Title:
Luftballon mit anhängendem Leuchtmittel zur Illumination des Himmels
Kind Code:
U1


Abstract:

Luftballon zur Illumination des Himmels mit anhängenden Leuchtmitteln dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtmittel (3) des Ballons (1) schneller abbrennt als der Auftrieb des Ballons anhält.




Application Number:
DE202008012654
Publication Date:
01/08/2009
Filing Date:
09/23/2008
Assignee:
Niemeyer, Torsten (Lachendorf, 29331, DE)
Sommer, Friedrich-Wilhelm (Celle, 29229, DE)
International Classes:



Claims:
1. Luftballon zur Illumination des Himmels mit anhängenden Leuchtmitteln dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtmittel (3) des Ballons (1) schneller abbrennt als der Auftrieb des Ballons anhält.

2. Luftballon nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtmittel (3) durch ein Befestigungssystem (9) fest mit dem Ballon verbunden ist.

3. Luftballon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichet, dass der Ballon mit einem Gas (2) gefüllt ist, das leichter als Luft ist.

4. Luftballon nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, dass das Gas des Ballons Helium ist.

5. Luftballon nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichet, dass das Leuchtmittel ein funkensprühender Leuchtstab (Wunderkerze) ist.

6. Luftballon nach Anspuch 2 dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungssystem (4) eine einfache Drahtschlaufe ist.

7. Luftballon nach den vorhergehenden Ansprüchen dadurch gekennzeichnet, dass am Ende der Brenndauer des ersten Leuchtmittels mindestens ein pyrotechnischer Satz (6) gezündet wird.

8. Luftballon nach den vorhergehenden Ansprüchen dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelteile als eine Einheit in einer Verkaufsverpackung untergebracht werden können.

Description:

Für den Partybereich übliche, beleuchtete und schwebende Papierlampions weisen in der Regel eine mit offener Flamme brennende Kerze oder Dergleichen auf. Die Flamme sorgt zum einen für die Beleuchtung des Lampions und zum anderen – durch die abgegebene Wärme – für den Auftrieb des Lampions.

Hierbei besteht jedoch die Gefahr von Brandschäden, wenn der Auftrieb nicht mehr ausreicht und die Leuchtmittel noch brennen, obwohl die Teile bereits wieder zur Erde schweben.

Der in Schutzanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Himmelsbeleuchtung zu schaffen, die über einen längeren Zeitraum anhält und die gleichzeitig ein Absinken vor Brennschluss des für die Beleuchtung notwendigen Leuchtmittels verhindert.

Dieses Problem wird mit den in den Schutzansprüchen aufgeführten Merkmalen gelöst.

Mit der Erfindung wird erreicht, dass die Brandgefahr auf ein Minimum reduziert wird, da die Schwebephase des Ballons länger andauert als die Brennphase des Leuchtmittels. Gleichzeitig soll am Ende des Brennvorganges der Ballon durch weitere pyrotechnische Sätze möglichst zerstört werden um keine Gefahr für den Luftraum darzustellen.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist in den Schutzansprüchen 4 bis 7 dargestellt. Helium als Gasfüllung hat den Vorteil ein nicht brennbares und ungefährliches Gas zu sein. Die Ausführung des Leuchtmittels als funkensprühender Leuchtstab (Wunderkerze) hat den Vorteil einer guten Marktverfügbarkeit und einer weitgehend ungefährlichen Handhabung. Die Ausführung mit weiteren pyrotechnischen Mitteln soll den Ballon zerstören und gleichzeitig eine weitere Illumination oder ein akustisches Geräusch, wie z. B. einen Knall erzeugen. Die Befestigung mittels einer einfachen Drahtschlaufe ist bedienerfreundlich und kostengünstig.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der 1 und 2 erläutert. Es zeigen

1 Luftballon mit anhängendem Leuchtmittel

2 Luftballon mit anhängendem Leuchtmittel und weiteren pyrotechnischen Sätzen

In den Figuren ist ein Ballon (1) mit Gasfüllung (2) und brennendem Leuchtmittel (3) dargestellt. Das Leuchtmittel (3) befindet sich unterhalb des Ballons (1) und ist fest mittels einer Drahtschlaufe (4) oder anderweitigen Befestigungssystemen mit diesem verbunden.

Der Ballon wird durch Gasflaschen auf die für den Auftrieb notwendige Größe aufgepumpt und verknotet. Anschließend wird das Leuchtmittel mit dem Ballon verbunden indem zum Beispiel das drahtähnliche Ende (4) des Leuchtmittels durch den Knoten (5) des Ballons gestochen wird. Weitere Befestigungsarten wären zum Beispiel umwicklen, verkleben usw. Sobald das Leuchtmittel entzündet ist, kann der Ballon aufsteigen.

Nach Abbrand des ersten Leuchtmittels (1) können weitere pyrotechnische Mittel (6) entzündet werden indem das vorhergehende Leuchtmittel die Anzündvorrichtung des folgenden pyrotechnischen Satzes, z. B. die Lunte (7) eines Knall- oder Pfeifkörpers (8), entzündet. Das pyrotechnische Mittel ist möglichst so ausgelegt, dass die bei der Verbrennung entstehenden heißen Gase den Ballon zum Bersten bringen. Die Befestigung des pyrotechnischen Satzes kann durch ein einfaches Klebeband (9) erreicht werden.