Title:
Vorrichtung mit einer Scharniereinheit
Kind Code:
U1
Abstract:

Vorrichtung, insbesondere für einen Wohnwagen oder ein Wohnmobil, mit einem Rahmenelement (10), das eine Öffnung (12) zumindest teilweise begrenzt, mit einem zum Verschließen der Öffnung (12) vorgesehenen Schwenkelement (14) und mit zumindest einer das Rahmenelement (10) und das Schwenkelement (14) verschwenkbar miteinander verbindenden Scharniereinheit (16, 18), die wenigstens ein das Schwenkelement (14) zumindest teilweise abstützendes Verbindungselement (20, 22, 24, 26) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Scharniereinheit (16, 18) für das Verbindungselement (20, 22, 24, 26) eine erste Schwenkachse (28, 30), um die das Verbindungselement (20, 22, 24, 26) schwenkbar an dem Rahmenelement (10) gelagert ist, eine zweite Schwenkachse (32, 34), um die das Verbindungselement (20, 22, 24, 26) schwenkbar an dem Schwenkelement (14) gelagert ist, und eine Verschiebeachse (36, 38), entlang der eine der Schwenkachsen (28, 34) translatorisch verschiebbar ist, aufweist.



Application Number:
DE202013105633U
Publication Date:
01/08/2014
Filing Date:
12/11/2013
Assignee:
tegos GmbH & Co. KG, 88356 (DE)
International Classes:
Attorney, Agent or Firm:
Daub, Thomas, Dipl.-Ing., 88662, Überlingen, DE
Claims:
1. Vorrichtung, insbesondere für einen Wohnwagen oder ein Wohnmobil, mit einem Rahmenelement (10), das eine Öffnung (12) zumindest teilweise begrenzt, mit einem zum Verschließen der Öffnung (12) vorgesehenen Schwenkelement (14) und mit zumindest einer das Rahmenelement (10) und das Schwenkelement (14) verschwenkbar miteinander verbindenden Scharniereinheit (16, 18), die wenigstens ein das Schwenkelement (14) zumindest teilweise abstützendes Verbindungselement (20, 22, 24, 26) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Scharniereinheit (16, 18) für das Verbindungselement (20, 22, 24, 26) eine erste Schwenkachse (28, 30), um die das Verbindungselement (20, 22, 24, 26) schwenkbar an dem Rahmenelement (10) gelagert ist, eine zweite Schwenkachse (32, 34), um die das Verbindungselement (20, 22, 24, 26) schwenkbar an dem Schwenkelement (14) gelagert ist, und eine Verschiebeachse (36, 38), entlang der eine der Schwenkachsen (28, 34) translatorisch verschiebbar ist, aufweist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schwenkachse (28, 30) innerhalb des Rahmenelements (10) und die zweite Schwenkachse (32, 34) innerhalb des Schwenkelements (14) angeordnet sind.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in einer geschlossenen Position des Schwenkelements (14) die erste Schwenkachse (28, 30) und die zweite Schwenkachse (32, 34), entlang einer senkrecht zu einer Öffnungsebene orientierten Richtung (160) betrachtet, versetzt zueinander angeordnet sind.

4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Scharniereinheit (16, 18) wenigstens ein weiteres das Schwenkelement (14) zumindest teilweise abstützendes Verbindungselement (20, 22, 24, 26) und für das weitere Verbindungselement (20, 22, 24, 26) eine erste Schwenkachse (28, 30), um die das weitere Verbindungselement (20, 22, 24, 26) schwenkbar an dem Rahmenelement (10) gelagert ist, eine zweite Schwenkachse (32, 34), um die das weitere Verbindungselement (20, 22, 24, 26) schwenkbar an dem Schwenkelement (14) gelagert ist, und eine Verschiebeachse (36, 38), entlang der eine der Schwenkachsen (28, 34) translatorisch verschiebbar ist, aufweist.

5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schwenkachse (28) eines Verbindungselements (20, 24) entlang der Verschiebeachse (36) des einen Verbindungselements (20, 24) und die zweite Schwenkachse (34) des anderen Verbindungselements (22, 26) entlang der Verschiebeachse (38) des anderen Verbindungselements (22, 26) translatorisch verschiebbar gelagert ist.

6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Scharniereinheit (16) für die zumindest zwei Verbindungselemente (20, 22, 24, 26) eine gemeinsame Schwenkachse (40) aufweist, um die die zumindest zwei Verbindungselemente (20, 22, 24, 26) schwenkbar miteinander verbunden sind.

7. Vorrichtung zumindest nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in einer geschlossenen Position des Schwenkelements (14) die ersten Schwenkachsen (28, 30) der Verbindungselemente (20, 22, 24, 26) relativ zueinander und/oder die zweiten Schwenkachsen (32, 34) der Verbindungselemente (20, 22, 24, 26) relativ zueinander, entlang einer parallel zur Verschiebeachse (36, 38) orientierten Richtung (162) betrachtet, versetzt angeordnet sind.

8. Vorrichtung zumindest nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in einer geschlossenen Position des Schwenkelements (14) die ersten Schwenkachsen (28, 30) der Verbindungselemente (20, 22, 24, 26) relativ zueinander und/oder die zweiten Schwenkachsen (32, 34) der Verbindungselemente (20, 22, 24, 26) relativ zueinander, entlang einer senkrecht zu einer Öffnungsebene orientierten Richtung (160) betrachtet, versetzt angeordnet sind.

9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Scharniereinheit (16) zumindest eine Rasteinheit (48, 50) für die Verschiebeachse (36, 38) aufweist, die dazu vorgesehen ist, wenigstens in einer Position des Schwenkelements (14) eine translatorische Verschiebung der Schwenkachse (28, 34) entlang der Verschiebeachse (36, 38) zumindest zu erschweren.

10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine das Rahmenelement (10) und das Schwenkelement (14) gegeneinander abdichtende Dichtung (52), die in einer geschlossenen Position des Schwenkelements (14) entlang einer von einer Außenseite (42) zu einer Innenseite (46) des Rahmenelements (10) und/oder des Schwenkelements (14) gerichteten Richtung (54) vor der Scharniereinheit (16, 18) angeordnet ist.

11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (52) einen T-förmigen Abschnitt (56) und einen kreisförmigen Abschnitt (58) aufweist.

12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmenelement (10) und/oder das Schwenkelement (14) einen Isolierkörper (62, 64) und zumindest eine Hülle (66, 70) aufweisen, die an wenigstens einer Kante (74, 78) zumindest teilweise in Richtung des Isolierkörpers (62, 64) umgebogen sind.

13. Vorrichtung zumindest nach Anspruch 10 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (52) in der geschlossenen Position des Schwenkelements (14) zumindest teilweise zwischen der umgebogenen Kante (74) des Rahmenelements (10) und der umgebogenen Kante (78) des Schwenkelements (14) angeordnet ist.

14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmenelement (10) als eine Fahrzeugseitenwand und das Schwenkelement (14) als eine Fahrzeugseitentür ausgebildet ist.

Description:
Stand der Technik

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung mit einer Scharniereinheit nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Es sind bereits Vorrichtungen mit einem Rahmenelement, einem Schwenkelement und einer das Rahmenelement und das Schwenkelement verschwenkbar miteinander verbindenden Scharniereinheit vorgeschlagen worden.

Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung mit reduzierten Störstellen bereitzustellen, dessen Schwenkelement einen besonders hohen Öffnungswinkel aufweist. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.

Vorteile der Erfindung

Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung, insbesondere für einen Wohnwagen oder ein Wohnmobil, mit einem Rahmenelement, das eine Öffnung zumindest teilweise begrenzt, mit einem zum Verschließen der Öffnung vorgesehen Schwenkelement und mit zumindest einer das Rahmenelement und das Schwenkelement verschwenkbar miteinander verbindenden Scharniereinheit, die wenigstens ein das Schwenkelement zumindest teilweise abstützendes Verbindungselement aufweist.

Es wird vorgeschlagen, dass die Scharniereinheit für das Verbindungselement eine erste Schwenkachse, um die das Verbindungselement schwenkbar an dem Rahmenelement gelagert ist, eine zweite Schwenkachse, um die das Verbindungselement schwenkbar an dem Schwenkelement gelagert ist, und eine Verschiebeachse, entlang der eine der Schwenkachsen translatorisch verschiebbar ist, aufweist. Dadurch kann das Verbindungselement an einem Ende schwenkbar und an einem anderen Ende schwenkbar und gleichzeitig translatorisch verschiebbar gelagert werden, wodurch beim Schwenken eine überlagerte Bewegung des Schwenkelements realisiert werden kann. Das Schwenkelement kann dadurch um das Rahmenelement geschwenkt und gleichzeitig parallel zu diesem verschoben werden, wodurch eine ellipsenähnliche Bewegungskurve des Schwenkelements bereitgestellt werden kann. Es kann eine besonders vorteilhafte Kinematik der Scharniereinheit bereitgestellt werden, durch die, insbesondere aufgrund der überlagerten Bewegung, in einer geschlossenen Position des Schwenkelements ein besonders kleiner Spalt zwischen dem Rahmenelement und dem Schwenkelement und/oder eine planare Anordnung zwischen dem Rahmenelement und dem Schwenkelement realisiert werden kann, wodurch Störstellen reduziert oder gar vermieden werden können. Durch Reduzierung oder Vermeidung von Störstellen können Schmutzansammlungen, ein Verletzungsrisiko und/oder optisch negativ auffallende Stellen reduziert oder zumindest weitgehend vermieden werden, wodurch ein besonders homogener und/oder ebener Übergang zwischen dem Rahmenelement und dem Schwenkelement realisiert werden kann. Ferner kann aufgrund der Kinematik und insbesondere aufgrund der überlagerten Bewegung eine Toleranz des Spalts zwischen dem Rahmenelement und dem Schwenkelement besonders klein ausgeführt werden, wodurch ein optimaler und ästhetischer Schwenkvorgang des Schwenkelements realisiert werden kann. Des Weiteren kann die Scharniereinheit konstruktiv einfach innenliegend und damit in der geschlossenen Position des Schwenkelements von außen nicht sichtbar angeordnet werden, wodurch Störstellen, insbesondere optisch negativ auffallende Stellen, weiter vermieden werden können. Durch die Vermeidung von Störstellen kann auf Maßnahmen zur Vermeidung der Schmutzansammlungen, zur Reduzierung des Verletzungsrisikos und/oder zur Reduzierung der optisch negativ auffallenden Stellen weitgehend verzichtet werden, wodurch eine Herstellung vereinfacht und kostengünstiger durchgeführt werden kann. Insbesondere kann dadurch eine Abdichtung erheblich vereinfacht werden, wodurch eine Montage vereinfacht und eine Montagezeit verkürzt werden kann. Weiter kann durch eine solche Lagerung des Verbindungselements ein besonders hoher Öffnungswinkel des Schwenkelements realisiert werden, wodurch die Öffnung besonders komfortabel durchquert werden kann. Durch eine solche Lagerung des Verbindungselements kann das Schwenkelement in der geöffneten Position zumindest im Wesentlichen parallel zum Rahmenelement angeordnet werden, wodurch ein Störungsfaktor des Schwenkelements in der geöffneten Position besonders gering gehalten werden kann. Es kann eine Vorrichtung mit reduzierten Störstellen bereitgestellt werden, die ein Rahmenelement, ein Schwenkelement mit einem besonders hohen Öffnungswinkel und eine das Rahmenelement und das Schwenkelement verschwenkbar miteinander verbindende, innenliegend angeordnete Scharniereinheit aufweist.

Die Vorrichtung ist vorteilhaft für Wohnwagen, Wohnmobile, Personenkraftfahrzeuge, Lastkraftfahrzeuge, Schienenfahrzeuge, Busse, Verkaufswagen, Bürocontainer, Schiffe, Gebäude usw. vorgesehen, wobei die Nutzung in einem Wohnmobil oder einem Wohnwagen besonders vorteilhaft ist. Unter einem „Schwenkelement“ soll insbesondere ein Element zum Öffnen und Schließen der Öffnung verstanden werden, dass zum Rahmenelement zumindest um 20°, vorteilhaft zumindest um 50°, besonders vorteilhaft zumindest um 90° und ganz besonders vorteilhaft zumindest um 120° verschwenkbar gelagert ist. In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung ist das Schwenkelement um zumindest 180° zum Rahmenelement verschwenkbar gelagert. Vorteilhaft weist das Schwenkelement in der geschlossenen Position einen Verschwenkwinkel von 0° auf, wobei eine Außenfläche des Rahmenelements und eine Außenfläche des Schwenkelements vorzugsweise zumindest im Wesentlichen parallel zueinander und in einer gleichen Ebene angeordnet sind. In einer vollständig geöffneten Position weist das Schwenkelement vorteilhaft einen Verschwenkwinkel von 180° auf, wobei die Außenfläche des Rahmenelements und die Außenfläche des Schwenkelements vorzugsweise zumindest im Wesentlichen parallel zueinander und in verschiedenen Ebenen angeordnet sind. Vorzugsweise sind die Außenfläche des Rahmenelements und die Außenfläche des Schwenkelements bei dem Verschwenkwinkel von 180° einander zugewandt. Das Schwenkelement ist vorzugsweise als ein Verschlusselement, wie beispielsweise eine Tür, eine Klappe, ein Fenster oder dergleichen gebildet. Unter einem „Rahmenelement“ soll insbesondere ein einen Rahmen bildendes oder einen Rahmen aufweisendes Element verstanden werden. Das Rahmenelement ist vorzugsweise als eine Wand, insbesondere eine Seitenwand, ein Boden, eine Decke oder dergleichen ausgebildet. Alternativ kann das Rahmenelement vorteilhaft separat von der Wand, insbesondere der Seitenwand, dem Boden, der Decke oder dergleichen gebildet sein, wobei das Rahmenelement vorzugsweise fest mit der Wand, insbesondere der Seitenwand, dem Boden, der Decke oder dergleichen verbunden ist. Die Begriffe „erste“ und „zweite“ sollen insbesondere zur Unterscheidung dienen und stellen insbesondere keine Reihenfolge und keine abschließende Anzahl oder dergleichen dar, dabei ist ein Verbindungselement vorteilhaft an seiner ersten Schwenkachse an dem Rahmenelement und an seiner zweiten Schwenkachse an dem Schwenkelement gelagert. Unter einem „das Schwenkelement zumindest teilweise abstützenden Verbindungselement“ soll insbesondere ein Verbindungselement verstanden werden, dass zumindest einen Teil eines Gewichts des Schwenkelements aufnimmt und vorzugsweise an das Rahmenelement überträgt. Unter „vorgesehen“ soll insbesondere speziell ausgebildet, ausgelegt, ausgestattet und/oder angeordnet verstanden werden.

Zur Realisierung der innenliegenden Anordnung der Scharniereinheit wird weiter vorgeschlagen, dass die erste Schwenkachse innerhalb des Rahmenelements und die zweite Schwenkachse innerhalb des Schwenkelements angeordnet sind, wodurch das Verbindungselement und damit die Scharniereinheit teilweise durch das Rahmenelement und das Schwenkelement verdeckt werden können. Weiter kann dadurch der Spalt zwischen dem Rahmenelement und dem Schwenkelement weiter verkleinert werden. Vorzugsweise greift die Scharniereinheit von innen in das Rahmenelement und das Schwenkelement ein, wodurch die Scharniereinheit in der Art angeordnet werden kann, so dass diese in der geschlossenen Position des Schwenkelements von außen nicht sichtbar ist. Unter einer „innerhalb angeordneten Achse“ soll in diesem Zusammenhang insbesondere eine Anordnung der Achse verstanden werden, bei der ein Abstand zwischen der Achse und der Außenseite des Rahmenelements bzw. ein Abstand zwischen der Achse und der Außenseite des Schwenkelements kleiner ist als eine Wandstärke des vollständigen Rahmenelements bzw. des vollständigen Schwenkelements. Vorzugsweise weist das Rahmenelement und das Schwenkelement jeweils eine Aussparung auf, in die die Scharniereinheit zur innenliegenden Anordnung eingreift, wobei die Aussparung vorteilhaft an einer Innenseite des Rahmenelements bzw. des Schwenkelements angeordnet ist.

Zur asymmetrischen Anordnung des Verbindungselements wird ferner vorgeschlagen, dass in der geschlossenen Position des Schwenkelements die erste Schwenkachse und die zweite Schwenkachse entlang, einer senkrecht zu einer Öffnungsebene orientierten Richtung betrachtet, versetzt zueinander angeordnet sind, wodurch das Schwenkelement relativ zum Rahmenelement besonders vorteilhaft angeordnet werden kann. Unter einer „Öffnungsebene“ soll insbesondere eine Ebene verstanden werden, in der die Öffnung angeordnet ist.

Um das Schwenkelement bewegungstechnisch besonders vorteilhaft an dem Rahmenelement anzuordnen, wird ferner vorgeschlagen, dass die Scharniereinheit wenigstens ein weiteres das Schwenkelement zumindest teilweise abstützendes Verbindungselement und für das weitere Verbindungselement eine erste Schwenkachse, um die das weitere Verbindungselement schwenkbar an dem Rahmenelement gelagert ist, eine zweite Schwenkachse, um die das weitere Verbindungselement schwenkbar an dem Schwenkelement gelagert ist, und eine Verschiebeachse, entlang der eine der Schwenkachsen translatorisch verschiebbar ist, aufweist. Dadurch kann die überlagerte Bewegung des Schwenkelements verbessert werden, wodurch eine besonders vorteilhafte Bewegungskurve des Schwenkelements realisiert werden kann.

In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung ist die erste Schwenkachse eines Verbindungselements entlang der Verschiebeachse des einen Verbindungselements und die zweite Schwenkachse des anderen Verbindungselements entlang der Verschiebeachse des anderen Verbindungselements translatorisch verschiebbar gelagert. Dadurch können das erste Verbindungselement translatorisch sowie schwenkbar mit dem Rahmenelement und lediglich schwenkbar mit dem Schwenkelement und das zweite Verbindungselement lediglich schwenkbar mit dem Rahmenelement und translatorisch sowie schwenkbar mit dem Schwenkelement verbunden werden, wodurch das Schwenkelement in einer besonders vorteilhaften Art und Weise schwenkbar mit dem Rahmenelement verbunden werden kann.

Um die Bewegungskurve des Schwenkelements zu optimieren, ist es insbesondere vorteilhaft, wenn die Scharniereinheit für die zumindest zwei Verbindungselemente eine gemeinsame Schwenkachse aufweist, um die die zumindest zwei Verbindungselemente zueinander schwenkbar miteinander verbunden sind, wodurch die zwei Verbindungselemente bewegungstechnisch aneinander gekoppelt werden können.

Zur Realisierung der innenliegenden Anordnung der Scharniereinheit ist es weiter vorteilhaft, wenn das Rahmenelement eine Außenseite und eine einem Innenraum zugewandte Innenseite, die in der geschlossenen Position des Schwenkelements entlang der senkrecht zur Öffnungsebene orientierten Richtung betrachtet zwischen der Außenseite und der gemeinsamen Schwenkachse angeordnet ist, aufweist. Dadurch können die Verbindungselemente und damit die Scharniereinheit teilweise in Richtung des Innenraums ragen, wodurch realisiert werden kann, dass die Scharniereinheit in der geschlossenen Position des Schwenkelements von außen nicht sichtbar ist. In der geschlossenen Position des Schwenkelements ist die Scharniereinheit vorzugsweise innerhalb des Innenraums angeordnet, wodurch die Scharniereinheit vor Schmutz, Sand, Staub, Schnee, Eis, Regen usw. geschützt werden kann.

Ferner ist es vorteilhaft, wenn das zumindest eine Verbindungselement zumindest im Wesentlichen u-förmig ausgebildet ist, wodurch realisiert werden kann, dass das Verbindungselement zumindest in der vollständig geöffneten Position des Schwenkelements das Rahmenelement und das Schwenkelement teilweise umgreift.

Besonders bevorzugt sind in der geschlossenen Position des Schwenkelements die ersten Schwenkachsen der Verbindungselemente relativ zueinander und/oder die zweiten Schwenkachsen der Verbindungselemente relativ zueinander, entlang einer parallel zur Verschiebeachse orientierten Richtung betrachtet, versetzt angeordnet, wodurch die Anordnung des Schwenkelements relativ zum Rahmenelement weiter verbessert werden kann.

Weiter ist es vorteilhaft, wenn in der geschlossenen Position des Schwenkelements die ersten Schwenkachsen der Verbindungselemente relativ zueinander und/oder die zweiten Schwenkachsen der Verbindungselemente relativ zueinander, entlang der senkrecht zur Öffnungsebene orientierten Richtung betrachtet, versetzt angeordnet sind, wodurch die Verbindungselemente relativ zueinander besonders vorteilhaft an das Rahmenelement und/oder das Schwenkelement angebunden werden können.

In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung weist die Scharniereinheit zumindest eine Rasteinheit für die Verschiebeachse auf, die dazu vorgesehen ist, wenigstens in einer Position des Schwenkelements eine translatorische Verschiebung der Schwenkachse entlang der Verschiebeachse zumindest zu erschweren. Dadurch kann das Schwenkelement in zumindest einer Position, insbesondere in der vollständig geöffneten Position, festgehalten werden, wodurch verhindert werden kann, dass das Schwenkelement sich selbstständig aus dieser Position bewegt und insbesondere sich aus der vollständig geöffneten Position ungewollt herausbewegt. Es kann besonders einfach und kostengünstig ein Feststellmechanismus in der Scharniereinheit realisiert werden.

Zur innenliegenden Anordnung wird weiter vorgeschlagen, dass die zumindest eine Rasteinheit innerhalb des Rahmenelements oder innerhalb des Schwenkelements angeordnet ist, wodurch Störstellen weiter vermieden werden können.

Zur Abdichtung ist es besonders vorteilhaft, wenn die Vorrichtung zumindest eine das Rahmenelement und das Schwenkelement gegeneinander abdichtende Dichtung aufweist, die in der geschlossenen Position des Schwenkelements entlang einer von der Außenseite zu der Innenseite des Rahmenelements und/oder des Schwenkelements gerichteten Richtung vor der Scharniereinheit angeordnet ist. Dadurch kann eine vorteilhafte Abdichtung erreicht und die Scharniereinheit kann wirkungsvoll vor äußeren Einflüssen geschützt werden, wie insbesondere vor Wasser, Schnee, Staub usw. Einlagerungen können somit vermieden und eine lange Lebensdauer der Vorrichtung, insbesondere der Scharniereinheit, sichergestellt werden. Weiter kann dadurch der Spalt zwischen dem Rahmenelement und dem Schwenkelement optisch verschlossen werden, wodurch die Scharniereinheit durch die Dichtung optisch verdeckt werden kann, wodurch in der geschlossenen Position des Schwenkelements eine besonders hohe optische Homogenität zwischen dem Rahmenelement und dem Schwenkelement realisiert werden kann. Ferner kann eine Schwenkbewegung der Dichtung über eine Materialstärke des Rahmenelements weitgehend vermieden und es können dadurch bedingte unerwünschte Belastungen der Dichtung verhindert werden. Aufgrund der durch die Scharniereinheit bereitgestellten überlagerten Bewegung des Schwenkelements und einer solchen Anordnung der Dichtung kann eine Reibung und damit eine Belastung der Dichtung bei einem Bewegen des Schwenkelements, insbesondere aufgrund der parallelen Verschiebung des Schwenkelements und einer Anordnung der Dichtung nah an der Außenseite, besonders gering gehalten werden, wodurch eine besonders hohe Lebensdauer der Dichtung und damit auch der Vorrichtung, insbesondere der Scharniereinheit, realisiert werden kann. Vorzugsweise ist die Dichtung an dem Schwenkelement angeordnet, wodurch eine Relativbewegung zwischen dem Schwenkelement und der Dichtung bei einem Bewegen des Schwenkelements und eine dadurch bedingte unerwünschte Reibung vermieden werden kann. Die Dichtung ist vorzugsweise um das Schwenkelement umlaufend ausgeführt.

Zur Bereitstellung zweier Dichtfunktionen ist es weiter vorteilhaft, wenn die Dichtung einen T-förmigen Abschnitt und einen kreisförmigen Abschnitt aufweist. Dadurch kann die Dichtung als Schwallwasserdichtung und gleichzeitig als Hauptdichtung genutzt werden, wodurch die Montage erheblich vereinfacht werden kann. Ferner kann der Spalt zwischen dem Rahmenelement und dem Schwenkelement besonders ästhetisch verschlossen werden, wodurch in der geschlossenen Position des Schwenkelements ein besonders homogener Übergang zwischen dem Schwenkelement und dem Rahmenelement realisiert werden kann. Vorzugsweise weist die Dichtung in einem Querschnitt den T-förmigen Abschnitt und den kreisförmigen Abschnitt auf.

Zur Verbesserung der Abdichtung ist es ferner vorteilhaft, wenn der kreisförmige Abschnitt im Vergleich zu dem T-förmigen Abschnitt innenliegend angeordnet ist, wodurch der T-förmige Abschnitt gleichzeitig zu optischen Zwecken genutzt werden kann.

Um die Montage der Dichtung weiter zu vereinfachen wird weiter vorgeschlagen, dass der T-förmige Abschnitt einen Schaft aufweist, der zumindest ein zur Anordnung an dem Rahmenelement oder an das Schwenkelement vorgesehenes Befestigungselement umfasst, wodurch die Montagezeit der Dichtung verkürzt werden kann, ohne dass eine Dichteigenschaft der Dichtung verschlechtert wird.

Ferner wird vorgeschlagen, dass das Rahmenelement und/oder das Schwenkelement einen Isolierkörper und zumindest eine Hülle aufweist, die an wenigstens einer Kante zumindest teilweise in Richtung des Isolierkörpers umgebogen ist. Dadurch können durch das Rahmenelement bedingte Störstellen, die insbesondere zu Schmutzansammlungen, zu einer Erhöhung des Verletzungsrisikos und zu optischen Störungen führen können, zumindest weitgehend vermieden werden. Durch ein Umbiegen der Kante können scharfe Kanten und Ecken vermieden werden, wodurch das Verletzungsrisiko besonders gering gehalten werden kann. Ferner kann eine reibungs- und belastungsarme Auflagefläche für die Dichtung bereitgestellt werden, wodurch die Lebensdauer der Dichtung und der Scharniereinheit weiter erhöht werden kann. Die Kante kann an die Bewegungskurve angepasst werden, wodurch die Belastung der Dichtung besonders klein gehalten werden kann. Durch die umgebogenen Kanten kann in der geschlossenen Position des Schwenkelements die optische Homogenität zwischen dem Rahmenelement und dem Schwenkelement weiter erhöht werden, wodurch in der geschossenen Position des Schwenkelements das Rahmenelement und das Schwenkelement besonders planar zueinander angeordnet werden können. Durch die Scharniereinheit, die Dichtung und die umgebogene Hülle kann ein einen besonders hohen Öffnungswinkel aufweisendes Schwenkelement in der geschlossenen Position besonders planar zu dem Rahmenelement angeordnet werden, wodurch eine Vorrichtung mit besonders wenig Störstellen realisiert werden kann.

Grundsätzlich kann eine Innenhülle und/oder eine Außenhülle entsprechend umgebogen werden. Besonders vorteilhaft ist die umgebogene Hülle jedoch von einer Außenhülle gebildet. Die Außenhülle ist vorzugsweise aus einem biegsamen Material hergestellt, wie beispielsweise aus Aluminium. Vorteilhaft kann die Außenhülle über den Isolierkörper zur Innenhülle, die Innenhülle über den Isolierkörper zur Außenhülle oder die Innenhülle und die Außenhülle zueinander umgebogen und möglicherweise in einem mittleren Bereich überlappend ausgeführt sein.

Die Dichtung kann vorzugsweise auf verschiedene Arten an der umgebogenen Kante befestigt sein, beispielsweise kann die Dichtung auf den umgebogenen Bereich der Hülle aufgeklebt, aufgeschrumpft, aufvulkanisiert oder dergleichen sein. Vorteilhaft ist jedoch, dass die Dichtung an einer von der Kante separaten Aufnahme angeordnet ist. An der Aufnahme können konstruktiv einfach Haltebereiche, insbesondere Haltenuten und/oder Haltestege, für die Dichtung angeformt sein, wodurch ein sicherer Halt und eine einfache Montage der Dichtung erreicht werden kann.

Um in der geschlossenen Position des Schwenkelements die optische Homogenität zwischen dem Rahmenelement und dem Schwenkelement weiter zu erhöhen, ist es insbesondere vorteilhaft, wenn die Dichtung in der geschlossenen Position des Schwenkelements zumindest teilweise zwischen einer umgebogenen Kante des Rahmenelements und einer umgebogenen Kante des Schwenkelements angeordnet ist, wodurch realisiert werden kann, dass das Schwenkelement und das Rahmenelement optisch besonders störungsfrei ineinander laufen.

Um in der geschlossenen Position des Schwenkelements eine möglichst planare Fläche zwischen dem Rahmenelement und dem Schwenkelement zu erreichen, schließt die Dichtung in der geschlossenen Position des Schwenkelements vorteilhaft in Richtung zur umgebogenen Hülle mit der Außenseite des Rahmenelements und des Schließelements im Wesentlichen bündig ab.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Rahmenelement als eine Fahrzeugseitenwand und das Schwenkelement als eine Fahrzeugseitentür ausgebildet ist, wodurch ein Kraftfahrzeug, insbesondere ein Wohnwagen oder ein Wohnmobil, mit besonders wenig Störstellen und einer Fahrzeugseitentür, die einen hohen Öffnungswinkel aufweist, bereitgestellt werden kann, das in der geschlossenen Position der Fahrzeugseitentür einen besonders planaren Übergang zwischen der Fahrzeugseitentür und der Fahrzeugseitenwand aufweist. Das Rahmenelement ist vorzugsweise als eine Wohnwagen- oder eine Wohnmobilseitenwand und das Schwenkelement als eine Wohnwagen- oder eine Wohnmobilseitentür ausgebildet.

Zeichnungen

Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Figurenbeschreibung. In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Figuren, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.

Es zeigen:

1 schematisiert teilweise ein Kraftfahrzeug mit einem Rahmenelement, einem Schwenkelement und einer Scharniereinheit, die das Schwenkelement schwenkbar an dem Rahmenelement anordnet,

2 schematisiert eine scharnierseitige Ansicht eines Schnitts durch die Scharniereinheit, wobei das Schwenkelement in einer geschlossenen Position angeordnet ist,

3 schematisiert die scharnierseitige Ansicht des Schnitts durch die Scharniereinheit, wobei das Schwenkelement in einer vollständig geöffneten Position angeordnet ist,

4 schematisiert die scharnierseitige Ansicht des Schnitts durch die Scharniereinheit, wobei das Schwenkelement in einer teilweise geöffneten Position angeordnet ist,

5 schematisiert eine schlossseitige Ansicht des Schnitts, wobei das Schwenkelement in einer geschlossenen Position angeordnet ist,

6 die Scharniereinheit in einer geschlossenen Position und

7 die Scharniereinheit in einer geöffneten Position.

Beschreibung des Ausführungsbeispiels

1 bis 5 zeigen schematisiert einen Teil eines Kraftfahrzeugs mit einem Innenraum 44. Das Kraftfahrzeug weist eine Vorrichtung auf, die ein den Innenraum 44 teilweise begrenzendes Rahmenelement 10 aufweist. Die Vorrichtung weist weiter eine Öffnung 12 auf, die einen Ein- und Ausgang für den Innenraum 44 bildet. Das Rahmenelement 10 begrenzt umfangsmäßig die Öffnung 12. Das Rahmenelement 10 begrenzt die Öffnung 12 in eine parallel zu einer Fahrzeughochachse 84 orientierte Richtung und in eine parallel zu einer Fahrzeuglängsrichtung 154 orientierte Richtung. Das Rahmenelement 10 ist als eine Seitenwand ausgebildet. Sie ist als eine Kraftfahrzeugseitenwand ausgebildet. Das Kraftfahrzeug ist als ein Wohnmobil ausgebildet. In diesem Ausführungsbeispiel ist das Rahmenelement 10 als eine Wohnmobilseitenwand ausgebildet. Somit bildet das Rahmenelement 10 einstückig eine Wand des Kraftfahrzeugs aus. Die Öffnung 12 ist seitlich angeordnet. Grundsätzlich kann das Kraftfahrzeug auch als ein Wohnwagen ausgebildet sein. Weiter ist es auch grundsätzlich denkbar, dass die Vorrichtung in einem Gebäude, einem Schiff oder der Gleichen verwendet wird.

Zum wahlweisen Verschließen und Öffnen der Öffnung 12 weist die Vorrichtung ein Schwenkelement 14 auf, das in einer geschlossenen Position die Öffnung 12 vollständig verschließt und in einer geöffneten Position die Öffnung 12 zumindest teilweise öffnet. In der geöffneten Position des Schwenkelements 14 kann der Innenraum 44 durch die Öffnung 12 betreten und verlassen werden. In der geöffneten Position des Schwenkelements 14 ist die Öffnung 12 in den und aus dem Innenraum 44 freigegeben. In der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 versperrt das Schwenkelement 14 die Öffnung 12 und damit den Ein- und Ausgang in den und aus dem Innenraum 44.

Zur Einstellung der geschlossenen Position und der geöffneten Position ist das Schwenkelement 14 schwenkbar an dem Rahmenelement 10 angebunden. Dazu weist die Vorrichtung zwei innenliegende Scharniereinheiten 16, 18 auf, die das Schwenkelement 14 schwenkbar mit dem Rahmenelement 10 verbinden. Die Scharniereinheiten 16, 18 verbinden das Schwenkelement 14 um 180° verschwenkbar mit dem Rahmenelement 10. Die Scharniereinheiten 16, 18 stützen dabei das Schwenkelement 14 gewichtskraftaufnehmend ab und leiten eine Gewichtskraft des Schwenkelements 14 an das Rahmenelement 10 weiter. Grundsätzlich kann das Rahmenelement 10 auch separat zu einer Wand des Kraftfahrzeugs ausgebildet sein, wobei das Rahmenelement 10 fest mit der Wand verbunden ist. Das Schwenkelement 14 ist als eine seitliche Schwenktür ausgebildet. Es ist als eine seitliche Kraftfahrzeugschwenktür ausgebildet. In diesem Ausführungsbeispiel ist das Schwenkelement 14 als eine seitliche Wohnmobilschwenktür ausgebildet.

Die zwei Scharniereinheiten 16, 18 sind entlang der Fahrzeughochachse 84 betrachtet beabstandet zueinander angeordnet. Dabei ist die Scharniereinheit 16 an einem oberen Teil des Schwenkelements 14 und die Scharniereinheit 18 an einem unteren Teil des Schwenkelements 14 angebunden. Die Scharniereinheiten 16, 18 sind an einem scharnierseitigen Ende des Schwenkelements 14 angebunden. Das scharnierseitige Ende des Schwenkelements 14 ist in den 2, 3 und 4 geschnitten dargestellt. Zum Verriegeln des Schwenkelements 14 weist die Vorrichtung eine nicht näher dargestellte Schlosseinheit auf, die an einem dem scharnierseitigen Ende des Schwenkelements 14 gegenüberliegenden schlossseitigen Ende des Schwenkelements 14 angeordnet ist. Das schlossseitige Ende des Schwenkelements 14 ist in der 5 geschnitten dargestellt.

Die Scharniereinheiten 16, 18 sind analog zueinander ausgebildet, weswegen im Folgenden lediglich die Scharniereinheit 16 näher beschrieben wird. Grundsätzlich ist es denkbar, dass die Vorrichtung eine andere Anzahl an Scharniereinheiten 16, 18 aufweist. Es ist grundsätzlich denkbar, dass die Vorrichtung mehr als zwei Scharniereinheiten aufweist, wodurch Krümmungen in dem Rahmenelement 10 von dem Schwenkelement 14 aufgenommen werden können. In den 2, 3 und 4 ist ein Schnitt durch die Scharniereinheit 16 dargestellt, wobei der Schnitt parallel zu der Fahrzeuglängsrichtung 154 und damit senkrecht zur Fahrzeughochachse 84 orientiert ist. In den 6 und 7 ist die Scharniereinheit 16 in einem demontierten Zustand dargestellt.

Die Scharniereinheit 16 weist vier Verbindungselemente 20, 22, 24, 26 auf, die das Schwenkelement 14 abstützen und damit die Gewichtskraft des Schwenkelements 14 aufnehmen und an das Rahmenelement 10 weiterleiten. Die vier Verbindungselemente 20, 22, 24, 26 sind in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe weist das Verbindungselement 20 und das Verbindungselement 24 auf. Die zweite Gruppe weist das Verbindungselement 22 und das Verbindungselement 26 auf. Die Verbindungselemente 20, 24 der ersten Gruppe sind jeweils mit einem Ende schwenkbar, sowie translatorisch verschiebbar an dem Rahmenelement 10 und mit einem anderen Ende lediglich schwenkbar an dem Schwenkelement 14 angebunden. Die Verbindungselemente 22, 26 der zweiten Gruppe sind jeweils mit einem Ende lediglich schwenkbar an dem Rahmenelement 10 und mit einem anderen Ende schwenkbar, sowie translatorisch verschiebbar an dem Schwenkelement 14 angebunden.

Entlang der Fahrzeughochachse 84 betrachtet, sind die Verbindungselemente 20, 22, 24, 26 nacheinander angeordnet, wobei das Verbindungselement 22 der zweiten Gruppe zwischen den Verbindungselementen 20, 24 der ersten Gruppe angeordnet ist und das Verbindungselement 24 der ersten Gruppe zwischen den Verbindungselementen 22, 26 der zweiten Gruppe angeordnet ist. Die Verbindungselemente 20, 22, 24, 26 innerhalb einer Gruppe sind zueinander symmetrisch angeordnet. Die Verbindungselemente 20, 24 der ersten Gruppe sind zu den Verbindungselementen 22, 26 der zweiten Gruppe asymmetrisch angeordnet.

Die Verbindungselemente 20, 22, 24, 26 sind jeweils mehrteilig ausgebildet. Sie weisen jeweils drei aufeinander gestapelte Platten auf. Die Verbindungselemente 20, 22, 24, 26 sind jeweils u-förmig ausgebildet. Die Verbindungselemente 20, 24 der ersten Gruppe sind analog zueinander ausgebildet und analog an dem Rahmenelement 10 und dem Schwenkelement 14 angebunden, weswegen im Folgenden aus der ersten Gruppe lediglich das Verbindungselement 20 näher beschrieben wird. Die Verbindungselemente 22, 26 der zweiten Gruppe sind analog zueinander ausgebildet und analog an dem Rahmenelement 10 und dem Schwenkelement 14 angebunden, weswegen im Folgenden aus der zweiten Gruppe lediglich das Verbindungselement 22 näher beschrieben wird. Grundsätzlich kann ein Verbindungselement 20, 22, 24, 26 auch eine andere Anzahl an aufeinander gestapelten Platten aufweisen.

Zur Lagerung des Verbindungselements 20 der ersten Gruppe weist die Scharniereinheit 16 für das Verbindungselement 20 eine erste Schwenkachse 28, um die das Verbindungselement 20 schwenkbar an dem Rahmenelement 10 gelagert ist, eine zweite Schwenkachse 32, um die das Verbindungselement 20 schwenkbar an dem Schwenkelement 14 gelagert ist, und eine lineare Verschiebeachse 36, entlang der die erste Schwenkachse 28 translatorisch verschiebbar ist, auf. Die lineare Verschiebeachse 36 des Verbindungselements 20 ist für die erste Schwenkachse 28 des Verbindungselements 20 vorgesehen. Die erste Schwenkachse 28 und die Verschiebeachse 36 des Verbindungselements 20 sind dem Rahmenelement 10 zugeordnet, d.h. das Verbindungselement 20 ist um die erste Schwenkachse 28 schwenkbar und entlang der Verschiebeachse 36 linear verschiebbar an dem Rahmenelement 10 gelagert. Die zweite Schwenkachse 32 des Verbindungselements 20 ist dem Schwenkelement 14 zugeordnet, d.h. das Verbindungselement 20 ist um die zweite Schwenkachse 32 lediglich schwenkbar an dem Schwenkelement 14 gelagert. Die erste Schwenkachse 28 ist translatorisch verschiebbar und die zweite Schwenkachse 32 ist translatorisch fest angeordnet. Das Verbindungselement 20 ist mit seinem ersten Ende schwenkbar, sowie translatorisch verschiebbar an dem Rahmenelement 10 und mit seinem zweiten Ende lediglich schwenkbar an dem Schwenkelement 14 gelagert.

Zur Bereitstellung der ersten Schwenkachse 28 des Verbindungselements 20 der ersten Gruppe weist die Scharniereinheit 16 ein Gelenk 86 auf, das das Verbindungselement 20 drehbar an dem Rahmenelement 10 anordnet. Das Gelenk 86 weist ein Bolzen-Hülsen-Paar auf, das das Verbindungselement 20 der ersten Gruppe um die erste Schwenkachse 28 drehbar anordnet. Das Bolzen-Hülsen-Paar des Gelenks 86 weist einen Bolzen 98 auf. Zur Bereitstellung der ersten Schwenkachse 28 des Verbindungselements 24 der ersten Gruppe weist die Scharniereinheit 16 ein weiteres, nicht näher gekennzeichnetes Gelenk auf, das das Verbindungselement 24 drehbar an dem Rahmenelement 10 anordnet. Das weitere Gelenk weist ein Bolzen-Hülsen-Paar auf, das das Verbindungselement 24 der ersten Gruppe um die erste Schwenkachse 28 drehbar anordnet. Ein Bolzen des Bolzen-Hülsen-Paars des weiteren Gelenks ist durch den Bolzen 98 gebildet. Der Bolzen 98 greift drehbar durch die Verbindungselemente 20, 24 der ersten Gruppe.

Zur Bereitstellung der zweiten Schwenkachse 32 weist die Scharniereinheit 16 ein Gelenk 88 auf, das das Verbindungselement 20 drehbar an dem Schwenkelement 14 anordnet. Das Gelenk 88 weist ein Bolzen-Hülsen-Paar auf, das das Verbindungselement 20 der ersten Gruppe um die zweite Schwenkachse 32 drehbar anordnet. Das Bolzen-Hülsen-Paar des Gelenks 88 weist einen Bolzen 100 auf. Zur Bereitstellung der zweiten Schwenkachse 32 des Verbindungselements 24 der ersten Gruppe weist die Scharniereinheit 16 ein weiteres, nicht näher gekennzeichnetes Gelenk auf, das das Verbindungselement 24 drehbar an dem Schwenkelement 14 anordnet. Das weitere Gelenk weist ein Bolzen-Hülsen-Paar auf, das das Verbindungselement 24 der ersten Gruppe um die zweite Schwenkachse 32 drehbar anordnet. Ein Bolzen des Bolzen-Hülsen-Paars des weiteren Gelenks ist durch den Bolzen 100 gebildet. Der Bolzen 100 greift drehbar durch die Verbindungselemente 20, 24 der ersten Gruppe.

Zur Bereitstellung der Verschiebeachse 36 des Verbindungselements 20 der ersten Gruppe weist die Scharniereinheit 16 eine Führungskulisse 90 auf, die das Gelenk 86 linear führt. Die Führungskulisse 90 weist eine Haupterstreckungsrichtung 92 auf, die parallel zu einer Außenfläche 94 des Rahmenelements 10 orientiert ist. Das Gelenk 86 ist entlang der Haupterstreckungsrichtung 92 der Führungskulisse 90 linear beweglich. Die Führungskulisse 90 weist zwei gegenüberliegende Langlöcher 96, 96’ auf, in die der Bolzen 98 des Gelenks 86 translatorisch verschiebbar eingreift. Die Haupterstreckungsrichtung 92 ist parallel zu der Fahrzeuglängsrichtung 154 angeordnet. Die Verschiebeachse 36 ist parallel zu der Fahrzeuglängsrichtung 154 angeordnet.

Die erste Schwenkachse 28 und die Verschiebeachse 36 des Verbindungselements 20 der ersten Gruppe sind innerhalb des Rahmenelements 10 und die zweite Schwenkachse 32 des Verbindungselements 20 der ersten Gruppe innerhalb des Schwenkelements 14 angeordnet. Die erste Schwenkachse 28 und die Verschiebeachse 36 sind entlang einer senkrecht zu einer Öffnungsebene der Öffnung 12 orientierten Richtung 160 betrachtet zwischen einer Außenseite 42 des Rahmenelements 10 und einer Innenseite 46 des Rahmenelements 10 angeordnet. Das Gelenk 86 und die Führungskulisse 90 sind innerhalb des Rahmenelements 10 angeordnet. Sie sind entlang der Richtung 160 betrachtet zwischen der Außenseite 42 des Rahmenelements 10 und der Innenseite 46 des Rahmenelements 10 angeordnet. Die Außenseite 42 des Rahmenelements 10 weist die Außenfläche 94 auf.

In der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 ist die zweite Schwenkachse 32 des Verbindungselements 20 der ersten Gruppe entlang der Richtung 160 betrachtet zwischen einer Außenseite 118 des Schwenkelements 14 und einer Innenseite 120 des Schwenkelements 14 angeordnet. Das Gelenk 88 ist innerhalb des Schwenkelements 14 angeordnet. Es ist in der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 entlang der Richtung 160 betrachtet zwischen der Außenseite 118 des Schwenkelements 14 und der Innenseite 120 des Schwenkelements 14 angeordnet. Die Richtung 160 ist senkrecht zur Fahrzeuglängsrichtung 154 und senkrecht zur Fahrzeughochachse 84 angeordnet. Sie ist parallel zu einer Fahrzeugquerrichtung angeordnet. Die Richtung 160 ist parallel zu einer Materialstärke des Rahmenelements 10 orientiert. Sie ist parallel zu einer Fahrzeugbreite orientiert.

Zur Lagerung des Verbindungselements 22 der zweiten Gruppe weist die Scharniereinheit 16 für das Verbindungselement 22 eine erste Schwenkachse 30, um die das Verbindungselement 22 schwenkbar an dem Rahmenelement 10 gelagert ist, eine zweite Schwenkachse 34, um die das Verbindungselement 22 schwenkbar an dem Schwenkelement 14 gelagert ist, und eine lineare Verschiebeachse 38, entlang der die zweite Schwenkachse 34 translatorisch verschiebbar ist, auf. Die lineare Verschiebeachse 38 des Verbindungselements 22 ist für die zweite Schwenkachse 34 des Verbindungselements 22 vorgesehen. Die zweite Schwenkachse 34 und die Verschiebeachse 38 des Verbindungselements 22 sind dem Schwenkelement 14 zugeordnet, d.h. das Verbindungselement 22 ist um die zweite Schwenkachse 34 schwenkbar und entlang der Verschiebeachse 38 linear verschiebbar an dem Schwenkelement 14 gelagert. Die erste Schwenkachse 30 des Verbindungselements 22 ist dem Rahmenelement 10 zugeordnet, d.h. das Verbindungselement 22 ist um die erste Schwenkachse 30 lediglich schwenkbar an dem Rahmenelement 10 gelagert. Die zweite Schwenkachse 34 ist translatorisch verschiebbar und die erste Schwenkachse 30 ist translatorisch fest angeordnet. Das Verbindungselement 22 ist mit seinem ersten Ende lediglich schwenkbar an dem Rahmenelement 10 und mit seinem zweiten Ende schwenkbar, sowie translatorisch verschiebbar an dem Schwenkelement 14 gelagert.

Zur Bereitstellung der ersten Schwenkachse 30 des Verbindungselements 22 der zweiten Gruppe weist die Scharniereinheit 16 ein Gelenk 102 auf, das das Verbindungselement 22 drehbar an dem Rahmenelement 10 anordnet. Das Gelenk 102 weist ein Bolzen-Hülsen-Paar auf, das das Verbindungselement 22 der zweiten Gruppe um die erste Schwenkachse 30 drehbar anordnet. Das Bolzen-Hülsen-Paar des Gelenks 102 weist einen Bolzen 104 auf. Zur Bereitstellung der ersten Schwenkachse 30 des Verbindungselements 22 der zweiten Gruppe weist die Scharniereinheit 16 ein weiteres, nicht näher gekennzeichnetes Gelenk auf, das das Verbindungselement 22 drehbar an dem Rahmenelement 10 anordnet. Das weitere Gelenk weist ein Bolzen-Hülsen-Paar auf, das das Verbindungselement 22 der zweiten Gruppe um die erste Schwenkachse 30 drehbar anordnet. Ein Bolzen des Bolzen-Hülsen-Paars des weiteren Gelenks ist durch den Bolzen 104 gebildet. Der Bolzen 104 greift drehbar durch die Verbindungselemente 22, 26 der zweiten Gruppe.

Zur Bereitstellung der zweiten Schwenkachse 34 weist die Scharniereinheit 16 ein Gelenk 106 auf, das das Verbindungselement 22 drehbar an dem Schwenkelement 14 anordnet. Das Gelenk 106 weist ein Bolzen-Hülsen-Paar auf, das das Verbindungselement 22 der zweiten Gruppe um die zweite Schwenkachse 34 drehbar anordnet. Das Bolzen-Hülsen-Paar des Gelenks 106 weist einen Bolzen 108 auf. Zur Bereitstellung der zweiten Schwenkachse 34 des Verbindungselements 26 der zweiten Gruppe weist die Scharniereinheit 16 ein weiteres, nicht näher gekennzeichnetes Gelenk auf, das das Verbindungselement 26 drehbar an dem Schwenkelement 14 anordnet. Das weitere Gelenk weist ein Bolzen-Hülsen-Paar auf, das das Verbindungselement 26 der zweiten Gruppe um die zweite Schwenkachse 34 drehbar anordnet. Ein Bolzen des Bolzen-Hülsen-Paars des weiteren Gelenks ist durch den Bolzen 108 gebildet. Der Bolzen 108 greift drehbar durch die Verbindungselemente 22, 26 der zweiten Gruppe.

Zur Bereitstellung der Verschiebeachse 38 des Verbindungselements 22 der zweiten Gruppe weist die Scharniereinheit 16 eine Führungskulisse 110 auf, die das Gelenk 106 linear führt. Die Führungskulisse 110 weist eine Haupterstreckungsrichtung 112 auf, die parallel zu einer Außenfläche 114 des Schwenkelements 14 orientiert ist. Das Gelenk 106 ist entlang der Haupterstreckungsrichtung 112 der Führungskulisse 110 linear beweglich. Die Führungskulisse 110 weist zwei gegenüberliegende Langlöcher 116 auf, in die der Bolzen 108 des Gelenks 106 translatorisch verschiebbar eingreift. Die Haupterstreckungsrichtung 112 ist parallel zur Fahrzeuglängsrichtung 154 angeordnet. Die Verschiebeachse 38 ist parallel zur Fahrzeuglängsrichtung 154 angeordnet.

Die erste Schwenkachse 30 des Verbindungselements 22 der zweiten Gruppe ist innerhalb des Rahmenelements 10 und die zweite Schwenkachse 34, sowie die Verschiebeachse 38 des Verbindungselements 22 der zweiten Gruppe innerhalb des Schwenkelements 14 angeordnet. Die erste Schwenkachse 30 ist entlang der Richtung 160 betrachtet zwischen der Außenseite 42 des Rahmenelements 10 und der Innenseite 46 des Rahmenelements 10 angeordnet. Das Gelenk 102 ist innerhalb des Rahmenelements 10 angeordnet. Es ist entlang der Richtung 160 betrachtet zwischen der Außenseite 42 des Rahmenelements 10 und der Innenseite 46 des Rahmenelements 10 angeordnet.

In der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 ist die zweite Schwenkachse 34 und die Verschiebeachse 38 des Verbindungselements 22 der zweiten Gruppe entlang der Richtung 160 betrachtet zwischen der Außenseite 118 des Schwenkelements 14 und der Innenseite 120 des Schwenkelements 14 angeordnet. Das Gelenk 106 und die Führungskulisse 110 sind innerhalb des Schwenkelements 14 angeordnet. Sie sind in der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 entlang der Richtung 160 betrachtet zwischen der Außenseite 118 des Schwenkelements 14 und der Innenseite 120 des Schwenkelements 14 angeordnet. Die Außenseite 118 des Schwenkelements 14 weist die Außenfläche 114 auf.

Um die Verbindungselemente 20 der ersten Gruppe und die Verbindungselemente 22 der zweiten Gruppe bewegungstechnisch aneinander zu koppeln, weist die Scharniereinheit 16 für alle Verbindungselemente 20, 22, 24, 26 eine gemeinsame Schwenkachse 40 auf, um die die Verbindungselemente 20, 22, 24, 26 beider Gruppen lediglich schwenkbar miteinander verbunden sind. Zur Bereitstellung der gemeinsamen Schwenkachse 40 weist die Scharniereinheit 16 ein Gelenk 122 auf, das die Verbindungselemente 20, 22, 24, 26 drehbar miteinander verbindet. Das Gelenk 122 verbindet die Verbindungselemente 20, 22, 24, 26 beider Gruppen um die gemeinsame Schwenkachse 40 drehbar miteinander. Die Innenseite 46 des Rahmenelements 10 ist entlang der Richtung 160 betrachtet zwischen der Außenseite 42 des Rahmenelements 10 und der gemeinsamen Schwenkachse 40 angeordnet.

Jedes der Verbindungselemente 20, 22, 24, 26 der Scharniereinheit 16 umfasst damit eine erste Schwenkachse 28, 30, um die es schwenkbar an dem Rahmenelement 10 angeordnet ist, eine zweite Schwenkachse 32, 34, um die es schwenkbar an dem Schwenkelement 14 angeordnet ist, und eine Verschiebeachse 36, 38, entlang der eine der Schwenkachsen 28, 34 linear verschiebbar ist.

Um die Schwenkachsen 28, 30 und die Verschiebeachse 36 innerhalb des Rahmenelements 10 anzuordnen, weist das Rahmenelement 10 eine Aussparung 156 auf. Um die Schwenkachsen 32, 34 und die Verschiebeachse 38 innerhalb des Schwenkelements 14 anzuordnen, weist das Schwenkelement 14 eine Aussparung 158 auf. Die gemeinsame Schwenkachse 40 ist außerhalb des Rahmenelements 10 und außerhalb des Schwenkelements 14 angeordnet. Sie ist außerhalb der Aussparungen 156, 158 angeordnet. Die Verbindungselemente 20, 22, 24, 26 greifen jeweils mit einem Ende in die Aussparung 156 des Rahmenelements 10 und mit dem anderen Ende in die Aussparung 158 des Schwenkelements 14. Dabei sind die Enden der Verbindungselemente 20, 22, 24, 26 in den entsprechenden Aussparungen 156, 158 an das Rahmenelement 10 oder das Schwenkelement 14 angebunden. Die Aussparungen 156, 158 sind jeweils in die Innenseite 46, 120 eingebracht.

Die Innenseite 46 des Rahmenelements 10 ist dem Innenraum 44 zugewandt und die Außenseite 42 des Rahmenelements 10 dem Innenraum 44 abgewandt. In einer geschlossenen Position des Schwenkelements 14 ist die Innenseite 120 des Schwenkelements 14 dem Innenraum 44 zugewandt und die Außenseite 118 des Schwenkelements 14 dem Innenraum 44 abgewandt. In der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 sind die Außenfläche 94 des Rahmenelements 10 und die Außenfläche 114 des Schwenkelements 14 parallel zueinander angeordnet. In der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 ist die Innenseite 120 des Schwenkelements 14, entlang der Richtung 160 betrachtet, zwischen der Außenseite 118 des Schwenkelements 14 und der gemeinsamen Schwenkachse 40 angeordnet. In einer vollständig geöffneten Position des Schwenkelements 14 ist die Innenseite 120 des Schwenkelements 14 dem Innenraum 44 abgewandt und die Außenseite 118 des Schwenkelements 14 dem Innenraum 44 zugewandt. In der vollständig geöffneten Position des Schwenkelements 14 sind die Außenseite 42 des Rahmenelements 10 und die Außenseite 118 des Schwenkelements 14 einander zugewandt. Dabei sind die Außenfläche 94 des Rahmenelements 10 und die Außenfläche 114 des Schwenkelements 14 parallel zueinander angeordnet. In der vollständig geöffneten Position des Schwenkelements 14 ist das Schwenkelement 14 im Vergleich zu der geschlossenen Position um 180° verschwenkt. Die Scharniereinheit 16 stellt einen Öffnungswinkel für das Schwenkelement 14 von 180° bereit. In einer teilweisen geöffneten Position des Schwenkelements 14 sind die Außenfläche 94 des Rahmenelements 10 und die Außenfläche 114 des Schwenkelements 14 in einem Winkel zwischen 0° und 180° zueinander angeordnet.

Die Schwenkachsen 28, 30, 32, 34, 40 sind parallel versetzt zueinander angeordnet. Das Verbindungselement 20 der ersten Gruppe und das Verbindungselement 22 der zweiten Gruppe sind asymmetrisch zueinander angeordnet. Sie sind zueinander verdreht und verschoben. In der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 sind die erste Schwenkachse 28 des Verbindungselements 20 der ersten Gruppe und die zweite Schwenkachse 32 des Verbindungselements 20 der ersten Gruppe, entlang der Richtung 160 betrachtet, beabstandet zueinander angeordnet. In der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 sind die erste Schwenkachse 28 des Verbindungselements 20 der ersten Gruppe und die zweite Schwenkachse 32 des Verbindungselements 20 der ersten Gruppe, entlang der senkrecht zur Öffnungsebene der Öffnung 12 orientierten Richtung 160 betrachtet, versetzt zueinander angeordnet. In der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 ist die erste Schwenkachse 30 des Verbindungselements 22 der zweiten Gruppe und die zweite Schwenkachse 34 des Verbindungselements 22 der zweiten Gruppe, entlang der Richtung 160 betrachtet, beabstandet zueinander angeordnet. In der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 sind die erste Schwenkachse 30 des Verbindungselements 22 der zweiten Gruppe und die zweite Schwenkachse 34 des Verbindungselements 22 der zweiten Gruppe, entlang der senkrecht zur Öffnungsebene der Öffnung 12 orientierten Richtung 160 betrachtet, versetzt zueinander angeordnet.

In der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 sind die erste Schwenkachse 28 des Verbindungselements 20 der ersten Gruppe und die erste Schwenkachse 30 des Verbindungselements 22 der zweiten Gruppe, entlang einer parallel zur Verschiebeachse 36 orientierten Richtung 162 betrachtet, versetzt zueinander angeordnet. Die erste Schwenkachse 28 des Verbindungselements 20 der ersten Gruppe und die erste Schwenkachse 30 des Verbindungselements 22 der zweiten Gruppe sind, entlang der parallel zur Verschiebeachse 36 orientierten Richtung 162 betrachtet, beabstandet zueinander angeordnet.

In der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 sind die zweite Schwenkachse 32 des Verbindungselements 20 der ersten Gruppe und die zweite Schwenkachse 34 des Verbindungselements 22 der zweiten Gruppe, entlang der parallel zur Verschiebeachse 38 orientierten Richtung 162 betrachtet, versetzt zueinander angeordnet. Die zweite Schwenkachse 32 des Verbindungselements 20 der ersten Gruppe und die zweite Schwenkachse 34 des Verbindungselements 22 der zweiten Gruppe sind, entlang der parallel zur Verschiebeachse 38 orientierten Richtung 162 betrachtet, beabstandet zueinander angeordnet.

In der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 sind die erste Schwenkachse 28 des Verbindungselements 20 der ersten Gruppe und die erste Schwenkachse 30 des Verbindungselements 22 der zweiten Gruppe entlang der senkrecht zur Öffnungsebene des Öffnung 12 orientierten Richtung 160 betrachtet versetzt zueinander angeordnet. Die erste Schwenkachse 28 des Verbindungselements 20 der ersten Gruppe und die erste Schwenkachse 30 des Verbindungselements 22 der zweiten Gruppe sind entlang der senkrecht zur Öffnungsebene des Öffnung 12 orientierten Richtung 160 betrachtet beabstandet zueinander angeordnet.

In der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 sind die zweite Schwenkachse 32 des Verbindungselements 20 der ersten Gruppe und die zweite Schwenkachse 34 des Verbindungselements 22 der zweiten Gruppe, entlang der senkrecht zur Öffnungsebene des Öffnung 12 orientierten Richtung 160 betrachtet, versetzt zueinander angeordnet. Die zweite Schwenkachse 32 des Verbindungselements 20 der ersten Gruppe und die zweite Schwenkachse 34 des Verbindungselements 22 der zweiten Gruppe sind, entlang der senkrecht zur Öffnungsebene des Öffnung 12 orientierten Richtung 160 betrachtet, beabstandet zueinander angeordnet.

Die erste Schwenkachse 28 des Verbindungselements 20 der ersten Gruppe und die zweite Schwenkachse 34 des Verbindungselements 22 der zweiten Gruppe sowie die zweite Schwenkachse 32 des Verbindungselements 20 der ersten Gruppe und die erste Schwenkachse 30 des Verbindungselements 22 der zweiten Gruppe liegen in der geschlossenen Position des Schwenkelements 14, entlang der senkrecht zur Öffnungsebene der Öffnung 12 orientierten Richtung 160 betrachtet, auf gleicher Höhe. Die Verschiebeachsen 36, 38 liegen in der geschlossenen Position des Schwenkelements 14, entlang der senkrecht zur Öffnungsebene der Öffnung 12 orientierten Richtung 160 betrachtet, auf gleicher Höhe. Sie sind in der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 in einer gemeinsamen Ebene angeordnet. In der vollständig geöffneten Position liegen die Verschiebeachsen 36, 38 in zwei parallel versetzten Ebenen. In der geschlossenen Position und in der vollständig geöffneten Position des Schwenkelements 14 sind die Verschiebeachsen 36, 38 parallel zu der Öffnungsebene der Öffnung 12 angeordnet. Die Verschiebeachsen 36, 38 sind in der geschlossenen Position und in der vollständig geöffneten Position des Schwenkelements 14 parallel zu der Fahrzeuglängsrichtung 154 angeordnet. Die Richtung 160 ist parallel zur Fahrzeugquerrichtung angeordnet. Die Richtung 162 ist parallel zur Fahrzeuglängsrichtung 154 angeordnet.

Um das Schwenkelement 14 in zumindest einer teilweise geöffneten Position und in der vollständig geöffneten Position überdrückbar zu verrasten, umfasst die Scharniereinheit 16 eine erste Rasteinheit 48 und eine zweite Rasteinheit 50. Die erste Rasteinheit 48 ist für die Verschiebeachse 36 und damit zur überdrückbaren Verrastung der ersten Schwenkachse 28 des Verbindungselements 20 der ersten Gruppe entlang der Verschiebeachse 36 vorgesehen. Die erste Rasteinheit 48 stellt zwei entlang der Verschiebeachse 36 versetzte Rastpunkte bereit, in denen die erste Schwenkachse 28 jeweils überdrückbar verrastet ist. Die zweite Rasteinheit 50 ist für die Verschiebeachse 38 und damit zur überdrückbaren Verrastung der zweiten Schwenkachse 34 des Verbindungselements 22 der zweiten Gruppe entlang der Verschiebeachse 38 vorgesehen. Die zweite Rasteinheit 50 stellt zwei entlang der Verschiebeachse 38 versetzte Rastpunkte bereit, in denen die zweite Schwenkachse 34 jeweils überdrückbar verrastet ist.

Die erste Rasteinheit 48 ist dazu vorgesehen, in zwei Positionen des Schwenkelements 14 eine weitere translatorische Verschiebung der ersten Schwenkachse 28 des Verbindungselements 20 der ersten Gruppe entlang der Verschiebeachse 36 zu erschweren. Die erste Rasteinheit 48 ist dazu vorgesehen, das schwenkbar und translatorisch gelagerte Ende des Verbindungselements 20 der ersten Gruppe in einer ersten linearen Position und einer zweiten linearen Position überdrückbar zu verrasten. In der ersten linearen Position der ersten Schwenkachse 28 befindet sich das Schwenkelement 14 in einer teilweise geöffneten Position. In der zweiten linearen Position der ersten Schwenkachse 28 befindet sich das Schwenkelement 14 in der vollständig geöffneten Position. Die erste Rasteinheit 48 weist somit zwei Raststellungen auf, die durch einen erhöhten Kraftaufwand überdrückbar sind. Zur überdrückbaren Verrastung weist die erste Rasteinheit 48 zwei Federbleche 126, 128 auf, die jeweils eine Raststellung bereitstellen. Die Federbleche 126, 128 sind dazu vorgesehen, den Bolzen 98 in den Raststellungen überdrückbar zu verrasten. Sie sind in der Art geformt, dass der Bolzen 98 in den Raststellungen von dem jeweiligen Federblech 126, 128 teilweise umgriffen ist. Zum Überdrücken der Raststellung geben die Federbleche 126, 128 federnd oder elastisch nach. Das Federblech 126 verrastet das schwenkbar und translatorisch gelagerte Ende des Verbindungselements 20 der ersten Gruppe, wenn das Schwenkelement 14 sich in einer teilweise geöffneten Position befindet (vgl. 4). Das Federblech 126 ist dazu vorgesehen, in einer teilweise geöffneten Position des Schwenkelements 14 die weitere translatorische Verschiebung der ersten Schwenkachse 28 entlang der Verschiebeachse 36 zu erschweren. Das Federblech 128 verrastet das schwenkbar und translatorisch gelagerte Ende des Verbindungselements 20 der ersten Gruppe, wenn das Schwenkelement 14 sich in der vollständig geöffneten Position befindet (vgl. 3). Das Federblech 128 ist dazu vorgesehen, in der vollständig geöffneten Position des Schwenkelements 14 die weitere translatorische Verschiebung der ersten Schwenkachse 28 entlang der Verschiebeachse 36 zu erschweren. Die erste Rasteinheit 48 ist innerhalb des Rahmenelements 10 angeordnet. Sie ist entlang der senkrecht zur Öffnungsebene orientierten Richtung 160 betrachtet zwischen der Außenseite 42 des Rahmenelements 10 und der Verschiebeachse 36 angeordnet. Grundsätzlich kann die erste Rasteinheit 48 eine andere Anzahl an Raststellungen aufweisen und/oder das Schwenkelement 14 zusätzlich oder alternativ in anderen Positionen verrasten, wie beispielsweise in der geschlossenen Position.

Die zweite Rasteinheit 50 ist dazu vorgesehen, in denselben zwei Positionen des Schwenkelements 14 eine translatorische Verschiebung der zweiten Schwenkachse 34 des Verbindungselements 22 der zweiten Gruppe entlang der Verschiebeachse 38 zu erschweren. Die zweite Rasteinheit 50 ist dazu vorgesehen, das schwenkbar und translatorisch gelagerte Ende des Verbindungselements 22 der zweiten Gruppe in einer ersten linearen Position und einer zweiten linearen Position überdrückbar zu verrasten. In der ersten linearen Position der zweiten Schwenkachse 34 befindet sich das Schwenkelement 14 in der teilweise geöffneten Position. In der zweiten linearen Position der zweiten Schwenkachse 34 befindet sich das Schwenkelement 14 in der vollständig geöffneten Position. Die zweite Rasteinheit 50 weist somit zwei Raststellungen auf, die durch einen erhöhten Kraftaufwand überdrückbar sind. Zur überdrückbaren Verrastung weist die zweite Rasteinheit 50 zwei Federbleche 130, 132 auf, die jeweils eine Raststellung bereitstellen. Die Federbleche 130, 132 sind dazu vorgesehen, den Bolzen 108 in den Raststellungen überdrückbar zu verrasten. Sie sind in der Art geformt, so dass der Bolzen 108 in den Raststellungen von dem jeweiligen Federblech 130, 132 teilweise umgriffen ist. Zum Überdrücken der Raststellung geben die Federbleche 130, 132 federnd oder elastisch nach. Das Federblech 130 verrastet das schwenkbar und translatorisch gelagerte Ende des Verbindungselements 22 der zweiten Gruppe, wenn das Schwenkelement 14 sich in der teilweise geöffneten Position befindet (vgl. 4). Das Federblech 130 ist dazu vorgesehen, in der teilweise geöffneten Position des Schwenkelements 14 die weitere translatorische Verschiebung der zweiten Schwenkachse 34 entlang der Verschiebeachse 38 zu erschweren. Das Federblech 132 verrastet das schwenkbar und translatorisch gelagerte Ende des Verbindungselements 22 der zweiten Gruppe, wenn das Schwenkelement 14 sich in der vollständig geöffneten Position befindet (vgl. 3). Das Federblech 132 ist dazu vorgesehen, in der vollständig geöffneten Position des Schwenkelements 14 die weitere translatorische Verschiebung der zweiten Schwenkachse 34 entlang der Verschiebeachse 38 zu erschweren. Die zweite Rasteinheit 50 ist innerhalb des Schwenkelements 14 angeordnet. Sie ist, entlang der senkrecht zur Öffnungsebene orientierten Richtung 160 betrachtet, zwischen der Außenseite 118 des Schwenkelements 14 und der Verschiebeachse 38 angeordnet. Grundsätzlich kann die zweite Rasteinheit 50 eine andere Anzahl an Raststellungen aufweisen und/oder das Schwenkelement 14 zusätzlich oder alternativ in anderen Positionen verrasten, wie beispielsweise in der geschlossenen Position. Weiter ist es grundsätzlich denkbar, dass die erste Rasteinheit 48 und die zweite Rasteinheit 50 voneinander verschiedene Raststellungen bereitstellen.

Die teilweise geöffnete Position des Schwenkelements 14, die von den Rasteinheiten 48, 50 verrastet wird, ist als eine Position ausgebildet, in der die Außenfläche 94 des Rahmenelements 10 und die Außenfläche 114 des Schwenkelements 14 senkrecht zueinander angeordnet sind. In dieser teilweise geöffneten Position des Schwenkelements 14 ist das Schwenkelement 14 im Vergleich zu der geschlossenen Position um 90° verschwenkt. Grundsätzlich kann zumindest eines der Rasteinheiten 48, 50 das Schwenkelement 14 zusätzlich oder alternativ auch in andere teilweise geöffnete Positionen verrasten, wie beispielsweise in einer teilweise geöffneten Position, in der das Schwenkelement 14 im Vergleich zu der geschlossenen Position um 120° verschwenkt ist.

Zur Aufnahme der Verbindungselemente 20, 22, 24, 26 und der Rasteinheiten 48, 50 weist die Scharniereinheit 16 ein erstes Aufnahmegehäuse 136 und ein zweites Aufnahmegehäuse 138 auf, wodurch die Verbindungselemente 20, 22, 24, 26 und die Rasteinheiten 48, 50 besonders einfach und zeitsparend an dem Rahmenelement 10 und dem Schwenkelement 14 angeordnet werden können. Das erste Aufnahmegehäuse 136 und das zweite Aufnahmegehäuse 138 sind verschwenkbar zueinander. Das erste Aufnahmegehäuse 136 weist die Führungskulisse 90 und eine Aufnahmen für das Gelenk 102 auf. Die erste Rasteinheit 48 ist an dem ersten Aufnahmegehäuse 136 befestigt. Das erste Aufnahmegehäuse 136 ist an dem Rahmenelement 10 befestigt. Durch Befestigung des ersten Aufnahmegehäuses 136 sind die Schwenkachsen 28, 30, die Verschiebeachse 36 und die erste Rasteinheit 48 an dem Rahmenelement 10 angeordnet. Das erste Aufnahmegehäuse 136 ist in der Aussparung 156 des Rahmenelements 10 angeordnet. Es ist mit dem Rahmenelement 10 verschraubt. Dazu weist die Vorrichtung als Schrauben ausgebildete Befestigungsmittel auf, die das erste Aufnahmegehäuse 136 mit dem Rahmenelement 10 verschrauben.

Das zweite Aufnahmegehäuse 138 weist die Führungskulisse 110 und eine Aufnahme für das Gelenk 88 auf. Die zweite Rasteinheit 50 ist an dem zweiten Aufnahmegehäuse 138 befestigt. Das zweite Aufnahmegehäuse 138 ist an dem Schwenkelement 14 befestigt. Durch Befestigung des zweiten Aufnahmegehäuses 138 sind die Schwenkachsen 32, 34, die Verschiebeachse 38 und die zweite Rasteinheit 50 an dem Schwenkelement 14 angeordnet. Das zweite Aufnahmegehäuse 138 ist in der Aussparung 158 des Schwenkelements 14 angeordnet. Es ist mit dem Schwenkelement 14 verschraubt. Dazu weist die Vorrichtung als Schrauben ausgebildete Befestigungsmittel auf, das das zweite Aufnahmegehäuse 138 mit dem Schwenkelement 14 verschraubt. Durch die Aufnahmegehäuse 136, 138 ist die Scharniereinheit 16 mit den Verbindungselementen 20, 22, 24, 26, den Gelenken 86, 88, 102, 106, die die Schwenkachsen 28, 30, 32, 34 bereitstellen, den Führungskulissen 90, 110, die die Verschiebeachsen 36, 38 bereitstellen, und den Rasteinheiten 48, 50 als ein Montagemodul an dem Rahmenelement 10 und dem Schwenkelement 14 anbringbar.

Zur Vermeidung von Störstellen und zum Schutz der Scharniereinheit 16 weist die Vorrichtung eine erstes Abdeckkappe 148, die fest mit dem Rahmenelement 10 verbunden ist, und eine zweite Abdeckkappe 150, die fest mit dem Schwenkelement 14 verbunden ist, auf. In der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 ist die gesamte Scharniereinheit 16 innerhalb der Abdeckkappen 148, 150 angeordnet.

Zur optimalen Anordnung des Schwenkelements 14 an dem Rahmenelement 10 weist die Scharniereinheit 16 eine Positionierungseinheit 168 auf. Die Positionierungseinheit 168 ist zur Verstellung und Einstellung einer Position des Schwenkelements 14 relativ zur Öffnung 12 und damit relativ zum Rahmenelement 10 vorgesehen. Durch die Positionierungseinheit 168 kann eine Position der Scharniereinheit 16 auf verschleißbedingte Umstände angepasst werden. Zur Verstellung und Einstellung einer Position des Schwenkelements 14 entlang der Richtung 162 weist die Positionierungseinheit 168 eine Stellschraube 176 auf. Zur Verstellung und Einstellung einer Position des Schwenkelements 14 entlang der Fahrzeughochachse 84 weist die Positionierungseinheit 168 eine Stellschraube 180 auf. Zur Bereitstellung eines Verstellbereichs weist die Positionierungseinheit 168 Befestigungsmittelaufnahmen 182, 186 auf, die entsprechende Freiheitsgrade oder Verstellbereiche zur Verstellung der Position des Schwenkelements 14 bereitstellen. Die Befestigungsmittelaufnahmen 182 stellen einen Verstellbereich entlang der Fahrzeughochachse 84 bereit. Die Befestigungsmittelaufnahme 186 stellt einen Verstellbereich entlang der Fahrzeughochachse 84 sowie entlang der Richtung 162 bereit. In dem montierten Zustand der Scharniereinheit 16 greifen durch die Befestigungsmittelaufnahmen 182, 186 jeweils ein Befestigungsmittel, insbesondere eine Schraube, hindurch. Die Positionierungseinheit 168 ist fest mit dem ersten Aufnahmegehäuse 136 verbunden. Nach erfolgter Positionierung des Schwenkelements 14 wird das erste Aufnahmegehäuse 136 mittels den Befestigungsmitteln in den Befestigungsmittelaufnahmen 182, 186 und mittels Befestigungsmitteln 178 an dem Rahmenelement 10 fixiert. Zur Aufnahme der Befestigungsmitteln 178 weist die Positionierungseinheit 168 Befestigungsmittelaufnahmen auf, die in den 6 und 7 durch die Befestigungsmitteln 178 verdeckt sind. Die Befestigungsmittelaufnahmen, in denen jeweils eines der Befestigungsmitteln 178 angeordnet ist, stellen jeweils einen Verstellbereich entlang der Richtung 162 bereit. Die Befestigungsmittel in den Befestigungsmittelaufnahmen 182, 186 und die Befestigungsmittel 178 in den verdeckten Befestigungsmittelaufnahmen greifen dabei während der Positionierung in der Art in die entsprechende Befestigungsmittelaufnahme 182, 186 ein, so dass das erste Aufnahmegehäuse 136 und damit die Scharniereinheit 16 mittels den Stellschrauben 176, 180 relativ zu dem Rahmenelement 10 den Verstellbereichen entsprechend verschiebbar ist. Die Befestigungsmittel in den Befestigungsmittelaufnahmen 182, 186 und die Befestigungsmittel 178 in den verdeckten Befestigungsmittelaufnahmen werden erst vollständig angezogen und damit das erste Aufnahmegehäuse 136 fest an dem Rahmenelement 10 fixiert, wenn das Schwenkelement 14 mittels der Positionierungseinheit 168 wie gewünscht positioniert ist.

Das erste Aufnahmegehäuse 136 ist zusätzlich durch Stifte 188, 190 der Vorrichtung mit dem Rahmenelement 10 verbunden und dadurch zusätzlich gesichert. Um eine sichere Verbindung mittels den Stiften 186, 188 nach einer Neupositionierung zu realisieren, weist die Positionierungseinheit 168 für jeden Stift 186, 188 mehrere, zueinander beabstandete Stiftaufnahmen auf. Beim Anordnen des ersten Aufnahmegehäuses 136 an dem Rahmenelement 10 ist das zweite Aufnahmegehäuse 138 bereits an dem Schwenkelement 14 fest fixiert.

Zum Verschließen eines Spalts zwischen dem Rahmenelement 10 und dem Schwenkelement 14, weist die Vorrichtung eine umlaufende Dichtung 52 auf, die das Rahmenelement 10 und das Schwenkelement 14 gegeneinander abdichtet und den Spalt optisch verdeckt. Die Dichtung 52 ist in der geschlossenen Position des Schwenkelements 14, entlang einer von der Außenseite 42, 118 zu der Innenseite 46, 120 gerichteten Richtung 54 betrachtet, vor der Scharniereinheit 16 angeordnet. In der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 ist die Dichtung 52, entlang der senkrecht zur Öffnungsebene orientierten Richtung 160 betrachtet, zwischen den Außenseiten 42, 118 und der Scharniereinheit 16 angeordnet. Die Dichtung 52 ist in der geschlossenen Position des Schwenkelements 14, entlang der parallel zur Verschiebeachse 36 und der Verschiebeachse 38 orientierten Richtung 162 betrachtet, zwischen dem Rahmenelement 10 und dem Schwenkelement 14 angeordnet. Sie kontaktiert in der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 dichtend das Rahmenelement 10 und das Schwenkelement 14 an zwei, entlang der senkrecht zur Öffnungsebene orientierten Richtung 160 betrachtet, beabstandeten Stellen. Die Dichtung 52 schützt beide Scharniereinheiten 16, 18 vor Schmutz, Wasser usw. und verdeckt gleichzeitig den Spalt zwischen dem Rahmenelement 10 und dem Schwenkelement 14. Die Dichtung 52 verläuft über den gesamten Umfang des Schwenkelements 14. Die Richtung 54 und die Richtung 160 sind zueinander parallel orientiert.

Die Dichtung 52 bildet einstückig eine Schwallwasserdichtung und eine Hauptdichtung aus. Dazu weist die Dichtung 52 einen im Querschnitt betrachtet T-förmigen Abschnitt 56 und einen im Querschnitt betrachtet kreisförmigen Abschnitt 58 auf. Der T-förmige Abschnitt 56 bildet die Schwallwasserdichtung und der kreisförmigen Abschnitt 58 die Hauptdichtung aus. Der T-förmige Abschnitt 56 und der kreisförmige Abschnitt 58 sind einstückig ausgebildet. Der kreisförmige Abschnitt 58 ist schlauchförmig ausgebildet. Er bildet eine Schlauchdichtung.

Der kreisförmige Abschnitt 58 ist im Vergleich zu dem T-förmigen Abschnitt 56 innenliegend angeordnet. Der T-förmige Abschnitt 56 ist im Vergleich zu dem kreisförmigen Abschnitt 58 näher an der Außenseite 118 des Schwenkelements 14 angeordnet. Der kreisförmige Abschnitt 58 der Dichtung 52 ist in der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 entlang der senkrecht zur Öffnungsebene orientierten Richtung 160 betrachtet zwischen dem T-förmigen Abschnitt 56 und der Scharniereinheit 16 angeordnet.

Die Dichtung 52 ist fest an dem Schwenkelement 14 angeordnet. Zur Anordnung der Dichtung 52 an dem Schwenkelement 14 weist der T-förmige Abschnitt 56 einen Schaft auf, der zur Befestigung an dem Schwenkelement 14 ein Befestigungselement 60 einstückig ausbildet. Die Dichtung 52 bewegt sich mit dem Schwenkelement 14 mit. Die Dichtung 52 ist mittels des Befestigungselements 60 an dem Schwenkelement 14 befestigt.

Der T-förmige Abschnitt 56 weist ein sich quer zum Schaft erstreckendes Kopfteil auf, das eine nach außen gerichtete Dichtfläche umfasst. In der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 ist die Dichtfläche des T-förmigen Abschnitts 56 dem Innenraum 44 abgewandt. Die Dichtfläche des T-förmigen Abschnitts 56 ist in der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 der Scharniereinheit 16 abgewandt. Die Dichtfläche des T-förmigen Abschnitts 56 ist konkav ausgebildet. Sie schließt ist in der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 mit der Außenseite 42 des Rahmenelements 10 und mit der Außenseite 118 des Schwenkelements 14 im Wesentlichen bündig ab.

Das Rahmenelement 10 und das Schwenkelement 14 weisen jeweils einen Isolierkörper 62, 64, jeweils eine Außenhülle 66, 70 und jeweils eine Innenhülle 68, 72 auf. Der Isolierkörper 62, 64 ist entlang der senkrecht zur Öffnungsebene orientierten Richtung 162 betrachtet jeweils zwischen der Außenhülle 66, 70 und der Innenhülle 68, 72 angeordnet. In der vollständig geöffneten Position des Schwenkelements 14 sind die Außenhüllen 66, 70 einander zugewandt. In der vollständig geöffneten Position des Schwenkelements 14 weisen die Außenhüllen 66, 70 einen Abstand zueinander auf. Der Abstand zwischen den Außenhüllen 66, 70 ist parallel zur Richtung 160 orientiert. Der Abstand beträgt mindestens 10 mm und besonders vorteilhaft mindestens 20 mm. Die Außenhüllen 66, 70 sind aus Aluminium gebildet. Die Innenhüllen 68, 72 sind aus Holz gebildet. Die Isolierkörper 62, 64 sind aus Holz gebildet. Grundsätzlich können die Innenhüllen 68, 72 und/oder die Isolierkörper 62, 64 auch aus einem anderen Material, wie beispielsweise Kunststoff gebildet sein.

Die Außenhülle 66 des Rahmenelements 10 ist über den gesamten Umfang der Öffnung 12 an ihrer der Öffnung 12 zugewandten Kante 74 in Richtung des Isolierkörpers 62 umgebogen. Die Außenhülle 66 des Rahmenelements 10 umgreift teilweise den Isolierkörper 62. Sie verdeckt scharfe Kanten des Isolierkörpers 62. Die Außenhülle 70 des Schwenkelements 14 ist über den gesamten Umfang des Schwenkelements 14 an seiner Kante 78 in Richtung des Isolierkörpers 64 umgebogen. Die Außenhülle 70 des Schwenkelements 14 umgreift teilweise den Isolierkörper 64. Sie verdeckt scharfe Kanten des Isolierkörpers 64.

Die Außenhülle 66 des Rahmenelements 10 weist eine umgebogene und damit umgebördelte Kante 74 und die Außenhülle 70 des Schwenkelements 14 weist ebenfalls eine umgebogene und damit umgebördelte Kante 78 auf. Die Außenhülle 66 des Rahmenelements 10 bildet mit seiner umgebogenen Kante 74 teilweise ein Rahmenprofil für das Rahmenelement 10. Die Außenhülle 70 des Schwenkelements 14 bildet mit seiner umgebogenen Kante 78 teilweise ein Rahmenprofil für das Schwenkelement 14. In der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 sind die umgebogene Kante 74 des Rahmenelements 10 und die umgebogene Kante 78 des Schwenkelements 14 einander zugewandt.

Die Dichtung 52 ist in der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 entlang der senkrecht zur Öffnungsebene orientierten Richtung 160 zwischen der umgebogenen Kante 74 des Rahmenelements 10 und der umgebogenen Kante 78 des Schwenkelements 14 angeordnet. Sie kontaktiert in der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 dichtend die umgebogene Kante 74 des Rahmenelements 10 und dichtend die umgebogene Kante 78 des Schwenkelements 14.

Zur Befestigung der Dichtung 52 weist die Vorrichtung einen Profilrahmen 134 auf. Der Profilrahmen 134 ist umlaufend ausgebildet. Der Profilrahmen 134 verläuft über den gesamten Umfang des Schwenkelements 14. Er ist an dem Schwenkelement 14 befestigt. Dazu weist die Vorrichtung unter anderem ein als Schraube ausgebildetes Befestigungsmittel 142 auf, das den Profilrahmen 134 an eine in der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 dem Rahmenelement 10 zugewandte Seite des Schwenkelements 14 befestigt. Der Profilrahmen 134 ist an der Seite des Schwenkelements 14 angeordnet, die in der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 dem Rahmenelement 10 zugewandt ist. Der Profilrahmen 134 hält die umgebogene Kante 78 des Schwenkelements 14 in Position. Die umgebogene Kante 78 des Schwenkelements 14 stützt sich an dem Profilrahmen 134 ab. Der Profilrahmen 134 bildet einstückig eine Aufnahme für die Dichtung 52 aus. Die Dichtung 52 ist mittels des Befestigungselements 60 in der dafür vorgesehenen Aufnahme des Profilrahmens 134 befestigt. Sie ist mittels des Befestigungselements 60 in der dafür vorgesehenen Aufnahme des Profilrahmens 134 eingeclipst. Der Profilrahmen 134 und die umgebogene Kante 78 des Schwenkelements 14 verdecken die in der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 dem Rahmenelement 10 zugewandte Seite des Schwenkelements 14.

Zur Reduzierung von optischen Störstellen ist das Befestigungsmittel 142 verdeckt. Dazu umfasst die Vorrichtung ein Abdeckprofil 146, das einen Befestigungsmittelkanal des Befestigungsmittels 142 und damit das Befestigungsmittel 142 verdeckt. Das Abdeckprofil 146 ist umlaufend ausgebildet. Das Abdeckprofil 146 verläuft über den gesamten Umfang des Schwenkelements 14. Der Profilrahmen 134 bildet einstückig eine Aufnahme für das Abdeckprofil 146 aus. Das Abdeckprofil 146 ist in der dafür vorgesehenen Aufnahme des Profilrahmens 134 befestigt. Es ist in der dafür vorgesehenen Aufnahme des Profilrahmens 134 eingeclipst. Grundsätzlich kann der Profilrahmen 134 an der umgebogenen Kante 78 des Schwenkelements 14 befestigt sein, wodurch die umgebogene Kante 78 des Schwenkelements 14 zur Befestigung des Profilrahmens 134 genutzt wird. Der Profilrahmen 134 ist einstückig ausgebildet.

Um die umgebogene Kante 74 des Rahmenelements 10 in Position zu halten weist die Vorrichtung einen Profilrahmen 152 auf. Die umgebogene Kante 74 des Rahmenelements 10 stützt sich an dem Profilrahmen 152 ab. Der Profilrahmen 152 ist umlaufend ausgebildet. Der Profilrahmen 152 verläuft über den gesamten Umfang der Öffnung 12. Er ist an dem Rahmenelement 10 befestigt. Dazu weist die Vorrichtung unter anderem ein als Schraube ausgebildetes Befestigungsmittel 140 auf, das den Profilrahmen 152 an eine in der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 dem Schwenkelement 14 zugewandte Seite des Rahmenelements 10 befestigt. Der Profilrahmen 152 und die umgebogene Kante 74 des Rahmenelements 10 verdecken die in der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 dem Schwenkelement 14 zugewandte Seite des Rahmenelements 10.

Zur Reduzierung von optischen Störstellen ist das Befestigungsmittel 140 verdeckt. Dazu umfasst die Vorrichtung ein Abdeckprofil 144, das einen Befestigungsmittelkanal des Befestigungsmittels 140 und damit das Befestigungsmittel 140 verdeckt. Das Abdeckprofil 144 ist umlaufend ausgebildet. Das Abdeckprofil 144 verläuft über den gesamten Umfang der Öffnung 12. Der Profilrahmen 152 bildet einstückig eine Aufnahme für das Abdeckprofil 144 aus. Das Abdeckprofil 144 ist in der dafür vorgesehenen Aufnahme des Profilrahmens 152 befestigt. Es ist in der dafür vorgesehenen Aufnahme des Profilrahmens 152 eingeclipst. In der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 sind die Abdeckprofile 144, 146 einander gegenüberliegend angeordnet. Die Abdeckprofile 144, 146 sind in der geschlossenen Position des Schwenkelements 14, entlang der parallel zur Verschiebeachse 36 und der Verschiebeachse 38 orientierten Richtung 162 betrachtet, zwischen dem Rahmenelement 10 und dem Schwenkelement 14 angeordnet. Grundsätzlich kann der Profilrahmen 152 an der umgebogenen Kante 74 des Rahmenelements 10 befestigt sein, wodurch die umgebogene Kante 74 des Rahmenelements 10 zur Befestigung des Profilrahmens 152 genutzt wird.

Die Profilrahmen 134, 152 sind in der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 einander zugewandt. Sie sind in der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 zwischen dem Rahmenelement 10 und dem Schwenkelement 14 angeordnet. Die Profilrahmen 134, 152 sind in der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 in dem Spalt zwischen dem Rahmenelement 10 und dem Schwenkelement 14 angeordnet. Die Verschraubung der Profilrahmen 134, 152 ist in der 5 durch gestrichelte Linien 172, 174 angedeutet. Die Dichtung 52 schütz die Profilrahmen 134, 152 vor äußeren Einflüssen wie Schmutz, Wasser usw.

Um scharfe Kanten der Innenhülle 68 des Rahmenelements 10 zu verdecken, weist die Vorrichtung einen umlaufenden Kantenschutz 164 auf. Der Kantenschutz 164 verläuft über den gesamten Umfang der Öffnung 12. Er ist an dem Rahmenelement 10 befestigt.

Der Kantenschutz 164 ist an der Seite des Rahmenelements 10 angeordnet, die in der geschlossenen Position des Schwenkelements 14 dem Schwenkelement 14 zugewandt ist. Zur Befestigung an dem Rahmenelement 10 bildet der Profilrahmen 152 einstückig eine Aufnahme für den Kantenschutz 164 aus. Zum Ausgleich von Toleranzen und zur Anpassung an eine Materialstärke des Rahmenelements 10 weist die Aufnahme für den Kantenschutz 164 Rillen auf, durch die der Kantenschutz 164 verstellbar aufgenommen ist. Der Kantenschutz 164 weist eine Haltenase auf, die in zumindest eine der Rillen des Profilrahmens 152 eingreift. Der Kantenschutz 164 ist aus Gummi gebildet. Er weist eine Gummilippe auf.

Um scharfe Kanten der Innenhülle 72 des Schwenkelements 14 zu verdecken, weist die Vorrichtung einen umlaufenden Kantenschutz 166 auf. Der Kantenschutz 166 verläuft über den gesamten Umfang des Schwenkelements 14. Er ist an dem Schwenkelement 14 befestigt. Der Kantenschutz 166 ist mit dem Schwenkelement 14 verschraubt. Dazu weist die Vorrichtung ein nicht dargestelltes Befestigungsmittel auf. Das Befestigungsmittel ist in der 5 durch eine gestrichelte Linie 170 angedeutet. Das Befestigungsmittel ist als eine versenkte Schraube ausgebildet. Zur Befestigung an dem Schwenkelement 14 bildet der Profilrahmen 134 einstückig eine Aufnahme für den Kantenschutz 166 aus. Zum Ausgleich von Toleranzen und zur Anpassung an eine Materialstärke des Schwenkelements 14 weist die Aufnahme für den Kantenschutz 166 Rillen auf, durch die der Kantenschutz 166 verstellbar aufgenommen ist. Der Kantenschutz 166 weist eine Haltenase auf, die in zumindest eine der Rillen des Profilrahmens 134 eingreift. Der Kantenschutz 166 ist weiter zur Aufnahme der Abdeckkappe 150 vorgesehen. Dazu bildet der Kantenschutz 166 einstückig eine Aufnahme für die Abdeckkappe 150 auf, in die die Abdeckkappe 150 eingesteckt ist. Der Kantenschutz 166 ist mit dem Schwenkelement 14 verschraubt. Der Kantenschutz 166 ist aus Aluminium gebildet.