Title:
Beleuchtungseinrichtung mit einer Reflektoreinheit
Kind Code:
U1


Abstract:

Beleuchtungseinrichtung, vorzugsweise Taschenlampe, mit einer Reflektoreinheit (1, 12), einer Lichtquelle (7), die auf einem Sockel (6) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass an der Sockelstirnfläche (24) und/oder an der Sockelmantelfläche (23) der Lichtquelle (7) eine Beschriftung (9, 21, 22) und/oder Bildmotive angeordnet sind, die in Verbindung mit der Reflektoreinheit (1, 12) nach vorne sichtbar reflektiert wird.




Application Number:
DE202008014870
Publication Date:
01/22/2009
Filing Date:
11/08/2008
Assignee:
Zweibrüder Optoelectronics GmbH (Solingen, 42699, DE)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Vomberg, F., Dipl.-Phys., Pat.-Anw. (Solingen, 42653)
Claims:
1. Beleuchtungseinrichtung, vorzugsweise Taschenlampe, mit einer Reflektoreinheit (1, 12), einer Lichtquelle (7), die auf einem Sockel (6) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass an der Sockelstirnfläche (24) und/oder an der Sockelmantelfläche (23) der Lichtquelle (7) eine Beschriftung (9, 21, 22) und/oder Bildmotive angeordnet sind, die in Verbindung mit der Reflektoreinheit (1, 12) nach vorne sichtbar reflektiert wird.

2. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reflektoreinheit (1, 12) eine Fresnellinse (1) oder ein Hohlspiegel (12) mit einer rückwärtigen Öffnung (5) ist, in die der Sockel (6) mit Lichtquelle (7) einführbar ist.

3. Beleuchtungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle (7) eine LED ist.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Beleuchtungseinrichtung, vorzugsweise eine Taschenlampe, mit einer Reflektoreinheit und einer Lichtquelle, die auf einem Sockel angeordnet ist.

Üblicherweise ist es im Interesse von Herstellern, dass Produkte jedweder Art nicht nur praktisch, sondern auch optisch ansprechend ausgebildet sind. Daher sind viele Produkte mit Bildern, Symbolen und/oder Schriftzeichen verziert. Auch ein möglicher Markenname findet sich auf vielen Produkten als Herkunftshinweis wieder.

Insbesondere eine originäre Abbildung und/oder eine originäre Anbringung der Abbildung bzw. der Verzierung fördert das Interesse des Verbrauchers an dem Produkt. Bei Beleuchtungseinrichtungen werden die Verzierungen und/oder die Markennamen direkt auf dem Gehäuse lesbar bzw. erkennbar angeordnet, wobei häufig der Lampenkopf als „Werbeträger" dient. Eine besonders originäre und damit optisch ansprechende Anordnung von Verzierungen oder dergleichen an einer Beleuchtungseinrichtung, vor allem bei Taschenlampen, existiert aufgrund des begrenzten Raumes nicht.

Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Beleuchtungseinrichtung, vorzugsweise eine Taschenlampe, derart weiterzubilden, dass eine originäre und optisch ansprechende Anordnung einer Verzierung, eines Symbols, eines Bildes oder eines Schriftzuges geschaffen wird.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale nach Anspruch 1 gelöst, wobei erfindungsgemäß vorgesehen ist, dass an der Sockelstirnfläche und/oder an der Sockelmantelfläche der Lichtquelle eine Beschriftung und/oder Bildmotive angeordnet sind, die in Verbindung mit der Reflektoreinheit nach vorne sichtbar reflektiert wird. Durch die besondere Anordnung wird die Verzierung auf die Reflektionsfläche der Reflektoreinheit abgebildet, so dass sie beim frontalen Hineinschauen in die Reflektoreinheit die Verzierung wahrgenommen werden kann.

Ein besonderer Vorteil besteht darin, dass die Abstrahlfähigkeit der Beleuchtungseinrichtung dadurch nicht gemindert wird, da die Reflektionsfläche effektiv nicht verkleinert wird. Aufgrund der bekannten Brechungsgesetze muss die Abbildung/Verzierung auf der Mantelfläche des Sockels spiegelverkehrt angebracht werden.

Darüber hinaus kann auch eine Verzierung oder dergleichen auf der Stirnseite des Sockels angeordnet werden. Diese kann direkt ohne Reflektion an der Reflektorfläche betrachtet werden. Für beide Anordnungen gilt, dass durch die originäre Anordnung und durch die Betrachtung über einen Spiegel und/oder eine Linse der Eindruck der Verzierung je nach Betrachtungswinkel und Reflektoreinstellung variiert, was zusätzliche Aufmerksamkeit des Betrachters erweckt.

Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Reflektoreinheit eine Fresnellinse oder ein Hohlspiegel mit einer rückwärtigen Öffnung ist, in die der Sockel mit Lichtquelle einführbar ist. Insbesondere bei der Verwendung einer Fresnellinse ist eine Anbringung einer Verzierung auf der Sockelstirnfläche vorteilhaft, da die Verzierung aufgrund eines mittig angeordneten Sammellinsenteils vergrößert erscheint.

Als bevorzugte Lichtquelle werden LEDs verwendet, da diese langlebiger, energie- und platzsparender sind als herkömmliche Glühbirnen oder ähnliche Lichtquellen.

Selbstverständlich kann die besondere Anordnung einer Verzierung oder dergleichen nicht nur bei Taschenlampen vorgesehen sein, sondern auch bei allen anderen Beleuchtungseinrichtungen, die eine Reflektoreinheit aufweisen, wie beispielsweise normale Tischlampen, Autoscheinwerfer oder Hängelampen.

Konkrete Ausgestaltungen der Erfindung werden im Folgenden anhand der Figuren erläutert. Dabei zeigt die

1a eine Beleuchtungseinrichtung mit Fresnellinse,

1b eine Beleuchtungseinrichtung mit Hohlreflektor,

2a eine 3-D-Darstellung einer Fresnellinse mit positioniertem Aufdruck und

2b eine Draufsicht auf eine Fresnellinse.

Eine Fresnellinse 1, wie sie beispielsweise in 1a dargestellt ist, weist einen Reflektorteil 2, eine frontseitige Lichtaustrittsfläche 3, einen Sammellinsenteil 4 und eine rückwärtige Öffnung 5 auf. In die Öffnung 5 wird der Sockel in Pfeilrichtung 10 eingeführt, auf dem die Lichtquelle 7 (im dargestellten Fall eine LED) angeordnet ist. Nicht dargestellt, aber selbstverständlich vorhanden, sind Verbindungsmittel zwischen Sockel 7 bzw. dem Sockelhalter 8, der Fresnellinse 1 und einem Gehäuse. Spiegelbildlich verkehrt ist auf der Sockelmantelfläche 23 die Kennzeichnung 9 „LED LENSER" angeordnet, die im zusammengebauten Zustand lesbar auf dem Reflektorteil 2 projiziert ist. In 1b ist die gleiche Anordnung dargestellt, wobei als Reflektorteil ein herkömmlicher Hohlspiegel 12 verwendet wird.

Die 2a und 2b zeigen am Beispiel einer Fresnellinse 1, wie die Schriftzüge 21, 22 projiziert werden. Dabei ist sowohl auf der Sockelmantelfläche 23 als auch auf der Sockelstirnseite 24 der Schriftzug „LED LENSER" angeordnet. (Hierbei ist zu beachten, dass nicht der Sockel per se dargestellt ist, sondern lediglich die Position der Schriftzüge.) Betrachtet man nun die Fresnellinse frontal, wie in 2b dargestellt, erschein der Schriftzug 21 als Projektion 21' auf den Reflektorteil 2, wobei hier nur die Projektionsstellen 211' und 211'' beispielhaft angedeutet sind. Der Schriftzug 22 wird durch den Sammellinsenteil 4 lediglich leicht vergrößert als Schriftzug 22' abgebildet.