Title:
Leuchtende Warnvorrichtung für Sicherheitshelm
Kind Code:
U1


Abstract:

Leuchtende Warnvorrichtung für Sicherheitshelm, bestehend aus
einem Helmkörper (1), der an der Außenseite eine umlaufende Nut (11) und eine Aufnahmeausnehmung (12) aufweist, wobei die beiden Enden der umlaufenden Nut (11) nahe an oder mit der Aufnahmeausnehmung (12) verbunden sind,
einem Lichtleiter (3), der ein flexibler Streifen mit einer Lichtleitfähigkeit ist und in der umlaufenden Nut (11) aufgenommen ist, wobei die beiden Enden des Lichtleiters (3) in die Aufnahmeausnehmung (12) ragen, und
einer Beleuchtungseinrichtung (2), die mindestens einen Leuchtkörper (22) aufweist, dessen Leuchtzustand von mindestens einem Steuerschalter (25) gesteuert werden kann, wobei das Licht des Leuchtkörpers (22) in die beiden Enden des Lichtleiters (3), die in die Aufnahmerausnehmung (12) ragen, eintreten kann.




Application Number:
DE202009000140
Publication Date:
03/12/2009
Filing Date:
01/05/2009
Assignee:
Ho (Chang-Hsien, Taoyuan, TW)
International Classes:



Foreign References:
60072131999-12-28
Attorney, Agent or Firm:
Kador & Partner (München, 80469)
Claims:
1. Leuchtende Warnvorrichtung für Sicherheitshelm, bestehend aus
einem Helmkörper (1), der an der Außenseite eine umlaufende Nut (11) und eine Aufnahmeausnehmung (12) aufweist, wobei die beiden Enden der umlaufenden Nut (11) nahe an oder mit der Aufnahmeausnehmung (12) verbunden sind,
einem Lichtleiter (3), der ein flexibler Streifen mit einer Lichtleitfähigkeit ist und in der umlaufenden Nut (11) aufgenommen ist, wobei die beiden Enden des Lichtleiters (3) in die Aufnahmeausnehmung (12) ragen, und
einer Beleuchtungseinrichtung (2), die mindestens einen Leuchtkörper (22) aufweist, dessen Leuchtzustand von mindestens einem Steuerschalter (25) gesteuert werden kann, wobei das Licht des Leuchtkörpers (22) in die beiden Enden des Lichtleiters (3), die in die Aufnahmerausnehmung (12) ragen, eintreten kann.

2. Leuchtende Warnvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den umlaufenden Nut (11) und der Aufnahmeausnehmung (12) jeweils ein Kanal (13) vorgesehen ist, der durch den Helmkörper (1) hindurchgeht.

3. Leuchtende Warnvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung (2) an den beiden Seiten jeweils einen Vorsprung (23) aufweist, die in die Kanäle (13) gesteckt und mit den beiden Enden des Lichtleiters (3) verbunden werden.

4. Leuchtende Warnvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (22) an der Außenseite jeweils eine Lichtaustrittsöffnung (24) aufweisen, in die die beiden Enden des Lichtleiters (3) gesteckt werden, und an der Innenseite der Vorsprünge (22) jeweils ein Leuchtkörper (22) vorgesehen ist.

5. Leuchtende Warnvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtleiter (30) durch ein Rohr (30) gebildet ist, der einen Hohlraum (300) aufweist, dessen Innenwand mit kontinuierlichen oder nichtkontinuierlichen Oberflächenstrukturen (301, 302) versehen ist.

6. Leuchtende Warnvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Hohlraum (300) ein Reflexionsstreifen oder ein Farbstreifen (33) geführt ist.

7. Leuchtende Warnvorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Mittelbereich der umlaufenden Nut (101) ein Kanal (103) vorgesehen ist, der durch den Helmkörper (10) durchgeht.

8. Leuchtende Warnvorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Helmkörper (1) ein Gehäuse (15) und einen Schaumkörper (16) an der Innenseite des Gehäuses (15) umfaßt, wobei die umlaufende Nut (11) an der Außenseite des Gehäuses (15) angebracht ist.

9. Leuchtende Warnvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Helmkörper (1) ein Gehäuse (15) und einen Schaumkörper (16) an der Innenseite des Gehäuses (15) umfaßt, wobei die umlaufende Nut (11) an der Außenseite des Gehäuses (15) angebracht ist.

10. Leuchtende Warnvorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufende Nut (11) eine plane Bodenfläche (111) aufweist.

11. Leuchtende Warnvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtleiter (3) für die plane Bodenfläche (111) eine plane Innenfläche (32) aufweist.

12. Leuchtende Warnvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufende Nut (11) eine plane Bodenfläche (111) und der Lichtleiter (3) für die plane Bodenfläche (111) eine plane Innenfläche (32) aufweist.

13. Leuchtende Warnvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufende Nut (11) eine plane Bodenfläche (111) und der Lichtleiter (3) für die plane Bodenfläche (111) eine plane Innenfläche (32) aufweist.

14. Leuchtende Warnvorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufende Nut (11) eine Reflexionsschicht (112) aufweist.

15. Leuchtende Warnvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufende Nut (11) eine Reflexionsschicht (112) aufweist.

16. Leuchtende Warnvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufende Nut (11) eine Reflexionsschicht (112) aufweist.

17. Leuchtende Warnvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufende Nut (11) eine Reflexionsschicht (112) aufweist.

18. Leuchtende Warnvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtleiter (3) an der Reflexionsschicht (112) klebt.

19. Leuchtende Warnvorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtleiter (3) eine Vielzahl von Reflexionszonen (31) aufweist, die das durchstrahlende Licht reflektieren können.

20. Leuchtende Warnvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtleiter (3) eine Vielzahl von Reflexionszonen (31) aufweist, die das durchstrahlende Licht reflektieren können.

21. Leuchtende Warnvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtleiter (3) eine Vielzahl von Reflexionszonen (31) aufweist, die das durchstrahlende Licht reflektieren können.

22. Leuchtende Warnvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtleiter (3) eine Vielzahl von Reflexionszonen (31) aufweist, die das durchstrahlende Licht reflektieren können.

23. Leuchtende Warnvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtleiter (3) eine Vielzahl von Reflexionszonen (31) aufweist, die das durchstrahlende Licht reflektieren können.

24. Leuchtende Warnvorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Reflexionszonen (31) des Lichtleiters (3) von den beiden Enden zur Mitte abnimmt.

25. Leuchtende Warnvorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Reflexionszone (31) durch eine Oberflächenstruktur (310) gebildet ist.

26. Leuchtende Warnvorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle der Beleuchtungseinrichtung (2) durch eine Batterie gebildet ist, die in einem Batteriefach (21) aufgenommen ist.

Description:
Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft eine leuchtende Warnvorrichtung für Sicherheitshelm, die die Warnwirkung erhöhen, den Stromverbrauch reduzieren und eine zuverläßige Positionierung erreichen kann.

Stand der Technik

1 zeigt einen herkömmlichen Sicherheitshelm mit einem Warnstreifen 5, der durch ein flexibles transparentes Band 50 gebildet ist, in dem mehrere Warnleuchten 51 gleichmäßig verteilt sind. Die Warnleuchten 51 können unter Steuerung einer Steuerschaltung leuchten oder blinken, um ein Warnlicht zu erzeugen. Die Warnleuchten (oder Leuchtdioden) 51 des Warnstreifens 5 erhöhen jedoch die Herstellungskosten, den Stromverbrauch und das Gewicht des Sicherheitshelms. Wenn die Anzahl der Warnleuchten 51 reduziert wird, wird der Leuchtbereich verkleinert, so dass die Warnwirkung gesenkt wird. Durch die hohe Anzahl der Warnleuchten hat der Warnstreifen einen größeren Raumbedarf, wodurch die Festigkeit des Sicherheitshelms reduziert wird, so dass die Sicherheit des Sicherheitshelms beeinträchtigt wird.

2 zeigt einen weiteren Sicherheitshelm mit einem Innenhelm 6. Der Innenhelm 6 weist an der Außenseite eine umlaufende Nut 61 auf, in der ein Lichtleiter 62 und Leuchtdioden 63 angeordnet sind. Der Innenhelm 6 ist mit einem Oberdeckel 64 und einem Unterdeckel 65 verbunden, die den Lichtleiter 62 in der umlaufenden Nut 61 begrenzen. Der Innenhelm 6 weist ferner eine Aufnahmeausnehmung 63 auf, in der ein Batteriesatz 67 aufgenommen ist. Zwischen dem Innenhelm 6 und dem Unterdeckel 65 ist eine Steuerschaltung 68 vorgesehen, die den Leuchtzustand der Leuchtdioden 63 steuern kann. Das Licht der Leuchtdioden 63 wird von dem Lichtleiter 62 geleitet. Dadurch wird zwar der Stromverbrauch reduziert, besitzt die Innenfäche der umlaufenden Nut 61 jedoch eine schlechte Reflexion. Zudem ist die Positionierung des Lichtleiters 62 in der umlaufenden Nut 61 durch den Oberdeckel 64 und den Unterdeckel 65 nicht zuverläßig und erschwert die Montage. Daher kann der Lichtleiter 62 herausfallen und beschädigt werden. Um ein Lösen des Lichtleiters 62 aus der umlaufenden Nut 61 zu verhindern, hat die Öffnung der umlaufenden Nut 61 eine Breite, die kleiner ist als der Durchmesser des Lichtleiters 62, wodurch der freiliegende Bereich des Lichtleiters 62 verkleinert wird. Zudem bleibt die Verbindungsstelle der Steuerschaltung und des Lichtleiters freiliegend, wodurch ein Eintritt von Feuchtigkeit und Staub auftreten kann, so dass die Lichtleitfähigkeit des Lichtleiters reduziert wird.

Aus dem Patent US 6007213 ist ein Sicherheitshelm bekannt, der einen Innenhelm aufweist, der an der Außenseite eine umlaufende Nut aufweist, in der ein Lichtfaserkabel angeordnet ist, dessen beide Enden über einen Verbinder mit einer Lichtquelle verbunden sind. Die Lichtquelle ist über einen Schalter mit einer Stromquelle verbunden. Der Innenhelm ist mit einem Außenhelm verbunden. Das Außenhelm weist für das Lichtfaserkabel einen transparenten Bereich. Das Licht der Lichtquelle wird von dem Lichtfaserkabel geleitet und durch den transparenten Bereich ausgestrahlt. Durch den Außenhelm wird ein Schutz des Lichtfaserkabels und der anderen Bauelementen erreicht, so dass die Lebensdauer verlängert wird. Da die umlaufende Nut an dem Innenhelm und der transparente Bereich an dem Außenhelm angebracht ist, muß die Lage (der umlaufenden Nut und des transparenten Bereiches) eine hohe Präzision haben. Zudem muß der transparente Bereich eine hohe Lichtdurchläßigkeit haben. Dadurch werden die Herstellungskosten erhöht und die Bearbeitung erschwert.

Aus diesem Grund hat der Erfinder in Anbetracht der Nachteile herkömmlicher Lösungen, basierend auf langjähriger Erfahrung in diesem Bereich, nach langem Studium, zahlreichen Versuchen und unentwegten Verbesserungen die vorliegende Erfindung entwickelt.

Aufgabe der Erfindung

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine leuchtende Warnvorrichtung für Sicherheitshelm zu schaffen, die einen größeren Leuchtbereich aufweist, wodurch die Warnwirkung erhöht wird.

Der Erfindung liegt eine weitere Aufgabe zugrunde, eine leuchtende Warnvorrichtung für Sicherheitshelm zu schaffen, die einen höheren Wirkungsgrad aufweist, wodurch der Stromverbrauch reduziert wird.

Der Erfindung liegt eine nochmals weitere Aufgabe zugrunde, eine leuchtende Warnvorrichtung für Sicherheitshelm zu schaffen, die einen Eintritt von Feuchtigkeit und Staub verhindern kann und den Lichtleiter zuverläßig in dem Sicherheitshelm positionieren kann.

Der Erfindung liegt eine nochmals weitere Aufgabe zugrunde, eine leuchtende Warnvorrichtung für Sicherheitshelm zu schaffen, die die Verbindungsfestigkeit des Lichtleiters und des Sicherheitshelms erhöhen und den freiliegenden Bereich des Lichtleiters vergrößern kann.

Diese Aufgaben werden durch die erfindungsgemäße leuchtende Warnvorrichtung für Sicherheitshelm gelöst, die bestehend aus einem Helmkörper, der an der Außenseite eine umlaufende Nut und eine Aufnahmeausnehmung aufweist, wobei die beiden Enden der umlaufenden Nut nahe an oder mit der Aufnahmeausnehmung verbunden sind; einem Lichtleiter, der ein flexibler Streifen mit einer Lichtleitfähigkeit ist und in der umlaufenden Nut aufgenommen ist, wobei die beiden Enden des Lichtleiters in die Aufnahmeausnehmung ragen; und einer Beleuchtungseinrichtung, die mindestens einen Leuchtkörper aufweist, dessen Leuchtzustand von mindestens einem Steuerschalter gesteuert werden kann, wobei das Licht des Leuchtkörpers in die beiden Enden des Lichtleiters, die in die Aufnahmerausnehmung ragen, eintreten kann.

Die Beleuchtungseinrichtung weist an den beiden Seiten jeweils einen Vorsprung auf, die in die Kanäle des Sicherheitshelms gesteckt und mit den beiden Enden des Lichtleiters verbunden werden.

Die Vorsprünge weisen an der Außenseite jeweils eine Lichtaustrittsöffnung auf, in die die beiden Enden des Lichtleiters gesteckt werden, und an der Innenseite der Vorsprünge ist jeweils ein Leuchtkörper vorgesehen.

Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung in Verbindung mit den anliegenden Zeichnungen.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 eine Darstellung der herkömmlichen Lösung,

2 eine Darstellung einer weiteren herkömmlichen Lösung,

3 eine Explosionsdarstellung der Erfindung,

4 eine perspektivische Darstellung der Erfindung,

5 eine Schnittdarstellung der Verbindung des Lichtleiters und des Sicherheitshelms,

6 eine Darstellung der Erfindung beim Einsatz,

7 eine Ausführungsform der Erfindung (1),

8 eine Ausführungsform der Erfindung (2),

9 eine weitere Ausführungsform der Erfindung,

10 bis 12 weitere Ausführungsformen des Lichtleiters,

10A, 11A und 12A vergrößerte Darstellungen der Zonen 10A, 11A und 12A in den 10, 11 und 12.

Wege zur Ausführung der Erfindung

Wie aus den 3 bis 6 ersichtlich ist, besteht die Erfindung aus einem Helmkörper 1, einer Beleuchtungseinrichtung 2 und einem Lichtleiter 3. Der Helmkörper 1 umfaßt ein Gehäuse 15 und einen Schaumkörper 16 an der Innenseite des Gehäuses 15. Das Gehäuse 15 weist an der Außenseite eine umlaufende Nut 11 und eine Aufnahmeausnehmung 12 auf. In der umlaufenden Nut 11 ist mindestens ein Kanal 13 vorgesehen, der durch das Gehäuse 15 hindurchgeht und sich an der Verbindungsstelle der umlaufenden Nut 11 und der Aufnahmeausnehmung 12 befindet. Die umlaufende Nut 11 besitzt eine plane Bodenfläche 111, auf der eine Reflexionsschicht 112 gebildet ist. Die Beleuchtungseinrichtung 2 ist in der Aufnahmeausnehmung 12 aufgenommen und weist in der Mitte ein Batteriefach 21 (Stromquelle) und an den beiden Seiten jeweils einen Vorsprung 23 auf. Die Vorsprünge 23 werden in die Kanäle 13 gesteckt, wodurch die Beleuchtungseinrichtung 2 positioniert ist. An der Innenseite der Vorsprünge 22 ist jeweils ein Leuchtkörper 22 vorgesehen. Die Vorsprünge 22 besitzen an der Außenseite jeweils eine Lichtaustrittsöffnung 24. Zwischen dem Batteriefach 21 und den Leuchtkörper 22 ist mindestens ein Steuerschalter 25 vorgesehen, durch den der Leuchtzustand der Leuchtkörper 22 gesteuert werden kann. Das Licht der Leuchtkörper 22 wird durch die Lichtaustrittsöffnungen 24 ausgestrahlt. Der Lichtleiter 3 ist ein flexibler Streifen mit einer Lichtleitfähigkeit und weist an der Außenseite eine Vielzahl von Reflexionszonen 31 auf. Wie aus 3 ersichtlich ist, können die reflexionszonen 31 durch eine Oberflächenstruktur 310 (Kerbungen oder dergleichen, die eine Ablenkungs- oder Reflexionswirkung haben) gebildet sein. Der Lichtleiter 3 weist ferner für die plane Bodenfläche 111 eine plane Innenfläche 32 auf. Der Abstand der Reflexionszonen 31 des Lichtleiters 3 nimmt von den beiden Enden zur Mitte ab. Der Lichtleiter 3 ist in der umlaufenden Nut 11 aufgenommen, wobei die beiden Enden des Lichtleiters 3 in die Kanäle 13 geschoben und in die Lichtaustrittsöffnungen 24 gesteckt werden. Der Lichtleiter 3 klebt an der Reflexionsschicht 112 und ist somit in der umlaufenden Nut 111 befestigt. Durch die Kanäle 13 wird ein Lösen des Lichtleiters 3 aus der umlaufenden Nut 111 verhindert. Dadurch kann der Lichtleiter 3 zuverläßig in der umlaufenden Nut 111 befestigt werden, selbst wenn der Durchmesser des Lichtleiters 3 kleiner ist als die Breite der Öffnung der umlaufenden Nut. Daher kann der freiliegende Bereich des Lichtleiters 3 vergrößert werden, so dass die Lichtleitwirkung erhöht wird.

Beim Einsatz kann der Leuchtzustand der Leuchtkörper 22 durch den Steuerschalter 25 gesteuert werden. Das Licht der Leuchtkörper 22 tritt durch die Lichtaustrittöffnungen 24 in den Lichtleiter 3 ein und wird dann von den Reflexionszonen 31 des Lichtleiters 3 und der Reflexionsschicht 112 reflektiert, so dass der Lichtleiter 3 um den Helmkörper 1 einen Lichtring bildet. Dadurch kann eine Warnung erzeugt werden, wenn es dunkel ist. Da der Abstand der Reflexionszonen 31 des Lichtleiters 3 von den beiden Enden zur Mitte abnimmt, kann die Abklingung der Lichtleitung in den Bereichen, die von den Leuchtkörpern 22 weiter entfernt sind, ausgeglichen werden, so dass der Lichtleiter 3 ein gleichmäßiges Licht hat.

Um das Gewicht des Lichtleiters zu reduzieren und die Flexibilität des Lichtleiters zu erhöhen, kann der Lichtleiter 30 durch ein Rohr 30 gebildet sein, der einen Hohlraum 300 aufweist, dessen Innenwand mit kontinuierlichen Vorsprüngen oder Nuten 301 oder nichtkontinuierlichen Leuchtpunkten oder Kerbungen 302 (10 und 11) versehen ist. Wenn das Licht der Leuchtkörper 22 in die Enden des Lichtleiters 30 eintritt, kann es in dem Rohr wiederholt reflektiert und abgelenkt werden, so dass die Helligkeit des Lichtes erhöht wird. Wie aus 12 ersichtlich ist, kann neben den obengenannten Reflexionsstrukturen (301 oder 302) an der Innenwand des Hohlraums 300 noch ein Reflexionsstreifen oder ein Farbstreifen 33 durch den Hohlraum 300 geführt werden, um das einfallende Licht zu reflektieren oder eine Farbe zu erzeugen.

Durch die Leuchtpunkte kann der Leuchtbereich des Lichtleiters 3 vergrößert werden, so dass der Wirkungsgrad des Lichtleiters erhöht und der Stromverbrauch reduziert wird. Da der Lichtleiter 3 durch Klebverbindung in der umlaufenden Nut 11 befestigt ist und die Verbindungsbereiche der Beleuchtungseinrichtung 2 und des Lichtleiters 3 in den Kanälen 13 aufgenommen sind, wird ein Eintritt von Feutigkeit und Staub verhindert, so dass die Lebensdauer verlängert werden kann.

Wie aus den 7 und 8 ersichtlich ist, kann die Form des Helmkörpers 10 unterschiedlich ausgestaltet werden. Der Lichtleiter 3 kann in unterschiedlicher Höhe des Helmkörpers 10 angeordnet sein (nicht auf die Stelle in 3 beschränkt). Die Beleuchtungseinrichtung 20 kann auch entsprechend der Form des Helmkörpers 10 ausgegestatet werden, um die beste Lichtwirkung zu erreichen.

9 zeigt einen Helmkörper 100 mit einem Schirm 14 (in diesem Ausführungsbeispiel ist der Helmkörper 100 mit dem Helmkörper 10 identisch ausgebildet). Der Schirm 14 befindet sich an einer Seite des Helmkörpers 100 und steht in dem Weg des Lichtleiters 3 (d. h. der umlaufenden Nut 101). Daher ist der Helmkörper 100 im Bereich des Schirms 14 mit einem weiteren Kanal 103 versehen, durch den der Lichtleiter 3 geführt werden kann.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Erfindung die Warnwirkung erhöhen, den Stromverbrauch reduzieren und eine zuverläßige Positionierung erreichen kann. Aufgrund der obengenannten Tatsachen entspricht die Erfindung in ihrer Verfügbarkeit, Fortschrittlichkeit und Neuheit vollauf den Anforderungen für ein Gebrauchsmuster. Die vorstehende Beschreibung stellt nur die bevorzugten Ausführungsbeispiele der Erfindung dar und soll nicht als Definition der Grenzen und des Bereiches der Erfindung dienen. Alle gleichwertige Änderungen und Modifikationen gehören zum Schutzbereich dieser Erfindung.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • - US 6007213 [0004]