Title:
Taschenlampe
Kind Code:
U1


Abstract:

Taschenlampe (1) mit einem Gehäuse (2) mit einer im Innern des Gehäuses (2) angeordneten Energieversorgung (3) und einer an dem Gehäuse (2) angeordneten und von der Energieversorgung (3) gespeisten Strahlungsquelle (4), umfassend eine optische Anordnung (5) zur Bündelung der von der Strahlungsquelle (4) abgegebenen Strahlung zu einem Lichtkegel (90) und einen Aufsatz (10), der wahlweise an der Taschenlampe (1) vor der optischen Anordnung (5) befestigbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Aufsatz (10) eine opake Streulinse (11) umfasst, die im vor der optischen Anordnung (5) befestigten Zustand den Lichtkegel (90) diffus zerstreut, und
dass zur Befestigung des Aufsatzes (10) vor der optischen Anordnung (5) ein Drehverschluss (14) vorgesehen ist.




Application Number:
DE202014003318U
Publication Date:
08/07/2015
Filing Date:
04/17/2014
Assignee:
Außenhandelsgesellschaft Wachsmuth & Krogmann m.b.H., 20095 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE202007006285U1N/A2007-08-09



Foreign References:
GB416101A1934-09-13
200302314902003-12-18
56306611997-05-20
WO2008026627A12008-03-06
Attorney, Agent or Firm:
GLAWE DELFS MOLL Partnerschaft mbB von Patent- und Rechtsanwälten, 20148, Hamburg, DE
Claims:
1. Taschenlampe (1) mit einem Gehäuse (2) mit einer im Innern des Gehäuses (2) angeordneten Energieversorgung (3) und einer an dem Gehäuse (2) angeordneten und von der Energieversorgung (3) gespeisten Strahlungsquelle (4), umfassend eine optische Anordnung (5) zur Bündelung der von der Strahlungsquelle (4) abgegebenen Strahlung zu einem Lichtkegel (90) und einen Aufsatz (10), der wahlweise an der Taschenlampe (1) vor der optischen Anordnung (5) befestigbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Aufsatz (10) eine opake Streulinse (11) umfasst, die im vor der optischen Anordnung (5) befestigten Zustand den Lichtkegel (90) diffus zerstreut, und
dass zur Befestigung des Aufsatzes (10) vor der optischen Anordnung (5) ein Drehverschluss (14) vorgesehen ist.

2. Taschenlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehverschluss ein Schraubverschluss oder ein Bajonettverschluss ist.

3. Taschenlampe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatz (10) mit Streulinse (11) und dem, einen Teil des Drehverschlusses (14) bildenden Kopplungselement (12) einstückig und vorzugsweise aus Kunststoff ist.

4. Taschenlampe nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das, einen Teil des Drehverschlusses (14) bildende Kopplungselement (12) des Aufsatzes (20) aus demselben Material wie das Gehäuse (2) und die Streulinse vorzugsweise aus Milchglas ist.

5. Taschenlampe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatz (10) über eine Verliersicherung (15) mit dem Gehäuse (2) verbunden ist.

6. Taschenlampe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verliersicherung (15) ein flexibles Verbindungselement (18) umfasst, welches an seinem einen Ende mit dem Gehäuse (2) und an seinem anderen Ende mit dem Aufsatz (10) verbunden ist, wobei das flexible Verbindungselement (18) vorzugsweise mit einem mit Spiel in einer umlaufenden Nut (17) am Aufsatz (10) gelagerten Ring (16) verbunden ist.

7. Taschenlampe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) eine Aufnahme (19) für den Aufsatz (10) im nicht vor der optischen Anordnung (5) befestigten Zustand aufweist.

8. Taschenlampe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die optische Anordnung (5) einen Hohlreflektor (6) und/oder eine Linse (7) umfasst.

9. Taschenlampe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlungsquelle (4) eine lichtemittierende Diode (LED) umfasst.

10. Taschenlampe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) zylinderförmig ist, wobei vorzugsweise die Strahlungsquelle (4) im Bereich einer Stirnseite des Gehäuses (2) angeordnet ist und die optische Anordnung weiter vorzugsweise so ausgebildet ist, dass die Achse (91) des Lichtkegels (90) parallel zur Achse des zylinderförmigen Gehäuses ist.

11. Taschenlampe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil der optischen Anordnung (5) gegenüber der Strahlungsquelle (4) in Richtung der Achse (91) des Lichtkegels (90) zur Einstellung den Öffnungswinkel (92) des Lichtkegels (90) verschiebbar ist.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Taschenlampe.

Taschenlampen sind im Stand der Technik bekannt. Sie kommen häufig bei Outdoor-Aktivitäten abseits der Zivilisation, aber bspw. auch beim Camping zum Einsatz. Dabei werden Taschenlampen in erster Linie dazu verwendet, um bei Dunkelheit oder schlechter Sicht einen Weg, der begangen wird, auf einige Meter auszuleuchten. Für diese Aufgabe haben Taschenlampen aus dem Stand der Technik regelmäßig einen engen Lichtkegel.

Aufgrund des für die Ausleuchtung eines zu begehenden Weges engen Lichtkegels sind entsprechende bekannte Taschenlampen zur Ausleuchtung eines abgeschlossenen Raums – bspw. das Innere eines Campingzeltes – kaum geeignet. Für die Beleuchtung bspw. eines Campingzeltes haben sich daher sog. Campingleuchten durchgesetzt, die ihr Licht nicht nur in einem engen Lichtkegel abgeben, sondern die vielmehr als diffuse Lichtquelle angesehen werden können.

Da entsprechende Campingleuchten weniger gut zum Ausleuchten eines zu begehenden Weges geeignet sind, müssen regelmäßig zwei Lampen – nämlich eine Taschenlampe und eine Campingleuchte – mitgeführt werden, um sowohl eine gute Ausleuchtung eines zu begehenden Weges als auch eine gute Beleuchtung eines Campingzeltes zu ermöglichen. Die entsprechend notwendige Mitführung von zwei unterschiedlichen Lampen wird regelmäßig als nachteilig empfunden.

Im Stand der Technik ist es bekannt, die Funktionalität einer Taschenlampe mit der einer Campingleuchte zu integrieren. Eine dieser Möglichkeiten besteht in einem Diffusoraufsatz aus Kunststoff, der auf eine Taschenlampe aufgesetzt werden kann, wo er mit Hilfe von an den Diffusor angeformten Rastelementen, die an der Taschenlampe angreifen, gehalten wird. Der Diffusor zerstreut das von der Taschenlampe grundsätzlich zu einem engen Lichtkegel gebündelte Licht zu einem deutlich weiteren Lichtkegel.

Nachteilig an diesem Stand der Technik ist, dass die zur Befestigung des Diffusors an einer Taschenlampe vorgesehenen Rastelemente aus Kunststoff leicht abbrechen, so dass die gewünschte Rastwirkung nicht mehr gewährleistet werden kann. Der Diffusor kann dann nicht mehr an einer Taschenlampe befestigt werden und muss durch einen vollständig neuen Diffusor ersetzt werden. Nachteilig daran sind die Kosten für einen Austauschdiffusor und nicht zuletzt auch der anfallende Kunststoffmüll in Form von nicht mehr zu verwendenden Diffusoren mit abgebrochenen Rastelementen.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Taschenlampe zu schaffen, die die Nachteile des Standes der Technik nicht mehr oder nur noch in vermindertem Umfang aufweist.

Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Taschenlampe gemäß dem Hauptanspruch. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

Demnach betrifft die Erfindung eine Taschenlampe mit einem Gehäuse mit einer im Innern des Gehäuses angeordneten Energieversorgung und einer an dem Gehäuse angeordneten und von der Energieversorgung gespeisten Strahlungsquelle, umfassend eine optische Anordnung zur Bündelung der von der Strahlungsquelle abgegebenen Strahlung zu einem Lichtkegel und einen Aufsatz, der wahlweise an der Taschenlampe vor der optischen Anordnung befestigbar ist, wobei der Aufsatz eine opake Streulinse umfasst, die im vor der optischen Anordnung befestigten Zustand den Lichtkegel diffus zerstreut, und wobei zur Befestigung des Aufsatzes vor der optischen Anordnung ein Drehverschluss vorgesehen ist.

Die erfindungsgemäße Taschenlampe strahlt ihr Licht zunächst in einem für eine gattungsgemäße Lampe typischen engen Lichtkegel ab, bspw. mit einem Öffnungswinkel von bis zu 40°, 60° oder 80°. Wahlweise kann in dem Lichtkegel jedoch ein Aufsatz angeordnet werden, der eine Streulinse umfasst, mit dem der Lichtkegel der Taschenlampe deutlich aufgeweitet wird. Insbesondere da die Streulinse opak ist, wird das Licht der Taschenlampe diffus zerstreut. Im Ergebnis wird das gebündelte Licht der Taschenlampe also derart zerstreut, dass die Taschenlampe mit dem erfindungsgemäßen Aufsatz bzw. die Streulinse als diffuse Lichtquelle angesehen werden kann. Insbesondere ist die Strahlung bei Befestigung des erfindungsgemäßen Aufsatzes vor der optischen Anordnung nicht mehr auf den engen Lichtkegel der optischen Anordnung, wie er ohne den Aufsatz vorliegt, beschränkt.

Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der Aufsatz mit einem Drehverschluss vor der optischen Anordnung befestigt werden kann. Bei einem Drehverschluss greifen die beiden zu verbindenden Teile mit zylindrischen Kontaktflächen ineinander und werden durch eine relative Drehbewegung zueinander verbunden und auch wieder getrennt. Der Drehverschluss kann dabei insbesondere als Bajonettverschluss oder als Schraubverschluss ausgeführt sein.

Beim Bajonettverschluss weist das erste Bauteil, welchen in das zweite Bauteil eingeschoben wird, an seiner Kontaktfläche einen oder mehrere hervorstehende Knöpfe auf, die jeweils in einen Längsschlitz am zweiten Bauteil eingeführt werden. Am Ende jedes Längsschlitzes ist ein um wenigstens 90° gegenüber dem Längsschlitz abgewinkelter Querschlitz vorgesehen. Wird ein Knopf des ersten Bauteils durch eine Drehbewegung in einen solchen Querschlitz eingeführt, kommt es zu einer formschlüssigen Verbindung der beiden Bauteile.

Bei einem Schraubverschluss weist die Kontaktfläche des ersten Bauteils ein Außengewinde, die Kontaktfläche des zweiten Bauteils ein dazu passendes Innengewinde auf. Die Bauteile können durch eine Drehbewegung miteinander verschraubt und so verbunden werden.

Bei dem ersten Bauteil handelt es sich vorzugsweise um die Taschenlampe, weiter vorzugsweise um das Gehäuse der Taschenlampe, während das zweite Bauteil vorzugsweise der Aufsatz ist.

Durch einen erfindungsgemäßen Drehverschluss zur Befestigung des Aufsatzes an der Taschenlampe kann auf die Rastelemente gemäß dem Stand der Technik verzichtet werden. In der Folge fallen auch die mit diesen verbundenen Nachteile, insbesondere in Bezug auf die Beständigkeit der Rastelemente weg.

Die opake Streulinse sowie das Kopplungselement, welches den Teil des Drehverschlusses, der dem erfindungsgemäßen Aufsatz zuzuordnen ist, bildet, können einstückig, bspw. aus Kunststoff gefertigt sein. Es ist aber auch möglich, dass die opake Streulinse und der genannte Teil des Drehverschlusses zwei gesondert hergestellte und anschließend zusammengefügte Bauteile sind. In diesem Fall können die Streulinse einerseits und das Kopplungselement, welches den besagten Teil des Drehverschlusses bildet, andererseits aus unterschiedlichen Materialen sein. Insbesondere kann die Streulinse aus Glas, vorzugsweise aus Milchglas, sein. Das Kopplungselement kann vorzugsweise aus demselben Material wie das Gehäuse der Taschenlampe sein, bspw. aus Metall.

Es ist bevorzugt, wenn der Aufsatz über eine Verliersicherung mit dem Gehäuse verbunden ist. Mit einer entsprechenden Verliersicherung wird sichergestellt, dass der Aufsatz auch in dem Fall, in dem er nicht vor der optischen Anordnung befestigt ist, mit der Taschenlampe bzw. deren Gehäuse verbunden ist, also nicht verloren gehen kann. Bei einer entsprechenden Verliersicherung kann es sich um ein flexibles Verbindungselement, wie beispielsweise um eine Schnur o. ä., handeln, welches an seinem einen Ende mit der Taschenlampe bzw. deren Gehäuse und an seinem anderen Ende mit dem Aufsatz verbunden ist. Dabei ist bevorzugt, wenn die Verliersicherung bzw. das flexible Verbindungselement derart mit dem Aufsatz verbunden ist, dass durch die Verliersicherung die für die Befestigung des Aufsatzes an der Taschenlampe erforderliche Drehbewegung nicht behindert wird. Beispielsweise kann die Verliersicherung an einem Ring, der mit Spiel in einer den Aufsatz umlaufenden Nut gelagert ist, verbunden sein.

Alternativ oder zusätzlich kann die Taschenlampe eine Aufnahme für den Aufsatz im nicht vor der optischen Anordnung befestigten Zustand aufweisen. Die Aufnahme kann als ein im Gehäuse der Taschenlampe vorgesehenes Staufach ausgebildet sein, in den der Aufsatz eingeführt und verstaut werden kann. Es ist aber auch möglich, dass als Aufnahme ein Teil eines Drehverschlusses vorgesehen ist, in den der Aufsatz zur Bildung eines Drehverschlusses eingreifen kann. Der Aufsatz kann dann alternativ zur Befestigung vor der optischen Anordnung mit der Aufnahme einen Drehverschluss bilden und so an der Aufnahme befestigt werden.

Die optische Anordnung der Taschenlampe kann vorzugsweise eine Linse und/oder einen Hohlreflektor umfassen. Die Strahlungsquelle der Taschenlampe umfasst vorzugsweise eine lichtemittierende Diode (LED).

Das Gehäuse der Taschenlampe ist vorzugsweise zylinderförmig, wobei die Strahlungsquelle vorzugsweise im Bereich einer der Stirnseiten des zylinderförmigen Gehäuses angeordnet ist. Die optische Anordnung kann dabei so ausgebildet sein, dass die Achse des Lichtkegels parallel, weiter vorzugsweise kollinear zur Achse des zylinderförmigen Gehäuses ist.

Es ist bevorzugt, wenn wenigstens ein Teil der optischen Anordnung gegenüber der Strahlungsquelle in Richtung der Achse des Lichtkegels verschiebbar ist, um den Öffnungswinkel des Lichtkegels einzustellen. Die entsprechende Einstellbarkeit des Lichtkegels bezieht sich dabei insbesondere auf die Verwendung der Taschenlampe, bei der der Aufsatz nicht vor der optischen Anordnung befestigt ist.

Die Erfindung wird nun anhand von vorteilhaften Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beispielhaft beschrieben. Es zeigen:

1a–c: ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Taschenlampe;

2: ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Taschenlampe;

3 ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Taschenlampe;

In 1a ist ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Taschenlampe 1 dargestellt.

Die Taschenlampe 1 umfasst ein im Wesentlichen zylindrisches Gehäuse 2, in dessen Inneren eine Energieversorgung 3, die im dargestellten Ausführungsbeispiel als Batterien dargestellt ist, angeordnet ist. Im Bereich einer der Stirnseiten des Gehäuses 2 ist eine lichtemittierende Diode als Strahlungsquelle 4 angeordnet, die von der Energieversorgung 3 gespeist wird. Verbindungsleitungen zwischen Energieversorgung 3 und Strahlungsquelle 4 sowie ein optional vorgesehener Schalter zum An- oder Abschalten der Strahlungsquelle 4 sind aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellt.

Die von der Strahlungsquelle 4 abgegebene Strahlung wird mithilfe einer optischen Anordnung 5 zu einem Lichtkegel 90 gebündelt. Die optische Anordnung umfasst dabei einen Hohlspiegel 6 und eine Linse 7. Der Hohlspiegel 6 ist direkt mit dem Gehäuse 2 verbunden, während die Linse 7 in einer Hülse 8 angeordnet ist, die zwar ein Teil des Gehäuses 2 ist, gegenüber dem übrigen Teil des Gehäuses 2 aber in Richtung parallel zur Achse 91 des Lichtkegels 90 verschiebbar ist. Durch ein Verschieben der Hülse 2 und damit der Linse 7 gegenüber dem Hohlspiegel 6 bzw. der Strahlungsquelle 4 lässt sich der Öffnungswinkel 92 des Lichtkegels 90 einstellen. Insbesondere lässt sich der Öffnungswinkel 92 des Lichtkegels 90 von einem Maximalwert, wie er in 1a dargestellt ist und bei ca. 40° liegt, auf einen kleineren Öffnungswinkel 92 einstellen, wie es in 1b skizziert ist. Der Öffnungswinkel 92 des Lichtkegels 90 in 1b beträgt ca. 10°.

Am vom übrigen Gehäuse 2 abgewandten Ende der Hülse 8 ist ein Innengewinde 9 vorgesehen.

Die Taschenlampe 1 gemäß 1a umfasst weiterhin einen Aufsatz 10, der – wie in 1a gezeigt – nicht dauerhaft mit den übrigen Elementen der Taschenlampe 1 verbunden ist, sondern vielmehr wahlweise an der Taschenlampe 1 befestigt werden kann. Der Aufsatz 10 umfasst eine opake Streulinse 11 und ein Kopplungselement 12, wobei am Kopplungselement 12 ein zu dem Innengewinde 9 an der Hülse 7 passendes Außengewinde 13 vorgesehen ist.

Mithilfe des Außengewindes 13 lässt sich der Aufsatz 10 derart mit der Taschenlampe 1 verbinden und daran befestigen, dass sich die Streulinse 11 vor der optischen Anordnung 5 befindet. Durch das Zusammenwirken des Außengewindes 13 am Aufsatz 10 und dem Innengewinde 9 am Gehäuse 2 bzw. der Hülse 8 als Teil des Gehäuses 2 ergibt sich ein erfindungsgemäßer Drehverschluss 14, nämlich ein Schraubverschluss, wie er beispielhaft in 1c dargestellt ist. Die Streulinse 11 zerstreut die von der Linse 7 herkommende Strahlung der Strahlungsquelle 4 aufgrund ihrer Formgebung und Opazität diffus, wie dies durch die Strahlengänge 93 angedeutet ist. Die Stellung der Hülse 8 gegenüber dem übrigen Gehäuse 2 (vgl. 1a und 1b) ist hierfür grundsätzlich unerheblich.

Die Streulinse 11 ist vorzugweise aus Milchglas hergestellt, das Kopplungselement 12 ist vorzugsweise aus demselben Material wie das Gehäuse 2 und die Hülse 8, vorzugsweise einem metallischen Werkstoff. Alternativ ist es möglich, dass die Streulinse und das Kopplungselement 12 einstückig ausgebildet sind. In diesem Fall ist der Aufsatz 10 vorzugsweise aus opakem Kunststoff.

Alternativ zu dem in 1 dargestellten Schraubverschluss kann der Aufsatz 10 auch mit einem Bajonettverschluss an dem Gehäuse 2 bzw. der Hülse 8 befestigt werden.

In 2 ist ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Taschenlampe 1 dargestellt. Dabei entspricht die Taschenlampe 1 gemäß 2 im Wesentlichen der Taschenlampe 1 aus 1a bis c, insbesondere dem in 1a dargestellten Zustand, bei dem sich der Aufsatz 10 nicht vor der optischen Anordnung 6 befindet (wie bspw. in 1c dargestellt). Es wird daher auf die vorstehenden Ausführungen in Zusammenhang mit 1a bis 1c verwiesen und im Folgenden nur auf die Unterschiede der Ausführungsform gemäß 2 zu derjenigen aus 1a bis c eingegangen.

Die Taschenlampe 1 gemäß 2 weist eine Verliersicherung 15 auf. Die Verliersicherung 15 umfasst einen Ring 16 der mit Spiel in einer umlaufenden Nut 17 an dem Aufsatz 10 gelagert ist. Das eine Ende des flexiblen Verbindungselementes 18 ist an dem Ring 16, das andere Ende am Gehäuse 2 bzw. der Hülse 8 befestigt. Indem durch das Verbindungselement 18 eine dauerhafte Verbindung zwischen Aufsatz 10 und Gehäuse 2 geschaffen ist, kann der Aufsatz 10 auch dann nicht verloren gehen, wenn sich der Aufsatz 10 nicht vor der optischen Anordnung 6 befindet bzw. dort befestigt ist (vgl. 1c). Da der Ring 16 mit Spiel in der Nut 17 am Aufsatz 10 gelagert ist, wird im Übrigen die für die Schraubverbindung erforderliche Drehbewegung des Aufsatzes 10 gegenüber dem Gehäuse 2 nicht behindert. Der Ring 16 kann bei einer Drehbewegung des Aufsatzes 10 nämlich an diesem entlanggleiten, sodass ein Aufwickeln des flexiblen Verbindungselementes 15 um den Aufsatz 10 o. ä wirksam vermieden wird.

In 3 ist ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Taschenlampe 1 dargestellt. Dabei entspricht die Taschenlampe 1 gemäß 3 erneut im Wesentlichen der Taschenlampe 1 aus 1a bis c, weshalb auf die dortigen Ausführungen verwiesen wird. Im Folgenden wird nur auf die Unterschiede zwischen dem ersten und dem dritten Ausführungsbeispiel eingegangen.

Bei der Taschenlampe 1 gemäß 3 ist an dem von der Strahlungsquelle 4 abgewandten Ende des Gehäuses 2 eine Aufnahme 19 vorgesehen, die ein zum Außengewinde 13 des Aufsatzes 10 passendes Innengewinde 20 aufweist. In dem Fall, in dem der Aufsatz 10 sich nicht vor der optischen Anordnung 6 befindet und dort befestigt ist (vgl. 1c) kann der Aufsatz 10 an der Aufnahme 19 befestigt sein. Dabei bilden das Außengewinde 13 des Aufsatzes 10 und das Innengewinde 20 der Aufnahme 19 einen Drehverschluss, im dargestellten Beispiel einen Schraubverschluss.

Die in 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiele lassen sich auch miteinander kombinieren. Dafür muss lediglich sichergestellt werden, dass das flexible Verbindungselement 18 der Verliersicherung 15 lang genug ist, damit der Aufsatz 10 sowohl vor der optischen Anordnung 5 als auch an der Aufnahme 19 befestigt werden kann.