Title:
Bekleidungsstück zur Beleuchtung von Logos oder Emblemen
Kind Code:
U1


Abstract:

Bekleidungsstück mit Mitteln zur Beleuchtung von Logos oder Emblemen, wobei das Bekleidungsstück mit wenigstens einer Photovoltaikzelle zur Ladung und wenigstens einem Akkumulator zur Speicherung der Energie ausgestattet ist.




Application Number:
DE202009006312
Publication Date:
11/12/2009
Filing Date:
04/23/2009
Assignee:
Butzke, Patrick (Hamburg, 21107, DE)



Claims:
1. Bekleidungsstück mit Mitteln zur Beleuchtung von Logos oder Emblemen, wobei das Bekleidungsstück mit wenigstens einer Photovoltaikzelle zur Ladung und wenigstens einem Akkumulator zur Speicherung der Energie ausgestattet ist.

2. Bekleidungsstück nach Anspruch [1], wobei das Bekleidungsstück mit wenigstens einem Logo oder Emblem und wenigstens einer Elektrolumineszenz Folie zur Beleuchtung der Logos oder Embleme ausgestattet ist.

3. Bekleidungsstück, wobei nach dem vorher gehenden Anspruch das Logo oder Emblem auf oder in dem Bekleidungsstück bei Zufuhr elektrischer Energie, mittels eines Akkumulators und eines Inverters, zu leuchten beginnt.

4. Bekleidungsstück nach Anspruch [3] wobei in dem Bekleidungsstück eine Steuerschaltung mit wenigstens einem Sensor integriert ist, der ein Betriebssignal abgibt, sobald das Bekleidungsstück getragen wird.

5. Bekleidungsstück nach Anspruch [4], wobei die Steuerschaltung dazu ausgestaltet ist, die Logos oder Embleme mittels des Akkumulators und des Inverters, nur bei Gebrauch des Bekleidungsstückes und ab einer schwachen Lichtintensität von ca. 0 bis 100 LUX, (Dämmerung/Dunkelheit) zu beleuchten.

6. Bekleidungsstück nach Anspruch [5], wobei die Steuerschaltung weiterhin dazu ausgestaltet ist, bei Nichtgebrauch des Bekleidungsstückes, den Akkumulator mittels der Photovoltaikzellen zu laden.

7. Bekleidungsstück nach Anspruch [6], wobei die Photovoltaik Zellen vorzugsweise Polymer oder organische Photovoltaik Zellen sind, um das Gewicht zu reduzieren.

8. Bekleidungsstück nach einem der vorher gehenden Ansprüche, wobei das Bekleidungsstück jede Form eines herkömmlichen Bekleidungsstückes aufweisen kann.

9. Bekleidungsstück nach Anspruch [8], wobei die Polymer-Photovoltaikzellen vorzugsweise so in das Bekleidungsstück eingearbeitet sind, dass sie den Lichteinfall optimal ausnutzen.

10. Bekleidungsstück nach einem der vorher gehenden Ansprüche, wobei die Logos oder Embleme und die Photovoltaikzellen die einzigen äußerlich sichtbaren Bauteile darstellen, alle anderen Bauteile so wie die Verbindungskabel sind vorzugsweise nicht äußerlich sichtbar in dem Bekleidungsstück untergebracht.

11. Bekleidungsstück nach Anspruch [10], wobei auch denkbar ist, dass die Photovoltaikzellen beispielsweise bedruckt, mit einem Muster versehen oder so an oder in dem Bekleidungsstück untergebracht sind, dass sie nicht als solche zu erkennen sind.

Description:

Die Idee betrifft ein Bekleidungsstück mit einem oder mehreren Logos oder Emblemen, die bei schlechten Lichtverhältnissen zu leuchten beginnen.

Kleidungsstücke die mit fluoreszierenden, also Objekten, die mittels chemischen oder biologischen Prozessen Lichtenergie erzeugen, oder mit reflektierenden Objekten (Reflektoren) versehen sind, sind bekannt.

In vorbekannter Weise sind diese Bekleidungsstücke entweder mit lichtreflektierenden Streifen und Objekten versehen oder auf andere aber ebenfalls bekannte Weise mit elektrisch beleuchteten Objekten ausgestattet, deren Energiezufuhr durch Batterien gewährleistet wird.

Herkömmliche Bekleidungsstücke mit Logos oder Emblemen sind bekannt.

Nachteile dieser vorbekannten Bekleidungsstücke, die mit fluoreszierenden Objekten versehen sind, ergeben sich daraus, dass die Objekte mit fluoreszierenden Eigenschaften nur für die Dauer der biologischen oder chemischen Prozesse Lichtenergie erzeugen.

Bei Bekleidungsstücken die mit lichtreflektierenden Objekten oder Eigenschaften ausgestattet sind, ergeben sich die Nachteile daraus, dass die Lichtquelle nur für die Dauer der direkten Beleuchtung reflektiert wird, ohne direkte Beleuchtung aber nicht mehr erkennbar sind und somit keine Sicherheit mehr für den Träger darstellen.

Herkömmliche Bekleidungsstücke, die mit beleuchteten Objekten versehen sind, werden meist durch Batterien mit Energie versorgt, müssen meist von Hand aus- oder eingeschaltet werden und ergeben dadurch nur eine begrenzte Beleuchtungsdauer.

Ein Nachteil vorbekannter Kleidungsstücke mit Logos oder Emblemen ist, dass die Logos oder Embleme bei schlechteren Lichtverhältnissen nur noch schlecht oder nicht mehr erkennbar sind.

Es ist Aufgabe der Idee, eine Möglichkeit zu schaffen, durch effektiv beleuchtete Logos oder Embleme, dauerhaft die Sicherheit des Trägers bei schlechten Lichtverhältnissen zu erhöhen um somit optimale Sichtbarkeit der Logos oder Embleme und die Sicherheit des Trägers zu gewährleisten.

Diese Aufgaben werden gelöst durch ein Bekleidungsstück mit den Merkmalen des Anspruchs 1.

Unter Bekleidungsstück wird hier jedes Bekleidungsstück verstanden, dass z. B. die Form einer Jacke, einer Hose, eines Schuhes, eines Hutes etc. aufweist und mit Mitteln zur Beleuchtung von Logos oder Emblemen ausgestattet ist.

Das erfindungsgemäße Bekleidungsstück enthält ein oder mehrere eingearbeitete Logos oder Embleme, die durch eine oder mehrere Elektrolumineszenz-Folien (EL Folien) beleuchtet werden. Die EL Folien sind dabei vorzugsweise spritzwassergeschützt und als Einheit mit den Logos oder Emblemen in oder an dem Kleidungsstück untergebracht.

Das Bekleidungsstück verfügt außerdem über eine oder mehrere polymer Photovoltaikzellen zur Energiegewinnung, die ebenfalls wasserdicht, aber außen am Kleidungsstück angebracht sind.

Weiterhin enthält das Bekleidungsstück einen Akkumulator zur Speicherung der Energie, sowie einen Sensor, der je nach Art des Bekleidungsstückes den Gebrauch in ein elektrisches Signal umwandelt.

Das Bekleidungsstück verfügt weiterhin über eine Steuerschaltung, um entweder die Ladung des Akkumulators zu steuern oder die Beleuchtung der Logos oder Embleme zu gewährleisten.

Vor die EL-Folie wird ein Inverter geschaltet, um den Strom des Akkumulators in eine Frequenz umzuwandeln und somit die EL-Folie zum Leuchten anzuregen.

Die Messung der einfallenden Lichtintensität erfolgt über die Stromabgabe der Polymerphotovoltaikzellen, die durch die Steuerschaltung geleitet wird.

Die Bauteile sind durch Verbindungskabel über die Steuerschaltung angeschlossen und ebenfalls wasserdicht in dem Kleidungsstück untergebracht.

Die Logos oder Embleme, werden auf eine Polymerfolie mit dunklem Hintergrund gedruckt, auf der EL-Folie befestigt und in einem dafür vorgesehenen Ausschnitt in dem Kleidungsstück untergebracht.

Vorderseite und Rückseite werden zum Schutz vor Wasser und äußeren Einflüssen mit einer durchsichtigen Barriere-Folie versiegelt.

Die Steuerschaltung regelt entweder bei Nichtgebrauch des Kleidungsstückes die Ladung des Akkumulators durch die gewonnene Energie der Polymerphotovoltaikzellen oder steuert die Stromversorgung der EL-Folie hinter den Logos oder Emblemen bei Gebrauch des Bekleidungsstücks, sobald die einfallende Lichtintensität nicht mehr ausreicht, um den Akkumulator zu laden.

Bezieht die Photovoltaikzelle Energie durch vorhandenen Lichteinfall, unabhängig davon ob das Kleidungsstück getragen wird, wird der Akkumulator geladen.

Alle Bauteile werden sinnvoll durch NYM Einzeladern (Kupferdrähte mit einer flexiblen Kunststoffummantelung eines geringen Querschnittes) miteinander verbunden.

So gewährleistet dieses erfindungsgemäße Bekleidungsstück eine optimale und sinnvolle Beleuchtung der Logos oder Embleme, kombiniert mit Effektivität, Sicherheit und Tragekomfort.

Es folgen Erklärungen zu den Prinzip Darstellungen/Zeichnungen, wobei hier anzumerken ist, dass die Mittel zur Beleuchtung, so wie die Logos oder Embleme für jede Art Bekleidungsstück individuell ausgestaltet und eingearbeitet werden.

Bei den folgenden Beispielen misst ein Sensor den Druck/die Belastung, der auf die Schuhsole wirkt, wandelt ihn in ein elektrisches Betriebssignal um und leitet es an die Steuerschaltung weiter, somit signalisiert der Sensor den Gebrauch des Bekleidungsstücks, wobei bei einem anderen Bekleidungsstück Z. B. einer Jacke ein Bewegungssensor vorteilhaft wäre.

Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus folgend beschriebenen Ausführungsbeispielen, sowie anhand der Zeichnungen. Dabei Zeigen:

1 Eine Prinzip Darstellung eines erfindungsgemäßen Kleidungsstücks, hier in Form eines Schuhes, unter Sonneneinstrahlung.

2 Eine Prinzip Darstellung eines erfindungsgemäßen Kleidungsstücks in Form eines Schuhes bei schlechten Lichtverhältnissen, aktivem Sensor (6) und beleuchtetem Logo oder Emblem (3)

1 Eine Prinzip Darstellung des erfindungsgemäßen Kleidungsstücks (1), in Form eines Schuhes. Die Bauteile Inverter (5), Sensor (6), Akkumulator (7) und die Steuerschaltung (8), sowie die Kabelverbindung (9) sind in dieser Sohle nicht sichtbar eingearbeitet.

Des Weiteren besteht der Schuh aus einem Trageriemen für die Zehen, der in der Sohle verankert ist. Dieser Trageriemen besteht aus Stoff, der eine Schlauchform aufweist und somit Platz für die Kabelverbindung (9) bietet.

Die obere Hälfte des Trageriemens beinhaltet die Photovoltaikzelle (2), die untere Hälfte das Logo oder Emblem (3) mit darunter liegender EL-Folie (4).

Das Logo oder Emblem (3) wird auf der Elektrolumineszenz Folie (4) befestigt, wobei der Hintergrund eine dunkle Oberfläche aufweist. Bei diesem Beispiel, wird aus dem Trageriemen das Logo oder Emblem mit den gleichen Abmessungen ausgestanzt und schlussendlich mit einer Barriere Folie von beiden Seiten versiegelt.

1 Eine Prinzip Darstellung eines erfindungsgemäßen Kleidungsstücks in Form eins Schuhes, unter Sonneneinstrahlung.

Die Sonneneinstrahlung wird von der Photovoltaikzelle (2) in Strom umgewandelt und über die Verbindungskabel (9) zu der Steuerschaltung (8) geleitet.

Der Akkumulator (7) wird somit durch die Sonnenergie geladen.

2 Eine Prinzip Darstellung eines erfindungsgemäßen Kleidungsstücks in Form eins Schuhes ohne Lichteinwirkung, während Druck auf den Sensor (6) ausgeübt wird (Gebrauch des Kleidungsstückes) und mit beleuchtetem Logo oder Emblem.

Nur bei geringem Lichteinfall und aktivem Sensor (6) (Gebrauch des Kleidungsstückes) wird das Logo oder Emblem beleuchtet.