Title:
Vakuumglas-Komponente
Kind Code:
U1


Abstract:

Vakuumglas-Komponente, die über ein Verbinden von zwei oder mehreren Glasscheiben gebildet ist, wobei die Umfänge von den zwei oder mehreren Glasscheiben miteinander über ein Versiegelungs-Teil in einer luftdichten Art und Weise versiegelt sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Lücke zwischen dem Versiegelungsteil und der Rand der Glasscheibe verbleibt, und das Versiegelungsteil ist von der äußeren Umgebung zwischen angrenzenden Glasscheiben an der Außenseite des Versiegelungsteils über ein Füllen mit einem Versiegelungs-Gummi, -harz oder -kunststoff isoliert,
wobei die Vakuumglas-Komponente durch ein Vakuum-Pumpen zwischen angrenzenden Glasscheiben an der Innenseite des Versiegelungs-Teils erhältlich sind, und
wobei das Versiegelungsteil durch die Folgende Vorbereitungs-Verfahrenstechnik erhältlich ist:
1) Bereitstellen einer Metallisierungs-Pasten-Beschichtung an der Oberfläche eines zu versiegelnden Teils am Rand der Glasscheibe, wobei die Metallisierungs-Paste eine Hochsinter-Typ ist;
2) Erhitzen der Glasscheibe, wobei die Metallisierungs-Pasten-Beschichtung gesintert wird, um metallisierte Schicht zu bilden, die zusammen mit dem Körper der Glasscheibe verfestigt ist;
3) Ausführen eines Temperns oder Semi-Temperns oder thermischen Härtens an der Glasscheibe gemäß der bekannten Verfahrenstechnik;
4) Verwenden der Metall-Lot-Verfahrenstechnik und Verbinden der metallisierten Schicht der zwei Glasscheiben, die über ein hermetisches Schweißen miteinander versiegelt werden sollen, oder Verbinden der Metall-Versiegelungs-Platten über ein hermetisches Schweißen zwischen den metallisierten Schichten der zwei Glasscheiben, um so das hermetische Versiegeln an den Kanten der zwei Glasscheiben zu realisieren.




Application Number:
DE202011110776U
Publication Date:
05/19/2016
Filing Date:
07/13/2011
Assignee:
Luoyang Landglass Technology Co., Ltd. (Luoyang, CN)
International Classes:



Foreign References:
CN101302081A2008-11-12
Attorney, Agent or Firm:
Grünecker Patent- und Rechtsanwälte PartG mbB, 80802, München, DE
Claims:
1. Vakuumglas-Komponente, die über ein Verbinden von zwei oder mehreren Glasscheiben gebildet ist, wobei die Umfänge von den zwei oder mehreren Glasscheiben miteinander über ein Versiegelungs-Teil in einer luftdichten Art und Weise versiegelt sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Lücke zwischen dem Versiegelungsteil und der Rand der Glasscheibe verbleibt, und das Versiegelungsteil ist von der äußeren Umgebung zwischen angrenzenden Glasscheiben an der Außenseite des Versiegelungsteils über ein Füllen mit einem Versiegelungs-Gummi, -harz oder -kunststoff isoliert,
wobei die Vakuumglas-Komponente durch ein Vakuum-Pumpen zwischen angrenzenden Glasscheiben an der Innenseite des Versiegelungs-Teils erhältlich sind, und
wobei das Versiegelungsteil durch die Folgende Vorbereitungs-Verfahrenstechnik erhältlich ist:
1) Bereitstellen einer Metallisierungs-Pasten-Beschichtung an der Oberfläche eines zu versiegelnden Teils am Rand der Glasscheibe, wobei die Metallisierungs-Paste eine Hochsinter-Typ ist;
2) Erhitzen der Glasscheibe, wobei die Metallisierungs-Pasten-Beschichtung gesintert wird, um metallisierte Schicht zu bilden, die zusammen mit dem Körper der Glasscheibe verfestigt ist;
3) Ausführen eines Temperns oder Semi-Temperns oder thermischen Härtens an der Glasscheibe gemäß der bekannten Verfahrenstechnik;
4) Verwenden der Metall-Lot-Verfahrenstechnik und Verbinden der metallisierten Schicht der zwei Glasscheiben, die über ein hermetisches Schweißen miteinander versiegelt werden sollen, oder Verbinden der Metall-Versiegelungs-Platten über ein hermetisches Schweißen zwischen den metallisierten Schichten der zwei Glasscheiben, um so das hermetische Versiegeln an den Kanten der zwei Glasscheiben zu realisieren.

2. Vakuumglas-Komponente gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sinter-Temperatur der Hochtemperaturtyp-Metallisierungs-Paste in einem Bereich von 560 bis 700°C liegt.

3. Vakuumglas-Komponente gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das metallische Material, das in der Metallisierungs-Paste enthalten ist, ein ausgezeichnetes Löt-Schweiß-Verhalten aufweist.

4. Vakuumglas-Komponente gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallisierungs-Paste eine Ag-Metallisierungs-Paste ist, eine Cu-Ag-Legierungs-Metallisierungs-Paste, eine Ni-Metallisierungs-Paste, eine Ni-Ag-Legierungs-Metallisierungs-Paste, eine Au- und Legierungen davon Metallisierungs-Paste, eine Zn- und Legierungen davon Metallisierungs-Paste oder eine Pd- und Legierungen davon Metallisierungs-Paste ist.

5. Vakuumglas-Komponente gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass, während in Schritt 4) zuerst eine Löt-Metall-Folie zwischen zwei der metallisierten Schichten angeordnet ist, um eine geschweißte Verbindung zu bilden oder zwischen den metallisierten Schichten und der metallischen Versiegelungsplatte der Glasscheibe, oder ein Löt-Metall vorher an der Oberfläche von wenigstens einem davon beschichtet wird, und dann das nachfolgende Schweißen gemäß der Metall-Löt-Verfahrenstechnik fertig gestellt wird.

6. Vakuumglas-Komponente gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Löt-Metall-Folie und das Lötmetall aus einem Zink-Legierungs-Löt-Füllmaterial herstellbar sind.

7. Vakuumglas-Komponente gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Löt-Temperatur des metallischen Lötguts niedriger als oder gleich zu 350°C beträgt.

8. Vakuumglas-Komponente gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenkanten der Vakuumglas-Komponente parallel und eben sind.

9. Vakuumglas-Komponente gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vakuumglas-Komponente eine flache plattenförmige Vakuumglas-Komponente oder eine gebogene Vakuumglas-Komponente ausgebildet ist.

Description:
Technisches Gebiet:

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vakuumglas-Komponente.

Stand der Technik:

Derzeit verwenden Vakuumglas-Komponenten hauptsächlich die folgenden Versiegelungs- bzw. -abdichtverfahren (sealing methods): 1.) der Umfang einer Glasplatte bzw. Glasscheibe (glas plate) wird unter Verwendung eines Glaspulvers mit einem niedrigen Schmelzpunkt versiegelt bzw. abgedichtet; 2.) ein metallischer Bogen ist fest an der Kante der Glasscheibe verbunden, und der Umfang der Glasscheibe wird in einem luftdichten Verfahren über ein wechselseitiges bzw. gegenseitiges Verbinden der Metallbögen, die von der Kante der Glasscheibe hervorstehen, versiegelt. Bei dem ersten Versiegelungsverfahren muss die Glasscheibe erhitzt werden, bis das Glaspulver beim Versiegeln geschmolzen ist, was in einem Glühen bzw. Aushärten (annealing) der getemperten bzw. gehärteten (tempered) Glasscheibe während eines solchen Erhitzens resultiert, so dass dieses Verfahren nicht zum Verarbeiten von getemperten bzw. gehärteten Vakuumglas-Komponenten verwendet werden kann. Die Vakuumglas-Komponente, die gemäß des zweiten Versiegelungs-Verfahrens hergestellt wird, ist typischerweise in der chinesischen Patentanmeldung Veröffentlichungs-Nr. CN 101 30 20 81 A offenbart; bei einem solchen Typ einer Vakuumglas-Komponente steht der metallische Versiegelungsbogen an dem Umfang über die Kante bzw. den Rand der Glasscheibe hervor und wird der metallische Versiegelungsbogen in einer korrespondierenden Lagerungs- bzw. Haltestruktur versiegelt, um eine schöne Erscheinung der integralen Struktur zu garantieren, wenn sie später verwendet wird, und der metallische Versiegelungsbogen wird von einem Bilden einer Wärmebrücke abgehalten, um eine Wärmeisolierungs-Eigenschaft bzw. Verhalten der Vakuumglas-Komponente zu realisieren, so dass ein solcher Typ von Vakuumglas-Komponente den Nachteil einer Schwierigkeit bei Verwendung aufweist.

Technische Lösungen:

Beim Anvisieren des obigen Problems, das bei dem zweiten Typ einer Vakuumglas-Komponente vorhanden ist, zielt die Erfindung darauf ab, eine Vakuumglas-Komponente bzw. -bauelement bzw. -baugruppe (component) bereit zu stellen, und die Vakuumglas-Komponente weist eine Struktur auf, die ähnlich zu den bekannten Isolierglas-Komponente ausgebildet ist, wobei dadurch einen Vorteil für eine spätere Installation und Verwendung bereitgestellt wird.

Um das Ziel zu realisieren, ist die Vakuumglas-Komponente über ein Verbinden von zwei oder mehreren von Glasscheiben gebildet, wobei die Umfänge von den zwei oder mehreren Glasscheiben miteinander über Versiegelungsbögen in einer luftdichten Art und Weise versiegelt werden, wobei ein Raum zwischen dem Versiegelungsteil und der Kante bzw. dem Rand (edge) der Glasplatte bestehen bleibt, wobei ein Vakuumpumpen zwischen angrenzenden Glasscheiben an der Innenseite des Versiegelungsteils durchgeführt wird, und das Versiegelungsteil von der äußeren Umgebung über ein Füllen eines Versiegelungsgummis, -harz oder -kunststoff zwischen zwei angrenzenden Glasscheiben an der Außenseite des Versiegelungsteils isoliert ist; wobei die Vorbereitungs-Verfahrenstechnik des Versiegelungsteils die Folgende ist:

  • 1.) Bereitstellen einer Metallisierungs-Paste bzw. -Klebstoff(paste)-Beschichtung auf der Oberfläche eines zu versiegelnden Teils an der Kante bzw. am Rand (edge) der Glasscheibe, wobei die Metallisierungspaste ein Nachsinter bzw. Hochsinter-Typ (high sintering) ist;
  • 2.) Erhitzen der Glasscheibe, wobei die Metallisierungs-Pastenbeschichtung gesintert wird, um eine metallisierte Schicht bzw. Schichten, die mit dem Körper der Glasscheibe zusammen verfestigt ist, bzw. sind zu bilden;
  • 3.) Ausführen eines Tempern bzw. Härtens oder Semi-Temperns bzw. Semi-Härtens oder einer thermischen Härte-Behandlung an der Glasscheibe gemäß der bekannten Verfahrenstechnik;
  • 4.) Verwenden der Metall-Löt-Verfahrenstechnik (brazing technology) und Verbinden der metallisierten Schichten der zwei Glasscheiben, die über ein hermetisches Schweißen versiegelt werden sollen, oder Verbinden der metallischen Versiegelungsplatten über ein hermetisches Schweißen zwischen den metallisierten Schichten der zwei Glasplatten, um so das hermetische Versiegeln an den Kanten der zwei Glasscheiben zu realisieren.

Ferner liegt die Sinter-Temperatur der Sinter-Verfahrenstechnik im Schritt 2 innerhalb des Temper-Temperaturbereichs der Glasscheibe, und die Temper-Behandlung der Glasscheibe wird über ein Schnellkühlen direkt nachdem die Glasscheibe einer Sinter-Verfahrenstechnikbehandlung unterzogen wurde, fertig gestellt.

Ferner liegt die Sinter-Temperatur der Hochtemperaturtyp-Metallisierungspaste in einem Bereich von 560° bis 700°C.

Ferner wird die Metallisierungs-Pastenbeschichtung auf der Oberfläche der Glasscheibe über ein Eintauch-Beschichten, Sprüh-Beschichten, über einen Filmdruck bzw. eine Siebdruck-Technik (screen printing), eine manuelle Beschichtung oder ein mechanisches Beschichten bereitgestellt.

Ferner weist das metallische Material, das in der Metallisierungs-Paste enthalten ist, eine ausgezeichnete Löt-Schweiß-Leistung bzw. -Verhalten auf.

Ferner ist die Metallisierungs-Paste eine Ag-Metallisierungs-Paste, eine Cu-Ag-Legierungs-Metallisierungs-Paste, eine Ni-Metallisierungs-Paste, eine Ni-Ag-Legierungs-Metallisierungs-Paste, eine Au- und eine Legierung davon Metallisierungs-Paste, eine Zn- und Legierungen davon Metallisierungs-Paste oder eine Pd- und Legierungen davon Metallisierungs-Paste.

Ferner wird, während Schritt 4, zuerst eine Löt-Metall-Folie zwischen den zwei metallisierten Schichten angeordnet, um eine verschweißte Verbindung zu bilden oder zwischen der metallisierten Schicht und der metallischen Versiegelungs-Platte, oder ein Löt-Metall ist vorher auf der Oberfläche von wenigstens einem davon beschichtet bzw. galvanisiert (pre-plated), und dann wird das nachfolgende Schweißen gemäß der Metall-Löt-Verfahrenstechnik fertig gestellt.

Ferner sind die Löt-Metall-Folie und das Löt-Metall aus Zinn-Legierung-Lötfüllmaterial-Metall hergestellt.

Ferner wird die metallische Löt-Verfahrenstechnik unter dem Schutz eines inerten Gases ausgeführt, oder in der Umgebung von H2 Gas oder N2 Gas, oder wird in einer Vakuum-Umgebung ausgeführt.

Ferner wird die metallische Löt-Verfahrenstechnik über ein lokales Erhitzen des Versiegelungs-Bereichs ausgeführt, wobei das Erhitzverfahren ein Laser-Erhitzen, ein Flammen-Erhitzen, eine Strom-Erhitzen, ein Induktions-Erhitzen oder ein Mikrowellen-Erhitzen umfasst.

Ferner ist die Löt-Temperatur des metallischen Hartlöt-Guts bzw. Lötguts (metal brace) geringer als oder gleich zu 350°C.

Ferner sind die Seitenkanten der Vakuumglas-Komponente parallel und eben bzw. flach (level).

Die Vakuumglas-Komponente gemäß der Erfindung ist eine flache plattenförmige Vakuumglas-Komponente und kann auch eine gebogene bzw. gewölbte (curved) Vakuumglas-Komponente sein.

Das Versiegelungs-Teil der Vakuumglas-Komponente gemäß der vorliegenden Erfindung wird über Zwei metallisierte Schichten gebildet, die an der Oberfläche der Glasscheibe gesintert sind und miteinander verschweißt sind, oder wird über metallisierte Schichten mit den metallischen Versiegelungs-Bogen gebildet, die miteinander verschweißt werden. Diese Versiegelungs-Struktur hat nicht nur die Vorteile einer starken Verbindung des Versiegelungs-Teils, einer hohen Luftdichte und guter thermischer Stoßfestigkeit, und dergleichen, sondern stellt auch Bedingungen für die Verarbeitung von getemperten Vakuumglas-Produkten bereit, da eine relativ geringe Löt-Temperatur verwendet werden kann, um ein gehärtetes, bzw. getempertes Glas von einem Glühen bzw. Weichglühen (annealing) abzuhalten. Wenn die Hochtemperatur-Sintertyp-Metallisierungs-Paste bei dem Verfahren verwendet wird, so dass die gesinterte metallisierte Schicht einen exzellenten Widerstand gegenüber einer hohen Temperatur hat, kann daher die Glasscheibe, nachdem sie gekühlt wurde, wieder bis auf eine Temper-Temperatur erhitzt werden, nachdem die metallisierte Schicht gesintert ist, um so die Temper-Behandlung der metallisierten Schicht fertig zu stellen bzw. zu vervollständigen, und die Glasscheibe kann, nach dem Sintern immer noch bei einer hohen Temperatur (innerhalb des Bereichs einer Temper-Temperatur) schnell gekühlt werden, um die Temper-Behandlung der Glasscheibe fertig zu stellen, nachdem die Sinter-Verfahrenstechnik fertig gestellt wurde, wenn die Metallisierungs-Paste verwendet wird, bei der die Sinter-Temperatur innerhalb des Bereichs einer Temper-Temperatur der Glasscheibe liegt. Die Vakuumglas-Komponente sorgt dafür, dass die Außenseite des Versiegelungsteils von der äußeren Umgebung unter Verwendung eins Versiegelungs-Gummis, -Harzes oder -Kunststoffs isoliert ist, wobei dadurch das Metall an dem Versiegelungsteil daran gehindert wird, eine Wärmebrücke zu bilden und wobei die Isoliereigenschaft des Vakuumglases garantiert wird, wobei auch die spätere Installation bzw. Einbau und Verwendung einer Vakuumglas-Komponente ermöglicht wird. Darüber hinaus kann die Oberfläche an der Seitenkante der Vakuumglas-Komponente geschnitten bzw. beschnitten werden, um parallel und eben zu verlaufen und wobei zuvor ein Härten bzw. Festlegen eines Versiegelungs-Gummis, -Harzes oder -Kunststoffes erfolgt, wobei dadurch die schöne Erscheinungsform der Vakuumglas-Komponente erhalten bleibt.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen:

1 ist eine strukturelle schematische Darstellung des ersten Ausführungsbeispiels gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei in 1a die Außenseite des Versiegelungsteils 1 nicht mit dem Versiegelungs-Gummi gefüllt ist, und in 1b, die Außenseite des Versiegelungsteils 1 mit dem Versiegelungs-Gummi gefüllt ist;

2 ist die strukturelle schematische Darstellung des zweiten Ausführungsbeispiels gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei in 2a die Außenseite des Versiegelungsteils noch nicht mit dem Versiegelungs-Gummi gefüllt ist und in 2b die Außenseite des Versiegelungsteils mit dem Versiegelungs-Gummi gefüllt ist.

In der Figur bzw. Zeichnung bezieht sich Bezugszeichen 1 auf das Versiegelungsteil, Bezugszeichen 2 bezieht sich auf die untere Glasscheibe, Bezugszeichen 3 bezieht sich auf die obere Glasscheibe, Bezugszeichen 4 bezieht sich auf die mittlere Halterung bzw. Lagerung; Bezugszeichen 5 bezieht sich auf den Vakuum-Raum; Bezugszeichen 6 bezieht sich auf die metallisierte Schicht an der Oberfläche der Glasscheibe; Bezugszeichen 7 bezieht sich auf den metallischen Versiegelungsbogen mit einem U-förmigen Querschnitt; Bezugszeichen 8 bezieht sich auf das Versiegelungs-Gummi und Bezugszeichen 9 bezieht sich auf die Pumpöffnung.

Detaillierte Beschreibung:

Die vorliegende Erfindung wird im Detail in Verbindung mit den folgenden assoziativen, begleitenden Darstellungen beschrieben.

In dem ersten in 1 gezeigten Ausführungsbeispiel, gezeigt als 1a und 1b, ist die Vakuumglas-Komponente über ein Verbinden der unteren Glasscheibe 2 und der oberem Glasscheibe 3 gebildet, und das Versiegelungsteil 1 ist an dem Umfang an der oberen und der unteren Glasscheibe 2, 3 über die metallisierte Schicht 6 gebildet, die fest mit der Oberfläche der Glasscheibe verbunden ist, und der metallischen Versiegelungsbogen 7 umfasst einen U-förmigen Querschnitt. Beide Seitenkanten bzw. -ränder des metallischen Versiegelungsbogens 7 und der metallisierten Schicht 6 an der oberen und der unteren Glasscheibe sind verschweißt und in einer luftdichten Art und Weise über eine Metall-Löt-Schweiß-Verfahrenstechnik verbunden, wobei eine Lücke zwischen dem Versiegelungsteil 1 und der Kante der Glasscheibe verbleibt, wobei sich der Vakuum-Raum 5 zwischen der oberen und der unteren Glasscheibe 2, 3 an der Innenseite des Versiegelungsteils 1 befindet. Das Versiegelungs-Gummi, -Harz oder -Kunststoff 8 ist zwischen der oberen und der unteren Glasscheibe 2, 3 an der Außenseite des Versiegelungsteils 1 eingefüllt. Das Versiegelungsteil 1 ist von der äußeren Umgebung isoliert und die Oberfläche an der Seitenkante der Vakuumglas-Komponente ist abgeflacht bzw. egalisiert (leveled).

Die Verfahrensschritte der Glasplatten 2, 3, die unter Verwendung des Versiegelungsteils 1 versiegelt werden, sind die Folgenden: Erstens Bereitstellen bzw. Anbringen einer Metallisierungs-Pasten-Beschichtung an der Oberfläche eines zu versiegelnden Teils an der Kante bzw. Rand der Glasscheibe 2 und der Glasscheibe 3; dann Erhitzen der Glasscheibe, wobei die Metallisierungs-Pasten-Beschichtung gesintert wird, um eine metallische bzw. metallsierte Schicht 6 zu bilden, die mit der Glasscheibe zusammen verfestigt ist; dann, Ausführen eines Temperns oder Semi-Temperns oder eines Wärme- bzw. Hitze bzw. thermischen Härtens an der Glasscheibe gemäß der bekannten Verfahrenstechnik; dann Zusammensetzen der zwei Glasplatten 2, 3, die versiegelt werden sollen, Anordnen des metallischen Versiegelungsbogens 7 mit einem U-förmigen Querschnitt zwischen den zwei metallisierten Schichten 6, die gegenseitig zu den zwei Glasscheiben 2, 3 korrespondieren, so dass die zwei Seiten des metallischen Versiegelungsbogens 7 jeweils gegenüberliegend zu der metallisierten Schicht 6 an der oberen und der unteren Glasscheibe angeordnet sind und das Löt-Schweiß-Lötgut wird zwischen den Seiten des metallischen Versiegelungsbogens 7 und der metallisierten Schicht 6 angeordnet; schließlich Verwenden der Metall-Löt-Verfahrenstechnik, und Verbinden der zwei Seiten des metallischen Versiegelungsbogens 7 mit der korrespondierenden metallisierten Schicht 6 über ein hermetisches Schweißen, um so die hermetische Versiegelung an den Kanten bzw. am Rand der zwei Glasscheiben 2, 3 zu realisieren.

Die Metallisierungs-Pasten-Beschichtung kann an der Oberfläche der Glasscheibe über ein Eintauch-Beschichten, Sprüh-Beschichten, Siebdrucken, manuelles Beschichten oder mechanisches Beschichten vorbereitet bzw. bereitgestellt werden.

Wenn die Metallisierungs-Pasten-Beschichtung gesintert wird, kann das Sintern über ein Erhitzen ein vollständiges Erhitzen der Glasplatte fertig gestellt werden oder kann auch über ein lokales Erhitzen des Beschichtungsteils fertig gestellt werden, wobei das Heizverfahren ein Laser-Erhitzen, Flammen-Erhitzen, Strom-Erhitzen, Induktions-Erhitzen oder Mikrowellen-Erhitzen oder Ähnliches sein kann.

Wenn das metallische Lötmaterial (bracing solder) zwischen den Seiten des metallischen Versiegelungsbogens 7 und der metallisierten Schicht 6 an den Glasscheiben 2, 3 installiert bzw. angebracht ist, kann das Lötmaterial in eine Metallfolie verarbeitet werden, und dann wird die Metallfolie zwischen dem metallischen Versiegelungsbogen 7 und der metallisierten Schicht 6 angeordnet, und auch ist das Lötmaterial metallisch an den Seiten des Metallbogens 7 vorher beschichtet bzw. galvanisiert, und/oder vorher an der Oberfläche der metallisierten Schicht 6 beschichtet bzw. galvanisiert, und dann wird das nachfolgende Schweißen gemäß der Metall-Löt-Verfahrenstechnik fertig gestellt.

Ein Zinn-Legierungs-Lötmaterial wird als Lötmaterial verwendet, und der Vorteil liegt darin, dass eine relativ geringe Schweiß-Temperatur (allgemein nicht mehr als 250°C) beim Schweißen verwendet werden kann, wobei es dadurch ermöglicht wird, die Löt-Schweiß-Temperatur daran zu hindern, die Eigenschaften der Glasscheibe zu beeinflussen. Speziell für das Verarbeiten eines getemperten Verbundglases befindet sich die Glasscheibe unter bzw. vor einem getemperten Zustand, bevor ein Löt-Schweißen erfolgt, daher wird die Löt-Schweiß-Temperatur gesteuert, so dass sie nicht mehr als 350°C beträgt, um so die getemperte Glasscheibe daran zu hindern bzw. davon abzuhalten, beim Löt-Schweiß-Verfahren durchgeglüht zu werden. In ähnlicher Weise ist für die Glasscheibe bei einem Semi-Temper-Zustand oder nach einem thermischen Härten vor einem Löt-Schweißen die Löt-Schweiß-Temperatur gesteuert, so dass sie nicht mehr als 350°C betragt, um so dazu ausgelegt zu sein, um die temperierte Glasscheibe von einem Durchglühen bzw. Glühen bei einem Löt-Schweiß-Verfahren abzuhalten.

Das Löt-Schweiß-Verfahren kann unter dem Schutz eines inerten Gases ausgeführt werden, oder in einer Umgebung von H2 Gas oder N2 Gas, oder kann in einer Vakuum-Umgebung ausgeführt werden, wobei dies dadurch einem Verbessern der Schweiß-Qualität des Löt-Schweißens zuträglich ist.

Der metallische Versiegelungsbogen 7 steht in einer Schweiß-Verbindung mit der metallisierten Schicht 6 über eine metallische Löt-Verfahrenstechnik, so dass der metallische Versiegelungsbogen 7 und die metallisierte Schicht 6 aus einem metallischen Material hergestellt sind, das für ein Löt-Schweißen geeignet ist.

Die metallische Löt-Verfahrenstechnik kann geeignete Erhitz- bzw. Heiz-Verfahren verwenden, wie z. B. Induktion-Erhitzen, Laser-Erhitzen, Mikrowellen-Erhitzen und dergleichen.

Eigens ist das Versiegelungsteil der Vakuum-Glaskomponente an dem Umfang der Glasscheibe positioniert und hat die Form eines versiegelten Rings, daher ist der Raum zwischen den zwei Glasscheiben in bzw. an dem Versiegelungsteil vakuumisiert, um das getemperte Vakuum-Glas bereit zu stellen bzw. herzustellen. Um zwischen der oberen und unteren Glasscheibe zu vakuumisieren, sind Ablass- bzw. Zapföffnungen an der oberen oder unteren Glasscheibe vorher gegeben und dann wird ein Vakuumisieren nach dem Löt-Schweißen der metallisierten Schicht bzw. Schichten ausgeführt, und auch die Verbindung der oberen und unteren Glasscheiben und das Löt-Schweißen für die metallisierte Schicht werden in dem Vakuum-Raum realisiert.

Da es die Vakuumglas-Komponente erfordert, dass die metallisierte Schicht auf die Oberfläche der Glasplatte gesintert wird, und die metallisierte Schicht an den zwei Glasplatten zusammen mit dem metallischen Versiegelungsbogen 7 verschweißt werden, um so das hermetische Versiegeln an den Kanten der zwei Glasplatten zu realisieren; darüber hinaus, um die sichere Verwendung des Vakuumglas-Produkts zu garantieren, ist das Tempern oder Semi-Tempern oder thermische Härten der Glasscheibe erforderlich, nachdem die metallisierte Schicht gesintert ist; daher, um eine ausreichende Verbindungskraft zwischen der metallisierten Schicht und der Glasscheibe zu garantieren und um sicherzustellen, dass die metallisierte Schicht und der metallische Versiegelungsbogen verlässlich bzw. zuverlässig miteinander verschweißt werden können, sollte die verwendete Metallisierungs-Paste exzellente Charakteristiken bzw. Eigenschaften eines Hochtemperatur-Widerstands bzw. Beständigkeit aufweisen, wobei das enthaltene metallische Material exzellente Schweißeigenschaften bzw. Schweißfähigkeiten aufweisen sollte. Die Metallisierungs-Paste, die eine solche Bedingung erfüllt ist ein Hochtemperatur-Sinter-Typ und die Sinter-Temperatur liegt in einem Bereich von 560 bis 700°C, und umfasst: eine Ag-Metallisierungs-Paste, eine Cu-Ag-Legierungs-Metallisierungs-Paste, eine Ni-Metallisierungs-Paste, eine Ni-Ag-Legierungs-Metallisierungs-Paste, eine Au- und Legierungen davon Metallisierungs-Paste, eine Zn- und Legierung davon Metallisierungs-Paste oder eine Pd und Legierung davon Metallisierungs-Paste, und dergleichen.

Beim Auswählen der Hochtemperatur-Sintertyps Metallisierungs-Paste, bei der die Sinter-Temperatur in dem Bereich einer Temper-Temperatur einer Glasscheibe liegt, kann die Temper-Behandlung der Glasscheibe direkt oder nach einem schnellen Kühlen fertig gestellt werden.

Natürlich kann die Glasscheibe nach einem Kühlen wieder bis zu einer Temper-Temperatur erhitzt werden, nachdem die Sinter-Verfahrenstechnik fertig gestellt ist, und dann wird das Schnellkühlen ausgeführt, um die Temper-Behandlung der Glasscheibe fertig zu stellen.

Auf ähnliche Weise kann, wenn das Semi-Tempern oder das thermische Härten des Verbund-Glases durchgeführt bzw. erzeugt wird, das Semi-Tempern oder thermische Härten der Glasscheibe direkt über ein Kühlen, nachdem die Sinter-Verfahrenstechnik beendet wurde, durchgeführt bzw. fertig gestellt werden, und die Glasscheibe kann auch gemäß dem Stand der Technik nach der Sinter- Verfahrenstechnik erhitzt und gekühlt werden, um das Semi-Tempern oder thermische Härten der Glasscheibe zu vervollständigen bzw. zu fertig zu stellen.

2 zeigt das zweite Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung, gezeigt in den 2a und 2b, wobei in dem Ausführungsbeispiel die metallisierte Schicht 6, die an dem Versiegelungs-Teil an der oberen und der unteren Glasscheibe positioniert ist, direkt verschweißt und in einer luftdichten Art und Weise über eine metallische Löt-Schweiß-Verfahrenstechnik verbunden ist.

Im Unterschied zu dem ersten Ausführungsbeispiel sind Zapföffnungen 9 vorgesehen, für ein Vakuumisieren an der oberen Glasscheibe des Vakuumglas-Verbunds im Ausführungsbeispiel 2.

Die Vakuumglas-Komponente in dem obigen Ausführungsbeispiel ist eine flache, plattenförmige Vakuumglas-Komponente, die über ein Verbinden von zwei Glasscheiben gebildet ist; und es ist das Folgende festzustellen: die Vakuumglas-Kumponente kann auch eine gebogene bzw. gewölbte Vakuumglas-Komponente sein und kann auch über ein Verbinden von mehr als zwei Glasscheiben gebildet werden.

Diese Zeichnungen geben nur einige detaillierte Beschreibungen der Erfindung, wobei die Beschreibungen und die Zeichnungen nicht dafür gedacht sind, den Schutzbereich der vorliegenden Erfindung zu beschränken. Auch jedes andere Ausführungsbeispiel, das auf dem Konstruktionsprinzip der Erfindung beruht, fällt unter den Schutzbereich der vorliegenden Erfindung, der in den nachfolgenden Ansprüchen definiert ist.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • CN 101302081 A [0002]