Title:
Verdecktes Scharnier mit Öffnungswinkel bis 185 Grad sowie integrierten Öffnungsanschlag in Zwangshaltung für Einbauten von 20-40mm in Leichtbauweise
Kind Code:
U1
Abstract:

Mit Nr. 1.) gekennzeichnet: Innenliegendes Scharnier, welches optisch nicht einsehbar ist



Application Number:
DE202013008160U
Publication Date:
02/10/2014
Filing Date:
09/04/2013
Assignee:
Gärtner, Dagmar, 33334 (DE)
International Classes:
Claims:
1. Mit Nr. 1.) gekennzeichnet: Innenliegendes Scharnier, welches optisch nicht einsehbar ist

2. Mit Nr. 2.) gekennzeichnet: Einsatz für eine umlaufende Dichtung gegen Feuchtigkeitseinfluss, da keine Dichtung im Bereich des Scharniers, getrennt werden muss

3. Mit Nr. 3.) gekennzeichnet: Integrierter Öffnungsanschlag bei 185 Grad, kein überdehnen der Fenster, Klappen und Türen, somit keine Materialbeschädigung

4. Mit Nr. 4.) gekennzeichnet: Geringes Spaltmaß, somit nur geringe Windgeräusche

5. Mit Nr. 5.) gekennzeichnet: Geringer Bauraum von 20–40 mm, somit Reduzierung des Volumens der Karosse, was sich wiederum in der Erhöhung der Nutzlast wiederspiegelt.

Description:

Die Anmeldung betrifft ein verdecktes Scharnier mit Öffnungswinkel bis 185 Grad sowie einem integrierten Öffnungsanschlag in Zwangshaltung für Einbauten von 20–40 mm in Leichtbauweise.

Durch die in sich geschlossene Bauweise und den freigeformten Fingerkragarmen, kann dieses Scharnier, im geöffneten Zustand große Spaltmaße zwischen den bauseitigen Bauteilen hervorbringen und gleichzeitig im geschlossenen Zustand, ein geringes Spaltmaß. Diese ergibt den Vorteil, einer zum Beispiel einzubringen umlaufenden Dichtung.

Die integrierte Zwangshaltung wird durch ein Rastprinzig dargestellt. Dieses Prinzip dient dazu, das das Scharnier im geöffneten Zustand, über ein Wegkraftmoment von ca. 30 N geöffnet, verbleibt. Durch überwinden der vorgenannten Kraft, kann das Scharnier wieder in den geschlossenen Ursprung verbracht werden. Ein Rastanschlag in den Fingerkragarmen, verhindert ein Übersteuern des Scharniers.

Durch die ineinander.- und zueinander gebrachten Teilegeometrien, können außergewöhnlich hohe Belastungskräfte, bei geringstem Verschleiß realisiert werden.

Materialgegenstand:

Das verdeckte Scharnier, kann aus unterschiedlichen Materialien, wie auch Materialpaarungen hergestellt werden. Als mögliche kommen in Frage: Kunststoffe, NE-Metalle, Stahl, Aluminium bzw. Magnesium.

Teilefamilie:

Teil 1, 1 Stück Grundkörper links, Teil 2, 1 Stück Grundkörper rechts, Teil 3, 1 Stück Fingerkragarm links, Teil 4, 1 Stück Fingerkragarm rechts, Teil 5, 1 Stück Mittelachse, Teil 6, 2 Stück Führungsachsen, Teil 7, 2 Stück Drehlagerachsen, Teil 8, 2 Stück Zwangshaltungsrasten

Teil 1 und Teil 2 sind als Körper mit innenliegenden Führungen und äußeren Anschraubbund ausgebildet. Dieser Anschraubbund, dient ebenfalls der Befestigung des Körpers. Der mittlere Bereich des Körpers ist als Hohlkammer ausgebildet, vorzugsweise ist dieser in der äußeren Kontur geschlossen. Links.- und rechtsseitig in der Hohlkammer, sind Führungsbahnen vom oberen bis zum unteren Bereich eingebracht. An der Längsseite der Körper, wird eine Führungsöffnung, für eine spätere Einbringung von Teil 7 vorgesehen. Im seitlichen Körperaufbau, ist eine Materialverdickung für den Einsatz der Teile 8, den Zwangshaltungen vorgesehen, welche im aktiven Bereich, die Teile 3 und 4, über ein Kraftmoment, fixieren.

Teil 3 und Teil 4 sind als Fingerkragarm ausgebildet und dienen einer gegenseitigen Führung und Abstützung. Im mittleren Bereich der Fingerkragarme, wird konturgebunden, eine zentrische Bohrung für eine Vereinigung der beiden Fingerkragarme vorgesehen. Diese Bohrung, dient der nachträglichen Verbindung durch Teil 5, der Mittelachse. Durch den Einsatz der Mittelachse, wird gewährleistet, das Teil 3 und Teil 4 zentrisch, geschwenkt werden können, ohne das ein Verlust der Formlage entsteht. Teil 3 und Teil 4, sind konstruktiv so ausgebildet, das in einem geöffneten Zustand, ein Spaltmaß bis zu 17 mm erreicht werden kann. Im geschlossenen Zustand der Körper, entsteht hierbei ein Spaltmaß von 6–12 mm. Dieser zentrisch geführte Wechselvorgang, wird durch den Einsatz der Teile 6, der Führungsachsen ermöglicht. Diese Achsen dienen dem zwangsgeführten Zusammenspiel der Teile 1 und 2, mit den Teilen 3 und 4. Durch den Einsatz der Teile wird die Führungsfunktion, gesteuert.

Der Einsatz der Teile 8, den Zwangshaltungsrasten, kann durch eine metrisch eingebrachte Verbindung in dem Kraftmoment eingestellt werden. Ein selbstständiger Öffnungs.- bzw. Schliessvorgang ist somit ausgeschlossen.