Title:
Tragbare Leuchte
Kind Code:
U1


Abstract:

Tragbare Leuchte für den mobilen Einsatz mit einem Leuchtengehäuse (2), in dem ein Reflektor (3) und ein Leuchtmittel (5) angeordnet sind, mit einem mobilen elektrischen Energiespeicher (14) zur Versorgung des Leuchtmittels (5) mit elektrischer Energie, mit mindestens einem elektronischen Bauteil (15) zur Steuerung der elektrischen Energie und mit einem Leuchtenfuß (20, 20', 20'', 20''') zum Abstellen der Leuchte (1, 1', 1'', 1''') auf einem Untergrund, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtenfuß (20, 20', 20'', 20''') und der elektrische Energiespeicher (14) am Leuchtengehäuse (2) befestigt sind.




Application Number:
DE202012010233U
Publication Date:
01/10/2013
Filing Date:
10/26/2012
Assignee:
Lichtline GmbH, 95448 (DE)



Attorney, Agent or Firm:
Bitterich, Dr. Keller, Schwertfeger, 76829, Landau, DE
Claims:
1. Tragbare Leuchte für den mobilen Einsatz mit einem Leuchtengehäuse (2), in dem ein Reflektor (3) und ein Leuchtmittel (5) angeordnet sind, mit einem mobilen elektrischen Energiespeicher (14) zur Versorgung des Leuchtmittels (5) mit elektrischer Energie, mit mindestens einem elektronischen Bauteil (15) zur Steuerung der elektrischen Energie und mit einem Leuchtenfuß (20, 20', 20'', 20''') zum Abstellen der Leuchte (1, 1', 1'', 1''') auf einem Untergrund, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtenfuß (20, 20', 20'', 20''') und der elektrische Energiespeicher (14) am Leuchtengehäuse (2) befestigt sind.

2. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens elektronische Bauteil (15) Mittel umfasst, um die elektrische Spannung auf der Ausgangsseite des Energiespeichers (14) zu erfassen und an die Betriebsspannung des Leuchtmittels (5) anzupassen.

3. Leuchte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine elektronische Bauteil (15) Mittel umfasst, um die elektrische Spannung der Ladequelle zu erfassen und an die maximale Ladespannung des elektrischen Energiespeichers (14) anzupassen.

4. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine elektronische Bauteil (15) Mittel umfasst, um gleichzeitig Ladespannung und Betriebsspannung zu steuern oder zu regeln.

5. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine elektronische Bauteil (15) einen AC/DC-Wandler umfasst, zur Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom.

6. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine elektronische Bauteil (15) Mittel umfasst, um den Ladestrom unter Umgehung des mobilen Energiespeichers (14) dem Leuchtmittel (5) zuzuführen.

7. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine elektronische Bauteil (15) einen Spannungswächter umfasst, der die minimale elektrische Spannung und/oder maximale elektrische Spannung des elektrischen Energiespeichers (14) überwacht und bei Unterschreiten bzw. Überschreiten ein Signal ausgibt.

8. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine elektronische Bauteil (15) Mittel zum Erfassen und Überwachen der Temperatur des elektrischen Energiespeichers (14) besitzt.

9. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens elektronische Bauteil (15) mit einem Bewegungssensor gekoppelt ist und die Leuchte (1, 1', 1'', 1''') bei Vorliegen eines Signals des Bewegungsmelders einschaltet.

10. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Energiespeicher (14) und das mindestens elektronische Bauteil (15) zu einer kompakten Baugruppe innerhalb eines Gehäuses zusammengefasst sind.

11. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchte (1, 1', 1'', 1''') Mittel zum Dimmen des Leuchtmittels (5) besitzt.

12. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchte (1, 1', 1'', 1''') ein Empfangsmodul zum Empfang der Steuersignale einer Funkfernbedienung zum Ein- und Ausschalten und/oder Dimmen des Leuchtmittels (5) besitzt.

13. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Energiespeicher (14) unter Zwischenschaltung eines Anschlussadapters lösbar am Leuchtengehäuse (2) befestigt ist, und der Anschlussadapter eine oder mehrere auf der dem Leuchtengehäuse (2) abgewandten Seite angeordnete Aufnahmen zum elektrischen Anschluss unterschiedlicher Energiequellen aufweist.

14. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtengehäuse (2) gegenüber dem Leuchtenfuß (20, 20', 20'', 20''') um eine senkrecht zur Standfläche verlaufende Achse (34) verdrehbar und feststellbar ist.

15. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtengehäuse (2) gegenüber dem Leuchtenfuß (20, 20', 20'', 20''') um eine parallel zur Standfläche verlaufende Achse (35) verdrehbar und feststellbar ist.

16. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtenfuß (20'') eine zweigeteilte Standfläche bildet, wobei die erste Teilstandfläche gegenüber der zweiten Teilstandfläche geneigt ist.

17. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtenfuß (20') mindestens einen Haken ausbildet, mit dem die Leuchte (1') aufhängbar ist.

18. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtenfuß (20''') Magnete (32) oder Saugnäpfe zur Befestigung oder Lagesicherung der Leuchte (1''') besitzt.

19. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtengehäuse (2) mit Kühlrippen (10) versehen ist.

20. Leuchte nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlrippen (10) zwischen Leuchtengehäuse (2) und elektrischem Energiespeicher (14) angeordnet und mit diesem thermisch gekoppelt sind.

21. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtmittel (5) von Leuchtdioden gebildet ist.

22. Leuchte nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtdioden in Gruppen eingeteilt sind, die unterschiedlich farbiges Licht emittieren, wobei die Leuchtdioden gruppenweise individuell ansteuerbar sind.

23. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Energiespeicher (14) von aufladbaren Batterien, insbesondere NiMh-Akkumulatoren, Lithium-Ionen Akkumulatoren oder Lithium-Polymer Akkumulatoren gebildet ist.

24. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Energiespeicher (14) mit einem Solarpanel (33) elektrisch gekoppelt ist, um ein Laden des Energiespeichers (14) während des Tagzeit zu ermöglichen.

Description:

Die Erfindung betrifft eine tragbare Leuchte für den mobilen Einsatz gemäß dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.

Derartige Leuchten sind in erster Linie für den Einsatz auf Baustellen, bei Reparatur- und Pannendiensten sowie Freizeitaktivitäten wie z. B. Angeln, Campen und dergleichen bestimmt, wo Tätigkeiten außerhalb einer geeignete Infrastruktur verrichtet werden und daher keine konventionelle Beleuchtung zur Verfügung steht. Die für diesen Einsatz erforderliche Mobilität setzt voraus, dass die Leuchten autark arbeiten, also ohne Anschluss an ein existierendes Stromnetz auskommen, dass sie einen kompakten Aufbau bei geringem Gewicht aufweisen und dass sie eine ausreichende Beleuchtung über ein möglichst lange Zeitspanne ermöglichen. Damit beide Hände zur Verrichtung der geplanten Tätigkeiten frei sind, sollen derartige Leuchten selbstständig und sicher stehen.

Als Stand der Technik sind Taschenlampen bekannt, die eine autarke Beleuchtung bei gleichzeitig einfacher Handhabung ermöglichen. Jedoch sind Taschenlampen aufgrund ihres fokussierten Lichtstrahls nicht zur Ausleuchtung größerer Bereiche und Räume geeignet und müssen zudem in der Hand gehalten werden, was ihr Anwendungsfeld erheblich einschränkt.

Darüber hinaus werden vor allem auf Baustellen mobile Halogenstrahler eingesetzt, die auf dem Untergrund abgestellt werden und von dort aus einen Raum beleuchten. Derartige Strahler sind jedoch an ein Stromnetz gebunden, was wiederum deren Verwendung stark einschränkt.

Vor diesem Hintergrund besteht die Aufgabe der Erfindung darin, bestehende Leuchten im Hinblick auf einen möglichst universellen Einsatzbereich weiterzuentwickeln.

Diese Aufgabe wird durch eine Leuchte mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1 gelöst.

Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Ein erster Vorteil der Erfindung besteht in dem äußerst kompakten Aufbau der Leuchte, bei der alle wesentlichen Teile schwerpunktsnah angeordnet sind. Dies stellt sicher, dass sowohl Transport als auch Handhabung der Leuchte leicht zu bewältigen sind. Gleichzeitig wird die Standsicherheit der Leuchte erhöht, was die Unfallgefahr und das Ausfallrisiko der Leuchte mindert.

Ein weiterer Vorteil der Erfindung ergibt sich aus dem Einsatz eines elektronischen Bauteils, das das Management des Energiespeichers übernimmt. Um den Energiespeicher zu laden, besitzt das elektronische Bauteil Mittel, die den Ladestrom und die Ladespannung an den elektrischen Energiespeicher anpassen. Dies erlaubt die Verwendung unterschiedlicher Ladequellen, ohne den Energiespeicher zu schädigen. Beispielsweise kann zum Beladen des Energiespeichers das Bordnetz eines Kraftfahrzeugs mit 12 Volt Gleichspannung oder das Bordnetz eines Lastkraftwagens mit 24 Volt Gleichspannung dienen. Ebenso ist es möglich, den Energiespeicher mit 110 Volt oder 220 Volt Wechselspannung aufzuladen, wozu das elektronische Bauteil zusätzlich einen AC/DC-Wandler umfasst.

Zur Kontrolle der Versorgung des Leuchtmittels mit elektrischer Energie besitzt das elektronische Bauteil vorzugsweise auch Mittel, die die elektrische Spannung auf der Ausgangsseite des Energiespeichers erfassen und an die Erfordernisse des Leuchtmittels anpassen. Dadurch können Energiespeicher verwendet werden, die ansonsten mit ihrer Ausgangsspannung über der maximal zulässigen Spannung des Leuchtmittels liegen. Es ist können daher beliebige Energiespeicher mit einer erfindungsgemäßen Leuchte kombiniert werden, was deren Einsatzbereich enorm steigert. So können auch Energiespeicher fremder Geräte, wie zum Beispiel die Akkus von Bohrmaschinen, Elektroschraubern und dergleichen verwendet werden, um eine erfindungsgemäße Leuchte zu betreiben.

Bevorzugt wird bei einer erfindungsgemäßen Leuchte sowohl die Ladespannung als auch die Betriebsspannung gleichzeitig zu regeln. Diese Maßnahme hat den Vorteil, dass der Energiespeicher der Leuchte geladen wird, während gleichzeitig die Leuchte in Betrieb ist. In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird der Ladestrom im Bedarfsfall unter Umgehung des Energiespeichers dem Leuchtmittel zugeführt mit dem Vorteil, dass eine erfindungsgemäße Leuchte auch dann noch betrieben werden kann, wenn der Energiespeicher defekt ist.

Zur Realisierung des Energiemanagements des Energiespeichers kann das elektronische Bauteil über Mittel verfügen, die die elektrische Spannung des Energiespeichers überwachen und mit den zulässigen Minimal- und Maximalwerten abgleichen. Bei Unter- bzw. Überschreiten der Grenzspannung kann dann durch Ausgabe eines Signals auf den Zustand des Energiespeichers aufmerksam gemacht werden.

Entsprechendes gilt für die Temperatur des Energiespeichers während des Ladevorgangs. Um hier einer thermischen Schädigung des Energiespeichers vorzubeugen, umfasst eine erfindungsgemäße Leuchte vorzugsweise Mittel, mit denen die Temperatur des Energiespeichers erfasst und überwacht wird.

Zur Erleichterung der Bedienung einer erfindungsgemäßen Leuchte kann diese mit einem Bewegungssensor gekoppelt sein, der ein Einschaltsignal an die Leuchte übermittelt, sobald eine Bewegung registriert wird. Dies erlaubt ein Einschalten einer erfindungsgemäßen Leuchte selbst dann, wenn keine freie Hand zur Bedienung der Leuchte zur Verfügung steht. Das Ausschalten erfolgt vorzugsweise über einen Zeitschalter.

Durch die optionale Integration des Empfangsteils einer Fernsteuerung ist es ferner möglich, eine erfindungsgemäße Leuchte von der Ferne aus zu bedienen, wobei insbesondere das Ein- und Ausschalten und/oder Dimmen des Leuchtmittels per Fernbedienung vorgenommen werden kann.

Vorteilhafterweise sind der Energiespeicher und das elektronische Bauteil zu einer kompakten Baugruppe innerhalb eines Gehäuses zusammengefasst, was neben einem kompakten Aufbau zusätzlich den Vorteil bringt, den Energiespeicher bei Bedarf einfach und rasch wechseln zu können.

Um einen möglichst universellen Einsatz einer erfindungsgemäßen Leuchte zu ermöglichen, ist in vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung zwischen Energiespeicher und Leuchtengehäuse ein Anschlussadapter angeordnet, der unterschiedliche Anschlussgeometrien für unterschiedliche Energiespeicher aufweist. Beispielsweise kann der Adapter aus einer Schiene bestehen, die am Leuchtengehäuse befestigt ist und entweder direkt oder über das elektronische Bauteil mit dem Leuchtmittel elektrisch verbunden ist. Die Schiene weist seitlich angeordnete Aufnahmen für mehrere Energiespeicher auf, die unterschiedliche Anschlussgeometrien aufweisen können. So ist es möglich, auch gerätefremde Energiespeicher auf einfache Art und Weise mit einer erfindungsgemäßen Leuchte zu kombinieren. Beispielsweise können auf Baustellen die Energiespeicher anderer Geräte wie die Akkus von Bohrmaschinen, Akkuschraubern, Schleifern und dergleichen genutzt werden, um die Betriebsdauer einer erfindungsgemäßen Leuchte zu verlängern. Die Möglichkeit der Verwendung von Fremdakkus erspart somit die Anschaffung eines zweiten gerätespezifischen Zweitakkus.

Trotz ihres kompakten Aufbaus ermöglicht eine erfindungsgemäße Leuchte das Ausrichten des Lichtstrahls in jede beliebige Raumrichtung. Zu diesem Zweck ist das Leuchtengehäuse gegenüber dem Leuchtenfuß um eine senkrecht zur Standfläche verlaufende Achse schwenkbar und in der gewählten Position feststellbar. Ebenso kann das Lampengehäuse um eine horizontale Achse verschwenkt und festgestellt werden, um den Lichtstrahl in vertikaler Richtung einstellen zu können.

Im einfachsten Fall wird eine erfindungsgemäße Leuchte mit ihrem Leuchtenfuß auf dem Untergrund abgestellt, der zu diesem Zweck eine ausreichende Standsicherheit gewährleistet. Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist der Leuchtenfuß hakenartig ausgebildet, was neben dem Abstellen der Leuchte auf dem Untergrund auch deren Einhängen in Stab- oder Stangenprofile erlaubt, beispielsweise von Baugerüsten. Die Anordnung von Magneten oder Saugnäpfen am Leuchtenfuß erlaubt ebenfalls die Fixierung einer erfindungsgemäßen Leuchte auf geeignetem Untergrund, beispielsweise an einem Container oder Kraftfahrzeug.

Als besonders vorteilhaft hat sich die Anordnung von Kühlrippen am Leuchtengehäuse herausgestellt, die die Energie des LED-Moduls an die Umgebung abgeben und so eine Temperaturregelung bewirken. Dies ist insbesondere bei Verwendung von Leuchtdioden als Leuchtmittel von Interesse, da erhöhte Temperaturen die Lebensdauer, Lichtintensität und Lichtfarbe der Leuchtdioden beeinflussen. Um gleichzeitig die beim Laden entstehende Wärmeenergie abführen zu können, kann der Energiespeicher ebenfalls thermisch mit den Kühlrippen gekoppelt sein, beispielsweise indem der Energiespeicher mit einer thermisch leitenden Montageplatte an den Kühlrippen befestigt ist. Die Montageplatte kann dabei auch zur kontaktbehafteten Anbringung des elektronischen Bauteils dienen, um die dort entstehende Wärme abzuführen.

Vorzugsweise kommen bei einer erfindungsgemäßen Leuchte Leuchtdioden als Leuchtmittel zum Einsatz, die sich aufgrund ihres geringen Energieverbrauchs, ihrer langen Lebensdauer und hohen Leuchtintensität für den mobilen Einsatz eignen. Durch die Anordnung verschiedenfarbiger Leuchtdioden auf dem LED-Modul ist es möglich, eine erfindungsgemäße Leuchte mit unterschiedlich farbigem Lichtstrahl zu betreiben. Die bevorzugte Leistung des LED-Moduls liegt in einem Bereich zwischen 20 Watt und 50 Watt.

Als Energiespeicher können Akkumulatoren aller Art dienen, wobei aufgrund ihrer hohen Energiedichte Lithium-Ionen-Akkus oder Lithium-Polymer-Akkus bevorzugt sind.

Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert, aus dem weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung hervorgehen. Für gleiche oder funktionsgleiche Merkmale unterschiedlicher Ausführungsformen werden dabei gleiche Bezugszeichen verwendet.

Es zeigt

1 eine Schrägansicht auf die Vorderseite einer erfindungsgemäßen Leuchte,

2 eine Schrägansicht auf die Hinterseite der in 1 dargestellten Leuchte,

3 eine Frontansicht auf die in 1 dargestellte Leuchte,

4 eine Rückansicht auf die in 1 dargestellte Leuchte,

5 u. 6 jeweils eine Seitenansicht auf die in 1 dargestellten Leuchte,

7 eine Draufsicht auf die in 1 dargestellte Leuchte,

8 eine Unteransicht auf die in 1 dargestellte Leuchte,

9 eine Explosionsdarstellung der in 1 dargestellten Leuchte,

10 eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Leuchte,

11 eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Leuchte, und

12 eine vierte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Leuchte.

Eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Leuchte 1 ist in den 1 bis 9 dargestellt. Die dort gezeigte Leuchte 1 weist ein halbschalenförmiges Gehäuse 2 auf, das zur Vorderseite hin offen ist. Von der offenen Vorderseite her ist ein im Grundriss rechteckiger trichterförmiger Reflektor 3 in das Leuchtengehäuse 2 eingesetzt, wobei dessen trapezförmige Trichterflächen in das Leuchtengehäuse 2 hineinreichen und einen Lichtstrahl in einem vorgegebenen Abstrahlwinkel reflektieren. Im Tiefpunkt des Reflektors 3 sieht man eine Öffnung 4, in die ein LED-Chip 5 als Leuchtmittel eingesetzt ist. Der LED-Chip 5 besteht im Wesentlichen aus einer mit einer Anzahl von Leuchtdioden bestückten Platine.

Die Vorderseite des Leuchtengehäuses 2 ist durch eine Scheibe 6 aus gehärtetem Glas verschlossen. Mit Hilfe eines Rahmens 8 und Schrauben 9 ist die Scheibe 6 unter Zwischenfügen einer Dichtung 7 am Leuchtengehäuse 2 befestigt. An der Rückseite des Leuchtengehäuses 2 verläuft eine Vielzahl vertikal ausgerichteter paralleler Kühlrippen 10, die zur Wärmeabfuhr der im Bereich des LED-Chips 5 anfallenden Wärme dienen. Das Leuchtengehäuse 2, der Reflektor 3 und die Kühlrippen 11 bestehen vorzugsweise aus Metall, um eine möglichst gute Wärmeableitung zu erreichen. Durch die Verwendung von Aluminium als Metall bleibt die Mobilität der Leuchte 1 uneingeschränkt erhalten.

Die Kühlrippen 10 dienen zusätzlich zur Befestigung einer Energieversorgungseinheit 11, zu der eine Montageplatte 12, ein elektronisches Bauteil 15, ein Energiespeicher 14 sowie eine Haube 13 gehört. Die Montageplatte 12 ist mit ihrer einen Seite mit Kontakt an die Kühlrippen 10 angeschraubt, während die andere Seite zur Aufnahme des elektronischen Bauteils 15 dient. Daraus ergibt sich eine thermische Kopplung zwischen Energieversorgungseinheit 11 und Kühlrippen 10, die zur Kühlung der Energieversorgungseinheit 11 beiträgt. Darüber hinaus ist die Montageplatte 12 zur Befestigung der Haube 13 bestimmt, in der zudem die Zellen des aufladbaren Energiespeichers 14 untergebracht sind. Als Energiespeicher 14 werden vorzugsweise ein Lithium-Ionen-Akku oder einem Lithium-Polymer-Akku verwendet, was jedoch den Gebrauch handelsüblicher Batterien nicht ausschließen soll. Das elektronische Bauteil 15 vereint eine Anzahl integrierter Schaltkreise auf einer Platine und ist verantwortlich für das Energiemanagement der Energieversorgungseinheit 11.

In die Haube 13 sind ferner ein Schalter 16 zum An- und Ausschalten der Leuchte 1, eine Kontrollanzeige 17 zur Anzeige des Ladezustands des Energiespeichers 14, ein Dimmer 19 zur Regelung der Helligkeit des Leuchtmittels sowie eine Steckbuchse 18 für eine externe Stromzufuhr integriert. Über die Steckbuchse 18, die mit dem elektronischen Bauteil 15 verbunden ist, kann der Energiespeicher 14 geladen und/oder das LED-Modul 5 direkt oder mittelbar über den Energiespeicher 14 während des Ladevorgangs mit Energie versorgt werden.

Für einen sicheren Stand ist die Leuchte 1 mit einem Leuchtenfuß 20 ausgestattet, der unter anderem zwei parallele und in seitlichem Abstand verlaufende Lagerstäbe 21 aufweist, die an ihrer Oberseite über eine Traverse 22 starr miteinander verbunden sind. Daraus ergibt sich eine H-förmige Ausbildung des von Lagerstäben 21 und Traverse 22 gebildeten Fußteils, welches die Standfläche der Leuchte 1 definiert. Die Enden der Lagerstäbe 21 sind mit Kappen 23 versehen.

Der Leuchtenfuß 20 umfasst außerdem ein U-förmiges Halteprofil 24, dessen Steg 25 mittig mittels einer Feststellschraube 26 lösbar mit der Traverse 22 verschraubt ist. Die beiden an den Steg 25 anschließenden Schenkel 27 umgreifen das Leuchtengehäuses 2 teilweise und sind an den Seiten des Leuchtengehäuses 2 mittels der Feststellschrauben 28 lösbar mit dem Leuchtengehäuse 2 verschraubt.

Diese Ausbildung des Leuchtenfußes 20 erlaubt eine Ausrichtung des von der Leuchte 1 erzeugten Lichtstrahls, indem das Leuchtengehäuse 2 nach Lösen der Feststellschraube 26 um eine vertikale Achse 34 in Position gebracht und durch Anziehen der Feststellschraube 26 fixiert wird. Darüber hinaus ist ein Schwenken des Leuchtengehäuses 2 um eine horizontale Achse 35 möglich, indem die Feststellschrauben 28 gelöst und nach Erreichen der gewünschten Position wieder festgezogen werden.

Schließlich umfasst die Leuchte 1 noch einen U-förmigen Griff 29, dessen beide freien Enden ebenfalls an den Seiten des Leuchtengehäuses 2 starr befestigt sind. Zur Erhöhung des Tragekomforts ist der Griff 29 im Stegbereich mit einem Schaumstoff 30 ummantelt.

Die in 10 dargestellte zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Leuchte 1' unterscheidet sich von der in den 1 bis 9 beschriebenen lediglich durch einen veränderten Leuchtenfuß 20', so dass ansonsten das dort Gesagte gilt. Der Leuchtenfuß 20' gemäß 2 weist Lagerstäbe 21' auf, deren Enden jeweils nach unten um 180° umgebogen sind und dabei mit ihren freien Enden parallel zum Mittelbereich der Lagerstäbe 21' verlaufen. Durch einen zwischen den Enden eingehaltenen axialen Abstand ergibt sich somit eine C-förmige Gestalt der Lagerstäbe 21', die es erlaubt, die Leuchte 1 wie gewohnt auf im Wesentlichen ebenen Untergrund abzustellen. Gleichzeitig bilden die C-förmigen ausgebildeten Lagerstäbe 21' Haken, mit denen eine erfindungsgemäße Leuchte 1' in Stabprofile wie sie beispielsweise an Gerüsten vorkommen eingehängt werden kann.

Eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Leuchte 1'' ist in 11 dargestellt. Die Leuchte 1'' unterscheidet sich wiederum von der unter den 1 bis 9 beschriebenen durch eine veränderte Ausbildung des Leuchtenfußes 20''. Ansonsten gilt das unter den 1 bis 9 Gesagte. Der Leuchtenfuß 20'' gemäß 11 besteht aus Lagerstäben 21'', die auf der Rückseite der Leuchte 1'' verlängert und die verlängerten Teilabschnitte 31 nach oben aufgebogenen sind. Auf diese Weise bilden die Teilabschnitte 31 der Lagerstäbe 21'' eine zweite Aufstandsfläche, die ein Kippen der Leuchte 1'' nach hinten ermöglicht, um den Lichtstrahl der Leuchte 1'' nach oben zu lenken.

12 zeigt schließlich eine vierte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Leuchte 1''', bei der an den Enden der Lagerstäbe 21 Magnete 32 angebracht sind. Eine solche Ausbildung erlaubt die Befestigung der Leuchte 1''' mit ihrem Leuchtenfuß 20''' an metallischen Flächen wie beispielsweise Containern, wobei die Leuchte 1''' sowohl hängend über Kopf als auch an vertikalen Flächen befestigt werden kann.

Darüber hinaus zeigt 12 die Kombination einer erfindungsgemäßen Leuchte 1''' mit einem Solarpanel 33, dessen Solarzellen zur Aufladung des Energiespeichers 14 dienen und somit einen vom Stromnetz völlig unabhängigen Betrieb einer erfindungsgemäßen Leuchte 1''' erlauben. Zur lösbaren Befestigung des Solarpanels 33 stehen von der Unterseite des Panels 33 Rohrstutzen 36 ab, die in die seitlichen Schenkel 37 des Griffs 29 eingesteckt werden können. Anstelle eines starren Solarpanels 33 ist auch die Verwendung eines flexiblen Solarmoduls möglich. Es versteht sich, dass das beschriebene Solarpanel 33 auch mit den zuvor beschriebenen Ausführungsformen kombiniert werden kann.