Title:
Drahtlose Kommunikationsvorrichtung
Kind Code:
U1


Abstract:

Drahtlose Kommunikationsvorrichtung, insbesondere drahtloser Router, mit einem Gehäuse, einer ersten im Gehäuse integrierten Anzeigevorrichtungs-Steuereinheit, die insbesondere eine erste Anzeigevorrichtung ansteuert oder welche ggf. entfernbar ist, welche Steuereinheit für die Ansteuerung wenigstens einer Lichtquelle zum Anzeigen des Zustandes einer Verbindung und/oder der Verbindungsart bestimmt ist, und mit einer Antenne zum Empfangen und Senden von drahtlosen Signalen zwischen der Kommunikationsvorrichtung und wenigstens einem Benutzer, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite Anzeigevorrichtung (20), die mit der Anzeigevorrichtungs-Steuereinheit (14) und mit dem Gehäuse (12) in Verbindung steht und mindestens eine Lichtquelle (22) zum im Wesentlichen rundum sichtbaren Anzeigen des momentanen Kommunikations-Zustandes der Kommunikationsvorrichtung (10) aufweist.




Application Number:
DE202009008819
Publication Date:
11/18/2010
Filing Date:
06/26/2009
Assignee:
Nikko Entertainment B.V. (Breda, NL)
International Classes:



Other References:
802.11 Standards
Attorney, Agent or Firm:
Splanemann Baronetzky Knitter Patentanwälte Rechtsanwälte Partnerschaft (München, 80469)
Claims:
1. Drahtlose Kommunikationsvorrichtung, insbesondere drahtloser Router, mit einem Gehäuse, einer ersten im Gehäuse integrierten Anzeigevorrichtungs-Steuereinheit, die insbesondere eine erste Anzeigevorrichtung ansteuert oder welche ggf. entfernbar ist, welche Steuereinheit für die Ansteuerung wenigstens einer Lichtquelle zum Anzeigen des Zustandes einer Verbindung und/oder der Verbindungsart bestimmt ist, und mit einer Antenne zum Empfangen und Senden von drahtlosen Signalen zwischen der Kommunikationsvorrichtung und wenigstens einem Benutzer, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite Anzeigevorrichtung (20), die mit der Anzeigevorrichtungs-Steuereinheit (14) und mit dem Gehäuse (12) in Verbindung steht und mindestens eine Lichtquelle (22) zum im Wesentlichen rundum sichtbaren Anzeigen des momentanen Kommunikations-Zustandes der Kommunikationsvorrichtung (10) aufweist.

2. Drahtlose Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Anzeigevorrichtung (20) derart mit dem Gehäuse (12) verbunden ist, dass sie aus unterschiedlichen Blickwinkeln, insbesondere rundum, sichtbar ist.

3. Drahtlose Kommunikationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle (22) mindestens eine superhelle LED aufweist, die insbesondere eine Diffusionsvorrichtung mit Licht beaufschlagt, die das abgegebene Licht ringsum verteilt.

4. Drahtlose Kommunikationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle (22) eine LED-Anordnung aufweist, welche aus einer Vielzahl von LEDs besteht.

5. Drahtlose Kommunikationsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass anhand der Intensität, der Lichtfarbe und der Blinkfrequenz des von den LEDs emittierten Lichts, die Qualität und/oder die Art der über die Kommunikationsvorrichtung (10) realisierten Verbindung anzeigbar ist.

6. Drahtlose Kommunikationsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Anzeigevorrichtung (16) mindestens eine weitere LED aufweist, die den Status der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung anzeigt.

7. Drahtlose Kommunikationsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen drahtlosen Router aufweist, der dazu ausgelegt ist, Daten zwischen einem drahtlosen Netzwerk und einem drahtgebundenen Netzwerk, insbesondere einem entfernten System zu übertragen.

8. Drahtlose Kommunikationsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Zugang zu dem drahtlosen Router (10) seitens des Benutzers (30) über ein drahtloses lokales Netzwerk (WLAN) oder ein leitungsgebundenes lokales Netzwerk (LAN) realisierbar ist.

9. Drahtlose Kommunikationsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antenne (18) für das drahtlose lokale Netzwerk (WLAN) im Gehäuse (12) integriert ist.

10. Drahtlose Kommunikationsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antenne (18) eine WLAN-Antenne ist, die mit dem Gehäuse (12) verbunden ist, insbesondere an der Oberfläche des Gehäuses (12) angebracht ist.

11. Drahtlose Kommunikationsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (12) aus Kunststoff besteht und/oder mindestens teilweise eine bedampfte Plastikfolie aufweist, die elektromagnetische Strahlung blockiert.

12. Drahtlose Kommunikationsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein leitungsgebunder Anschluss des drahtlosen Routers (10) an das Internet (WAN) realisierbar ist.

13. Drahtlose Kommunikationsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Router (10) einen zusätzlichen Ethernet-Port (26) aufweist.

14. Drahtlose Kommunikationsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (12) in Form einer dekorativen Figur ausgebildet ist, wobei die zweite Anzeigevorrichtung (20) an einer insbesondere rundum sichtbaren Stelle der dekorativen Figur angeordnet ist.

15. Drahtlose Kommunikationsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Anzeigevorrichtung (20) am oberen Teil der dekorativen Figur angebracht ist und/oder sich aus der Figur nach oben oder seitlich hinerstreckt.

Description:

Die Erfindung betrifft eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung, insbesondere einen drahtlosen Router, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.

Die drahtlose Kommunikations-Technologie stellt den Benutzern eine große Flexibilität bei der Kommunikation zur Verfügung. In den letzten Jahren hat die Verwendung von Daten-intensiven, drahtlosen Kommunikationen dramatisch zugenommen, teilweise auf Grund der Entwicklung der so genannte WiFi-Technologie, basierend auf der Familie des 802.11 Standards. Die WiFi-Technologie wurde entwickelt, um die Datenkommunikation, beispielsweise E-Mail, Web-Zugang und dergleichen, zu erleichtern, wobei ein Schwerpunkt darin lag, die Datenübertragung sicherzustellen. Diese Technologie ist besonders für Benutzer von Datenterminals, beispielsweise tragbare Computer, geeignet, die einen mobilen Zugang zu Datennetzwerken Zuhause, in einem Büro oder zunehmend in der Schule benötigen und schätzen.

Um die Kommunikation zwischen den Netzen zu erleichtern, wurden drahtlose Kommunikationsvorrichtungen wie drahtlose Router entwickelt, die dazu dienen Datenpakete zwischen Netzen weiterzuleiten. Dabei beruht die Weiterleitungsentscheidung des Routers auf Netzwerkinformationen und/oder Routing-Tabellen. Das Routing findet dann zwischen einem drahtlosen lokalen Netzwerk (WLAN) und einem Weitverkehrsnetz (Wide Area Network), kurz WAN genannt, statt. Der Benutzer ist über den drahtlosen Router, der so genannte WLAN-Router, mit den Netzwerken verbunden.

Die herkömmlichen WLAN-Routers weisen ein Gehäuse auf, das in Form einer Box ausgebildet ist sowie eine bis drei sich aus dem Gehäuse erstreckenden WLAN-Antennen zum Senden und Empfangen von dem WLAN-Protokoll entsprechenden drahtlosen Signale, wobei die Antenne einen Teil des drahtlosen Netzes (WLAN) bildet. Sie ermöglicht dem Benutzer, den drahtlosen Zugang zu Datentransport und Information und bietet das Medium für den Datenverkehr zwischen drahtlosem Router und Benutzer.

Des Weiteren ist das Gehäuse des Routers mit einer integrierten Anzeigevorrichtung versehen, die mittels lichtemittierenden Dioden (LEDs) die Kommunikationsart und den momentanen Kommunikationsstatus anzeigt.

Um den momentanen Kommunikationsstatus abzulesen, muss der Benutzer allerdings den Router aus der Nähe genau betrachten. Aus Kostengründen sind die Statusanzeigen häufig sogar in der Nähe der Anschlüsse für drahtgebundene Kommunikation angebracht, also weit hinten. Durch die relativ kleinen Abmessungen des Routers sowie der Anzeigevorrichtung wird das schnelle Erkennen eines fehlgeschlagenen Kommunikationsversuchs, welcher anhand des von den LEDs emittierten Lichts erkennbar wäre, nicht ohne Weiteres für den oder die Benutzer sichtbar.

Daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung, insbesondere einen drahtlosen Router gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 bereitzustellen, durch die bzw. durch den nicht nur eine sichere drahtlose Datenübertragung realisierbar ist, sondern den aktuellen Verbindungsstatus auf eine einfache und kostengünstige Weise, und für alle Benutzer gleichzeitig ersichtlich ist, wobei die Vorrichtung den ästhetischen Anforderungen des Benutzers entspricht, aber dennoch kostengünstig ist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Die erfindungsgemäße Lösung sieht vor, die Kommunikationsvorrichtung mit einer Anzeigevorrichtung zu versehen, die derart mit dem Gehäuse der Kommunikationsvorrichtung verbunden ist, dass der momentane Kommunikationsstatus der Kommunikationsvorrichtung angezeigt wird und besonders leicht erkennbar ist. Um dies zu erreichen, weist die Anzeigevorrichtung mindestens eine Lichtquelle auf, die an einem geeigneten Platz angebracht ist, so dass das von der Lichtquelle emittierte Licht auch aus einer relativ großen Entfernung und von allen Benutzern gleichzeitig sichtbar ist.

Besonders günstig ist es, wenn die zweite Anzeigevorrichtung an einer Anzeigevorrichtungs-Steuereinheit angeschlossen ist, wobei eine weitere, mit dem Gehäuse der Kommunikationsvorrichtung verbundene und insbesondere im Gehäuse integrierte Anzeigevorrichtung gegebenenfalls entfernbar ist, und die zweite Anzeigevorrichtung die wenigstens eine Lichtquelle zum Anzeigen des Zustandes einer bestehenden Verbindung und/oder der Verbindungsart aufweist.

Vorzugsweise ist die Anzeigevorrichtung derart mit dem Gehäuse der Kommunikationsvorrichtung verbunden, dass sie aus unterschiedlichen Blickwinkeln, insbesondere rundum, sichtbar ist.

Eine besonders günstige Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Kommunikationsvorrichtung sieht vor, als Lichtquelle für die Anzeigevorrichtung mindestens eine der so genannten superhellen LEDs zu verwenden, die eine höhere Lichtleistung als die herkömmlichen LEDs aufweisen und Licht mit unterschiedlichen Farben emittieren können.

Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kommunikationsvorrichtung sieht vor, die Anzeigevorrichtung mit einer LED-Anordnung zu versehen, welche aus einer Vielzahl von herkömmlichen LEDs besteht. Die LED-Anordnung kann beispielsweise als ein LED-Streifen ausgebildet sein. Dabei werden die LEDs so gewählt, dass sie Licht mit unterschiedlichen Farben und unterschiedlicher Intensität oder mit unterschiedlicher Blinkfrequenz emittieren, so dass die Qualität und/oder die Art der über die Kommunikationsvorrichtung realisierten Verbindungen leicht erkennbar ist und auch von einer größeren Entfernung gesehen werden kann.

Als Kommunikationsvorrichtung ist ein drahtloser Router vorgesehen, der dazu ausgelegt ist, Daten zwischen an ihm angeschlossenen Geräten und einem entfernten System des mindestens einen Benutzers zu übertragen. Je nach verwendeter Modem-Einheit unterstützt der Router entweder drahtlose oder drahtgebundene Verbindungen zu einem Serviceprovider. Der Zugang zu dem drahtlosen Router kann daher seitens des Benutzers über ein drahtloses lokales Netzwerk (WLAN) oder ein leitungsgebundenes lokales Netzwerk (LAN) realisiert werden.

Vorzugsweise ist die Antenne, welche zu dem drahtlosen lokalen Netzwerk (WLAN) gehört, im Gehäuse der Kommunikationsvorrichtung integriert. Es ist durchaus möglich, die so genannte WLAN-Antenne mit dem Gehäuse des drahtlosen Routers zu verbinden, insbesondere an der Oberfläche des Gehäuses anzubringen. Um die elektromagnetische Strahlung zu blockieren und die im Gehäuse befindlichen elektronischen Komponente abzuschirmen, wird das Gehäuse aus einem für die elektromagnetischen Strahlen undurchlässigen Material, vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt.

Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kommunikationsvorrichtung sieht vor, das Gehäuse der Kommunikationsvorrichtung mit einer Ultra-dünnen, elektromagnetisch absorbierende Plastikfolie zu versehen, die dazu geeignet ist, die elektromagnetische Strahlung zu blockieren, wobei die Antenne in geeigneter Weise und möglichst unauffällig darauf angebracht werden kann. Solche Ultra-dünnen Plastikfolien wurden entwickelt, um die elektromagnetische Strahlung bei Mobiltelefonen abzuschirmen.

Die erfindungsgemäße Kommunikationsvorrichtung weist vorzugsweise einen leitungsgebundenen Anschluss an das Internet (WAN) auf. Die Kommunikationsvorrichtung kann aber auch einen zusätzlichen Ethernet-Port für leitungsgebundenen Anschluss aufweisen. Es wird hier als besonders vorteilhaft angesehen, wenn der Datenaustausch zwischen dem Router und den mit ihm in Verbindung stehenden Geräten über das Ethernet, nämlich über die kabelgebundene Datennetztechnik für lokale Datennetze (LANs), erfolgt. Auf diese Weise hat der Benutzer verschiedene Möglichkeiten zum dynamischen Anschluss an das Datennetz, was es ihm erlaubt, Engpässe und Unterbrechungen zu vermeiden.

Es wird als besonders vorteilhaft angesehen, dass das Gehäuse der erfindungsgemäßen Kommunikationsvorrichtung in Form einer dekorativen Figur, die den geschmacklichen Anforderungen des Benutzers entspricht, ausgebildet ist. Somit wird eine moderne Kommunikationsvorrichtung geschaffen, die einerseits die neuesten technischen Anforderungen Rechnung trägt und andererseits den Eindruck einer mit technischen Einrichtungen überfüllten Büroatmosphäre, minimiert.

Aber auch für den privaten Gebrauch sowie in Hotels oder in weit verbreiteten Internet-Cafés wird es als besonders vorteilhaft angesehen, wenn die erfindungsgemäße Kommunikationsvorrichtung in Form einer bekannten und beliebten dekorativen Figur, wie beispielsweise der bekannte ”Darth Vader”, ein gerade ausbrechender Vulkan, die Freiheitsstatue u. ä., angefertigt wird. Die erfindungsgemäße Kommunikationsvorrichtung kann aber auch in Form von dekorativen Figuren jeglicher Art, die aus Filmen, Videospielen, TV-Produktionen, Zeichentrickfilmen bekannt sind, oder solchen, die Logos, Tiere u. ä. darstellen, angefertigt werden. Dabei kann die erfindungsgemäße Anzeigevorrichtung an einer sichtbaren und dazu geeigneten Stelle der dekorativen Figur angebracht werden, um ihre Funktion zu erfüllen.

Weitere Vorteile, Einzelheiten und Merkmale ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung anhand der Zeichnung.

Es zeigen:

1 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Kommunikationsvorrichtung sowie des Anschlusses der Vorrichtung an das Datennetz,

2A2D eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Kommunikationsvorrichtung gemäß 1 in einer ersten Ausführungsform,

3A3B eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Kommunikationsvorrichtung gemäß 1 in einer zweiten Ausführungsform,

4 eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Kommunikationsvorrichtung gemäß 1 in einer dritten Ausführungsform, und

5 eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Kommunikationsvorrichtung gemäß 1 in einer vierten Ausführungsform.

1 zeigt eine erfindungsgemäße Kommunikationsvorrichtung, die als drahtloser Router oder so genannter WiFi-Router 10 ausgebildet ist. Der WiFi-Router 10 wird über den Anschluss 32 an die Stromversorgung angeschlossen und weist ein Gehäuse 12 auf, in welchem eine erste Anzeigevorrichtung 16, die mit einer Anzeigevorrichtungs-Steuereinheit 14 verbunden ist, integriert ist.

Die erste Anzeigevorrichtung 16 weist Leuchtdioden 28 auf, die sich an einer Oberfläche des Gehäuses 12 befinden und die geeignet sind, in herkömmlicher Weise die aktuelle Verbindung anzuzeigen.

Erfindungsgemäß ist eine zweite Anzeigevorrichtung 20 vorgesehen, die eine Lichtquelle 22 zum Anzeigen des momentanen Kommunikations-Zustandes des drahtlosen Routers 10 aufweist. Diese kann entweder zusätzlich zu der ersten Anzeigevorrichtung 16 vorgesehen und mit der ersten Anzeigevorrichtung 16 und mit der Anzeigevorrichtungs-Steuereinheit 14 verbunden sein, oder aber auch als einzelne Vorrichtung zum Anzeigen einer bestehenden oder fehlgeschlagenen Verbindung dienen.

Als Lichtquelle 22 der zweiten Anzeigevorrichtung 20 werden eine oder mehrere der so genannten superhellen LEDs verwendet, Diese weisen eine wesentlich höhere Lichtleistung als die herkömmlichen LEDs auf und können Licht mit verschiedenen Farben emittieren.

Durch eine Verwendung eines Diffusors wie einer durchscheinenden LED-Abdeckung wird die Signalisierung besonders gut rundsum sichtbar.

Es ist aber durchaus möglich, die Anzeigevorrichtung 20 mit einer LED-Anordnung zu versehen, die eine Vielzahl von LEDs unterschiedlicher Farbe, beispielsweise rot, grün, gelb oder blau, aufweist. Somit wird auf eine einfache und kostengünstige Weise, allein anhand der Farbe, die aktuelle Verbindungsart angezeigt. Ein Blinken oder eine mit der abnehmenden Verbindungsgüte der Verbindung zum Benutzer 30 hin angezeigte sinkende Helligkeit würde beispielsweise auf eine schlechte Verbindung hindeuten.

Die zweite Anzeigevorrichtung 20 ist mit dem WiFi-Router 10 derart verbunden, dass sie sich aus dem Gehäuse 12 des Routers 10 hin erstreckt, so dass sie rundum sichtbar ist. Somit kann jeder der Benutzer auch von einer größeren Entfernung den aktuellen Kommunikationsstatus seiner Verbindung ablesen, ohne sein Arbeitsplatz zu verlassen und in der Nähe des Routers kommen zu müssen.

Dem Benutzer 30 wird über einen WAN-Anschluss 24, beispielsweise ein DSL-Anschluss, ein leitungsgebundener Zugang zum Internet ermöglicht, während er über eine, hier nicht dargestellte, Netzwerkkarte und eine WLAN-Antenne 18, die an dem Gehäuse 12 des WiFi-Routers 10 angebracht ist, einen drahtlosen Zugang hat.

Der WiFi-Router 10 kann alternativ mit einem zusätzlichen Ethernet-Port 26 für leitungsgebundenen Anschluss an das LAN und damit über den Router 10 an das Internet vorgesehen sein.

Die 2A2C zeigen eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Kommunikationsvorrichtung gemäß 1 in einer ersten Ausführungsform. Die Vorrichtung ist als ein WiFi-Router ausgebildet, der in einer aus dem Film ”Star Wars” weltweit bekannten Figur, nämlich dem ”Darth Vader” integriert ist.

Die Figur des ”Darth Vader” ist dekorativ angefertigt und weist Abmessungen auf, die es erlauben, diese beispielsweise auf einem Arbeitstisch aufzustellen, ohne dass sie unangemessen groß erscheint. Sie ist aber auch im privaten Bereich gut einsetzbar.

Wie der 2A entnehmbar ist, befinden sich die Anschlüsse für die leitungsgebundenen Verbindungen des WiFi-Routers, beispielsweise der Anschluss für den Stromadapter, der Modemanschluss sowie 3 oder 4 RJ45 Anschlüsse im hinteren Teil des ”Darth Vaders”, bevorzugt unter der Abdeckung des ”Darth Vaders”, so dass sie möglichst unauffällig bleiben und den technischen Charakter des erfindungsgemäßen Routers auf dem ersten Blick nicht verraten.

Die zweite Anzeigevorrichtung 20 ist aus allen drei 2A2C, die den ”Darth Vaders” aus allen Seiten betrachtet zeigen, deutlich zu sehen, da sie in der Form des Laserschwertes des ”Darth Vaders” ausgebildet ist.

Das Laserschwert 20 erstreckt sich über den Kopf des ”Darth Vaders” und leuchtet, dank der rohrförmigen transparenten Ausbildung immer, wenn eine Verbindung realisiert wird. Die dazu notwendige Lichtquelle ist im Inneren des transparenten Rohrs angebracht und weist vorzugsweise eine oder mehrere superhelle LEDs auf, die geeignet sind, Licht mit unterschiedlichen Farben und unterschiedlicher Intensität zu emittieren.

Wenn ein Verbindungsversuch fehlgeschlagen ist, leuchtet der Laserschwert in rot oder blinkt die LED mit einer vorgegebenen Blinkfrequenz, so dass der Benutzer vom Weiten erkennen kann, dass die Verbindung schlecht ist, oder aber auch gar keine besteht. Die Intensität des emittierten Lichts kann auch ein Hinweis für die Qualität der aktuellen Verbindung liefern.

Die aus der 2B ersichtliche erste Anzeigevorrichtung 16 ist auf dem Brustkorb des ”Darth Vaders” angebracht, wobei es sich versteht, dass diese an sich bekannte Anzeigevorrichtung zusätzlich zu der erfindungsgemäßen vorgesehen sein kann, wobei die erste und die zweite Anzeigevorrichtungen 16 und 20 miteinander und mit der Anzeigevorrichtungs-Steuereinheit 14 verbunden sind.

Die erste Anzeigevorrichtung 16 weist mehrere LEDs auf, beispielsweise eine WAN-LED, LAN-LED, System-LED, Power-LED sowie LEDs, die die RJ45-Verbindungen anzeigen. Diese LEDs emittieren Licht mit unterschiedlicher Farbe, so dass der Benutzer leicht anhand der Farbe die Art der Verbindung erkennen kann.

Wie aus 2C zu entnehmen ist, ist die WLAN-Antenne 18 im Inneren der dekorativen Figur des ”Darth Vaders” im Kopfbereich angebracht. Die dekorative Figur ist dabei derart ausgebildet, dass im Inneren des Körpers genügend Platz 34 für die elektronischen Komponenten des WiFi-Routers 10 vorgesehen ist. Dabei ist die Figur vorzugsweise aus Kunststoff angefertigt und die WLAN-Antenne in geeigneter Weise von den elektronischen Komponenten getrennt, so dass die Gefahr der Beschädigung der Elektronik durch die elektromagnetische Strahlung möglichst minimiert wird.

Es versteht sich, dass auch eine andere Ausbildung der in den 2A2C gezeigten dekorativen Figur möglich ist. Beispielsweise kann der ”Darth Vader” in ähnlicher Weise dargestellt sein, wie es in den 2A2C dargestellt ist, nur dass die dekorative Figur auf einer Plattform befestigt sein kann, die dann die elektronischen Komponenten trägt. Die Anschlüsse für die Kommunikationsverbindungen können, wie bei einem herkömmlichen Router, im hinteren länglichen Teil der Plattform vorgesehen sein. Lediglich die zweite Anzeigevorrichtung und ggf. die erste Anzeigevorrichtung können dann, ähnlich wie bei den 2A2C, in das Laserschwert, bzw. auf dem Brustkorb des ”Darth Vaders” angebracht sein. Die WLAN-Antenne für die drahtlose Kommunikation mit anderen Geräten kann ebenfalls im Inneren der dekorativen Figur integriert, oder aber auch auf einer anderen geeigneten Weise, z. B. auf dem Kopf, angebracht sein.

2D zeigt eine vergrößerte Darstellung des Laserschwerts 20. Das Laserschwert 20 weist eine Abdeckhülse 20' auf, die aus durchscheinendem Kunststoff ausgebildet ist. Als Lichtquelle ist hier eine LED 22 vorgesehen, die im Bereich der Hand von ”Darth Vader” angebracht ist. Im unteren Bereich des Laserschwertes 20 und der LED 22 benachbart ist eine Metall-Hülse 20'' vorgesehen. Die Metall-Hülse 20'' dient als Reflektor für das von der LED emittierte Licht, so dass die Lichtstrahlen durch eine mehrfache Reflektion das ganze Laserschwert 20 durchleuchten. Dadurch wird das Laserschwert 20 von innen gleichmäßig erleuchtet, so dass es einerseits einen ”echten” Eindruck vermittelt, andererseits aber besonders gut zur Signalisierung geeignet ist.

Die 3A und 3B zeigen eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kommunikationsvorrichtung 10, die ebenfalls als eine dekorative Figur ausgebildet ist. In ähnlicher Weise, wie im ersten Ausführungsbeispiel gemäß 2 ist auch hier die zweite Anzeigevorrichtung 20, welche den Kommunikationsstatus der aktuellen Verbindung anzeigt, in Form eines Laserschwertes ausgebildet, wobei dieses für den Betrachter aus allen Richtungen gut ersichtlich ist. Das Laserschwert ist ebenfalls transparent ausgebildet, wobei in seinem Inneren Platz für eine LED-Anordnung oder für mindestens eine Hochleistungs-LED vorgesehen ist. Es ist aber auch möglich, die LED-Anordnung in Form von LED-Streifen an der Oberfläche des Laserschwertes 20 anzubringen und zu befestigen.

Anstatt eines Laserschwertes kann eine Feder oder aber auch ein Zepter oder ähnlicher Stab vorgesehen sein, der sich derart aus der dekorativen Figur erstreckt, dass er aus allen Richtungen sichtbar ist.

Auch bei der in 3A gezeigten Ausführungsform ist eine erste Anzeigevorrichtung 16 vorgesehen, die mit mehreren LEDs 28 versehen ist, und durch welche die Art und die Qualität einer bereits bestehenden Verbindung angezeigt wird.

Eine weitere Ausführungsform der erfidungsgemäßen Kommunikationsvorrichtung ist in 4 angezeigt. Die dekorative Fassung des drahtlosen Routers 10 ist in Form eines Vulkans ausgebildet. Die Anzeigevorrichtung weist bei diesem Ausführungsbeispiel mehrere Lichtquellen 22 auf, die an der Oberfläche des Vulkans angebracht sind und eine Eruption des Vulkans, im Falle einer bestehenden Verbindung oder einem fehlgeschlagenen Kommunikationsversuch, darstellen.

Die zweite Anzeigevorrichtung 20 ist bei diesem Ausführungsbeispiel im Bereich des Vulkankraters der dekorativen Figur angebracht und mit mindestens einer LED versehen, so dass bei bestehender Kommunikationsverbindung die Signalisierung rundum die Figur sichtbar ist. Es ist aber auch durchaus denkbar, die Anzeigevorrichtung 20 mit mehreren Lichtquellen 22 zu versehen, die derart auf der Oberfläche des dekorativen Vulkans angebracht sind, dass sie rundum sichtbar sind. Hier werden, ähnlich wie bei den anderen Ausführungsbeispielen, LEDs verwendet, die derart gewählt und geeignet sind, Licht mit unterschiedlicher Intensität und unterschiedlicher Farbe zu emittieren. Die Antenne 18 ist ebenfalls auf der Oberfläche des dekorativen Vulkans in geeigneter Weise angebracht. Es ist aber auch möglich, die Antenne im Inneren des Gehäuses zu integrieren, wobei dann die elektronsichen Komponenten von der elektromagnetischen Strahlung, ähnlich wie bei den anderen Ausführungsbeispielen, abgeschirmt werden.

5 zeigt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kommunikationsvorrichtung 10, bei der als dekorative Figur die Freiheitsstatue verwendet wird. Hier ist die zweite Anzeigevorrichtung 20, welche den Kommunikationsstatus der aktuellen Verbindung anzeigt, in Form der Fackel ausgebildet, wobei diese für den Betrachter aus allen Richtungen gut ersichtlich ist. Die Fackel kann transparent ausgebildet sein, wobei im Inneren der Fackel Platz für eine LED-Anordnung oder für mindestens eine Hochleistungs-LED 22 vorgesehen ist. Es ist aber auch möglich, die LED-Anordnung an der Oberfläche der Fackel 20 anzubringen und zu befestigen.

Auch bei der in 5 gezeigten Ausführungsform ist eine erste Anzeigevorrichtung 16 vorgesehen, die mit mehreren LEDs 28 versehen ist, und durch welche die Art und die Qualität einer bereits bestehenden Verbindung angezeigt wird.

Die vorliegende Erfindung ist jedoch auf diese Ausführungsbeispiele nicht beschränkt. Es kann eine unbegrenzte Anzahl von dekorativen Figuren, die bekannt, beliebt oder aber auch nur interessant für den Benutzer sein könnten, mit der erfindungsgemäßen Kommunikationsvorrichtung kombiniert werden.

Somit wird auf einer einfachen Weise eine moderne Kommunikationsvorrichtung geschaffen, die sowohl die hohen technischen Anforderungen entspricht als auch den individuellen ästhetischen Wahrnehmungen des einzelnen Benutzers Rechnung trägt.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Nicht-Patentliteratur

  • - 802.11 Standards [0002]