Title:
Computersystem zur Verwaltung der Kommunikation in einer Zelle eines drahtlosen Kommunikationssystems
Kind Code:
U1


Abstract:

Computersystem, das dazu eingerichtet ist, die Kommunikation in einer Zelle eines drahtlosen Kommunikationssystems (300) zu verwalten, wobei das Computersystem beinhaltet:
einen Sender-Empfänger (394), der dazu eingerichtet ist, die Kommunikation mit einem ersten Benutzerendgerät (516) und einem zweiten Benutzerendgerät (517) zu unterstützen; und
ein Prozessormodul (396), das kommunikativ mit dem Sender-Empfänger (394) verbunden ist, wobei das Prozessormodul (396) eingerichtet ist:
Standortinformation des ersten Benutzerendgeräts (516) und des zweiten Benutzerendgeräts (517) zu bestimmen;
einen ungefähren Abstand zwischen dem ersten Benutzerendgerät (516) und dem zweiten Benutzerendgerät (517) zu bestimmen, wobei der ungefähre Abstand wenigstens teilweise auf den Standortinformationen des ersten Benutzerendgeräts (516) und des zweiten Benutzerendgeräts (517) beruht;
eine geografische Nähe zwischen dem ersten Benutzerendgerät (516) und dem zweiten Benutzerendgerät (517) zu bestimmen, wobei die geographische Nähe wenigstens teilweise auf dem ungefähren Abstand zwischen dem ersten Benutzerendgerät (516) und dem zweiten Benutzerendgerät (517) beruht;
ein Störeinflusspotential (520) von Uplink(UL)- auf Downlink(DL)-Kanäle (135, 140) zwischen dem ersten Benutzerendgerät (516) und dem zweiten Benutzerendgerät (517) während der jeweiligen Kommunikation mit dem Computersystem zu bestimmen, wobei das bestimmte Störeinflusspotential (520) wenigstens teilweise auf der geographischen Nähe zwischen dem ersten Benutzerendgerät (516) und dem zweiten Benutzerendgerät (517) beruht; und
eine Zeiteinteilung von UL- und DL-Ressourcen (505, 510) einer Halbduplex-Kommunikation für das jeweilige erste Benutzerendgerät (516) und das zweite Benutzerendgerät (517) vorzunehmen, wobei die Zeiteinteilung wenigstens teilweise auf dem Störeinflusspotential (520) beruht. embedded image




Application Number:
DE202011111012U
Publication Date:
08/09/2018
Filing Date:
11/08/2011
Assignee:
Intellectual Ventures Holding 81 LLC (Nev., Las Vegas, US)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Dendorfer & Herrmann Patentanwälte Partnerschaft mbB, 80331, München, DE
Claims:
Computersystem, das dazu eingerichtet ist, die Kommunikation in einer Zelle eines drahtlosen Kommunikationssystems (300) zu verwalten, wobei das Computersystem beinhaltet:
einen Sender-Empfänger (394), der dazu eingerichtet ist, die Kommunikation mit einem ersten Benutzerendgerät (516) und einem zweiten Benutzerendgerät (517) zu unterstützen; und
ein Prozessormodul (396), das kommunikativ mit dem Sender-Empfänger (394) verbunden ist, wobei das Prozessormodul (396) eingerichtet ist:
Standortinformation des ersten Benutzerendgeräts (516) und des zweiten Benutzerendgeräts (517) zu bestimmen;
einen ungefähren Abstand zwischen dem ersten Benutzerendgerät (516) und dem zweiten Benutzerendgerät (517) zu bestimmen, wobei der ungefähre Abstand wenigstens teilweise auf den Standortinformationen des ersten Benutzerendgeräts (516) und des zweiten Benutzerendgeräts (517) beruht;
eine geografische Nähe zwischen dem ersten Benutzerendgerät (516) und dem zweiten Benutzerendgerät (517) zu bestimmen, wobei die geographische Nähe wenigstens teilweise auf dem ungefähren Abstand zwischen dem ersten Benutzerendgerät (516) und dem zweiten Benutzerendgerät (517) beruht;
ein Störeinflusspotential (520) von Uplink(UL)- auf Downlink(DL)-Kanäle (135, 140) zwischen dem ersten Benutzerendgerät (516) und dem zweiten Benutzerendgerät (517) während der jeweiligen Kommunikation mit dem Computersystem zu bestimmen, wobei das bestimmte Störeinflusspotential (520) wenigstens teilweise auf der geographischen Nähe zwischen dem ersten Benutzerendgerät (516) und dem zweiten Benutzerendgerät (517) beruht; und
eine Zeiteinteilung von UL- und DL-Ressourcen (505, 510) einer Halbduplex-Kommunikation für das jeweilige erste Benutzerendgerät (516) und das zweite Benutzerendgerät (517) vorzunehmen, wobei die Zeiteinteilung wenigstens teilweise auf dem Störeinflusspotential (520) beruht.

Computersystem nach Anspruch 1, bei dem das Prozessormodul (396), das dazu eingerichtet ist, Standortinformationen des ersten Benutzerendgeräts (516) und des zweiten Benutzerendgeräts (517) zu bestimmen, ein Prozessormodul (430) aufweist, das dazu eingerichtet ist, die Standortinformationen des ersten Benutzerendgeräts (516) und des zweiten Benutzerendgeräts (517) unter einer Vielzahl von Benutzerendgeräten (325) zu bestimmen.

Computersystem nach Anspruch 2,
bei dem das Prozessormodul (396), das dazu eingerichtet ist, die Standortinformationen des ersten Benutzerendgeräts (516) und des zweiten Benutzerendgeräts (517) zu bestimmen, ferner ein Prozessormodul (430) aufweist, das dazu eingerichtet ist:
eine Anforderung an das erste Benutzerendgerät (516) und das zweite Benutzerendgerät (517) zu übertragen, eine Messung in Zusammenhang mit den jeweiligen Standortinformationen auszuführen; und
die Messung von dem ersten Benutzerendgerät (516) und dem zweiten Benutzerendgerät (517) zu empfangen.

Computersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem das Prozessormodul (396), das dazu eingerichtet ist, die Standortinformationen des ersten Benutzerendgeräts (516) und des zweiten Benutzerendgeräts (517) zu bestimmen, ein Prozessormodul (430) aufweist, das dazu eingerichtet ist, von dem ersten Benutzerendgerät (516) und dem zweiten Benutzerendgerät (517) erhaltene Informationen über Taktungsvoreinstellungen zu analysieren.

Computersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem das Prozessormodul (396), das dazu eingerichtet ist, die Standortinformationen des ersten Benutzerendgeräts (516) und des zweiten Benutzerendgeräts (517) zu bestimmen, ein Prozessormodul (430) aufweist, das dazu eingerichtet ist, erhaltene Pfadverlustinformationen der von dem ersten Benutzerendgerät (516) und dem zweiten Benutzerendgerät (517) erhaltenen Kommunikation zu bestimmen.

Computersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem das Prozessormodul (396), das dazu eingerichtet ist, die Standortinformationen des ersten Benutzerendgeräts (516) und des zweiten Benutzerendgeräts (517) zu bestimmen, ein Prozessormodul (430) aufweist, das dazu eingerichtet ist, geographische Standortinformationen von dem ersten Benutzerendgerät (516) und dem zweiten Benutzerendgerät (517) zu empfangen.

Computersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem das Prozessormodul (396), das dazu eingerichtet ist, die Zeiteinteilung der Halbduplex-Kommunikationsressource für das erste Benutzerendgerät (516) und für das zweite Benutzerendgerät (517) vorzunehmen (630), ein Prozessormodul (430) aufweist, das dazu eingerichtet ist, die Zeiteinteilung der HalbduplexKommunikationsressource gemäß einem Sendeleistungspegel des ersten Benutzerendgeräts (516) und des zweiten Benutzerendgeräts (517) vorzunehmen.

Computersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, das ferner ein Prozessormodul (396) aufweist, das dazu eingerichtet ist, wiederholt ein Störeinflusspotential (520) zwischen dem ersten Benutzerendgerät (516) und dem zweiten Benutzerendgerät (517) zu bestimmen, wenn diese jeweils mit dem Computersystem in Kommunikation stehen, und das dazu eingerichtet ist, auf dieser Grundlage die Zeiteinteilung der Halbduplex-Kommunikationsressource für das erste Benutzerendgerät (516) und für das zweite Benutzerendgerät (517) zu aktualisieren.

Computersystem nach Anspruch 8, bei dem das Prozessormodul (396), das dazu eingerichtet ist, die Zeiteinteilung der Halbduplex-Kommunikationsressource für das erste Benutzerendgerät (516) und das zweite Benutzerendgerät (517) zu aktualisieren, ein Prozessormodul (430) aufweist, das dazu eingerichtet ist, die Aktualisierung der Zeiteinteilung der Halbduplex-Kommunikationsressource für das erste Benutzerendgerät (516) und das zweite Benutzerendgerät (517) auf Basis mindestens eines Elements einer Gruppe vorzunehmen, die besteht aus: per Zeitschlitz, per Frame und per Multiframe.

Computersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, das ferner ein Prozessormodul (396) aufweist, das dazu eingerichtet ist, die Verwendung der Halbduplex-Kommunikationsressource (505, 510) in dem drahtlosen Kommunikationssystem (300) zu überwachen, und auf dieser Basis dazu eingerichtet ist, wahlweise mindestens ein Element einer Gruppe einzuleiten, bestehend aus:
Bestimmen von Standortinformationen des ersten Benutzerendgeräts (516) und des zweiten Benutzerendgeräts (517);
Bestimmen eines Störeinflusspotentials (520) zwischen dem ersten Benutzerendgerät (516) und dem zweiten Benutzerendgerät (517), wenn diese jeweils mit dem Computersystem kommunizieren, und
Zeiteinteilung einer Halbduplex-Kommunikationsressource (505, 510) für das erste Benutzerendgerät (516) und das zweite Benutzerendgerät (517).

Computersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 10, bei dem das Prozessormodul, das dazu eingerichtet ist, die Zeiteinteilung der UL- und DL-Ressourcen (505, 510) der Halbduplex-Kommunikation für das erste Benutzerendgerät (516) und für das zweite Benutzerendgerät (517) vorzunehmen, jeweils ein Prozessormodul (430) aufweist, das dazu eingerichtet ist, das erste Benutzerendgerät (516) und das zweite Benutzerendgerät (517) als eine einzige Entität zu behandeln, wenn eine Zeiteinteilung einer Halbduplex-Kommunikationsressource (505, 510) durchgeführt wird, wodurch eine Zeiteinteilung der Ressource sowohl zum ersten Benutzerendgerät (516) und zum zweiten Benutzerendgerät (517) vermieden wird.

Description:
GEBIET DER ERFINDUNG

Das Gebiet dieser Erfindung betrifft eine Zeiteinteilung von Kommunikationsressourcen in drahtlosen Kommunikationssystemen, und insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, eine Zeiteinteilung von HD-FDD-Kommunikation (HD = Halbduplex; FDD = Frequenzduplex) in einem 3GPP™-Mobilfunk-Kommunikationssystem (3GPP™ = 3rd Generation Partnership Project).

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Während der 1980er und 1990er Jahre wurden Mobilfunk-Kommunikationssysteme der zweiten Generation (2G) implementiert, um Mobiltelefonkommunikationen bereitzustellen. Mobilfunk-Kommunikationssysteme der dritten Generation (3G) wurden während etwa des vergangenen Jahrzehnts weit verbreitet installiert, um die Kommunikationsdienste, die für Mobiltelefonbenutzer bereitgestellt werden können, weiter zu verbessern. Die Kommunikationssysteme der dritten Generation, welche die größte Verbreitung aufweisen, basieren auf der Technik von Code-Multiplex (CDMA) sowie Frequenzduplex (FDD) oder Zeitduplex (TDD).

FDD bedeutet, dass der Sender und der Empfänger, in einem gegebenen Gerät oder einer Basisstation, auf unterschiedlichen Trägerfrequenzen arbeiten. UL- und DL-Frequenzen/- Teilbänder (UL=Uplink; DL= Downlink) sind durch einen Frequenzversatz getrennt. FDD kann im Fall eines symmetrischen Verkehrs wie beispielsweise Sprache effizient sein, und demzufolge handelt es sich bei vielen in der Vergangenheit verwendeten Spektrumszuteilungen um eine gepaarte Anordnung für einen FDD-Betrieb.

Ein Vollduplex-System ermöglicht eine Kommunikation in beiden Richtungen zu/von einer Basisstation, und ermöglicht, anders als Halbduplex, dass dies gleichzeitig erfolgt. Festnetz-Telefonnetze sind Vollduplex-Systeme, da sie ermöglichen, dass beide Sprecher gleichzeitig sprechen und gehört werden. Zweiweg-Funkverbindungen können beispielsweise als Vollduplex-Systeme ausgelegt sein, die auf der einen Frequenz senden und auf einer unterschiedlichen Frequenz empfangen.

Ein Halbduplex-System ermöglicht eine Kommunikation in beiden Richtungen, jedoch zu einem jeweiligen Zeitpunkt nur in einer einzigen Richtung (nicht gleichzeitig). Typischerweise muss, sobald ein Teilnehmer beginnt ein Signal zu empfangen, er darauf warten, dass der Sender mit dem Senden aufhört, bevor er antwortet. Ein Beispiel eines Halbduplex-Systems ist ein Zwei-Teilnehmer-System, wie beispielsweise ein Zweiweg-Funksystem von der Art eines „Walkie-Talkie“, wobei der eine Benutzer ein Ende eines Sendens anzeigen muss, und gewährleisten muss, dass jeweils lediglich ein einziger Teilnehmer sendet, da beide Teilnehmer auf der gleichen Frequenz senden, was manchmal als Simplex-Kommunikation bezeichnet wird.

Die jüngste Entwicklung bei 3G-Kommunikationssystemen ist der LTE-Mobilfunk-Kommunikationsstandard (LTE = Long Term Evolution), wobei diese manchmal als 4G-Systeme (4G = 4. Generation) bezeichnet werden, welche zu den 3GPP™-Standards konform sind, und diese werden in im Besitz von Netzbetreibern befindlichen, bestehenden Spektrumszuteilungen sowie noch zu lizenzierenden neuen Spektrumszuteilungen zum Einsatz kommen. Ungeachtet der Tatsache, ob diese LTE-Spektrumszuteilungen bestehende 2G-und 3G-Zuteilungen, bei denen eine Neuverteilung für 4G-Systeme vorgenommen wurde, oder neue Spektrumszuteilungen für bestehende Mobilkommunikationssysteme verwenden, handelt es sich bei ihnen primär um ein gepaartes Spektrum für einen FDD-Betrieb.

TDD-Systeme verwenden dieselbe Trägerfrequenz sowohl für UL-Übertragungen (UL = Uplink), d. h. Übertragungen von der drahtlosen Mobilkommunikationseinheit (die häufig als drahtlose Teilnehmerkommunikationseinheit bezeichnet wird) über eine drahtlose Dienstbasisstation zur Kommunikationsinfrastruktur, als auch für DL-Übertragungen (DL = Downlink), d. h. Übertragungen von der Kommunikationsinfrastruktur über eine Dienstbasisstation zur drahtlosen Mobilkommunikationseinheit. Bei TDD ist die Trägerfrequenz im Zeitbereich unterteilt in eine Abfolge von Zeitschlitzen und/oder Frames. Die einzige Trägerfrequenz wird während einiger Zeitschlitze Uplink-Übertragungen zugewiesen, und während anderer Zeitschlitze Downlink-Übertragungen. In FDD-Systemen wird ein Paar von getrennten Trägerfrequenzen jeweils für Uplink- bzw. Downlink-Übertragungen verwendet, um Störeinflüsse zwischen diesen zu vermeiden. Ein Beispiel für Kommunikationssysteme, welche diese Prinzipien verwenden, ist UMTS™ (Universal Mobile Telecommunication System).

Typischerweise ist eine drahtlose Teilnehmereinheit mit einer einzigen drahtlosen Dienstkommunikationseinheit ‚verbunden‘, d. h. einer Basisstation, die eine einzige Kommunikationszelle bedient. Übertragungen in anderen Kommunikationszellen des Netzwerks erzeugen typischerweise Signale, die einen störenden Einfluss auf diese drahtlose Teilnehmereinheit haben. Aufgrund des Vorhandenseins dieser störenden Signale ist eine Beeinträchtigung der maximalen erzielbaren Datenrate, die zur drahtlosen Teilnehmereinheit aufrechterhalten wird, typisch. Ein derartiger Störeinfluss wird häufig als ‚Inter-Zellen-Störeinfluss‘ bezeichnet.

Jedoch kann eine drahtlose Teilnehmerkommunikationseinheit auch innerhalb der Kommunikationszelle einen Störeinfluss, der von anderen innerhalb derselben Zelle kommunizierenden drahtlosen Teilnehmerkommunikationseinheiten kommt, erfahren/von diesem betroffen sein. Ein derartiger Störeinfluss wird häufig als Intra-Zellen-Störeinfluss bezeichnet.

Der Duplex-Teilungsabstand, zwischen Uplink- und Downlink-Frequenzträgern, und der Duplex-Zwischenraum, d. h. die Frequenztrennung zwischen den Rändern des Uplink- und des Downlink-Bandes, variieren häufig über die Spektrumszuteilungen von FDD-Systemen. In einigen Fällen können sowohl der Duplex-Abstand als auch der Duplex-Zwischenraum sehr schmal festgelegt sein, beispielsweise mit einem Duplex-Teilungsabstand ≅ 2x Kanalbandbreite und einem Duplex-Zwischenraum ≅ 1x Kanalbandbreite. In diesen Fällen ist ein Halbduplex-Betrieb des Mobiltelefons wünschenswert oder meistens notwendig, da es praktisch unmöglich ist, die erforderliche HF-Filterung (HF = Hochfrequenz) zur Durchführung eines Vollduplex-FDD in einem Formfaktor zu bewerkstelligen, der mit der immer weiter abnehmenden Größe eines Kommunikationshandgerätes kompatibel ist.

Der Hauptgrund für dieses Phänomen bei einem Handgerät ist, dass ein Duplexer (Funkfrequenztrenner/-filter), der einen gleichzeitigen Uplink- und Downlink-Betrieb ohne Störeinflüsse von dem jeweils anderen ermöglicht, aus Kosten- und/oder Größengründen physisch nicht realisierbar. Tatsächlich muss der Duplexer in dem Übertragungsweg im Wesentlichen die ACLR-Abstrahlungen (ACLR = Adjacent Channel Leakage Rejection) des Senders filtern, derart, dass vom Handgerät kommende Übertragungen, die in die Empfangskette des Handgerätes streuen, deutlich unterhalb des Grundrauschens des Empfängers liegen. Außerdem muss der Duplexer im Empfangszweig auch das Sendesignal (UL-Signal) filtern (In-Band und nicht Out-of-Band), so dass es den Empfänger nicht blockiert.

Nachfolgend bezugnehmend auf 1 ist ein graphisches Beispiel 100 des zuvor erwähnten FDD-HD-Problems dargestellt, und zwar als Sendeleistung 105 über einer Frequenz 110. Das UL-Sendeband 115 ist als benachbart dem DL Empfangsband 120 dargestellt. Innerhalb dieser Frequenzbänder sind gepaarte schmalbandige UL-Sendekanäle 135 und DL-Empfangskanäle 140 zugeteilt, wobei Übertragungen des UL-Kanals, die für den Downlink-Empfangskanal Out-of-Band liegen, durch das Empfangsfilter auf einen akzeptabel niedrigen Leistungspegel gefiltert werden 125. Zum UL benachbarte Kanalabstrahlungen, die für den Downlink-Kanal In-Band liegen, werden durch das Sendefilter auf einen akzeptablen Pegel gefiltert 130. Die gepaarte Beschaffenheit der bei Duplex vorliegenden schmalen Sende-Empfangs-Trennung (Duplex-Abstand) 145 ist ebenfalls dargestellt.

In der Vergangenheit haben sich Halbduplex-Systeme, die typischerweise von schmalbandiger Beschaffenheit sind, auf eine Kombination von Kanalfilterung (auf Basisband-Frequenzen) und HF-Bandfilterung (HF = Hochfrequenz) im Empfänger gestützt, um für eine ausreichende Selektivität zum Schutz gegen einen zwischen Benutzern stattfindenden Störeinfluss zu sorgen, wenn sich zwei Benutzer in unmittelbarer Nähe befinden. Somit erfährt in HD-FDD-Systemen die eine Kommunikationseinheit eine Zeiteinteilung als UL-Ressource in einem ersten Zeitschlitz, während eine zweite Kommunikationseinheit für denselben Zeitschlitz eine Zeiteinteilung als DL-Ressource erfahren kann. Nimmt man als Beispiel TETRA (Terrestrial European Trunked Radio) mit zugewiesenen Spektralbändern auf 400 MHz, gibt es 2 × 5 MHz Zuteilungen mit einem Duplex-Abstand von 10 MHz zwischen Uplink- und Downlink-Trägern oder einem Duplex-Zwischenraum von 5 MHz. Das TETRA-System arbeitet mit einer schmalen Kanalbandbreite von 25 kHz über die Spektrumszuteilungen von 2 × 5 MHz, und daher ist in diesem Szenario der Downlink-Kanal viele Kanäle entfernt von dem entsprechenden Uplink-Kanal. Somit ist ein Filtern für einen Vollduplex-Betrieb durchführbar.

Jedoch fällt, betrachtet man einen 5-MHz-Anwendungsfall eines LTE-Systems in diesem Spektralband, der Downlink-Kanal in den zweiten benachbarten Kanal des Uplink. Die Default-Leistung des zweiten benachbarten Kanals eines LTE-UE (UE = User Equipment = Benutzerendgerät) ist ähnlich derjenigen eines UMTS™-UE der gleichen Bandbreite bei -43 dBc. Falls die Sendeleistung des UE eine Größe von +23 dBm hat, bedeutet dies, dass die Leistung des benachbarten Kanals ohne irgendwelche speziellen Filtermaßnahmen -20 dBm beträgt. Das Grundrauschen eines akzeptablen UE beträgt typischerweise ca. -100 dBm. Somit muss, damit ein Anstieg des Rauschens von weniger als 3 dB bewirkt wird, der Störeinfluss auf oder unterhalb dieses Pegels liegen. Somit wird eine signifikante zusätzliche Selektivität (oder HF-Signalunterdrückung) von 80 dB von jeglichem Duplexer oder jeglicher Abfolge von Filtern gefordert.

Falls jedoch anstelle der Verwendung von TETRA in dem 400-MHz-Band ein datenorientiertes Breitband-System zum Einsatz kommt, wie beispielsweise HD-FDD-LTE, mit einer Kanalbandbreite von 5 MHz, dann ist ein Filtern auf einen geeigneten Pegel 10 MHz entfernt viel schwieriger zu erzielen, wenn nicht unmöglich, in Anbetracht des aktuellen und des prognostizierten Standes der Technik bei der Filtertechnik.

In einer Basisstation würde, bei akzeptabler Größe und Kosten eines Duplexers, der Betrieb weiterhin in Vollduplex-Kommunikation unter Verwendung aller verfügbaren Frequenz-/Zeitressourcen erfolgen. In der Basisstation kann das zuvor erwähnte Niveau einer HF-Filterung mit aus Metall gefrästen Hohlraumresonanzfiltern bewerkstelligt werden, manchmal unter Verwendung von dielektrischen Resonatoren, die heutzutage ungefähr 500 US$ kosten und bei Frequenzen unterhalb 1 GHz beträchtliche Größe haben. Man beachte, dass, da die Elemente dieser Filter zur Trägerwellenlänge proportional sind, bei abnehmender Frequenz deren Größe zunimmt. Daher wären derartige Bauteiltypen niemals geeignet für einen kleinen Formfaktor aufweisende Geräte des Typs Handgerät, hingegen ist in einer Basisstation ein Vollduplex-Betrieb weiterhin akzeptabel.

2 zeigt ein Beispiel der Taktsteuerung 200 bei Vollduplex-FDD-UE-Kommunikationen (UE = Benutzerendgerät) sowie von Halbduplex-FDD-Kommunikationen 240. Wie dargestellt, ermöglicht die Vollduplex-FDD-UE-Kommunikation 200, dass gleichzeitige Zeitschlitze zugewiesen werden, und zwar UL-Zeitschlitze 210 für ein Senden des UE und DL-Zeitschlitze für ein Empfangen 220 an dem UE. Wie dargestellt, erlauben die Halbduplex FDD-UE-Kommunikationen 240 nicht, dass durch einen Basisstations-Zeiteinteiler gleichzeitige UL-Sendezeitschlitze 250 und DL-Empfangszeitschlitze 260 zugewiesen werden.

In einem HD-FDD-System ist der Zeiteinteiler dafür verantwortlich, dass einem gegebenen Benutzer nicht gleichzeitig dieselben Uplink- und Downlink-Schlitze zugeteilt werden. Dies löst das Problem des Intra-Benutzer-Störeinflusses (d. h. der Zeiteinteiler kann gewährleisten, dass das UE nicht gleichzeitig sendet und empfängt, oder zumindest wird eine Zeiteinteilung von Zeitschlitzen so vorgenommen, dass eine ausreichende Schaltzeit zwischen Sende- und Empfangsbetrieb eingeräumt wird).

Jedoch besteht die Möglichkeit eines Inter-Benutzer-Problems zwischen zwei Handgeräten, falls einem Benutzer eines ersten Handgerätes ein Downlink-Schlitz zugeteilt wird, hingegen einem anderen Benutzer eines zweiten Handgerätes, das sich in unmittelbarer Nähe zu dem ersten Handgerät befindet, derselbe Uplink-Zeitschlitz zugeteilt wird. Dieses Inter-Benutzer-Problem ist weniger schwerwiegend als das möglicherweise auftretende Intra-Benutzer-Problem, und zwar aufgrund der Kopplungsverluste (zusätzlich zu jeglicher Duplexer-Dämpfung), jedoch kann dies anerkanntermaßen weiterhin ein ernstes Problem darstellen, falls der Störer mit hoher Leistung sendet und das von dem Störeinfluss betroffene Handgerät sich am Rand einer Kommunikationszelle befindet.

Demzufolge sind die aktuellen Verfahren suboptimal. Daher wäre ein verbesserter Mechanismus vorteilhaft, der sich mit dem möglichen Problem eines Inter-Benutzer-Störeinflusses befasst, beispielsweise für ein Szenario, bei dem ein neuartiges Breitbandsystem in einer früher verwendeten Spektrumszuteilung, wie sie traditionell von einem Schmalbandsystem verwendet wurde, zum Einsatz kommen kann.

INHALT DER ERFINDUNG

Demgemäß wird mit der Erfindung versucht, eine Abschwächung, Minderung oder Beseitigung eines oder mehrerer der zuvor erwähnten Nachteile, alleine oder in beliebiger Kommunikation, zu bewerkstelligen.

Gemäß den Aspekten der Erfindung wird ein Mobilfunk-Kommunikationssystem, integrierte Schaltkreise und Kommunikationseinheiten bereitgestellt, welche ausgebildet oder konfiguriert sind, die hier beschriebenen Konzepte zu implementieren, wie in den anliegenden Ansprüchen detailliert dargelegt.

Diese und weitere Aspekte, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden mit Bezug auf das/die nachfolgend beschriebene(n) Ausführungsbeispiel(e) klar werden und verdeutlicht werden.

Figurenliste

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend lediglich beispielhaft mit Bezug auf die anliegenden Zeichnungen beschrieben; diese zeigen:

  • 1 eine bekannte Schmalband-FDD-Struktur (FDD = Frequenzduplex);
  • 2 eine bekannte Struktur eines/einer Funk-FD- und -HD-FDD-Framing/ Taktsteuerung (FD = Vollduplex; HD = Halbduplex);
  • 3 ein 3GPP™-LTE-Mobilfunk-Kommunikationssystem, das gemäß einigen Ausführungsbeispielen der Erfindung ausgebildet ist;
  • 4 eine drahtlose Dienstkommunikationseinheit, beispielsweise eine eNodeB-Basisstation, die gemäß einigen Ausführungsbeispielen der Erfindung ausgebildet ist;
  • 5 ein Diagramm eines HD-FDD-Systems und eine Struktur eines Framing/ einer Taktsteuerung;
  • 6 ein Beispiel eines Ablaufdiagramms für eine Zeiteinteilung einer HD-FDD-Kommunikation; und
  • 7 ein typisches Computersystem, das verwendet werden kann, um eine Signalverarbeitungsfunktionalität bei Ausführungsbeispielen der Erfindung zu implementieren.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSBEISPIELEN DER ERFINDUNG

Der Fokus der folgenden Beschreibung liegt auf Ausführungsbeispielen der Erfindung, die auf ein UMTS™-Mobilfunk-Kommunikationssystem (UMTS™ = Universal Mobile Telecommunication System) Anwendung finden können, und insbesondere einem UTRAN (UMTS™ Terrestrial Radio Access Network), das in jeglichem gepaarten oder ungepaarten Spektrum in einem 3GPP™-System (3GPP™ = 3rd Generation Partnership Project) betrieben werden kann. Jedoch versteht es sich, dass diese Erfindung nicht auf dieses spezielle Mobilfunk-Kommunikationssystem eingeschränkt ist, sondern auf ein beliebiges drahtloses Kommunikationssystem angewendet werden kann, das unter einem möglichen Inter-Zellen-Störeinfluss leiden kann, beispielsweise in HD-FDD-Systemen. Jedoch kann bei weiteren Beispielen das Konzept der Erfindung auf TDD-Systeme eines benachbarten Kanals angewendet werden, beispielsweise in nicht-synchronisierten Systemen, oder wenn nicht-koordinierte Schaltpunkte (UL/DL) innerhalb des Frame verwendet werden, und/oder wenn eine gemeinsame Zeiteinteilung zwischen Frequenzträgern durchgeführt wird.

Nachfolgend bezugnehmend auf 3 ist ein drahtloses Kommunikationssystem 300 im Überblick dargestellt, gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das drahtlose Kommunikationssystem 300 konform zu einer UMTS™-Luftschnittstelle (UMTS = Universal Mobile Telecommunication System) und enthält Netzwerkelemente, die für einen Betrieb über diese geeignet sind. Insbesondere betrifft das Ausführungsbeispiel eine Systemarchitektur für ein E-UTRAN-Drahtloskommunikationssystem (E-UTRAN = Evolved-UTRAN), das aktuell in der 3GPP™-Spezifikation für LTE (Long Term Evolution) diskutiert wird und das mit einem HD-FDD-Modus (HD-FDD = Halbduplex-Frequenzduplex) arbeitet und in der Spezifikationsreihe 3GPP TS 36.xxx beschrieben ist.

Die Architektur besteht aus RAN- und CN-Elementen (RAN = Funkzugangsnetz; CN = Kernnetz), wobei das Kernnetz 302 mit den externen Netzen 304 verbunden ist, die als Paketdatennetze (PDNs) bezeichnet werden, beispielsweise dem Internet oder einem Firmennetz. Der Hauptbestandteil des RAN ist ein eNodeB (evolved NodeB) 310, 320, der mit dem CN 304 über eine S1-Schnittstelle und mit den UEs 325 über eine Uu-Schnittstelle verbunden ist. Ein drahtloses Kommunikationssystem verfügt typischerweise über eine große Anzahl derartiger Infrastrukturelemente, wobei aus Gründen der Klarheit in 3 lediglich eine begrenzte Anzahl dargestellt sind. Die eNodeBs 310, 320 steuern und verwalten mit der Funkressource in Zusammenhang stehende Funktionen für eine Mehrzahl von drahtlosen Teilnehmerkommunikationseinheiten/-endgeräten (oder UEs 325, in der Terminologie von UMTS™). Wie in 4 dargestellt, weist jeder eNodeB 310, 320 eine oder mehrere drahtlose Sender-Empfänger-Einheiten 394 auf, die mit einem Signalprozessormodul 396 und einem Zeiteinteiler 392 funktionsmäßig verbunden sind und mit dem übrigen Teil der zellenbasierten Systeminfrastruktur über eine Iub Schnittstelle kommunizieren, wie in der UMTS™-Spezifikation definiert. Die Reihe von eNodeBs 310, 320 führen typischerweise eine zu einer unteren Schicht gehörende Verarbeitung für das Netzwerk durch, wobei sie Funktionen wie beispielsweise MAC (Medienzugriffssteuerung) durchführen, Datenblöcke für eine Übertragung formatieren und eine physische Übertragung von Transportblöcken zu den UEs 325 durchführen. Zusätzlich zu diesen Funktionen, die von den eNodeBs 310, 320 für gewöhnlich durchgeführt werden, sind die angepassten Zeiteinteiler 392 der eNodeBs 310, 320 außerdem ausgebildet, um auf Ressourcenanforderungen von den UEs 325 zu antworten, und zwar durch Zuteilen von Ressourcen in UL- und/oder DL-Zeitschlitzen für eine Nutzung durch die einzelnen UEs 325.

Bei einem Ausführungsbeispiel arbeiten die eNodeBs 310, 320 im Vollduplex-Betrieb, hingegen sind an UEs 325 Ressourcen so zugeteilt, dass sie in einem Halbduplex-Betriebsmodus arbeiten.

Bei einem Ausführungsbeispiel erhält der Zeiteinteiler 392 eine Angabe eines Benutzerstandorts beispielsweise dadurch, dass eine derartige Standortinformation von einer Reihe von UEs 325 speziell abgefragt und empfangen wird, oder tatsächlich durch beliebige andere Einrichtungen, wie beispielsweise ein Repository (Speicher) von UE-Standortinformation, die regelmäßig aktualisiert wird und auf die von im System befindlichen Netzwerkelementen zugegriffen werden kann.

Das CN 304 hat drei Hauptbestandteile: ein Dienst-GW 306, das PDN-GW (PGW) 305 und die MME (Mobility Management Entity) 308. Das Dienst-GW 306 steuert die Kommunikation auf der U-Ebene (Benutzerebene). Das PDN-GW 305 steuert den Zugang zu dem geeigneten externen Netzwerk (z. B. PDN). Zusätzlich zu diesem Betrieb ist bei einem Ausführungsbeispiel das PDN-GW 305 ausgebildet, um die DL-AMBR für eine Reihe von Nicht-GBR-Trägern (Non-GBR-Bearer) zu überwachen, welche diese spezielle UE-PDN-Verbindung bedienen. Die MME 308 steuert die Kommunikation auf der c-Ebene (Steuerebene), bei der die Benutzermobilität, die Paging-Initiierung für im Ruhemodus befindliche UEs, eine Träger-Etablierung (Bearer-Establishment) und eine QoS-Unterstützung für den Default-Träger (Default-Bearer) durch das MME 308 gehandhabt werden.

E-UTRAN-RAN basiert im Downlink (DL) auf OFDMA (Orthogonales Frequenzmultiplexverfahren und im Uplink (UL) auf SC-FDMA (Einzelträger-Frequenz-multiplexverfahren), wobei weitere Information betreffend Formate von Funk-Frames und eine Konfiguration der physischen Schicht, die in E-UTRAN verwendet wird, gefunden werden kann in 3GPP TS 36.211 v.9.1.0 (2010-03), „3GPP Technical specification group radio access network, physical channels and modulation (release 9).“

Jedes der UEs weist eine Sender-Empfänger-Einheit 327 auf, die mit einer Signalverarbeitungslogik 329 funktionsmäßig verbunden ist (wobei aus Klarheitsgründen lediglich ein einziges UE mit derartigen Details dargestellt ist), und kommuniziert mit dem eNodeB 310, der eine Kommunikation in deren jeweiligem Standortbereich unterstützt. Das System weist viele weitere UEs 325 und eNodeBs 310, 320 auf, die aus Klarheitsgründen nicht dargestellt sind.

Bei einem Beispiel kann die Angabe eines Benutzerstandortes einen oder mehrere zu einer niedrigen Schicht gehörige TA-Werte beinhalten (TA = Timing Advance = Taktungsvorverstellung), wobei das Netzwerk die Taktung von Uplink-Übertragungen von den UEs steuern kann, die sich in unterschiedlichen Abständen von der Basisstation (eNodeB) befinden, um eine Synchronizität an der Basisstation (eNodeB) zu erzielen. Auf diese Weise kann das Netzwerk die Abstandsinformation aus einer Umlaufzeit (Round-Trip-Zeit) herleiten, oder es kann eine Pfadverlust-Messung wie beispielsweise SNR, SINR, CINR, BER etc., die durch die UEs vorgenommen und gemeldet wird, oder eine auf Basis einer höheren Schicht des Netzwerks ermittelte Positionsbestimmungsinformation oder eine GPS™-Information verwendet werden (GPS™ = Globales Positionsbestimmungssystem).

Bei einem Beispiel kann der durch den eNodeB 310 abgedeckte Zellenort (Abdeckungsbereich 385) in drei Sektoren unterteilt sein (nicht dargestellt), wobei drei unterschiedliche Zellen, die sich um den Ort herum befinden, eine unabhängige Zeiteinteilung verwenden, um eine Zeiteinteilung zu ermöglichen, das auf einer Ausbreitungsdämpfung basiert, die daraus resultieren könnte, dass sich ein UE irgendwo am Rand einer Zelle befindet, und nicht notwendigerweise am Standort eines mit hoher Leistung sendenden UE 325.

Somit bestimmt, basierend auf der bestimmten Standortinformation von UEs 325 innerhalb des Abdeckungsbereichs 385 des eNodeB 310, das Signalprozessormodul 396 eine Wahrscheinlichkeit eines Störeinflusses von UL- auf DL-Kanäle zwischen UEs. In einem Beispiel verwendet das Signalprozessormodul 396 ein Konzept einer Bestimmung eines sicheren (d. h. einen hinnehmbaren störenden Einfluss bedeutenden) Abstands zwischen zwei Benutzern, jenseits dessen es als sicher erachtet werden kann, dass der eine Benutzer/ das eine UE 325 auf dem einem Uplink-Zeitschlitz sendet und der andere Benutzer/ das andere UE den Downlink-Zeitschlitz zur gleichen Zeit empfängt, ohne dass ein störender Einfluss auftritt. Bei einem Beispiel kann eine Bestimmung oder Berechnung eines sicheren (Störeinfluss-) Abstands eine Selektivitätsberechnung umfassen (wie zuvor angegeben) und kann von einem oder mehreren verschiedener Faktoren abhängen, wie beispielsweise: ACLR (Adjacent Channel Leakage Rejection), Sendeleistung, hinnehmbarer Rauschanstieg etc. Bei einem Beispiel ist vorgesehen, dass ‚Exklusionszonen‘ definiert werden können, und zwar unter Verwendung von Schwellenwertpegeln, welche die Größenordnung eines Radius von 10 m bis 20 m ausgehend vom Benutzer/ UE haben können und so konfiguriert sein können, dass eine dynamische Abhängigkeit von der Auflösung der Distanzmessung gegeben ist.

Folgend auf eine Bestimmung oder Berechnung eines sicheren (Störeinfluss) Abstands durch das Signalprozessormodul 396 kann der Zeiteinteiler 392 ein koordiniertes Zeiteinteilen von mehreren Benutzern/UEs 325 durchführen, wobei insbesondere solche Benutzer/UEs berücksichtigt werden, die sich wahrscheinlich in unmittelbarer Nähe zueinander befinden. Insbesondere achtet der Zeiteinteiler 392 auf diejenigen Benutzer/UEs 325, die sich innerhalb des sicheren Abstandes voneinander befinden können, und konfiguriert das Zeiteinteilen von Ressourcen derart, dass solchen Benutzern/UEs 325 gleichzeitige UL- und DL-Zeitschlitze in UL- und DL-Kanälen/-Frames zugeteilt werden. Im Gegensatz dazu werden Benutzern/UEs, die sich möglicherweise nicht innerhalb eines sicheren Abstandes zueinander befinden, keine gleichzeitigen UL- und DL-Zeitschlitze in UL- und DL-Kanälen zugeteilt.

Somit kann auf diese Weise der eNodeB 310 ein Konzept einer Zeiteinteilung erkennen und anwenden, um Konflikte von Uplink-Downlink-Zeitschlitzen in Halbduplex-Systemen zu vermeiden, und zwar basierend auf einer Bestimmung eines Störeinflusspotentials zwischen den mindestens zwei UEs (drahtlosen Kommunikationseinheiten), wenn diese jeweils mit der eNodeB (Basisstation) kommunizieren. Bei einem Ausführungsbeispiel kann das Zeiteinteilen konfiguriert sein, um einen Inter-Benutzer-Störeinfluss zu vermeiden, und zwar unter Verwendung von Standortinformation, derart, dass der Zeiteinteiler 392 keine Zeiteinteilung von gleichzeitigen UL- und DL-Ressourcen an Benutzer vornimmt, die sich in unmittelbarer Nähe befinden könnten.

Bei einem Ausführungsbeispiel kann das zuvor beschriebene Konzept so erweitert werden, dass weitere Maßnahmen einer ‚Störeinflussfähigkeit‘ in die Zeiteinteilung eingeschlossen werden. Ein Beispiel dieser Erweiterung besteht darin, die Sendeleistung auf dem UL vorherzusagen, und danach das Zuteilen von gleichzeitigen UL- und DL-Zeitschlitzen/- Frames in selbiger Zone zu vermeiden, oder eine Zeiteinteilung von UEs, die sich in der gleichen Distanz in der Nähe eines Zellenrandes befinden, wo die Störeinflussfähigkeit am größten ist. In diesem Beispiel kann der Zeiteinteiler 392 bestimmen, dass sich die zwei UEs sehr nahe am Zellenmittelpunkt oder Zellenort befinden, und in einer solchen Situation würde der mögliche Störer mit einer niedrigen Leistung senden (wodurch er dem von dem Störeinfluss betroffenen Gerät einen größeren Signalabstand-Freiraum lässt). Somit ist in diesem Fall, unter Berücksichtigung einer Leistungsinformation, ein Störeinfluss viel weniger wahrscheinlich, und eine gleichzeitige Zeiteinteilung kann zugelassen werden.

Bei einem alternativen Ausführungsbeispiel kann die MME 308 oder das Dienst-GW 306 eine RRM-Logik (nicht dargestellt) (RRM = Funkressourcenverwaltungseinrichtung) aufweisen, die einen Zeiteinteiler zusätzlich zu oder anstelle des Zeiteinteilers 392 des eNodeB beinhalten kann. Dabei kann die RRM-Logik den eNodeB 310 anweisen, die UEs 325 über die Zuteilung von Frequenzressourcen zu informieren, wie in 5 dargestellt. Alternativ kann in einem Beispiel die MME 308 oder das Dienst-GW 306 eine Verarbeitungslogik aufweisen, die einen eNodeB 310, 320 anweist, Zeitschlitze/Sub-Frames in der zuvor beschriebenen Weise zuzuteilen. In diesem Beispiel kann die RRM-Logik eine Zeiteinteilung von HD-FDD-Ressourcen in UL- und DL-Kanälen über mehrere Zellen/Standorte hinweg vornehmen. In dieser Hinsicht kann die RRM-Logik die Standortinformation von Benutzern/UEs verwenden, um zu identifizieren, ob eine Mehrzahl von Benutzern/UEs sich in unmittelbarer Nähe zueinander an Rändern von Zellen befinden, wo sie jedoch durch separate eNodeBs bedient werden. In einer derartigen Situation kann die RRM-Logik eine Zeiteinteilung von Ressourcen in UL- und DL-Kanälen über mehrere Zellen/Standorte hinweg vornehmen, um einen Inter-Zellen-Störeinfluss zu vermeiden, der durch in unmittelbarer Nähe zueinander befindliche Benutzer/UEs bedingt sind.

Bei einem Ausführungsbeispiel kann ein Signalprozessormodul 396 konfiguriert sein, um ein Störeinflusspotential zwischen zwei Benutzern/UEs zu bestimmen, und kann ausgebildet sein, um eine derartige Bestimmung wiederholt durchzuführen, und zwar beispielsweise auf regelmäßiger Basis und/oder dynamisch ansprechend auf jegliche Standortaktualisierung.

Bei einem Ausführungsbeispiel kann das Zeiteinteilen, oder das Aktualisieren einer Zeiteinteilung, auf Basis mindestens eines der Folgenden aus einer Gruppe durchgeführt werden, bestehend aus: per Zeitschlitz, per Frame und per Multiframe.

Bei einem Ausführungsbeispiel kann eine Nutzung von Halbduplex-Kommunikationsressourcen in dem drahtlosen Kommunikationssystem überwacht werden, und basierend darauf kann der Zeiteinteiler wahlweise mindestens eines aus einer Gruppe einleiten, die besteht aus: Bestimmen einer Standortinformation von mindestens zwei drahtlosen Kommunikationseinheiten der Mehrzahl von drahtlosen Kommunikationseinheiten; und Bestimmen eines Störeinflusspotentials zwischen den mindestens zwei drahtlosen Kommunikationseinheiten, wenn diese jeweils mit der Basisstation kommunizieren. Danach kann der Zeiteinteiler eine Zeiteinteilung von Halbduplex-Kommunikationsressourcen an die mindestens zwei drahtlosen Kommunikationseinheiten basierend auf den Ergebnissen der wahlweise eingeleiteten Bestimmung vornehmen.

Bei einem Ausführungsbeispiel kann eine Zeiteinteilung von Halbduplex-Kommunikationsressourcen an die mindestens zwei in unmittelbarer Nähe befindlichen drahtlosen Kommunikationseinheiten beinhalten, dass die mindestens zwei drahtlosen Kommunikationseinheiten als eine einzige Entität behandelt werden, wenn eine Zeiteinteilung von Halbduplex-Kommunikationsressourcen durchgeführt wird, und dadurch vermieden werden, dass ein Zeiteinteilen derselben Ressource an beide von den mindestens zwei drahtlosen Kommunikationseinheiten in gleichzeitiger Weise vorgenommen wird. Auf diese Weise werden in unmittelbarer Nähe befindliche drahtlose Kommunikationseinheiten als eine Gruppe behandelt, wobei der Gruppe UL- und DL-Ressourcen zugeteilt werden. Gruppenintern können die der Gruppe zugeteilten UL- und DL-Ressourcen zwischen der Gruppe aufgeteilt werden, in einem Versuch zu vermeiden, dass eine gleichzeitige Zuteilung von Ressourcen an in unmittelbarer Nähe zueinander befindlichen drahtlosen Kommunikationseinheiten erfolgt.

Nachfolgend bezugnehmend auf 4 ist ein Blockdiagramm einer drahtlosen Kommunikationseinheit wie beispielsweise der eNodeB 310 dargestellt, der gemäß einigen Ausführungsbeispielen der Erfindung ausgebildet ist. Der eNodeB 310 enthält eine Antenne oder ein Antennenarray 402 oder eine Mehrzahl von Antennen, die mit dem Antennenschalter 404 gekoppelt sind, der für eine Isolation zwischen Empfangs- und Sendeketten im eNodeB 310 sorgt. Eine oder mehrere in der Technik bekannte Empfängerketten beinhalten eine Empfänger-Front-End-Schaltung 406 (die effektiv für Empfang, HF-Filterung und eine Zwischen- oder Basisband-Frequenzumwandlung sorgt). Die Empfänger-Front-End-Schaltung 406 ist mit einem oder mehreren Signalprozessormodulen 396 gekoppelt. Die eine oder mehreren Empfängerketten sind funktionsmäßig konfiguriert, um Datenpaketströme in einer Mehrzahl von Zeit-Frames zu empfangen.

Eine Steuereinheit (Controller) 414 unterhält die Steuerung des Gesamtbetriebs des eNodeB 310. Die Steuereinheit 414 ist auch mit der Empfänger-Front-End-Schaltung 406 sowie dem einen oder den mehreren Signalprozessormodulen 396 verbunden (die im Allgemeinen durch einen oder mehrere digitale Signalprozessoren (DSP) realisiert sind). Die Steuereinheit 414 ist auch mit den Folgenden verbunden oder weist diese auf (wie dargestellt): ein Puffermodul 417, eines oder mehrere Speicherbauteile/-elemente 416, die wahlweise Betriebsregelwerke speichern, beispielsweise Decodier-/Codierfunktionen, Synchronisiermuster, Codesequenzen und dergleichen. Ein Zeitgeber 418 ist mit der Steuereinheit 414 funktionsmäßig verbunden, um die Taktung von Operationen (Senden oder Empfangen von zeitabhängigen Signalen) im eNodeB 310 zu steuern.

Was die Sendekette betrifft, so beinhaltet diese eine Sende-/Modulationsschaltung 422 und einen Leistungsverstärker 424, der funktionsmäßig mit der Antenne, dem Antennenarray 402 oder einer Mehrzahl von Antennen verbunden ist. Die Sende-/Modulationsschaltung 422 und der Leistungsverstärker 424 sprechen betriebsmäßig auf die Steuereinheit 414 an. Die Sendekette ist betriebsmäßig konfiguriert, Datenpaketströme an eine Mehrzahl von Benutzern/UEs zu senden.

Das eine oder die mehreren Signalprozessormodule 396 in der Sendekette können als verschieden von dem einen oder den mehreren Signalprozessormodulen 396 in der Empfangskette implementiert sein. Alternativ kann ein einziger Prozessor verwendet werden, um eine Verarbeitung sowohl von Sende- als auch von Empfangssignalen zu implementieren, wie in 4 dargestellt. Selbstverständlich können die verschiedenen Komponenten in der drahtlosen Kommunikationseinheit (z. B. dem eNodeB 310) in Form von eigenständigen oder integrierten Bauelementen realisiert sein, wobei es sich bei einer endgültigen Struktur daher um eine anwendungsspezifische oder auslegungsbedingte Auswahl handelt.

Gemäß Ausführungsbeispielen der Erfindung ist das Signalprozessormodul 396 so ausgebildet, dass es eine Logik 430 beinhaltet (die Hardware, Firmware und/oder Software umfasst), um eine Wahrscheinlichkeit von Störeinflüssen in UL- oder DL-Kanälen bei Kommunikationen zwischen dem eNodeB 310 und mehreren UEs zu bestimmen. Bei einem Beispiel kann die Logik 430 bestimmen, ob ein sicherer Abstand zwischen zwei Benutzern/UEs vorhanden ist, jenseits dessen es als sicher erachtet werden kann, dass der eine Benutzer/ das eine UE eine Uplink-Kommunikation sendet und der andere Benutzer/ das andere UE eine Downlink-Kommunikation zur gleichen Zeit empfängt, ohne dass ein störender Einfluss auftritt. Folgend auf eine Bestimmung oder Berechnung eines sicheren (Störeinfluss) Abstands kann der Zeiteinteiler 392 eine koordinierte Zeiteinteilung von Benutzern/UEs durchführen, wobei insbesondere solche Benutzer/UEs berücksichtigt werden, die sich wahrscheinlich in unmittelbarer Nähe zueinander befinden. In diesem Beispiel ist der Zeiteinteiler 392 so dargestellt, dass er funktionell ein Teil des Signalprozessormoduls 396 ist. Bei weiteren Beispielen kann der Zeiteinteiler 392 separat von dem Signalprozessormodul 396 sein, oder mit diesem funktionsmäßig verbunden sein. Insbesondere achtet der Zeiteinteiler 392 auf diejenigen Benutzer/UEs, die sich innerhalb des sicheren Abstandes voneinander befinden können, und sorgt für die Zeiteinteilung von Ressourcen derart, dass solchen Benutzern/UEs gleichzeitige UL- und DL-Zeitschlitze in UL- bzw. DL-Kanälen zugeteilt werden. Im Gegensatz dazu werden Benutzern/UEs, die sich möglicherweise nicht innerhalb eines sicheren Abstandes zueinander befinden, keine gleichzeitigen UL- und DL-Zeitschlitze in jeweiligen Kanälen zugeteilt.

Nachfolgend bezugnehmend auf 5 ist ein vereinfachtes Beispiel eines HD-FDD-Systems 500 und einer Struktur eines Framing/ einer Taktsteuerung gemäß einigen Ausführungsbeispielen der Erfindung dargestellt. Bei Ausführungsbeispielen der Erfindung wird vorgeschlagen, eine Zeiteinteilung von HD-FDD-Ressourcen gemäß bestimmten UE-Standorten und/oder einem erkannten Störeinflusspegel zwischen UEs, der auf derartigen bestimmten Standorten basiert, vorzunehmen.

In diesem Beispiel erfolgt durch den eNodeB 310 eine Kommunikation mit (und ein Zuteilen von Ressourcen zu) mindestens drei drahtlosen Teilnehmerkommunikationseinheiten/- endgeräten (oder UEs) in der Terminologie von UMS™) 514, 516, 517. Wie dargestellt, befindet sich das UE3 514 nahe bei dem eNodeB 310 (z. B. in geographischer Nachbarschaft zu diesem). Das UE1 516 und das UE2 517 sind so dargestellt, dass sie sich nahe beieinander (z. B. in geographischer Nähe zueinander), und am Rand der Kommunikationszelle befinden. Demzufolge ist dargestellt, dass das UE1 516 und das UE2 517 in der Lage sind, mögliche störende Einflüsse 520 aufeinander zu bewirken, wobei ein geringes oder kein Störeinflusspotential 515 für Kommunikationen zwischen dem eNodeB 310 und dem ersten UE3 514 verursacht wird.

Daher kann, folgend auf eine Bestimmung oder Berechnung einer sicheren (Störeinfluss-) Entfernung durch einen Zeiteinteiler des eNodeB 310, der eNodeB 310 eine koordinierte Zeiteinteilung von UL-Zeitschlitz oder -Frame-Ressourcen 505 und DL-Zeitschlitz oder - Frame-Ressourcen 510 an Benutzer/UEs vornehmen, wobei insbesondere solche Benutzer/UEs berücksichtigt werden, die sich wahrscheinlich in unmittelbarer Nähe zueinander befinden, wie beispielsweise das UE1 516 und das UE2 517. Insbesondere achtet der Zeiteinteiler auf diejenigen Benutzer/UEs, die sich möglicherweise innerhalb des sicheren Abstands zueinander befinden, wie beispielsweise das UE3 514 und eines oder beide von UE1 516 und UE2 517. Der Zeiteinteiler sorgt dann dafür, dass die Zeiteinteilung von Ressourcen derart erfolgt, dass diesen Benutzern/UEs gleichzeitig UL- und DL-Kanäle/-Frames zugeteilt werden, wie dargestellt. Somit erfolgt an das UE3 514 eine Zuteilung von DL- oder UL-Ressourcen 505, 510, die gleichzeitig zu denen geographisch entfernt befindlicher (und daher geringes bzw. kein Störeinflusspotential aufweisender) UEs sind, wie beispielsweise des UE1 516 und des UE2 517. Im Gegensatz dazu werden Benutzern/UEs, die sich möglicherweise nicht innerhalb eines sicheren Abstands voneinander befinden, wie beispielsweise dem UE1 516 und dem UE2 517, keine gleichzeitigen UL- und DL-Kanäle/- Frames 505, 510 zugeteilt.

Somit kann der eNodeB 310 ein Konzept einer Zeiteinteilung erkennen und anwenden, um Konflikte von Uplink-Downlink-Zeitschlitzen in Halbduplex-FDD- oder -TDD-Systemen zu vermeiden, und zwar basierend auf einer Bestimmung eines Störeinflusspotentials zwischen den mindestens zwei UEs (drahtlosen Kommunikationseinheiten), wenn diese jeweils mit der eNodeB (Basisstation) kommunizieren. Bei einem Ausführungsbeispiel kann die Zeiteinteilung konfiguriert sein, um einen Inter-Benutzer-Störeinfluss zu vermeiden, und zwar unter Verwendung von Standortinformation, derart, dass der Zeiteinteiler keine Zeiteinteilung von gleichzeitigen UL- und DL-Ressourcen an Benutzer vornimmt, die sich in unmittelbarer Nähe befinden könnten.

Ein Nutzen der zuvor beschriebenen Verfahren besteht darin, mögliche Störeinflüsse zwischen UEs, die in Halbduplex-Kommunikation mit einem in Vollduplex betriebenem NodeB arbeiten, zu reduzieren oder abzustellen. Modifikationen an einer beliebigen existierenden, für eine Zeiteinteilung verwendeten Entität, gleichgültig ob im eNodeB oder in einer beliebigen anderen Entität, können angewendet werden, mit denen einer oder mehrere der zuvor beschriebenen Vorteile bewerkstelligt werden können. Derartige Modifikationen können ein Rekonfigurieren der RRC-Schicht (RRC = Funkressourcensteuerung) und/oder des NBAP (eNodeB-Anwendungsprotokoll) beinhalten, um der verbesserten Zeiteinteilung von UL- und DL-Ressourcen Rechnung zu tragen. Vorteilhafterweise ist keine Modifikation des Kernnetzes und der zugehörigen Dienste/Anwendungen erforderlich, um die Ziele der zuvor erwähnten Ausführungsbeispiele zu bewerkstelligen.

Nachfolgend bezugnehmend auf 6 ist ein Beispiel eines Ablaufdiagramms 600 dargestellt, bei dem mittels Zeiteinteilung im Halbduplex-FDD-Betrieb durchgeführte Kommunikationen zwischen einer Basisstation und einer Mehrzahl von drahtlosen Kommunikationseinheiten unterstützt werden. Das Ablaufdiagramm 600 beginnt damit, dass das drahtlose Kommunikationssystem in einem Halbduplex-FDD-Kommunikationsbetrieb auf Unicast-Kanälen arbeitet, wie in Schritt 605 dargestellt. Ein Zeiteinteiler, beispielsweise ein Zeiteinteiler in einer NodeB-Basisstation, empfängt eine Ressourcenanfrage von einer drahtlosen Kommunikationseinheit, wie beispielsweise einem UE (Benutzerendgerät), und zwar bei Schritt 610. Die Basisstation bestimmt dann bei Schritt 615, ob der Basisstation Standortinformation für das UE, beispielsweise zuvor gespeicherte Standortinformation oder in der Ressourcenanfrage enthaltene Standortinformation, zur Verfügung steht (oder nicht). Falls die Basisstation bei Schritt 615 bestimmt, dass ihr keine Standortinformation für das UE zur Verfügung steht, kann sie eine Anfrage an das UE vornehmen, dass der Basisstation eine derartige Information geliefert wird, beispielsweise GPS-Standortinformation (GPS = Globales Positionsbestimmungssystem), wie in Schritt 620 dargestellt. Das Ablaufdiagramm kann dann in einer Schleife auf Schritt 615 zurückgehen, und die Basisstation kann dann anschließend die angeforderte Standortinformation empfangen, wie im Schritt 622 dargestellt.

Falls die Basisstation bei Schritt 615 bestimmt, dass ihr keine Standortinformation für das UE zur Verfügung steht, nimmt der Zeiteinteiler eine Bestimmung vor, ob es eine Wahrscheinlichkeit eines Störeinflusses in entweder dem UL- oder dem DL-Halbduplex-FDD-Kanal auf irgendeine andere Kommunikation zwischen UE und Basisstation gibt, und zwar basierend auf der Standortinformation des anfragenden UE, falls eine Zuteilung von gleichzeitigen Zeitschlitzen/Frames vorgenommen werden würde, wie in Schritt 625 dargestellt. Falls die Basisstation bei Schritt 625 bestimmt, dass es eine Wahrscheinlichkeit eines Störeinflusses in entweder dem UL- oder dem DL-Halbduplex-FDD-Kanal auf irgendeine andere Kommunikation zwischen UE und Basisstation gibt, und zwar basierend auf der Standortinformation des anfragenden UE, konfiguriert der Zeiteinteiler die HD-FDD-Zeiteinteilung für UEs, und insbesondere das anfragende UE, um jegliche mögliche Störeinflüsse abzuschwächen. Bei einem Beispiel konfiguriert der Zeiteinteiler entsprechend Schritt 630 die HD-FDD-Zeiteinteilung für UEs, die sich in unmittelbarer Nähe zu anderen UEs befinden, um eine gleichzeitige Zeiteinteilung von UL- und DL-Zeitschlitzen/-Frames für diese UEs zu vermeiden.

Nachfolgend bezugnehmend auf 7 ist ein typisches Computersystem 700 dargestellt, das verwendet werden kann, um eine softwaregesteuerte Zeiteinteilungsfunktionalität in Ausführungsformen der Erfindung zu implementieren. Computersysteme dieses Typs können in drahtlosen Kommunikationseinheiten verwendet werden. Fachleute werden auch erkennen, wie die Erfindung unter Verwendung anderer Computersysteme oder Architekturen zu implementieren ist. Das Computersystem 700 kann beispielsweise einen Desktop-, einen Laptop- oder einen Notebook-Computer, ein Computer-Handgerät (ein PDA, ein Mobiltelefon, einen Palmtop etc.), einen Großrechner, ein Server-, Client- oder einen beliebigen anderen Typ von Spezial- oder Universal-Computergerät repräsentieren, wie es für eine gegebene Anwendung oder Umgebung wünschenswert oder angemessen sein kann. Das Computersystem 700 kann einen oder mehrere Prozessoren beinhalten, beispielsweise einen Prozessor 704. Der Prozessor 704 kann unter Verwendung einer Universal- oder Spezial-Verarbeitungs-Engine implementiert sein, wie beispielsweise einem Mikroprozessor, einem Mikrocontroller oder einer anderen Steuerlogik. In diesem Beispiel ist der Prozessor 704 mit einem Bus 702 oder einem anderen Kommunikationsmedium verbunden.

Das Computersystem 700 kann auch einen Hauptspeicher 708 beinhalten, beispielsweise einen Direktzugriffsspeicher (RAM) oder einen anderen dynamischen Speicher, um Information und Anweisungen zu speichern, die durch den Prozessor 704 auszuführen sind. Der Hauptspeicher 708 kann auch verwendet werden, um temporäre Variablen oder andere Zwischeninformation während einer Ausführung von durch den Prozessor 704 auszuführenden Anweisungen zu speichern. Das Computersystem 700 kann gleichermaßen einen Nur-Lese-Speicher (ROM) oder eine andere statische Speichervorrichtung beinhalten, die mit dem Bus 702 verbunden ist, um statische Information und Anweisungen für den Prozessor 704 zu speichern.

Das Computersystem 700 kann auch ein Informationsspeichersystem 710 beinhalten, das beispielsweise ein Medienlaufwerk 712 und eine entnehmbare Speicherschnittstelle 720 beinhalten kann. Das Medienlaufwerk 712 kann ein Laufwerk oder einen anderen Mechanismus beinhalten, um stationäre oder entnehmbare Speichermedien zu unterstützen, beispielsweise ein Festplattenlaufwerk, ein Disketten-Laufwerk, ein Magnetband-Laufwerk, ein optisches Plattenlaufwerk, ein CD- oder ein DVD-Laufwerk, die Lese- oder Schreib-Laufwerke (R oder RW) sein können, oder ein entnehmbares oder stationäres Medienlaufwerk. Die Speichermedien 718 können beispielsweise eine Festplatte, eine Diskette, ein Magnetband, eine optische Platte, eine CD oder eine DVD, oder ein anderes feststehendes oder entnehmbares Medium beinhalten, das durch das Medienlaufwerk 712 ausgelesen oder beschrieben wird. Wie diese Beispiele darstellen, können die Speichermedien 718 ein computerlesbares Speichermedium beinhalten, auf dem spezielle Computer-Software oder Daten gespeichert sind.

Bei alternativen Ausführungsbeispielen kann das Informationsspeichersystem 710 weitere ähnliche Komponenten beinhalten, die ermöglichen, dass Computerprogramme oder andere Anweisungen oder Daten in das Computersystem 700 geladen werden. Derartige Komponenten können beispielsweise eine entnehmbare Speichereinheit 722 und eine Schnittstelle 720 beinhalten, wie beispielsweise eine Programmkassette und eine Kassettenschnittstelle, einen entnehmbaren Speicher (beispielsweise einen Flash-Speicher und ein anderes entnehmbares Speichermodul) und einen Speichersteckplatz, und andere entnehmbare Speichereinheiten 722 und Schnittstellen 720, die ermöglichen, dass Software und Daten von der entnehmbaren Speichereinheit 718 zum Computersystem 700 übertragen werden.

Das Computersystem 700 kann auch eine Kommunikationsschnittstelle 724 beinhalten. Die Kommunikationsschnittstelle 724 kann verwendet werden, um zu ermöglichen, dass Software und Daten zwischen dem Computersystem 700 und externen Geräten übertragen werden. Beispiele einer Kommunikationsschnittstelle 724 können ein Modem, eine Netzwerkschnittstelle (wie beispielsweise eine Ethernet- oder eine andere NIC-Karte), einen Kommunikationsanschluss (wie beispielsweise einen USB-Anschluss (USB = Universal Serial Bus)), sowie PCMCIA-Steckplatz und -Karte etc. beinhalten. Software und Daten, die über die Kommunikationsschnittstelle 724 übertragen werden, liegen in Form von Signalen vor, bei denen es sich um elektronische, elektromagnetische und optische oder andere Signale handeln kann, die durch die Kommunikationsschnittstelle 724 empfangen werden können. Diese Signale werden der Kommunikationsschnittstelle 724 über einen Kanal 728 geliefert. Dieser Kanal 728 kann Signale transportieren und kann unter Verwendung eines drahtlosen Mediums, eines Drahtes oder eines Kabels, Glasfaser oder einem anderen Kommunikationsmedium implementiert sein. Einige Beispiele eines Kanals beinhalten eine Telefonleitung, eine Mobiltelefon-Anbindung, eine RF-Anbindung, eine Netzwerkschnittstelle, ein LAN oder ein WAN (LAN = lokales Netzwerk; WAN = Weitverkehrsnetz), und andere Kommunikationskanäle.

In diesem Dokument können die Begriffe ‚Computerprogrammprodukt‘, ‚computerlesbares Medium‘ und dergleichen verwendet werden, um in allgemeiner Weise Medien, wie beispielsweise den Speicher 708, die Speichervorrichtung 718 oder die Speichereinheit 722 zu bezeichnen. Diese und andere Formen von computerlesbaren Medien können eine oder mehrere Anweisungen zur Verwendung durch den Prozessor 704 speichern, um den Prozessor zu veranlassen, spezielle Operationen durchzuführen. Derartige Anweisungen, die allgemein als ‚Computerprogrammcode‘ bezeichnet werden (der in Form von Computerprogrammen oder anderen Gliederungen gruppiert sein kann), ermöglichen bei ihrer Ausführung, dass das Computersystem 700 Funktionen von Ausführungsformen der Erfindung durchführt. Es sei angemerkt, dass der Code in direkter Weise den Prozessor veranlassen kann, die speziellen Operationen durchzuführen, oder dass er kompiliert werden kann, um dies durchzuführen, und/oder mit weiteren Software-, Hardware- und/oder Firmware-Elementen (z. B. Bibliotheken zur Ausführung von Standard-Funktionen) kombiniert sein kann, um dies durchzuführen.

Bei einer Ausführungsform, bei der die Elemente unter Verwendung von Software implementiert sind, kann die Software in einem computerlesbaren Medium gespeichert sein und in das Computersystem 700 geladen werden, beispielsweise unter Verwendung eines entnehmbaren Speicherlaufwerks 722, eines Laufwerks 712 oder einer Kommunikationsschnittstelle 724. Wenn die Steuerlogik (in diesem Beispiel Software-Anweisungen oder Computerprogrammcode) durch den Prozessor 704 ausgeführt wird, veranlasst dies den Prozessor 704, die Funktionen der Erfindung wie hier beschrieben durchzuführen.

Bei einem Beispiel weist ein dinghaftes nichtflüchtiges Computerprogrammprodukt einen ausführbaren Programmcode für eine Zeiteinteilung einer Halbduplex-Kommunikation in einer Kommunikationszelle eines drahtlosen Kommunikationssystems auf, das eine Kommunikation zwischen einer Basisstation und einer Mehrzahl von drahtlosen Kommunikationseinheiten unterstützt. Der ausführbare Programmcode kann betrieben werden, um, wenn er in mindestens einem aus einer Gruppe ausgeführt wird, bestehend aus einem Kernnetz-Element, einer RRM (Funkressourcenverwaltungseinrichtung), einem Zugangsnetz-Element wie etwa einer Basisstation, beispielsweise in Form eines eNodeB, ein Störeinflusspotential zwischen den mindestens zwei drahtlosen Kommunikationseinheiten zu bestimmen, wenn sie jeweils mit der Basisstation kommunizieren, und um eine Zeiteinteilung einer Halbduplex-Kommunikationsressource für eine oder mehrere drahtlose Kommunikationseinheiten durchzuführen, und zwar basierend auf dem bestimmten Störeinflusspotential.

Es versteht sich, dass aus Gründen der Klarheit in der vorhergehenden Beschreibung Ausführungsbeispiele der Erfindung mit Bezug auf unterschiedliche funktionale Einheiten und Prozessoren beschrieben wurden. Jedoch versteht es sich, dass jegliche geeignete Verteilung von Funktionalität zwischen unterschiedlichen funktionalen Einheiten oder Prozessoren möglich ist, ohne von der Erfindung abzuweichen. Beispielsweise kann eine Funktionalität, bei der dargestellt ist, dass sie durch separate Prozessoren oder Steuereinheiten durchgeführt wird, durch denselben Prozessor oder dieselbe Steuereinheit durchgeführt werden. Daher sind Verweise auf spezifische funktionale Einheiten lediglich als Verweise auf geeignete Einrichtungen zur Bereitstellung der beschriebenen Funktionalität zu sehen, und nicht als Hinweis auf eine strikte logische oder physische Struktur oder Organisation.

Aspekte der Erfindung können in beliebiger geeigneter Form implementiert sein, die Hardware, Software, Firmware oder eine beliebige Kombination aus diesen einschließt. Die Erfindung kann optional zumindest teilweise als Computer-Software implementiert sein, die auf einem oder mehreren Datenprozessoren und/oder digitalen Signalprozessoren läuft. Somit können die Elemente und Komponenten einer Ausführungsform der Erfindung physisch, funktional und logisch in beliebiger geeigneter Weise implementiert sein. Tatsächlich kann die Funktionalität in einer einzigen Einheit, in einer Mehrzahl von Einheiten oder als Teil von weiteren funktionalen Einheiten implementiert sein.

Fachleute werden erkennen, dass die hier beschriebenen funktionalen Blöcke und/oder logischen Elemente in einer integrierten Schaltung implementiert sein können, die in eine oder mehrere der Kommunikationseinheiten einzubauen sind. Außerdem ist beabsichtigt, dass Grenzen zwischen logischen Blöcken sich lediglich illustrativ verstehen und dass bei alternativen Ausführungsbeispielen logische Blöcke oder Schaltungselemente zusammengelegt sein können oder verschiedenen logischen Blöcken oder Schaltungselementen eine alternative Funktionalitätszusammensetzung verliehen wird. Die hier dargestellten Architekturen sollen sich lediglich beispielhaft verstehen, und tatsächlich können viele weitere Architekturen implementiert werden, mit denen sich die gleiche Funktionalität erzielt lässt. Beispielsweise ist aus Gründen der Klarheit das Signalprozessormodul 396 als einziges Verarbeitungsmodul dargestellt und beschrieben, hingegen kann es bei weiteren Implementierungen separate Verarbeitungsmodule oder logische Blöcke umfassen.

Auch wenn die vorliegende Erfindung in Verbindung mit einigen Ausführungsbeispielen beschrieben wurde, ist keine Einschränkung auf die spezielle hier dargelegte Form beabsichtigt. Vielmehr ist der Schutzumfang der vorliegenden Erfindung lediglich durch die anliegenden Ansprüche eingeschränkt. Außerdem ist es, auch wenn hier scheinbar ein Merkmal in Verbindung mit speziellen Ausführungsbeispielen beschrieben wurde, für Fachleute klar erkennbar, dass gemäß der Erfindung verschiedene Merkmale der beschriebenen Ausführungsbeispiele kombiniert werden können. In den Ansprüchen schließt der Begriff ‚aufweisen‘ das Vorhandensein weiterer Elemente oder Schritte nicht aus.

Außerdem können eine Mehrzahl von Einrichtungen, Elementen und Verfahrensschritten, obschon sie hier einzeln aufgelistet sind, beispielsweise durch eine einzige Einheit oder Prozessor implementiert sein. Außerdem können, auch wenn einzelne Merkmale in unterschiedlichen Ansprüchen enthalten sind, diese möglicherweise in vorteilhafter Weise kombiniert werden, und durch das Enthaltensein in unterschiedlichen Ansprüchen wird nicht impliziert, dass eine Kombination dieser Merkmale nicht durchführbar und/oder vorteilhaft wäre. Auch wird durch das Enthaltensein eines Merkmals in der einen Kategorie von Ansprüchen keine Einschränkung auf diese Kategorie impliziert, sondern dies zeigt vielmehr an, dass das Merkmal gleichermaßen auf andere Anspruchskategorien angewendet werden kann, wie geeignet.

Außerdem wird durch die Reihenfolge von Merkmalen in den Ansprüchen keine spezielle Reihenfolge impliziert, in welcher die Merkmale durchgeführt werden müssen, und insbesondere wird durch die Reihenfolge von einzelnen Schritten in einem Verfahrensanspruch nicht impliziert, dass die Schritte in dieser Reihenfolge durchgeführt werden müssen. Vielmehr können die Schritte in beliebiger geeigneter Reihenfolge durchgeführt werden. Außerdem wird durch Verweis auf eine Einzahl eine Mehrzahl nicht ausgeschlossen. Somit wird durch Verweise auf „ein“, „eine“, „erste“, „zweite“ etc. eine Mehrzahl nicht ausgeschlossen.

Bezugszeichenliste

105
Sendeleistung
110
Frequenz
115
Uplink-Sendeband
120
Downlink-Empfangsband
125
Filterung durch Empfangsfilter
130
Filterung durch Sendefilter
135
schmalbandiger Uplink-Sendekanal
140
schmalbandiger Downlink-Empfangskanal
145
Sende-Empfangs-Trennung
200
Taktsteuerung bei Vollduplex
210
Uplink-Zeitschlitz für Senden
220
Downlink-Zeitschlitz für Empfangen
240
Taktsteuerung bei Halbduplex
250
Uplink-Zeitschlitz für Senden
260
Downlink-Zeitschlitz für Empfangen
300
Kommunikationssystem
302
externes Netz
304
Kernnetz
305
PDN-GW (PGW)
306
Dienst-GW
308
Mobility-Management-Entity
310
eNodeB
320
eNodeB
325
Teilnehmerkommunikationseinhheit (UE)
327
Sender-Empfänger-Einheit
329
Signalverarbeitungslogik
385
Abdeckungsbereich
392
Zeiteinteiler
394
Sender-Empfänger-Einheit
396
Signalprozessormodul
402
Antenne
404
Antennenschalter
406
Empfänger-Front-End-Schaltung
414
Steuereinheit
416
Speicherelement
417
Puffermodul
418
Zeitgeber
422
Sende-/Modulationsschaltung
424
Leistungsverstärker
430
Logik
500
HD-FDD-System
505
Uplink-Zeitschlitz
510
Downlink-Zeitschlitz
514
Teilnehmerkommunikationseinheit (UE)
515
Störeinflusspotential
516
Teilnehmerkommunikationseinheit (UE)
517
Teilnehmerkommunikationseinheit (UE)
520
störender Einfluss
600
Ablaufdiagramm
605
Betreiben HD-FDD-Kommunikation
610
Empfangen Ressourcenanfrage
615
Abfrage Standortinformation
620
Anfordern Standortinformation
622
Empfang Standortinformation
625
Bestimmen Wahrscheinlichkeit für Störeinfluss
630
Zeiteinteilung
700
Computersystem
702
Bus
704
Prozessor
708
Speicher
710
Speichervorrichtung
712
Medienlaufwerk
718
Medien
720
Schnittstelle von Speichereinheit
722
Speichereinheit
724
Kommunikationsschnittstelle
728
Kanal