerplatte 4 des Klemmblockes kann der Klemmblock mittels der Spannschrauben 8, 9 gegen die Deckplatte 2 verspannt werden.

Die Deckplatte 2 weist hierzu zwei Durchgangsbohrungen mit Senkung auf, durch die die Senkkopfschrauben 8, 9 hindurch gesteckt sind. Die Senkkopfschrauben 8, 9 durchgreifen Durchgangsgewinde an den Enden der Trägerplatte 4. Fluchtend mit den Spannschrauben 8, 9 sind Durchgangsbohrungen in der Grundplatte 1 angeordnet.

Nach erfolgter Ausrichtung des Klemmblockes gegenüber der Grundplatte 1 und der Deckplatte 2 werden die Spannschrauben 8 und 9 fest angezogen, so dass die Trägerplatte 4 des Klemmblockes gegen die Deckplatte 2 spielfrei verspannt ist. Hierdurch ist der Klemmblock gegenüber Grundplatte 1 und Deckplatte 2 fixiert und festgelegt.

Nach erfolgter Ausrichtung des Klemmblockes gegenüber der Grundplatte 1 und der Deckplatte 2 und Fixierung der Spannschrauben 8 und 9 werden die Rastschrauben 13, 14 fest angezogen. Die Rastschrauben 13, 14 sind in Durchgangsgewinde in der Klemmplatte 5 eingeschraubt und werden soweit angezogen, bis das Material des Türbandes 3 zu fließen beginnt und von den Rastschrauben 13, 14 materialverdrängend plastisch verformt wird. Die Rastschrauben 13, 14 weisen hierzu gehärtete Spitzen auf. Hierdurch wird ein Formschluss zwischen den Rastschrauben 13, 14 und dem Türband 3 erzeugt, der ein Verrutschen des Türbandes 3 in dem Klemmblock auch bei sehr hohen Lasten auch dann noch verhindert, wenn der Kraftschluss zwischen Klemmblock und Türband 3 bereits versagen würde.

In einer nicht dargestellten Alternative handelt es sich bei den Rastschrauben um Schrauben mit einer Ringschneide, die dementsprechend das Material des Türblattes 3 ringförmig einschneiden und hierdurch eine formschlüssige Verbindung zwischen den Rastschrauben und dem Türblatt 3 erzeugen.

Grundplatte 1 und Deckplatte 2 sind über Verbindungsbolzen 10, 11 miteinander verbunden. Die Verbindungsbolzen 10, 11 sind beidseitig durch die Grundplatte 1 bzw. Deckplatte 2 verschraubt.

Durch die Anordnung, dass die Verbindungsbolzen 10, 11 außen liegen und die Spannschrauben 8, 9 zwischen den Verbindungsbolzen 10, 11 und den Verstellspindeln 6, 7 liegen, ergibt sich insgesamt eine symmetrische Anordnung des Bandaufnahmeelementes, die sehr tragfähig und stabil ist.

Die Deckplatte 2 ist als Winkel ausgebildet und weist einen vorderen Schenkel 12 auf. Der vordere Schenkel 12 bildet den vorderen optischen Abschluss des Bandaufnahmeelementes und weist einen Schlitz auf, durch den der Bandlappen 3 in den Klemmblock eingeschoben werden kann.

Es versteht sich, dass sämtliche zuvor erläuterten Merkmale und Weiterbildungen miteinander kombinierbar sind, soweit sich diese nicht gegenseitig ausschließen.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • DE 3900608 C1 [0002]
  • DE 3932733 C2 [0002]
  • DE 102004016769 A1 [0002]
  • DE 19624558 C1 [0003]
  • DE 19930448 C2 [0004]
  • DE 202004021778 U1 [0063]

Zitierte Nicht-Patentliteratur

  • DIN 7965 [0169]
  • DIN 7965 [0170]