Title:
Trinkglas mit einer fußseitigen Beleuchtungsvorrichtung
Kind Code:
U1


Abstract:

Trinkglas mit einer fußseitigen Beleuchtungseinrichtung bestehend aus mindestens einer batterieversorgten LED, die in lichtleitender Verbindung mit dem Fuß (3) des Trinkglases (1) angeordnet ist und zumindest in den Innenraum des Trinkglases (1) ein oder mehrere Lichtstrahlen (19) einstrahlt, wobei der Inhalt des Trinkglases von den Lichtstrahlen (19) erleuchtbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung (13, 15, 16, 17) in einem Beleuchtungsuntersatz (7) angeordnet ist, der lösbar mit dem Fuß (3) des Trinkglases (1) verbunden ist und den Fuß (3) randseitig übergreift.




Application Number:
DE202008015026
Publication Date:
04/02/2009
Filing Date:
11/12/2008
Assignee:
Adoma GmbH (Wangen, 88239, DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE10102801A1N/A2002-07-25



Attorney, Agent or Firm:
Riebling, P., Dipl.-Ing. Dr.-Ing., Pat.-Anw. (Lindau, 88131)
Claims:
1. Trinkglas mit einer fußseitigen Beleuchtungseinrichtung bestehend aus mindestens einer batterieversorgten LED, die in lichtleitender Verbindung mit dem Fuß (3) des Trinkglases (1) angeordnet ist und zumindest in den Innenraum des Trinkglases (1) ein oder mehrere Lichtstrahlen (19) einstrahlt, wobei der Inhalt des Trinkglases von den Lichtstrahlen (19) erleuchtbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung (13, 15, 16, 17) in einem Beleuchtungsuntersatz (7) angeordnet ist, der lösbar mit dem Fuß (3) des Trinkglases (1) verbunden ist und den Fuß (3) randseitig übergreift.

2. Trinkglas nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Beleuchtungsuntersatz (7) auf den Fuß (3) aufklipsbar ist.

3. Trinkglas nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Beleuchtungsuntersatz (7) auf den Fuß (3) aufgeklebt oder mittels Klettverschluss aufgeklettet ist.

4. Trinkglas nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Beleuchtungsuntersatz (7) auf den Fuß (3) mittels Haftsauger befestigt ist.

5. Trinkglas nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Beleuchtungsuntersatz (7) aus einem napfförmigen Kunststoffkörper besteht, der einen oberen, mindestens teilweise umlaufenden, radial einwärts gerichteten Randvorsprung (9) aufweist, mit dem er auf den Fuß (3) des Trinkglases (1) aufgebracht ist.

6. Trinkglas nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Beleuchtungsuntersatz (7) einen auf dem Boden (10) aufgesetzten Einbauraum (11) aufweist, der als nach oben offener, napfförmiger Körper mit im Vergleich zum Durchmesser des Beleuchtungsuntersatzes (7) mit verminderten Durchmesser ausgebildet ist

7. Trinkglas nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Einbauraum (11) nach oben durch einen Deckel (12) verschlossen ist.

8. Trinkglas nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Einbauraum (11) ein Elektronikmodul (15) angeordnet ist, das mindestens eine nach oben gegen den Fuß (3) des Trinkglases (1) gerichtete LED (13) enthält.

9. Trinkglas nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Elektronikmodul (15) ein bodenseitiger Schalter/Taster (17) angeordnet ist, der durch den Boden (10) des Beleuchtungsuntersatzes (7) betätigbar ist.

10. Trinkglas nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtstrahl (19) der einen oder mehreren LED (13) sowohl den Fuß (3) des Trinkglases (1) als auch die Wandung beleuchtet.

11. Trinkglas nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Elektronikmodul (15) elektronische Bausteine für Zusatzfunktionen wie z. B. eine Blinkfunktion der LEDs (13), oder für eine Sprach- oder Musikfunktion oder für eine Bildfunktion, oder für eine Zeitfunktion enthält.

12. Trinkglas nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das die Zusatzfunktionen durch einen Schalter oder Taster gesteuert sind, oder durch einen Bewegungssensor, der Bewegungen und Erschütterungen des Glases aufnimmt.

Description:

Gegenstand der Neuerung ist ein Trinkglas mit einer fußseitigen Beleuchtungsvorrichtung nach dem Oberbegriff des Schutzanspruches 1.

Ein derartiges Trinkglas mit Beleuchtungsvorrichtung ist mit dem Gegenstand der DE 101 02 801 A1 bekannt geworden. Das Trinkglas weist im Bereich seines Fußes eine von unten her zugängliche Öffnung auf, in der die Beleuchtungseinrichtung eingesetzt ist.

Damit besteht jedoch der Nachteil, dass die Beleuchtungseinrichtung einen speziellen Einbauort am Fuß eines Trinkglases benötigt und deshalb nicht jede Art von Trinkglas verwendet werden kann. Bereits schon bei der Herstellung des Trinkglases muss für eine solche Ausnehmung im Fuß gesorgt werden, um dann dort einen Einbauraum für den Beleuchtungsuntersatz zu schaffen.

Weiter besteht der Nachteil, dass beim Spülen eines solchen Trinkglases die Gefahr besteht, dass Wasser in den Hohlraum am Fuß des Glases eindringt und das Elektronikmodul im Beleuchtungsuntersatz zerstört.

Der Neuerung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Trinkglas mit einer fußseitigen Beleuchtungsvorrichtung so weiterzubilden, dass eine einfache und sichere Beleuchtung des Trinkglases von der Fußseite her möglich ist und die Beleuchtungsvorrichtung keinen speziellen Fuß des Trinkglases für die Befestigung benötigt.

Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Neuerung durch die technische Lehre des Anspruches 1 gekennzeichnet.

Wesentliches Merkmal der Neuerung ist, dass die Beleuchtungseinrichtung nun in einem separaten Beleuchtungsuntersatz angeordnet ist, der lösbar mit dem Fuß des Trinkglases verbunden ist.

Damit besteht der Vorteil, dass der Beleuchtungsuntersatz als napfförmiger Körper auf die Außenseite des Fußes übergestülpt und lösbar mit dem Fuß des Trinkglases verbunden wird. Es bedarf daher keinerlei Änderungen am Fuß eines üblichen Trinkglases, wobei der Einfachheit halber bei der vorliegenden Erfindung von dem Fuß eines Weißbierglases ausgegangen wird.

Ein solcher Fuß hat im Fußbereich eine konkave Randkontur, und auf diese Randkontur wird der nach oben offene, napfförmige Beleuchtungsuntersatz aufgeklipst.

Es handelt sich also um eine leicht lösbare Verbindung, bei der der Vorteil besteht, dass zum Spülen des Trinkglases der Beleuchtungsuntersatz einfach vom Fuß abgezogen wird, so dass das Trinkglas – ohne Beleuchtungsuntersatz – gespült und gehandhabt werden kann.

Auf diese Weise handelt es sich bei dem Beleuchtungsuntersatz um einen Nachrüstartikel, der an jedem beliebigen Trinkglas angebracht werden kann, vorausgesetzt es besteht die Möglichkeit einer lösbaren Verbindung zwischen dem Beleuchtungsuntersatz und dem Fuß.

In einer zweiten Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, dass der Beleuchtungsuntersatz mit Hilfe eines Saugers an der Unterseite des Trinkglases befestigt wird, und in einer dritten Ausgestaltung ist es vorgesehen, dass der Beleuchtungsuntersatz mit anderen lösbaren Befestigungsmitteln, wie z. B. einem doppelseitigen Klebeband oder einem Klettverschluss mit dem Fuß des Trinkglases verbunden wird.

Alle lösbaren Befestigungsmittel haben den Vorteil, dass bei Bedarf der Beleuchtungsuntersatz leicht entfernt werden kann.

Von weiterem Vorteil ist, dass der Beleuchtungsuntersatz im Wesentlichen zweiteilig ausgebildet ist, nämlich aus einem etwa napfförmigen Unterteil besteht, welches einen oberen, umlaufenden Rand aufweist, mit dem der Beleuchtungsuntersatz auf den Fuß des Trinkglases aufklemmbar ist.

Im Innenraum des Beleuchtungsuntersatzes ist hierbei ein Einbauraum angeordnet, der bevorzugt rund ausgebildet ist und der nach oben abdichtend durch einen aufklipsbaren Deckel verschlossen ist.

In diesen gesonderten Einbauraum wird das Elektronikmodul mit den LEDs eingesetzt, und es wird dann der Deckel aufgeklipst, wodurch das Elektronikmodul vollkommen abgedichtet und abgeschlossen in dem gesonderten Einbauraum im Beleuchtungsuntersatz angeordnet ist.

Nach dieser Vormontage des Beleuchtungsuntersatzes kann der so fertig gestellte Beleuchtungsuntersatz gegen die Unterseite des Fußes des Trinkglases geführt werden, wodurch sich der umlaufende Rand des Beleuchtungsuntersatzes elastisch nach außen verbiegt und der Fuß des Trinkglases in den Aufnahmeraum des Beleuchtungsuntersatzes eindringt und dort festgeklemmt wird.

Die Bodenseite des Fußes des Trinkglases kommt somit auf dem Deckel für den abdichtenden Abschluss des Einbauraumes zur Anlage, so dass der Deckel damit noch zusätzlich gesichert wird und der Fuß eine innere Standfläche vorfindet, so dass der Beleuchtungsuntersatz sich nicht auf dem Fuß des Trinkglases verkippen oder verkanten kann.

Weiterhin können in dem Elektronikmodul noch weitere Zusatzfunktionen integriert werden, wie z. B. eine Blinkfunktion der LEDs, oder Sprach- oder Musikfunktion (Aufzeichnung, Speicherung und/oder Wiedergabe) oder Bildfunktion (Aufzeichnung, Speicherung und/oder Wiedergabe von Digitalfotos oder Digitalvideos), oder Zeitfunktion (Tageszeituhr, Wecker, Stoppuhr). Alle Funktionen können durch einen Schalter oder Taster gesteuert werden, aber auch durch einen Bewegungssensor, der Bewegungen und Erschütterungen des Glases aufnimmt.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich einen Ausführungsweg darstellende Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.

Es zeigen:

1: schematisiert ein Trinkglas nach der Neuerung mit einer fußseitigen Beleuchtungsvorrichtung

2: eine vergrößerte Detaildarstellung der rechten Seite des Fußes des Trinkglases mit der teilweise dargestellten Beleuchtungsvorrichtung im Schnitt

3: Draufsicht auf die Unterseite der Beleuchtungsvorrichtung

4: Detaildarstellung der fertig am Fuß des Trinkglases montierten Beleuchtungsvorrichtung

In 1 ist als Ausführungsbeispiel ein Trinkglas 1 dargestellt, welches bevorzugt als Weißbierglas ausgebildet ist. Es hat einen Glaskörper 2, der werkstoffeinstückig mit einem ebenfalls aus Glas bestehenden Fuß 3 verbunden ist. Die Kontur des Fußes 3 weist eine konkave Randkontur 4 auf, so dass der obere Umfang 6 des Fußes 3 einen kleineren Durchmesser hat, als vergleichsweise der bodenseitige, untere Umfang 5.

Der Beleuchtungsuntersatz 7 ist ein napfförmiger, nach oben offener Kunststoffteil, der einen oberen umlaufenden Randvorsprung 9 aufweist, der gemäß 2 nach innen gerichtet ist und sich mit seinem abgerundeten, radial einwärts gerichteten Rand an der Randkontur 4 des Trinkglases 1 lastübertragend anlegt.

Der Randvorsprung 9 ist somit ringsumlaufend geschlossen und ist als Federteil ausgebildet, weil er radial gegen die Federlast der umlaufenden Wand 8 aufweitbar ist.

Der Beleuchtungsuntersatz 7 hat ferner einen durchgehenden Boden 10, der die Standfläche des Trinkglases 1 bildet, wenn der Beleuchtungsuntersatz 7 lösbar mit dem Trinkglas 1 verbunden ist.

Der Innenraum des Beleuchtungsuntersatzes 7 ist als Hohlraum 21 ausgebildet, in dessen zentrischen Innenteil ein zentrischer Einbauraum 11 für die Aufnahme eines Elektronikmoduls 15 angeordnet ist.

Der Einbauraum 11 ist nach oben durch einen Deckel 12 abgeschlossen, der mit Hilfe eines umlaufenden Rastverschlusses 20 auf die Seitenwand 14 des Einbauraumes 11 aufgeklipst wird.

Damit bildet der Deckel 12 die innenseitige Abstützung der Bodenseite des Fußes 3 des Trinkglases 1, wenn der Beleuchtungsuntersatz 7 auf das Trinkglas 1 aufgeklipst ist.

Im Elektronikmodul 15 sind ein oder mehrere LEDs angeordnet, wobei jede LED 13 einen Lichtstrahl 19 in Pfeilrichtung 18 nach oben erzeugt und hierbei gleichzeitig den Fuß 3 des Trinkglases 1 erleuchtet.

Gemäß 3 ist die Unterseite des Beleuchtungsuntersatzes 7 dargestellt, und es ist durch das Material des Beleuchtungsuntersatzes 7 erkennbar, dass zwei Knopfbatterien 16 vorhanden sind und ein Schalter 17, der durch den federnd ausgebildeten Boden 10 des Beleuchtungsuntersatzes 7 betätigt werden kann.

Die 4 zeigt, dass bei fertig montiertem Beleuchtungsuntersatz 7 eine Anzahl von Lichtstrahlen 19 in Pfeilrichtung 18 den Fuß 3 des Trinkglases 1 erleuchten, so dass der ganze Glaskörper 2 aufleuchtet und ein darin befindliches Getränk etwa die Lichtfarbe der LEDs annimmt.

Die gesamte Anordnung ist leicht zu reinigen, denn zu Reinigungszwecken reicht es aus, den Beleuchtungsuntersatz 7 in Pfeilrichtung 22 nach unten abzuziehen, so dass das Trinkglas 1 in seinem ursprünglichen Zustand wieder vorhanden ist, ohne dass es Eingriffe am Trinkglas selbst bedarf.

1
Trinkglas
2
Glaskörper
3
Fuß
4
Randkontur
5
Umfang (unten)
6
Umfang (oben)
7
Beleuchtungsuntersatz
8
Wand
9
Randvorsprung
10
Boden
11
Einbauraum
12
Deckel
13
LED
14
Seitenwand
15
Elektronikmodul
16
Knopfbatterie
17
Schalter
18
Pfeilrichtung
19
Lichtstrahl
20
Rastverschluss
21
Hohlraum
22
Pfeilrichtung

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • - DE 10102801 A1 [0002]